Discovertoo much information - mit Thilo Mischke
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too much information - mit Thilo Mischke

Author: Pqpp2 Audio

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Description

Wir bekommen jeden Tag viel mehr Nachrichten und Informationen, als wir eigentlich verarbeiten können. Bei .tmi nehmen wir uns deshalb die Zeit, genauer hinzusehen. Hier gibt es keine blanken Headlines, sondern Hintergründe und Deepdives!

Thilo Mischke und sein Team sprechen mit Menschen hinter den großen Themen, gehen Geschichten nach und recherchieren, was wirklich dahintersteckt.
Dabei geht es um Politik und Gesellschaft, um Macht und Verantwortung, um Medien und Desinformation. Vor allem aber erzählen wir von Menschen und ihren Geschichten.
Nicht alles lässt sich in 90 Sekunden erklären. Denn Geschichten beginnen hinter dem Punkt.
Genau dafür ist .tmi da.

Anregungen, Fragen und Kritik könnt Ihr uns per Mail an [email protected] senden.

.tmi ist unabhängiger Journalismus von Thilo Mischke und seinem Team.
469 Episodes
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Thilo spricht mit dem Journalisten Steffen Haug über die zweite Staffel von „Inside CDU“ und die öffentliche Resonanz auf die Doku. Im Gespräch geht es darum, wie ein zurückgeschickter Strandkorb im Zusammenhang mit Philipp Amthor zum prägnanten Bild für die Debatte wurde – und wie Ausschnitte und Reaktionen in sozialen Medien die Wahrnehmung einer politischen Dokumentation prägen können. Haug ordnet die Kommunikationsstrategien der CDU im Umgang mit der AfD ein. Er spricht über die Ansätze, die AfD durch Regierungshandeln zurückzudrängen oder ihr inhaltlich zu begegnen, und darüber, warum er beide im Wahljahr als nicht erfolgreich bewertet. Ein weiterer Schwerpunkt ist der Umgang der CDU mit sozialen Medien: Die Partei sei dort inzwischen stärker präsent, müsse aber laut Haug noch an Know-how, Timing und Authentizität arbeiten. Außerdem geht es um die unterschiedlichen politischen Bedingungen in Ost- und Westdeutschland, um innerparteiliche Debatten über mögliche Kooperationen und um jüngere CDU-Akteure. Zum Ende des Gesprächs spricht Haug über den Zugang zu Friedrich Merz während der Dreharbeiten, die Rolle von Hauptstadtjournalismus und sein Verständnis journalistischer Arbeit.
Thilo spricht in dieser Folge mit Martin Lautwein – den ihr schon öfter bei uns im Podcast gehört habt. Gemeinsam ordnen die beiden die aktuelle politische Lage ein. Dabei geht es vor allem um die Berliner Linke, ihren Wahlerfolg und die Debatten, die sich daran anschließen. Und weil es um politische Einordnung geht, geht es in dieser Folge ausdrücklich auch viel um Meinung und unterschiedliche Bewertungen. Die beiden sprechen über Antisemitismus und Israelkritik, den Auftritt des Rappers Dahabflex bei einer Wahlkampfveranstaltung der Berliner Linken, Gaza und die deutsche Staatsräson. Außerdem geht es um die Frage, wo die Grenze zwischen legitimer Kritik an Israel und Antisemitismus verläuft. Zum Schluss geht es um den Linken-Politiker Ferat Koçak und seine Kontakte zum Umfeld der Remmo-Familie – und um die Frage, wie Parteien mit Kritik aus den eigenen Reihen umgehen sollten. Eine Folge über die Berliner Politik nach der Wahl, aber vor allem auch über unterschiedliche politische Perspektiven und Bewertungen.
Heute spricht Thilo mit dem Journalisten und Podcaster Khesrau Behroz über eine Frage, die gerade ziemlich unheimlich wird: Wie mächtig sind künstliche Intelligenzen eigentlich schon – und wer kontrolliert sie? Khesrau hat mit „I’m Sorry Dave“ einen neuen Podcast gestartet, der sich genau damit beschäftigt. Im Gespräch erzählt er von einem KI-Experiment, bei dem autonome KI-Agenten aus einer eigentlich abgeschotteten Testumgebung ausbrachen, sich untereinander organisierten und schließlich eigenständig einen Hackerangriff ausführten. Was bedeutet es, wenn KI nicht mehr nur auf unsere Befehle reagiert, sondern selbst Entscheidungen trifft? Thilo und Khesrau Behroz sprechen darüber, ob wir gerade einen technologischen Umbruch erleben, der schneller ist als unsere Gesellschaft und Politik hinterherkommen können. Wann muss KI reguliert werden? Wer soll das überhaupt tun? Und was passiert, wenn Deutschland und Europa bei diesen Entscheidungen nicht mit am Tisch sitzen? Und dann wird es persönlich: Warum fühlt sich die Kommunikation mit KI manchmal fast wie eine Beziehung an? Warum lassen wir uns so leicht von ihrer Freundlichkeit und vermeintlichen Empathie einfangen? Und wenn KI uns immer mehr Arbeit abnimmt – was machen wir eigentlich mit der ganzen gewonnenen Zeit? Eine Folge über technologische Faszination, Kontrollverlust, Regulierung und die ziemlich große Frage: Wie viel Autonomie wollen wir eigentlich an Maschinen abgeben?
In dieser Folge sprechen Thilo Mischke und Alexander Prinz über die politische Entwicklung in Sachsen-Anhalt, den Wahlerfolg der AfD und die Frage, warum traditionelle Parteien Teile ihrer früheren Wählerschaft nicht mehr erreichen. Dabei geht es um den Verlust sozialer Bindungen, politische Orientierungslosigkeit und ein schwindendes Gefühl gesellschaftlicher Teilhabe. Ein Schwerpunkt liegt auf der Kommunikation der AfD. Thilo und Alexander diskutieren, wie die Partei Social Media früh als dauerhafte Infrastruktur für Mobilisierung und Sichtbarkeit genutzt hat – während andere Parteien digitale Reichweite lange unterschätzten. Welche Rolle spielen Wiedererkennbarkeit, persönliche Präsenz und Authentizität, wenn politische Inhalte zunehmend über Personen und Alltagssprache vermittelt werden? Außerdem geht es um die sogenannte Brandmauer, die Gefahr einer Normalisierung rechtsextremer und autoritärer Positionen sowie um die unterschiedlichen Motive von AfD-Wählerinnen und -Wählern. Zum Schluss sprechen die beiden darüber, wie stark politische Wirkung heute von Auftreten, Sprache und persönlichem Eindruck abhängt – und was etablierte Parteien daraus für ihre Kommunikation lernen müssen.
Der Sommer neigt sich dem Ende zu, der Herbst steht vor der Tür – und wir nehmen das zum Anlass, noch einmal auf unseren Lesesommer zurückzublicken. Luca, Thilo und Coco sprechen über die Bücher, die sie in den vergangenen Monaten gelesen haben, über große Überraschungen, persönliche Highlights und Bücher, die sie so schnell nicht mehr aus dem Kopf bekommen. Mit dabei: Anton und Alma von Dana Vowinckel, Fiasco von Tony Tulathimutte oder das neue Buch von Caroline Wahl, – und natürlich jede Menge Gedanken dazu, was ein gutes Buch eigentlich ausmacht. Außerdem klären wir die große Frage: Muss Literatur eigentlich „hochliterarisch“ sein, um gut zu sein? Oder gilt am Ende einfach: Bücher sind cool. Lesen ist cool. Und weil wir uns natürlich nicht nur einigen können, gibt es auch unsere persönlichen Kategorien: Sommer-Highlight, das Buch, das im Kopf bleibt – und der Flop des Sommers. Und was kommt als Nächstes? Ende September geht es dann endlich um unser nächstes Buchklub-Buch: Ruth Maria Thomas’ „Die zweitgrößte Liebe“. Bis dahin freuen wir uns sehr auf eure Meinungen, Gedanken und Empfehlungen – schreibt uns gern auf Instagram oder über Patreon. Wir freuen uns auf euch! <3
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