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unter den linden - Podcast

Author: phoenix

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Description

„unter den linden“ ist das politische Streitgespräch bei phoenix. Im wöchentlichen Wechsel bringen Michaela Kolster und Thomas G. Becker zwei Protagonist:innen aus Bundes-, Europa- oder Landespolitik sowie Wissenschaft und Gesellschaft ins Gespräch und in den konstruktiven Meinungsstreit. Die Diskussionen sind kontrovers, aber immer sachlich und mit ausreichend Zeit für jedes Argument. Sie vertiefen das Verständnis für aktuelle Debatten und Themen in der Politik.

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Ein gutes Gespräch kann leidenschaftlich und hitzig, aber auch ruhig und nachdenklich sein. Es kann laut sein oder leise, länger oder kürzer, zwischen zwei oder mehreren Gesprächspartnern stattfinden. Ausschlaggebend für ein gutes Gespräch ist aber immer, dass sich die Beteiligten gegenseitig zuhören, sich respektieren und bereit sind, auf die Meinung des Anderen einzugehen.

Genau das macht den Wert der Gespräche bei phoenix aus. Egal, ob tagesaktuell oder zeitlos, die phoenix-Gesprächssendungen stehen für Neues, oft Überraschendes, immer Hintergründiges, sie analysieren und vertiefen. Und sie sind inspirierend und bereichernd.

„unter den linden“ erscheint montags sowohl als Podcast auf der Plattform Ihrer Wahl als auch als Video auf phoenix.de, im ZDF-Streamingportal und in der ARD Mediathek sowie auf YouTube.
295 Episodes
Reverse
Berlin galt bis vor drei Jahren als Sehnsuchtsort für Tausende junge Israelis. Viele zog es aus Israel hierher. Doch das hat sich geändert. Wer in diesen Tagen in Tel Aviv über Berlin oder Deutschland spricht, der spricht heute weniger über Clubs und Kultur, der spricht über Politik, über die anstehende Regierungsbildung in der Stadt. Denn die Wahlsiegerin, die Linke, steht unter massivem Antisemitismusverdacht. Das verändert das Bild Berlins in der Welt – und belastet zugleich die deutsch-israelischen Beziehungen. Beziehungen, die Deutschland nach dem Holocaust einst den Weg zurück in die Völkergemeinschaft ebneten. Michaela Kolster diskutiert mit dem ehemaligen israelischen Botschafter in Deutschland, Yakov Hadas-Handelsman, und Dietmar Bartsch (Die Linke), Mitglied des Bundestages.
Reform-Herbst oder Reform-Stopp? Das Versprechen hieß von Anfang an: Reform-Koalition. Absenderin war die schwarz-rote Regierung unter Bundeskanzler Friedrich Merz. 34-Punkte sollte das hübsch geschnürte Reform-Paket der Regierung umfassen und weitgehend unverändert in die Umsetzung gehen. Und jetzt? Drei Monate und drei Landtagswahlen später ist von der Verheißung nicht mehr viel übrig. Statt Reform-Herbst heißt es: Streit um die Rente, nächtliches Ringen um die Pflege und Blockade bei der Steuerreform. Das Paket wird an allen Seiten aufgeschnürt – und plötzlich steht hinter manchem, was im Juli noch gemeinsam beschlossen wurde, wieder ein dickes Fragezeichen. Moderator Thomas G. Becker diskutiert über die Reformen der schwarz-roten Regierungskoalition und den Zustand der Bundesregierung mit Nina Scheer (SPD), energiepolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, und Mathias Middelberg, (CDU), stellv. Fraktionsvorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.
Volksparteien adé? Heute ist jede Wahl ein Kampf zwischen der Mitte und den politischen Rändern, die immer dominanter werden. Die ehemaligen Volksparteien drohen hingegen in der Bedeutungslosigkeit zu versinken, wie die letzten drei Landtagswahlen zeigten. Warum scheint politischer Extremismus in Deutschland wählbar geworden zu sein? Publizist Ulf Poschardt und Tagesspiegel-Kolumnist Stephan-Andreas Casdorff diskutieren, weshalb die traditionellen Volksparteien der Mitte an Rückhalt verlieren und die politischen Ränder Aufwind haben - und welche Fehler die aktuelle Bundesregierung hätte vermeiden müssen.
CDU raus, AfD siegt, Linke jubelt - und was macht der Kanzler? Beatrix von Storch (AfD) und Stephan Mayer (CSU) diskutieren, wie es nach den Wahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern im Berliner Politikbetrieb weitergehen soll.
Alarm in Berlin? Eine Woche nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt halten die politischen Erschütterungen von Magdeburg bis Berlin an: Der fulminante Wahlsieg der AfD, die vom Landesverfassungsschutz als gesichert rechtsextrem eingestuft wird, gilt im Politikbetrieb als historische Zäsur. Das Ergebnis bringt ein zentrales Dilemma des demokratischen Rechtsstaats ans Licht: Grundsätzlich ist alles erlaubt, was nicht ausdrücklich verboten ist. Somit kann auch eine nicht verbotene Partei Regierungsmacht erlangen – selbst wenn dieser Machtgewinn tiefe Sorgen um den Bestand der demokratischen Ordnung auslöst. Der Umgang mit dem Wahlergebnis und der AfD-Wählerschaft stellt das politische System vor grundlegende Herausforderungen und wirft letztlich die Frage auf: Muss sich die Demokratie vor sich selbst schützen?   Der Politikwissenschaftler Werner Patzelt diskutiert mit dem Soziologen Harald Welzer bei Moderatorin Michaela Kolster, was das alles für den demokratischen Umgang im Land bedeutet.
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