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Rendez-vous

Author: Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

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Die Informationssendung «Rendez-vous» berichtet über das aktuelle Geschehen in Politik und Wirtschaft und liefert Hintergründe und fundierte Analysen.
Der zweite Teil der Sendung, das «Tagesgespräch», befragt Akteure oder Betroffene zu tagesaktuellen Themen, wichtigen Entwicklungen oder zu exemplarischen Vorgängen.
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Der syrische Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa ist am Montag in Deutschland auf Staatsbesuch. Deutschland möchte syrische Straftäter ausschaffen, Scharaa braucht diese dringend zum Wiederaufbau für sein Land. Nahostexpertin Bente Scheller sagt, ob dieser Plan aufgehen kann.
Die Blockade der Strasse von Hormus hindert zahlreiche Schiffe am Auslaufen aus dem persischen Golf. Damit stecken Güter oder Energierohstoffe in Milliardenhöhe fest - und vor allem auch unzählige Seeleute auf den Schiffen. Deren Situation verschärft sich zusehends.
Nicht zum ersten Mal kommt die Schweiz bei einem Rüstungskauf in den USA schlecht weg. Schon der angebliche Fixpreis des F-35-Kampfjets stellte sich als falsch heraus. Die neueste Entwicklung hat finanzielle Folgen. Sicherheitspolitikerinnen und -politiker sind nicht erfreut.
Ein Betreuer soll in zwei Deutschschweizer Kitas mindestens 15 Kleinkinder über einen Zeitraum von eineinhalb Jahren sexuell missbraucht haben. Bald muss sich der 33-jährige vor dem Regionalgericht in Bern verantworten. Auch gegen eine der beiden Kitas wird ermittelt.
Nachdem US-Präsident Donald Trump am Montag von guten Gesprächen mit dem Iran sprach, stiegen die Börsenkurse und der Ölpreis sank. Zufall? Laut der «Financial Times» wurden kurz vor Trumps Ankündigung auffällig grosse Wetten am Ölmarkt platziert, was auf Insiderhandel deuten könnte.
Donald Trump hat dem Iran eine Frist von 48 Stunden gesetzt, um die Strasse von Hormus wieder freizugeben. Ansonsten würden Kraftwerke im Iran zerstört. Wie realistisch ist diese Drohung? Das Gespräch mit dem USA-Experten Christian Lammert.
Gerade in Kriegszeiten wird Gold meist teurer, weil es als wertsichere Anlage gilt. Seit dem Angriff auf den Iran vor drei Wochen ist der Goldpreis allerdings um fast 10 Prozent gefallen. Wie passt das zusammen?
Der Krieg im Iran ist auch für die Schweizerische Nationalbank (SNB) eine Herausforderung. Am Donnerstag hat sie ihre Zinspolitik bekannt gegeben. Sie belässt den Leitzins bei Null, so wie die US-Notenbank auch. Wie begründet die SNB ihren Entscheid?
Spitalnotfälle sind notorisch überfüllt, vor allem an den Wochenenden. Die Wartezeiten sind lang, die Ärztinnen und Ärzte im Dauereinsatz. Der Nationalrat hat am Mittwochvormittag nach Lösungen gesucht. Zur Debatte stand eine Eintrittsgebühr von 50 Franken für den Notfall.
Rund 60 Massnahmen sollen das Budget des Bundes ins Lot bringen. Die letzten Punkte hat der Nationalrat am Dienstag geklärt. Das Entlastungspaket ist nun bereit für die Schlussabstimmung. Allerdings wird das Budget weniger stark entlastet als vorgesehen.
Mit ihrer Initiative «Keine-10-Millionen-Schweiz» will die SVP verhindern, dass die ständige Wohnbevölkerung der Schweiz vor dem Jahr 2050 auf mehr als 10 Millionen steigt. Bundesrat, Parlament und alle anderen Parteien lehnen die Initiative ab. Der starre Deckel sei nicht praktikabel.
Im Kampf gegen die steigenden Gesundheitskosten will der Bundesrat die Mindestfranchise für Arzt- oder Spitalkosten pro Jahr von heute 300 auf 400 Franken erhöhen. Linke Parteien reagieren empört.
Der Krieg im Nahen Osten zieht immer weitere Kreise. Iranische Drohnen suchen inzwischen ein riesiges Gebiet heim. Um welche Dimensionen geht es da, was kostet die Drohnenabwehr die USA und was heisst das alles für die Benzin- und Heizölpreise in der Schweiz?
Nach dem Brand eines Postautos in Kerzers FR mit mindestens sechs Toten prüft die Polizei Hinweise, wonach sich eine Person im Bus selber angezündet habe. Das Postauto war am Dienstagabend in Brand geraten. Noch sind die Todesopfer nicht identifiziert. Im Dorf ist die Bestürzung gross.
Letztes Jahr haben Schweizer Unternehmen für rund 948 Millionen Franken Kriegsmaterial exportiert. Hinter Deutschland waren die USA wie schon in den Vorjahren der zweitwichtigste Kunde. Droht der Grosskunde USA wegen des Neutralitätsrecht wegzufallen, weil die USA im Krieg stehen mit Iran?
Im Iran hat ein neuer Oberster Führer die Macht übernommen: Mojtaba Chamenei. Der Sohn des getöteten Ayatollah Ali Chamenei. Laut Beobachtern ist er ein enger Vertrauter der Revolutionsgarden. ARD-Korrespondentin Katharina Willinger sagt, was von Irans neuem religiösen Führer zu erwarten ist.
Seit Donnerstagnacht greift Israel die libanesische Hauptstadt Beirut an. Im Visier sind Einrichtungen der Hisbollah-Miliz im Süden der Stadt. Hunderttausende Bewohnerinnen und Bewohner sind auf der Flucht. Tut sich da im Schatten des Iran-Krieges eine neue Front auf?
Auch fünf Tage nach Beginn der Angriffe auf den Iran ist das Ziel des Kriegs weiterhin unklar. US-Präsident Donald Trump und seine Minister verstrickten sich in Widersprüchen. Neu heisst es Trumps Gefühl habe eine Rolle gespielt. Eine maue Begründung, findet Politikwissenschaftler Stephan Bierling.
Der Irankrieg betrifft nicht nur Israel, die USA und den Iran, sondern die ganze Welt. Eine der wichtigsten Energiehandelsrouten, die Strasse von Hormus, ist gesperrt. Die Preise für Öl und Gas steigen. Das geltende Völkerrecht wird nicht mehr eingehalten - ein Bedeutungsverlust für die Uno.
Der Nationalrat beschäftigt sich am Dienstag mit dem sogenannten Entlastungspaket 27. Gesucht wird mehr Geld für die Armee und die Altersvorsorge, entsprechend soll anderswo gespart werden - und zwar kräftig: Es geht um zwei Milliarden Franken.
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Comments (1)

Lea M.

Wieso erinnert man in diesem Podcast nicht an Carl Lutz, ein Schweizer Diplomat, der die grösste Rettung von Judinnen und Juden während des ganzen Zweiten Weltkriegs durchführte?

Jan 27th
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