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Das Büchermagazin
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Author: Bayerischer Rundfunk
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©2026 Bayerischer Rundfunk
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Das Bayern 2 Büchermagazin im Gespräch mit Schriftstellerinnen und Schriftstellern, Kritikerinnen und Kritikern und anderen Büchermenschen. Mit Rezensionen aktueller Literatur und vielen Entdeckungen aus Roman, Lyrik und Sachbuch.
357 Episodes
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Der Historiker Jörg Baberowski legt einen neuen kontroversen Essay zum Zustand unserer Demokratie vor, die er nicht im Sterben begriffen sieht, gleichwohl aber für erstarrt hält.
Ein junger Dichter wird im neuen Roman von Kristof Magnusson unversehens zum Geheimagenten:
Die US-amerikanische Autorin, bekannt geworden mit ihrem Memoir "I'm glad my mom died", erzählt von einer ungleichen Liebe in unserer Zeit, von Träumen, Sehnsüchten und Klassenunterschieden.
Krieg und Walzer, Tauben und Leinwand - in diesem Büchermagazin alles dabei.
Eine millionenschwere, verschwundene, dann wiederaufgetauchte und vererbte Kunstsammlung.
Der britische Meistererzähler Julian Barnes feiert in wenigen Tagen seinen 80. Geburtstag.
Herta Müller feiert dieses Buch als "großes Sprachkunstwerk": "Die Aussiedlung" (Suhrkamp) von András Visky.
Nur die Blauäugigen erkennen in Künstlichen Intelligenzen wie ChatGPT, Deepseek, Grok oder Gemini hilfreiche Werkzeuge.
Er ist ein legendärer Verleger, er übersetzt, ediert und dichtet sein Leben lang schon wie so viele der von ihm verlegten Autoren und Freunde: Michael Krüger, "der Ariel unter den schwerfüßigen Vertretern unserer schreibenden Zünfte".
"The writing kept me alive", sagt der britische Autor Hanif Kureishi über eine Zeit, in der er nach einem Sturz gelähmt war; rein körperlich war Schreiben nicht möglich.
"Angels of Bread": Neue Erinnerungen von Patti Smith / "Achte Woche": Antonia Baum schreibt über eine Frau, die vor der Frage steht: Will ich mein Kind behalten oder nicht? /
Kurz vor seinem 150. Geburtstag sprechen wir über den Dichter Rainer Maria Rilke. Der Autor Hans-Peter Kunisch hat sich mit dem politischen Rilke auseinandersetzt - insbesondere mit seinem Hang zum italienischen Faschismus - im Buch "Das Flimmern der Raubtierfelle" (Reclam) / Außerdem: Manfred Kochs Biographie "Rilke. Dichter der Angst" (C.H. Beck) / Till Kössler legt zum 50. Todestag Francisco Francos eine neue Biographie über den spanischen Diktator vor (C.H. Beck) / Yulia Marfutowa reist literarisch zurück in ihre Geburtsland Russland: "Eine Chance ist ein höchstens spatzengroßer Vogel" (Rowohlt) / Das literarische Rätsel
"Stories 2": Neues von der Meisterin der Kurzgeschichte Joy Williams / "Ohnmacht des Völkerrechts": Der Professor für Völkerrecht Christoph Safferling im Gespräch über die Entstehung und den Status Quo des Völkerrechts / Meisterwerk lateinamerikanischer Erzählkunst: Gustavo Faverón Patriaus "Unten leben" / "Aufrecht": Das neue Buch zwischen Lebensgeschichte und politischer Philosophie von Lea Ypi / "So war die Welt": Louise Erdrich kehrt zurück ins Red River Valley
Willkommen zu einer kleinen Auszeit im Wiener Grand Hotel mit "Fabula Rasa", dem Schelminnen-Roman von Vea Kaiser (Kiepenheuer & Witsch). Dazu beschäftigen wir uns mit Ameisen und der Frage von Maurice Maeterlinck, dem belgischen Nobelpreisträger, was wir von ihnen lernen können (Neuauflage im Czernin Verlag), mit dem Thriller "Kälter" von Suspense-Profi Andreas Pflüger (Suhrkamp) und mit der "...geheimen Natur der irdischen Dinge", über die der Argentinier Patricio Pron mehr weiß (dtv). Und wir erinnern gemeinsam mit Peter Henning und seinem Band "Vom Leben berührt" (Kiepenheuer & Witsch) an den Schriftsteller Dieter Wellershoff.
Ein Büchermagazin spezial mit einem Mitschnitt aus dem Frankfurter Schauspielhaus. Dort hat Bayern 2 am 16. Oktober die Deutschland-Premiere des neuen Buches von Florian Illies präsentiert: "Wenn die Sonne untergeht. Familie Mann in Sanary" (S. Fischer). Knut Cordsen im Gespräch mit dem Autor.
"Lesen macht glücklich!" strahlt die Leserin in Halle 1.2 - fröhliche und ernste Begegnungen auf der Frankfurter Buchmesse bietet diese Ausgabe des Bayern 2 Büchermagazins. Verena Lueken spricht über ihr Buch "Alte Frauen", mit dem sie nominiert ist für den Bayerischen Buchpreis, Friedrich Ani über "Schlupfwinkel", ein Memoir, in dem der Krimi-Autor von Eltern und Kindheit erzählt, und Can Dündar, der nun schon so lange im Exil in Deutschland ist, über "Ich traf meinen Mörder. Ein Journalist und die dunklen Seiten der Macht". Und wir schauen zurück auf die Verleihung des Friedenspreises an den Osteuropa-Historiker Karl Schlögel.
"Blümerant" - fast vergessen als Wort; die Mutter aus Dagmar Leupolds neuem Roman "Muttermale" fühlt sich so, wenn sie lieber nicht klärt, was ihr eigentlich widerfährt. Leupold recherchiert dem Wort nach, aber auch vielen anderen Details, Objekten, Erinnerungen, um - 20 Jahre nach ihrem "Vater-Buch" - ein Bild der aus Ostpreußen geflohenen Mutter und ihrer Generation erstehen zu lassen. Ein Gespräch mit der Autorin / Geister und Postkoloniales: die Literatur der Philippinen / der Wallstein Verlag beginnt mit einer "ukrainischen Bibliothek" / "Zerstörungslust" von Carolin Amlinger und Oliver Nachtwey - der Band der beiden Soziologen wird mit dem Geschwister Scholl-Preis ausgezeichnet. / Rätsel
Annette Pehnt hat minimale Geschichten geschrieben, in denen es um alles geht. Warum Reduktion ein Schlüssel für Komplexität ist, erzählt sie im Gespräch / Außerdem geht es um Irene Disches Roman "Prinzessin Alice", den neuen Erzählband vom französischen Literaturnobelpreisträger Jean-Marie Gustave Le Clézio, um Tomer Dotan-Dreyfus Erinnerungsbuch "Keinheimisch. Kindheit in Israel, Leben in Deutschland" und den Roman mit dem kürzesten Titel des Bücherherbstes: "ë" von Jehona Kicaj - ein Kandidat für den Deutschen Buchpreis.
Der italienische Politikberater Giuliano da Empoli ist bekannt geworden mit seinem jüngst verfilmten Roman "Der Magier im Kreml" über einen Spin Doctor Wladimir Putins. In seinem neuen Essay "Die Stunde der Raubtiere" (C. H. Beck) unternimmt er eine Reise zu anderen Schaltzentren der autokratischen Macht und zu weiteren modernen Fürsten, die er im Weißen Haus genauso verortet wie im Silicon Valley. Eine Kritik / "Onigiri" (Carl Hanser Verlag): Das Roman-Debüt der Münchner Autorin Yuko Kuhn ist eine deutsch-japanische Familiengeschichte / "Ist es Liebe" (Rowohlt Berlin) - Die Schauspielerin Valery Tscheplanowa hat einen neuen Roman geschrieben. Eine Rezension / "Warum es so gekommen ist" (C.H. Beck): Der 86-jährige Historiker Heinrich August Winkler legt seine Erinnerungen vor. Eine Kritik / Édouard Louis schreibt seine Autofiktion fort mit der Geschichte seines verstorbenen Bruders: "Der Absturz" (Aufbau) / Das literarische Rätsel
Der Kulturwissenschaftler Helmut Lethen kann wie kaum ein anderer demonstrieren, was für eine großartige "Elektrisiermaschine" gerade die Literatur sein kann. Er zeigt, wie das geht: einen Text - und sei's einen sehr alten - "unter den Strom aktueller Fragen zu setzen". Das macht er angesichts der Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten in seinem neuen Buch. Ein Gespräch mit dem 86-jährigen über "Stoische Gangarten. Versuche der Lebensführung" (Rowohlt Berlin) / "Was wir wissen können" (Diogenes): Ian McEwan entspinnt eine düstere Zukunftsvision in seinem neuen Roman. Eine Rezension / Der Würzburger Germanist Stephan Kraft im Gespräch über den von ihm mitherausgegebenen Briefwechsel Gottfried Benns mit seiner Tochter Nele 1930-1956 (Klett-Cotta/Wallstein) / "Die Heilung von Luzon" (Carl Hanser Verlag): Karl-Heinz Ott siedelt seinen neuen Roman auf den Philippinen an. Eine Kritik / Das literarische Rätsel
























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