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Author: ORF Ö1

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Hier finden Sie Serien zu relevanten Wissensthemen aus allen Lebensbereichen - breitgefächert, vertiefend und orientierend. Autor: innen verbinden Expertise mit Alltagserfahrung, sowie Hintergrundwissen mit Reflexion. Redaktion: Ina Zwerger, Ulrike Schmitzer, Monika Kalcsics, Astrid Schwarz, Alexandra Augustin, Ute Maurnböck. Produktion: ORF Mediencampus Wien. Weitere Informationen: https://oe1.orf.at/radiokolleg
1316 Episodes
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Digital abgehängt (1)

Digital abgehängt (1)

2026-02-0421:48

Die Digitalisierung hat viele analoge Möglichkeiten verdrängt, vom Bezahlen bis zu Behördenwegen, und setzt damit voraus, dass alle Menschen Geräte bedienen, online navigieren und ständig neue Updates bewältigen können. Wo analoge Alternativen verschwinden, entsteht Ausgrenzung: nicht, weil Menschen "zu wenig können", sondern weil Systeme wenig Rücksicht darauf nehmen, dass Lebensrealitäten, Körper und Gewohnheiten unterschiedlich sind.Gestaltung: Sarah Kriesche: Redaktion: Ina Zwerger. Gesendet in Ö1 am 2. 02. 2026.
Digital abgehängt (3)

Digital abgehängt (3)

2026-02-0421:11

Die Last der Anpassung.Immer mehr Lebensbereiche setzen voraus, dass man online ist: Bankfilialen schließen, Fahrpläne werden per App abgerufen, Behördenwege verlangen digitale Identitäten. Für viele bedeutet das nicht Vereinfachung, sondern zusätzlichen Druck.Gestaltung: Sarah Kriesche: Redaktion: Ina Zwerger. Gesendet in Ö1 am 4. 02. 2026.
Digital abgehängt (2)

Digital abgehängt (2)

2026-02-0421:02

Das Geschäft mit der Einfachheit.Ältere Menschen sind längst zu einer festen Zielgruppe des Technikmarktes geworden. Spezielle Telefone mit großen Tasten, abgespeckten Menüs oder Notrufknöpfen sollen Sicherheit vermitteln und den Einstieg erleichtern. Für viele Angehörige klingt das nach einer plausiblen Lösung: Sie kaufen solche Geräte in der Hoffnung, Eltern oder Großeltern den digitalen Alltag zu erleichtern.Gestaltung: Sarah Kriesche: Redaktion: Ina Zwerger. Gesendet in Ö1 am 3. 02. 2026.
Digital abgehängt (4)

Digital abgehängt (4)

2026-02-0421:00

Recht auf das Analoge.Digitalisierung wird oft als Allheilmittel präsentiert: schneller, günstiger, effizienter. Doch für viele bedeutet sie auch: Neue Barrieren. Die Frage nach digitaler Teilhabe wird inzwischen auch als Frage nach Grundrechten diskutiert. Nicht jede:r kann oder will digitale Dienste nutzen, wenn analoge Alternativen verschwinden, droht Isolation, respektive wird Teilhabe zur Zwangsdigitalisierung.Gestaltung: Sarah Kriesche: Redaktion: Ina Zwerger. Gesendet in Ö1 am 5. 02. 2026.
Leben ohne Müll? (1)

Leben ohne Müll? (1)

2026-01-2822:21

Die Welt erstickt im Abfall. In der EU wirft jede Person 130 Kilogramm Lebensmittel und 15 Kilogramm Textilien jährlich weg. Mit einem neuen Gesetz soll dieser Müll um 30 Prozent reduziert werden. Dazu kommen weltweit weitere 350 Millionen Tonnen Plastikmüll pro Jahr, der Großteils achtlos weggeworfen wird. Wie schaffen wir die Wende zu einer Gesellschaft ohne Müll? Einige Initiativen und Innovationen haben dem Müll den Kampf angesagt.Folge 1: Weg vom Plastik.Gestaltung: Ulrike Schmitzer und Mathias Widter. Redaktion: Ute Maurnböck. Gesendet in Ö1 am 26. 01. 2026.
Leben ohne Müll? (2)

Leben ohne Müll? (2)

2026-01-2821:55

Cradle-to Cradle - Der Stoffkreislauf als LösungDer Weg zur müllfreien Gesellschaft führt über den Stoffkreislauf. "Kreislaufwirtschaft bedeutet, dass man Produkte wieder auseinander baut und die Materialien wieder einsetzt", erklärt der Pionier der Kreislaufwirtschaft, Michael Braungart. "Wenn die Dinge allerdings nicht für Kreisläufe hergestellt werden, dann schafft man keine Kreislaufwirtschaft, sondern nur ein Downcycling." Die Bauwirtschaft ist einer der größten Abfallerzeuger. Dänemark etwa produziert jährlich rund 11,7 Millionen Tonnen Bauabfälle - diese werden für Architekten zunehmend interessant. Die Idee ist einfach: Verwende Baustoffe, die sonst im Müll landen. Gestaltung: Gestaltung: Ulrike Schmitzer und Mathias Widter. Redaktion: Ute Maurnböck. Gesendet in Ö1 am 27. 01. 2026.
Leben ohne Müll? (3)

Leben ohne Müll? (3)

2026-01-2822:13

Ist die müllfreie Gesellschaft ein Mythos?Gab es schon einmal eine Gesellschaft ohne Müll? Und ist es ein Mythos, dass früher in der Landwirtschaft alles wiederverwertet wurde? Der Kulturhistoriker Roman Köster schreibt in seinem Buch "Müll. Eine schmutzige Geschichte der Menschheit": "Menschen haben schon immer Müll produziert. Die Frage ist, wann wurde das, was die Menschen nicht mehr brauchen, zum Problem? Es gibt Schätzungen der Weltbank, dass wir 2050 auf diesem Planeten 2/3 mehr Müll produzieren werden als jetzt schon. Und das wird noch weiter zunehmen".Gestaltung: Ulrike Schmitzer und Mathias Widter. Redaktion: Ute Maurnböck. Gesendet in Ö1 am 28. 01. 2026.
Leben ohne Müll? (4)

Leben ohne Müll? (4)

2026-01-2822:06

Wie schaffen wir das Zero Ziel: Null Müll?Daniela Hinteregger gehört zur Zero-Waste-Bewegung. Das ist ein Lebensstil, der jeglichen Müll vermeidet. Die Idee geht auf die Amerikanerin Bea Johnson zurück, die den gesamten Müll aus dem Haushalt holen wollte. Das Totschlagargument, eine einzelne Person könne nicht genug ausrichten, lässt sie nicht gelten. Für sie als Teil der Community ist der Austausch wichtig, auch, weiter Wissen zu vermitteln und am Ball zu bleiben. "Aber natürlich braucht es die Politik und die Unternehmen", sagt Daniela Hinteregger. Reparieren, Verwenden statt Besitzen und Second-hand: sind diese alten Ideen die Wegweiser für die Zukunft?Gestaltung: Ulrike Schmitzer und Mathias Widter. Redaktion: Ute Maurnböck. Gesendet in Ö1 am 29. 01. 2026.
Nach der Gewalt (1)

Nach der Gewalt (1)

2026-01-2713:49

Wenn man derzeit Medien konsumiert, gewinnt man den Eindruck, dass Gewalt gegen Frauen exponentiell zugenommen hat: Kaum ein Tag, an dem nicht über eine Vergewaltigung, einen sexistischen Übergriff oder einen Femizid berichtet wird. Die Serie untersucht, was "Nach der Gewalt" passiert: Finden Frauen ausreichend Schutz und Hilfe? Womit haben sie nach der Gewalt zu kämpfen? Wie kann Gewalt verhindert werden?Gestaltung: Thomas Miessgang. Redaktion. Ulrike Schmitzer. Gesendet in Ö1 am 26.01. 2026.
Nach der Gewalt (2)

Nach der Gewalt (2)

2026-01-2713:04

Der Tag nach der Gewalt.Frauen, die physische, psychische, ökonomische und institutionelle Gewalt erleben, suchen vor allem einmal Schutz. Um ihnen zu helfen, gibt es Frauenhäuser, Gewaltambulanzen, den Frauennotruf und eine Helpline. Expertinnen wie die Politikwissenschaftlerin und Frauenrechtlerin Maria Rösslhumer und die Obfrau Andrea Czak des Vereins FEM.A (=feministische Alleinerzieherinnen) erläutern, ob diese Infrastruktur ausreichend ist, um die Aufgaben erfüllen zu können. Gestaltung: Thomas Miessgang. Redaktion. Ulrike Schmitzer. Gesendet in Ö1 am 27.01. 2026.
Nach der Gewalt (3)

Nach der Gewalt (3)

2026-01-2713:06

Nach der Trennung kommt die Post.Wenn Frauen mit Kindern es schaffen, sich von einem gewalttätigen Partner zu trennen, finden sie sich in der Rolle von Alleinerzieherinnen wieder - eine, wie aus sämtlichen Statistiken hervorgeht, besonders vulnerable gesellschaftliche Gruppe. Nicht nur, dass das Einkommen, das häufig in Teilzeit erwirtschaftet werden muss, kaum ausreicht, kommt es meist zu juristischen Auseinandersetzungen. Stichwort: Kampf ums Kind.Gestaltung: Thomas Miessgang. Redaktion: Ulrike Schmitzer. Gesendet in Ö1 am 28.01. 2026.
Nach der Gewalt (4)

Nach der Gewalt (4)

2026-01-2713:05

Gewalt gegen Frauen - Was tun?Dass auch heute noch so viel Gewalt gegen Frauen stattfindet, ist nicht nur ein Armutszeichen für die politische Entwicklung, sondern verursacht auch massiven gesellschaftlichen Schaden: Statistiken belegen, dass dem Staat auf diese Weise jährlich 7,3 Milliarden entgehen, die in Infrastrukturkosten für Frauenschutz fließen oder durch zeitweise Arbeitsunfähigkeit der Betroffenen anfallen. Expert:innen wie die Autorin Petra Unger und die Psychologin Martina Rammer Gmeiner erläutern, wie der Nationale Aktionsplan gegen Frauengewalt, der vor kurzem verabschiedet wurde, zu bewerten ist und was man von der geplanten Familienrechtsreform erwarten kann. Gestaltung: Thomas Miessgang. Redaktion: Ulrike Schmitzer. gesendet in Ö1 am 29.01. 2026.
Zwölf Jahre lang waren sie das Traumpaar der Performance: Schlugen sich, verharrten 16 Stunden Rücken an Rücken, zeigten in einer dreimonatigen Marathon-Performance, dass man einander täglich acht Stunden bewegungslos anstarren kann. Zwischen 1976 und 1988 führten Ulay und Marina Abramovic am Kunstparkett einen abgründigen Pas-de-deux auf und malträtierten ihre Körper bis an die Grenzen der Belastbarkeit. Die Kunstwelt verdankt ihnen Performances, die im doppelten Wortsinn unter die Haut gehen. Derzeit ist eine große Retrospektive von Marina Abramovics Werk in der Albertina modern in Wien zu sehen. Die Cukrarna in Ljubliana zeigt bis 3. Mai unter dem Titel "Art Vital - 12 Years of Ulay und Marina Abramovic" eine Ausstellung, die die kollaborative Praxis des Künstlerpaares Ulay und Marina Abramovic in den Blick nimmt.Gestaltung: Christine Scheucher. Gesendet in Ö1 am 19.01. 2026.
Er peitschte auf die Felsen eines alpinen Bergmassivs ein, erfand mit seinem "Fulgurator" eine Geheimwaffe für ausgekochte Medien-Guerilleros und installierte am Wienerberg einen 8 Meter hohen Smiley, der anzeigt, wie sich die Wiener gerade fühlen. Julius von Bismarck schafft einprägsame Bilder, die in den öffentlichen Raum ausstrahlen. Studiert hat der 42-Jährige bei Olafur Eliasson, seine Themen findet der Deutsche abseits zeitgeistiger Debattenfelder. Das Kunsthaus Wien widmet von Bismarck derzeit unter dem Titel "Normale Katastrophe" eine große Schau, die zeigt, dass die Kunst des Experiments auch sinnliche Qualitäten entfalten kann.Gestaltung: Christine Scheucher. Gesendet in Ö1 am 20. 01. 2026.
Tobias Pils ist einer der aufregendsten Maler, die Österreich derzeit zu bieten hat, weil er es schafft, seine Kunst mit Dringlichkeit auszustatten: Schlichte Formen und eine reduzierte Farbpalette genügen, um eine suggestive Ästhetik der Reduktion zu entwerfen, banale Gegenstände werden transzendiert und erhalten eine existentielle Dimension.Gestaltung: Thomas Mießgang. Gesendet in Ö1 am 21. 01. 2026.
Die Medien feierten ihn als Picasso des 21. Jahrhunderts. Einer breiten Öffentlichkeit ist Gerhard Richter vor allem als teuerster Maler der Gegenwart bekannt. Die Rolle als Star eines überhitzten Kunstmarktes fiel dem scheuen Maler wider Willen zu. Im Laufe seiner Karriere hat sich der Deutsche immer wieder neu erfunden: In seinem Werk trifft Fotorealismus auf Abstraktion, expressive Farben auf monochrome Leinwände. Die Fondation Louis Vuitton in Paris zeigt derzeit die wohl größte Retrospektive, die dem vielstimmigen Werk des Künstlers jemals gewidmet war und würdigt das Lebenswerk des 93jährigen, der vom Kunstmagazin "Monopol" zum einflussreichsten Künstler des Jahres 2025 gekürt wurde.Gestaltung: Christine Scheucher. Gesendet in Ö1 am 22. 01. 2026.
Überwältigende Angst.Wir leben in einer zusehends komplexeren und schwer zu durchschauenden Welt. Industrien und Umweltkatastrophen zerstören die Umwelt, das Klima ändert sich spürbar für alle, die Naturkatastrophen nehmen zu. Egal ob Überschwemmungen, Hochwasser, Tsunamis, Erdbeben oder Gletscherschmelze - noch ist nicht klar, wie rasch und mit welchen Langzeitfolgen sich die Erde erwärmt. Klar ist: Gesund ist das nicht. Dazu kommen Umweltgifte, illegale Deponien, ewige Chemikalien. Der einzelne Mensch steht vor all diesen menschengemachten Katastrophen und hat Angst. Wie kann man solchen Bedrohungen begegnen? Sabine Nikolay beschäftigt sich in dieser Folge ihrer Serie mit Strategien den Ohnmachtsgefühlen zu begegnen und in die Aktivität zu kommen. Der Schlüsselbegriff für die Angstbewältigung hier ist: Kontrolle.Gestaltung: Sabine NIkolay. Gesendet in Ö1 am 20. 01. 2026.
Angst - ein Urgefühl, tief verankert im vegetativen Nervensystem von allen Arten von Tieren. Sie reagieren blitzschnell auf Gefahren: die Angst schießt regelrecht ein und augenblicklich kommt es zu hormonellen Veränderungen: Adrenalin wird freigesetzt, das den Blutdruck erhöht, die Sinne schärft und sämtliche vorhandenen Energieressourcen freisetzt. Das hat unterschiedliche Folgen. Je nach Tierart und Tarnung flüchtet das Tier - wie Pferde, Rotwild, Hasen und dergleichen, oder es erstarrt und stellt sich tot: wie Echsen und Insekten. Der Mensch ist ein besonderes Tier: er kann beides: weglaufen, sich verstecken, sich totstellen. Was bedeutet Angst für den Menschen? Wann wird dieses gesunde Schutzverhalten krankhaft? Und welche Ursachen und Auswirkungen hat das? Sabine Nikolay erkundet Angst und Panik.Gestaltung: Sabine Nikolay. Gesendet in Ö1 am 19.01. 2026.
Persönliche Ängste.Wir alle erschaffen uns eine Identität, die Halt gibt: Ausbildung, beruflicher Werdegang, Job, Kollegen, Karriere, eine eigene Familie, Partnerschaft, Kinder, gemeinsame Erlebnisse. Doch oft bekommen diese Traumerzählungen Risse, manche lassen sich nicht verwirklichen oder gehen in die Brüche. Der Mensch hat viele Strategien, um damit umzugehen oder diese Krisen zu bewältigen, manche sind toxisch: Verleugnung, Wegschauen, Beharren, Verheimlichen, und immer wieder dasselbe versuchen - obwohl es zu nichts führt. Manche sind gut - Neuanfang, Evaluierung, kritische Auseinandersetzung mit Zielen, Wünschen und Schritten hin zu deren Verwirklichung. Woher kommt die Angst, die einen auf einem normalen Lebensweg immer wieder heimsucht und wie können wir ihr selbstwirksam begegnen? Sabine Nikolay über eingeübte Muster und Neubewertungen.Gestaltung: Sabine Nikolay. Gesendet in Ö1 am 21. 01. 2026.
Die Mikro-Angst."Wenn es Ihnen ganz schlecht geht, lächeln Sie", sagt die Psychoanalytikerin Erika Friedman. "Irgendwann realisiert das Gehirn: Der Mensch lächelt, also muss ich glücklich sein" - und setzt Endorphine frei, woraufhin sich tatsächlich ein Glücksgefühl einstellt. Ein ähnlicher Mechanismus kann auch der pathologischen Angst, unüberwindbaren Angstgefühlen und Panikattacken zugrunde liegen: Wer lange Kummer hat, bekommt früher oder später Magenschmerzen oder gar ein Magengeschwür. Bakteriell verursachte Magengeschwüre, eine gestörte Verdauung oder eine Gastritis können ebenso wirken: der Mensch entwickelt Angstgefühle scheinbar ohne Grund. Wie wirken Mikroben auf unsere Psyche? Sabine Nikolay untersucht mögliche Ursachen krankhafter Angst im Darm - und stellt Heilungsmethoden vor.Gestaltung: Sabine Nikolay. Gesendet in Ö1 am 22. 01. 2026.
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Comments (4)

Julian D. Breakdown

gstopfte arschlöcher reden übers Geld verpassen 🤢🤮

Jul 25th
Reply

Ein Weiterer

Teilweise wird im Beitrag "sowjetisch" als Synonym für "russisch" benützt - warum ist das so?

Jun 1st
Reply

Julian D. Breakdown

Wie viel verdienst du bitte mit nur 30h ? Wie kannst du dir leben leisten? ernährst du dich nur von Clever?

Nov 3rd
Reply

Julian D. Breakdown

Wie kann man bei der Debatte nicht an Züge denken ,,,

Apr 7th
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