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Bahnhofskino – Der Filmpodcast von A bis Sleaze
Bahnhofskino – Der Filmpodcast von A bis Sleaze
Author: Patrick Lohmeier
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© Patrick Lohmeier
Description
Der dienstälteste deutschsprachige Genrefilm-Podcast. Seit 2012 spricht Patrick Lohmeier mit filmbegeisterten Menschen über Kino abseits des Mainstreams sowie kleine und große Filmperlen aus Kindheitstagen. Egal, ob Horror, Action, Science Fiction, Fantasy, Eastern, Western oder Exploitation – kein Genre ist sicher.
Hier findet ihr auch alle Folgen von "Bahnhofskino Galactica" und "Spielfilmen – Der filmographische Podcast".
Feedback und Filmwünsche bitte an patrick@bahnhofskino.com.
Wir sind 100% werbefrei und unabhängig. Support your Schmuddel-Podcast at https://www.patreon.com/bahnhofskino!
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661 Episodes
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Britt-Marie und Patrick versuchen, ihrem Bildungsauftrag zu Vokabular und Regelwerk in militärischen Reihen gerecht zu werden und scheitern auf ganzer Linie. Aber wen kümmern solche Dinge, wenn doch die dramaturgischen Qualitäten hier viel wichtiger sind. Und in dieser Hinsicht kann die bis dato wohl geradlinigste BSG-Folge rundum überzeugen. Im Trubel des politischen Intrigenspiels in der Flotte und großer Gefühle auf Kobol könnte man fast vergessen, dass wir diese Woche gar keinen Abstecher in die gelbe Hölle Capricas machen. Fast!
Willkommen im Jahr 2026 – endlich sind wir in der Zukunft angekommen! Und wie es mittlerweile schöne Tradition ist, blicken Freund des Hauses Fynn Benkert (Gelesen. Der Literaturpodcast) und Patrick auf die Hochs und Tiefs des Kino- und Streamingjahres zurück. Außerdem: Neu entdeckte Klassiker, Buchtipps und liebste Heimkino-Veröffentlichungen 2025.
Von jetzt auf gleich kraxelte George P. Cosmatos in den 80er Jahren auf sein Karrierehoch. Zumindest, wenn man dies am finanziellen Erfolg seiner Filme bemisst. Und der größte Actionstar der damaligen Zeit war nicht ganz unschuldig daran. Zuerst einmal musste Herr Cosmatos aber in New York City den Kammerjäger spielen und in Unheimliche Begegnung (Of Unknown Origin, 1983) mit Peter Weller auf Rattenjagd gehen. Dann wurde es aber richtig wuchtig, laut und sehr patriotisch, denn nur zwei Jahre später spielte er mit Sylvester Stallone in Mexiko den Vietnamkrieg nach. Und da Rambo II: Der Auftrag (First Blood Part 2: Rambo, 1985) eine halbe Fantastilliarde Dollar an den Kinokassen einspielte, heuerte Sly den Regisseur auch gleich für sein nächstes Filmprojekt an. Auch Die City-Cobra (Cobra, 1986) eroberte die Geldbeutel des Kinopublikums – aber leider nicht unsere Herzen.
Nach einem überfrachteten Staffelstart kommt Battlestar Galactica wieder in den Tritt – nicht zuletzt deswegen, weil einige unserer Lieblinge endlich mal durchatmen dürfen. Das gilt natürlich nicht für die Crew an Bord der Galactica, die sich gegen ein Dutzend um sich schießender zylonischer Centurions behaupten muss. Das kostet viele Nerven und einige Menschenleben. Da möchte man fast lieber auf Kobol sitzen und mit Baltar und Headsix Schädel sortieren …
Britt-Marie und Patrick sind sowas von bereit für die zweite Staffel von **Battlestar Galactica**, nachdem Season 1 mit einem Cliffhanger für die Ewigkeit endete. Überraschenderweise steht das Schicksal von Commander Adama (Edward James Olmos) gar nicht im Mittelpunkt des Interesses, denn man muss sich außerdem um drölfzig weitere Handlungsstränge und Figuren kümmern. Zumindest einen der Co-Hosts macht das etwas fuchsig. Baltar und Starbuck kriegen auch kaum etwas zu tun. Sapperlot! Aber bevor es um BSG geht, müssen die beiden Trek-Heads ohnehin erst einmal ihrem Frust über spannungsgeladene TV-Zweiteiler aus den frühen 90er Jahren Luft machen ...
**André Wentzel** ist nicht nur längst inoffizieller Co-Host dieses Podcasts, sondern zudem sowas wie der Bahnhofskino-Weihnachtsengel. Auch in diesem Jahr bringt er einen versöhnlichen Film für die Feiertage mit, hinter dessen Prestigekino-Fassade emotionale Abgründe liegen. Martin Scorseses bösartiger **After Hours (1985) **schickt seinen Hauptdarsteller Griffin Dunne (American Werewolf, 1981) durch die New Yorker Nacht, während sich die City langsam zu seiner persönlichen Hölle auf Erden wandelt. Und dabei war Scorsese höchstpersönlich lange Zeit nicht sicher, ob er seinem Yuppie-Protagonisten den Tod oder ein Happy Ending wünscht ...
Drei Monate und 15 Episoden nach unserem Reiseantritt in die Welt der neuen Battlestar Galactica sind wir glücklicherweise frak-frakkin-tastisch zufrieden mit den bisherigen Erlebnissen. Und wie geht es euch so mit der Serie und unserem Podcast? Im Rückblick auf die erste Staffel sinnieren wir darüber, an welchen Aspekten von BSG der Zahn der Zeit mehr oder weniger geknabbert habt, welche Figuren charakterlich gewachsen sind und von wem wir mehr erwarten, wir antworten auf euer Feedback und eure Fragen, spekulieren über bevorstehende Events, und sprechen über unsere Tops und Flops der ersten Staffel. Enjoy!
Mit the one and only Heiko Hartmann, einem meiner Lieblingsgäste und Fachkraft für sleazige Filmfreuden, spreche ich in vorweihnachtlicher Besinnlichkeit über Norman J. Warrens freches, aber schwer unterhaltsames Alien-Ripoff Inseminoid – Samen des Bösen (1981). Und zwischen Blutsuppe, Schreien und nackten Brüsten finden wir reinste Kinomagie … und die Zuversicht, dass uns Meister Warren auch in zukünftigen Folgen noch Freude bereitet. Ein Blick zurück auf sein schrundiges Schaffen der 70er und 80er Jahre lässt uns jedenfalls hoffen …
Meine #BahnhofskinoGalactica Co-Host Britt-Marie und ich verraten uns und euch, welche Fernsehserien uns in diesem Jahr so richtig viel Spaß und Frust bereitet haben. Und nein, unsere Gefühlslage zu Alien: Earth hat sich nicht geändert. Dafür reden wir umso mehr über politisch hochbrisante Science-Fiction, gestresste Ärzte, tödliche Kinderspiele, süßes Gebäck, desaströse Luxusurlaube, Fußpflege im Plattenbau, traumatisierte Cops und vieles mehr. Viel Spaß!
Fast könnte man angesichts der erschütternden letzten Minute dieses Staffel-Finales vergessen, dass noch eine ganze Menge anderer Dinge passieren. Beispielsweise ein Faustkampf zwischen Starbuck und Six. Oder eine Begegnung zwischen Boomer und drölfzig nackten Boomer-Kopien. Und da wären noch Laura Roslin und Adama Junior in Ketten. Außerdem: Baltar wird Papa. Meine Güte!
im ersten Teil des Staffel-Finales stößt die Galactica auf die Erde— doch nein, es ist Kobol! Und genau dort steht das Grab der Athene, das den Weg zur Erde weist. Dafür muss Starbuck aber erst einmal zurück nach Caprica, um ein Artefakt zu besorgen, das als Schlüssel dient. Ach, es ist kompliziert!
Wir hören uns diesmal schon am Donnerstag (11. Dezember) zum großen Finale der Season 1 wieder. 🤗
Der Name Yorgos Pan Cosmatos klingt zwar so griechisch wie Feta, Ouzo und Sirtaki, der werte Herr stammt allerdings aus dem schönen Florenz und feierte seine größten Erfolge in den USA mit Krachern wie RAMBO 2 (1985), COBRA (1986) und TOMBSTONE (1993). Doch bis es dazu kam, backte Mister Cosmatos in europäischen Gefilden kleinere Pitas. Für HEISSKALTES BLUT (The Beloved/Sin, 1971) konnte er mit Raquel Welch gleich einen veritablen Megastar gewinnen, um seine Variation einer klassischen Tragödie zu erzählen. Weniger fühlig, aber ebenso harsch ist DAS MASSAKER – DER FALL KAPPLER (aka Rapressaglia – Tödlicher Irrtum, 1973) geraten, in der sich Richard Burton als strammer Nazi-Offizier ungewollt für ein grausames Kriegsverbrechen verantwortlich zeichnet. Und selbst der mit Richard Harris, Sophia Loren, Burt Lancaster, Ava Gardner, Martin Sheen und Officer Nordberg stargespickte CASSANDRA CROSSING – TREFFPUNKT TODESBRÜCKE (1976) geht dahin, wo es weh tut. Etwas leichter wird es erst im abenteuerlichen FLUCHT NACH ATHENA (1979), in dem Roger Moore den britischsten Nazi aller Zeiten spielen darf, dessen Charme selbst Elliot Gould, Richard Roundtree und David Niven den Kopf verdreht. Dazu gibt's jede Menge Zoten, Explosionen, Kojak und die hinreißende Claudia Cardinale in Liebe und Tanz vereint. Herz, was willst du mehr?
Der gute Bad Guy oder auch durchtriebene Good Guy Tom Zarek (Richard Hatch) ist zurück. Apollo zeigt sich trinkfreudig und kratzbürstig. Gaius Baltar ist überfordert. Starbuck macht sich schick. Adama Senior hält sich bedeckt. Und Laura Roslin darf wieder einmal skrupellos sein. Ach ja, eine halbe Storyline über ein politisches Attentat gibt es auch noch. Die sorgt unter anderem dafür, dass "Der Zwölferrat" ("Colonial Day", 2005) uns zwischendurch etwas die Geduld verlieren lässt. Außerdem: Ungewöhnlich viel (männliche) nackte Haut und schon wieder eine konsequenzenreiche Szene auf dem Klo.
Boys will be boys – und wenn diese Jungs älter werden, sollte man sich in Acht nehmen, dass man sich keine Backpfeife oder etwas Schlimmeres einfängt. Das wissen mein Gast Markus Köhler nicht erst, seit wir vor ein paar Jahren über Roadhouse (1989) geschnackt haben, hilft uns aber in jedem Fall beim Gespräch über eine Art Prototypen für die spätere Hitserie 21 Jump Street (1987-1991) weiter, die sich offensichtlich von Die gnadenlose Clique (Band of the Hand, 1986) inspirieren ließ. Leider war die Michael-Mann-Produktion rund um Stephen Lang und seine Truppe krimineller Jugendlicher im Kampf gegen Drogendealer kein Erfolg und ging nicht in Serie. Was aber nicht bedeuten soll, dass sich der filmische Ausflug in die übelsten Ecken Miamis nicht lohnt …
Gänsehaut am ganzen Körper bei Patrick … und gerade einmal wohlwollende Anerkennung seitens Britt-Marie. Aber kann der alte Fanboy die Battlestar-Novizin noch auf seine Seite ziehen? Immerhin hat DIE HAND GOTTES ("The Hand of God") einige der musikalisch wie effekttechnisch herausragendsten Momente der ersten Staffel zu bieten. Und esoterisch-religiös werden wieder dicke Bretter gebohrt. Außerdem: Jede Menge Schlangen und Helo macht auf Caprica eine schockierende Entdeckung. Dabei ist es schon verwunderlich, dass er durch den Gelbfilter über dem Filmbild überhaupt etwas erkennen kann!
Mit zwei meiner Lieblingsgäste darf ich heute über DARK CITY (1998) schnacken, der sich vom kommerziell gefloppten Kinospektakel zum heißgeliebten Hit im Heimkino entwickelte. Aber verdient Alex Proyas' düsteres Science-Fiction-Märchen all seinen späten Ruhm? Das können natürlich weder Filmkritiker Stefan Jung (filmcontext), GenZ-Literaturpapst Fynn Benkert (Gelesen. Der Literaturpodcast) noch Yours truly entscheiden. Wohl aber können wir über die gelungenen und weniger gelungenen Aspekte des Films diskutieren. Dabei stellt sich heraus, dass uns im Zweifelsfall der "Style" doch mehr bedeutet als die "Substance". Nur die Frage, ob Kiefer Sutherlands hier oder in seiner späteren Hitserie 24 besser aufgehoben ist, konnten und wollten wir nicht final klären. Sorry, Stefan!
Falls das Toiletten-Getuschel zwischen Dr. Baltar und Lt. Gaeta in Episode 7 euer Bedürfnis nach Albernheiten an Bord der Galactica nicht gestillt hat, für den hält das Galactica-Reboot in "Tigh Me Up, Tigh Me Down" noch mehr Schabernack bereit. Dabei gibt es gleich mehrere Premieren zu feiern, nämlich das erste Showcase für den grimmigen Colonel Tigh und seine bessere (schlechtere?) Hälfte Ellen, das BSG-Regiedebüt von Edward James Olmos, und den Start von Ron Moores legendären Podcastkommentaren. Das hat zumindest Patrick sehr gefreut. Und Britt-Marie findet den Episodentitel großartig. Aber genügt das, um aus dieser Folge eine Sternstunde des Fernsehens zu machen?
Der religiöse Fanatismus der Zylonen ist Britt-Marie zu Kopf gestiegen, denn selbiger raucht nach diesem Kammerspiel, in dem sich Starbuck und Leoben Conoy a.k.a. Nummer Zwei beharken. Dabei ist angesichts einiger ruppiger Foltermethoden seitens unserer liebsten Pilotin aber gar nicht so klar, wer hier die Good Guys sind. Zumindest klärt sich für die von einer existenziellen Krise geplagte Boomer vorerst, wer sie wirklich ist – oder auch nicht, denn die Diagnose kommt von Gaius Baltar, dem man sowieso nichts glauben sollte. Gott, äh, die Götter von Kobol stehen uns bei!
Schon der Titel dieser Podcast-Episode ist so lang, dass er bereits alles erklärt. Kurzum: Mit Godzilla-Aficionado André Wentzel geht es diesmal auf die Insel – und wirklich nur auf die Insel, denn der siebte und achte Frankenstein-Film fühlen sich mehr nach "Aloha!" als "Roaarrr!" an. Klingt nach Spaß? Ist es auch!
Jane Campion hat es nicht eilig. Zumindest liegt dieser Rückschluss nahe, wenn man auf die zeitlichen Abstände zwischen ihren Filmprojekten blickt. Und in diesem Falle wollen wir auch gar nicht meckern, denn die Regisseurin beweist mit ihren jüngsten Werken ein treffsicheres Auge für reizvolle Kino- und Serienstoffe: BRIGHT STAR (2009) bietet ein sattes Pfund düstere Romantik im verregneten England. Im TV-Thriller TOP OF THE LAKE (2013) ermittelt Elisabeth Moss vor der beeindruckenden Kulisse Neuseelands, bevor sie sich in TOP OF THE LAKE: CHINA GIRL (2017) in den gefährlichsten Ecken Sidneys herumtreibt. Und im Oscar-prämierten THE POWER OF THE DOG (2021) sattelt Campion die Pferde für gebrochene Cowboys. Yee-haw!






















die Geister die ich rief, als Ärgernis zu betrachten. Shame, Shame, Ding dong Shame 😟