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Zamperl Amore - Der Hundepodcast aus München
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Zamperl Amore - Der Hundepodcast aus München

Author: Denise Lapöck

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Dein Hundepodcast
60 Episodes
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Der Rückruf ist eines der wichtigsten Signale im Alltag mit Hund – und trotzdem klappt er genau dann oft nicht, wenn es wirklich darauf ankommt. In dieser Podcastfolge erkläre ich Dir, wie Du einen zuverlässigen Rückruf Schritt für Schritt aufbauen kannst, worauf es im Training ankommt und welche typischen Fehler Du ganz leicht vermeiden kannst. Ich spreche darüber, warum der Rückruf so entscheidend für Sicherheit und Freiheit ist, wie Du das passende Rückrufwort findest und warum eine starke Belohnung der Schlüssel zum Erfolg sein kann. Außerdem erfährst Du, wie ein kleinschrittiger Trainingsaufbau aussieht und woran es häufig liegt, wenn Hunde nicht zurückkommen. Kapitelübersicht – spring direkt zu dem Teil, der Dich interessiert:1:23 – Was Dich in dieser Folge erwartet2:46 – Meine wichtigsten Trainingstipps für einen sicheren Rückruf9:35 – Tipp von Hundetrainerin Miriam Arzt (Cale Canis)10:00 – So kann ein Trainingsaufbau für den Rückruf aussehen15:37 – Tipps für die optimale Trainingsumgebung16:23 – Alltagstipps für nachhaltiges Rückruftraining18:31 – Typische Fehler und wie Du sie vermeidest Wenn Du Deinen Rückruf gezielt verbessern oder ganz neu aufbauen willst, findest Du in meinem Rückruf-Leitfaden einen Selbsttest, einen Trainingsplan und viele praktische Tipps. Hier ist der Link https://zamperl-amore.de/produkt/rueckruf-leitfaden/ . Der Beitrag Rückruf leicht gemacht: So klappt’s im Alltag erschien zuerst auf .
Sami El Ayachi ist mal wieder zu Gast bei Zamperl Amore. In dieser Podcastfolge sprechen wir über sein neues Buch „Leinenführigkeit – Der orientierte Hund“. Das Thema ist im Hundetraining ja ein absoluter Klassiker und viele würden sich wünschen, dass es eine Art Zauberwort gibt, mit dem man das An der Leine ziehen sofort abstellen kann. (Spoiler: Gibt es nicht). Leinenführigkeit ist viel mehr als nur Technik – es geht um echte Verbindung und Vertrauen zwischen Mensch und Hund. Leinenführigkeit als Versprechen von Halt, Sicherheit und einer gemeinsamen Richtung In dieser Folge erfährst Du u. a., warum die Beziehung zu Deinem Hund beim Thema Leinenführigkeit so entscheidend ist, wie Sicherheit und Halt Hand in Hand gehen und was Du als Hundehalterin bzw. Hundehalter konkret tun kannst. Sami El Ayachi ist erfahrener Hundetrainer und vor allem bekannt für sein körpersprachliches Longieren. Er gibt deutschlandweit Workshops für interessierte Hundehalter und Hundehalterinnen sowie für Hundetrainer und Hundetrainerinnen. Mehr Infos zu Sami findest Du auf seiner Homepage. https://www.longieren-mit-hund.de/. Sami spricht in der Folge u. a. über eine Atem-Technik, die Buteyko-Atmung heißt.. Zwei Mal war Sami schon in meinem Podcast zu Gast.Hier die Podcastfolge zum Körpersprachlichen Longieren mit Hund https://zamperl-amore.de/sami-el-ayachi-longieren-mit-hund/Hier die Podcastfolge über das Buch „Der zugewandte Hund“ https://zamperl-amore.de/sami-el-ayachi-der-zugewandte-hund/ Melde Dich gerne für den Zamperl Amore Newsletter an und bleibe immer auf dem Laufenden: https://www.zamperl-amore.de/newsletter Der Beitrag Sami El Ayachi: Leinenführigkeit und Beziehung erschien zuerst auf .
Stell Dir vor, Dein Hund ist nur einen kurzen Moment unbeobachtet und plötzlich ist er nicht mehr da. Genau das erlebte Marlene, als ihr Dackelmischling Elly entführt wurde. Vier lange Wochen blieb Elly verschwunden. In dieser Zeit durchlebten Marlene und ihre Familie nicht nur eine emotionale Achterbahn, sondern fanden sich am Ende in einem echten Krimi wieder. Diese Podcastfolge berührt nicht nur, sie regt auch zum Nachdenken an. Es geht nicht nur um die Entführung eines Hundes, sondern auch um den zwischenmenschlichen Umgang in Krisensituationen. Marlene hat eine unglaubliche Welle der Hilfsbereitschaft erlebt, aber sie sah sich auch mit Herausforderungen konfrontiert. Wie sie diese meisterte, was sie daraus lernte und welche essenziellen Ratschläge sie an andere Hundebesitzer weitergibt, erfährst Du in dieser Episode. Der Tierschutzverein „Vier Pfoten“ gibt Tipps gegen Hundediebstahl. Fotocredit: Paula Peteranderl Noch eine Frage an Dich: Hast Du Lust auf einen Hundefachkongress? Im November findet einer in der Schweiz statt. Mehr Infos zu den Hundstagen findet ihr hier . Am Samstag darf ich dort die Podiumsdiskussion moderieren – zum Thema „Quo vadis – Wo führen uns die Beziehungen Mensch / Hund weiter hin? Welche Trends, Moden, Trainingsmethoden und Hilfsmittel werden auf uns zukommen und sind überhaupt sinnvoll?“ Mit dem Rabattcode ht24_denise bekommst Du zehn Prozent. Der Beitrag Hunde-Entführung mit Happy End erschien zuerst auf .
In dieser Podcastfolge möchte ich an Elmar Wepper erinnern. Er war vor 6 Jahren mein Zamperl-Amore-Gast. Unser Gespräch habe ich wirklich in ganz toller Erinnerung, weil Elmar Wepper so unglaublich herzlich und auch ehrlich war. Allein, dass Elmar Wepper damals zugesagt hatte, hat mich unglaublich gefreut. Mit meinem Podcast war ich noch ganz am Anfang und ich hätte niemals damit gerechnet, dass er mein Gesprächsgast sein wird. Damals haben wir über seinen Hund Ferdi aus Bulgarien gesprochen. Ferdi hatte direkt am Anfang für große Schreckmomente bei den Weppers gesorgt. Und später auch für Glücksmomente. Ihr hört hier Momente aus der Folge von damals. Elmar Wepper war ein toller Schauspieler und Synchronsprecher und auch ein ganz großer Hundeliebhaber. Schön, dass ich Ihn kennenlernen durfte. Der Beitrag In Erinnerung an Elmar Wepper: Das Glück mit Hund erschien zuerst auf .
Gerd Schuster hat einen ganz besonderen Draht zu Hunden, mit denen andere überfordert sind. Oft sind es Hunde, die sehr gefährlich werden können. Warum sind Hunde überhaupt aggressiv? Per se ist Aggression für Hunde Kommunikation. Der Hund will in dem Moment Distanz. Ursachen gibt es viele verschiedene: ressourcenbedingt, sozial motiviert, statusbedingt, erlerntes Verhalten, sexuell motiviert, Angst, Schmerzen, Krankheiten…Eine Ursache, auf die Gerd näher eingeht, ist folgende: wenn Hunde nicht wahrgenommen werden. Denn Hunde haben laut Gerd – wie wir Menschen – ein breites Spektrum an Emotionen. Unsere Aufgabe ist es, die Signale unserer Hunde zu verstehen und auch zu respektieren. Ihr erfahrt, warum Zeit und Vertrauen im Umgang mit situativ gefährlichen Hunden immens wichtig sind und Hau-Ruck-Maßnahmen keine gute Idee sind. Gerd erzählt außerdem, warum er Hunden schon auch mal sagt, dass er Angst hat. Wir unterhalten uns auch darüber, wie man beim Thema Aggression den passenden Trainer/passende Trainerin finden kann. Worauf man generell bei der Suche nach der richtigen Hundeschule achten sollte, darüber habe ich schon mal eine Podcastfolge gemacht. Über Gerd gibt es ein sehr sehenswertes Portrait vom BR Fernsehen der Serie „Lebenslinien“. Mehr Infos über das Hundezentrum Mittelfranken von Gerd und Carmen Schuster findet Ihr hier. Der Beitrag Gefährlicher Hund? Aggressionsverhalten bei Hunden verstehen. Im Gespräch mit Gerd Schuster erschien zuerst auf .
Kommunikation geht weit über Worte hinaus. Unsere Körperbewegungen, Gesten, Blicke und Haltungen senden Nachrichten, die manchmal lauter sprechen als alles, was wir verbal ausdrücken könnten. Im Umgang mit Hunden wird diese nonverbale Kommunikation noch relevanter, da Hunde hauptsächlich durch ihre Körperhaltung und -sprache kommunizieren. Und damit sind wir schon mitten beim Gast meiner aktuellen Folge: Sami El Ayachi. Er ist DER Experte, wenn es um körpersprachliches Longieren geht. Mehr als nur im Kreis laufen Das körpersprachliche Longieren geht weit über das bloße Laufen im Kreis hinaus. „Der Blick als Einladung zur Kommunikation“, beschreibt Sami die Interaktion, die in diesem einzigartigen Training entsteht. Diese Methode kann ein Weg sein, eine Beziehung zu unserem Hund auf einer tieferen, verständnisvolleren Ebene aufzubauen. Sami möchte mit seiner Arbeit etwas Konstruktives schaffen. Nonverbale Kommunikation Der Schwerpunkt beim Longieren liegt auf der nonverbalen Kommunikation. Der Mensch lernt, seine Bewegungen, Körerhaltung und Blicke bewusst einzusetzen. Ein einfacher Blick oder eine Körperdrehung kann dem Hund signalisieren, die Richtung zu wechseln, schneller zu laufen oder zu stoppen. Einfach gehen? Wir Menschen neigen dazu, unsere Bewegungen als selbstverständlich zu betrachten. Wir sind uns oft nicht bewusst, welche Botschaften unser Körper sendet, bis wir z. B. mit Hunden interagieren, die hauptsächlich durch körperliche Signale kommuniziert. Mit dem körpersprachlichen Longieren bewegt man sich ganz bewusst. Am besten so, dass der eigene Hund einen versteht. In seiner Arbeit als Trainer hilft Sami Menschen dabei, ihre Körpersprache bewusster einzusetzen, um eine harmonischere Beziehung zu ihren Hunden zu fördern. Es erinnert uns daran, dass Kommunikation in all ihren Formen eine Kunst ist, die gepflegt und geübt werden muss, um wirklich effektiv zu sein. Die Bindung vertiefen Durch das Longieren können Mensch und Hund ihre Bindung auf eine tiefere Ebene bringen. Es schafft ein besseres Verständnis und Respekt für die Bedürfnisse und Signale des anderen. Der Mensch lernt, seine Signale klar und konsistent zu senden, während der Hund lernt, auf diese Signale zu achten und entsprechend zu reagieren. Mehr über Sami El Ayachi und seine Arbeit: https://www.longieren-mit-hund.de/ – Buch „Körpersprachliches Longieren mit Hund“: https://www.kosmos.de/de/korpersprachliches-longieren-mit-hund_1147481_9783440147481 – Buch „Der zugewandte Hund“: https://www.kosmos.de/de/der-zugewandte-hund_1169193_9783440169193 – Bleibt immer auf dem Laufenden mit dem Zamperl Amore Newsletter: https://www.zamperl-amore.de/newsletter Der Beitrag Sami El Ayachi: Longieren mit Hund erschien zuerst auf .
Bei Fellpflege geht es nicht nur um Schönheit. In der neuen Folge von Zamperl Amore erfährst Du von der erfahrenen Hundegroomerin Margit von Lakedogs, warum die richtige Fellpflege eine große Rolle für die Verbindung zwischen Dir und Deinem Hund spielen kann. Fellpflege ist außerdem extrem wichtig für die Gesundheit, sagt Margit. Sie verrät Tipps, wie Du das Fell Deines Hundes zuhause optimal pflegen kannst, woran Du einen guten Hundefriseur erkennen kannst und warum es nicht für jeden Hund sinnvoll ist, das Fell im Sommer zu scheren. Mehr als nur Ästhetik Gesundes Fell ist nicht nur schön anzusehen, sondern erfüllt auch wichtige Funktionen für unseren Hund. Das Fell dient z. B. als Schutz vor äußeren Einflüssen wie Sonnenstrahlen, Regen und Kälte. Die Häufigkeit der Fellpflege hängt unter anderem von der Rasse und dem Felltyp des Hundes ab. Bei Rassen wie dem Labradoodle rät Hundefriseurin Margit z. B. jeden Tag eine Stunde bürsten. Fellpflege im Sommer – To scheren or not to scheren? Ein heiß diskutiertes Thema ist die Fellpflege im Sommer. Viele Hundehalter denken, dass das Scheren des Fells eine Erleichterung für den Hund bei hohen Temperaturen ist. Doch Margit klärt auf: Nicht alle Hunde sollten im Sommer geschoren werden! Durch das Scheren kann ein Hund sogar noch mehr unter der Hitze leiden. Welche Hunde betroffen sind, erfährst Du in der Podcastfolge. Statt das Fell zu scheren, empfiehlt Margit, die Unterwolle gründlich zu entfernen. So kann die Haut besser atmen. Fellpflege zuhause – Worauf solltest Du achten? Margit gibt in der Podcastfolge praktische Tipps, wie Du das Fell Deines Hundes zuhause am besten pflegen kannst. Zur optimalen Pflege gehört nicht nur das Bürsten des Fells, sondern laut Margit auch regelmäßiges Zähneputzen und Krallenschneiden. Wir sprechen auch über die Tasthaare des Hundes, die sogenannten Vibrissen. Diese sollte man übrigens nicht einfach abschneiden. Mehr Infos zu den Tasthaaren findest Du z. B. hier https://www.tfa-wissen.de/die-vibrissen-des-hundes-ein-wichtiges-sinnesorgan Woran erkennt man einen guten Hundefriseur? Wenn man die Fellpflege lieber einem Profi überlassen möchte, ist es wichtig, einen guten Hundefriseur zu finden. Margit gibt wertvolle Hinweise, worauf man achten sollte, um einen kompetenten und einfühlsamen Hundefriseur zu finden. Ein guter Hundefriseur sollte auf die individuellen Bedürfnisse des Hundes eingehen, ihn respektvoll behandeln und eine entspannte Atmosphäre im Salon schaffen. Der Beitrag Fellpflege beim Hund: Die besten Tipps für Dich und Deinen Hund erschien zuerst auf .
Mit diesen Tipps im Podcast findest Du hoffentlich die passende Hundeschule für Dich. Oder auch eine Hundetrainerin oder Hundetrainer für Einzelstunden. Hörerin Sabine hat mir geschrieben und gefragt, woher sie weiß, was zu ihr passt und worauf sie achten sollte. Diese Fragen treiben vermutlich viele Hundebesitzer und -besitzerinnen um. Deswegen habe ich mir meine Kollegin und sehr gute Freundin Anna an die Seite geholt. Gemeinsam haben wir im Gespräch für Euch ein paar wichtige Kriterien gesammelt. So kannst Du die richtige Hundeschule finden Unser erster Tipp: Die Chemie zwischen Hundetrainer/Hundetrainerin und Kunde/Kundin sollte stimmen. Wir finden auch Empathie unglaublich wichtig; dass eine Hundetrainer oder eine Hundetrainerin nicht den eigenen Schuh durchdrückt, sondern auf das Mensch-Hund-Team eingeht. Ein weiterer Tipp: Schaut Euch auf der Homepage um. Achtet u. a. darauf, ob der Hundetrainer/die Hundetrainerin überhaupt eine entsprechende Ausbildung habt. Eine Idee, bevor Ihr Kontakt mit einer Hundetrainerin/einem Hundetrainer aufnehmt: Schreibt Euch auf, was Euch ganz persönlich (in einem Training) wichtig ist. Das könnt Ihr dann direkt in der Kontaktaufnahme fragen. Kontakt zu Anna oder mir Meine Kollegin Anna Livic findet Ihr bei Instagram unter dem Namen zurpfoetelei. Sie bietet Hundetraining im Landkreis Freising und Münchner Norden an. Wenn Ihr mehr von mir als Hundetrainerin wissen wollt, findet Ihr alle Infos auf meiner Homepage. Der Beitrag Wie finde ich die richtige Hundeschule? erschien zuerst auf .
Alles, was Du über das Thema Kastration bei Hunden wissen musst, erfährst Du in dieser Podcastfolge. Etwa: Ist es überhaupt sinnvoll, seinen Hund zu kastrieren? Und wird mein Hund nach einer Kastration ruhiger? Antworten hat Verhaltensbiologin Carina Kolkmeyer, die seit Jahren zum Thema Kastration forscht. In der Folge erfährst Du u. a., warum Du einen Hund nicht schon vor oder in der Pubertät kastrieren lassen solltest und dass eine Kastration nicht automatisch Verhaltensprobleme löst – genau das ist ja oft der Grund für viele Hundehaler und -halterinnen, ihren Hund kastrieren zu lassen. Blöd, wenn dann genau das Gegenteil eintrifft. Das ist allerdings nicht wirklich überraschend. Warum, hörst Du in der Folge. Was passiert genau bei einer Kastration? Von einer Kastration sprechen wir dann, wenn wir beim Rüden die Hoden entfernen, also wenn wir chirurgisch die Organe wegnehmen und bei der Hündin die Eierstöcke entfernen und weil es meistens dann auch eine Ovariohysterektomie ist, also ein etwas größere Eingriff, wird dann meistens noch neben den Eierstöcken die Gebärmutter mit entfernt. Das heißt also, wir haben dann die Gonaden weg bei beiden Geschlechtern und in dem Moment entfällt auch die Sexualhormonproduktion. Und das wäre dann beim Rüden eben das Testosteron, was nicht mehr gebildet wird. Und bei der Hündin wird dann eben das Östrogen nicht mehr gebildet und auch das Progesteron nicht mehr gebildet. Denise Das ist ja unter anderem nicht ganz zu verachten, weil es wichtig ist, dass es eine Balance gibt – jetzt bleib‘ ich mal beim Rüden – zwischen dem Testosteron und dem Cortisol, dem sogenannten Stresshormon. Könntest du vielleicht erklären, warum das so wichtig ist? Und was passiert bei einer Kastration dann? Carina Kolkmeyer Wir haben das Cortisol, unser Stresshormon und das ist tatsächlich ein sehr wichtiger Gegenspieler von unseren Sexualhormonen. Wie du es gerade schon richtig gesagt hast, haben wir bei dem Rüden das Testosteron, was der Gegenspieler von Cortisol ist. Das heißt, wenn das eine steigt, sinkt automatisch das andere. Und bei der Hündin haben wir das Östrogen und das Progesteron als Gegenspieler vom Cortisol. Und wenn jetzt ein Hund kastriert wird, dann entfällt natürlich diese wichtige stressdämpfende Wirkung. Das heißt, die Gegenspieler sind weg, also die Sexualhormone. Und in dem Moment können wir einen dauerhaft erhöhten Cortisolspiegel haben bzw. ein Hund kann schneller reizbar, schneller gestresst sein und eben schneller seinen Cortisolspiegel steigen lassen. Denise Da kommen wir jetzt gleich drauf zu sprechen, weil ich habe dir ja vorab verraten, dass ich auf meinem Instakanal meine Follower*innen gefragt habe, ob sie irgendetwas interessiert zum Thema Kastration. Und da kamen einige Fragen, die würde ich gerne so an dich weitergeben als Expertin. Zum Beispiel hat Ingeborg gefragt: Ist es denn immer sinnvoll zu kastrieren? Carina Kolkmeyer Diese Frage kann man eigentlich mit einem klaren Jein oder Nein beantworten, weil es ist tatsächlich so, dass es oft ein Irrglaube ist, dass durch eine Kastration sämtliche Verhaltensprobleme gelöst werden können. Also man denkt halt oft: Ja gut, wenn ich meinen Hund jetzt kastriere, dann kann ich auf einem einfachen Wege durch eine chirurgischen Eingriff mal eben sämtliche Problematiken abschaffen. Das heißt, ich könnte meinen Rüden eventuell nachher weniger aggressiv haben oder er hat nicht mehr so ein hypersexuelles Verhalten, was eben auch leider oft als Grund genannt wird. Wunsch vs. Realität Die Realität sieht in sehr vielen Fällen ganz anders aus. Also es gibt wirklich viele Hundehalter und -halterinnen, die hinterher diesen Schritt auch bereuen und das ist ja ein irreversibler Schritt. Das heißt, was einmal ab ist, kann halt nicht mehr wieder dran gesetzt werden. Positiv beeinflussen lässt sich zum Beispiel bei einer Kastration auch immer nur das Verhalten, was per se durch die Sexualhormone abhängig ist. Und das sind halt ganz wenige Verhaltensweisen. Und da gibt es eben oft so einen Irrglauben oder so viele Missverständnisse, dass man sofort das Testosteron zum Beispiel beim Rüden mit ganz vielen Verhaltensweisen in Verbindung setzt, die eigentlich gar nichts miteinander zu tun haben. So heißt es ganz oft der Rüde ist dominant oder er hat eine Dominanzaggression oder der Rüde hat ein Statusproblem oder der Rüde gehorcht nicht richtig oder der Rüde läuft immer läufigen Hündinnen hinterher und man denkt okay, wenn ich jetzt diesen Rüden kastriere, dann hört das alles auf oder das Markierverhalten entfällt dann auch. Und das ist tatsächlich eben ein Irrglaube, weil wir müssen wirklich schauen, welches Verhalten hängt definitiv vom Testosteron ab. Und das ist wie gesagt nur ein kleiner Bereich von Verhaltensweisen. Wann ist eine Kastration ratsam? Denise Gibt es dann doch Fälle, wo es Sinn macht, einen Hund oder eine Hündin zu kastrieren. Carina Kolkmeyer Ganz klar vom Tierschutzgesetz her natürlich, wenn eine medizinische Notwendigkeit besteht, also dann, wenn ein Organ irgendwie lebensbedrohlich erkrankt ist. Also wenn ein Hodentumor vorliegt oder gefährliche Mammatumore entstanden sind, dann sollte man natürlich handeln, das ist klar. Da sollte man nicht vehement sagen, dann stirbt mein Hund jetzt lieber, als dass ich ihn kastrieren lasse. Das ist natürlich klar. Wenn das Tierwohl gefährdet ist, dann dürfen wir handeln und dann darf ein Tierarzt oder eine Tierärztin natürlich auch kastrieren. Aus verhaltensbiologischer Perspektive sieht es so aus, dass wir eigentlich wie gesagt nur dann kastrieren können, wenn wir per se eine Sexualhormonabhängigkeit haben. Das heißt zum Beispiel, wenn wir jetzt im Falle des Rüden gesprochen, wirklich mal hypersexuelles Verhalten haben. Und von hypersexuell sprechen wir aber wirklich nur dann, wenn wir von dem Rüden die gesamte Verhaltenskaskade gezeigt bekommen, die zu hypersexuellem Verhalten dazugehört. Das reicht nicht aus, dass man sagt „Mein Hund, der ist ständig am Aufreiten, der rammelt alles kurz und klein, der rammelt an Gegenständen, womöglich sogar andere Hunde oder sogar vielleicht am menschlichen Bein.“ Also der Rüde ist in dem Moment noch nicht hypersexuell, weil das Aufreiten zum Beispiel auch eine ganz andere Herkunft haben kann. Es kann auch als Ursache wieder das Cortisol mit reinspielen. Es kann wieder eine Stresshandlung sein. Eine Übersprungshandlung oder stereotypes Verhalten. Also da muss man halt ganz doll aufpassen. Empfehlung bei wirklich hypersexuellem Verhalten Wenn wir wirklich hypersexuelles Verhalten haben, dann sagen wir auch immer: „Okay, erst einmal bitte von einem Experten abschätzen lassen, beobachten lassen. Also das heißt immer eine Expertise einholen. Wir bieten zum Beispiel auch so eine Beratung an, lassen uns dann mitunter auch mal Videos schicken und gucken uns das Verhalten an und werten das dann eben aus und sagen:“ Okay, ja, das fängt an mit Maul lecken, Zähneklappern, einer gewissen T-Formation – dass sich ein Hund in einer bestimmten Formation zu einem anderen Hund stellt, schon mal das Kinn aufgelegt wird und die Deckbereitschaft gezeigt wird bis hin zu Ejakulatstropfen, die rauskommen oder schon ein richtiger Deckakt, mit einer richtigen Kopulationsbewegung. Wenn diese ganze Kaskadeabfolge da ist, dann können wir sagen: Okay, das ist hypersexuell. Wenn das nur mal auftritt, wenn eine läufige Hündin vor ihm steht, ist das noch nicht hypersexuell, sondern einfach nur reines Sexualverhalten. Aber wenn der Rüde natürlich extrem leidet, er macht eine Futterverweigerung, er schläft nicht mehr, der Hund haut ständig ab und man kann im Prinzip mit diesem Hund nichts mehr anfangen. Er ist ein Häufchen Elend. Dann kann man sagen: Okay, da könnte auch mal wirklich aus Verhaltensperspektive kastriert werden. Denise Du hast gerade gesagt, man kann sich bei Fragen zu hypersexuellem Verhalten an euch wenden. Wie genau geht es dann? Carina Entweder schreibt man direkt eine E-Mail an mich oder an Dr. Udo Gansloßer. der ist ja mein Doktorpapi und quasi bei uns auch – ja, das Headmitglied quasi unseres Teams, unserer Mammalia AG. Genau, wir sind ja für verhaltensmedizinische Beratungen zuständig. Tatsächlich hilft es vielen als Entscheidungshilfe einfach auch noch mal einen anderen Blickwinkel zu haben und zu schauen okay, soll ich jetzt meinen Hund wirklich kastrieren und hab ich das richtig abgeschätzt das Verhalten? Das kann auf jeden Fall ganz hilfreich sein. Kontakt zu Carinas TeamHerunterladen Verändert sich mein Hund nach einer Kastration? Denise Weil in der Tat, also ich habe viele Kunden und Kundinnen, aber auch so Menschen in meinem Umfeld, die sich genau die Frage stellen: Soll ich meinen Hund kastrieren? Also aus unterschiedlichsten Gründen, eben oft auch in der Hoffnung, bei Rüden aggressives Verhalten abschalten zu können. Was du ja schon angesprochen hast, was eigentlich nur Sinn ergeben würde, wenn dieses Verhalten, wie du es vorhin gesagt hast, testosterongesteuert ist. Also wenn der Hund nach vorne geht, weil er Angst hat, dann ändert sich nach einer Kastration wenig. Beziehungsweise kann sogar vielleicht noch schlimmer werden. Aber da komme ich drauf noch zu sprechen, weil da gibt es auch Fragen. Und zwar: Der Martin hat mir zum Beispiel auch ein paar Fragen geschickt. Er sitzt im Rollstuhl und hat eine Hündin und die Läufigkeit seiner Hündin, die stresst ihn sehr, weil er kann dann nicht mehr alleine mit ihr raus und er hat zum Beispiel gefragt – also das bezieht sich jetzt in seinem Fall auf eine Hündin: Wie heftig ist das mit einer Wesensveränderung nach einer Kastration? Und die Frage hat mir Caro auch noch mal gestellt. Also mit welchen Wesensveränderungen muss man bei Hunden und Hündinnen nach einer Kastration rechnen? Carina Zuerst einmal großes Lob. Es ist immer super, dass man sich vorher schon mal damit beschäftigt. Nicht nur was kan
TCM, Homöopathie, Pflanzenheilkunde – das sind nur drei der vielen Verfahren, die eine Tierheilpraktikerin oder ein Tierheilpraktiker anbietet. Bisher habe ich mich damit überhaupt nicht beschäftigt. In meinem näheren und weiteren Umfeld bekomme ich aber mit, dass alternative Tierheilkunde immer mehr Hundehalter*innen interessiert. Um meine Wissenslücke zu schließen, habe ich mir Sandra Umbreit von Zwei Hände Vier Pfoten in meinen Hundepodast eingeladen. Sandra ist Tierheilpraktikerin und Hundetrainerin. Wir kennen uns von der Ausbildung zur Hundetrainerin. Von der griechischen Straßenhündin zur Tierheilpraktikerin Sandra hat selbst eine Hündin. Lena kommt aus dem Tierschutz und hat ein paar körperliche Problemchen aus Griechenland mitgebracht. Weil niemand Sandra so wirklich helfen konnte, hat sie sich und Lena einfach selbst geholfen. Inzwischen hat die Tierheilpraktikerin eine eigene Praxis in Geretsried in München. In der Podcastfolge erzählt Sandra u. a., mit welchen Problemen die meisten Patienten und Patientinnen zu ihr kommen und wie sie ihnen helfen kann. Dazu hat sie auch ganz konkrete Tipps für die Hörerinnen und Hörer. Auch Hunde können traumatisiert sein Ganz am Ende unseres Gesprächs kamen wir noch auf das Thema Traumata bei Hunden zu sprechen. Sandras Herzensthema ist die sogenannte Tierkinesiologie. Was das konkret ist, erfahrt ihr in der Podcastfolge. Viel Spaß beim Hören! Der Beitrag Was macht eine Tierheilpraktikerin? erschien zuerst auf .
Wenn man einen Hund hat, gibt es viele Themen, über die häufig sehr emotional diskutiert wird. Dazu zählt das Kastrieren von Hunden. Ganz weit oben steht aber auch die Ernährung. Das sorgt schon mal dafür, dass besonders Neu-Hundebesitzer*innen schnell verunsichert sein können. Aber: Wie füttere ich meinen Hund richtig? Darüber habe ich für die Podcastfolge mit Ernährungsspezialistin Dr. Petra Kölle gesprochen. Sie arbeitet in der Kleintierklinik der LMU, wo es eine spezielle Adipositas-Sprechstunde für Hunde und Katzen gibt, die erste deutschlandweit. Zuerst hat sie mir in unserem Gespräch, das wir im Frühjahr 2018 geführt haben, erklärt, was man sich unter dieser Sprechstunde vorstellen kann. Was ist eine Adipositas-Spezialsprechstunde? Dr. Petra Kölle: Also das ist eine Sprechstunde, wo die Leute mit ihren Tieren vorbeischauen können. Das ist das Neue dran. Es gibt ja viele tierärztliche Ernährungsberatungen. Das läuft auch meist per E-Mail oder per Post ab oder per Telefon. Und bei uns kommen die Leute eben mit dem Tier. Das Tier wird angeschaut, vermessen, gewogen und wir unterhalten uns direkt mit dem Besitzer vor Ort. Und es kommen natürlich hauptsächlich Leute, die beschlossen haben, ihr Tier muss abnehmen. Denise: Aber dann ist es mit Eigen- und Fremdwahrnehmung wahrscheinlich gar nicht so weit her bzw. so verkehrt, wenn die Leute sehen, dass ihre Tiere ich sage mal etwas zu viel auf den Rippen haben. Dr. Petra Kölle: Ja, häufig ist ein Leidensdruck da, weil die Tiere, die wir sehen, sind sehr häufig krank. Also ein dickes Tier alleine; da sind relativ wenig Besitzer, die beschließen: Mein Tier muss jetzt abnehmen. Aber wenn zum Beispiel die Katze diabetischen wird durch das Übergewicht, dann ist da schon ein gewisser Leidensdruck beim Besitzer vorhanden. Denise: Wie kam es denn überhaupt dazu, eine Adipositas Spezial Sprechstunde anzubieten? Dr. Petra Kölle: Also das Ganze wurde angestoßen, auch durch einen Futtermittelhersteller, der eben schon eine große Adipositas Klinik in Großbritannien unterstützt. Und zusammen haben wir dann die Idee erarbeitet, hier auch so etwas zu etablieren. Eben dass wir auch in Deutschland eine Adipositas Sprechstunde vor Ort anbieten. Wie viele Hunde und Katzen sind zu dick? Denise: Können Sie einen Prozentsatz nennen, wie viele Tiere, Hunde, Katzen in Deutschland übergewichtig sind oder gibt es da gar keine Zahlen? Dr. Petra Kölle: Doch es gibt schon Zahlen, die variieren, je nach Studie, je nachdem, wo man diese Tiere eben untersucht hat oder woher diese Untersuchungen stammen. Aber es schwankt so zwischen 40 und 48 Prozent. Photo by Jorge Zapata on Unsplash Denise: Also fast jedes zweite Tier, also jeder zweite Hund, jede zweite Katze. Und liegt es meistens daran, weil die Halter falsch ernähren oder weil die Tiere wirklich krank sind? Dr. Petra Kölle: In vielen Fällen ist es so, dass der Kalorienbedarf, also Energiebedarf des Tieres vom Besitzer überschätzt wird. Aber wenn die Tiere älter werden oder zum Beispiel kastriert werden, dann sinkt der Energiebedarf und häufig steht auf den Packungen auch relativ viel drauf. Selbst wenn man das füttert, was auf der Packung steht, was, wenn das für den Hund komplett wäre, die ganzen Extras, also Leckerli und Zahnputzsachen und Kaustreifen und Öl fürs Fell und die Leberwurst zum Eingeben von Tabletten und so weiter und so weiter. Das summiert sich unglaublich und das wird eben oft von dem Besitzer nicht bedacht. Also nicht nur das, was im Napf ist zählt, sondern im Prinzip alles, was du aufs Maul des Hundes geht oder der Katze. Denise: Dann kann ich jetzt daraus schließen, dass die Angaben auf den Packungen wirklich die Maximalangaben sind. Das heißt nicht, man muss. Das sind ja die verschiedenen Gewichtsklassen und dann steht da, ich sage jetzt mal 260 Gramm am Tag. Das heißt nicht, dass ein Tier in dieser Gewichtsklasse 260 Gramm von diesem Futter essen muss. Dr. Petra Kölle: Nein, diese 260 Gramm zum Beispiel, um bei dem Beispiel zu bleiben, sind eben für einen Hund, der ausschließlich dieses Futter kriegt, also zu 100 Prozent, wird der Energiebedarf nur über dieses Futter gedeckt. Er kriegt keine Leckerli, zusätzlich keine Kauprodukte und ähnliches. Und außerdem, wenn er kastriert und lebhaft ist, also noch eher jünger ist ab acht Jahren sinkt der Kalorienbedarf doch ziemlich deutlich. Futterrechner im Netz können helfen Denise: Gibts da einen Ratschlag, den Sie geben können, wie ich sozusagen den richtigen, den konkreten Energiebedarf erfassen kann oder wie viel Futter ich dann geben soll? Dr. Petra Kölle: Es gibt Futterrechner im Internet, wo man eben ausrechnen kann, wie hoch der Kalorienbedarf seines eigenen Hundes ist und wo man auch ausrechnen kann, wie viel Kalorien das verfütterte Futter enthält und wie viel ich davon füttern müsste. Aber das Problem ist sind ja wie gesagt eben auch noch die ganzen Leckerli. Denise: Gibt es denn Hunderassen, die anfälliger sind für Übergewicht? Dr. Petra Kölle: Ja, gibt es schon. Also vor allem Beagles und Labrador und Möpse sind doch oft recht verfressen und dementsprechend auch überdurchschnittlich häufig dick. Es gibt aber auch Rassen wie Windhunde oder auch Pudel, die selber wissen, wann Schluss ist. Denise: Was geben Sie Herrchen und Frauchen mit auf den Weg, wenn jemand zu Ihnen kommt? Und sagen wir mal, da ist jetzt die Ursache nicht die Krankheit, sondern das einfach wirklich zu viel gegeben wird. Das ist ja dann auch sensibel. Wahrscheinlich. Dr. Petra Kölle: Ja, das ist ein ziemlich sensibles Thema und wir machen erst mal eine Überprüfung, nachdem man den Hund oder die Katze eben vermessen und gewogen hat und mache eine ganz genaue Fütterungsanamnese und eine Überprüfung. Und in den meisten Fällen ist es dann schon so, dass das Tier viel mehr Kalorien rein gefüttert bekommt insgesamt als es eigentlich benötigen würde. Und dann schauen wir eben, woher diese ganzen Kalorien kommen und tauschen halt bestimmte Komponenten gegen energieärmere aus. Also zum Beispiel irgendwelche Leckerlies, dann eben gegen Scheibchen Möhre oder Apfel oder so was ziemlich wenig Kalorien enthält. Und eventuell habe ich das jetzt verfüttert Futter gegen eine Art Light Futter. Denise: Weil ich war mir zum Beispiel gar nicht sicher, ob Hunde auch Möhren vertragen. Aber Gemüse/Obst ist kein Problem. Dr. Petra Kölle: Ja, es gibt halt Gemüse- und Obstsorten, die man halt nicht verfüttern sollte, wie zum Beispiel Weintrauben oder Rosinen und auch Zwiebeln oder auch Avocado wird häufig als giftig angeführt. Da sind Vergiftungen bekannt, aber Apfel, Birne, Banane oder auch Möhren, Kohlrabi kann man bedenkenlos verfüttern. Denise: Ich habe jetzt öfter mal im Internet gelesen: Wenn ich mein Tier anschaue und man sieht leicht die Rippen, dann ist es quasi ideal. Stimmt das oder ist das totaler Quatsch? Dr. Petra Kölle: Sehen tut man das natürlich nur bei kurzhaarigen Tieren. Man sollte sie aber auf jeden Fall tasten können. Man sollte jede einzelne Rippe mit den Fingern voneinander unterscheiden können. Und wenn man den Hund oder der Katze von vorne nach hinten von oben so entlang fährt, sollte man eine Einziehung haben, also so eine sogenannte Teile. Also wenn das Tier ausschaut von oben wie eine Wurst, dann ist es definitiv zu dick. Ernährungsmythen Denise: Da fallen mir jetzt ehrlich gesagt wirklich Möpse ein, die ich kenne, die so ein bisschen wurstelig aussehen. Gibt es denn, wenn wir beim Thema Ernährung sind, Mythen, mit denen Sie aufräumen können? Dr. Petra Kölle: Ja, zum Beispiel eben einen Hund muss wie ein Wolf ernährt werden. Das stimmt so gar nicht, weil einfach auch die genetischen Unterschiede doch relativ groß sind. So hat zum Beispiel ein Hund deutlich mehr Gene für die Stärkeverdauung als ein Wolf. Das heißt, der Hund kommt mit stärkereicher Kost sehr gut zurecht. Trockenfutter vs. Barfen Denise: Also meine Hündin bekommt Trockenfutter und manche Menschen rollen dann mit den Augen und sagen: „Was Trockenfutter? Barfen ist das einzig Wahre!“ Also ich merke, Futter ist wirklich ein sehr sensibles Thema, wie Sie schon gesagt haben, aber da gibt es keine Wertung. Dr. Petra Kölle: Es gibt einfach verschiedene Wege einen Hund oder eine Katze zu ernähren. Man muss es halt richtig machen. Man kann speziell beim Barfen oder insgesamt bei selbst zusammengestellten Rationen sehr viele Fehler machen. Viele Barfer vertreten die Meinung, dass man beim Barfen nichts zusetzen muss. Aber das hängt natürlich von den Bestandteilen ab. Gerade mit Spurenelementen wie Zink, Kupfer und Jod sind sehr häufig Unterversorgungen festzustellen. Oder es ist auch für einen Laien unglaublich schwer, das richtige Calcium-Phosphor-Verhältnis rauszufinden. Es sollte bei 1,3 bis 1,5 liegen, sonst drohen Skelettprobleme oder auch Nierenprobleme und das kriegt ein Laie kaum hin. Und bei jedem Hund ist der Bedarf auch anders. In Abhängigkeit von Rasse, von Größe, vom Alter, von Kastration, Status. Die Ernährung ist eine sehr individuelle Sache. Bei selbst zusammengestellten Rationen sollte man einen Spezialisten, also darauf spezialisierten Tierarzt zurate ziehen. Denise: Also nicht einfach selbst zusammen mischen, beim Metzger irgendwas kaufen? Dr. Petra Kölle: Nein. Also es kursieren auch sehr viele Rezepte im Internet oder in sogenannten BARF Büchern, die nicht von Tierärzten, die auf Ernährung spezialisiert, geschrieben worden sind. Und wenn man da die Rationen durchhält, sind da aber massive Defizite zu sehen. Interesse an der Adipositas-Sprechstunde? Denise: Wenn sich jetzt jemand angesprochen fühlt, weil sein Hund vielleicht ein paar Kilo zu viel auf den Rippen hat, wie ist denn das Vorgehen? Kann ich einfach herkommen? Dr. Petra Kölle: Nein, man braucht einen Termin und am besten ist es vorher einfach per Email mit mir in Kontakt zu treten. Die Daten findet man oder die Adresse findet man auf der Klinik Homepage
Ist es besser, wenn man zwei Hunde hat? Und wie viele Hunde kann man eigentlich halten? Ich kenne einige Menschen, die zwei Hunde haben. Da höre ich, dass es schon eine Herausforderung sein kann. Aniko, meine Hundetrainer-Kollegin, hat doppelt so viele Hunde. Sie lebt mit vier Hunden zusammen. Wie ist das Leben mit mehreren Hunden? Das hat mir Aniko offen und ehrlich erzählt. Ihr Rudel besteht aus zwei Chihuahuas, einem Wolfsspitz Urtyp und einem Corgi-Mix. In der Podcastfolge erfahrt Ihr u. a., wie Ihr es am besten anstellt, wenn ein zweiter Hund ins Haus kommt. Oder ein dritter oder vierter Tipps für ein harmonisches Zusammenleben Wenn ihr gerade mit dem Gedanken spielt, euch einen weiteren Hund zu holen, wendet Euch gerne direkt an Aniko. Ihre mobile Hundeschule heißt McKenna Dogs. Wenn Du übrigens auf der Suche nach einer Hundetrainerin in und um München bist, kannst Du mich gerne kontaktieren. Hier findest Du alle Infos www.zamperl-amore.de. Der Beitrag Leben mit mehreren Hunden erschien zuerst auf .
Ein Blick sagt mehr als tausende Worte. Dieses Sprichwort gilt nicht nur für Menschen, sondern passt auch ganz gut, wenn es um Kommunikation zwischen Mensch und Hund geht. Für Sami El Ayachi ist der Blick eine Einladung zur Kommunikation. Sein Fokus als Hundetrainer liegt auf der Körpersprache zwischen Mensch und Hund. Gerade hat er sein neues Buch „Der zugewandte Hund“ geschrieben, in dem es genau darum geht. „Verstehst Du mich?“ Sami gibt deutschlandweit Workshops – auch immer mal wieder in Bayern. Lucky me, denn so konnten wir uns ganz in echt für ein schönes Gespräch für meinen Podcast treffen. Unterhalten haben wir uns natürlich über sein neues Buch, ganz generell über Kommunikation mit dem Hund, im speziellen u. a. über körpersprachliches Longieren und über Hunde klopfen. Darüber gibt es übrigens auch einen Part in „Der zugewandte Hund“. Lesestoff In der Podcastfolge erwähnt Sami u. a.  auch die Bücher „Schwacher Hund“ und „Der gelassene Hund“ Timecodes Hier noch die Minutenangaben, ab wann wir worüber sprechen. 01:10: Sami stellt seine Hunde vor 01:30: Sami erklärt körpersprachliches Longieren 06:20: Die Bedeutung des Blicks in der Kommunikation 08:35: Was heißt „zu Deinen Konditionen“? 17:15: Finde heraus, ob Dein Hund kooperativ ist 25:35: Man kann nicht nicht kommunizieren 28:30: Klopfen am Hund 33:50: Der zugewandte Hund 36:35: Samis Weg zum Hund(etrainer) Bildnachweis: Anna Auerbach/Kosmos Der Beitrag Sami El Ayachi: Der zugewandte Hund erschien zuerst auf .
Diese Podcastfolge hat ihren Ursprung bei Instagram. Dort habe ich vor einiger Zeit eine Story gepostet und meine Community gefragt, wie sie zum Thema Leckerli bzw. Belohnung steht. Ich muss gestehen, dass ich von der Masse an Rückmeldungen überwältigt war. So viel Feedback hatte ich noch nie bei Insta. Die Idee zur Podcastfolge war geboren. Da sich so viele Menschen bei mir gemeldet haben, schoss mir dazu eine zweite Idee: Diese Podcastfolge wird eine Gesprächsrunde. Eingeladen habe ich zwei der tollen Menschen, die mir auf die Insta-Story geantwortet hatten: Ida, Hundehalterin und Florian, Hundetrainer. Unser Gespräch wurde zu einem tollen Austausch. Wir haben u. a. darüber gesprochen, was überhaupt eine Belohnung für den Hund sein kann (Spoiler: nicht nur Leckerlis) und was beim Leckerli eigentlich der Unterschied ist zwischen Belohnung und Bestechung Ein Leckerli kann eine Belohnung sein – aber nicht nur Wie das so ist bei einem guten Gespräch: Man kommt von einem Thema zum anderen und so war es auch bei uns. Wir haben über viele spannende Themen für Menschen mit Hund geredet, etwa wie können mein Hund und ich ein gutes Team sein und was hat das eigentlich alles mit Intuition zu tun? Viel Spaß beim Hören! Danke! Wenn Euch der Podcast gefällt, freue ich mich, wenn ihr Zamperl Amore beim Podcastanbieter Eures Vertrauens abonniert und wenn ihr mir eine gute Bewertung gebt. Übrigens: Ihr könnt mir gerne Feedback oder Anregungen schreiben an mail@zamperl-amore.de.  Der Beitrag Leckerli: Belohnung oder Bestechung? erschien zuerst auf .
Shirley Michaela Seul ist Schriftstellerin, Sprachkünstlerin und natürlich Hundeliebhaberin: Sie schreibt mit Leidenschaft und ist leidenschaftliche Hundefreundin. Ihr aktuelles Buch heißt „Das Glück hat vier Pfoten“. Das war für mich der Anlass, Shirley in meinen Hundepodcast einzuladen.   Hundewissen verpackt in lustige Geschichten Beim Lesen musste ich ganz oft schmunzeln und es gab einige Passagen in dem Buch, in denen ich mich wiedererkannt habe – ob es die Kommunikation mit dem eigenen Hund betrifft oder die Irritation, wenn mir Spaziergäng*innen ohne Hund beim Gassigehen entgegenkommen. Ihr großes Hunde-Know-How hat Shirley Michaela Seul übrigens von der bekannten Tierpsychologin und Verhaltenstrainerin Stephanie Lang von Langen, mit der sie gemeinsam an mehreren Hundebüchern schrieb. Mit Stephanie habe ich übrigens auch schon eine Podcastfolge für Zamperl Amore aufgenommen. Ein Handy ist kein Hundi Diesen Satz sagt Shirley in der Podcastfolge und er geht mir nicht mehr aus dem Kopf. Weil es stimmt. Viele Hundehalter*innen haben draußen mehr ihr Handy als ihren Hund im Blick. Auch ich ertappe mich manchmal dabei, wie ich schnell noch eine Nachricht schreibe. Das freut übrigens auch meine Hündin. Sobald sie checkt, dass ich abgelenkt bin, wittert sie ihre Chance und folgt ihrer Jagdhundnase. To be continued…  Das war übrigens unser Gesprächsmotto, könnte man sagen. Wegen technischer Probleme mussten wir mehrmals ansetzen. Dem Gespräch hört man das zum Glück nicht an. Denn Shirley ist nicht nur unglaublich herzlich, sondern auch noch die Gelassenheit in Person (daran sind übrigens ihre Hunde nicht ganz unschuldig). Mehr erfahrt ihr in der Podcastfolge. Viel Spaß beim Hören. Der Beitrag Autorin Shirley Michaela Seul: Ein Handy ist kein Hundi erschien zuerst auf .
Es ist ein Thema, über das wahrscheinlich die wenigsten gerne sprechen: der Tod. Jeder Haustierbesitzer und jede Haustierbesitzerin ist in der Regel aber früher oder später damit konfrontiert. Denn leider leben unsere Fellfreunde nicht ewig. Sie sterben an Altersschwäche, an Krankheit oder nach einem Unfall. Da der Hund für viele ein Familienmitglied ist, sind Trauer und Schmerz groß.  Die Regenbogenbrücke  – und dann? Aber was muss ich eigentlich tun, wenn mein Hund gestorben ist? Weil man sich in so einem Moment vielleicht nicht unbedingt mit solchen Dingen herumschlagen will, habe ich mir gedacht, ich bringe eine Podcastfolge dazu raus. Damit man schon mal vorab gehört hat, was es für Möglichkeiten gibt.  Nach dem Tod des Hundes Ich habe mich schon häufiger gefragt, was man eigentlich macht, wenn das eigene Tier gestorben ist. Woran muss man denken? Deswegen hatte ich für meine eine meiner ersten Folgen Wolfgang Duckstein vom Tierkrematorium Tiertrauer in München getroffen und mit ihm darüber gesprochen, wie man seinen Hund (und andere Haustiere) bestatten lassen kann. Quelle Titelbild: Robin Jonathan Deutsch/Unsplash     Der Beitrag Wenn der eigene Hund stirbt erschien zuerst auf .
Manchmal muss man Dinge einfach machen und lang gehegte Träume nicht weiter vor sich herschieben. So kam es, dass ich vor ein paar Monaten mit einer Ausbildung zur Hundetrainerin begonnen habe. Ich kann Euch jetzt schon sagen: absolut richtige Entscheidung! Im Rahmen dieser Ausbildung durfte ich Claudia Himmert kennenlernen. Sie ist Expertin für Dummyarbeit und hat mit unserer Gruppe samt Hunden trainiert. Für mich war das ein bisschen wie ein Augenöffner, weil ich durch nur zwei Trainingstage unglaublich viel gelernt habe – und zwar weit mehr als „nur“ über Dummyarbeit.   Lerne Deinen Hund kennen Sehr spannend finde ich u. a. den Aspekt, dass Dummyarbeit unglaublich im Alltag und bei der Erziehung helfen kann. Wie, das verrät Claudia in der Podcastfolge. Wir sprechen auch darüber, warum Kommunikation mit dem eigenen Hund das A und O ist und wie man sich und dem Hund das Leben so viel leichter machen kann. Dafür muss man seinen Wauz aber natürlich erst mal kennen(lernen). Damit der Vierbeiner eine/n auch versteht, hilft es ungemein, klar zu sein. Wusste ich zwar vorher schon irgendwie, habe es aber offensichtlich nicht immer hinbekommen. Und es ist übrigens völlig ok Fehler zu machen. Claudia findet es sogar super, wenn Fehler gemacht werden. So viel kann ich vorab schon verraten: nicht aus Schadenfreude Große Labbi-Liebe Claudia ist vermutlich der größte Labbi-Fan, den ich kenne – und jemals kennenlernen werde. Sie hat gleich mehrere Labradore und bestreitet mit ihnen sehr erfolgreich Wettbewerbe.  Nur ein Hund, der folgt, ist frei Diesen Ansatz verfolgt Claudia. Klingt im ersten Moment fast etwas hart. Was Claudia damit genau meint, erklärt sie im Podcast. Viel Spaß beim Hören! Der Beitrag Lerne Deinen Hund kennen: Dummytrainerin Claudia Himmert erschien zuerst auf .
„101 Sachen machen mit Hund – Alles, was ihr in & um München erlebt haben müsst“ heißt das neue Buch von Anne Dreesbach, das vor kurzem rauskam. Darauf aufmerksam wurde ich, weil mein Podcast darin vorkommt. Darüber war ich selbst überrascht. Wie es überhaupt dazu kam, hört ihr in der neuen Podcastfolge. Ich habe mir das Buch übrigens selbst gekauft und gleich darin rumgestöbert.  Ausflugtipps und andere Dinge Selbst für mich als gebürtige Münchnerin waren viele Tipps dabei, die ich noch nicht kannte. Einige davon habe ich in der Zwischenzeit schon ausprobiert und war begeistert. Da dachte ich mir, lade ich Anne doch am besten zu einem Ratsch für meinen Podcast ein. 101 Sachen machen mit Hund Mit Anne habe ich natürlich zunächst über das Buch gequatscht. Sie hat mir u. a. ihre drei Lieblingstipps aus dem Buch verraten. Anne ist selbst auch Hundemama. Ihr erster Hund war ein Parson Russell Terrier und seit 1,5 Jahren teilt sie ihr Leben auch noch mit einer französischen Bulldogge. Und so haben wir natürlich auch über ihr Herz für Hunde im Allgemeinen und über Frenchies im Speziellen geratscht. Aber auch über Neufundländer, Pinscher und Dobermänner. Viel Spaß beim Hören und danach ja vielleicht auch beim Lesen. Photo by 2Photo Pots on Unsplash Der Beitrag 101 Sachen machen mit Hund erschien zuerst auf .
Doga – Yoga mit Hund

Doga – Yoga mit Hund

2020-04-2829:30

Von Doga habe ich das erste Mal vor etwa zwei Jahren in einer Zeitschrift gelesen. Ich fand das sehr interessant und habe dann gleich mal recherchiert, ob das auch in München angeboten wird. Wurde es leider nicht. Jetzt bin ich im Internet auf Petmosphere gestoßen. Das ist ein Studio in Hamburg, in dem Jenny und Jasmin unter anderem Doga anbieten. Die Kurse gibt es aber nicht nur vor Ort, sondern aktuell auch online. Ob es dabei auch nach der Corona-Krise bleibt, haben mir die beiden in der neuen Podcastfolge erzählt. Aber natürlich noch viel mehr. Photo by Eugene Chystiakov on Unsplash Wohlfühlatmosphäre für Tier und Mensch Die zertifizierten Yogalehrerinnen Jenny und Jasmin bieten nicht nur Doga an, sondern zum Beispiel auch Reiki und Tiermeditation – Jasmins Spezialgebiet –  oder Verhaltensberatung – nicht nur für den Hund, sondern auch für Katzen und Kleintiere. Das ist Jennys Part; sie ist Tierpsychologin. Auch darüber habe ich mit den beiden in der aktuellen Podcastfolge va Skype gesprochen. Links (einfach draufklicken) Petmosphere-Homepage von Jasmin und Jenny Englischer Wikipedia-Artikel über Yoga mit Hund So kann Yoga mit Hund aussehen    Der Beitrag Doga – Yoga mit Hund erschien zuerst auf .
Wer schon ein paar Folgen von Zamperl Amore gehört hat, erinnert sich vielleicht: Vor kurzem hat mir Miri von ihren persönlichen Erfahrungen mit Kind und Hund erzählt. Sie war zu dem Zeitpunkt erst seit wenigen Monaten Mama, hatte also ein Baby (übrigens ein ziemlich süßes) und schon länger einen Hund. Jetzt wollte ich das Ganze mal aus Hundetrainer-Sicht angehen. Dafür habe ich mir Isabel von Weltstadt mit Hund zur Seite geholt. Isabel gibt ganz viele Kurse zum richtigen Umgang zwischen Kind und Hund. Sie geht zum Beispiel in Schulen und Kitas, sie bietet Schulungen für Eltern an und sie hat zahlreiche Einzelstunden mit Mamas und/oder Papas. Mir hat sie Tipps verraten und allgemeingültige Ratschläge gegeben, wie das Zusammenleben von Kind(ern) und Hund problemlos läuft. Der Beitrag Tipps für’s Zusammenleben von Kind und Hund erschien zuerst auf .
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