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HeuteMorgen

Author: Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

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«Heute Morgen» ist die Morgeninformation von Radio SRF. Die Sendung liefert die wichtigsten News aus der Schweiz und aus aller Welt. «Heute Morgen» berichtet über relevante Ereignisse aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft, ordnet ein und zeigt Hintergründe auf. Wer die Sendung hört, weiss was in der Nacht passiert ist und was sich am Tag abzeichnen wird.
2057 Episodes
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Anfang Monat wurde eine Cyberattacke auf den Schweizer Weltraumkonzern Beyond Gravity bekannt. SRF-Recherchen zeigen jetzt: Die Verantwortlichen vermuten China hinter dem Angriff. Offenbar sind Daten abgeflossen. Beyond Gravity stellt Satelliten- und Raketentechnologie her und gehört dem Bund. Bereits Anfang Oktober hat das Unternehmen über die Cyberattacke informiert und erklärt, dass mutmasslich ein «hochprofessioneller Akteur» dahinter stecke. Recherchen von SRF zeigen jetzt, dass Beyond Gravity und der Bund von China als Angreifer ausgehen. Ausserdem in der Sendung: · Alliance Care, der Schweizer Dachverband der Pflege, hat sich aufgelöst und Konkurs angemeldet · Die Ukraine kann nur noch eingeschränkt vom Satellitensystem Starlink profitieren
In einer Operation wurde dem Oberhaupt der katholischen Kirche der rechte untere Lungenlappen entfernt. Der Papst habe die Operation gut überstanden, meldet der Vatikan. Weitere Themen: Mehrere Pensionskassen berichten, dass sie Opfer eines Datenklaus geworden sind. So etwa die PK der Migros, der Post, des Bundes und der Stadt Zürich. Haben Cyberangriffe in letzter Zeit zugenommen oder täuscht der Eindruck? Die Swisscom hat vor dem Bundesverwaltungsgericht einen Sieg errungen. Das Gericht hob eine Busse der Wettbewerbskommission Weko auf. Diese war verhängt worden, weil die Swisscom beim Glasfaser-Ausbau Konkurrenten einschränke. Dem sei aber nicht so, sagt nun das Bundesverwaltungsgericht.
Mitte-Nationalrat Martin Candinas findet: Die Kontingente für Helikopter-Flüge seien nicht mehr zeitgemäss. Gleichzeitig betont er, dass man sich an die Regeln halten müsse. Gestern wurde bekannt, dass an einem Berner Helikopter-Standort mehr Helikopter starteten als erlaubt. Weitere Themen: · In Frankreich gab es gestern einen Hackerangriff der eher speziellen Art. In der Nacht auf Montag haben sich Unbekannte in die Steuersysteme mehrerer Supermarkt-Ketten gehackt und die Temperatur der Kühltruhen hochgeschraubt, teilweise bis auf 50 Grad. Der Schaden könnte immens sein. Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft. · Die Zulassung für Pestizide für den Schweizer Markt dauert zu lang. Ausserdem ist sie zu bürokratisch. Zu diesem Schluss kommt die Eidgenössische Finanzkontrolle. Das zuständige Bundesamt für Lebensmittelsicherheit akzeptiert die Kritik. Man arbeite bereits an Verbesserungen. · US-Präsident Donald Trump hat sein umstrittenes Dieselabkommen mit Russland verteidigt. Es werde die Preise senken und Landwirten in den USA helfen. Das Abkommen erlaubt Diesellieferungen von Russland in die USA - trotz Sanktionen. Das Abkommen wird auch aus Trumps eigener Partei kritisiert.
In der Nacht hat die jemenitische Huthi-Miliz erneut den Flughafen der saudi-arabischen Hauptstadt Riad angegriffen. Laut den Behörden ist ein Mensch getötet und elf weitere sind verletzt worden. Es war bereits die vierte Attacke auf den Flughafen innerhalb einer Woche. Weitere Themen: ⦁ Russland habe sich vor zehn Jahren in die Brexit-Abstimmung eingemischt - das sagt der britische Premierminister Andy Burnham jetzt in einem Podcast. Er habe nach seinem Amtsantritt Nachforschungen anstellen lassen. Er warnte dabei: Russland versuche bis heute, politische Prozesse im Westen zu stören. ⦁ Der Bund gibt ab dieser Woche zusätzliches Futter aus den Pflichtlagern frei. Grund: Das Tierfutter in der Schweiz ist weiterhin knapp. Laut dem Präsident des Bauernverbandes Markus Ritter sei die Futterernte dieses Jahr - Zitat «miserabel» gewesen. Man sorge sich, wie viele Tiere man über den Winter bekomme.
Der Bundesrat plant bis 2045 Investitionen von rund 50 Milliarden Franken in Strasse und Schiene. Heute läuft die Vernehmlassungsfrist dazu ab. Es zeigt sich: Die Vorlage stösst zwar auf Zustimmung, erntet aber auch Kritik, u.a. wegen Kosten und Klimabedenken. Weitere Themen: · Nach der Brandkatastrophe von Crans-Montana bleibt unklar, wer die Spitalkosten für zwölf verletzte Italienerinnen und Italiener bezahlt. Die Rechnungen von rund 1,5 Millionen Franken seien weiter offen, berichtet das Westschweizer Radio und Fernsehen RTS. · Im Dezember soll in den USA die Hinrichtung eines ehemaligen Militärpsychiaters per Livestream übertragen werden. Das kündigte US-Verteidigungsminister Pete Hegseth an. Der Mann hatte 2009 bei einem Amoklauf 13 Menschen getötet. Die Exekution soll durch ein Erschiessungskommando erfolgen.
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