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Familientreffen
Familientreffen
Author: NDR Info
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© Copyright Norddeutscher Rundfunk
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Familie ist viel mehr als Vater, Mutter, Kind. Familie ist das pralle Leben, die große Liebe oder die lebenslange Enttäuschung. Familientreffen ist da für die echten Geschichten, die tiefsten Krisen und die höchste Freude. Familien erzählen von Ungerechtigkeit und Rassismus, aber auch von Erfolg und Verbundenheit.
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Im Mai geht sie wieder los: Die Hochzeitssaison! Nicht wenige Paare investieren viel Zeit und noch mehr Geld in diesen "schönsten Tag im Leben", wie es oft heißt. Einige machen daraus auch das größte Spektakel ihres Lebens. Was den Hochzeitstag zum Event macht und inwiefern die USA dabei vielen Verlobten als Inspirationsquelle dienen, erzählt uns die Hamburger Hochzeitsplanerin Melanie Goldberg. Außerdem verrät sie, wie tief Paare in den Geldbeutel greifen, um ihre Traumhochzeit Realität werden zu lassen. Und weil es die vorerst letzte Folge unseres Podcasts ist, blicken wir abschließend noch zurück auf mehr als drei Jahre "Familientreffen".
Mit Ü25 noch im "Hotel Mama und Papa"? Auf nicht wenige Studierende und Auszubildene in Deutschland trifft das zu. Die hohen Mieten in Groß- und Hochschulstädten sind ein Grund - aber nicht immer der einzige. In dieser Folge erfahrt Ihr, was längst Volljährige noch dazu bewegt, während des Studiums, der Ausbildung oder bereits im Berufsleben stehend, bei den Eltern wohnen zu bleiben. Außerdem werfen wir einen genaueren Blick auf den deutschen Wohnungsmarkt und die aktuellen Bestrebungen der Politik für bezahlbaren Wohnraum. Mehr Infos: Tipps zur Wohnungssuche: - https://www.studierendenwerke.de/themen/wohnen/tipps-zur-wohnungssuche Über das Projekt "Wohnen für Hilfe" des Deutschen Studierendenwerks: - https://www.studierendenwerke.de/themen/wohnen/tipps-zur-wohnungssuche/wohnen-fuer-hilfe Über das Projekt "Bildungsbuddies" in Bremerhaven: - https://www.staewog.de/engagement/bildungsbuddies%20-%20eine%20patenschaft%20von%20studierenden%20f%C3%BCr%20sch%C3%BCler
"Papa, wo kommen eigentlich die Babys her?" Oder: "Mama, warum blutest du da unten?" Solche Fragen bringen Eltern ins Schwitzen. Denn über Sexualität zu sprechen, fällt vielen Menschen ziemlich schwer. Die gute Nachricht ist: man kann es lernen. Wir klären, wie das geht und warum das überhaupt wichtig ist - vor allem im Umgang mit Kindern. Korrektur: Die Sexual-Pädagogin von Wendepunkt e.V. heißt Bianca Tietz, nicht Bettina, wie wir versehentlich in der Podcastfolge gesagt haben. Wir bitten den Fehler zu entschuldigen. Weiterführende Infos und Links: Magdalena Heinzl: - https://www.sexologisch.com Sexualpädagogik, Webinare, Podcast usw. Wendepunkt e.V.: - https://www.wendepunkt-ev.de Gewaltprävention, u.a. digitale Angebote für Eltern Pro Familia: - https://www.profamilia.de Beratung für Kinder, Jugendliche und ihre Bezugspersonen Olga Strack: - https://www.olga-strack.de Sexual- und Paarberatung, Workshop-Angebote Bundesverband der Frauengesundheitszentren: - https://www.frauengesundheitszentren.de
Jede Frau kommt - in der Regel zwischen Mitte 40 und Mitte 50 - in die Wechseljahre. Soweit, so normal. Trotzdem wird über diese Phase des Übergangs wenig gesprochen, auch bei den Frauen selbst gibt es große Wissenslücken. Was hilft bei Hitzewallungen, heftigen Perioden und ratlosen Mediziner*innen? Und warum sind die Wechseljahre politisch? Wir reden darüber! Schreibt uns eure Gedanken und auch Anregungen gerne an familientreffen@ndr.de Jetzt noch eine kleine Bitte in eigener Sache: Wir vom Familientreffen wüssten sehr gerne, wie ihr unseren Podcast findet. Viele schreiben uns ja schon, dafür ganz herzlichen Dank. Für alle anderen gibt es am Ende der Shownotes eine kleine Umfrage mit wenigen Fragen. Wir freuen uns, wenn ihr da mitmacht, damit wir in Zukunft noch mehr die Themen aufgreifen, die euch wirklich interessieren. Weitere Infos: Geschichten von Frauen in den Wechseljahren und Informationen rund um die gesellschaftliche und politische Dimension in sozialen Medien unter #wirsindneunmillionen Literatur rund um die Wechseljahre: Sheila de Liz: „Woman on Fire“ Miriam Stein: „Die gereizte Frau“ Informationen bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung - https://www.frauengesundheitsportal.de/themen/wechseljahre/ Informationen über Hormonbehandlungen und Beratungsangebote bei Pro Familia - https://www.profamilia.de/themen/sexualitaet-und-aelterwerden/wechseljahre Und hier geht's zu unserer Umfrage. Wir freuen uns auf euer Feedback! - https://umfrage-ndr.limequery.com/787951?lang=de-informal
Hochbegabt sein ist total cool - soweit das Klischee. Hochbegabte Kinder können mit drei Jahren schon komplizierte Klavierstücke spielen, schreiben Computerprogramme oder sprechen fünf Sprachen.
Was bedeutet es eigentlich, hochbegabt zu sein? Ist dann jedes Lernen ein Spaziergang? Die Schule keine Herausforderung? Alles fällt leicht und das Leben ist rosarot? Ganz und gar nicht. Viele Hochbegabungen werden nämlich nicht als solche erkannt, Kinder gelten als zappelig oder aggressiv, in unserem Schulsystem kommen sie oft nicht klar.
In Deutschland leben schätzungsweise 300.000 hochbegabte Kinder und Jugendliche.
Ist Hochbegabung eher Fluch oder Segen? Nicole Ahles hat hochbegabte Jugendliche gefragt und sich mit Expert*innen unterhalten.
Jetzt noch eine kleine Bitte in eigener Sache: Wir vom Familientreffen wüssten sehr gerne, wie ihr unseren Podcast findet. Viele schreiben uns ja schon, dafür ganz herzlichen Dank. Für alle anderen gibt es am Ende der Shownotes eine kleine Umfrage mit wenigen Fragen. Wir freuen uns, wenn Ihr da mitmacht, damit wir in Zukunft noch mehr die Themen aufgreifen, die euch wirklich interessieren.
Weitere Infos:
Deutsche Gesellschaft für das hochbegabte Kind (DGhK)
- https://www.dghk.de/
Institut für das Begabte Kind
- https://www.hochbegabten-homepage.de/hochbegabung_bei_kindern.html
Begabtenzentrum
- https://www.begabtenzentrum.de/begabtenfoerderung/
Begabungslotse
- https://www.begabungslotse.de/laender/laenderspecial-hamburg/beratung
Und hier geht's zu unserer Umfrage. Wir freuen uns auf Euer Feedback!
- https://umfrage-ndr.limequery.com/787951?lang=de-informal
Pflegeeltern werden gesucht. Dabei ist vielen Menschen mit einem Kinderwunsch das Konzept gar nicht bekannt. Merlin van Rissenbeck und Marika Williams werfen in dieser Folge einen Blick auf das Leben als Pflegeeltern. Merlin van Rissenbeck hat mit jeweils einer Pflegemutter und einem Pflegevater über ihre Erfahrungen gesprochen. Beide begleiten ihre Kinder schon seit vielen Jahren. Karen Dabels hat Pflegekinder zusätzlich zu ihren leiblichen Kindern aufgenommen, Jürgen Müller, der eigentlich anders heißt, zieht zusammen mit seiner Frau zwei Pflegekinder groß - und in fortgeschrittenem Alter kam auch noch ein drittes dazu.
Pflegekinder können in ihrer Herkunftsfamilie nicht ausreichend versorgt werden. Für sie wird ein neues Zuhause gesucht. Die Sorge, als Pflegeeltern ein Pflegekind wieder abgeben zu müssen, ist häufig unbegründet. Die Hürden, um ein Kind aufzunehmen, sind deutlich niedriger als bei einer Adoption. Ein wichtiger Unterschied zur Adoption ist der Kontakt zur Herkunftsfamilie. Wenn möglich, wird dieser durch regelmäßige Besuche aufrechterhalten.
Mehr Infos zum Thema:
Offizielle Anlaufstellen für Interessierte zum Thema Pflegeelternschaft im Norden:
- https://www.pfiff-hamburg.de/vollzeitpflege.html
- https://service.niedersachsen.de/detail?areaId=8663500&pstId=8669235
- https://zufish.schleswig-holstein.de/detail?pstId=8969511
- https://www.kiel.de/de/gesundheit_soziales/kinder_familie/pflegekinder/index.php
- https://www.familieninfo-mv.de/artikel/pflegefamilien-2/
Vereine und Initiativen von oder für Pflegeeltern:
- https://www.freunde-der-kinder.de/
- https://www.pflegeelterntreff.de/#:~:text=Zahl%20der%20Pflegekinder%20geringf%C3%BCgig%20zur%C3%BCckgegangen,bei%20Pflegeeltern%20in%20Vollzeitbetreuung%20untergebracht.
- https://www.pflegeelternverein-nwm.de/
- https://www.rauheshaus.de/betreuung/kinder-und-jugendhilfe/pflegeeltern/
In der ARD-Audiothek gibt es weitere Informationen und Einblicke in das Leben als Pflegefamilie:
- https://www.ardaudiothek.de/episode/swr2-leben/behinderte-pflegekinder-angenommen-auf-lebenszeit/swr2/82640152/
- https://www.ardaudiothek.de/episode/shop-your-baby/pflegekinder-eltern-sein-fuer-kinder-in-krisen/bremen-vier/95572950/
- https://www.ardaudiothek.de/episode/swr2-leben/pflegeeltern-pflegekinder-und-ihr-ringen-um-einen-normalen-alltag/swr2/54790956/
- https://www.ardaudiothek.de/episode/wissenschaft-im-brennpunkt-deutschlandfunk/pflegekinder-zwischen-den-fronten-kind-sucht-obhut/deutschlandfunk/74302526/
- https://www.ardaudiothek.de/episode/wdr-2-steffis-mutmacher/nach-unerfuelltem-kinderwunsch-familienglueck-mit-pflegekindern/wdr-2/10530253/
Queer und gläubig sein - für viele ist das ein Widerspruch. Denn viele Menschen erleben Kirche und Religion als nicht gerade offen, sondern eher engstirnig, kaum bereit, sich zu verändern und vor allem: wenig aufgeschlossen gegenüber unterschiedlichen Formen von Sexualität.
Wie queere Gläubige das selbst erleben, darum geht es in dieser Folge. Dazu haben wir im Familientreffen eine evangelische Jugendgruppe für queere Menschen in Hannover-Laatzen besucht und stellen drei queere Muslime vor, die ihr Verhältnis zu ihrer Religion schildern.
Und jetzt noch eine kleine Bitte in eigener Sache: Wir vom Familientreffen wüssten sehr gerne, wie ihr unseren Podcast findet. Viele schreiben uns ja schon, dafür ganz herzlichen Dank. Für alle anderen gibt es am Ende der Shownotes eine kleine Umfrage mit wenigen Fragen. Wir freuen uns, wenn ihr da mitmacht. Damit wir in Zukunft noch mehr die Themen aufgreifen, die euch wirklich interessieren.
Mehr Infos:
Hier findet ihr die tolle Doku, die wir in der Folge vorstellen:
- https://www.ndr.de/kultur/programm/Queer-und-Muslimisch-wie-passt-das-zusammen,muslimischqueer104.html
- https://www.ardmediathek.de/video/ndr-kultur-das-journal/queer-und-muslimisch-passt-das-zusammen/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS85MDc5NzM2Yy1hODJkLTQ4ZWItOGRlZi1mZTg1OGY3OTliNTQ
Mehr Infos zu der queeren Jugendgruppe der evangelischen Kirche in Hannover-Laatzen:
- https://www.queerejugend-nds.de/queere-jugendgruppen/andersroom-laatzen/
Hier geht's zu unserer Umfrage - wir freuen uns auf euer Feedback!
- https://umfrage-ndr.limequery.com/787951?lang=de-informal
Die Schullaufbahn hängt in Deutschland immer noch sehr am Engagement der Eltern. Wenn die Eltern studiert haben, steigen die Chancen, dass auch die Kinder Abitur machen und ein Studium beginnen. Andersherum gehen Kinder ohne akademischen Hintergrund seltener an die Uni. Das will der Verein "Arbeiterkind" ändern. Er fördert junge Menschen, die als Erste in ihrer Familie studieren gehen. Alina Boie hat für diese Folge mit Chris und Kaushik, zwei Studierenden aus Hamburg, gesprochen und stellt sie vor. Außerdem berichtet Lisa Graf, Lehrerin und Autorin des Buches "Abgehängt" aus ihrem Schulalltag und schildert, was sich aus ihrer Sicht im Bildungssystem ändern muss. Mehr dazu: Der Verein Arbeiterkind bietet nach Regionen sortierte Berufseinstiegsprogramme und studienbegleitende Stammtische. - https://arbeiterkind.de/ Der deutsche Bildungsserver vom DIPF, dem Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, bietet Infos zur Bildungs(un)gerechtkeit in Deutschland. - https://www.bildungsserver.de/bildungsgerechtigkeit-im-schulwesen-12842-de.html
Alleinleben bedeutet Freiheit. Das erleben immer mehr Menschen und nutzen es für sich. Die Anzahl der Single-Haushalte wächst kontinuierlich und zwar seit vielen Jahren.
Mittlerweile leben mehr als 42 Prozent der Menschen in Deutschland allein, Tendenz steigend. Nicht alle, aber viele entscheiden sich ganz bewusst dafür.
Die Gründe können vielfältig sein. Der Alltag ist angefüllt mit Stress, Terminen, Diskussionen. Erschöpfung und Müdigkeit machen sich breit. Da kann es schön sein, zu Hause mal nicht sprechen zu müssen. Beziehungen können langweilig werden, wenn man sich jeden Tag sieht. Natur und Umwelt können viel klarer und deutlicher werden, wenn man sie mal allein betrachtet.
Ist Alleinleben ein Luxusgut, dass wir uns alle öfter mal gönnen sollten? Wie seht ihr das?
Schreibt uns gerne eure Erfahrungen und Anregungen an: familientreffen@ndr.de
Mehr Infos zum Thema:
- Die Zahlen zur Entwicklung der Haushalte in Deutschland könnt Ihr hier nachlesen
https://www.bpb.de/kurz-knapp/zahlen-und-fakten/soziale-situation-in-deutschland/61587/haushalte-nach-zahl-der-personen/
- SARAH DIEHL "DIE FREIHEIT, ALLEIN ZU SEIN" Sarah Diehl ist Aktivistin und Autorin. Ihr ist es wichtig, dass alle das Alleinsein zumindest einmal für sich ausprobieren. Denn sie meint, die alten Lebensmodelle sollten aufgebrochen werden.
Arbeit und Privatleben im Gleichgewicht halten, das meint Work-Life-Balance. Aber funktioniert das, was in der Theorie gut klingt auch in der Praxis? Wie ist es, nur vier Tage in der Woche oder voll remote aus einem Van zu arbeiten? Welchen Einfluss hat eine verkürzte Arbeitszeit auf unsere Gesundheit und unser Miteinander? Und ist Work-Life-Balance auch eine Frage der Generation? Julia Meier und Marika Williams werfen in zwei Folgen einen Blick in den Lebens- und Arbeitsalltag ganz unterschiedlicher Menschen, Arbeitnehmende wie Arbeitgebende. Und sie sprechen mit Experten über das Bedürfnis nach mehr freier Zeit und darüber, wann Work-Life-Balance an Grenzen stößt. Mehr Infos zum Thema: - Randstad Workmonitor-Untersuchung 2022, bei der weltweit 35.000 Beschäftigte unter anderem zu ihrer Arbeitshaltung, ihren Erwartungen an Arbeitgebende und den Stellenwert von Privatleben befragt wurden: https://www.randstad.com/s3fs-media/rscom/public/2022-04/Randstad_Workmonitor_2022.pdf - Pilotprojekt 4-Tage-Woche in Großbritannien mit 3.300 Beschäftigten aus mehr als 70 Unternehmen. Wissenschaftlich betreut wurde der bisher weltweit größte Feldversuch von Experten der Cambridge University, des Boston College, der Oxford University und der Denkfabrik Autonomy. Über das Pilotprojekt berichtet unter anderem die Initiative 4 Day Week Global: https://www.4dayweek.com/us-ireland-results - Das Beratungsunternehmen Gallup veröffentlicht jährlich den sogenannten Engagement Index. Dieser basiert auf der Befragung von 1.000 Beschäftigten und gibt Auskunft über ihre emotionale Bindung an Arbeitgebende und das dementsprechende Arbeitsengagement. Engagement Index Deutschland 2021: https://www.gallup.com/de/engagement-index-deutschland.aspx?thank-you-report-form=1 - Umfrage der Unternehmensberatung Batten & Company unter Akademikern zu den wichtigsten Kriterien bei der Jobwahl: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/203258/umfrage/meinung-zu-den-kriterien-bei-der-wahl-des-arbeitgebers/ - Siehe dazu auch die Ernst & Young Studierendenstudie 2022, bei der mehr als 2000 Studierende unter anderem zu den für sie wichtigsten Faktoren bei der Wahl des Arbeitgebenden befragt wurden: https://assets.ey.com/content/dam/ey-sites/ey-com/de_de/news/2022/08/ey-studierendenstudie-werte-2022.pdf
Arbeit und Privatleben im Gleichgewicht halten, das meint Work-Life-Balance. Aber funktioniert das, was in der Theorie gut klingt auch in der Praxis? Wie ist es, nur vier Tage in der Woche oder voll remote aus einem Van zu arbeiten? Welchen Einfluss hat eine verkürzte Arbeitszeit auf unsere Gesundheit und unser Miteinander? Und ist Work-Life-Balance auch eine Frage der Generation? Julia Meier und Marika Williams werfen in zwei Folgen einen Blick in den Lebens- und Arbeitsalltag ganz unterschiedlicher Menschen, Arbeitnehmende wie Arbeitgebende. Und sie sprechen mit Experten über das Bedürfnis nach mehr freier Zeit und darüber, wann Work-Life-Balance an Grenzen stößt. Mehr Infos zum Thema: - Randstad Workmonitor-Untersuchung 2022, bei der weltweit 35.000 Beschäftigte unter anderem zu ihrer Arbeitshaltung, ihren Erwartungen an Arbeitgebende und den Stellenwert von Privatleben befragt wurden: https://www.randstad.com/s3fs-media/rscom/public/2022-04/Randstad_Workmonitor_2022.pdf - Pilotprojekt 4-Tage-Woche in Großbritannien mit 3.300 Beschäftigten aus mehr als 70 Unternehmen. Wissenschaftlich betreut wurde der bisher weltweit größte Feldversuch von Experten der Cambridge University, des Boston College, der Oxford University und der Denkfabrik Autonomy. Über das Pilotprojekt berichtet unter anderem die Initiative 4 Day Week Global: https://www.4dayweek.com/us-ireland-results - Das Beratungsunternehmen Gallup veröffentlicht jährlich den sogenannten Engagement Index. Dieser basiert auf der Befragung von 1.000 Beschäftigten und gibt Auskunft über ihre emotionale Bindung an Arbeitgebende und das dementsprechende Arbeitsengagement. Engagement Index Deutschland 2021: https://www.gallup.com/de/engagement-index-deutschland.aspx?thank-you-report-form=1 - Umfrage der Unternehmensberatung Batten & Company unter Akademikern zu den wichtigsten Kriterien bei der Jobwahl: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/203258/umfrage/meinung-zu-den-kriterien-bei-der-wahl-des-arbeitgebers/ - Siehe dazu auch die Ernst & Young Studierendenstudie 2022, bei der mehr als 2000 Studierende unter anderem zu den für sie wichtigsten Faktoren bei der Wahl des Arbeitgebenden befragt wurden: https://assets.ey.com/content/dam/ey-sites/ey-com/de_de/news/2022/08/ey-studierendenstudie-werte-2022.pdf
Wenn man als junger Mensch jemanden verliert, fühlt man sich oft unendlich alleine. Dabei gibt es viele, denen Ähnliches widerfahren ist. Kathleen ist eine von ihnen. Die Berlinerin hat mit Anfang 30 ihre Mutter verloren. Sie hat sich einer Trauergruppe angeschlossen und einen eigenen Podcast "Trauerei" gegründet.
Im Gespräch mit Ole erzählt Kathleen, wie sie gelernt hat, mit dem Schmerz umzugehen, welche Herausforderungen sie dafür meistern musste und wie die Erfahrung mit dem Tod sie verändert hat.
Wir hören auch Anna, die Trauerbegleiterin in Berlin ist und wichtige Hilfestellungen zum Thema Trauern gibt.
Und wenn Eltern sterben, müssen die Kinder oft das frühere Zuhause aufräumen. Ein Haushaltsräumer erzählt, was er dabei erlebt hat. Viele Lebensgeschichten, die zu Tränen rühren.
Mehr Infos zum Thema:
- Trauerei - Podcast
https://www.trauerei.org
- Beratungsstelle für Trauernde
https://www.ts-evangelisch.de/beratungsstelle-f%C3%BCr-trauernde
Selten wurde eine Generation so dringend gebraucht. In fast allen Branchen herrscht Fachkräftemangel. Jugendliche und junge Erwachsene sollten also alle Chancen haben, nach der Schule richtig durchzustarten. Die Realität sieht allerdings oft anders aus. "Im Moment haben wir das Problem, dass die Jugendlichen der Welt nicht glauben, dass sie gebraucht werden", erzählt eine Lehrerin aus Schleswig-Holstein. Kontakt zur Arbeitswelt, Praktika: während der Pandemie sei vieles auf der Strecke geblieben.
Aber schon vor Corona haben sich viele nach der Schule noch nicht bereit gefühlt für Ausbildung oder Studium. Woran liegt das? Und was gibt Orientierung auf dem Weg in die berufliche Zukunft? Darum geht es in dieser Folge, in der wir unter anderem Fanny kennenlernen, die nach einer Reise über die sieben Weltmeere und zwei Wochen Philosophiestudium ihren Traumjob gefunden hat - und Adrian, der noch auf der Suche ist.
Mehr Infos:
- Check U – Onlinetool der Agentur für Arbeit, um zu testen, welcher Beruf passen könnte.
https://www.arbeitsagentur.de/bildung/welche-ausbildung-welches-studium-passt
- Lernen durch Engagement: Eine neue Form, Schule und gesellschaftliches Engagement zu vernetzen und Persönlichkeitsentwicklung zu fördern.
https://lde-sh.de/
- Zahlen, Daten, Fakten und Studien zum Thema gibt es auch beim Bundesinstitut für Berufsbildung.
https://www.bibb.de/
"Ich stelle mir immer vor, wie es mir ginge, wenn ich plötzlich alles verloren hätte" - Seit Beginn des Krieges gegen die Ukraine begleitet unsere Reporterin Sabine mehrere Frauen, die aus der Ukraine geflüchtet sind und die sich in Norddeutschland ein neues Leben aufbauen. Da ist zum einen die 49-jährige Tetyana Novakova und ihre im Rollstuhl sitzende Tochter Anastasija, die direkt nach Kriegsbeginn nach Hamburg geflohen sind. Und Tanja Koktash - die 62-Jährige kommt aus der Nähe von Mariupol und lebt seit Ostern mit ihrem Mann Viktor in Helmstedt.
Was fühlen die Frauen, wie leben sie sich im Norden ein, welche Herausforderungen kommen auf sie zu - über all das berichtet Sabine in dieser Folge. Und sie bloggt darüber regelmäßig gemeinsam mit anderen Reporter*innen:
https://www.ndr.de/nachrichten/fluechtlinge/Ukrainerinnen-im-Norden-Das-Leben-nach-der-Flucht,langzeitbeobachtung104.html
Lange Sitzungen, ständig in den sozialen Medien und immer unter Beobachtung: Der Job von Bundestagsabgeordneten ist anstrengend. Und mittlerweile gibt es einige Politikerinnen und Politiker, die auch öffentlich von Burnout und Überforderung sprechen. Drei davon kommen in unserer Folge Familientreffen zu Wort.
Sie erzählen, wie sie mit Familie, Freizeit und Job jonglieren und was das für eine schmale Gratwanderung ist. Einer hat tatsächlich Konsequenzen gezogen und hat nicht mehr für den Bundestag kandidiert. Der zweite hat sich zwischendurch eine Auszeit genommen. Und die dritte muss sich auf die Unterstützung ihres Mannes und ihrer Mutter bei der Kinderbetreuung verlassen können , um die Berliner Sitzungswochen zu bewältigen.
Ohne Frage - das Politiker*innenleben ist spannend. Und ein Stressforscher erzählt, welche Eigenschaften der oder die besitzen sollte, die den Beruf wagt.
Etwa 80.000 Kinder in Deutschland leben in Pflegefamilien. Zu diesen Familien gehören seit vier Jahren Tobias Wilhelm und sein Sohn. Der 33-Jährige kann sich inzwischen ein Leben ohne seinen Sohn nicht mehr vorstellen - und hat darüber ein Buch geschrieben. Es heißt: Sowas wie dein Papa.
Darüber sprechen wir beim "Familientreffen": Wie ist es, ein Pflegekind bei sich aufzunehmen? Wie wird man Pflegemama oder Pflegepapa? Und wie geht es den leiblichen Eltern mit diesem Konzept?
Familien, die ein Kind mit Behinderungen aufziehen, brauchen viel Kraft. Für ihr Kind, für die Familie, aber auch für viele aufwendige bürokratische Schritte.
Wir zeigen zwei Familien, die mit diesem Schicksal leben. Lara Mars berichtet von ihrer dreijährigen Tochter Tilda, die mit Down Syndrom zur Welt kam, und von ihrem Buch "Ein wunderbar anderes Leben", mit dem sie anderen Eltern Mut machen will. Lisa erzählt von ihrem autistischen Sohn Felix und dem hohen Preis, den die Pflege für sie bedeutet: beruflicher Verzicht und ein Leben am Rande der Armutsgrenze.
- Lara Mars könnt Ihr auf Instagram folgen auf ihrem Kanal @vonmutterzumutter.
- Auf der Webseite vom Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf könnt Ihr die Studie zur Vereinbarkeit von Pflege und Beruf für Eltern mit einem pflegebedürftigen Kind nachlesen: https://www.uke.de/extern/famber/
- Eine ganze Folge mit Lara Mars gibt es auch beim Podcast Eltern ohne Filter vom BR:
https://www.br.de/mediathek/podcast/eltern-ohne-filter/lara-meine-tochter-wird-die-welt-veraendern/1810559
Wer hält unsere Gesellschaft zusammen? Da ist die Rentnerin aus Rostock, die sich nicht nur um ihre über 100-jährige demente Mutter kümmert, sondern auch um die zwei Enkel, die viele Kilometer entfernt wohnen. Sie schildert ihre Nöte und Fragen. Zum Beispiel, wie sie ihren Kindern erklärt, dass ihr alles zu viel wird. Kommt das Gespräch zustande?
Und da ist Tobias, der zweifache Vater, der schon einmal von seiner Care-Arbeit in einer Podcast-Folge erzählt hat. Und der jetzt getrennt von seiner Frau das Wechselmodell mit seinen Kindern ausprobiert. Auch er stemmt die Familienarbeit.
Da ist auch die 55-jährige Ehefrau, die ihren früh an einem Schlaganfall erkrankten Mann, zuhause pflegt. Mit ganz viel Liebe und Stärke, aber auch mit dem Gefühl, dass die Solidarität in der Gesellschaft fehlt.
Drei Schicksale aus Norddeutschland und alle drei halten ihre Familien zusammen - unsere Podcastfolge im Rahmen der ARD-Themenwoche 'Wir gesucht -Was hält die Gesellschaft zusammen?'.
Haarausfall ist nicht immer altersbedingt. Bei rund 1,5 Millionen Menschen in Deutschland lautet die Diagnose: Alopecia Areata, also kreisrunder Haarausfall. Das bedeutet für viele eine ständige Achterbahnfahrt zwischen Angst und Hoffnung - darauf, dass die Haare zurückkommen. Wie gehen Betroffene damit um? Worin liegt die Ursache für den plötzlichen Haarausfall? Und gibt es eine Behandlung, die langfristig hilft? In dieser Folge erfahrt Ihr, wie Frauen als auch Männer mit Alopecia Areata leben und auf welchem Stand der Forschung die Wissenschaft derzeit ist.
Ihr seid auch von Alopecia Areata betroffen oder kennt jemanden in Eurem Umfeld? Dann teilt gerne Eure Erfahrungen mit uns oder schreibt uns auch Anregungen an: familientreffen@ndr.de
Infos:
Der „Alopecia Areata Deutschland e.V.“ informiert über Alopecia Areata, berät Betroffene und Angehörige und vermittelt zwischen ihnen, Ärzten und Krankenkassen: https://kreisrunderhaarausfall.de/
Viele Kinder und Jugendliche werden von Mitschülerinnen und Mitschülern fertiggemacht, ihnen wird Gewalt angedroht, sie werden in Klassenchats bloßgestellt, ausgelacht, Schulsachen werden zerstört. Wir sprechen darüber: Was steckt hinter Mobbing in der Schule – und was hilft den Betroffenen sowie Eltern und Lehrer*innen, die Mobbingspirale zu durchbrechen?
Schreibt uns Eure Gedanken und auch Anregungen gerne an familientreffen@ndr.de
Shownotes: Hilfe und Infos
- Cybermobbing Prävention e.V.: Der Verein bietet Präventionskurse und hilft u.a. Schulklassen bei Mobbing – vor allem im Raum Berlin und Brandenburg: https://www.cybermobbing-praevention.de/
- „Juuuport“: Online-Hilfsangebot, hier helfen ehrenamtliche und speziell ausgebildete Jugendliche Betroffenen: https://www.juuuport.de/beratung
- „Coaching Kathi“ Katharina Schalinski, Anti-Mobbing-Coach aus Schleswig-Holstein: https://coachingkathi.de/
- Bilderbuch: „Pass bloß auf deinen Daumen auf“ von Elena Prochnow: http://editionpastorplatz.de/






















