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Von Zeit zu Zeit - #vzzzPodcast

Author: Gordian Scheuermann und Jan Timm

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Manchmal erkenntnisreich, manchmal rührselig, manchmal witzig, manchmal laberig. Aber immer ohne Internet. Nichts von dem, was wir zu wissen glauben, überprüfen wir während der Sendung.
206 Episodes
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In dieser Folge von des Podcasts von Zeit zu Zeit tauchen Jan und Gordian tief in die Geschichte des Craft Beers in Deutschland ein – und entdecken dabei, wie ein traditionelles Brauerei-Unternehmen den Trend nach Deutschland brachte. Die Episode verbindet persönliche Anekdoten, historische Einblicke und unterhaltsame Diskussionen über die Entwicklung der Bierkultur und mehr. The Punch and Judy Show Die Folge startet mit einem Exkurs zu Mr. Punch. Dieses englische Pendant zum Kaspertheater hat nicht nur ihre eigene spannende Geschichte. Sie ist auch die Basis für das berühmte Punch Magazin, dem ersten großen englischen Satiremagazin im letzten Jahrhundert. Die Geburt des Craft Beers in Deutschland: Radebergers Pionierrolle Und dann geht es weiter mit einer deutschen Geschichte: Ende der 2000er-Jahre erkannte Radeberger, dass der deutsche Biermarkt neue Impulse braucht. Statt sich auf traditionelle Rezepte und weitere Mischgetränke zu beschränken, schickte das Unternehmen seinen Braumeister Marc Rauschmann auf eine Weltreise, um internationale Biertrends zu studieren. Braufactum: Mehr als nur ein Label Braufactum wurde schnell zum Synonym für Innovation in der deutschen Bierbranche: Sie wagten sich an ungewöhnliche Bierstile wie IPA, die in Deutschland bis dahin kaum bekannt waren. Die besondere Flaschenformen von Braufactum waren ein Alleinstellungsmerkmal. Und Radeberger konnte seine Vertriebswege und Ressourcen nutzen, um Braufactum als Premium-Marke zu etablieren. Rotkäppchen: Vom Ost-Sekt zur bundesweiten Erfolgsgeschichte Ein weiterer spannender Exkurs der Folge dreht sich um Rotkäppchen, den Sekt aus Sachsen-Anhalt, der in den 90ern zum Marktführer in Deutschland aufstieg. Vor 150 Jahren zunächst als "Monopol" gestartet, musste die Marke aufgrund rechtlicher Probleme umbenannt werden. Der Name Rotkäppchen entstand aus der roten Kappe auf der Flasche – eine Notlösung, die sich als Markenzeichen durchsetzte. Trotz anfänglicher Vorurteile gegen "Ost-Produkte" im Westen wuchs Rotkäppchen stetig. Heute ist es mit 40% Marktanteil der führende Sektanbieter in Deutschland – auch ein Beweis dafür, dass Markenstärke und Anpassungsfähigkeit den Unterschied machen. In dieser Episode erfährst du: - Wie Radeberger mit Braufactum den Craft-Beer-Trend nach Deutschland brachte. - Wie Tradition und Innovation in der Bierkultur Hand in Hand gehen können. - Warum Rotkäppchen vom "Ost-Sekt" zum Marktführer wurde – und was wir daraus über Markenbildung lernen können. - Wer Mr. Punch ist und warum dieser Podcast seinen Namen beibehält Abonnier unseren Podcast hier oder auch auf Spotify, Apple oder YouTube, teile diese Folge mit Freund:innen und erzähle uns in den Kommentaren auf YouTube oder auf Bluesky von deinen ersten Erfahrungen mit Craft Beer. Denn gute Geschichten beginnen beim Zuhören. Folge auf Spotify: https://open.spotify.com/show/7kVdmMboEGhSOrZ5JeIRsj Folge auf Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/von-zeit-zu-zeit-vzzzpodcast/id1455281628 Folge auf YouTube: https://www.youtube.com/@GordianScheuermann/podcasts Diskutier mit uns auf YouTube oder auf Bluesky: https://bsky.app/profile/vzzzpodcast.bsky.social
KI-Hype & Arbeitsmarkt Ein Thema der Folge ist der KI-Hype und seine Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. Ankündigungen und Prognosen lösen hier ungewollte Kettenreaktionen aus: 1. Als der Verkehrsminister ankündigte, den Führerschein bald günstiger zu machen, sanken die Anmeldungen drastisch – weil viele warteten. Die Folge: Fahrschulen entlassen Personal, und am Ende wird der Führerschein wohlmöglich teurer. 2. Der "Job-Futuromat" des Jobcenters bewertet Berufe danach, wie stark sie automatisierbar sind. Steuerfachangestellte wurden dabei als potenziell 100% durch KI ersetzbar eingestuft – was dann zu Nachwuchsmangel führte. Transhumanismus: Die Illusion vom ewigen Leben Ein kontroverses Thema ist der Transhumanismus, der KI, Robotik und Prothetik als Schlüssel zu einem längeren Leben betrachtet. Schon heute ermöglichen moderne Prothesen Menschen mit Amputationen sportliche Höchstleistungen. In Zukunft könnten gesunde Menschen sich freiwillig künstliche Gliedmaßen oder Organe implantieren lassen – weil sie wohlmöglich besser funktionieren als die biologischen Originale. Aber Transhumanisten träumen auch davon, ihr Bewusstsein in KI-Systeme zu übertragen, um ewig zu leben. Doch hier wird es philosophisch: Was ist Bewusstsein überhaupt? Kann KI es jemals besitzen? Wenn das passiert, geraten wir dann nicht in eine Stillstandsgesellschaft: Wenn Menschen nicht mehr sterben, verändern sich Ideen und Werte nicht mehr – und die Menschheit bleibt in alten Denkmustern stecken. KI in der Literatur: Warum Science-Fiction uns warnt Jan und Gordian diskutieren, ob und warum Science-Fiction-Autoren wie Arthur C. Clarke, Philip K. Dick oder William Gibson in ihren Werken oft düstere KI-Szenarien entwerfen - Blade Runner, 2001, Neuromancer: In diesen Klassikern wird KI meist als bedrohlich oder unberechenbar dargestellt. Warum? - Star Trek & Asimov: Es gibt auch positive Beispiele wie Data aus Star Trek oder Asimovs Roboter-Geschichten, die KI als nützlich und harmonisch darstellen. Fazit: Zwischen Fortschritt und Menschlichkeit Die Episode endet mit einer offenen Frage: Wie viel Technologie verträgt die Menschheit? Jan und Gordian plädieren für einen kritischen, aber neugierigen Umgang mit Technologie. Denn am Ende geht es nicht nur um Fortschritt, sondern um Menschlichkeit. In dieser Episode erfährst du: - Warum Lebkuchenbier ein mutiges Experiment der Craft-Beer-Szene ist – und warum es nicht jedem schmeckt. - Wie KI-Ankündigungen den Arbeitsmarkt durcheinanderbringen – und warum Fahrschulen und Steuerberater plötzlich in der Krise stecken. - Was Transhumanismus ist – und warum die Idee vom ewigen Leben mehr Probleme schafft, als sie löst. - Warum Science-Fiction-Autoren uns seit Jahrzehnten vor KI warnen – und was wir daraus lernen können. - Ob KI wirklich Bewusstsein entwickeln kann – oder ob sie immer nur ein Wahrscheinlichkeitssystem bleiben wird. Abonnier unseren Podcast hier oder auch auf Spotify, Apple oder YouTube, teile diese Folge mit Freund:innen und erzähle uns in den Kommentaren oder auf Bluesky von deiner Meinung zum Transhumanismus. Bist du auch kritisch oder übersehen wir etwas? Denn gute Geschichten beginnen beim Zuhören. Folge auf Spotify (https://open.spotify.com/show/7kVdmMboEGhSOrZ5JeIRsj) Folge auf Apple Podcasts (https://podcasts.apple.com/de/podcast/von-zeit-zu-zeit-vzzzpodcast/id1455281628) Folge auf YouTube: https://www.youtube.com/@GordianScheuermann/podcasts Diskutier mit uns auf YouTube oder auf Bluesky: https://bsky.app/profile/vzzzpodcast.bsky.social 00:00:00 - Intro 00:00:17 - Schanzen Christkindelbräu vs. Störtebeker Atlantik Ale AF 00:04:00 - Heim-Server oder Streaming 00:11:15 - Mischgetränke 00:19:58 - Teurere Führerscheine 00:23:00 - Die Versprechen der KI 00:35:00 - Transhumanisten 00:48:40 - Neuromancer 01:01:20 - Und China? 01:04:13 - Versprechen der KI Reprise und Outro
J. R. R. Tolkiens Werke sind nicht nur Literatur, sondern kulturelle Meilensteine. Doch wie gelang die Übertragung dieser komplexen, mythischen Welten auf die Leinwand? In dieser Folge diskutieren Gordian und Jan die Faszination und die Herausforderungen der Adaptionen durch Peter Jackson. Tolkien: Der Meister der Mythen Tolkien schuf mit Der Herr der Ringe, Der Hobbit und weiteren Werken nicht nur Geschichten, sondern ganze Universen. Seine Sprache, die detaillierte Weltbau-Elemente und die unterschiedlichen Kulturen machen seine Werke zu einem Meisterwerk der Fantasy. Besonders spannend: die Übersetzungen und wie sie die Stimmungen der Charaktere einfangen – oder verfehlen. Die Diskussion wirft Fragen auf: Sollte Bilbo „Chef“ zu Frodo sagen? Oder ist „Meister Frodo“ die bessere Wahl? Und wie spricht man eigentlich Minas Tirith aus? Peter Jackson: Visionär oder Verräter? Peter Jacksons Herr der Ringe-Trilogie gilt als Meisterwerk des Kinos – doch spätestens seine Hobbit-Verfilmung polarisiert. Während die visuellen Effekte und die düstere Ästhetik von Mittelerde begeistern, wirft die Folge kritische Blicke auf dramaturgische Entscheidungen. Kino vs. Buch: Wer gewinnt? Die Folge stellt die zentrale Frage: Kann ein Film ein Buch jemals vollständig einfangen? Die Antwort: Nein – aber er kann es ergänzen. Während die Bücher Tiefe und Mythos bieten, schafft das Kino emotionale Intensität und visuelle Pracht. Doch wo Jackson Technik und Spektakel in den Vordergrund stellt, fehlt manchmal der Zauber der Vorlage. Ein besonderer Fokus liegt auf der Beziehung zwischen Bilbo und Thorin: Im Buch entwickelt sie sich langsam und subtil, im Film wird sie dramatischer inszeniert. Ist das notwendig für die Handlung – oder eine unötige Überhöhung? Kino als Erlebnis: Warum der große Bildschirm zählt Abschließend wird die Bedeutung des Kinos selbst diskutiert: Kino ist kein Streaming. Es zwingt den Zuschauer, sich hinzugeben – ohne Ablenkung, ohne Vor- und Zurückspulen. Gerade bei Fantasy-Filmen wie Der Herr der Ringe oder Der Hobbit entfaltet sich die Magie des Kinosaals erst richtig: Sounddesign, vertikale Kamerafahrten und die Unmittelbarkeit machen den Unterschied. Peter Jackson versteht es, den Zuschauer mitzureißen – selbst wenn nicht jede Szene perfekt gelingt. In dieser Episode erfährst du: - Wie Tolkien Mittelerde erschaffen hat – und warum seine Sprachvielfalt so entscheidend ist. - Warum Peter Jacksons Filme polarisieren: Zwischen technischer Meisterleistung und dramaturgischen Schwächen. - Die Rolle von Andy Serkis‘ Gollum: Ein Meisterwerk der Schauspielkunst – oder eine übertriebene Darstellung? - Buch vs. Film: Wo die Adaptionen gelingen – und wo sie scheitern. - Kino als Medium: Warum der große Bildschirm für Fantasy-Filme unersetzlich ist. Abonnier unseren Podcast hier oder auch auf Spotify, Apple oder YouTube, teile diese Folge mit Freund:innen und erzähle uns in den Kommentaren auf YouTube oder auf Bluesky von dir wichtigen Momenten in Tolkiens Werken und auch in Jacksons Verfilmungen. Denn gute Geschichten beginnen beim Zuhören.
Medienkritik: Gefälligkeitsjournalismus und Aktivismus Die 4. Gewalt – die Medien – steht in der Kritik. Richard David Precht und Harald Welzer analysieren in ihrem Buch Die vierte Gewalt, wie Journalismus in Krisenzeiten oft in Gefälligkeitsjournalismus verfällt oder aktivistisch wird. Doch was bedeutet das konkret? Gefälligkeitsjournalismus meint die Tendenz, unangenehme Wahrheiten zu ignorieren, um Konflikte zu vermeiden oder bestimmte Narrative zu bedienen. Aktivismus hingegen beschreibt das Sich-Zu-Eigen-Machen von Themen und Haltungen und dadurch die gesellschaftliche Verantwortung als "4. Gewalt" zu verraten. Die Migrationskrise 2015: Einseitige Berichterstattung und ihre Folgen 2015 prägte der Satz „Wir schaffen das“ die deutsche Medienlandschaft. Die Berichterstattung war zunächst überwiegend positiv und betonte die Willkommenskultur. Doch kritische Stimmen – etwa zu Integrationsproblemen oder finanziellen Belastungen für Kommunen – fanden kaum Gehör. Erst nach der Silvesternacht in Köln kippte die Stimmung. Plötzlich rückte die Debatte um Sicherheit und Integration in den Fokus. Die Medien hatten sich zunächst zu sehr auf die politische Linie von Angela Merkel eingestimmt und die komplexen Realitäten ausgeblendet. Eine wichtige Frage bleibt: Haben Medien hier ihre Kontrollfunktion vernachlässigt? Corona-Pandemie: Wissenschaft, Politik und die Rolle der Medien In der Corona-Krise orientierten sich Medien stark an wissenschaftlichen Empfehlungen – vor allem an Stimmen wie Christian Drosten oder Karl Lauterbach. Doch diese Ausrichtung war nicht immer ausgewogen. Alternative Positionen, etwa von Hendrik Streeck oder Alexander Kekulé, wurden oft marginalisiert oder sogar lächerlich gemacht. Die Ständige Impfkommission STIKO stand plötzlich im Kreuzfeuer der Kritik, obwohl sie eigentlich für ihre evidenzbasierte Arbeit bekannt ist. Hier zeigt sich ein Dilemma: Sollten Medien in einer Krise Einigkeit vermitteln – oder Vielfalt abbilden, selbst wenn das Unsicherheit schafft? Ukrainekrieg: Zwischen öffentlicher Meinung und journalistischer Verantwortung Beim Ukrainekrieg wird den Medien vorgeworfen, zu einseitig zu berichten – diesmal jedoch nicht im Sinne von Gefälligkeit, sondern von Aktivismus. Viele Medien forderten mehr Waffenlieferungen oder härtere Sanktionen, während kritische Stimmen, die etwa eine diplomatische Lösung forderten, kaum Gehör fanden. Precht selbst geriet hier in die Kritik, als er früh eine Kapitulation der Ukraine ins Spiel brachte. Die Frage ist: Dürfen Medien Haltung zeigen und was bedeutet das überhaupt – oder müssen sie neutral bleiben, um den Diskurs offen zu halten? Twitter, Algorithmen und die Blasen der Meinungsbildung Social Media – besonders das ehemalige Twitter – hat die Medienlandschaft stark geprägt. Doch nicht zum Guten. Journalisten nutzten Twitter lange als Recherchetool, doch die Plattform spiegelte nie die gesamte Gesellschaft wider. Stattdessen entstand eine digitale Ethik, in der Aufmerksamkeit über Inhalt siegte. Die Medien haben sich hier oft selbst in die Falle begeben: Sie folgten den Trends, statt sie kritisch zu hinterfragen. In dieser Episode erfährst du: - Warum Gefälligkeitsjournalismus und Aktivismus die Medien in Krisenzeiten prägen. - Wie die Migrationskrise 2015 zeigte, dass Medien oft einseitig berichten – und wodurch dies korrigiert wurde. - Warum die Corona-Berichterstattung zeigt, dass Berichterstattung über wissenschaftliche Themen ein fundiertes Wissen erfordert und einzelne Menschen nicht Dir Wissenschaft sind. - Wie der Ukrainekrieg die Debatte über Haltungsjournalismus neu entfachte: Dürfen Medien Partei ergreifen? Welche Rolle Social Media bei der Verzerrung der Medien-Realität spielt. Abonnier unseren Podcast hier oder auch auf Spotify, Apple oder YouTube, teile diese Folge mit Freund:innen und erzähle uns in den Kommentaren auf YouTube oder auf Bluesky von deiner Einschätzung: Haben Medien in Krisenzeiten zu viel Macht – oder zu wenig Mut?
Dithmarschen, Friesland und die Kunst der Abgrenzung Wer schon mal versucht hat, in Norddeutschland die geografischen und kulturellen Grenzen zwischen Dithmarschen, Nordfriesland, Ostfriesland und dem restlichen Friesland zu erklären, weiß: Das ist ein Unterfangen, das selbst Einheimische stutzen lässt. Die Ditmarscher – stolz und eigenwillig – beharren darauf, keine Friesen zu sein, während die Friesen ihrerseits Ditmarschen fast als Teil ihrer Region empfinden. Brauchtum: Wenn Traditionen lebendig werden Ob Vatertagsumzüge im Emsland oder das Boßeln in Dithmarschen: Brauchtum ist in Norddeutschland mehr als nur Folklore. Es ist ein Lebensgefühl, das Generationen verbindet. Doch während solche Traditionen auf dem Land noch hochgehalten werden, wirken sie in der Stadt oft befremdlich. Warum? Weil Brauchtum Authentizität und Gemeinschaft braucht, um zu funktionieren. Und die findet man am ehesten dort, wo die Menschen noch miteinander leben. Kulinarische Traditionen: Marzipan, Brot ohne Salz und die Geschichten dahinter Eine weitere norddeutsche Tradition ist Marzipan aus Lübeck; und es ist weltberühmt – doch wer glaubt schon, dass es aus einer Kriegs- und Krisenzeit stammt? Ähnlich verhält es sich mit dem salzfreien Brot aus Florenz, das heute noch als kulinarische Kuriosität gilt. Beide Produkte sind demnach Zeugnisse von Kreativität und Anpassungsfähigkeit in schwierigen Zeiten und zudem identitätsstiftend. Und sie zeigen: Europa ist nicht nur eine politische Union, sondern auch ein kulinarisches Abenteuer. Europäische Identität: Was hält uns zusammen? Was bedeutet es eigentlich, Europäer zu sein? Ist es die Geografie, die Geschichte, die Kultur – oder vielleicht einfach die Haltung? Die Diskussion über den Homo Europaeicus zeigt, wie schnell solche Begriffe in pseudowissenschaftliche und rassistische Narrative abgleiten können. Dabei geht es doch eigentlich um etwas ganz anderes: um die Vielfalt, die uns ausmacht – und die Gemeinsamkeiten, die uns verbinden. In dieser Episode erfährst du: - Dithmarschen, Nordfriesland, Ostfriesland, Westfriesland: Warum die geographische Zuordnung im Norden so kompliziert ist – und was das über regionale Identität verrät. - Brauchtum und Traditionen: Von Vatertagsumzügen bis zu lokalen Festen – wie regionale Bräuche Europa prägen. - Kulinarische Traditionen: Warum Marzipan aus Lübeck und salzfreies Toskanabrot mehr als nur Lebensmittel sind. - Europäische Identität: Was bedeutet es, Europäer zu sein – und warum der Begriff "europäische Rasse" problematisch ist. - Die EU und ihre Mitglieder: Wer gehört dazu, wer nicht – und ob Norwegen und die Schweiz trotzdem gut dastehen. Abonnier unseren Podcast hier oder auch auf Spotify, Apple oder YouTube, teile diese Folge mit Freund:innen und erzähle uns in den Kommentaren auf YouTube oder auf Bluesky von deiner Lieblingsregion in Europa. Denn gute Geschichten beginnen beim Zuhören.
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