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Design Thinking Podcast

Author: Ingrid Gerstbach

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Description

Der Design Thinking Podcast mit Ingrid und Peter Gerstbach bietet tiefgehende Einblicke in die Prinzipien und Anwendungen von Design Thinking. Wir sprechen über die Kunst, komplexe Probleme zu lösen, Kunden wirklich zu verstehen und innovative Lösungen zu entwickeln. Mit Beispielen aus unserem Alltag und fundierten Analysen zeigen wir, wie Unternehmen und Teams Klarheit gewinnen, Kreativität gezielt einsetzen und Veränderungen erfolgreich gestalten können. Ob Trends im Innovationsmanagement, die Zukunft der Arbeit oder konkrete Methoden – dieser Podcast liefert Impulse für alle, die mit Design Thinking echten Mehrwert schaffen wollen.
423 Episodes
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Ein Kunde will ein Dashboard, der nächste automatische Benachrichtigungen, der dritte einen wöchentlichen Bericht. Kennt ihr solche Wunschlisten? Je mehr Kundengespräche man führt, desto länger werden sie, und desto schwerer fällt die Entscheidung, was man umsetzt. In dieser Folge sprechen wir über Jobs to be Done: den Ansatz, hinter einem Kundenwunsch die eigentliche Aufgabe zu erkennen. An einem Beispiel aus der Auftragsverfolgung zeigen wir, warum drei Features oft ein einziger Job sind, welche funktionalen, emotionalen und sozialen Aspekte darin stecken und wie wir mit Design Thinking von der konkreten Situation über den Workshop bis zum Prototyp kommen. Außerdem stellen wir unsere neuen Weiterhören-Tipps vor und freuen uns über euer Feedback dazu. Erwähnt: unser Buch „77 Tools für Design Thinker“, in das wir Jobs to be Done schon 2017 aufgenommen haben: https://ingridgerstbach.com/buch/77-tools Wenn ihr Kundenwünsche in eurem Unternehmen genauer verstehen und Lösungen früh testen wollt, begleiten wir euch gern dabei: https://gerstbach.at/angebot/kundenzentrierung-innovation/ Alle Kapitel und Details auf der Episodenseite: https://gdt.li/dt747 Weiterhören: • DT02: Was bringt Design Thinking? – Henry Fords „schnellere Pferde“ und das Bedürfnis hinter dem Wunsch https://gdt.li/dt02 • DT146: Prototyping im Design Thinking – Papier, Karton oder Lego statt einer 200-seitigen Spezifikation https://gdt.li/dt146 • DT523: Design Thinking im Unternehmensalltag – Hörerin Sarah aus Ulm fragt, was sich auch ohne den ganzen Prozess übernehmen lässt https://gdt.li/dt523
Wir holen Vertrieb, IT, Marketing und Kundenservice an einen Tisch und hoffen auf neue Ideen. Am Ende reden alle über das, was ohnehin jeder weiß. Warum eigentlich? Es geht um den Shared Information Bias: Gruppen besprechen bevorzugt gemeinsames Wissen, das Wissen Einzelner geht unter. Wir sprechen über Bikeshedding, Hidden Profiles und darüber, warum Innovation durch Reibung entsteht. Und wir zeigen, wie Design Thinking mit Brainwriting, Beobachtung und einer Moderation, die Widerspruch einlädt, gegensteuert. Wenn ihr das verborgene Wissen in euren Teams heben wollt, begleiten wir euch gerne mit einem moderierten Workshop: https://gerstbach.at/angebot/workshops/ Erwähnt: Montagsimpuls „Die Kaffeekapseln-Falle“ https://ingridgerstbach.com/blog/die-kaffeekapseln-falle, „Die 7 Ausreden der Unternehmen“ https://gdt.li/7ausreden, „Design Thinking in IT-Projekten“ https://gdt.li/buchdtit. Studien: https://doi.org/10.1037/0022-3514.48.6.1467, https://doi.org/10.1037/0022-3514.91.6.1080, https://doi.org/10.1177/1088868311417243 Mehr auf der Episodenseite: https://gdt.li/dt746 Weiterhören: • DT61: 7 Fakten über Teamarbeit, die Sie noch nicht kennen – Ringelmann-Effekt, Minoritätseffekt und warum müde Gruppen kooperativer arbeiten https://gdt.li/dt61 • DT432: Das perfekte Design-Thinking-Team zusammenstellen – Wie groß, wer eingeladen wird und warum T-shaped People mehr zählen als Fachwissen https://gdt.li/dt432 • DT505: Typisch weiblich? – Die Heidi/Howard-Fallstudie und wie Stereotype die Teamauswahl verzerren https://gdt.li/dt505
Euer Produkt ist objektiv besser als das, was eure Kunden bisher nutzen. Trotzdem wechselt niemand. Woran liegt das? Menschen vergleichen ein neues Produkt nicht mit dem alten, sondern mit ihren Gewohnheiten und all den Handgriffen, über die sie längst nicht mehr nachdenken. Wir sprechen darüber, was beim Wechsel tatsächlich aufgegeben wird: vertraute Abläufe, Daten, Routinen und vor allem Sicherheit. Die eigentliche Konkurrenz ist selten ein anderes Unternehmen, sondern der Status quo. Und der gefährlichste Moment liegt vor dem ersten Nutzen. Konkret wird es an der geänderten Routenplanung in der Bergfex-App und an fünf Lade-Apps aus dem Urlaub mit dem Elektroauto. Wenn ihr das Problem kennt, dass euer Produkt eigentlich gut ist und trotzdem nicht angenommen wird, schauen wir uns das gerne mit euch an: https://gerstbach.at/angebot/kundenzentrierung-innovation/ Alle Kapitel und weiterführende Hinweise gibt es auf der Episodenseite: https://gdt.li/dt745 Weiterhören: • DT408: Innovation ist Vertrauenssache – Glaubwürdigkeit, Zuverlässigkeit, Vertrautheit und der Gewöhnungseffekt bei Neuem https://gdt.li/dt408 • DT714: Denkfaulheit als Phänomen in Unternehmen – Der „kognitive Geizhals“, Status-quo-Bias und Sunk-Cost-Fehlschluss https://gdt.li/dt714
Wenn wir etwas verbessern wollen, denken wir fast immer zuerst daran, eine neue Funktion, einen weiteren Prozessschritt, ein zusätzliches Meeting oder noch ein Tool hinzuzufügen. Dabei liegt die bessere Lösung manchmal genau in der anderen Richtung. Nicht mehr, sondern weniger. In dieser Episode geht es darum, warum wir das Weglassen so selten als Innovation erkennen und weshalb gerade darin oft die größte Verbesserung steckt. 0:00 Intro & Begrüßung 1:10 Die Grundthese und der Onboarding-Workshop 4:29 Psychologischer Reflex und Subtraction Neglect 9:20 Warum Hinzufügen sich besser anfühlt 10:50 Wie Komplexität durch Nicht-Streichen entsteht 13:56 Warum Weglassen politisch ist 16:02 Widerstand vermeiden: Die richtige Sprache 19:15 Design Thinking, SCAMPER und Customer Journey 22:16 Weglassen psychologisch klug umsetzen 25:03 Gute vs. schlechte Subtraktion und Fazit Weiterhören: • DT741: Die unsichtbaren Innovationen Japans – Umgedrehte Zugsitze, Kofferablagen im Lokal und ein Udon-Koch mit nur einem Gericht https://gdt.li/dt741 • DT77: Priorisierung: Die Kunst, das Richtige liegen zu lassen – Für jedes neue Vorhaben ein anderes streichen und Zurückgestelltes auf den Parkplatz https://gdt.li/dt77 • DT745: Wenn das bessere Produkt verliert – Wechselkosten, Gewohnheit als Konkurrenz und Hürden vor dem ersten Nutzen https://gdt.li/dt745
Kennst du das? Jemand sagt in der Kaffeepause etwas halb im Spaß, fast entschuldigend – und genau dieser Satz ist eigentlich die Idee, nach der ihr im Workshop die ganze Zeit gesucht habt. Beiläufige Bemerkungen, Witze, abgeschwächte Nebensätze: Sie klingen nach nichts, aber sie sind oft ehrlicher als alles, was offiziell auf Post-its landet. In dieser Episode schauen wir genau hin, warum das so ist – und was du als Moderator oder Teilnehmer tun kannst, damit solche schwachen Signale nicht einfach im Raum verschwinden. Weiterhören: • DT528: Psychologische Sicherheit – Warum Schweigen keine Zustimmung ist und eine wütende Reaktion Vertrauen sofort zerstört https://gdt.li/dt528 • DT114: 3 Methoden, um mit Introvertierten Ideen zu generieren – Moderationskärtchen-Killer, Ideas to go und Stiller Kreis: erst allein, dann gemeinsam https://gdt.li/dt114 • DT135: Seien Sie bitte peinlich! – Warum Scham Kreativität blockiert und wie sich der Ideenmuskel trainieren lässt https://gdt.li/dt135
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