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Author: Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

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Info 3: Nachrichten, Hintergründe, Meinungen und Analysen in Kompaktform.
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Verteidigungsminister Martin Pfister fehlt das Geld für die Armee. Pfister möchte innert zwei Jahren die Luftabwehr stark ausbauen. Doch die geplanten Systeme dürften zu spät kommen, denn der Verteidigungsminister hat kein Geld für dringend nötige Anzahlungen. Weitere Themen: In Kuba spitzt sich die Versorgungslage zu: Der Ölmangel so gross, dass gewisse Haushalte tagelang ohne Strom auskommen müssen, der Vekehr ist lahmgelegt, Flugzeuge können kein Kerosin mehr tanken. Die kubanische Regierung zückt derweil Konzepte aus der Zeit nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion. Polen rüstet angesichts der russischen Bedrohung das Militär auf, doch der Zivilschutz hinkt hinterher und die Bevölkerung scheint mental nicht auf Bedrohungen vorbereitet zu sein. Die Regierung versucht das zu ändern und verschickt in der Eile Sicherheitsratgeber an alle Haushalte.
Die Proteste auf den Strassen Irans sind verstummt. Zehntausende sind getötet worden oder hinter Gittern verschwunden. In diese Stille schreibt unter anderem Friedensnobelpreisträgerin Shirin Ebadi einen Brief, in dem sie die internationale Gemeinschaft zum Handeln auffordert. Weitere Themen: Geistes- und Sozialwissenschaftler ärgern sich über den Bund. Denn sie wurden bei den sechs neuen nationalen Forschungsschwerpunkten mit keinem Projekt berücksichtigt. Nun haben über 1000 Wissenschaftler einen Protestbrief unterschrieben - und machen dem Bund Vorwürfe. Der Schweizer Discounter Denner ist unter Druck von allen Seiten: Migros und Coop drängen mit Tiefpreisen und Eigenmarken in Denners Kerngeschäft. Die Discounter-Konkurrenz aus dem Ausland, Lidl und Aldi, setzt zunehmend auf Swissness. Wie will sich Denner in diesem Umfeld behaupten?
Seit Jahren sorgt Trainsurfing immer wieder für traurige Schlagzeilen: Vor allem dann, wenn wie kürzlich Junge dabei ums Leben kommen. Auf dem Dach fahrender Züge mitsurfen ist allerdings nicht neu, doch soziale Medien verschärfen das Problem. Weitere Themen: Italiens Regierung verschärft die Gesetze, um höhere Strafen für Demonstrierende verhängen zu können, die sich der Polizei widersetzen. Die Regierung Meloni reagiert damit auf Demonstrationen in Turin und in Mailand, an denen Polzisten angegriffen und verletzt wurden. Vor gut einem Jahr ist in Israel das Verbot des Hilfswerks UNRWA in Kraft getreten: Dieses verbietet der Uno-Organisation für Palästina-Flüchtlinge in Israel tätig zu sein. Nun wurde vor wenigen Tagen in Ostjerusalem dem Hauptquartiert der UNRWA Strom und Wasser abgedreht.
In den Epstein-Dokumenten taucht eine Vielzahl prominenter Namen auf. Darunter auch Thorbjörn Jagland, einst norwegischer Spitzenpolitiker, dann ein Jahrzehnt Generalsekretär des Europarats und Vorsitzender des Friedensnobelpreiskomitees. Wie war Jagland mit dem Sexualstraftäter Epstein verbunden? Weitere Themen: Am 8. März entscheidet die Schweizer Stimmbevölkerung unter anderem über die SRG-Initiative. Diese will die Radio- und Fernsehgebühren von 335 auf 200 Franken kürzen. Befürworter und Gegner argumentieren, sie vertreten die Anliegen der Jugend. Doch wie denken die Jungen selbst über die Intitiative? Portugal hat am Sonntag einen neuen Staatspräsidenten gewählt: der Sozialist António José Seguro erhielt zwei Drittel der Stimmen. Ein Votum für Stabilität, analysiert unser Korrespondent.
Japans Regierungspartei kann bei der Parlamentswahl nach ersten Prognosen ihre Mehrheit ausbauen. Die Rechnung von Ministerpräsidentin Sanae Takaichi scheint damit aufzugehen: Sie liess angesichts ihrer aktuell grossen Beliebtheit die Wahlen vorziehen. Weitere Themen: Durch den verheerenden Bergsturz im Lötschental verloren im Mai 2025 rund 300 Menschen auf einen Schlag ihr Zuhause. Doch auch wenn es das Dorf nicht mehr gibt: Die Gemeinschaft bleibt bestehen. Nicht zuletzt auch dank der Musik.
Die olympischen Winterspiele hätten aus Schweizer Sicht kaum besser beginnen können: Erster Tag, erste Olympia-Goldmedallie. Bei der Männer-Abfahrt in Bormio gewinnt Franjo von Allmen vor den beiden Italienern Giovanni Franzoni und Dominik Paris. Weitere Themen: Wegen der Brandkatastrophe in Crans-Montana herrscht zwischen der Schweiz und Italien eine frostige Atmosphäre. Nun ist ein bisschen Entspannung zu vermelden. Bundespräsident Parmelin traf anlässlich der Olympischen Spiele in Mailand den italienischen Staatspräsidenten Mattarella. Unternehmen in der Schweiz kommen weniger leicht und weniger günstig an Bankkredite seit dem Untergang der Credit Suisse vor drei Jahren. Das besagt eine neue Studie. Die Banken verteidigen sich: von einer Kredit-Klemme könne keine Rede sein, sagt etwa der Chef der grössten Kantonalbank, der ZKB.
Als Vorsitzender der OSZE, der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa, hat Aussenminister Ignazio Cassis am Freitag Moskau besucht. Cassis ist seit Jahren das erste europäische Regierungsmitglied, das Russland offiziell einen Besuch abgestattet hat. Ausserdem: Wegen IT-Problemen beim Auszahlungssystem der Arbeitslosenkassen warten noch immer etwa 15 Prozent der Arbeitslosen auf ihr Geld. Das Staatssekretariat für Wirtschaft hatte das Auszahlungssystem Anfang Jahr umgestellt, dabei kam es zu erheblichen Störungen. Nach der Brandkatastrophe von Crans-Montana sind die Erwartungen an ein hartes Urteil hoch, nicht zuletzt geschürt durch die mediale Aufmerksamkeit. Rechtsexperten sagen jedoch, viele dürften vom Urteil enttäuscht werden.
Aussenminister Ignazio Cassis weilt am Freitag in seiner Funktion als Vorsitzender der OSZE, der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa, für Gespräche in Moskau. Die OSZE will der Diplomatie eine Chance geben, ohne sich von der russischen Propaganda benutzen zu lassen. Weitere Themen: Am Sonntag entscheidet sich in Portugal, ob ein Sozialist oder ein Rechtsaussenpolitiker neuer Staatspräsident wird. Zentrales Wahlkampfthema war für beide Kandidaten die Lage auf dem Arbeitsmarkt und die steigenden Lebenskosten. In der Schweiz gibt es rund 300'000 Menschen, die an Long-Covid leiden, also an den Langzeitfolgen einer Corona-Infektion. Lange wurden nur die Symptome behandelt, nun wecken neue Erkenntnisse bei Forschenden und Betroffenen die Hoffnung auf neue Therapien.
Resozialisierung ist ein zentraler Teil des Schweizer Strafvollzugs. Das gilt insbesondere bei jugendlichen Straftätern. Doch im Kanton Zürich fehlen Plätze dafür. Jetzt will die Kantonsregierung neue Einrichtungen schaffen. Weitere Themen: Am Donnerstag ist der sogenannte New Start Vertrag ausgelaufen. Mit diesem begrenzten die USA und Russland die Zahl strategischer Atomwaffen, die über grosse Distanzen eingesetzt werden können. Was bedeutet das für die nukleare Sicherheit? Betreuerinnen und Betreuer, die ältere Menschen zu Hause rund um die Uhr begleiten, sind nicht dem Arbeitsgesetz unterstellt. Ausser sie werden über Dritte vermittelt. Eine Ungleichbehandlung, welche der Bundesrat nicht aufheben will. Mit welcher Begründung?
Vor zwei Jahren geriet die Polizei der Stadt Basel in die Schlagzeilen. Damals zeigte ein externer Bericht gravierende Verfehlungen. Nun hat sich die Geschäftsprüfungskommission des Stadtparlaments mit den Vorwürfen auseinandergesetzt. Weitere Themen: 24, 9 Millionen Franken soll Novartis-Chef Vas Narasimhan für das gute Geschäftsjahr 2025 als Vergütung erhalten. Ein Gehalt, das seit der Annahme der Abzocker-Initiative vor zwölf Jahren nicht mehr ausbezahlt wurde in der Schweiz. Wie ist das einzuordnen? Das weckt Hoffnung bei Alzheimerpatienten und ihren Angehörigen. Erstmals in der Schweiz ist ein Wirkstoff zugelassen für die Behandlung der Alzheimer-Krankheit. Der Wirkstoff Donanemab kann die Krankheit zwar nicht stoppen, aber doch verlangsamen.
Bund und die SBB müssen sich nochmals mit den Doppelstock-Dostozügen befassen. Im Fokus steht ein Gutachten zur Überprüfung der Barrierefreiheit. Das Bundesverwaltungsgericht hat eine entsprechende Beschwerde gutgeheissen. Weitere Themen: Im Sommer 2025 erschütterte ein Skandal die Lausanner Polizei. Auslöser waren Whatsapp-Chats mit rassistischen, antisemitischen, sexistischen und homophoben Inhalten. In der Folge wurden Polizisten freigestellt und die Stadtregierung versprach Besserung. Was hat sich seither getan? Der Bundesrat will die Rechte der Nutzerinnen und Nutzer von Google oder Meta besser schützen und damit mögliche Schäden begrenzen. Das neue Regulierungsgesetz wird noch bis Mitte Februar von Parteien, Verbänden und Kantonen geprüft. Ganz zufrieden mit der Vorlage scheint niemand zu sein.
Nachdem Roche letzte Woche seine Jahreszahlen bekannt gegeben hat, informierte nun auch der Basler Pharmakonzern Novartis. Bei der Kommunikation über die Geschäftszahlen und die Herausforderungen gab es grosse Unterschiede. Weitere Themen: Laut der Weltgesundheitsorganisation WHO könnten fast vier von 10 Krebsfällen verhindert werden. Vermeidbare Risikofaktoren sind dabei etwa das Rauchen und der Alkoholkonsum aber auch Übergewicht. Wie steht es in der Schweiz um die Prävention? Für viele Menschen war die Fussball-EM der Frauen der sportliche Höhepunkt des vergangenen Jahres. Die Verantwortlichen setzten sich danach langfristige Ziele, wie etwa bessere Strukturen und mehr lizenzierte Spielerinnen. Was ist - ein halbes Jahr später - aus diesen Zielen geworden?
Erneut ist in der Stadt Zürich ein jüdisch-orthodoxer Mann Opfer einer Gewalttat geworden. Er wurde am Montagabend attackiert und leicht verletzt. Einige Passanten griffen ein und hielten den Angreifer fest, bis die Polizei eintraf. Weitere Themen: Zum ersten Mal ist ein Mitglied des Bundesrats beim Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag angezeigt worden. Aussenminister Ignazio Cassis wird Beihilfe zu Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Völkermord vorgeworfen. Warum die Anzeige chancenlos sein dürfte. Nach einem Herzinfarkt oder einem Schlaganfall gehören Rehabilitation und Nachsorge in der Schweiz standardmässig zur Behandlung. Nicht so bei anderen medizinischen Ausnahmezuständen wie Krebs, Sepsis oder Long Covid. Das soll sich nun ändern.
Der Wirtschaftsdachverband Economiesuisse betont an der Jahresmedienkonferenz, die Schweiz sei angewiesen auf möglichst freien Handel. Dass nun auch die EU vermehrt auf Abschottung setzt, passt Economiesuisse gar nicht. Weitere Themen: Die Brandkatastrophe von Crans-Montana liegt wie ein Schatten über der Gemeinde Lutry am Genfersee. Sechs Personen aus der Gemeinde starben beim Brand, vier liegen noch immer schwer verletzt in Spitälern. Gemeindepräsident Charles Monod ist in diesen Tagen deshalb besonders gefordert. Die Bargeld-Initiative, über die wir am 8. März abstimmen, will den Schweizer Franken stärken. Doch Bargeld verschwindet aus unserem Alltag. Das ist auch in Branchen der Fall, wo Bargeld einen hohen Stellenwert hatte, wie beispielsweise in der Autobranche.
Bis 2050 will die EU klimaneutral sein. Dafür braucht es allerdings kritische Rohstoffe wie Lithium, Kupfer oder sogenannte Seltene Erden. Ein Sonderbericht des Europäischen Rechnungshofs zeigt, dass die Strategie der EU, wie sie den Zugang zu diesen Rohstoffen sichern will, ungenügend ist. Weitere Themen: China hat erneut Mitglieder einer Betrügerbande hingerichtet. Diese sollen aus Myanmar heraus Online-Betrug und andere Verbrechen begangen haben. Betrugszentren in Myanmar und anderen südostasiatischen Ländern haben sich in den letzten Jahren zu einer Milliardenindustrie entwickelt. Am Freitag sind neue Dokumente aus den Epstein-Akten veröffentlicht worden: Millionen Seiten, Tausende Videos und Fotos. Die Auswertung sämtlicher Dateien durch Medien und die Öffentlichkeit dürfte viel Zeit in Anspruch nehmen.
Der Grenzübergang Rafah, zwischen dem Gazastreifen und Ägypten, ist erstmals seit rund einem Jahr wieder offen, allerdings mit grossen Einschränkungen. Für die Menschen im Gazastreifen ist Rafah das «Tor zur Welt»; der Übergang ist der einzige, der nicht über israelisches Gebiet führt. Ausserdem: In Deutschland steht der öffentliche Nahverkehr wegen eines Warnstreiks still. Besonders betroffen ist Berlin. Weil die Stadt bereits seit Tagen mit Frost und Glätte überfordert ist, treibt der Streik dort besondere Blüten. Ist es ungesund, regelmässig ein Glas Wein zum Essen zu trinken? Unabhängige Experten prüfen aktuell die neusten Alkohol-Studien, um den Bund zu beraten. Auch das Parlament befasst sich mit dem Thema. Doch wie stark soll sich die Politik in die Frage des Alkoholkomsums einmischen?
Zürich soll ein Knotenpunkt für nächtliche Reisen per Bahn oder Bus durch Europa werden. Das ist die Vision einer neuen Studie, welche die Stadt und Zürich Tourismus in Auftrag gegeben haben. Wie könnte die Umsetzung aussehen? Ausserdem: Seit Jahren möchte die Grimselregion einen Tunnel, der das Haslital im Kanton Bern mit dem Goms im Wallis verbindet. 22 Kilometer lang soll der Tunnel einer Schmalspurbahn sein. Nun hat der Bundesrat das Projekt in seine Liste mit den dringendsten Bahnprojekten aufgenommen. Es sind die grossen Techfirmen, die bei der Entwicklung der Künstlichen Intelligenz dominieren. Doch es gibt mahnende Stimmen: KI sei zu wichtig, um sie grossen Konzernen zu überlassen. Die Gesellschaft solle sich KI zurückholen - Künstliche Intelligenz solle zu einem öffentlichen Gut werden.
Nach langem Hin und Her stellen sich die FDP-Delegierten gegen eine weitere Senkung der Radio- und Fernsehgebühren. Die Schweiz stimmt am 8. März darüber ab, ob Haushalte künftig 200 Franken Radio- und Fernsehgebühren zahlen, statt wie heute 335 Franken. Weitere Themen: Derzeit haben klimapolitische Anliegen eher einen schweren Stand, in der Schweiz, aber auch in anderen Ländern. Die Grünen suchen Wege, um das wieder zu ändern. Klimaschutz war das Hauptthema an ihrer Delegiertenversammlung am Samstag in Chur. Eine Erhebung zum Kultur- und Freizeitverhalten der Schweizerinnen und Schweizer zeigt: Seit der Coronapandemie gehen die Menschen hierzulande weniger in Clubs, auf Konzerte oder ins Theater, sondern verfolgen vermehrt kreative Hobbies - gerade auch junge Leute.
US-Präsident Donald Trump und der Chef der US-Notenbank Fed, Jerome Powell, liegen im Clinch. Powell wollte sich bei Zinsentscheiden nicht von Trump dreinreden lassen. Seine Amtszeit endet offiziell im Mai. Nun hat Trump einen Nachfolger nominiert. Weitere Themen: Das Gesundheitsministerium in Gaza spricht von 71'000 Palästinenserinnen und Palästinensern, die im Gazakrieg getötet wurden. Israel hat diese Zahl stets bestritten. Nun bezeichnete ein hochrangiger Angehöriger der israelischen Armee diese Zahl doch als zutreffend. Das ist bemerkenswert. Warnungen wurden in den Wind geschlagen, Kontrollen fehlten: Der Rüstungskonzern des Bundes, die Ruag, hat versagt in der Affäre um Geschäfte mit Kriegsmaterial. Doch die Geschäftsprüfungskommission des Ständerats stellt auch Ex- Verteidigungsministerin Viola Amherd kein gutes Zeugnis aus.
Die Migros schliesst bis Ende Jahr alle 15 Filialen des Buchhändlers Ex Libris. Das Online-Buchgeschäft wird schrittweise zum Onlinehändler Galaxus verlagert. 230 Mitarbeitende sind von den Filialschliessungen betroffen, ein Stellenabbau ist nicht ausgeschlossen. Ausserdem: Ein Monat ist seit der Brandkatastrophe von Crans-Montana vergangen. 40 Menschen sind bei dem Brand ums Leben gekommen. Über 100 Menschen wurden zum Teil sehr schwer verletzt. Nicht nur das Wallis, sondern die ganze Schweiz ringt seither mit dem richtigen Umgang mit der Katastrophe.
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