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Erzähl mir von Wien
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Erzähl mir von Wien

Author: Edith Michaeler und Fritzi Kraus

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Fritzi Kraus und Edith Michaeler lieben Geschichten, Geschichte und vor allem Wien, die Stadt, in der sie leben. Darum geht es auch in ihrem Podcast "Erzähl mir von Wien".

Die beiden spazieren durch Wien und unterhalten sich über bekannte und unbekannte Orte, prägende Persönlichkeiten und die vielen kuriosen Geschichten, die es an allen Ecken, in allen Grätzeln und Bezirken Wien zu entdecken gibt.

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Sollte die UNO City an ihrem jetzigen Platz stehen, war sie in ihrer heutigen Form geplant? Das sind die Fragen, die wir in der neuen Folge stellen und auch beantworten. Wir widmen uns auch der Frage nach den provisorischen Unterkünften der UNIDO- und IAEO-Beamten und stellen einen Wiener Architekt, der in den USA Karriere machte, vor.
Die Votivkirche hätte auch in der Nähe des Oberen Belvedere stehen können. Für das Rathaus war schon die Baugrube gegenüber dem Stadtpark ausgehoben, von den Wienern respektlos "Communalloch" genannt. Die Universität hätte im Bereich Schwarzspanierstraße, bzw. heutigem Standort der Votivkirche gebaut werden sollen, davon zeugt noch Ferstels altes Chemisches Institut auf der Währinger Straße. Das Parlament sollte in zwei getrennten Häusern tagen. Für das Wiener Stadtmuseum war die Schmelz vorgesehen, obwohl Otto Wagner den Karlsplatz bevorzugte. Alle Gebäude sind da - aber eben woanders.
Weiter geht es in dieser Staffel mit Bauten und städtebaulichen Maßnahmen für Wien, die teilweise von öffentlichen Stellen ausgeschrieben waren, oft aber auch von Architekten als nötig erachtet, ausgearbeitet und öffentlich gemacht wurden, dann aber wieder in der Versenkung verschwanden. Einige Ideen waren großartig, andere kurios, die meisten dem Zeitgeschmack unterworfen, alle aber hätten das Stadtbild von Wien nachhaltig verändert.
Die Idee, über geplante, aber nicht ausgeführte Projekte in Wien zu sprechen, bestand schon einige Zeit und kommt jetzt, bestärkt durch eine Führung im Wien Museum zur Ausführung. Wir beginnen in dieser Folge mit Verkehrsprojekten seit dem 19. Jahrhundert. Der Bogen spannt sich von der Idee einer Pferdeeisenbahn im ehemaligen Stadtgraben bis zu einem Zentralbahnhof auf der Donauinsel. Wien wäre wahrlich anders, wenn einige dieser Pläne umgesetzt worden wären!
Hoflieferanten in Wien

Hoflieferanten in Wien

2026-09-1320:451

Der Begriff "Hoflieferanten" scheint erstmals 1782 im Hofkalender auf. Darunter gab es nicht nur Erzeuger und Lieferanten von Luxuswaren, sondern auch heute nicht mehr gebräuchliche Berufe wie Peitschenmacher, Blasebalgerzeuger u.a.m. Im ausgehenden 18. Jahrhundert zählten dazu nicht einmal dreißig Berufe, am Ende der Monarchie waren 506 Hoflieferanten bekannt, darunter Juweliere, Schneider, Klavierfabrikanten ebenso wie Lieferanten von Gütern des täglichen Lebens. Tauchen wir ein in die Welt der K.u.K. Hoflieferanten!
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