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Author: Christian Lunger & Markus Scheiber

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Description

Informations- & Servicedesign im Raum mit Markus Scheiber & Christian Lunger
90 Episodes
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Sustainability in signage is a subject that often feels abstract. In conversation with Erik Sørensen Ruiz of Modulex, it becomes far more concrete. Modulex has worked with modular systems for many years and continues to explore how wayfinding can become more durable and more circular. Erik explains how deeply this mindset is embedded within the company. For Modulex, sustainability means considering materials across their entire life cycle: cleaning, recoating, reusing or recycling locally – depending on what is most appropriate from an environmental perspective. One example is ReBond, a material produced from discarded carpets from the hospitality sector. The textiles are shredded, processed and pressed into new panels. An independent CO₂ analysis shows that ReBond carries significantly lower emissions than conventional aluminium composite sheets. The discussion also turns to how designers and clients can make informed, sustainable choices: through certified raw materials, aluminium sourced from regions powered by renewable energy, local procurement and a clear understanding of genuine recycled content. The CO₂ footprint can act as a shared language – provided the data is gathered in a comparable way. Another key point: the most powerful levers often lie in design. The size, number and placement of signs influence the environmental impact more strongly than material selection alone. To support this, Modulex has developed a carbon modelling service that evaluates projects holistically and highlights early on where emissions arise. Towards the end, Erik reflects on the market share of sustainable solutions. It remains small. Pricing structures and limited awareness both play a role. Modulex therefore focuses on sharing knowledge and making alternatives more widely accessible. This episode illustrates how sustainability in wayfinding can emerge – not as an addon, but as an integral part of material, process and responsibility. Shownotes https://modulex.com Modulex | How to implement a sustainable signage project Modulex | Eco-Friendly Signage Modulex | Billund Upcycling Turning Waste into Worth: How Modulex Designs for a Circular Future Modulex | Carbon Modelling: How We Can Measure the Carbon Footprint of Your Project https://www.motasdesign.com
How do we find our way through spaces we have never visited before? And what happens when orientation is shaped less by signs and more by atmosphere, landmarks and subtle spatial cues? In this episode, Christian Lunger speaks with Ari Lorenzana and Simon Borg from Populous, a global architecture and design firm specialising in large‑scale public venues. Their work spans sports environments and immersive settings, always with a focus on how people move through and experience a building. The conversation explores how gaming influences our understanding of navigation. Open worlds instead of linear routes. Exploration rather than simple direction. Spaces that guide through their own character. Ari and Simon describe how these ideas can be translated into real architecture: through spatial choreography, through light, through landmarks, through buildings that lead without instructing. And why wayfinding becomes more meaningful when it is considered from the very beginning of the design process. A calm, focused half hour on movement, perception and the question of how spaces can speak — quietly, but with intention. Shownotes https://populous.com https://www.motasdesign.com
In dieser Episode spricht Christian Lunger mit Hannes Embacher von den Österreichischen Bundesforsten über die Neugestaltung des Informations- und Zahlungsprozesses an der Mautstraße ins Kaiserbachtal. Gemeinsam mit motasdesign wurde der Ablauf rund um die Mautstation – und an den wichtigsten Orientierungspunkten weiter oben – so überarbeitet, dass er für Besucher*innen leichter nachvollziehbar ist und der Betrieb spürbar ruhiger läuft. Die Umstellung vom alten Schrankensystem auf eine kamerabasierte Lösung brachte allerdings neue Herausforderungen. Viele Besucher*innen waren unsicher, ob ihr Kennzeichen wirklich erfasst wurde oder wann genau sie bezahlen sollten. Schon kleine Irritationen führten zu Beschwerden – und die summierten sich. Weil das Kaiserbachtal ein stark frequentierter Naturraum ist, wurde die gesamte Besucherreise genau unter die Lupe genommen: Wo entstehen Unsicherheiten? Welche Hinweise braucht es tatsächlich? Und wie lässt sich der Ablauf so gestalten, dass er sich von selbst erklärt – ohne zusätzliche Erklärungen oder Eingriffe? Aus dieser Analyse entstand ein bewusst reduziertes Leitsystem: klare Beschilderung, eindeutige Symbole, große Schrift und Bildschirme, die sofort Rückmeldung geben. Ein zentraler Schritt war die Umstellung des Bezahlens – nicht mehr bei der Einfahrt, sondern erst bei der Ausfahrt. Wichtig war auch die enge Zusammenarbeit aller Beteiligten. motasdesign moderierte die Gespräche, strukturierte die Anforderungen und half dabei, ein gemeinsames Verständnis zu schaffen. Die Visualisierung der Abläufe machte Entscheidungen greifbarer und zeigte, wo kleine Anpassungen große Wirkung entfalten. Heute ist die Veränderung deutlich spürbar: weniger Fehlerfälle, weniger Beschwerden, ein ruhigerer Betrieb und ein klarer Anstieg der Onlinezahlungen. Das System funktioniert, weil die Informationen im richtigen Moment kommen – und weil der gesamte Ablauf konsequent aus der Sicht der Nutzer gedacht wurde. Shownotes Österreichische Bundesforste – Willkommen, wo die Natur zuhause ist. – Österreichische Bundesforste https://www.motasdesign.com
In dieser Episode spricht Christian Lunger mit Peter Grander von Pfeifer Holz über ein Projekt, das zeigt, wie Orientierung in einem gewachsenen Industriebetrieb neu gedacht werden kann. Gemeinsam mit motasdesign wurde das Werk in Kundl Schritt für Schritt weiterentwickelt – mit einem klaren Blick auf die täglichen Abläufe und die Menschen, die sich darin bewegen. Pfeifer Holz hat in den vergangenen Jahren viel in seine Logistik investiert. Ein neuer Vorstauparkplatz, veränderte Zufahrten und ein digitalisierter Anmeldeprozess haben das Werk moderner gemacht – und gleichzeitig sichtbar gemacht, dass Orientierung ein entscheidender Teil davon ist. Das neue Leitsystem sorgt heute dafür, dass Wege verständlicher werden und sich der Alltag für Fahrer*innen, Mitarbeitende und Besucher*innen spürbar leichter anfühlt. Das Werk in Kundl ist über Jahrzehnte gewachsen. Es ist dicht bebaut, stark frequentiert und geprägt von großen Maschinen, hohen Stapeln und vielen parallelen Prozessen. Wer zum ersten Mal auf das Gelände kommt, merkt schnell, wie komplex die Umgebung ist. Hinzu kommt, dass viele LKW‑Fahrer*innen aus unterschiedlichen Ländern anreisen. Orientierung muss hier ohne viele Worte funktionieren – klar, eindeutig und intuitiv. In der Zusammenarbeit entstand ein Leitsystem, das auf mehreren Ebenen wirkt: eine Beschilderung, die auch in anspruchsvollen Situationen gut sichtbar bleibt; eine piktogrammbasierte, mehrsprachige Kommunikation; ein reduzierter Lageplan, der digital, gedruckt und vor Ort eingesetzt wird; und Self‑Service‑Terminals, die den Anmeldeprozess vereinfachen. Der Lageplan wurde dabei zu einem verbindenden Element. Er schafft ein gemeinsames Verständnis – intern wie extern – und hilft schon vor der Anreise, sich zurechtzufinden. Peter Grander betont, wie wichtig es war, alle relevanten Bereiche früh einzubinden: Logistik, Produktion, Einkauf, Werksleitung. Nur so entsteht ein System, das den tatsächlichen Abläufen entspricht. Das Projekt zeigt auch, wie hilfreich klare Visualisierungen sind, um komplexe Wege nachvollziehbar zu machen. Und es macht deutlich, dass man in großen Industriearealen groß denken muss. Beschilderung muss sich gegen Maschinen, Stapel und Entfernungen behaupten – erst dann erfüllt sie ihren Zweck. Diese Folge zeigt, wie Orientierung entsteht – nicht als grafisches Detail, sondern als strategisches Werkzeug. Und sie macht sichtbar, wie ein bestehendes Werk so weiterentwickelt werden kann, dass es sicherer, effizienter und zukunftsfähiger wird. Shownotes https://www.pfeifergroup.com https://www.motasdesign.com
Vier Tage London, ein Symposium – und Eindrücke, die Markus Scheiber und Christian Lunger mitgebracht haben. In dieser Folge berichten sie vom Symposium Wayfinding: Future Thinking, Teil des London Design Festival 2025, organisiert von SDS und SEGD. Im Mittelpunkt standen sechs Vorträge, die Themen wie multisensorisches Gestalten, Placemaking und den Einsatz von KI in der Orientierung behandelten. Warum der Vortrag von Ángel Sánchez (From Wayfinding to Sensefinding) neue Perspektiven auf die Rolle der Sinne eröffnet hat. Wie Stratosphærica mit GuerillaPlacemaking in Turin brachliegende Orte in lebendige Begegnungsräume verwandelt. Und weshalb die Diskussion um KI nicht nur Technik betrifft, sondern Designer zunehmend zu „ecosystem designers“ und Kuratoren macht. Das Symposium hat deutlich gemacht: Zukunft heißt nicht allein digital. Analoge, sinnliche Erfahrungen bleiben entscheidend – für Orientierung, für Gemeinschaft und für lebenswerte Räume. Gerade die Verbindung von Technologie und Sinnlichkeit, von Theorie und Praxis, von globalen Impulsen und persönlichen Begegnungen hat diese Tage in London geprägt und ihnen besondere Qualität verliehen. Shownotes London Design Festival https://signdesignsociety.co.uk https://segd.org Vortrag von Ángel Sánchez, Gensler Europe – From Wayfinding to Sensefinding: https://www.gensler.com/ Stratosphærica: GuerillaPlacemaking in Turin – Torino Stratosferica: https://torinostratosferica.it/en/ KI in der Orientierung: Präsentation von Allison Rings, Endpoint London: https://www.weareendpoint.com/
Vier Tage London, ein Symposium – und eine Ausstellung, die Markus Scheiber und Christian Lunger nachhaltig beeindruckt hat. In dieser Folge berichten sie über die Ausstellung “Pictograms: Iconic Japanese Designs” im Japan House London, gestaltet vom Nippon Design Center. Gezeigt wurden historische und aktuelle Arbeiten – von den legendären Sportpiktogrammen der Olympischen Spiele 1964 in Tokio bis zum Experience Japan Pictograms Project von 2019. Warum diese Ausstellung beide „geflasht“ hat. Wie Piktogramme dreidimensional, animiert und interaktiv inszeniert wurden. Welche Rolle Kultur, Sprache und Alltag in der Gestaltung spielen. Und warum Piktogramme weit mehr sind als funktionale Zeichen – nämlich ein Spiegel von Gesellschaft und Identität. Der zweite Teil folgt demnächst und widmet sich dem Symposium “Wayfinding: Future Thinking” – Teil des London Design Festival 2025, organisiert von SDS und SEGD London Chapter. Shownotes London Design FestivalJapan House London – The Cultural Home of Japan in London https://www.japanhouselondon.uk/whats-on/pictograms-virtual-exhibition/
How do we envision the future of wayfinding — and what does it take to integrate sustainability, technology and artificial intelligence into meaningful design strategies? How can individual measures come together to form a coherent system that benefits places, people and infrastructure? In this episode, Christian Lunger, host of geraumt and service designer at motasdesign, speaks with Andrew Barker, information designer, wayfinding specialist and Chair of the Sign Design Society. The occasion: Wayfinding: Future Thinking, a symposium taking place on 18 September 2025 at The Building Centre in Bloomsbury, London — co-organised by the Sign Design Society and SEGD as part of the London Design Festival. The symposium explores key themes shaping the future of the wayfinding industry: smart cities, multisensory and inclusive design, personalised navigation in the age of agentic AI, and the role of sustainable materials and behavioural data. Presentations by Alison Richings, Ángel Sánchez, Nadine Smith, Simon Borg, Luca Ballarini & Marta Doria, and Peter Reynolds offer a diverse mix of perspectives and approaches. Why this event matters. What surprised us about the proposals. Why the future of wayfinding must go beyond technology. And what we would do differently next time. A conversation for those who see wayfinding not as a background utility, but as a strategic and experiential element of place-making, communication and design. Shownotes https://signdesignsociety.co.uk/the-segd-sds-2025-symposium-ldf2025-wayfinding-future-thinking https://londondesignfestival.com/activities/wayfinding-future-thinking https://www.buildingcentre.co.uk https://www.motasdesign.com
Wie plant man ein Parkleitsystem, das Gäste gezielt lenkt – und gleichzeitig Betrieb, Ort und Infrastruktur entlastet? Was braucht es, damit aus vielen Einzelmaßnahmen ein funktionierendes Gesamtsystem wird?In dieser Folge sprechen wir mit Florian Eberharter, technischer Leiter der Hinterglemmer Bergbahnen. Die Bergbahnen waren Impulsgeber für ein Leitsystem, das gemeinsam mit motasdesign entwickelt wurde – von der Straße bis zur Piste durchdacht, getestet unter WM-Bedingungen und gestaltet mit Blick fürs Wesentliche.Warum sich die Investition gelohnt hat. Wie Fehlverkehr und Wildparkerei deutlich reduziert wurden. Welche Rolle Beschilderung, Schriftwahl und Regelkommunikation spielen. Was man beim nächsten Mal anders machen würde – und warum externe Perspektiven so wertvoll sind.Ein Gespräch für alle, die Parken nicht als Nebensache sehen, sondern als Teil des Gästeerlebnisses – und als strategische Aufgabe für Bergbahnen und Gemeinden. Shownotes https://www.saalbach.com/
Recyclinghöfe sind für viele ein notwendiger, aber oft umständlicher Teil des Alltags: Stoßzeiten, lange Wartezeiten, unklare Abläufe. Doch muss das so sein? Florian Ennemoser hat sich intensiv mit dieser Frage beschäftigt und aus seinem Hintergrund in Grafikdesign und Servicedesign heraus ein Konzept entwickelt, das digitale Prozesse nutzt, um Müllentsorgung einfacher, effizienter und sicherer zu machen. Doch wie genau funktioniert das? Was passiert, wenn niemand vor Ort ist, um zu helfen? Wie sorgt digitales Design dafür, dass der gesamte Ablauf intuitiv bleibt – auch für Menschen, die wenig Erfahrung mit Recycling haben? Welche Rolle spielen mehrsprachige Lösungen und visuelle Kommunikation dabei? Shownotes 🔗 Wiegon GmbH – wiegon.at 🔗 Büro Maisengasse GmbH – maisengasse.at Buchtipp: Norman, D. A. (2013). The Design of Everyday Things (Revised and expanded edition). Basic Books.. 
#66 | Der Pfeil

#66 | Der Pfeil

2025-03-0621:35

Wir erkunden die Geschichte, Gestaltung und Funktion des Pfeils in Leit- und Informationssystemen. Obwohl oft übersehen, ist der Pfeil entscheidend für unsere Orientierung. Von den ersten Richtungswegweisern bis zu modernen Symbolen – die Entwicklung des Pfeils ist eng mit der Mobilität des Menschen verbunden.  Wir gehen auch kurz auf die Pfeil-Gestaltungsansätze von Erik Spiekermann und Paul Mijksenaar ein. Frühformen des Wegzeigers waren das Hand-Zeichen: Vom 16. bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts ersetzten Abbilder von zeigenden Händen oder Armen den abwesenden Menschen und wiesen den Weg. Seitdem hat sich der Pfeil zu modernen Symbolen entwickelt. Könnte der Pfeil durch ein anderes Signal ersetzt werden?  Schaltet ein und erfahrt, warum dieses unscheinbare Symbol so bedeutend ist!  Shownotes http://www.hanneskater.de/ Scharfe, Martin. Wegzeiger: Zur Kulturgeschichte des Verirrens und Wegfindens. Jonas-Verlag, 1998. 
In dieser Folge sprechen wir mit Leonhard Sommer über sein Buch „Wenn Schule auf Ideen bringt“. Leonhard Sommer, ein kreativer Kopf und Absolvent der Berlin School of Creative Leadership, untersucht, wie Kreativität im schulischen Lernen gefördert werden kann und was Schulen von der Kreativindustrie lernen können. Freut euch auch auf Einblicke in das kommende Festival Futuromondo, eine Multikonferenz, die sich mit spannenden Themen wie Technologie, Kreativität, Lernen, Innovation und Musik beschäftigt. Das Festival verspricht, zahlreiche inspirierende Ansätze und Lösungen vorzustellen, die unsere Lernkultur nachhaltig verändern können. Schaltet ein und lasst euch inspirieren! Shownotes Sommer, Leonard. Wenn Schule auf Ideen bringt: 100 Kreative denken Lernen neu. 2. Auflage, Vahlen, 2023. Hückel, Manfred. Leuchttürme der Bildung: Anleitung zu einer Schulrevolution. Molden Verlag in Verlagsgruppe Styria GmbH & Co. KG, 2023. Do schools kill creativity? | Sir Ken Robinson | TED Ken Robinson sagt: Schule erstickt die Kreativität. Futuromundo | Multi-Conference & Festival
In this episode, we talk to Marek Kundrata MgA. from the IPR Prague Institute of Planning and Development. The IPR focuses on urban planning, development, and conducting studies and analyses to support the sustainable growth of Prague. Marek Kundrata discusses his exciting project, „Discover the Moldau.“ The Moldau’s Role: Discover how the river acts as a natural highway, outdoor gym, and vibrant meeting place. Urban Spaces: Explore the rich stories and educational opportunities within the urban landscapes along the Moldau. Collaborative Efforts: Learn about the initiatives like urban walks, concerts, and cultural events that connect people and maximize the river’s potential. We also discuss the importance of collaboration among stakeholders and how cities can integrate rivers into urban planning. Marek shares insights on the value of small steps and big visions. Join us for a deeper look into the revitalization of the Moldau and the exciting upcoming events.  Shownotes More details about Marek’s project can be found on the IPR Prague website Foto by Freepik
In dieser Episode teilen wir unsere Highlights und Erkenntnisse von unserer Studienreise nach Japan: Verkehrsleitsysteme und Orientierung: Wie uns internationale Beschilderungen, Zahlen und Farbkombinationen sowie Google Maps halfen, uns zurechtzufinden, insbesondere aufgrund des für uns schwer verständlichen japanischen Schriftsystems. Bildhafte Kultur: Von bunten Illustrationen in U-Bahnen bis hin zu kunstvollen Verpackungen – Japan ist ein Paradies für Illustratoren und ein lebendiges Beispiel für bildhaftes Informationsdesign. Regeln im öffentlichen Raum: Die strikte Ordnung und Vielzahl an Regeln, die den öffentlichen Raum prägen und interessante Einblicke in die japanische Kultur bieten. Ebenso sprechen wir über die dienstleistungsorientierte Kultur Japans, die beeindruckende Gastfreundschaft und unsere Begegnungen mit Kollegen vor Ort. Von „Plastikessen“ in Restaurant-Auslagen bis hin zu den hilfreichen Funktionen von Google Translate – diese Reise war voller Überraschungen und wertvoller Erkenntnisse. Bleibt dran für weitere Einblicke aus unserem „Information Designers in the Wild“-Format. P.S.: Zwei unserer Sticker sind in Kyoto versteckt. Die ersten, die sie finden, erhalten eine kleine Überraschung! Shownotes https://www.i-design.jp/en https://www.icot2024.com/patrick-newell https://www.united-school.jp Buchtipps Viction Workshop Ltd. (2021). More is more: Designing bigger, bolder, brighter (Japanese edition). Victionary. Mahora. (2024). Towards a future bound to print media (Ausgabe 407, Oktober 2024). Nagai, K. (2021). Design by Kazumasa Nagai: Yusaku Kamekura. Tokyo: Seigensha Art Publishing. IdN. (2024). Display + decorative typefaces & lettering too (Vol. 29, No. 3). IdN World. Yokoo, T. (2011). The complete posters. Exhibition catalogue from the National Museum of Osaka. Tuttle Publishing.
Habt ihr das Fö N_24 Kreativfestival verpasst? Schade! Was hat uns am meisten begeistert? Der Community-Gedanke, das Gemeinsame oder das Potential von Kreativität? Was bedeutet es, wenn Magda Mojsiejuk in ihrem Vortrag von einer Krise der positiven Imagination spricht? Schaffen wir es, die Lösungskompetenz wieder in den Vordergrund zu stellen? Wie kann man die Zukunft positiv gestalten? Markus und Christian werfen einen Blick zurück und besprechen jeweils ihre drei (?) persönlichen „Highlights“. P.S. Kennt ihr das Ministerium für Neugier und Zukunftslust? Wir sind dort übrigens schon Botschafter. Für mehr, einfach reinhören. Shownotes www.foehn-festival.org Magda Mojsiejuk, www.magdamojsiejuk.com inTENSE, the speculative lifestyle magazine from 2030 and beyond, www.futurity.systems/intense Till Grusche, House of Beautiful Business, www.houseofbeautifulbusiness.com Stefan Selke, www.stefan-selke.de
Was hindert Kreativität und wie kann sie gefördert werden? Organisationen wünschen sich oft mehr Kreativität, arbeiten jedoch gleichzeitig daran, die Kreativität ihrer Mitarbeitenden zu verhindern. Kreativität ist keine Routinearbeit; sie erfordert Neues und Nützliches, was stark von der Motivation abhängt.  Sind Zielsetzungen förderlich für Kreativität oder schränken sie diese ein? Kann Kreativität als Muster betrachtet werden? Welche Muster unterstützen oder behindern Kreativität? Sascha Friesike, Professor für Design digitaler Innovationen an der Universität der Künste Berlin und Direktor des Weizenbaum-Instituts, wird am 13.9.2024 beim Fö N-Festival in Innsbruck, das vom 9. bis 14.9.2024 stattfindet, als Vortragender auftreten. Seid gespannt! Shownotes https://www.friesike.de/
Vor ihrem Vortrag beim Fö N Festival im September 2024 hatten wir die Gelegenheit, mit Andrea Fischer zu sprechen. Sie wurde für ihr Engagement in der Wissenschaftsvermittlung als Wissenschaftlerin des Jahres ausgezeichnet.  Als Gletscherforscherin setzt sie sich mit den Auswirkungen des Klimawandels auseinander. In unserem Gespräch diskutierten wir unter anderem die Herausforderungen in der Klimawandel-Kommunikation. Andrea Fischer legt Wert darauf, ihre Botschaften emotional zu vermitteln und setzt auf bildhafte Darstellungen anstelle von traditionellen Grafiken und Kurven. Ihr ist es wichtig, zu berühren, etwas zum Schwingen zu bringen. Die Herausforderung für die Wissenschaft im Gegensatz zur Kunst sieht sie darin, ein möglichst vollständiges Bild der Welt zu vermitteln. Wenn Sie mehr erfahren möchten, hören Sie einfach rein. Shownotes Fö N. Ein Kreativ-Summit gegen die Schwerkraft. (xn--fhn-sna.org) FAQ – Fö N. Ein Kreativ-Summit gegen die Schwerkraft. (foehn-festival.org) www.andreafischer.at Olafur Eliasson, „Ice Watch” installation, Tate Modern museum in London Ludwig Wittgenstein, Fotografie als analytische Praxis, Ausstellung Leopold Museum 2022 Friedrich Simony: „Das Dachsteingebiet. Ein geographisches Charakterbild aus den österreichischen Nordalpen. Nach eigenen photographischen und Freihandaufnahmen illustriert und beschrieben“, Wien, 1895, im Internet abrufbar unter austria-forum.org/web-books www.weisraum.at
Markus Scheiber besuchte die 60. Kunstbiennale in Venedig und war von den vielfältigen Werken beeindruckt. Vor allem die vielfältigen Raumerlebnisse haben ihn fasziniert. Statt möglichst viele Werke zu betrachten, tauchte er lieber in ausgewählte Kunstwerke ein und versuchte, ihre Hintergründe zu verstehen. Er spricht unter anderem über seine Highlights wie das estnische Projekt „Hora lupi“ von Edith Karlson oder den australischen Pavillon mit „Kith and kin“ von Archie Moore als besten nationalen Beitrag. Das diesjährige Thema der Biennale lautet „Fremde überall“, und sie hat viele ungehörte Stimmen hörbar gemacht, was zur Heilung beitragen kann.Die Ausstellung läuft noch bis zum 24. November 2024 – es lohnt sich, sich Zeit dafür zu nehmen! Shownotes https://www.labiennale.org/en/art/2024 Zu den Pavillons: In der Kirche Santa Maria delle Penitenti zeigt Estland das Projekt „Hora lupi“ von Edith Karlson, das menschliche Triebe und die Möglichkeit der Erlösung in einer unwürdigen Welt untersucht. Ihre Skulpturen machen Angst, Melancholie und Freude zum Thema. Australischer Pavillon: Gestaltet von Archie Moore mit dem Titel „kith and kin“ („Freunde und Familie“). Moore beschäftigt sich mit der Geschichte der Aborigines und zeigt einen handschriftlichen Stammbaum zweier Stämme der Ureinwohner Australiens.  Cercle d’Art des Travailleurs de Plantation Congolaise (CATPC): In Zusammenarbeit mit dem Künstler Renzo Martens und dem Kurator Hicham Khalidi präsentieren sie den niederländischen Beitrag. Die Werke zeigen das Engagement für die Befreiung und Regeneration der Plantage von Lusanga in einen heiligen Wald … sowie für ein größeres Projekt der spirituellen, ethischen und wirtschaftlichen Abrechnung. 
In dieser Episode sprachen wir mit Kurt Höretzeder und Tom Jank, beide Co-Initiatoren des Fö N Festivals, einemKreativ-Summit, der in Innsbruck stattfindet. Vom 9. bis 14. September 2024 bringt es erstklassige Speaker, inspirierende Gedanken und spannende Interventionen zusammen. Ziel ist es, Kreativität als öffentliches Anliegen zu positionieren und neue Perspektiven zu eröffnen. Das Festival feiert die Wirkkraft ungewöhnlicher Ideen und Gedanken und steht an der Schnittstelle zwischen Kreativwirtschaft, Politik, Bildung, Kunst/Kultur und Öffentlichkeit.  New episode online on:www.geraumt.com | Spotify & Co Shownotes Fö N. Ein Kreativ-Summit gegen die Schwerkraft. (xn--fhn-sna.org) FAQ – Fö N. Ein Kreativ-Summit gegen die Schwerkraft. (foehn-festival.org)
In der 57. Folge des geraumt.com Podcasts sprechen Markus Scheiber und Christian Lunger über ihre Highlights der Munich Creative Business Week 2024 (MCBW). Die MCBW ist Deutschlands größter Designevent und bringt Fachleute, Designer:innen, Studierende und Unternehmen aus den Bereichen Design, Architektur und Wirtschaft zusammen. Das diesjährige Thema “HOW TO CO-CREATE WITH NATURE” hat das gesamte Team begeistert. Von der Installation Shylight des Designerduos DRIFT bis zu den Kreationen von Viktor&Rolf werden inspirierende und nachhaltige Erfahrungen diskutiert. Für mehr, empfiehlt es sich reinzuhören. Shownotes Shownotes https://www.mcbw.de https://www.art-design.fraunhofer.de/de/programme/artist-designer-in-lab.html https://sodabooks.com
Anlässlich von 20 Jahren motasdesign werfen wir einen Blick – nicht zurück, sondern voraus. Wir betrachten die nächsten 20 Jahre unserer gewählten Profession: Grafik und Kreativität. Dazu sprechen wir mit Menschen, die uns inspiriert haben und weiterhin inspirieren. Zum Start mit Clemens Theobert Schedler, einem österreichischen Grafikdesigner, Typograf und Buchgestalter.  “Die Zukunft ist ein Dschungel. In dieser wilden Lebendigkeit gilt es, sich zurechtzufinden, ab und zu ein Feuer anzumachen und gemeinsam zu singen.“ „Lebe und sei wild.“ Shownotes Lesetipp Andreas Pflüger: Wie Sterben geht. Suhrcamp Verlag.
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