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Ende der Welt - Die tägliche Glosse
Ende der Welt - Die tägliche Glosse
Author: Bayerischer Rundfunk
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Große Politik und kleine Nöte, runde Jubiläen und Anlässe, die um die Ecke kommen: Die tägliche Glosse am Ende der Sendung "radioWelt" auf Bayern 2 ist die Plattform der schrägen Gedanken. Geistreich und witzig, hintersinnig und hinterfotzig, skurril und respektlos. Jeden Morgen als Podcast. Gute Unterhaltung!
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Karriere im Schuhkarton: Vom gestiefelten Kater bis zum Außenminister im Überformat - wer politisch hoch hinaus will, stolpert oft zuerst im Schuhregal. Eine Glosse von Caro Matzko.
Eine Idee um aus der Sache wieder herauszukommen war, das man auf dem Trainingsgelände des FC Bayern München ein neues Atomkraftwerk baut. Das wäre dann im Sinne der EU, der Oberbürgermeister könnte jegliche Nähe zum Verein dementieren und die Münchner bekämen billigen Strom. Eine andere war, dass sich der Bürgermeister mit folgendem Statement zu Wort meldet: "Ach wissen`s über solche Dinge und die Finanzen kümmert sich bei uns immer meine Frau!" Alles in allem ein strategisches Trauma.
Hinterher ist man bekanntlich immer klüger. Deshalb ist es gut, wenn Wahlen in eine zweite Runde gehen. Über die zahlreichen Stichwahlen in Bayern freuen sich vor allem diejenigen, die ihre Stimme vorab per Briefwahl abgegeben hatten, so dass sie die Skandale und Skandälchen auf den letzten Metern nicht mehr angemessen würdigen konnten. Eine Glosse von Thomas Koppelt.
Von wegen Frühjahrsmüdigkeit! Schweizer Forschende sagen: die gibt es gar nicht. Das sei ein kulturelles, kein messbares biologisches Phänomen. Die Schweizer sind allerdings nicht in meinem Schlafzimmer, wenn alle wildgewordenen Zizibäer lostirilieren weit vor Sonnenaufgang! Eine Glosse von Johannes Marchl
Nach der Wahl ist vor der Wahl. Was aber, wenn es gar keine Auswahlmöglichkeiten gibt? Dann schafft man sich welche. Eine sehr demokratische Glosse von Severin Groebner.
Wie ist aus "einfach fernsehen" eigentlich Binge-Watching geworden, und aus der Mogelpackung Shrinkflation? Und was hat das mit der Bikinifigur zu tun und dem Zahnarzt und Ihrem Friseur? Antworten sucht Susanne Rohrer im heutigen Ende der Welt.
Es ist wieder Kommunalwahl in Bayern. Da sitzt man dann in einer Schule an einem Tisch mit Sichtschutz, während man versucht, den tagesdeckengroßen Stimmzettel für den Münchner Stadtrat in geheimer Wahl auszufüllen, ohne dabei den Tischnachbarn in selbigen einzuwickeln. Und dann nach drei Stunden der Schrei: Man hat sich verpanaschiert und verkumuliert, den Falschen gestrichen und zuviel Stimmen verteilt und noch eine Einkaufsliste auf den Zettel geschrieben, man ist halt abgeschweift nach drei Stunden. Wer kann sich schon in einer Schule konzentrieren, am Sonntag und dann auch noch Mathe... . Eine Glosse von Helmut Schleich.
Darf ein Soldat der Bundeswehr sein Haar so lang tragen wie eine Soldatin? Diese Frage wollte vor sieben Jahren ein Stabsfeldwebel vor Gericht klären lassen. Man denkt unwillkürlich an jenes Asterix-Abenteuer, in dem der Druide Miraculix einen Trupp Römer mit einem superschnellen Haarwuchsmittel entnervt. So erging denn auch das Urteil: "Es herrscht Regelungsbedarf." Eine Glosse von Gregor Hoppe.
Namen sind nicht Schall und Rauch, sondern heimliche Drehbuchautoren unseres Lebens: vom Botschafter-Kind bis zur Mayonnaise. Wer bestimmt, wer wir sind? Eine Glosse von Severin Groebner.
"Ein Haus verliert nichts", heißt es doch so schön. Aber wenn doch mal was abhandenkommt, taucht es oft an Orten wieder auf, auf die man nie gekommen wäre. So kann es einem auch in einer Ehe ergehen. Oder sagen wir mal mit ehelichen Attributen. Eine Glosse von Sandra Limoncini.
Lange zu leben und dabei pumperlg'sund zu bleiben, ist immer schon des Menschen Wille und Vorstellung. Dummerweise kann man sich heute das eigene Alter kaum mehr leisten, sollte es Pflegemaßnahmen und Heimunterbringung erfordern. Aber schauen wir mal nach Singapur, ein völlig überalterter Stadtstaat, der trotzdem bestens zurechtkommt. Eine Glosse von Gregor Hoppe.
In dem niederbayerischen Ort Bodenmais wurde jetzt die Bayerische Weißwurstkönigin inthronisiert. Da frägt man sich natürlich, warum denn ausgerechnet in Bodenmais? Ein Ortsname, geschaffen für vegetarische Krönungen jegliche Art. Wenn es um Fleisch geht, dann doch bitte in Schweinhütt, das ist quasi gleich neben Bodenmais oder in Schweineberg im Oberallgäu. Und wo bitte schön war unser aller Landesfleischer, äh -vater Maggus, wie kann einem wie ihm so ein Termin nur so wurscht sein? Eine Glosse von Helmut Schleich.
Die Regierung hat das Heizungsgesetz gekippt und ein Hotelgast duschte zu heiß. Das hat nichts miteinander zu tun? Doch. Bei unserem Autor Uli Höhmann schon. Alles. Immer.
Allmählich neigt sich die Skisaison dem Ende entgegen. Kurz vor Schluss noch ein weißer Tipp für alle, denen die beiden Bretter viel, aber nicht die ganze Welt bedeuten. Eine Glosse von Ralf Thume.
Die sogenannte Jugend von heute hat keinen Bock auf Burnout, sie bevorzugt Balkongeranien und Biskuit. Während der Opi mit der Harley zum Kochelsee knattert und versucht, einen auf jung zu machen, sitzt die Enkelin im Häkelkreis und tauscht Strudelrezepte aus. Granny Style ist Rebellion im Kaffeekränzchen-Format - und die Rentenkasse hat Pech gehabt. Eine Glosse von Nicole Hirsch.
Im Volksglauben ist ein "Wiedergänger" ein ruheloser Verstorbener, der aus dem Grab steigt, oft getrieben vom Gefühl des Unerlöstseins. Nun, bei manchen Figuren hat man das Gefühl, dass es den Umweg übers Grab gar nicht braucht ... . Eine Glosse von Norbert Joa.
Neulich in der Deutschen Bahn beim Versuch zu arbeiten: Der Internetzugang lahmt. Nennt es doch gleich "W-Lahm", denkt die moralinsaure Arbeitnehmerin in mir und klickt auf "Persönlicher Hotspot". Eine Glosse von Caro Matzko.
"Die Zitrone ist ziemlich ausgequetscht", sagt Bundeskanzler Merz und meint damit die Wohlhabenden hierzulande, von denen er sich auch bei noch höherem Steuerdruck außer Kernen und Schale offenbar nicht mehr viel erwartet. Die Glosse von Peter Jungblut.
Die Kuppel des Petersdoms in Rom kann man besichtigen. Auf halber Strecke gibt es einen Imbiss, um sich zu stärken. Könnte man daraus nicht eine Rooftop-Bar machen? Von wegen. Eine Glosse von Wolfram Schrag.
Die Magnetschwebebahn, bei der man schon am Bahnhof ins Flugzeug steigt, wurde dank Stoibers Rede legendär. Jetzt will Berlin so eine Bahn, wo mit dem Flughafen sozusagen der Vater allen Bau-Unvermögens in Deutschland steht. Eine Glosse von Georg Bayerle.



