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SRF Musikwelle Brunch
SRF Musikwelle Brunch
Author: Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)
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SRF Musikwelle lädt jeden Sonntag einen Gast zum «SRF Musikwelle Brunch» ein und präsentiert eine Stunde lang variantenreiche Musik.
Die Gäste erzählen Geschichten aus ihrem Leben, was sie persönlich und aktuell beschäftigt und stellen ihre Lieblingsmusik vor.
Die Gäste erzählen Geschichten aus ihrem Leben, was sie persönlich und aktuell beschäftigt und stellen ihre Lieblingsmusik vor.
17 Episodes
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Erich Burgener hütete in den 1970er- und 1980er-Jahren das Tor von Lausanne-Sports, Servette Genf und der Schweizer Nati. Eine Woche nach seinem 75. Geburtstag erzählt der sympathische Oberwalliser aus seinem Leben.
Gastgeber Christian Klemm erzählt er, wie er einmal in einem Meisterschaftsspiel als Mittelstürmer auflief (und traf!), er berichtet von einer beeindruckenden Nati-Reise nach Brasilien und benennt den Hauptgrund, warum die Nati damals oft nicht über «ehrenvolle Niederlagen» hinauskam. Dazu lässt der leidenschaftliche Musikwellen-Hörer einige seiner Lieblingsschlager spielen.
Thomas Gabriel – der Name dürfte vielen kein Begriff sein. Und doch zählt der gebürtige Nidwaldner zu den prägenden Persönlichkeiten der Schweizer Musikszene.
Der studierte Pianist, Posaunist und Blasmusikdirigent besitzt heute das grösste Tonstudio der Schweiz und ist unter anderem verantwortlich für die Aufnahmen am Eidgenössischen Musikfest 2026 in Biel.
Dabei begann alles an einem ganz anderen Ort: an der Fasnacht. Als Probeleiter der Guggenmusik «Seegusler Buochs» schrieb Gabriel frühe mehrstimmige Arrangements – ein Novum in der Schweizer Guggenlandschaft. Rückblickend sagt er: «Ich habe der Guggenmusik viel zu verdanken.» Denn sie ebnete ihm nicht nur den Weg als Arrangeur und Komponist, sondern auch jenen als Tonmeister. Als im Kinderzimmer irgendwann kein Platz mehr war für Mischpulte, Recorder und Kabel, wich Gabriel kurzerhand in einen ehemaligen Schweinestall aus, der zum ersten eigenen Tonstudio wurde.
Guggenmusik, Klassik, Blasmusik, Volksmusik – musikalisch lässt sich Thomas Gabriel bis heute in keine Schublade stecken. Seit vielen Jahren dirigiert er die «Swiss Powerbrass», wohl die bekannteste Guggenmusik der Schweiz, ebenso wie den «Jodlerklub Wiesenberg». Wie es zu dieser stilistischen Vielfalt kam, weshalb ihn die Guggenmusik bis heute nicht loslässt und warum ausgerechnet er – der schon früh Klavierunterricht hatte – später zur Posaune wechselte: Darüber spricht er im SRF Musikwelle Brunch.
Mit der Band Heimatliebi schreibt Sänger, Gitarrist und Akkordeonist Adamo Häller (44) ein neues Kapitel. Seit seiner Kindheit fasziniert ihn die Bühne: Von der Ländlerbeiz bis ins Stadion.
Sein Akkordeonspiel hat er bei Claudia Muff gelernt, das Gitarrenspiel begann ihn während der Lehre in einem Musikhaus zu interessieren. Ländler und Rock – diese zwei Genres bedeuten ihm heute noch alles. Volksmusik macht er noch regelmässig. Mit dem Akk-Duo Haller-Häller oder neu auch mit dem Duo Richi Rogenmoser-Adamo Häller. Im Rock-Bereich hat er nach Trauffer und ChueLee sein eigene Band «Adamo» lanciert. Nach einigen Achtungserfolgen hat er das Projekt aber wieder eigestellt.
Nun hat er sich mit seinen Sänger- und Musikerkollegen Schibä und Eidgenoss zum hochprofessionellen Projekt «Heimatliebi» zusammengeschlossen. Die Mission heisst «Stadion-Ländler» – da ist die Richtung klar gegeben.
Im SRF Musikwelle Brunch erzählt Georg Schlunegger – Musiker, Texter, Komponist und Kopf hinter unzähligen Liedern, die wir alle kennen – aus seinem Leben zwischen Berg und Stadt. Aufgewachsen im Berner Oberland, in einer Familie von Bergsteigern, wusste der lange, schlaksige Junge früh: «Alpinist werde ich nie – den Soundtrack zu diesen Naturerlebnissen aber, den kann ich schreiben.»
Heute prägt er als Produzent und Songwriter (u.a. Heimweh, Stubete Gäng) die moderne Schweizer Volksmusik wie kaum ein anderer. Im Gespräch mit Riccarda Trepp spricht Schlunegger über seine Herkunft, das Suchen nach den kleinen, feinen Dingen und seine besondere Art, Geschichten in Melodien zu verwandeln – mit Gefühl, Weitblick und einer guten Portion Pathos.
Georg Schlunegger erzählt von seinem Leben zwischen zwei Welten in Zürich und Grindelwald – und warum er sich trotz Erfolg in der Stadt manchmal als Fremder fühlt. Ein ruhiges, ehrliches Gespräch mit einem, der die Schweiz in Töne fasst. Musikalisch bringt Georg Schlunegger seine Inspirationen gleich selbst mit – von Trio Eugster über Kappeler-Gasser bis zu den Boss Buebe von Grindelwald.
Sie kommen aus Vorderthal im Kanton Schwyz, klingen nach Heimweh, Freundschaft und einer guten Portion Bodenhaftung: die Rusch-Büeblä. Cyrill und Simon sind 24, Zwillingsbrüder – und kaum einen Tag ohne Kontakt.
Im SRF Musikwelle Brunch erzählen sie von ihrem Leben im Wägital, vom Vater, der ihnen das Schwyzerörgeli in die Wiege gelegt hat, von langen Fahrten im Camper mit Musik der Toten Hosen – und von ihrem Traum, in Vorderthal einmal gemeinsam ein Haus zu bauen.
Moderatorin Riccarda Trepp spricht mit den beiden über Leidenschaft, Leichtigkeit und Loyalität – und warum Musik für sie mehr ist als ein Beruf: «Musik ist unsere Droge.» Dazu gibt’s passende Lieblingssongs von Trauffer, Melissa Naschenweng, Oesch’s die Dritten, Heimweh und den Mosibuebe.
Im letzten November haben sie in ihrer Kategorie den Folklore Nachwuchswettbewerb gewonnen, nun erzählen sie im «Musikwelle-Brunch» aus ihrem Leben und von ihren Träumen.
Im Rahmen der Talentklasse im Kanton Schwyz haben sie sich kennengelernt und zum Trio «Die Anderä» zusammengetan: Der Schwyzerörgeler Livio Müller, der Geiger David Björndalen und die Cellistin Sophia Nussbaumer. Sie interessieren sich für neue Schweizer Volksmusik und haben schon ein tolles Niveau erreicht. Sie träumen von einem Musikstudium.
Ganz ähnlich die Jodlerin Nuria Grüter. Auch sie macht sich Gedanken über ein Musikstudium – zuerst aber schliesst sie ihr Zwischenjahr auf einem Bauernhof ab. Vorerst aber geniesst sie ihre Skiferien auf dem Stoos, dort hat sie Redaktor Dani Häusler zum Interview getroffen.
Fast 29 Jahre alt – und mittendrin in der Ländlermusik. Doch der musikalische Weg des Toggenburgers Roger Forrer verlief alles andere als gradlinig.
Roger Forrer begann zwar früh mit dem Handorgel-Unterricht, doch nach drei Jahren war Schluss: Das Instrument verschwand in der Ecke. Andere Klänge wurden wichtiger. Als Teenager faszinierte ihn plötzlich Johnny Cash – statt Ländlerklängen tönten Gitarrenriffs durchs Jugendzimmer. Forrer kaufte sich eine Gitarre, lernte das Spielen autodidaktisch mit YouTube-Videos.
Erst Jahre später, im Ausgang, traf er die Ländlermusik wieder – und diesmal funkte es. Spontan bestellte er sich online einen Kontrabass und brachte sich auch dieses Instrument selbst bei – mit so viel Hingabe, dass es zur Sehnenscheidenentzündung kam. Schliesslich kramte er auch die alte Handorgel wieder hervor.
Heute ist Roger Forrer nicht nur zurück in der Szene – er gestaltet sie aktiv mit. Er komponiert eigene Stücke, spielt in mehreren Formationen, auch gemeinsam mit seinem Vater. Und obwohl er kaum Noten lesen kann, spielt er oft alle Instrumente seiner Eigenkompositionen selbst ein – ein kreativer Zugang zur Volksmusik, der zeigt: Talent sucht sich seinen Weg.
Country, Charme und jede Menge Geschichten: Suzanne Klee feierte ihren 80. Geburtstag und blickt im «SRF Musikwelle Brunch» zurück auf ein Leben zwischen Zürich, London und Los Angeles.
Suzanne Klee absolvierte ihre KV-Lehre in Zürich-Wiedikon, und lernte am Beatenberg, verlorene Eier zu machen – bald schon sammelte sie mit glänzenden Augen Autogramme von Peter Kraus. In London entdeckte sie die Beatles, sah Rod Stewart und Stevie Wonder live und beschloss: Musik soll ihr Leben werden.
Später lebte sie in Los Angeles, ganz in der Nähe von Michael Jackson – mit ihrem damaligen Mann Harry Shannon. Heute vergleicht sich Klee schmunzelnd mit Kenny Rogers: Sie wählt, wie er, die Songs mit Herz, auch wenn sie selbst nie komponiert hat.
Ein «Musikwelle Brunch» voller Erinnerungen, Musik und Lebensfreude – mit Songs von Neil Diamond, Rod Stewart, Tom Jones, Kenny Rogers und natürlich Suzanne Klee.
Durch sie konnte er sein Innerstes ausdrücken. Nach rund 50 Jahren ist nun Schluss: Armin Bachmann hängt am 2. Januar 2026 seine Posaune an den Nagel.
Man hat den Eindruck, dass Armin Bachmann nochmal richtig Gas gegeben hat in den letzten Monaten. Doch das sei in den letzten Jahrzehnten eigentlich immer so gewesen: «Von einem Konzert zum anderen, von einem Meisterkurs zum nächsten.»
Die Menschen hinter den Musikinstrumenten waren Armin Bachmann immer wichtig. «Jeder Student und jede Studentin kommt aus ihrer Welt, geographisch wie sozial. Mein Ziel war es immer, ihre eigene Persönlichkeit zu finden, zu unterstützen und zu gestalten.»
Mit seiner einnehmenden Art und mit seinem unglaublich variantenreichen Posaunenspiel hat Armin Bachmann sein Publikum beglückt. Nun schafft er Platz für Neues: «Eigentliche Pläne habe ich aber keine. Ich mache jetzt erst einmal Schluss und dann sehen wir weiter. Meine Frau und ich freuen uns riesig auf diese neue Ära.»
Der aussergewöhnliche Akkordeonist Goran Kovacevic hat kürzlich zusammen mit dem Appenzeller Echo die CD «dörigehnt» produziert. Von dieser Zusammenarbeit und Stationen seiner eindrücklichen Karriere erzählt der 47-Jährige als Gast bei Beat Tschümperlin im «SRF Musikwelle Brunch».
Vor gut einem Jahr übernahm die 44-jährige Deborah Annema die Chefredaktion der Schweizer Blasmusikzeitschrift «UNISONO». Sie hat sich zum Ziel gesetzt, möglichst nahe beim Zielpublikum zu sein. Die Zugerin mit holländischen Wurzeln spielt selber Es-Bass und kam dank einer Brass Band in die Schweiz.
Mit Jahrgang 1973 gehört René Jakober aus Sachseln OW zur jungen Generation der Klarinettisten und Saxofonisten innerhalb der Ländlermusik. Bereits mit 10 Jahren erlernte er das Klarinettenspiel bei Lado Holosek in der Musikschule Sarnen.
René Jakober eiferte schon früh seinen Vorbildern Fritz Dünner und Carlo Brunner nach und gründete als 16-Jähriger zusammen mit dem Akkordeonisten Walter Gerig die Kapelle Jakober-Gerig.
Dann machte René Jakober auch Bekanntschaft mit dem legendären Heirassa-Musiker Alois Schilliger. Mit Alois am Klavier und Martin Suter am Akkordeon bestritt er verschiedene Auftritte. 1996 folgte in dieser Besetzung eine von Alois Schilliger organisierte Amerika-Tournee.
Zurzeit hat er alle Hände voll zu tun: Der Publizist, Journalist und Musiker Stefan Schwarz aus Lommiswil SO ist mit seiner Volksmusikformation «Schabernack» gerade dabei, eine neue CD abzumischen. Gleichzeitig verschafft er der Zeitschrift «Stubete» ein neues Gesicht.
Fortan nennt sich die Schweizer Zeitung über Volksmusik und Volkskultur «Land&Musig». Die Idee dazu erarbeitete Schwarz zusammen mit seinem Kollegen Hanspeter Eggenberger. Unter diesem neuen Auftritt und frisch herausgeputzt ist gerade die Februar/März-Ausgabe erschienen. Sie zeichnet sich durch hohe Qualität sowohl in Text als auch in Bild aus.
Der zweifache Familienvater Stefan Schwarz berichtet im «SRF Musikwelle Brunch» nicht nur über seine journalistische und publizistische Arbeit für die Folklore-Zeitschrift.
Neben den aktuellen Volksmusikformationen Schabernack und Ohalätz führten ihn die blasmusikalischen Aktivitäten zu einem eigenen Blasorchester und zur 10-jährigen Tätigkeit als Dirigent der Stadtmusik Solothurn.
Am Samstagabend präsentierte Nicolas Senn live aus der Bodenseearena die grosse Show «Viva Volksmusik».In der Sendung wurde Solojodlerin Madlene Husistein mit dem «Viva Nachwuchspreis» ausgezeichnet. Heute ist sie zu Gast bei Sämi Studer.
Im November fand in Niedergösgen der Wettbewerb «Folklorenachwuchs 2015» statt, welcher auch live auf der SRF Musikwelle zu hören war. Bei der Fachjury am besten abgeschnitten haben damals die Äntlibuecher Bergklänge, die Alphornsolistin Anna Rudolf von Rohr sowie Solojodlerin Madlene Husistein.
Diese drei konnten in der Fernsehsendung «Viva Volksmusik» nochmals gegeneinander antreten – wo das Fernsehpublikum ihren Favoriten bestimmen konnte.
Am Ende der Sendung durfte Solojodlerin Madlene Husistein die Auszeichnung entgegennehmen.
Er zählt zu den jungen, virtuosen Schwyzerörgelispielern der Gegenwart. Der Berner Oberländer Lorenz Hehlen ist Mitbegründer der Örgelifründe Stockenfluh. Ebenso spielt und komponiert er für die Formation Prohuditschupp und bringt so innovativen Folk fürs Volk.
Mit «Tradart» erschien erst kürzlich die aktuelle CD der sechs Giele von Prohuditschupp. Der nächste grosse TV-Auftritt ist bei «Viva Volksmusik» für den 30. Januar 2016 vorgesehen.
Schon vorher besucht Lorenz Hehlen aber Moderator Beat Tschümperlin im «SRF Musikwelle Brunch».
Wer dem vifen Kühne Bert mit seinen spannenden Erlebnissen heute zuhört, kann es kaum glauben: Er wird 83 und schaut auf eine fast 70-jährige Musikerkarriere zurück.
200 Kompositionen hat Kühne Bert geschaffen. Früher mit Kapelle und Trio der Ländlermusik verbunden, hat er sich im zweiten Teil seiner Karriere als Alleinunterhalter hauptsächlich der alten Schlagermusik zugewandt.
Der ausgebildete Klavierstimmer führte als Gastwirt in Wattwil das Restaurant Linde als beliebter Ort für Musikstubeten.
Spielpartner wie Hanspeter Schmutz, Fredy Reichmuth oder Hans Frey begleiteten Kühne Bert bei seinen Tonaufnahmen.
Nach seinem kürzlichen Rückritt von öffentlichen Auftritten ist Kühne Berts Musik weiterhin regelmässig auch auf SRF Musikwelle zu hören.
Mit «Jässodu!» feiern Schauspieler Thomas Vetterli und Pianist Stefan Onitsch am Freitag, 15. Januar 2016 in Basel Premiere. Ihr neues Bühnenprogramm ist eine Hommage an den Volksschauspieler Ruedi Walter, der im Dezember den 100. Geburtstag feiern könnte.
Thomas Vetterli und Stefan Onitsch sind zu Gast bei Sämi Studer im «SRF Musikwelle Brunch». Sie stellen ihr neues Bühnenprogramm «Jässodu! E Hommage an Ruedi Walter» vor und sprechen über ihre Liebe zum Wirken des vielseitigen Volksschauspielers.




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