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Treffpunkt
Treffpunkt
Author: Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)
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Description
Die Live-Sendung auf Radio SRF 1 am Vormittag ist ein radiophoner Treffpunkt, der Meinungen, Geschichten, Erfahrungen und Emotionen aus dem Alltag und dem Leben des Publikums aufgreift.
Wir sind dort, wo Menschen sich treffen und bringen Menschen zusammen.
Das Publikum kann während der Sendung etwas lernen, sich unterhalten und sich selbst beteiligen: direkt in der Sendung und im Internet.
Wir sind dort, wo Menschen sich treffen und bringen Menschen zusammen.
Das Publikum kann während der Sendung etwas lernen, sich unterhalten und sich selbst beteiligen: direkt in der Sendung und im Internet.
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Obwohl es keinen schweizerdeutschen Duden gibt und auch keinen Schulunterricht in Mundart, lauern gefühlt hinter jeder Ecke und in jeder Kommentarspalte die Dialektpolizisten. Wer bestimmt eigentlich, was «richtig» und was «falsch» ist im Dialekt?
Heisst es im Berndeutsch «zwöi Manne» oder «zwo Manne»? Solche Fragen bewegen die Schweizer Dialektpolizistinnen und -polizisten. Allerdings gibt es im Dialekt keine klaren Regeln. Entsprechend liefert unsere Sprache viel Diskussionspotenzial. In der Sendung Treffpunkt reden wir darüber. Was ist «richtiger» Mundart? Wer bestimmt das? Wie sollte man den Mundart pflegen?
Gast: André Perler, Mundartredaktion SRF
Die über 100-jährige Geschichte des Schweizer Speisewagens ist vielfältig und teilweise kurios. Während am Anfang noch im Zug gekocht wurde, kommt heute meist die Mikrowelle zum Einsatz. In Zukunft dürfte die Versorgung im Zug noch schlichter werden.
1903 wurde die Schweizerische Speisewagen-Gesellschaft SSG gegründet. Mittlerweise heisst das Unternehmen Elvetino, gehört zu 100 Prozent der SBB und betreibt immer noch die Speisewagen im Land. Zu Beginn gab es einfache Speisen wie Wurst und Brot. In den 1920er Jahren gab es einen wirtschaftlichen Aufschwung und der Speisewagen erlebte seine Blütezeit. Es wurden edle Menüs gekocht und die Gastronomie im Zug wurde zelebriert. Heute ist der Speisewagen eher Mittel zum Zweck.
Die Sendung Treffpunkt beleuchtet die Geschichte des Speisewagens und fragt sich, wie der Speisewagen der Zukunft aussehen könnte.
Gast: Isabelle Bitterli, SBB Historic
Was haben eine Weltausstellung, die olympischen Spiele und das World Economic Forum gemein? An allen Anlässen steht ein «House of Switzerland». Doch nicht nur die Schweiz präsentiert sich in Davos. Diverse Länder und Firmen haben ihren Auftritt.
Ursprünglich war das Weltwirtschaftsforum, wie es der Name sagt, ein Wirtschaftsforum. Ein Anlass im Kongresszentrum von Davos. Dieser findet heuer zum 56. Mal statt.
Doch mit dem Anlass wuchs auch die globale Aufmerksamkeit. Von Jahr zu Jahr versuchen sich abseits des eigentlichen WEFs Unternehmen, NGOs und Länder von ihrer besten Seite zu präsentieren.
In ganz Davos, aber insbesondere entlang der Promenade, der Hauptstrasse, werden hierfür Ladenlokale umgenutzt. Oder es werden extra für diese eine Woche temporäre Bauten aufgerichtet. Die Rede ist von «der teuersten Gewerbeausstellung» der Welt, von einem Jahrmarkt, oder schlicht vom «Das Schatten-WEF».
Die Sendung Treffpunkt startet im Eishockey Stadion von Davos. In diesem befindet sich das «House of Switzerland». Wie präsentiert sich die offizielle Schweiz? Lohnt sich dieser Aufwand für die Landesregierung? Und wie funktionieren solche Treffen des Bundesrates am Rande des WEFs? Dies und noch mehr besprechen wir mit Botschafter Alexandre Edelmann.
Im Anschluss nehmen wir sie mit auf einen Spaziergang durch Davos. Mit Hans-Peter Michel, dem ehemaligen Landammann von Davos tauchen wir ein in die Geschichte der Temporärbauten. Wie haben diese das WEF verändert?
Und mit SRF Wirtschaftsredaktor Matthias Heim blicken wir hinter die Kulissen der Pavillons. Was passiert dort eigentlich alles? Und wer sind die Leute, die sich für mehrere tausend Franken ein Frühstück an solchen Side-Events leisten?
Südamerika ist gekennzeichnet durch eine riesige Vielfalt an Klimazonen und Landschaften und kämpft aktuell mit tiefgreifenden politisch-sozialen Instabilitäten. Was macht diesen zerrissenen Kontinent aus und wie lebt es sich zwischen Hoffnung und Chaos? Das Gespräch Korrespondentin Teresa Delgado.
Südamerika kämpft aktuell mit tiefgreifender politisch-sozialer Instabilität, angeheizt durch extreme Einkommensungleichheit, die zu Protesten führt und Kriminalität wie Bandenkriminalität und Drogenhandel befeuert. Hinzu kommen eine anhaltende Flüchtlingskrise, ausgelöst durch Gewalt und wirtschaftlichen Zusammenbruch, sowie die zunehmende Einmischung externer Mächte.
Wie nahe steht der südliche Teil des amerikanischen Doppelkontinentes mit seinen 441 Millionen Menschen am Abgrund?
Seit längerem ist Ingwer im Trend. Ingwershots, Ingwertee - es gibt hunderte Ingwerrezepte. Warum eigentlich?
Ingwer gilt als Wunderknolle. Aber was kann er wirklich? Wir checken Gesundheitsversprechen, räumen mit Mythen auf: Stärkt er wirklich das Immunsystem? Hilft er bei Übelkeit? Und wir fragen die Gartenfachfrau: Wie zieht man Ingwer zuhause selber?
Gast in der Sendung:
· Sonja Vilei, Wissenschaftsredaktorin Ernährung, Kompetenzzentrum für Ernährung, Kulmbach (D).
· Esther Kern, SRF 1-Foodexpertin
· Silvia Meister, SRF 1-Gartenexpertin
Stress am Steuer wird durch Zeitdruck, aggressives Fahren, Staus und Ablenkungen verursacht. Durch bessere Planung mit Pufferzeiten, Pausen, Entspannungstechniken und mentalen Strategien kann dieser Stress reduziert oder vermieden werden.
Nicht angepasste Geschwindigkeit und gefährliche Fahrmanöver sorgen für unnötigen Stress und verkürzen unterm Strich die Fahrzeit nicht. Unfälle steigen hingegen überproportional. Es braucht mehr Gelassenheit, Empathie und Achtsamkeit im Strassenverkehr. Das hilft sich selbst und auch den anderen Verkehrsteilnehmenden.
Im Treffpunkt Tipps von einer Verkehrspsychologin.
Sie hat über zwei Milliarden Bücher verkauft. In der Sendung Treffpunkt gehen wir dem Phänomen Agatha Christie auf den Grund.
Miss Marpe oder Hercule Poirot sind nur zwei von vielen spannenden Figuren, die Agatha Christie für ihre Krimiromane erfunden hat. Noch heute werden ihre Bücher gelesen und verfilmt. Wieso sind die Geschichten zeitlos? Und was war Agatha Christie für ein Mensch?
Gast in der Sendung: Britta Spichiger, SRF Literaturredaktorin
Die Brandkatastrophe von Crans-Montana lässt uns sprachlos zurück. Wie spricht man über das Unfassbare und wie findet man nach einem schweren Schicksalsschlag zurück in das normale Leben?
Die Schweiz gedenkt mit einem nationalen Trauertag den Opfern des Unglücks von Crans-Montana. Während die Justiz die Untersuchungen aufgenommen hat, stellt sich die Frage, wie kann man einen solchen Schicksalsschlag verstehen und verarbeiten? Eine Treffpunktsendung im Zeichen von Crans-Montana und der Frage: «Was sage ich, wenn ich keine Worte mehr finde?»
Gast in der Sendung: Barbara Bleisch, Philosophin
Stellwerke sind das diskrete Rückgrat unserer Eisenbahn. Sie sorgen dafür, dass der Schienenverkehr reibungslos läuft und die Weichen richtig gestellt werden. In den nächsten Jahrzehnten werden die knapp 500 Stellwerke modernisiert.
Rund 80 Prozent der Stellwerke werden in den nächsten 20 Jahren ersetzt, die ganze Modernisierung, die etwa 1,4 Milliarden kostet, wird gemäss SBB 40 Jahre in Anspruch nehmen. Der SRF-Digitalredaktor Reto Widmer ist fasziniert von alter und neuer Technologie, die so nebeneinander funktioniert, hat ein altes Stellwerk in Schaffhausen und eine bereits moderne Betriebszentrale in Kloten besucht und gibt in der Sendung «Treffpunkt» einen Einblick in die Orte, an denen die Weichen unserer Eisenbahn gestellt werden.
In «Gym» führt die deutsche Autorin Verena Kessler in ein selten literarisiertes Terrain. Ein Fitnessstudio, in dem eine mollige junge Frau zwischen Hanteln, Proteinshakes und Körperkult den Bezug zur Realität verliert und zeigt, wohin Perfektionsdruck führen kann.
Mit «Gym» betritt die deutsche Autorin Verena Kessler erzählerisches Neuland. Ihr Roman spielt fast vollständig in einem Fitness Club. Im Zentrum steht eine junge Frau, die in einem fiktiven Studio an der Bar arbeitet und sich zunehmend vom Sog der Trainingswelt erfassen lässt. Was als neugieriges Mitmachen beginnt, wächst sich zu einer Obsession aus. Zwischen Gewichten, Spiegelwänden und Leistungsdruck verschwimmen für sie die Grenzen zwischen Selbstoptimierung und Selbstverlust. Der Wahn nimmt zu und mündet schliesslich in Gewalt.
Während die Protagonistin im Roman immer tiefer in die Fitnesswelt abgleitet, boomt diese auch in der Realität: In der Schweiz besitzt inzwischen über 15 Prozent der Bevölkerung ein Fitnessabonnement. Kesslers Roman trifft damit einen Nerv unserer Zeit und zeigt, wohin dieser Körperkult führen kann. Im Treffpunkt sprechen wir über dieses wachsende Phänomen und seine Folgen.
Laut des Schweizerischen Bäcker-Confiseurmeister-Verbandes ist der Dreikönigskuchen die populärste Tagesaktion für Bäckereien in der Schweiz. Rund 2–3 Millionen Kuchen werden in diesen Tagen verkauft.
Ursprünglich repräsentierte die Bohne die drei Weisen aus dem Morgenland. Derjenige, der die Bohne oder später die Figur fand, wird zum König für einen Tag und geniesst verschiedene Privilegien.
Regional sind die Rezepturen für einen Dreikönigskuchen sehr unterschiedlich. Gemeinsam ist aber, dass bei allen Dreikönigskuchen eine getrocknete Bohne, eine Mandel, eine Münze oder ein anderer kleiner Gegenstand eingebacken werden. Heute ist es oft eine kleine Figur in Form eines Königs oder eines Babys.
Die Bäckerei Lyner ist ein über 120 Jahre alter Traditionsbetrieb in Winterthur-Wülflingen, der den Dreikönigstag wie kaum eine andere Bäckerei zelebriert. Nationale Bekanntheit erlangte der Betrieb durch den bis heute ungebrochenen Weltrekord für den grössten Dreikönigskuchen aus dem Jahr 1994. Der Kuchen hatte damals einen Durchmesser von 10 Metern und ein Gewicht von rund einer Tonne. Der Kuchen bestand aus ca. 22'000 bis 24'000 Einzelteilen.
Monopoly ist eines der beliebtesten Brettspiele auf der Welt. Vor 90 Jahren wurde das erste Spiel verkauft. Doch das ist nur die halbe Wahrheit, denn eine Frau erfand das Spiel bereits 30 Jahre früher und wollte damit den Kapitalismus kritisieren.
In der Sendung «Treffpunkt» blicken wir auf die wahre Geschichte von Monopoly zurück und sprechen mit dem Verantwortlichen der einzigen Firma, die Sondereditionen für die Schweiz, Österreich und Liechtenstein erstellen darf, darüber, was für Spezial-Editionen er schon erstellt hat und woher der Erfolg von Monopoly kommt.
«Es hat mich wütend gemacht, dass sieben Achtel aller Jugendbücher moralistisch und möglichst traurig sind», sagte Klaus Schädelin, als er gefagt wurde, wieso er das Buch «Mein Name ist Eugen» geschrieben hat. In der Sendung «Treffpunkt» fragen wir, was diese Geschichte so zeitlos macht.
Wir gehen zusammen mit SRF-Literaturredaktorin Ariane Schwob auch den Fragen nach, warum der Eugen Klaus Schädelins einziger Roman blieb, ob er auch als Pfarrer und Politiker nicht alles so ernst nahm und warum vor allem die Lehrpersonen vor 70 Jahren gar keine Freude an diesem Buch hatten.
Der Gärtner ist es nach einer neuen Studie des Schweizer Theologen Beat Föllmi nicht. Es ist oft ein gläubiger Mensch oder ein Mönch. Die Kirche bekommt in deutschen Vorabendkrimis ihr Fett weg. In der Sendung «Treffpunkt» fragen wir warum das so ist und warum Religion und Krimi sehr gut passt.
Beat Föllmi hat sich 900 Vorabendkrimis wie "Morden im Norden" oder "Hubert ohne Staller" im deutschen Fernsehen angesehen, um herauszufinden, wie die Kirche, wie Pfarrer, Mönche, Nonnen und Gläubige in diesen Krimis dargestellt werden. Und er kam zum Schluss, dass gerade gläubige Menschen oft als Mörder daherkommen, dass Klöster Orte des Übels sind und der Dorfpfarrer zwar ein lieber, aber auch etwas rückständiger Zeitgenosse ist.
In der Sendung «Treffpunkt» fragen wir auch, wie es in der Schweizer Krimiliteratur mit dem Motiv Kirche aussieht und eine christkatholische Diakonin und Literaturwissenschafterin erklärt, wieso Kirche und Krimi ein durchaus gutes Paar abgeben.
Zum 29. Mal startet das Rote Kreuz zusammen mit der SRG, der Schweizerischen Post und Coop die Aktion «2x Weihnachten» Sie können mit einem Päckli mit lang haltbaren Lebensmitteln und Hygieneprodukten den Ärmsten in der Schweiz helfen.
Aber nicht nur Privatpersonen profitieren von der Aktion. Auch Institutionen werden berücksichtigt. In der Sendung «Treffpunkt» hören wir von der Franziskanischen Gassenarbeit Zürich, die neben betreutem Wohnen auch ein Gassenlokal anbietet, das von 21.00 Uhr bis 06.00 Uhr geöffnet ist. Und wir bekommen Einblick in die Arbeit beim Tragwerk Luzern (vormals Paradiesgässli). Die Organisation kümmert sich ebenfalls um randständige Personen und um Familien mit Suchtproblemen.
Ein kleiner, kostenloser Gruss aus der Küche. Auch daheim ein mundgerechter Auftakt, der den Gaumen weckt, Neugier schürt und zeigt, wie kreativ Gastgeber sein können. Das Amuse-Bouche ist ein stimmungsvoller Einstieg ins gemeinsame Festtagsmenu.
Wenn wir in den nächsten Tagen unsere Liebsten und Familie einladen, dann wollen wir uns von der allerbesten Seite zeigen. Vielleicht mit einem «Gruss aus der Küche», so wie wir es manchmal aus dem Restaurant und Hotel kennen. Woher kommt der «Gruss aus der Küche»? Und was für Ideen gibt es für unsere Hörerinnen, ihre Familie auch mal mit einem «Gruss aus der Festtagsküche» zu überraschen. Der «Treffpunkt» hat Antworten auf all diese Fragen.
Die Geschichte von Maria, Josef und dem neugeborenen Jesus ist kulturell fest verankert, lässt jedoch vieles offen. Schwangerschaft und Geburt bleiben in der Bibel unerwähnt – genau hier setzen alternative Weihnachtserzählungen an.
Die Geschichte von Maria, Joseph und dem neugeborenen Jesus ist kulturell tief verankert – und zugleich voller Leerstellen. Weder Schwangerschaft noch Geburt werden in der Bibel ausgeführt, das Körperliche bleibt ausgeblendet. Alternative Weihnachtserzählungen setzen genau hier an: Sie erzählen von Geburtswehen, Unsicherheit und existenziellen Erfahrungen, von politischen Spannungen und verletzlichen Körpern. Im Zentrum steht ein neuer Zugang zur Weihnachtsgeschichte, der nah am Bibeltext bleibt und ihn aus feministischer Perspektive weiterdenkt – überraschend aktuell. So rückt Weihnachten als Erzählung von Anfang und Verletzlichkeit neu ins Zentrum, jenseits von Verklärung und Klischees.
Für die einen ist es ein Riesenstress, wenn sie daran denken noch Weihnachtsgeschenke besorgen zu müssen. Andere empfinden pure Freude daran, anderen mit einem Geschenk eine Freude zu machen. Was sagt die Wissenschaft dazu?
Die Verhaltensökonomie hat den Begriff des «warm glowing» ins Leben gerufen. Er beschreibt das angenehme Gefühl, wenn wir anderen etwas Gutes tun. Und auch die Neurowissenschaften sind in Studien zum Schluss gekommen, dass jemandem etwas zu schenken, ebenso unser Belohnungssystem aktiviert, wie wenn wir für uns selbst etwas Gutes tun.
Und trotzdem kann es zum Stress werden, wenn man eine Woche vor Weihnachten noch Geschenke besorgen muss. In der Sendung «Treffpunkt» kommt ein Neuro-Ökonom zu Wort und SRF-Redaktor Michael Bolliger gibt Einblick in seine neuste «Input»-Sendung, in der er einen philosophischen Rundgang über das Schenken im Landesmuseum Zürich gemacht hat.
Seit Jahren steckt der Libanon in Krieg, Armut und politischem Stillstand. Besonders die Kinder leiden: Viele hungern, können nicht zur Schule gehen oder müssen arbeiten. Eine Generation wächst auf – ohne Sicherheit, ohne Perspektive.
Ein ständiges Surren liegt über dem Camp – ein dumpfer Ton, der nie ganz verstummt. Dazwischen Kinderstimmen, der Ruf des Muezzins. Das Geräusch stammt von Drohnen, die über dem Flüchtlingslager von Zahlé kreisen. «Es hat auch schon Explosionen gegeben», erzählt ein syrischer Vater gegenüber SRF. «Meine Kinder hassen dieses Surren – es macht ihnen Angst.»
Zahlé liegt im Osten des Libanon, im Bekaa-Tal, nahe der syrischen Grenze. Hier leben zehntausende Geflüchtete, viele seit Jahren. «Ich habe nichts mehr», sagt ein Mann. «Unser Haus ist zerstört, meine Freunde sind fort oder tot. Was soll ich also dort noch?»
Hilfswerke vor Ort bieten psychologische Unterstützung und Schulunterricht – kleine Inseln der Hoffnung in einem Alltag, der vom Krieg überschattet bleibt.
Wir haben das Flüchtlingscamp besucht – ebenso die grösste palästinensische Flüchtlingssiedlung im Libanon: Ain el-Hilweh in Saida.
Autonummern sind begehrt. Vor allem wenn sie tief sind oder eine gängige Zahlenkombination aufweisen. Die bisher teuerste Autonummer ist «ZH 24» und ging im Jahr 2024 für 299'000 Franken an einen neuen Besitzer über. In der Sendung «Treffpunkt» fragen wir, was Autonummern so begehrenswert macht.
Zu Gast im Radiostudio ist Stefan Hotan, Gründungsmitglied der «IG Schweizer Kontrollschilder» und Kontrollschild Hauptexperte. Von ihm wollen wir wissen, warum Menschen bereit sind so viel Geld für eine Autonummer zu bezahlen, was für Perlen die IG Schweizer Kontrollschilder in ihrem Archiv hat und welches System wohl eingeführt wird, wenn der Kanton Zürich die sechstelligen Nummern aufgebraucht hat.



