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Aus dem Leben

Author: SR

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Für SR 3 Saarlandwelle unterhält sich Uwe Jäger mit spannenden Gästen über alles, was direkt "Aus dem Leben" kommt. Das Besondere dabei ist, dass er Zeit für das Gespräch mit seinen Gästen hat und in die Tiefe gehen kann.
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Mit dem Fahrrad vom Bliesgau aus nach Japan radeln - klingt unglaublich und ist auch unglaublich. Luzia Pesch und Denise Hollmann haben aber genau das gemacht. Von ihrer Haustür aus im Bliesgau sind die beiden Saarländerinnen mit dem Fahrrad 9000 Kilometer nach Fernost gefahren. Fast 12 Monate waren sie vom Saarland aus durch 11 Länder bis nach Japan unterwegs. Auf ihrem Weg packen sie in Griechenland unter anderem für einige Wochen bei der Olivenernte mit an. Dort und auch andernorts erleben sie immer wieder viel Gastfreundschaft, Neugierde und Erstaunen über ihre abenteuerliche Reise mit dem Rad nach Japan. Ein Strandurlaub ist für die zwei Saarländerinnen nichts. So reisen Luzia Pesch und Denise Hollmann seit vielen Jahren fernab ausgetretener Touristenpfade um die Welt. So waren sie schon als Backpacker mit dem Zelt in Asien und Südamerika unterwegs, sind mit ihrem alten Bulli durch Skandinavien getourt oder bereits mit dem Fahrrad durch Island und Kanada geradelt. In SR 3 "Aus dem Leben" unterhalten sich die beiden Saarländerinnen mit Gastgeber Uwe Jäger über ihre abenteuerlichen Reise mit dem Fahrrad aus dem Bliesgau nach Japan.
Markus Thal setzte sich über drei Jahrzehnte lang als Gewerkschafter für die Ford-Mitarbeiter in Saarlouis ein und kämpfte für deren Interessen und den Erhalt möglichst vieler ihrer Jobs. Erst als Jugendvertreter und dann mehr als 30 Jahre als Mitglied des Betriebsrats. 11 Jahre davon als dessen Vorsitzender. Jetzt hat er sein Amt niedergelegt und verlässt bis zum Frühjahr nach fast 40 Jahren das Unternehmen. Nachdem im November 2025 der letzte Ford Focus in Saarlouis vom Band gerollt ist und die Belegschaft stark geschrumpft ist, verkleinerte sich auch der Betriebsrat. Markus Thal will durch seinen Rückzug von der Spitze des Betriebsrats, dem neu gewählten Gremium Raum für neue Impulse und Perspektiven geben. In SR 3 "Aus dem Leben" unterhält sich der Gewerkschafter mit Gastgeber Uwe Jäger über den Wandel in der Automobilbranche und den jahrelangen Kampf gegen Stellenabbau, das Loslassen und den Neuanfang, sowie die Zukunft der Automobilindustrie im Saarland.
SR 3 "Aus dem Leben" mit dem Hypnotiseur Jan Becker "Nichtraucher in 90 Minuten" verspricht Jan Becker in seinem neuen Buch. Der gebürtige Saarländer ist einer der bekanntesten Hypnotiseure Deutschlands und hat in den vergangenen Jahren mehrere tausend Menschen mit Hilfe der Hypnose zu Nichtrauchern gemacht. Bei einer Erfolgsquote von rund 90 Prozent interessieren sich inzwischen auch Ärzte und Kliniken für seine Erfahrungen und Methoden, die nicht nur bei der Raucherentwöhnung helfen, sondern auch beim Verzicht auf Süßes oder dem Wunsch endlich mehr Sport zu treiben. Neben Ärzten schult Jan Becker an seiner "Akademie der Wundermacher" in Berlin, wo er seit über 20 Jahren lebt, unter anderem auch Wirtschaftsbosse und Spitzensportler, in Hypnose. Seit seiner Kindheit in Neunkirchen/Saar interessiert sich Jan Becker für Zauberei, Magie und Hypnose. Heute füllt er mit seinen Hypnose-Shows große Hallen und steht mit seinen Büchern wie "Du kannst schaffen, was Du willst" oder "Wow Die Magie des Staunens" regelmäßig auf den Bestsellerlisten. In SR 3 "Aus dem Leben" unterhält sich Jan Becker mit Gastgeber Uwe Jäger darüber, ob es wirklich gelingen kann binnen 90 Minuten Nichtraucher zu werden, über die Macht der Gewohnheiten und warum wir alle wieder mehr Staunen sollten.
Hinter dem Saarländer Andreas Waschburger liegt ein besonderes Jahr. Der Freiwasserschwimmer und Extremsportler hat 2025 die "Ocean`s Seven" in Weltrekordzeit beendet. Dafür musste er rund 200 Kilometer auf dem offenen Meer durch sieben Meerengen rund um den Globus schwimmen. Der Wettbewerb gilt als die härteste Herausforderung im Marathonschwimmen. Er war bisher erst der 43. Mensch, der diesen Wettbewerb erfolgreich beendet hat und das in der Weltrekordzeit von 49 Stunden 37 Minuten und 40 Sekunden. Damit war er über 13 Stunden schneller als der bisherige Rekordhalter Andy Donaldson aus Schottland. Los ging das sportliche Extremabenteuer für Andreas "Waschi" Waschburger mit der Durchquerung des Ärmelkanals Anfang September 2023. Bereits die 32,3 Kilometer von Dover in England nach Calais in Frankreich meisterte er in Weltrekordzeit und verbesserte damit den 11 Jahre alten Weltrekord des bisherigen Rekordhalters. Danach folgte im Oktober 2024 die Durchquerung des Moloka´i Channel vor Hawaii. Dabei prallte Andreas Waschburger beim ins Wasser gehen an einen Felsen und hat sich die Nase gebrochen. Er schwamm die rund 44 Kilometer durch die Meerenge bei Nacht in völliger Dunkelheit trotzdem und stellte auch dort nach 9 Stunden 55 Minuten und 10 Sekunden einen neuen Weltrekord auf. Danach hat Andreas Waschburger als schnellster Deutscher aller Zeiten von April bis August 2024 die Straße von Gibraltar, die Cook-Straße vor Neuseeland, die Tsugaru-Straße vor Japan und den Santa-Catalina-Kanal vor Kalifornien durchschwommen. Überall warteten andere Herausforderungen auf den Saarländer: Haie, Quallenschwärme, hohe Wellen, starke Strömungen, Wind, Schiffsverkehr und vor allem Wassertemperaturen von knapp über 10 Grad, die für den Saarländer die größte Herausforderung waren. Anfang September 2025 durchquerte Andreas Waschburger mit dem Nordkanal zwischen Nordirland und Schottland, die letzte der sieben Meerengen der "Ocean´s Seven". Gegen 3 Uhr nachts startete der Extremsportler bei 14 Grad Wassertemperatur. Am Ende stand mit 8 Stunden 11 Minuten und 12 Sekunden auch im Nordkanal der Streckenrekord und nach fast 2 Jahren der Gesamtweltrekord für alle sieben "Ocean`s Seven"-Etappen. Bereits seit seiner Kindheit ist Schwimmen Teil des Lebens von Andreas Waschburger. Der Saarländer nahm früh an Wettkämpfen teil und feierte erste Erfolge. Einer seiner größten Erfolge seiner Karriere war die Teilnahme am Finale der Olympischen Spiele 2012 in London, wo er den 8. Platz belegt hat. Dafür wurde er 2012 zum "Saarsportler des Jahres" gewählt. Wenn Andreas Waschburger nicht Rekorde bricht und Meerengen durchschwimmt, ist er Polizeikommissar in Teilzeit und Teil der Sportfördergruppe der Polizei des Saarlandes. In SR 3 "Aus dem Leben" unterhält sich Andreas Waschburger mit Gastgeber Uwe Jäger darüber, wie es ihm gelungen ist, die "Ocean`s Seven" in Weltrekordzeit zu bewältigen.
SR 3 "Aus dem Leben" mit der luxemburgischen Kochbuchautorin, TV-Köchin und Food-Journalistin Anne FaberAnne Faber liebt Kochen, Backen, Reisen und vor allem Essen. All das verbindet die waschechte Luxemburgerin leidenschaftlich in ihrer Arbeit als Fernsehköchin, Food-Journalistin und Kochbuchautorin. Für ihren Blog und ihre Kochsendung "Anne´s Kitchen" reist die Luxemburgerin immer wieder um die Welt und ist von Barcelona über Istanbul bis nach Bangkok auf der Suche nach neuen Rezepten und spannenden Geschichten rund um gutes Essen. Viele ihrer Entdeckungen landen dann neben ihrer Kochsendung bei "RTL Luxemburg" auch auf ihrem Blog "Anne's Kitchen" und in ihren inzwischen 6 Kochbüchern. Neben Rezepten aus der ganzen Welt steckt darin auch eine große Prise Luxemburg. Mittlerweile hat Anne Faber nicht nur in Luxemburg, sondern auch darüber hinaus viele Fans. Auch im Saarland. So hat Anne Faber in den letzten Jahren die Küche Luxemburgs weit über die Grenzen ihres kleinen Heimatlandes bekannt gemacht. Ihre Rezepte, wie "Wäinzoossiss Meatball-Pasta", sind inzwischen moderne Klassiker. Und auch in ihrem neuen Buch "Backen mit Anne" steckt wieder jede Menge Luxemburg. Unter anderem ein altes Familienrezept ihrer Urgroßmutter Niny für Schuedi, luxemburgischer Butterkuchen. Vor ihrem Erfolg als Kochbuchautorin und TV-Köchin hat Anne Faber 12 Jahren in England gelebt. Dort hat sie nach ihrem Studium unter anderem in London für die Nachrichtenagentur AP als Reporterin vom roten Teppich oder das ZDF von der königlichen Hochzeit von William und Kate berichtet. Außerdem durfte sie sich für das bekannte "Time Out" Magazin als Restaurantkritikerin durch die Genusstempel Londons futtern. In der Zeit entstand ihr Blog "Anne`s Kitchen" und ihre gleichnamige Kochshow, die es beide bis heute gibt. Expats nutzen die Videos ihre Kochshow, um Luxemburgisch zu lernen. Für das Format "Schmeckt das oder kann das weg" war die Luxemburgerin im Auftrag des Saarländischen Rundfunk in ganz Deutschland auf der Suche nach vergessenen Küchenschätzen. In SR 3 "Aus dem Leben" unterhält sich Anne Faber mit Gastgeber Uwe Jäger über ihre luxemburgischen Lieblingsrezepte, warum Backen für sie nicht nur in der Adventszeit dazugehört und es rund um einen Esstisch zu den schönsten Begegnungen kommt.
Wer Klingonisch im Netz sucht, findet Lieven L. Litaer. Der gebürtige Belgier und Wahlsaarländer ist einer der Klingonisch-Experten weltweit. Er hat in den letzten Jahren unzählige Bücher über und in der Kunstsprache aus Star Trek geschrieben. Daneben hat er Bücher wie "Der kleine Prinz" oder "Alice im Wunderland" ins Klingonische übersetzt. Er hat das Deutsche Klingonisch-Institut gegründet und veranstaltet seit mehr als 20 Jahren jährlich in Saarbrücken einen Klingonisch Sprachkurs zu dem, neben Menschen aus der ganzen Welt, auch immer wieder der Erfinder der klingonischen Sprache Marc Okrand ins Saarland kommen. Mit dem "Klingonisch Wiki" hat er eines der größten Nachschlagwerke zu der klingonischen Sprache geschaffen. Inzwischen ist Klingonisch offiziell als Sprache anerkannt und entwickelt sich immer weiter. Auch in Filmen, Serien, der Werbung oder der Literatur taucht die Kunstsprache immer wieder auf. In seinem aktuellen Buch "Klingonisch - Vom Requisit zum Kult" hat Lieven L. Litaer alles Wichtige zusammengefasst, was man über die Sprache aus Star Trek wissen muss. In SR 3 "Aus dem Leben" unterhält sich Lieven L. Litaer mit Gastgeber Uwe Jäger darüber, warum die Sprache nicht nur für Nerds und Trekkies interessant ist und was es bringt, eine Kunstsprache zu lernen. Außerdem gibt es auch viel Klingonisch zu hören.
Seit seiner Kindheit ist Rouven Schumacher aus Neunkirchen von Videospielen, Musikvideos und Animationen begeistert. Schon in der Schule hat der Saarländer eigene Comic, Musikvideos und kleine Videospiele selbst produziert. Nach seinem Studium an der Hochschule der bildenden Künste Saar hat er sein Hobby zum Beruf gemacht. Inzwischen hat er sich mit seinem Unternehmen "Roof Cut Media" selbständig gemacht und entwickelt animierte Musikvideos, Erklärvideos, Trailer und Videospiele. Jetzt wurde er für sein Spiel "Mindlock - The Apartment" mit dem Deutschen Entwicklerpreis in der Kategorie "Beste Story" ausgezeichnet. Der Preis würdigt seit mehr als 20 Jahren die besten Computerspiele des Jahres aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Rouven Schumachers Spiel "Mindlock" dreht sich um Colin Walker, einen ganz normalen Typ, dessen Wohnungstür eines Morgens verschwunden ist. Dadurch verwandelt sich seine Wohnung in ein chaotisches Labyrinth voller unerklärlicher Phänomene. Ständig erscheinen neue Besucher und konfrontieren ihn mit seiner Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Um einen Ausweg aus diesem chaotischen Labyrinth zurück in die Freiheit zu finden, muss Colin mit Hilfe der Spieler Rätsel und Aufgaben lösen. Sein Spiel "Mindlock" hat Rouven Schumacher von der Idee über die Grafik sowie das Programmieren bis zum fertigen Spiel weitestgehend allein entwickelt. Am 9. Dezember war Rouven Schumacher zu Gast in SR 3 "Aus dem Leben". Mit Gastgeber Uwe Jäger hat sich der Wahlsaarländer über seinen Alltag als Videospielentwickler unterhalten und wie er sein Hobby zum Beruf gemacht hat.
Der Wiener Opernball ist einer der berühmtesten Bälle der Welt und jedes Jahr der Höhepunkt der Wiener Ballsaison. Christian Seibold hat als Turniertänzer in seiner Jugend davon geträumt, einmal mit seiner Tanzpartnerin beim Wiener Opernball in der Wiener Staatsoper im Dreivierteltakt über das Parkett zu schweben. Heute ist er einer der bekanntesten Modedesigner Österreichs und entwirft jedes Jahr Kleider für den Wiener Opernball. Mit seinen Modeschöpfungen sorgt er jedes Jahr bei dem Ball für Aufsehen. Im vergangenen Jahr wurde ihm die besondere Ehre zuteil auch ein Kleid für eine Debütantin zu entwerfen, eine der jungen Damen, die den Opernball eröffnen dürfen. Christian Seibold entdeckte schon als Kind im Schwarzwald durch seine Großmutter über die Handarbeit seine Leidenschaft für die Schneiderei. Bereits mit 10 Jahren besuchte er dann an der Volkhochschule Nähkurse und kaufte sich von dem Geld, dass er zur Firmung bekommen hat, seine erste Nähmaschine. Da lag es nahe, das Christian Seibold eine Ausbildung zum Schneider machte. Erst in einem Haute-Couture-Atelier als Damenschneider, dann als Herrenschneider an der Stuttgarter Staatsoper und zu guter Letzt noch als Kürschner.  In allen drei Gewerken machte er den Meister. Immer mit dem Ziel: Haute-Couture. Heute hat er ein Atelier im 1. Wiener Bezirk und schneidert und entwirft seine Mode neben dem Wiener Opernball auch für seine internationalen Kunden. Seinen Stil beschreibt Christian Seibold selbst "als schüchterne Eleganz" - geradlinig und nicht zu verspielt. Am 2. Dezember war Christian Seibold zu Gast bei SR 3 "Aus dem Leben". Mit Gastgeber Uwe Jäger hat sich der Moderdesigner und Schneider über seine Liebe zur Haute-Couture, über elegante Stoffe, den Zauber des Wiener Opernballs und seinen Weg vom Schwarzwald zu einem der bekanntesten Designer Österreichs unterhalten.
Peter Jordan ist einer der bekanntesten Schauspieler Deutschlands und seit kurzem auch Autor. In SR 3 "Aus dem Leben" geht es um sein Buch "Kein schöner Land" und seine Arbeit vor der Kamera und auf der Bühne.Auseinandersetzung mit der deutschen Identität/ Wie spielt man einen Nazi? SR 3 "Aus dem Leben" mit dem Schauspieler, Regisseur und Autor Peter JordanPeter Jordan ist einer der bekanntesten und gefragtesten Schauspieler Deutschlands. Er spielte im Hamburger "Tatort", in dem preisgekrönten Film "Die Wannseekonferenz" und immer wieder in Hollywoodfilmen mit. Zuletzt stand er für die Hollywood-Produktion "Nuremberg" an der Seite von Oscarpreisträger Russel Crowe vor der Kamera und war in Serien, wie "Babylon Berlin", "Achtsam morden" oder "Solo für Weiss" zu sehen. Davor spielte Peter Jordan viele Jahre sehr erfolgreich in Rostock, Bochum und Hamburg Theater. Daneben ist Peter Jordan als Regisseur, Theaterautor und seit kurzem auch Autor. Sein erstes Buch heißt: "Kein schöner Land - Papas Krieg, meine Nazis und die deutsche Kultur". Den Ausschlag für das Buch gibt ein Wunsch seines kleinen Sohns. Er bittet seinen Vater Peter Jordan ihm ein altes deutsches Volkslied aus einem Buch zum Einschlafen vorzusingen. Beim Singen spürt Peter Jordan, welche Scham für ihn damit verbunden ist. Dadurch beginnt Peter Jordan über seine persönliche Beziehung zur deutschen Kultur und Identität nachzudenken und fragt sich, warum es ihm schwerfällt, das richtige Verhältnis dazu zu finden. Wie viele seiner Generation hört er lieber englische Popmusik und schaut Hollywoodfilme, während alles Deutsche oft mit einem Gefühl von Schuld und Scham durch die Verbrechen der Nazis verbunden ist. Diese Gefühle begegnen ihm auch immer wieder bei Reisen oder seiner Arbeit als Schauspieler. Als Deutscher wird er oft als Nazi besetzt. Auch im Ausland. Am 4. November war Peter Jordan zu Gast bei SR 3 "Aus dem Leben". Mit Gastgeber Uwe Jäger hat sich der Schauspieler über sein persönliches Ringen um das richtige Verhältnis zur deutschen Identität und Kultur unterhalten. Außerdem hat er einen Blick hinter die Kulissen der Dreharbeiten des Films "Die Wannseekonferenz", sowie der Serie "Babylon Berlin" erlaubt und über die Herausforderungen, einen Nazi zu spielen, gesprochen.
Stefan Gwildis war schon Sackschlepper, Sonnenbankaufsteller und Weihnachtsmann. Bis heute ist er einer der besten und bekanntesten deutschen Soulsänger und liebt, was er tut. Vor allem mit seiner Musik auf der Bühne zu stehen. Zu zwei "SR 3-Echt live" Mini-Konzerten kommt er zu SR 3 Saarlandwelle auf den Halberg nach Saarbrücken. Im Gepäck neue Musik und zwei Stunden Zeit für SR 3 "Aus dem Leben". Mit Gastgeber Uwe Jäger hat sich der "Soulman" aus Hamburg über sein 50-jähriges Bühnenjubiläum und seine Jubiläumstour unterhalten.
Marie-Luise Marjan verkörperte bis zu dem Aus der ARD-Kultserie "Die Lindenstraße" 35 Jahre lang die Figur der "Mutter Beimer". Insgesamt hat die Schauspielerin in ihrer Karriere über 25-mal eine Mutter gespielt, hatte über 40 Kinder und fast 30 Ehemänner. Durch die Rolle der Helga Beimer wurde Marie-Luise Marjan für viele zur "Mutter der Nation". Doch ihre lange Karriere als Schauspielerin war noch viel mehr. Bereits auf dem Mädchengymnasium steht sie bei Schulaufführungen auf der Bühne und beweist ihr schauspielerisches Talent. Nach dem Abitur besucht sie Ende der 1950ziger Jahre die Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Um die Ausbildung zu finanzieren, trägt sie anfangs unter anderem noch Post aus. Doch schnell bekommt sie als talentierte junge Schauspielerin Engagements am Theater und beim Film. Über 20 Jahre steht sie von der Komödie Basel über das Schauspielhaus Bochum bis zur Volksbühne Berlin oder dem Thalia Theater Hamburg auf allen großen deutschsprachigen Theaterbühnen. Schon früh übernimmt sie daneben auch immer wieder Rollen beim Film und im Fernsehen, steht für den "Tatort", "Neues aus Uhlenbusch", "Das Traumschiff" oder "Die Schwarzwaldklinik" vor der Kamera, bevor sie 1985 die Rolle der "Mutter Beimer" in der Lindenstraße übernimmt. Die Figur wird zur Rolle ihres Lebens. Neben ihrer Arbeit als Schauspielerin engagiert sich Marie-Luise Marjan seit Jahrzehnten weltweit für benachteiligte Kinder, unter anderem für Unicef und das Kinderhilfswerk Plan international. Marie-Luise Marjan will durch ihr soziales Engagement etwas von dem Glück zurückgeben, was sie selbst erfahren hat. 1940 in Essen geboren, wächst sie im Nachkriegsdeutschland bei liebevollen Adoptiveltern auf. Erst als Teenagerin erfährt sie, dass sie ein Adoptivkind ist. Später trifft sie ihre leibliche Mutter und lernt die Familie ihres Vaters kennen, der im Zweiten Weltkrieg als Pilot ums Leben gekommen ist. Am 9. August feierte Marie- Luise Marjan ihren 85. Geburtstag. Von Ruhestand kann bei der leidenschaftlichen Schauspielerin keine Rede sein. Auch wenn sie nicht mehr vor der Kamera steht, ist ihr Terminkalender immer noch voll. Sie ist mit eigenen Programmen und ironisch-satirische Krimigeschichten viel unterwegs. So war sie im September beim Krimifestival "Kriminaltango" in Neunkirchen zu Gast. Dabei hat sie sich auch Zeit für SR3 "Aus dem Leben" genommen und sich mit Gastgeber Uwe Jäger über ihre Rolle der Mutter Beimer in der Lindenstraße, ihren saarländischen Fanclub und ihre glückliche Kindheit bei ihren Adoptiveltern im Ruhrgebiet unterhalten. Außerdem, wie es ihr gelingt, das Alter als guten Freund anzunehmen.
Thomas Mann ist bis heute einer der wichtigsten deutschen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts. Gefeiertes Genie, Literaturnobelpreisträger, Kämpfer gegen Hitler, Familienvater von 6 Kindern, jahrzehntelang verheiratet mit seiner Frau Katja und doch so unglücklich, wie man nur sein kann. Anlässlich des 150. Geburtstag Thomas Manns 2025 hat Tilmann Lahme mit "Thomas Mann - Ein Leben" eine der erfolgreichsten Biografien über den Schöpfer der Buddenbrooks und des Zauberbergs geschrieben. Der Literaturhistoriker ist einer der Experten, wenn es um Thomas Mann und dessen Familie geht. Für seine Biografie hat Tilmann Lahme bisher unveröffentlichte Tagebuchpassagen und Briefe Thomas Manns verwendet. Als einer der wenigen Biografen beleuchtet er auch Thomas Manns unterdrückte Homosexualität und deren Bedeutung für dessen Leben und Bücher des. Am 14. Oktober war Tilmann Lahme zu Gast bei SR 3 "Aus dem Leben". Mit Gastgeber Uwe Jäger hat sich der Literaturhistoriker über den wahren Thomas Mann hinter seinen vielen Romanen, Erzählungen und Figuren und das große Interesse an dem Literaturnobelpreisträger auch 150 Jahre nach dessen Geburtstag unterhalten. Außerdem unterhalten sich beide darüber, warum Thomas Manns Bücher heute noch so lesenswert sind.
Carsten Henn ist Autor zahlreicher kulinarischer Kriminalromane, Liebeskomödien, Theaterstücke, Kinderbücher und der Geschichte des Buchspazierers. Sein Roman "Der Buchspazierer" stand über zwei Jahre auf der Bestsellerliste, wurde in mehr als 30 Sprachen übersetzt und mit Christoph Maria Herbst in der Hauptrolle verfilmt. Mit seiner Geschichte des Buchhändlers Carl Kollhoff, der jeden Tag, nach Ladenschluss einer kleinen Buchhandlung, bestellte Bücher zu Fuß zu seinen Kunden bringt, hat Carsten Henn Buchliebhaber auf der ganzen Welt glücklich gemacht. Wenn Carsten Henn keine Romane schreibt, trifft man ihn oft im Weinkeller oder Weinberg. Er ist einer der bekanntesten Weinjournalisten Deutschlands, studierte Weinbau in Adelaide in Australien und war eine Zeit lang Chefredakteur des Weinmagazin "Vinum". Heute ist er freier Weinjournalist und Restaurantkritiker. Über seine Leidenschaft für gutes Essen und Wein schreibt er auch in seiner "Gebrauchsanweisung für Wein". Am 7. Oktober war Carsten Henn zu Gast bei SR 3 "Aus dem Leben". Mit Gastgeber Uwe Jäger hat er sich über sein Weinwissen, seine Arbeit als Autor und die Bedeutung von Erinnerungen unterhalten. Die spielen in seinem neuen Roman "Sonnenaufgang Nr. 5" eine große Rolle, der gerade druckfrisch erschienen ist und wieder Bücherliebhaber weltweit glücklich machen wird.
Ulrich Wickert ist einer der besten Kenner Frankreichs in Deutschland. Schon als Teenager ist er in Paris zur Schule gegangen. Später hat er uns als ARD-Korrespondent aus Paris und Moderator der Tagesthemen unsere Nachbarn im Westen immer wieder aufs Neue erklärt. Und das macht er bis heute in seinen Büchern. Unter anderem auch in "Salut les amis - Meine Geschichte der deutsch-französischen Beziehungen". Damit war Ulrich Wickert kürzlich auf dem Lesefest "Hombuch25" im Saarland zu Gast, wo er mit dem deutsch-französischen Freundschaftspreis ausgezeichnet wurde. Bei der Gelegenheit hat sich Ulrich Wickert auch Zeit für SR 3 "Aus dem Leben" genommen. Gemeinsam mit Gastgeber Uwe Jäger hat er sich über seine Liebe zu Frankreich, seine Begegnungen mit deutschen Kanzlern und französischen Präsidenten und eben seine ganz persönlichen deutsch-französischen Beziehungen unterhalten.
Fedor Holz ist einer der besten Pokerspieler der Welt. Der gebürtige Saarländer war als einziger Spieler weltweit im Online- und Livepoker Weltranglistenerster. In seiner Karriere hat er über 50 Millionen Dollar an Preisgeldern gewonnen. Heute ist er auch Unternehmer, Coach und seit kurzem Buchautor. In seinem ersten Buch "All in - Besiege Dich selbst und wachse über Dich hinaus" erzählt er über seinen persönlichen Weg zu einem der besten Pokerspieler der Welt und was er durch das Pokerspiel für das Leben gelernt hat. Fedor Holz wurde 1993 in Saarbrücken geboren, später hat er am Theodor-Heuss-Gymnasium in Sulzbach Abitur gemacht. Im Saarland startete Fedor Holz auch seine Pokerkarriere. Heute lebt er in Wien. Am 23. September war Fedor Holz zu Gast bei SR 3 "Aus dem Leben". Mit Gastgeber Uwe Jäger hat sich der gebürtige Saarländer darüber unterhalten, wie er zu einem der besten Pokerspieler der Welt wurde, über Millionengewinne in Las Vegas und über Glück und Pech, das im Leben oft genauso nah beieinander liegt, wie im Casino.
Der Fernsehfilm "An einem Tag im September" erzählt den Beginn der Aussöhnung zwischen Deutschland und Frankreich nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Geschichte der ZDF/Arte-Koproduktion beruht auf wahren Begebenheiten. Am 14. September 1958 treffen der deutsche Bundeskanzler Konrad Adenauer und der französiche Premierminister Charles de Gaulle zum ersten Mal persönlich aufeinander. Nicht bei einem offiziellen Staatsempfang, sondern in de Gaulles privatem Landhaus in Colombey les Deux Églises in Lothringen. 13 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs gibt es zwischen beiden Ländern und ihren Bürgern noch Ressentiments. Die Wunden der jahrelangen Feindschaft und Kriege sind teilweise noch tief.  Bei dem Treffen in privater Atmosphäre wollen die beiden Politiker die Aussöhnung ihrer beiden Länder vorantreiben. Doch am Anfang ist das Treffen von Skepsis und politischen Differenzen geprägt. Erst im Verlauf des Treffens wird es immer mehr zu einem Gespräch von Mensch zu Mensch, was zu Vertrauen zwischen Adenauer und de Gaulle führt. Dabei spielen neben ihren persönlichen Erfahrungen mit den Nazis auch ihr katholischer Glaube eine große Rolle. So gibt der Film "An einem Tag im September" einen Blick hinter die Kulissen dieses Treffens in "privater" Atmosphäre in de Gaulles Landhaus, das zur Annäherung zwischen den beiden Politikern führt. In den folgenden vier Jahren gibt es 14 weitere Begegnungen zwischen Adenauer und de Gaulle, bei denen eine politische Freundschaft entsteht, die zum Grundstein für die deutsch-französischen Beziehungen und Einigung Europas wird. Mark von Seydlitz hat vor 10 Jahren von dem Treffen beiläufig in der Zeitung gelesen und wusste gleich: daraus will ich einen Film machen. In Düsseldorf aufgewachsen, entdeckt Mark von Seydlitz nach dem Abitur Frankreich als Reiseziel. Bei seinen unzähligen Reisen mit dem Auto aus dem Rheinland nach Paris fährt er immer wieder an Soldatenfriedhöfen vorbei. Das Bild der vielen Gräber als Zeugnis der Kriege zwischen Deutschland und Frankreich prägt sich beim ihm ein. So wird der Film über den Beginn der deutsch-französischen Aussöhnung zu seinem Herzensprojekt. Zu Beginn seines Berufslebens produziert Mark von Seydlitz vor allem Werbefilme. Mit der Zeit kommen auch Fernsehfilme dazu. So verfilmt er in den letzten Jahren zahlreiche "Dora Heldt"- Romane und produziert die erfolgreiche ARD-Krimiserie "Die Toten von Marnow", die mit dem deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet wurde. Auch der Film "An einem Tag im September" wurde inzwischen ausgezeichnet. Unter anderem beim Festival de Television in Monte Carlo und beim Festival des deutschen Films in Ludwigshafen.  Am 16. September ist Mark von Seydlitz zu Gast bei SR 3 "Aus dem Leben". Mit Uwe Jäger unterhält sich der Filmproduzent, Regisseur und Drehbuchautor über die Bedeutung des historischen Treffens zwischen Adenauer und de Gaulle 1958 für die dt-frz Aussöhnung und wie schwierig es ist, einen Film nach wahren Begebenheiten zu produzieren.
Giulia Enders wurde vor 11 Jahren durch ihren Bestseller "Darm mit Charme" bekannt. Das Buch war weltweit ein großer Erfolg. Es wurde über 8 Millionen Mal verkauft und in 40 Sprachen übersetzt. Völlig zwanglos und unverkrampft erklärte Giulia Enders damals noch als Medizinstudentin, wie unser Darm und unsere Verdauung funktionieren. Ihre Schwester Jill Enders steuerte die Illustrationen zu dem Bestseller bei. Die beiden Schwestern rückten so gemeinsam den Darm aus seinem Schattendasein ins Rampenlicht und machten ihn zu einer Art "Promi". Das große Interesse danach an unserem Darm ist bis heute auch ein stückweit der Verdienst der beiden Schwestern. Inzwischen ist Giulia Enders Ärztin und hat nach einer längeren Pause ein neues Buch geschrieben. In "Organisch" macht sie eine Entdeckungsreise durch unseren Körper. Die Illustrationen darin stammen wieder von ihrer Schwester Jill. Und auf eine Entdeckungsreise durch unseren Körper hat sich Giulia Enders auch am 9. September bei SR 3 "Aus dem Leben". Gemeinsam mit Gastgeber Uwe Jäger hat sich die Ärztin und Bestsellerautorin darüber unterhalten, was jeder von uns über seinen Körper wissen sollte und was wir von ihm für das Leben lernen können. Außerdem, wie ihr Bestseller "Darm mit Charme" ihr Leben verändert hat und warum sie sich nach dem Erfolg erst einmal eine Zeitlang zurückgezogen hat.
2025 jährt sich zum 80. Mal das Ende des Zweiten Weltkriegs. Inzwischen leben nur noch wenige Zeitzeugen der Schoah und des Krieges. Ihre Vergangenheit hinterlässt jedoch bis heute oft Spuren und seelische Wunden in ihren Familien, deren Ursachen ihre Kinder, Enkel und Urgroßenkel oft nur vage kennen: zwischenmenschliche Kälte, Ängste und Schuldgefühle. In vielen Familien sind bleiernes Schweigen, verdrängte Erinnerungen, wohlgehütete Geheimnisse und Lügen Teil eines Erbes, dessen Gift bis heute wirkt. Da sie keine Konfrontation mit den Großeltern oder Eltern mehr fürchten müssen, machen sich immer mehr Kinder, Enkel und Urgroßenkel auf die Spurensuche. Sie wollen erfahren, was ihre Vorfahren im Dritten Reich wirklich gemacht haben und wie sich ihre Familiengeschichte auf ihr eigenes Leben bis heute ausgewirkt. Louis Lewitan hat gemeinsam mit dem Journalisten Stephan Lebert für ihr Buch "Der blinde Fleck" mit Menschen verschiedener Generationen darüber gesprochen, was sie über ihre Familiengeschichte von 1933 bis 1945 wissen. Das Ergebnis sind zum Teil ergreifende Gespräch über die Auseinandersetzung mit der Last der eigenen Familiengeschichte. Louis Lewitan ist 1955 in Lyon als Kind von Schoah-Überlebenden geboren. Mit 11 Jahren kam er mit seinen Eltern nach München. Später studierte er Psychologie. Heute ist er einer der renommiertesten Stressexperten Deutschlands. Unter anderem erforschte er in New York die Spätfolgen der Schoah bei Kinderüberlebenden und deren Nachkommen. Seine Forschungsergebnisse trugen zum Verständnis von Resilienz bei Überlebenden und deren Nachkommen bei. Heute arbeitet Louis Lewitan unter anderem als Psychologe, Coach und Publizist. Am 2. September war Louis Lewitan zu Gast bei SR 3 "Aus dem Leben". Mit Gastgeber Uwe Jäger hat sich der Psychologe, Trauma- und Stressexperte über die vererbten Traumata des Krieges unterhalten und warum das Schweigen in vielen Familien gerade jetzt aufbricht.
Maya Leinenbach ist eine der erfolgreichsten veganen Food-Influencerinnen Deutschlands. Als "Fitgreenmind" erreicht die Saarländerin mit ihren veganen Rezepten fast 7 Millionen Menschen auf der ganzen Welt über Social-Media. Und das mit nur 21 Jahren. Angefangen hat alles in der 9. Klasse mit einem Referat in der Schule über unsere Ernährung und deren Einfluss auf die Umwelt. Danach beschließt Maya vegan zu leben. Da es in ihrer saarländischen Heimat wenig Möglichkeiten dazu gibt, fängt sie an, sich Rezepte auszudenken und teilt die über Instagram mit anderen. Zunächst fotografiert sie ihr Essen, dass sie in der Küche ihrer Eltern in Saarwellingen selbst kocht. Später filmt sie sich beim Kochen und veganisiert auch schon einmal regionale Klassiker wie Maultauschen oder das Dibbelabbes-Rezept ihrer Oma. Mit der Zeit folgen ihr immer mehr Menschen von Kanada über die USA bis nach Kuwait. Was als Hobby angefangen hat, ist heute Mayas Beruf und "Fitgreenmind" inzwischen mehr als nur ein Social-Media-Kanal. Nach dem Abitur gründet Maya Leinenbach mit zwei Partnerinnen eine GmbH und produziert nicht nur Videos, sondern war mit Live-Kochshows in ganz Deutschland unterwegs und hat inzwischen auch schon zwei Kochbücher veröffentlicht. Zuletzt "Plantiful Cooking" mit über 100 veganen Rezepten für jeden Tag und Anlass. Vom Kichererbsensandwich über Spinat-Ravioli bis zu Baba Ganoush. Zu ihren Fans gehören auch Profiköche wie Johann Lafer oder Jamie Oliver. Am 26. August war Maya Leinenbach zu Gast bei SR 3 "Aus dem Leben". Mit Gastgeber Uwe Jäger hat sich die erfolgreiche Foodbloggerin aus dem Saarland darüber unterhalten, wie lecker und unkompliziert vegane Ernährung mittlerweile ist. Außerdem haben die beiden über Mayas Alltag als einer der erfolgreichsten Influencerinnen Deutschlands und ihrem Traum von einem eigenen veganen Café geplaudert.
SR 3 "Aus dem Leben" mit dem Historiker Oliver Hilmes über den Sommer 45Am 8. Mai vor 80 Jahren endete der Zweite Weltkrieg. Durch Hitlers Krieg waren 60 Millionen Menschen gestorben. 6 Millionen davon waren Juden. Europa war verwüstet und viele deutsche Städte lagen in Schutt und Asche. Nichts ist mehr, wie es war im Sommer 1945. Für die einen war es der Sommer der Freiheit, für andere bedeutete das Ende des Krieges eine Zeit der Angst und Ungewissheit. Für sein Buch "Ein Ende und ein Anfang. Wie der Sommer 45 die Welt veränderte" hat der Historiker und Bestsellerautor Oliver Hilmes viele große und kleine Geschichten recherchiert, wie die Menschen von Mai bis September 1945 die ersten Wochen und Monaten nach Kriegsende erlebt haben. Sieger wie Besiegte, Opfer wie Täter, Prominente wie Unbekannte. In zahlreichen Geschichten und Szenen, die von Berlin bis Tokio führen, von München nach Paris oder von Bayreuth nach Moskau, fängt Oliver Hilmes die Atmosphäre dieser Zeit ein. Eine Zeit voller Glück und Hoffnung, aber auch voller Elend, Trauer und Angst. Der promovierte Historiker Oliver Hilmes arbeitet als Kurator für die Stiftung Berliner Philharmoniker. Seine Bücher, wie sein in mehrere Sprachen übersetzter Bestseller "Berlin 1936 Sechszehn Tage im August", machen Geschichte auf besondere Weise erlebbar. Zuletzt erschien von ihm "Schattenzeit. Deutschland 1943. Alltag und Abgründe." Am 12. August war Oliver Hilmes zu Gast bei SR 3 "Aus dem Leben". Mit Gastgeber Uwe Jäger hat sich der Historiker über die Geschichte des Sommers 1945 unterhalten und wie den Menschen damals der Neuanfang gelang.
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Habib Zadran

afghan

Jan 11th
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