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Potzmusig
Potzmusig
Author: Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)
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Description
«Potzmusig» ist bei Schweizer Radio und Fernsehen SRF das Zuhause der Schweizer Volksmusik. Radio SRF Musikwelle setzt unter dieser Marke die traditionelle Schweizer Volksmusik attraktiv in Szene und bringt sie so einem breiten Publikum näher.
10 Episodes
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Das Quartierprojekt «Madretsch chante!» wurde vom Schweizer Jugendmusikverband zum besten Jugendförderungsprojekt 2025 gekürt.
Über mehrere Monate hinweg probten 17 Klassen der Schulen Madretsch, vom Kindergarten bis zur 6. Klasse, gemeinsam. Aufgeführt wurden Lieder aus allen Kontinenten und in sechs Sprachen. Geübt wurde im Unterricht, in Tandems und während einer speziellen Musikprojektwoche. Dabei erhielten die Teilnehmenden Unterstützung von professionellen Gesangscoaches sowie dem JUBIS, dem Jugendensemble der Bieler Stadtmusik.
Durch «Madretsch chante!» wurde die Zusammenarbeit zwischen Schule und Musikverein gestärkt und langfristig verankert. Den Abschluss bildeten drei Konzerte, die eindrücklich zeigten, wie Musik Gemeinschaft schafft.
Volksmusikanten treten häufig und gerne in Beizen auf. Nah am Publikum spielen sie ihre meist unverstärkte Musik. Schade ist, wenn ein etabliertes Lokal die Tore schliesst -– aktuell die Tschuppi‘s Wonderbar in Luzern und in einem Jahr der Windstock in der Nähe von Schwyz.
Das «Volksmusighus» fördert junge Bündner Musikerinnen und Musiker mit einem speziellen Projekt: Eine neue CD-Produktion zeigt, wie viel Talent im Kanton steckt.
In St. Antönien läuft derzeit ein besonderes Volksmusikprojekt: «NextGen» bringt junge Bündner Formationen ins Rampenlicht. Unter der fachkundigen Leitung von Andrea Thöny hatten sich insgesamt 16 Gruppen aus dem ganzen Kanton zu CD-Aufnahmen zusammengefunden.
Die Musikerinnen und Musiker sind zwischen zehn und achtzehn Jahre alt und spielen mit beeindruckender Leidenschaft. Ihr Instrumentarium reicht vom Schwyzerörgeli über Klarinette und Saxofon bis hin zu Geige und Harfe.
Einige der Jugendlichen sind bereits routiniert, andere entdeckten die Volksmusik erst durch dieses Projekt. Aufgenommen wurde im mobilen Tonstudio des «Volksmusighus» – live, ohne Schnitte, ohne Playback, ohne Effekte. Nur ein Profi-Tontechniker sorgte für den finalen Klang.
Von den Jungmusikantinnen und -musikanten verlangte dies fehlerfreies Spielen und dürfte bei manchen für ordentlich Nervosität gesorgt haben. Doch genau diese Echtheit macht diese musikalische Bestandesaufnahme so besonders und zeigt, wie lebendig die junge Volksmusik in Graubünden ist.
Für Sämi Zumstein (29) ist das «Örgele» ein wichtiger Ausgleich zum Arbeitsalltag. Hier kann er abschalten und sich ganz seinen musikalischen Ideen hingeben. Im eigenen Homestudio ist darum auch seine CD «Frischä Wind» entstanden. «Ja, ich bin ein Eigenbrötler» sagt er schmunzelnd über sich selbst.
Marc Tschanz (27) will sich mit seinem Schwyzerörgeli nicht auf die Volksmusik beschränken. Auf seiner neuen CD «Heavy Örgeli» geht es darum rockig zu und her.
Der Düdinger Instrumentenbauer Beat Zurkinden wird ab der Sommer-RS 2026 die neue Militärmusik-Trompete liefern.
Die Schweizer Armee hat diesen Auftrag nach einem aufwändigen Verfahren neu vergeben. Trompeten mehrerer Hersteller wurden von ausgewählten Musikern eingehend getestet. Die Instrumente müssen klanglich überzeugen und zudem stabil sowie wetterfest sein. Im streng geheimen Auswahlverfahren erhielt das Modell «Z-1» von Beat Zurkinden die höchste Punktzahl.
Der 59-jährige Instrumentenbauer hat sich enorm gefreut, als er von seinem Sieg erfuhr: «Ich bin gleich nebenan in den Tankstellenshop gegangen und habe eine Flasche ‚Schämpis‘ geholt, um mit meinen Mitarbeitenden auf diesen Erfolg anzustossen.» Ab der diesjährigen Sommer-RS kann er für die Armee jährlich etwa zehn Trompeten bauen. Zudem bringt der Auftrag ein grosses Renommée.
Ambäck zählt zu den aktuell innovativsten Volksmusik-Ensembles. Beim Album «Hirsch-Ku» lassen sie ihrer Freude an der urchigen Ländlermusik freien Lauf. Live – ohne Netz und doppelten Boden.
Auch der zweite Teil des 60. Bündner Ländlerkapellentreffens vom 10. Januar 2026 im Forum Landquart erinnerte daran, wie lange dieser Anlass schon besteht. Seit der ersten Durchführung im Jahr 1964 gehört das Treffen fest zur Bündner und gar Schweizer Volksmusikszene.
Seit dem ersten Bündner Ländlerkapellentreffen im Jahr 1964, damals noch im Hotel Marsöl in Chur, hat sich der Anlass über die Jahre stetig weiterentwickelt. Man kann auch sagen, dass etliche grosse Namen der Bündner und Schweizer Volksmusikszene diesen Anlass prägten. Die Jubiläumsausgabe machte dies auf eindrückliche Weise hör- und erlebbar.
Ein besonderer Programmpunkt war das einmalige Comeback der Ländlerkapelle Grischuna. Nach ihrem letzten Auftritt im Jahr 2011 trat die Kapelle für das Jubiläum nochmals gemeinsam auf. Viele im Publikum erinnerten sich an frühere Auftritte, entsprechend gross war die Freude über dieses Wiedersehen auf der Bühne.
Wie es beim Bündner Ländlerkapellentreffen seit Jahren üblich ist, beschloss auch diesmal die Kapelle Oberalp den offiziellen Teil des Abends. Ihr Kapellmeister Arno Jehli ist eng mit dem Anlass verbunden und hat fast alle bisherigen Ausgaben miterlebt.
Den Schlusspunkt setzte das Gesamtspiel mit allen Mitwirkenden des Abends. Gemeinsam auf der Bühne wurde nochmals deutlich, was das Bündner Ländlerkapellentreffen seit über sechs Jahrzehnten ausmacht: das Zusammenspiel, der Zusammenhalt und die Freude an der Ländlermusik.
In dieser Radiosendung präsentiert Sämi Studer die Aufnahmen des ersten Konzertteils mit folgenden Formationen:
• Schwyzerörgelifründa Felsberg
• Ländlerkapelle Grischuna
• Prättigauer Ländlerfründa
• Schwyzerörgeliquartett Längenbärg
• Bergüner Ländlerfründa
• Kapelle Oberalp
Bereits zum 60. Mal fand am Samstag, 10. Januar 2026, das Bündner Ländlerkapellentreffen im Forum Landquart statt. Der Jubiläumsanlass wurde zu einem eindrücklichen Fest der Bündner Volksmusik, bei dem Tradition, Leidenschaft und musikalische Vielfalt spürbar im Mittelpunkt standen.
Das einmal mehr ausverkaufte Forum Landquart bot den stimmungsvollen Rahmen für einen Abend voller bodenständiger, lüpfiger und musikalisch hochstehender Darbietungen. 14 Formationen sorgten mit Spielfreude, Herzblut und Qualität für beste Unterhaltung und langanhaltenden Applaus. Nebst Kapellen aus dem Kanton Graubünden waren auch in der Jubiläumsausgabe hervorragende Formationen aus anderen Regionen der Schweiz zu hören. In diesem Jahr stand hier besonders die Verbundenheit des Kantons Bern mit Graubünden im Mittelpunkt.
Seit der ersten Durchführung des Bündner Ländlerkapellentreffens begleitet das Schweizer Radio diesen Anlass. Organisiert von der Bündner Kantonalsektion des Verbands Schweizer Volksmusik (VSV), ist das Treffen heute die älteste Volksmusikveranstaltung, die vom Schweizer Radio jährlich aufgezeichnet wird.
In dieser Radiosendung präsentiert Sämi Studer die Aufnahmen des ersten Konzertteils mit folgenden Formationen:
• Stelser Buaba
• Trio Duranand
• Kapelle Alp Stätz
• Grischuna Örgeler
• Lenglerkapellä
• Jodlerquartett Alpenrösli Heimenschwand
• Ländlerkapelle GrischArt
• Schwyzerörgeliquartett Urwurzu
Gespräche, Musik und Gesang prägen am Samstagnachmittag die Stimmung in der Bodensee-Arena Kreuzlingen. Moderator Nicolas Senn, hochkarätige Volksmusikanten und vielversprechende Nachwuchskünstler bereiten sich auf die Show «Viva Volksmusik» vom Abend vor.



