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Rhetorik: Tipps & Tools mit Tatjana Lackner
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Rhetorik: Tipps & Tools mit Tatjana Lackner

Author: Die Schule des Sprechens

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Description

Hier gibt die 6-fache Buchautorin und “Trainerin des Jahres” Tatjana Lackner coole Rhetorik-Tipps. Klar, umsetzbar & hundertfach erprobt. Im "Talk mit Tatjana" hingegen lädt sie Gäste zum Talk.
1994 gründete Tatjana Lackner DIE SCHULE DES SPRECHENS in Wien. Diese ist zu einer Institution auf dem Sprechermarkt geworden. Viele Profisprecher-, Moderatoren- & Trainerkarrieren haben hier begonnen. Die Absolventen der Sprecherausbildung (m/w) sind die besten Referenzen und legen ON AIR Zeugnis über unsere tägliche Arbeit ab.
Die Absolventen des Business Rhetorik Diploms freuen sich über hörbar bessere rhetorische Strategien im Berufsalltag.
175 Episodes
Reverse
Wenn der Kopf raucht, hilft es manchmal, den Raum zu wechseln oder wenigstens den Blick. Ein Minitapetenwechsel ist wie ein Espresso fürs Gehirn: Klein, stark, sofort wirksam. Kennst Du das Default Mode Network (DMN) im Gehirn und seinen Einfluss auf Pausen, Entspannung und kognitive Prozesse?
Killerphrasen sind wie sprachliche Brandstifter im feinen Zwirn. Dabei lassen sich großflächig drei Killertypen verorten: der Wütende (Mad), der Müde (Sad), und der Zynische (Bad). Welcher treibt Dich in die Rechtfertigungsfalle?
Haben wir verlernt, still zu sein, weil Stille nach Innehalten klingt und Innehalten nach Zeitverlust? Aber genau das ist der Punkt: Manchmal ist es nötig, Zeit zu verlieren, um uns selbst wiederzufinden. Denn Erfolg ohne Energie ist wie Champagner ohne Kohlensäure: Er sieht gut aus, aber schmeckt nach nichts.
Die KI kann alles perfekt sagen. Aber sie kann Dich nicht ersetzen. Gerade weil Algorithmen heute makellos formulieren, wird etwas anderes plötzlich wertvoller denn je: Deine echte Stimme. Deine Pausen. Deine Brüche. Deine Unsicherheiten. Genau dort entsteht Vertrauen, Nähe und Wirkung. Diese Podcastfolge klärt auf, warum KI Dich nicht überflüssig macht, sondern uns alle zwingt, analog besser zu werden. Fehlerfreie Sprache erzeut noch lange keine Emotionen.
In einer Welt, in der Aufmerksamkeit die neue Währung ist, musst Du nicht lauter reden, sondern klüger und vor allem besser. Diese Effekte sind keine Feinde, sie sind Dein rhetorisches Spielfeld und Du solltest sie kennen!
Am Ende ist die Pause das, was Musik von Lärm unterscheidet. Sie ist ein Akt des Mutes. Denn wer schweigt, vertraut darauf, dass seine Stille Gewicht hat. In der Rhetorik, wie im Leben, ist das Schweigen oft lauter, als das Gesprochene.
Vieles auf unserer Welt verläuft zyklisch: Ebbe und Flut, die Zellenbildung, manche Aktien, ja sogar tropische Wirbelstürme. In den letzten 30 Jahren, in denen ich Menschen in Bezug auf ihre Kommunikation beobachte, fällt mir auf, dass zu bestimmten Jahreszeiten unterschiedliche rhetorische Methoden gebucht werden.
Zwischen Rückblick und Neuanfang liegt der Sweet Spot für Veränderung und genau da setzen wir an. In dieser Episode bekommst Du acht ehrliche, alltagstaugliche und überraschend wirksame Tipps, um das alte Jahr sauber abzuschließen und das neue mit frischer Klarheit zu starten. Kein Kalenderkitsch, keine Neues-Jahr-neues-Ich-Floskeln, sondern Ideen, die wirklich tragen: vom mentalen Reset über kleine Gewohnheits-Hacks bis zu inspirierenden Perspektivwechseln. Perfekt für alle, die das Jahr bewusst abschließen wollen: mit Energie, Fokus und einem Hauch Leichtigkeit. Vergiss Perfektion, feiere Präsenz! Das neue Jahr wird nicht besser, weil Du Dich änderst. Sammle Momente, nicht Meilensteine. Rede leiser, aber ehrlicher. Und stoße an: Nicht auf das, was war, sondern auf das, was gerade passiert.
Wenn denn eine kurze Rede von Dir verlangt wird, dann spanne den Bogen über das vergangene Jahr. Keine ZDF-Talkshow mit Zahlen, Daten, Fakten. Die Weihnachtsfeier ist keine Bilanzpressekonferenz, sondern der Versuch, für zwei Stunden an das Gute zu glauben. Vermeide Phrasen wie: In Zeiten wie diesen! Du weißt schon, das klingt nach Politiker auf Valium. Auch Deine Lieblingsfloskeln gehören auf Diät, sonst wird Deine Rede zur Runde Bullshit-Bingo-Deluxe.
Wie hält man eine Weihnachtsrede, die nicht nach Phrasen klingt, sondern nach Wahrheit? In dieser Folge sprechen wir über Sprache, Stil und Substanz zwischen Lametta und Lebenslüge. Du erfährst, wie Du Emotionen triffst, ohne kitschig zu werden, und Haltung zeigst, ohne pathetisch zu zerfließen.
Smalltalk: 5 Gesetze

Smalltalk: 5 Gesetze

2025-11-1305:05

Die ganze Welt ändert sich und auch im Smalltalk haben sich die Kommunikationsregeln sanft weiterentwickelt: Was früher als unverfänglich galt, wirkt heute schlicht langweilig. Niemand braucht sich aktuell über das Wetter unterhalten, um gute Atmosphäre zu versprühen. Zeit, die 5 Gesetze des Small Talks zu kennen, sonst wirst Du der Typ in der Ecke mit dem warmen Gin Tonic, der mit dem Kaktus reden kann.
Die Pause dient dazu, Bedeutung zu unterstreichen, Gedanken Raum zu geben oder das Publikum emotional mitzunehmen. Sie trägt keine Uhr, sie zählt Momente. Während andere noch sprechen, hat sie längst gewirkt. Worte sind Waffen, doch die mächtigste Munition ist das Nichts dazwischen. Hier die fünf wichtigsten Pausenarten in der Rhetorik:
Der Spitzname-Effekt

Der Spitzname-Effekt

2025-09-1807:28

Gutes Sprechen ist nicht nur Technik, sondern Identitätsarbeit. Wer seinen „Spitznamen“ kennt, kann entscheiden: Spiele ich ihn weiter? Oder schreibe ich ein neues Kapitel? Spitznamen formen Selbstbilder und Selbstbilder formen Auftritte. Denn Rhetorik beginnt nicht auf der Bühne. Sondern in dem Moment, in dem Du Deinen eigenen Namen zurückeroberst. Niemand entkommt der Sprache, mit der man geliebt oder verspottet wurde.
Kennst Du den Barbara-Streisand-Effekt? Oder klingelt was beim Dunning-Kruger-Effekt? Hier bekommst Du sieben moderne Effekte, die jeder Mensch mit Mikrofon kennen sollte.
Lampenfieber ist wie Espresso – schmeckt bitter, wirkt aber Wunder! 5 Coachingtipps wie Du Dir die Bühnenangst zu Nutze machen kannst. Denn: Lampenfieber ist keine Schwäche. Es ist der Soundcheck Deines Selbstbewusstseins. Wer nur den Applaus jagt, stolpert. Wer Wirkung und frische Ideen sät, wird gehört.
Heute wird „Gaslighting“ als Begriff für eine Form psychologischer Manipulation verwendet, bei der jemand systematisch eine andere Person dazu bringt, an ihrer eigenen Wahrnehmung, Erinnerung oder Realität zu zweifeln.
Strand. Freibad. Badesee. Business-Class. Mittelkonsole. Hängematte zwischen zwei metaphysischen Sinnkrisen. Der Sommer ist da und mit ihm die große kollektive Flucht vor dem eigenen Kalender. Für viele heißt es jetzt: Abschalten. Wegfliegen. Loslassen. Oder wenigstens so tun. Und was passt besser zu warmem Sand zwischen den Zehen und kühlem Aperol in der Hand, als kluge Stimmen im Ohr. Damit niemand mit Sonnencreme-Fingern durch seine Mediathek wischen muss, gibt es auch dieses Jahr wieder: Die Podcast Summer-Compilation: “TATJANA 2 Go 2025” Hundertfach erprobte Tipps, witzige Beispiele, rhetorische Sonnenstrahlen. Handverlesen, hitzebeständig, hektikfrei konsumierbar. Denn, was wäre der Sommer ohne ein bisschen geistige Bräune? #1: Karriere-Kompass kaputt? Lebenslinien: Zwischen GPS und Gewissen #2: Framing entlarven: 7 Tricks, mit denen Du Manipulation durchschaust! #3: Die dunkle Triade im Business: Manipulation erkennen und souverän kontern #4: Bridging – Die Kunst, Gespräche souverän zu lenken #5: Deine Audio-Bibliothek: Wie verändert sich Deine Stimme?
Heute geht es um Wut – dieses kleine Feuerchen im Brustkorb, das manchmal zur Feuersbrunst wird. „Angermanagement & Reflexion “ ist kein Yoga-Kurs mit Duftkerzen, sondern eine Einladung zur Selbstoffenbarung: Warum macht uns ein schiefer Blick wütend? Und wie können wir lernen, nicht jedem Impuls zu folgen, als wären wir auf einem TikTok-Algorithmus für Aufreger? Heute gehen wir auf emotionale Spurensuche – mit Stil, Selbstironie und der bitteren Erkenntnis, dass der wahre Gegner oft in uns selbst sitzt. Bühne frei für die Wut, die uns manchmal antreibt und oft im Weg steht. Jetzt reinhören, bevor du wieder irgendwen anschreist.
Heute sprechen wir über das, was wir alle irgendwann verlieren – den inneren Kompass. Diese Lebenslinien, die wir zeichnen, radieren, verwischen, um sie dann in schlaflosen Nächten neu zu entwerfen. Denn wer glaubt, Orientierung sei eine App auf dem Handy, hat das Memo verpasst: Die wirklich guten Koordinaten entstehen, wenn man ganz allein im Nebel steht. Perspektiven entwickeln heißt: Mutig aus der Vogelperspektive auf die eigene Biografie schauen – und nicht nur auf die Likes und Lebensläufe der anderen. Also, keine Sorge, wenn Du gerade die Richtung verloren hast. Diese Folge ist Dein akustischer Nordstern – lakonisch, tiefgründig und mit neun wertvollen Tipps. Bereit für etwas Orientierung?
Heute geht es um das, was im Leben wirklich zählt: „ Nein sagen“ können, ohne wie ein schlechter Romancier zu klingen. Denn wer nicht priorisiert, verhandelt seinen Untergang. Und wer nicht verhandelt, überlässt anderen das Drehbuch seines Lebens. In dieser Folge sprechen wir nicht über Machtmanagement. Über das sanfte Zittern in der Stimme beim ersten Nein. Über Deadlines, die sich anfühlen wie Ex-Freunde – hartnäckig, unnötig, aber irgendwie faszinierend. Und über Deals, bei denen nicht das Geld, sondern der Stolz den Preis bestimmt. Also: Aperol bereitstellen, Kalender schließen und zuhören – wie man mit einem Satz die Woche rettet und mit einem Blick den Preis neu definiert.
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