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Bahnhofskino – Der Filmpodcast von A bis Sleaze
Bahnhofskino – Der Filmpodcast von A bis Sleaze
Author: Patrick Lohmeier
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© Patrick Lohmeier
Description
Der dienstälteste deutschsprachige Genrefilm-Podcast. Seit 2012 spricht Patrick Lohmeier mit filmbegeisterten Menschen über Kino abseits des Mainstreams sowie kleine und große Filmperlen aus Kindheitstagen. Egal, ob Horror, Action, Science Fiction, Fantasy, Eastern, Western oder Exploitation – kein Genre ist sicher.
Hier findet ihr auch alle Folgen von "Bahnhofskino Galactica" und "Spielfilmen – Der filmographische Podcast".
Feedback und Filmwünsche bitte an patrick@bahnhofskino.com.
Wir sind 100% werbefrei und unabhängig. Support your Schmuddel-Podcast at https://www.patreon.com/bahnhofskino!
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669 Episodes
Reverse
Getreu dem Motto "Öfter mal 'was Neues!" entpuppt sich "Die Reporterin" als eher leichtgewichtiges Intermezzo auf der langen und von komplexer Mythologie gefärbten Reise der Flotte zur Erde. Als Highlight erweist sich vor allem Gaststar Lucy Lawless, die Kriegerprinzessin höchstpersönlich. Davon abgesehen muss man die positiven Aspekte in der Geschichte rund um ein Fernsehteam an Bord der Galactica aber mit der Lupe suchen. Das findet vor allem Patrick, der diesmal besonders viel zu nörgeln hat. Und das nicht nur in Bezug auf sinnfreie Handlungswendungen und platte Dialoge, sondern auch auf Klemmbausteine für Kinder und Erwachsene. What the frak?!?
Yes! Der zweite Teil des inoffiziellen Endes (huh?) der ersten Staffel Battlestar Galactica löst all die Versprechen ein, die die letzte Episode gab: Adama, Roslin & Co. nähern sich wieder einander an, die schwangere Zylonin Sharon a.k.a. Boomer darf ihre Loyalität beweisen, und die Galactica-Flotte kommt ihrem Ziel, der Erde, etwas näher. Um Gemüse unter und über dem Erdboden, Flüche und Sexszenen im Kino und Fernsehen geht es auch. Eben ein ganz normaler Tag im Aufnahmekabuff unseres Podcasts ...
George P. Cosmatos lässt es zum – leider! – viel zu frühen Karriereende noch einmal richtig krachen mit dem Unterwasser-Horror LEVIATHAN (1989), baut Val Kilmer, Kurt Russell und drei Dutzend Schnauzbärten ein grandioses Kinodenkmal mit TOMBSTONE (1993), und ballert mit einem Spielzeug-Hubschrauber den halben US-Geheimdienst nieder. Und ja, DIE VERSCHWÖRUNG IM SCHATTEN (Shadow Conspiracy, 1997) mag kein Meisterwerk sein, aber jeder Moment Moment mit Stephen Lang ist unverzichtbar.
Dafür, dass es mit einem desaströs verlaufenden Pilotentraining und einem zylonischen Überraschungsangriff reichlich Action gibt, fühlt sich "Heimat" – Teil 1 doch eher wie ein Warm-up für das spektakuläre Finale dieses Zweiteilers an. Umso stärker ist die Episode in ihren ruhigen Momenten, auch wenn sich Patrick davon deutlich mehr berührt fühlt als Britt-Marie. Seine Co-Host ist derweil viel zu sehr damit beschäftigt, schlecht geflickte Plotholes aufzuspüren. Denn in die sind zumindest Starbuck und Helo mit der Nase zuerst hinein geplumpst.
Wann habt ihr das letzte Mal über Mad Foxes - Feuer auf Räder (1981) oder Killing Blue (1988) nachgedacht? Ganz ehrlich, mit Blick auf den kuriosen Neo-Noir mit Armin Müller-Stahl und einer Handvoll amerikanisches B-Stars würde ich euch keinen Vorwurf daraus machen, falls ihr dies längere Zeit nicht getan habt. Anders mein lieber Gast Markus Köhler, der nicht nur mit viel Ehrgeiz eine Lanze für den Kottan in Berlin bricht, sondern auch mit viel Ausdauer an meiner Seite den spanisch-schweizerischen Exploitationer rund um eine gewaltgeile Biker-Gang durchleidet. Und den Film vergesst ihr garantiert nie wieder!
Zum Glück wird dieses Podcastformat unabhängig und kommerzfrei produziert, denn sonst könnten sich strenge Geldgeber doch glatt darüber aufregen, dass wir uns zu Beginn erst einmal in einem hitzigen Gespräch über Reality-TV verlieren. Aber unsere liebste Retro-Serie "Battlestar Galactica" kommt nicht zu kurz, denn dafür gibt es zu viel in den Hirnwindungen und Herzen von Adama, Starbuck und Dummy Helo zu ergründen. Außerdem: Warum "The Farm" einfach dreimal so fetzig klingt wie "Der Bauernhof" und eine fachliche Beurteilung von Dr. med. Simon Creepy. Enjoy!
Content Warning: Harte Kost!
Natural Enemies (1979) ist so 'psycho', wie ein Psychothriller nur sein kann. Und das gelegentliche Aufblitzen schwarzen Humors sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass es Daddy Hal Holbrook (The Fog, Creepshow) ernst meint mit dem Plan, seine Familie auszulöschen. Auch auf der Abschussliste: Bahnhofskino-Liebling Louise Fletcher (Exorzist II, Einer flog über das Kuckucksnest). Uff! Zum Glück steht mir mein Gast Franz Köhne zur Seite …
Fehlt da nicht ein Wort am Ende des heutigen Episodentitels? Oder ist Patrick da gedanklich wieder ganz woanders, nämlich bei James Bond 007? Im Original klingt da "Resistance" doch deutlich schmissiger, den der titelgebende Widerstand ist in **Battlestar Galactica** in dieser Woche allerorten zu finden: Auf Kobol, wo sich ein Grüppchen Überlebender wacker gegen die Zylonen zur Wehr setzt. Auf der Galactica, wo sich Ingenieurin Cally Dank ihrer treuen Seele plötzlich im Clinch mit der halben Besatzung wiederfindet. Und natürlich inmitten der zivilen Mehrheit und ihrer politischen Gesandten an Bord der Flottenschiffe, die so gar nichts von Colonel Tighs Entscheidung halten, das Kriegsrecht auszurufen. Aber am Ende des ganzen Tohuwahohu wartet ein Lichtblick – und ein Schocker!
Britt-Marie und Patrick versuchen, ihrem Bildungsauftrag zu Vokabular und Regelwerk in militärischen Reihen gerecht zu werden und scheitern auf ganzer Linie. Aber wen kümmern solche Dinge, wenn doch die dramaturgischen Qualitäten hier viel wichtiger sind. Und in dieser Hinsicht kann die bis dato wohl geradlinigste BSG-Folge rundum überzeugen. Im Trubel des politischen Intrigenspiels in der Flotte und großer Gefühle auf Kobol könnte man fast vergessen, dass wir diese Woche gar keinen Abstecher in die gelbe Hölle Capricas machen. Fast!
Willkommen im Jahr 2026 – endlich sind wir in der Zukunft angekommen! Und wie es mittlerweile schöne Tradition ist, blicken Freund des Hauses Fynn Benkert (Gelesen. Der Literaturpodcast) und Patrick auf die Hochs und Tiefs des Kino- und Streamingjahres zurück. Außerdem: Neu entdeckte Klassiker, Buchtipps und liebste Heimkino-Veröffentlichungen 2025.
Von jetzt auf gleich kraxelte George P. Cosmatos in den 80er Jahren auf sein Karrierehoch. Zumindest, wenn man dies am finanziellen Erfolg seiner Filme bemisst. Und der größte Actionstar der damaligen Zeit war nicht ganz unschuldig daran. Zuerst einmal musste Herr Cosmatos aber in New York City den Kammerjäger spielen und in Unheimliche Begegnung (Of Unknown Origin, 1983) mit Peter Weller auf Rattenjagd gehen. Dann wurde es aber richtig wuchtig, laut und sehr patriotisch, denn nur zwei Jahre später spielte er mit Sylvester Stallone in Mexiko den Vietnamkrieg nach. Und da Rambo II: Der Auftrag (First Blood Part 2: Rambo, 1985) eine halbe Fantastilliarde Dollar an den Kinokassen einspielte, heuerte Sly den Regisseur auch gleich für sein nächstes Filmprojekt an. Auch Die City-Cobra (Cobra, 1986) eroberte die Geldbeutel des Kinopublikums – aber leider nicht unsere Herzen.
Nach einem überfrachteten Staffelstart kommt Battlestar Galactica wieder in den Tritt – nicht zuletzt deswegen, weil einige unserer Lieblinge endlich mal durchatmen dürfen. Das gilt natürlich nicht für die Crew an Bord der Galactica, die sich gegen ein Dutzend um sich schießender zylonischer Centurions behaupten muss. Das kostet viele Nerven und einige Menschenleben. Da möchte man fast lieber auf Kobol sitzen und mit Baltar und Headsix Schädel sortieren …
Britt-Marie und Patrick sind sowas von bereit für die zweite Staffel von **Battlestar Galactica**, nachdem Season 1 mit einem Cliffhanger für die Ewigkeit endete. Überraschenderweise steht das Schicksal von Commander Adama (Edward James Olmos) gar nicht im Mittelpunkt des Interesses, denn man muss sich außerdem um drölfzig weitere Handlungsstränge und Figuren kümmern. Zumindest einen der Co-Hosts macht das etwas fuchsig. Baltar und Starbuck kriegen auch kaum etwas zu tun. Sapperlot! Aber bevor es um BSG geht, müssen die beiden Trek-Heads ohnehin erst einmal ihrem Frust über spannungsgeladene TV-Zweiteiler aus den frühen 90er Jahren Luft machen ...
**André Wentzel** ist nicht nur längst inoffizieller Co-Host dieses Podcasts, sondern zudem sowas wie der Bahnhofskino-Weihnachtsengel. Auch in diesem Jahr bringt er einen versöhnlichen Film für die Feiertage mit, hinter dessen Prestigekino-Fassade emotionale Abgründe liegen. Martin Scorseses bösartiger **After Hours (1985) **schickt seinen Hauptdarsteller Griffin Dunne (American Werewolf, 1981) durch die New Yorker Nacht, während sich die City langsam zu seiner persönlichen Hölle auf Erden wandelt. Und dabei war Scorsese höchstpersönlich lange Zeit nicht sicher, ob er seinem Yuppie-Protagonisten den Tod oder ein Happy Ending wünscht ...
Drei Monate und 15 Episoden nach unserem Reiseantritt in die Welt der neuen Battlestar Galactica sind wir glücklicherweise frak-frakkin-tastisch zufrieden mit den bisherigen Erlebnissen. Und wie geht es euch so mit der Serie und unserem Podcast? Im Rückblick auf die erste Staffel sinnieren wir darüber, an welchen Aspekten von BSG der Zahn der Zeit mehr oder weniger geknabbert habt, welche Figuren charakterlich gewachsen sind und von wem wir mehr erwarten, wir antworten auf euer Feedback und eure Fragen, spekulieren über bevorstehende Events, und sprechen über unsere Tops und Flops der ersten Staffel. Enjoy!
Mit the one and only Heiko Hartmann, einem meiner Lieblingsgäste und Fachkraft für sleazige Filmfreuden, spreche ich in vorweihnachtlicher Besinnlichkeit über Norman J. Warrens freches, aber schwer unterhaltsames Alien-Ripoff Inseminoid – Samen des Bösen (1981). Und zwischen Blutsuppe, Schreien und nackten Brüsten finden wir reinste Kinomagie … und die Zuversicht, dass uns Meister Warren auch in zukünftigen Folgen noch Freude bereitet. Ein Blick zurück auf sein schrundiges Schaffen der 70er und 80er Jahre lässt uns jedenfalls hoffen …
Meine #BahnhofskinoGalactica Co-Host Britt-Marie und ich verraten uns und euch, welche Fernsehserien uns in diesem Jahr so richtig viel Spaß und Frust bereitet haben. Und nein, unsere Gefühlslage zu Alien: Earth hat sich nicht geändert. Dafür reden wir umso mehr über politisch hochbrisante Science-Fiction, gestresste Ärzte, tödliche Kinderspiele, süßes Gebäck, desaströse Luxusurlaube, Fußpflege im Plattenbau, traumatisierte Cops und vieles mehr. Viel Spaß!
Fast könnte man angesichts der erschütternden letzten Minute dieses Staffel-Finales vergessen, dass noch eine ganze Menge anderer Dinge passieren. Beispielsweise ein Faustkampf zwischen Starbuck und Six. Oder eine Begegnung zwischen Boomer und drölfzig nackten Boomer-Kopien. Und da wären noch Laura Roslin und Adama Junior in Ketten. Außerdem: Baltar wird Papa. Meine Güte!
im ersten Teil des Staffel-Finales stößt die Galactica auf die Erde— doch nein, es ist Kobol! Und genau dort steht das Grab der Athene, das den Weg zur Erde weist. Dafür muss Starbuck aber erst einmal zurück nach Caprica, um ein Artefakt zu besorgen, das als Schlüssel dient. Ach, es ist kompliziert!
Wir hören uns diesmal schon am Donnerstag (11. Dezember) zum großen Finale der Season 1 wieder. 🤗
Der Name Yorgos Pan Cosmatos klingt zwar so griechisch wie Feta, Ouzo und Sirtaki, der werte Herr stammt allerdings aus dem schönen Florenz und feierte seine größten Erfolge in den USA mit Krachern wie RAMBO 2 (1985), COBRA (1986) und TOMBSTONE (1993). Doch bis es dazu kam, backte Mister Cosmatos in europäischen Gefilden kleinere Pitas. Für HEISSKALTES BLUT (The Beloved/Sin, 1971) konnte er mit Raquel Welch gleich einen veritablen Megastar gewinnen, um seine Variation einer klassischen Tragödie zu erzählen. Weniger fühlig, aber ebenso harsch ist DAS MASSAKER – DER FALL KAPPLER (aka Rapressaglia – Tödlicher Irrtum, 1973) geraten, in der sich Richard Burton als strammer Nazi-Offizier ungewollt für ein grausames Kriegsverbrechen verantwortlich zeichnet. Und selbst der mit Richard Harris, Sophia Loren, Burt Lancaster, Ava Gardner, Martin Sheen und Officer Nordberg stargespickte CASSANDRA CROSSING – TREFFPUNKT TODESBRÜCKE (1976) geht dahin, wo es weh tut. Etwas leichter wird es erst im abenteuerlichen FLUCHT NACH ATHENA (1979), in dem Roger Moore den britischsten Nazi aller Zeiten spielen darf, dessen Charme selbst Elliot Gould, Richard Roundtree und David Niven den Kopf verdreht. Dazu gibt's jede Menge Zoten, Explosionen, Kojak und die hinreißende Claudia Cardinale in Liebe und Tanz vereint. Herz, was willst du mehr?





















die Geister die ich rief, als Ärgernis zu betrachten. Shame, Shame, Ding dong Shame 😟