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Ratgeber
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Author: Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)
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Der «Ratgeber» ist Lebenshilfe für Menschen von heute. Er gibt Tipps und informiert über Themen, die einen im Alltag beschäftigen.
Die Sendung soll anregen, aufklären und motivieren, etwas Neues auszuprobieren.
Die Sendung soll anregen, aufklären und motivieren, etwas Neues auszuprobieren.
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Kerbel, Dill und Estragon bringen ab März ihre feine Anisnote in den Garten. Wer gestaffelt aussät und die Pflanzen richtig pflegt, erntet aromatische Kräuter vom Frühling bis in den Sommer.
Kerbel
Kerbel (Anthriscus cerefolium) ist ein typisches Frühlings-Küchenkraut: Er wird im März und April ausgesät und bereits nach acht Wochen beginnt die Ernte.
Tipps für eine reiche Ernte:
• Alle zwei Wochen neu aussäen, so kann fortlaufend geerntet werden.
• Wenn es ihm gefällt, sät sich Kerbel auch von selbst aus – die jungen Pflanzen erscheinen bereits im Herbst und überwintern problemlos.
Dill
Auch Dill (Anethum graveolens) wird ab März ausgesät, jedoch bis in den Juni hinein.
Wichtig zu wissen:
• Stets frisches Saatgut verwenden – ältere Samen keimen kaum noch.
• Dill hat eine lange Keimdauer von etwa drei Wochen: den Einmachglas-Trick anwenden!
• Blühender Dill lockt Schwebfliegen in den Garten, sie sind Nützlinge, denn ihre Larven jagen Blattläuse.
• Dill lockt den Schwalbenschwanz an, dieser prächtige Schmetterling legt bevorzugt seine Eier auf Dillblätter ab.
• Dill schätzt einen schattigen Wurzelbereich – deshalb ist er ein idealer Mischkulturpartner für Kohl, Gurken und Mais.
Estragon
Es gibt verschiedene Estragonsorten:
- Der französische Estragon ist aromatisch, aber frostempfindlich.
- Der deutsche Estragon wächst besonders kräftig.
- Der russische Estragon schmeckt herb und ist sehr winterhart ist.
Die abgestorbenen Stängel des Estragons (Artemisia dracunculus) werden im Frühling bodennah zurückgeschnitten.
Gut zu wissen:
• Estragon wandert gerne im Kräuterbeet umher: Den Stock alle 2–3 Jahre ausgraben, teilen und an einen neuen Standort setzen – so bleibt er vital und gesund.
• Nach dem Rückschnitt mit Kompost- oder Kräutererde nähren.
Rosmarin, Salbei, Bohnenkraut und Thymian brauchen Ende März einen kräftigen Rückschnitt – ihre wichtigste Verjüngungskur. Mit dem richtigen Schnitt und wenig Dünger bleiben sie aromatisch und vital.
Kräuter mit mediterranem Flair
Rosmarin, Salbei, Bohnenkraut und Thymian sind ideale Pflanzpartner im mediterranen Kräuterbeet. Sie lieben grosse Platten oder Steine, die sich tagsüber aufwärmen und nachts die gespeicherte Wärme wieder abgeben.
Pflege Ende März – Rückschnitt als Verjüngungskur:
Alle vier Kräuter werden Ende März stark zurückgeschnitten. Dabei unbedingt auf die weiter innenliegenden, kleinen Blattquirle achten: Ein Rückschnitt ins alte Holz ohne Blattquirle wird nicht vertragen – die Pflanze stirbt ab. Der Schnitt ist jedoch wichtig, denn ohne diese Verjüngungskur vergreisen mediterrane Kräuter rasch.
Nach dem Schnitt erhalten alle Kräuter Kräuterdünger. Dieser enthält bewusst wenig Stickstoff – das fördert ausgeglichenes Wachstum und erhält das volle Aroma.
Gut zu wissen – Tipps je Kraut:
• Rosmarin erst nach der Blüte schneiden (Blütezeit: März).
• Die Schnittlinge eignen sich hervorragend für Stecklinge.
• Hänge-Rosmarin macht sich wunderschön in hohen, schmalen Töpfen oder über eine Mauer hinunterwachsend.
• Salbei nur sparsam düngen: Mehltaubefall ist ein Hinweis auf zu nährstoffreiche Böden.
• Thymian und Majoran nicht nebeneinander pflanzen – der Majoran leidet darunter und kümmert.
• Thymian nach der Blüte im September unbedingt nochmals schneiden: Er überwintert besser und lebt länger.
• Zitronen-Bohnenkraut hat einen würzig-zitronigen Geschmack und wird wie Zitronenthymian verwendet.
• Kriechendes Bohnenkraut ist ein wunderbare Spätblüher und besonders gut für Töpfe geeignet.
Winterheckenzwiebel, Schnittlauch und Schnittknoblauch können bereits jetzt geerntet werden. Mit regelmässiger Düngung liefern sie aromatische Blätter und essbare Blüten – für Salate, Töpfe und den Blumengarten.
Winterheckenzwiebel, Schnittlauch und Schnittknoblauch
Die Winterheckenzwiebel (Allium fistulosum) ist die grosse Schwester des Schnittlauchs: Ihre dicken, langen Röhren werden fein geschnitten und eignen sich hervorragend für den Salat. Wie auch Schnittlauch (Allium schoenoprasum) und Schnittknoblauch (Allium tuberosum) kann sie bereits jetzt geerntet werden.
Pflege – für alle drei gilt:
• Alle drei sind nährstoffhungrig und erhalten regelmässig organischen Kräuterdünger.
• Nach jedem Schnitt zusätzlich mit organischem Flüssigdünger nähren.
• Alle drei eignen sich prima für den Topf – jährlich in frische Erde umtopfen.
Schnittknoblauch – ein Highlight im Garten:
Schnittknoblauch hat die aromatischsten und zartesten Blüten: Der runde, weisse Blütenball besteht aus über fünfzig Einzelblüten und bereichert einen Blattsalat auf köstliche Weise. Da er im Spätsommer blüht, macht er sich zudem wunderbar im Blumengarten.
Schnittlauch – pflegeleicht und dekorativ:
Schnittlauch ist eine unkomplizierte, niedrig wachsende Einfassungspflanze und eine zuverlässige Bereicherung für jeden Kräutergarten.
Sauerampfer, Zitronenmelisse und Zitronenverbene bringen ab April säuerliche Frische in Küche und Garten. Mit der richtigen Frühlingspflege treiben sie kräftig aus und bereichern Salate, Fisch- und Meeresfrüchteküche.
Sauerampfer
Sauerampfer (Rumex acetosa), Sorte «Aromata», wird von April bis in den Frühsommer hinein fortlaufend geerntet. Er ist ein kultiviertes Wildkraut mit vielen saftigen, zarten Blättern – ideal zum Beispiel für einen Blattsalat mit Joghurtsauce.
Pflege im Frühling: Dürre Blätter wegschneiden, eine halbe Handvoll organischen Gemüsedünger rund um die Pflanze streuen und leicht einharken.
Gut zu wissen – Ampfer-Sorten im Überblick:
• Heimischer Sauerampfer (Ursprungsart): Wächst auf Wiesen und Weiden und wird nur im frühen Frühling geerntet. Sobald er aufstängelt, wird er bitter. Die Blätter schmecken herber und sind faserig.
• Blutampfer (Rumex sanguineus): Lange Blätter mit dekorativen roten Blattadern. Nur junge Blätter ernten – als wunderschöne essbare Dekoration, der Geschmack ist jedoch eher fade.
• Schild-Sauerampfer (Rumex scutatus), auch Römischer Ampfer genannt: Sehr sauer und saftig, ausgezeichnet für die französische Küche – besonders zu Meeresfrüchten und Fisch.
Zitronenmelisse
Bei der Zitronenmelisse (Melissa officinalis) werden die dürren Stängel weggeschnitten, anschliessend wird die Pflanze mit Kräuterdünger genährt. Topfpflanzen werden jährlich umgetopft und gedüngt.
Gut zu wissen:
• Zitronenmelisse nie an denselben Standort setzen – sie ist wie Peterli selbstunverträglich.
• Feinstes Limetten-Aroma bietet die Sorte «Lemona».
Zitronenverveine
Die Zitronenverbene (Aloysia citriodora) hat als Kübelpflanze im dunklen Keller überwintert. Jetzt wird sie ans Licht und in die Wärme geholt.
Pflege im Frühling:
• Jährlich umtopfen und neu düngen.
• Mindestens um die Hälfte zurückschneiden – das verträgt sie problemlos, da sie sogenannte «schlafende» Augen besitzt, die nach dem Rückschnitt sofort austreiben.
Peterli und Kleiner Wiesenknopf können bereits Ende März und im April geerntet werden – ihr milder Geschmack macht sie zu frühen Highlights im Kräutergarten.
Petersilie
«Peterli» gehört zu den beliebtesten Küchenkräutern. Ende März wird er ein letztes Mal geerntet, bevor er aufstängelt und blüht. Sobald er in die Blüte treibt, wird er bitter, scharf und ungeniessbar.
Pflege Ende März:
- Alte und gelbe Blätter grosszügig wegschneiden und anschliessend mit einem organischen Flüssigdünger düngen.
Warum wächst Peterli oft mickrig?
- Peterli ist absolut selbstunverträglich: Im Garten braucht er jedes Jahr einen neuen Standort, im Topf jedes Jahr frische Gemüseerde.
Warum keimt Peterli im Garten nicht?
- Erstens verliert Peterlisamen schnell seine Keimfähigkeit – deshalb jedes Jahr frische Samen verwenden.
- Zweitens benötigt er 3–4 Wochen bis zur Keimung; in dieser Zeit wächst das Unkraut schneller, und Schnecken fressen zarte Keimlinge weg.
Bewährter Tipp für schnelle Keimung:
- Peterlisamen mit etwas Vogelsand mischen, in ein Einmachglas geben, befeuchten und in der Küche aufstellen. Das Glas täglich schütteln – nach 3–4 Tagen die vorgekeimten Samen in Töpfchen auf dem Balkon aussäen. So keimen sie innerhalb einer Woche.
Nussige Alternative: Kleiner Wiesenknopf
Der Kleine Wiesenknopf (Sanguisorba minor) ist ein einheimisches, mehrjähriges Wildkraut. Seine zarten, jungen Blätter werden von Ende März bis Mitte Mai geerntet und schmecken angenehm nussig. Er ist pflegeleicht – ob im Topf oder an einem sonnigen Standort im Kräutergarten.
Wenn's pressiert, dann pressiert's. Haben Sie aber kurz Zeit oder Ihre Angehörigen, so können Sie den Medizinnerinnen und Ärzten und den Pflegenden auf dem Notfall die Arbeit erleichtern, indem Sie das Notwendigste einpacken.
Afreed Ashraf ist Arzt auf der Notfallstation des Berner Lindenhofspitals. Viele kennen ihn auch aus der Gesundheitssendung Puls. Dort tritt er regelmässig als Puls-Checker auf.
Ins Notfallgepäck gehören:
· Medikamentenliste der Hausärztin oder der Spitex
· Sofern keine Liste vorhanden ist, Medikamente in der Originalverpackung (Blister oder Originaldöschen)
· Patientenverfügung
· Hörgeräte
· Brille
· Allergieausweis
· Krankenkassenkarte
Wie gesagt: Wenn's pressiert, dann pressiert's. Deshalb können auch Angehörige das Notfallgepäck später vorbeibringen.
Time is Brain, heisst ein Lehrsatz aus der Medizin. Zeit ist Hirn, denn jede Sekunde zählt, wenn die Durchblutung des Gehirns eingeschränkt ist. Deshalb darf man keine Zeit verlieren. Am besten steuert man von Anfang an einen spezialisierten Notfall an, diese nennen sich Stroke Unit.
Der Hirnschlag ist die dritthäufigste Todesursache in der Schweiz und weltweit. Dies verwundert nicht, denn die ersten drei Stunden sind für eine erfolgreiche Behandlung entscheidend.
«Im Studium habe ich den Merksatz FAST gelernt», sagt Afreed Ashraf, Arzt auf der Notfallstation des Lindenhofspitals Bern.
Was heisst FAST?
FACE: Ist im Gesicht alles in Ordnung, hängt ein Mundwinkel herunter?
ARMS: Hängen die Extremitäten wie die Arme bzw. ein Arm herunter?
SPEEK: Redet der Patient oder die Patientin verwaschen?
TIME: Time is Brain, da haben wir es wieder - jede Sekunde zählt.
Die Merkmale müssen nicht kumuliert auftreten, einzelne reichen, damit keine Zeit verloren geht. Bei einem mutmasslichen Hirnschlag lautet die Devise: Ab auf den Notfall.
Es ist nicht so, dass ein Herzinfarkt sich durch Schmerzen im linken Arm bemerkbar macht. Es kann auch sein, dass man unter Übelkeit, Abgeschlagenheit oder Mattheit leidet oder Schmerzen im Oberbauch oder Rücken hat.
Ganz wichtig ist es auch, auf sein Bauchgefühl zu hören. Wenn man die Schmerzen in dieser Art noch nie hatte oder das Gefühl hat, ein Elefant sitze einem auf der Brust - dann ab auf den Notfall.
Man darf nie vergessen: Ein Herzinfarkt kann tödlich enden. Gerade wenn man über Risikofaktoren wie erhöhten Blutdruck oder erhöhte Blutfettwert verfügt, raucht oder Übergewicht hat. Auch die familiäre Vorbelastung spielt bei kardialen Erkrankungen eine grosse Rolle.
Die Netzhaut ermöglicht uns das Sehen. Deshalb ist es so wichtig, dass man bei einer Netzhautablösung schnell handelt. Hat die Augenarztpraxis geschlossen muss man auf den Notfall. Unter Umständen droht sonst ein Sehverlust, ja gar eine Erblindung.
«Eine Netzhautablösung ist klar ein Fall für den Notfall. Warten ist hier ganz schlecht», sagt Afreed Ashraf, Notfallmediziner am Berner Lindenhofspital. Er ist auch bekannt aus der Fernsehsendung «Puls», wo er als Puls-Checker auftritt.
Eine Netzhautablösung kann sich durch einen Schleier im Sehfeld, Russpartikeln, Schatten oder plötzlichen Blitzen bemerkbar machen.
Sofern die Arztpraxis zu hat oder am Wochenende ist es wichtig, nicht zu warten: Deshalb gilt dann, ab auf den Notfall. Und zwar mit gutem Gewissen. Denn die ersten 72 Stunden sind für die Therapie entscheidend.
Medikamente gegen Gürtelrose sind verschreibungspflichtig, deshalb lässt sich ein Arztbesuch nicht vermeiden. «Wichtig ist eine so schnelle Therapie auch deshalb, weil eine Gürtelrose starke Schmerzen verursachen kann, die sich sogar chronifizieren können», sagt der Notfallarzt des Berner Lindenhofspitals Afreed Ashraf. Die Folge: Eine Schmerztherapie.
Eine Gürtelrose erkennt man meistens an Bläschen rund um den Rumpf. Kein Wunder heisst die Gürtelrose, Gürtelrose. Sie verläuft oft entlang der Linie des Körpers, an der auch ein Gürtel getragen wird. Eine Gürtelrose hat aber nicht zwingend Bläschen. «Es kann auch sein, dass man nur Schmerzen spürt, oder einzig ein Jucken», sagt der auch aus der Sendung «Puls» bekannte Ashraf. Und sie kann überall am Körper auftreten. All das macht die Gürtelrose so unberechenbar, weshalb schnelle medizinische Behandlung nötig ist.
Die SIM-Karte wird überflüssig. Ihr digitales Pendant heisst: E-SIM.
Dank der E-SIM entfällt das mühselige Friemeln und Einschieben des Halterahmens ins Handy nach Abschluss eines neuen Abos. Sie müssen nur noch den QR-Code fotografieren, den Sie vom Netzbetreiber erhalten haben.
Die E-SIM macht es möglich, für Aufenthalte im Ausland ein Datenvolumen zu kaufen, das in der Regel viel günstiger ist als die Daten-Pakete und -Pauschalen der heimischen Anbieter. Die Internetsuche nach «E-SIM Datenpakete» führt zu dutzenden Anbietern. Sie können ein Datenpaket entweder in der App eines Anbieters kaufen oder auf dessen Webseite. Nach der Bezahlung nur noch den QR-Code fotografieren, der erscheint.
Überprüfen Sie vor dem Kauf, auf welchen Netzen im gewählten Land ihr «Kurzzeit-Abo» läuft und ob zum Beispiel 5G unterstützt wird für maximale Geschwindigkeit.
Ihr Smartphone hat ein Portemonnaie eingebaut. Es heisst «Wallet».
So bringen Sie eine Karte ins «Wallet»: Tippen Sie auf das «+» in der «Wallet»-App und fotografieren beide Seiten der physischen Karte. Handelt es sich um eine Bankkarte (Kreditkarte/Debitkarte), merkt das ihr Gerät und leitet in der Regel eine Überprüfung bei Ihrer Bank ein. Ist diese positiv, ist die Karte im «Wallet» und Sie können ab sofort das Handy ans Bezahlterminal im Geschäft halten.
Mit dem Smartphone haben wir den Universalschlüssel, um uns überall anzumelden.
Aktivieren Sie bei Ihren wichtigen Diensten die Zweifaktor-Authentifizierung. Sie erhalten dann eine SMS, die Sie zusätzlich zum Benutzernamen und Passwort eingeben müssen bei der Anmeldung.
Oder Sie generieren einen Zugangscode mit der «Authenticator»-App. Achten Sie darauf, dass diese App Ihre Codes auf einer Cloud synchronisiert (z.B. «Authenticator» von Google oder Microsoft), sonst haben Sie im Falle eines Verlustes des Handys keinen Zugang mehr zu den Diensten.
Mit dem Smartphone haben wir stets ein gigantisches Fotoalbum mit dabei. Damit es sicher ist vor Verlusten, sollten Sie die Dateien auf einer Cloud synchronisieren, beispielsweise jener von Apple oder Google.
Um Bilder und Videos auf dem Computer zu speichern, verbinden Sie das Smartphone mit einem USB-C-Kabel. Es taucht als Laufwerk im Windows Explorer auf und Sie können auf die Dateien zugreifen.
Achtung: Android und Mac-Computer mögen sich nicht, weil OS X das OTP-Protokoll nicht eingebaut hat. Der Mac erkennt das verbundene Android-Handy deshalb erst, wenn Sie ein Programm installiert haben wie zum Beispiel «Macdroid».
Gut zu wissen: Sie können an den USB-C-Anschluss Ihres Handys auch eine Festplatte oder einen USB-Stick anschliessen. Starten Sie dann die «Dateimanager»-App und kopieren die gewünschten Dateien auf das Speichermedium.
Jede App hat standardmässig die Erlaubnis, Benachrichtigungen zu senden – und tut dies auch fleissig. Darunter kann unsere Konzentration und Produktivität leiden.
Entziehen Sie jeder neu installierten App die Berechtigung, Sie zu benachrichtigen. Es sei denn, sie soll das explizit dürfen. Gehen Sie in die Systemeinstellungen («Zahnrädchen-Symbol»), auf «Apps» und wählen die App aus, bei der Sie einstellen wollen, welche Benachrichtigungen zugelassen sein sollen – oder nicht.
Der Winterschlaf beginnt im November / Dezember: zuerst verziehen sich die Männchen, dann die Weibchen.
Das Winternest bauen Igel in Hecken, unter Ast- und Laubhaufen oder in sonstigen, trockenen Hohlräumen. Sie suchen dafür einen schattigen Platz, denn wenn die Wintersonne darauf scheint, erwachen sie zu früh aus dem Winterschlaf. Eine Holzbeige ist ideal, sie dient als Holzdepot, als Sichtschutz und geschickt aufgebaut als perfekter Überwinterungsort für Igel.
Und so kann man ein Igelnest vorbereiten: Ca. 15 cm dicke Stangen oder Balken in Distanz von ca. 30 cm parallel zueinander auf den Boden legen, Querbalken einfügen, sodass zwei Räume entstehen, mit Bretter abdecken, Holz aufstapeln.
Wenn man keine solchen Gelegenheiten im Garten schaffen kann, dann kann man dem Igel einen künstlichen Schlafplatz zur Verfügung zu stellen, zum Beispiel eine selbst angefertigte Holzkiste.
Buchtipp: Der Igel: Nachbar und Wildtier von Anouk-Lisa Taucher und Madeleine Geiger, Hauptverlag ISBN 9783258081946
Das Igelweibchen bringt nach rund 35 Tagen Trächtigkeit 4 bis 5 Junge zur Welt. Es sucht dazu ein stabil gebautes Nest, das mit Gras und Blättern ausgepolstert wird, sowie viel Futter in der näheren Umgebung bietet.
Igelweibchen suchen geschützte, ruhige Standorte im Schatten von Sträuchern. Und sie brauchen Polsterung für den Wohnraum wie trockenes Laub und Stroh.
Erst nach 3 Wochen erkunden die jungen Igel die nähere Umgebung des Nestes. Die Mutter säugt sie noch zwei bis drei Wochen, dann zieht sie weiter. Die Jungen bleiben noch eine Zeitlang zusammen.
So schaffen wir Schutz für junge Igel:
· Hohes Gras oder krautige Schicht unter Sträuchern vorsichtig mähen. Vor dem Mähen Kontrolle mit dem Laubrechen, ob sich nicht junge Igel im Gras aufhalten, erst dann mit Sense oder Fadenmäher mähen.
· Wichtig: Keine Schneckenkörner mit Metaldehyd, sondern nur biologische Schneckenkörner (Wirkstoff: Eisen-III-Phosphat) verwenden.
· Igel nicht füttern! Ein reiches Angebot an Insekten und Würmern im Garten ist ideal.
· In trockenen Zeiten während des Sommers eine Schale mit Wasser bereitstellen, täglich frisches Wasser geben.
· Spät im Jahr geborene Junge sind im Spätherbst oft noch unterwegs auf Futtersuche. Hier kann in Rücksprache mit einer Igelstation Fütterung sinnvoll sein.
· Schwimmbecken oder Gartenweiher mit steilen Rändern: Ausgangshilfe schaffen, z.B. auf ein langes Brett Querlättchen nageln.
· Treppen zum Keller können zu hoch sein für kleine Igel: Mit flachen Steinen oder Backsteinen Ausstiegshilfe schaffen.
Der Igel ist mit dem Maulwurf verwandt. Beide Arten gehören zu den Insektenfressern. Mit der Gestaltung unserer Gärten, können wir die Grundlagen optimieren, um dem Igel die Futtersuche zu erleichtern.
Der Igel frisst Engerlinge und Laufkäfer sowie Schmetterlingsraupen und Regenwürmer. Aktivste Zeit der Regenwürmer ist im März und April sowie von September bis Oktober. Schnecken fressen Igel nur wenig, vor allem die Spanische Wegschnecke hat sehr viel und bitteren Schleim, den der Igel nicht gerne hat.
Igel suchen ihre Nahrung auf Wiesen oder Rasen. Im Juni und im September sieht man oft typische kleine Trichter im Rasen, in denen der Igel dicke Junikäferlarven gesucht und gefunden hat!
Insekten hat es auch unter Sträuchern, im Laub auf dem Boden oder im Komposthaufen. In der Dämmerung und nachts sucht sich der Igel schnaubend und schnüffelnd seine Nahrung, die er schmatzend verspeist.
Tipp:
· Rasen in Blumenrasen umwandeln jetzt vorbereiten.
· Rasenroboter nur tagsüber laufen lassen, wenn die Igel im Tagesversteck schlafen.
Der Lebensraum eines Igels erstreckt sich über viele Gärten und Parkflächen. Oft streift er 1 bis 2 Kilometer weit durchs Quartier. Um die Streifzüge zu erleichtern, können wir mit der Gartengestaltung helfen.
Igel haben einen ausgezeichneten Orientierungssinn und kennen ihr Revier gut. In der Paarungszeit von Mitte April bis Ende August gehen Igelmännchen auf Brautschau. Dabei können sie bis zu 5 Kilometer zurücklegen.
Geschnittene oder frei wachsende Hecken sind kein Hindernis für Igel. Schwierigkeiten gibt es bei Zäunen und Mauern:
· Latten am Zaun und Maschendrahtgeflechte sollten mindestens 10 cm Abstand zum Boden haben.
· Dort wo ein Zaun bereits tiefer montiert ist, ermöglichen lokale Durchlässe in Form von Bodenvertiefungen unter dem Zaun oder das Aufbiegen des Drahtgeflechtes den Durchgang.
· Die Sockelmauer von Zäunen ist oft höher als 10 cm. Hier helfen «Treppen» aus Holzbalken oder Steinen oder ein Lesesteinhaufen dem Igel beim darüber klettern.
In der Schweiz ist der Braunbrustigel heimisch. Er hat eine hellbraune Brust und auf dem Rücken bis zu 8000 Stacheln. Sie sind dämmerungs- und nachtaktiv. Den Tag verschlafen sie gerne in einem schattigen Versteck. Dem können wir im Garten nachhelfen.
Schattige Tagesverstecke sind einfach zu gestalten. Wichtig ist, möglichst viele verschiedene Verstecke anzubieten, so kann sich der Igel auch nachts bei Gefahr sofort verstecken.
Folgende Methoden, Orte und Pflanzen eignen sich dazu besonders gut:
· Laub im Schatten eines Baumes oder unter einem Strauch anhäufen und liegen lassen.
· Bei freistehendem Strauch/Baum unterste Äste stehen lassen. Geeignet sind bodenbedeckende Sträucher (z.B. Weissdorn, Stechpalme). So entsteht ein geschützter Raum.
· Um freistehenden Strauch/Baum höher wachsende Blütenstauden (Dost, Storchenschnabel etc.) setzen.
· 1 m lange und ca. 50 cm breite Bretter schräg an regengeschützte Hauswand stellen, so dass darunter eine Schuhschachtelgrosse Nische entsteht, Laub oder Stroh (kein Kleinstrohhäcksel!) darunter häufeln, das ist feuchtigkeitsausgleichend und isolierend. (Heu ist nicht geeignet: Es kann schimmeln und sich um die Beine des Igels wickeln).
· An schattigem Ort Steinring mit Öffnung bauen und mit Platten abdecken, Laub hineinlegen.
· Altgrasstreifen stehen lassen.
Alles Weitere macht der Igel selbst, wenn er im Garten genügend Material findet: Er kleidet die Nische mit noch mehr Laub, Moos oder abgerupftem Gras aus.




blindgänger
Und wieder hat der Spacko-Cutter zugeschlagen
wer schneidet diesen Podcast? braucht wohl Zielwasser?