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ZEIT WISSEN. Woher weißt Du das?

Author: DIE ZEIT

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Der Podcast der ZEIT WISSEN-Redaktion. Bringt Sie auf gute Gedanken. Alle zwei Wochen sonntags.

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Die Heidelbeere war lange ein Früchtchen für Muffins und Pancakes, als sonderlich gesund galt sie nicht. Heute packen wir sie in Brotboxen, auf Müslis und in Smoothies, weil wir uns etwas Leckeres gönnen wollen – und etwas Gutes tun. Diese Geschichte beginnt in den Neunzigerjahren in den USA mit einer genialen Food-Marketing-Strategie rund um ein geheimnisvolles Gesundheitsversprechen: das der Antioxidantien. Diese kleinen Helfer sollen unsere Zellen gesund halten, Krankheiten vorbeugen oder die Gedächtnisleistung erhöhen. Sogar Falten verhindern. Das Gesundheitsversprechen machte die Heidelbeere zum Superfood – und Peru von einem Land ohne Heidelbeerzucht zum weltweit führenden Exporteur. Podcast-Host Maria Mast war mit einem Stipendium drei Monate in Peru, hat Heidelbeer-Produzenten besucht und mit CEOs, Pflückerinnen und Gewerkschaftern gesprochen. Eigentlich sind die klimatischen Bedingungen für Blaubeeren in Peru alles andere als ideal. Wie konnte es gelingen, dass Blaubeeren nun auf riesigen Farmen in der Wüste angebaut werden? Und wie gesund ist die Frucht wirklich? In seiner Kolumne geht Christoph Drösser der Frage nach, wie Antioxidantien im Körper wirken. Schreiben Sie uns an [email protected] – wir freuen uns über Ihre Erfahrungen, Feedback und Themenwünsche. Die ganze Recherche von Maria Mast in Peru lesen Sie hier. Sie wurde finanziert mit einem Stipendium des International Journalism Program. Quellen: - Tufts-Universität: Studie zur antioxidativen Kapazität von Lebensmitteln - New York Times, 1999: »Blueberries May Reduce Effects of Aging« - Placebostudie zur positiven Wirkung von Heidelbeeren - Cochrane-Überblicksartikel zu Studien mit Antioxidantien-Pillen Mitarbeit: Elise Landschek und Max Rauner   ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an [email protected] [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.
Geister gibt es nicht – oder? Deutschlandweit machen sich rund 60 Ghosthunter-Gruppen auf die Suche nach übersinnlichen Phänomenen. Mit technischem Equipment kundschaften sie Friedhöfe und Burgruinen aus. Marc Dimpfel und Nikita Vaillant begleiten die Ghosthunter NRW zur Ruine Hohensyburg in Dortmund. Die Gruppe ist überzeugt: Es gibt ein Leben nach dem Tod, und die Verstorbenen schicken uns Botschaften. Sind Geisterjäger verrückt? Oder ist da wirklich etwas dran? Diese Frage beschäftigt auch die Wissenschaft. Gerhard Mayer vom Institut für Grenzgebiete der Psychologie und Psychohygiene in Freiburg hat Ghosthunter für eine Studie interviewt. Er berichtet über den Stand der Forschung.  Haben übersinnliche Phänomene womöglich mit Trauerhalluzinationen zu tun? Dieser Frage geht Christoph Drösser in der unmöglichen Kolumne auf den Grund.  Shownotes Das Institut für Grenz­gebiete der Psycho­logie und Psycho­hygiene ist hier zu finden. Die Studie von Gerhard Mayer und Sonja Nowara über Ghosthunter in Deutschland ist im »Journal for Anomalistics« erschienen und hier auf Deutsch verlinkt. William Rees hat die Studie über Trauerhalluzinationen 1971 im »British Medical Journal« publiziert. Eine aktuelle Studie über Trauerhalluzinationen ist in der Zeitschrift »Death Studies« erschienen. Karten für das Podcastfestival im Universum Bremen bekommen Sie hier. ZEIT Wissen ist um 20 Uhr auf der Bühne. ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an [email protected] [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.
Ohne Arbeit kann das Leben ganz schön einsam sein. Das stellen viele Menschen fest, wenn sie in den Ruhestand gehen. Auf der Insel Poel haben Rentner einen besonderen Verein gegründet, um aus der Isolation rauszukommen. Das Konzept “Männerschuppen” macht gerade weltweit Schule. Der ZEIT WISSEN-Podcast hat sie besucht. Außerdem spricht Host Jakob Simmank mit dem Soziologen Janosch Schobin von der Universität Kassel über die vielen Dimensionen der Einsamkeit. Wann macht Einsamkeit krank? Wer ist heute besonders einsam? Und lässt uns der Kapitalismus vereinsamen? Die gute Nachricht ist: Wir waren schon mal einsamer. Und Christoph Drösser geht in seiner unmöglichen Kolumne der Frage nach, warum Einsamkeit ansteckend ist.  Shownotes  Ein Interview mit dem Soziologen Janosch Schobin lesen Sie hier.  Schobins Buch Zeiten der Einsamkeit ist 2025 bei Hanser erschienen.  Auch Host Jakob Simmank hat ein Buch über Einsamkeit geschrieben, erschienen 2020 bei Atrium.   Der Philosoph und Bestseller-Autor Wilhelm Schmid schreibt über die Einsamkeit nach dem Tod seiner Frau.   Der Männerschuppen Poel ist hier zu finden.  ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an [email protected] [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.
Einen ganzen Tag drehen, nur für eine Minute in einem Film – wenn man Glück hat. Einen Tierfilm zu drehen, ist mühselig. Thoralf Grospitz und Jens Westphalen gehen dorthin, wo kaum Menschen leben – dafür aber viele wilde Tiere. Die beiden arbeiten seit 30 Jahren als Tierfilmer und waren im Regenwald von Borneo unterwegs, um Orang-Utans, Gibbons und Zwergelefanten vor die Kamera zu bekommen. Was braucht es, um einen richtig guten Naturfilm zu drehen? ZEIT-Reporterin Dagny Lüdemann hat die beiden sechs Wochen lang begleitet und spricht mit Podcast-Host Linda Fischer über Tage in Fledermaushöhlen und Wochen zwischen Regenwald und lebensfeindlichen Plantagen auf der drittgrößten Insel der Welt. In seiner Kolumne geht Christoph Drösser der Frage nach, wie diese besonderen Elefanten nach Borneo gekommen sind. Shownotes Der Film »Orang-Utans – So nah wie nie« von Thoralf Grospitz und Jens Westphalen ist verfügbar in der ARD-Mediathek. Das Making-of zum Film »So filmt man Orang-Utans«. Im Podcast beschreibt Jens Westphalen einen Moment während eines früheren Drehs, der ihm besonders naheging. Hier ist er zu sehen, in der Dokumentation »Elefanten hautnah«. In diesen beiden Studien versuchten Forscher mit genetischen Analysen, der Frage näherzukommen, wie die Elefanten nach Borneo gekommen sind: »PLOS Biology«: Fernando et al., 2003; »Scientic Reports«: Sharma et al., 2018. ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an [email protected] [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.
Es geht um ein Digitalunternehmen, das schnell wächst. Als die Belegschaft die Marke von achtzig überschreitet, ist allen klar: So kann es nicht weitergehen, es braucht mehr Struktur. Der naheliegende Weg wäre eine Führungsebene: Teamleiterinnen, Abteilungsleiter, Vorstand. Stattdessen wird abgestimmt. Wollt ihr Vorgesetzte haben? Was dabei herauskam, ist der Anlass dieser Folge. Brauchen wir Chefs, brauchen wir Chefinnen? Johanna Michaels sagt Ja. Tobias Hürter sagt Nein. Die beiden diskutieren: Warum in Hierarchien Menschen so verlässlich bis zu ihrer Stufe der Unfähigkeit aufsteigen; warum wir Demokratie in der Politik selbstverständlich finden und in der Wirtschaft kaum je einfordern; was Psychologen herausfinden, wenn sie messen, wer in einem Team wie lange redet. Es geht um ein Flugzeug, das 1978 bei Portland abstürzte, weil die Cockpitbesatzung dem Kapitän nicht zu widersprechen wagte. Um Erste-Hilfe-Kurse und um Führungsstrukturen im OP-Saal, wo es ein gutes Zeichen ist, wenn wenig gesprochen wird. Und um die Deutsche Bahn, deren neue Chefin die Kultur ihres Hauses als »organisierte Verantwortungslosigkeit« beschreibt. Und schließlich ist da noch dieses Kammerorchester in New York, das ohne Dirigent probt und spielt. Auch dort wird geführt. Nur eben nicht von einem Chef. ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an [email protected] [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.
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