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WDR 3 Meisterstücke
WDR 3 Meisterstücke
Author: Westdeutscher Rundfunk
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Eine unterhaltsame Reise durch das faszinierende Universum der klassischen Musik - für Liebhaber:innen und Neueinsteiger:innen. Michael Lohse und sein Team erzählen die Geschichten hinter den Meisterwerken: Pointen, Fakten, Hintergründe.
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Wir kennen das: Man wirft alles in die Waagschale für ein gemeinsames Projekt. Der Geiger Mischa Elman spielt um sein Leben – doch der Komponist Bohuslav Martinů bleibt ungerührt. Keine Regung, nur ein stiller Abgang. Ist der Traum vom eigenen Violinkonzert damit geplatzt? Von Christoph Vratz.
„Transzendentale Exekution“ klingt nach esoterischer Hinrichtung, ist bei Franz Liszt aber pure Klaviermagie: zwölf Stücke, die weniger die Finger dressieren als ganze Welten entfachen – zwischen Klangrausch, Nervenkitzel und Virtuosen-Wahnsinn. Von Michael Lohse.
Verdis Anti-Oper: „Macbeth“ hat keine Hits, keine Helden und erzählt keine Liebesgeschichte. Stattdessen folgen wir einem Polit-Promi-Paar, das seine Kinderlosigkeit mit Karriere kompensiert – und dabei über Leichen geht … Von Nick-Martin Sternitzke.
Das Tor zur Romantik hat Schubert mit dieser Sinfonie weit aufgestoßen. Den Orchestermusikern geht bei so viel musikalischem Fortschritt jedoch die Puste aus: Sie führen nur zwei Sätze, also die Hälfte, vor Publikum auf … Von Christoph Vratz.
Fast wäre sein Traum geplatzt. Doch Paul Wittgenstein lässt sich nicht kleinkriegen, nur weil er im Krieg den rechten Arm verloren hat. Maurice Ravel schreibt ihm ein Klavierkonzert, das er – wortwörtlich – mit Links spielen kann ... Von Ben Süverkrüp.
Achtung: Zuckerschock?! – Wer glaubt, Tschaikowskys "Nussknacker"-Musik ist nur klebrig-süß, wird staunen: Der Komponist hat Motive und Tonarten in einem ausgeklügelten Plan vernetzt ... Von Christoph Vratz.
Beethoven hört nichts mehr – und schreibt Musik, die persönlicher kaum sein könnte. Sein Streichquartett op. 132 entsteht in völliger Taubheit und zeigt: Für große Ideen braucht man kein Orchester. Von Christoph Vratz.
Schreibblockaden können selbst Profis lange lähmen: Vier Jahre bringt Sergei Rachmaninoff keine Note aufs Papier. Erst als er sich professionelle Hilfe holt, schreibt er sein 2. Klavierkonzert – dank einer Hypnosetherapie. Von Michael Lohse.
200 Euro für ein Konzertticket? Popstarpreise, und die gab es schon vor 200 Jahren. Haydn war damals Europas Superstar – und startet selbst im Rentenalter noch einmal richtig durch, etwa mit seiner letzten und 104. Sinfonie ... Von Christoph Vratz.
Dieser Weihnachtshit sprengt jede Timeline: 300 Jahre älter als „White Christmas“, 150 Jahre vor „Stille Nacht“ und gut 70 Jahre vor Bachs Weihnachtsoratorium entstand Heinrich Schütz’ Weihnachtshistorie. Und für ein geistliches Werk steckt darin erstaunlich viel Opernwucht ... Von Ben Süverkrüp.
Berlin, 1925. Vor 100 Jahren geht „Wozzeck“ zum ersten Mal über die Bühne und der Jubel ist groß. Aber wenn etwas so viel Beifall bekommt, kann es nicht gut sein, findet der Komponist Alban Berg und verlässt enttäuscht die Premiere seiner Oper … Von Ben Süverkrüp.
„Die schrecklichste Stunde meines Lebens“, erinnert sich Sergei Rachmaninoff an die misslungene Premiere seiner 1. Sinfonie. Mit dem Komponieren will er aufhören. Erst nach Jahren und einem Tapetenwechsel wagt er sich an seine 2. Sinfonie ... Von Christoph Vratz.
Mendelssohn und Wagner gehören zur Hochzeit wie der Reis vor die Kirche – und sind längst zu Ritual-Klischees erstarrt. Dabei gibt es eine originelle und überwältigende Alternative: Widors Orgelsinfonie! Von Christoph Vratz.
Bloß eine Single-Auskopplung: Bachs „Air“ gehört in die Orchestersuite Nummer 3 und ist nur ein Satz unter mehreren. Aber: Wo sind die anderen Sätze? Und warum werden sie von der „Air“-Melodie in den Schatten gestellt? Von Dominik Mercks.
„Das versteht ihr alle nicht“, denkt sich der Pianist Hans von Bülow, als er in Liszts Partitur blickt. Franz Liszt komponiert so kühn, dass die Kritik ihn zerreißen wird – und es ist ihm vollkommen egal. Von Michael Lohse.
Musik zum „Faust“? Unmöglich, meint Goethe. Er kann nicht ahnen, dass knapp 30 Jahre nach seinem Tod Charles Gounod den Pakt mit dem Teufel eingehen – und damit Operngeschichte schreiben würde … Von Christoph Vratz.
Achtung, Dauerbaustelle: Brahms schreibt sein Klavierquintett erst für Streicher, dann für zwei Klaviere – und verwirft beides wieder. Warum ringt er so mit der Form? Von Ben Süverkrüp.
Seit der Weltausstellung in Paris 1867 erklingt dieser Walzer rund um den Globus – als musikalische Visitenkarte Wiens und fester Bestandteil jedes Neujahrskonzerts. Strauß trieft in diesem Walzer vor Ideen – aber nicht jede ist neu ... Von Dominik Mercks.
555 Sonaten! Domenico Scarlatti komponiert wie am Fließband. Eine seiner Sonaten funkelt ganz besonders wie ein barockes Tanzfest: spanische Rhythmen, wilde Harmonien – und das alles auf einem einzigen Cembalo! Von Murat Kayi.
Ein Musiker-Alptraum: Der Konzerttermin rückt näher, und es gibt so gut wie keine Proben. Dem Solisten von Beethovens Violinkonzert müssen die Schweißperlen auf der Stirn gestanden haben ... Von Michael Lohse.























