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Alles klar, Amerika?

Author: Tamedia

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Die Tamedia-Korrespondenten berichten über Politik und Alltag in Amerika. Während und abseits der Präsidentschaftswahlen.
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Fünfeinhalb Wochen dauert der Krieg im Iran nun an. Die Folgen dieses Kriegs betreffen längst nicht mehr nur den Iran, Israel und die USA: Zuletzt wurde das Öl knapper, das Benzin teurer – und der Ton immer schärfer. In der Nacht auf Mittwoch lief ein von den USA gesetztes Ultimatum ab: Mache der Iran nicht bis um 2 Uhr nachts (Schweizer Zeit) die Strasse von Hormuz frei, werde er das Land dem Erdboden gleichmachen, kündigte Trump an. «Eine ganze Zivilisation wird untergehen.» Kurz vor Ablauf der Frist kam es doch noch zum Deal: Für zwei Wochen sollen gegenseitig die Waffen ruhen, und die Strasse von Hormuz soll geöffnet werden. Wie stabil ist dieser Waffenstillstand? Wie kam er zustande? Und ist das ein Schritt in Richtung eines Kriegsendes? USA-Korrespondentin Charlotte Walser ordnet die aktuellen Entwicklungen im Iran ein und erklärt in einer neuen Folge des USA-Podcasts «Alles klar, Amerika?», wer von dieser Waffenruhe profitiert und welche Fragen noch offen sind. Produzentin: Jacky Wechsler Mehr zum Thema Charlotte Walser's Kommentar: «Nichts passiert? Die Drohung war schlimm genug!» Ein Tag wie eine tickende Zeitbombe Die Strasse von Hormuz soll nur gegen Millionen­zahlungen geöffnet werden Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch.Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch  Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Es ist keine Erfindung von Donald Trump, obwohl es den Anschein macht: Die Conservative Political Action Conference (CPAC) wurde 1974 von Anhängern des späteren US-Präsidenten Ronald Reagan gegründet. Es ist die jährliche Konferenz, bei der sich konservative Exponenten der USA und ihre Anhängerinnen und Anhänger treffen. Heute ist das vor allem die «Make America Great Again»-Bewegung, kurz Maga. Dieses Jahr traf sich Trumps Basis, die Magas, im Städtchen Grapevine bei Dallas, Texas. Unsere USA-Korrespondentin Charlotte Walser war da und beobachtete, wie praktisch alle Redner auf der Konferenzbühne die Einheit der Maga-Bewegung beschworen. Tatsächlich sind Risse sichtbar geworden angesichts der steigenden Preise in den Supermärkten und an den Tankstellen. Auch Trumps Krieg gegen den Iran findet nicht nur Zustimmung, selbst bei seinen treuesten Fans nicht. Was haben die Trump-Anhänger zum Krieg gesagt? Gelang es den zahlreichen Rednern wie Steve Bannon, die Reihen in der Maga-Bewegung zu schliessen? Was für Verschwörungstheorien – neben den bekannten zu Covid etc. – wurden herumgeboten? Und wie konnte man als Vertreterin eines sogenannten Mainstreammediums aus Europa auf der CPAC-Konferenz arbeiten? Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit Charlotte Walser, die inzwischen aus Grapevine, Texas, nach Washington D.C. zurückgekehrt ist. Produzent dieser Folge ist Noah Fend. Die Reportage von Charlotte Walser zum Nachlesen. Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch.Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch  Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Wenn die USA Krieg führen, schlägt auch die Stunde der Ex-Generäle. James Mattis, hochdekorierter US-Marine und Verteidigungsminister in der ersten Regierung Trump, fragt sich, was für ein Ziel der Präsident verfolge. Alles sei undurchsichtig, ausserdem rechne er nicht damit, dass das Regime im Iran einfach verschwinde, sagt Mattis. Allerdings sei der Kriegsverlauf unvorhersehbar, das liege in der Natur eines Kriegs. Um ihn zu beenden, brauche Donald Trump jedoch früher oder später die Alliierten, ist General Mattis überzeugt. Keith Kellog dagegen, ehemaliger General der US-Army und kommissarischer Nationaler Sicherheitsberater des US-Präsidenten während dessen erster Amtszeit, rühmt Trump für seine Entscheidung, den Iran anzugreifen. Nun müssten die Bodentruppen die Sache zu Ende bringen. Kellog denkt vor allem an den Einsatz von Marines und der 82. Luftlandedivision, die er einst selbst kommandierte. Er empfiehlt, die Insel Kharg mit dem grössten Ölterminal des Iran sowie die Strasse von Hormuz zu besetzen. Damit würden die weltwirtschaftlichen Turbulenzen beendet und die iranische Wirtschaft abgewürgt. Wie geht es weiter im Iran, wird nun verhandelt oder nicht? Wie wirken sich der Irankrieg und der steigende Ölpreis auf die US-Innenpolitik aus? Und was hat es auf sich mit den mutmasslichen Insidergeschäften angesichts der Turbulenzen an der Börse? Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit dem langjährigen USA-Korrespondenten Martin Kilian. Kilian lebt in Charlottesville, Virginia. Produzent: Noah Fend Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch.Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch  Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Nächster Halt Kuba?

Nächster Halt Kuba?

2026-03-1826:40

Seit der Revolution unter Fidel Castros Führung 1959 sind die Beziehungen zwischen den USA und Kuba angespannt. Ein US-Handelsembargo gegen Kuba ist seit mehr als sechzig Jahren in Kraft und hat zu einer permanenten Wirtschaftskrise geführt. Insbesondere seit Beginn von Präsident Trumps zweiter Amtszeit vor gut einem Jahr haben sich die Spannungen nochmals verschärft. Donald Trump hat am Montag eine mögliche «Übernahme» Kubas angesprochen. Er werde wohl die «Ehre haben, Kuba zu übernehmen», sagte Trump. Er bezeichnete das Land, das unter massiven Stromausfällen leidet, als «sehr geschwächte Nation». «Ich glaube, ich könnte damit machen, was ich will», sagte der Präsident weiter. Nach den Angriffen auf Venezuela und den Iran scheint Trump nun also Kuba ins Visier zu nehmen. Offenbar finden Gespräche zwischen US-Aussenminister Marco Rubio, Sohn von Exil-Kubanern, und dem Regime in Havanna statt. Eine «freundliche» oder sonst halt eine «unfreundliche Übernahme» Kubas sei möglich, das hänge von der Führung in Havanna ab, sagte der US-Präsident. Der kubanische Präsident reagierte mit einer Warnung Richtung Washington: «Jeder externe Angreifer wird auf unüberwindlichen Widerstand stossen», schrieb Miguel Díaz-Canel, wie Agenturen berichten. Ist Kuba eine leichte Beute für Trump? Welche Rolle spielt US-Aussenminister Marco Rubio? Und wie war das damals, als die Karibikinsel 150 Kilometer vor Florida zum Erzfeind der Regierung Kennedy wurde? Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit Tina Kempin Reuter in einer neuen Folge des USA-Podcasts «Alles klar, Amerika?». Politikwissenschaftlerin Kempin Reuter lebt, lehrt und forscht in Birmingham, Alabama. Produzent: Noah Fend Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch.Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch  Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Bislang haben die USA im Krieg gegen den Iran wenige Verluste zu beklagen, weil sie den Krieg aus der Luft führen. Das könnte sich ändern, wenn sie die nach wie vor variierenden Kriegsziele erreichen möchten. Dies betonte der demokratische Senator Richard Blumenthal nach einem geschlossenen Briefing im Kongress gegenüber US-Medien. «Am meisten beunruhigt mich die Gefahr für das Leben amerikanischer Soldaten, die durch einen möglichen Einsatz unserer Söhne und Töchter im Iran entstehen könnte», sagte Blumenthal, der den Bundesstaat Connecticut vertritt. Angeblich sollen allenfalls Spezialkräfte das hochangereicherte iranische Uran sicherstellen sowie die Insel Kharg erobern, über die der Iran den Ölexport abwickelt. Welches Risiko ginge Donald Trump ein, wenn er Bodentruppen entsenden würde? Wie stellen eigentlich die amerikanischen Medien diesen Krieg dar? Und was meint Trump, wenn er sagt, der Krieg gehe «sehr bald» zu Ende? Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit dem langjährigen USA-Korrespondenten Martin Kilian. Kilian lebt in Charlottesville, Virginia. Produzentin: Jacky Wechsler Hier geht's zum dazugehörigen Artikel und dem Bild von Trump mit Mütze Mehr zum Thema Strasse von Hormuz wird zum entscheidenden Kampfplatz Krieg in Nahost, der Ölpreis steigt – und schon klingelt Putins Telefon Am Persischen Golf droht die nächste Eskalations­stufe – der Krieg ums Wasser Keine Tanker, kein Öl: So kollabierte der Schiffsverkehr in der Strasse von Hormus   Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch.Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch  Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Der Krieg gegen den Iran ist bald eine Woche in Gang und hat sich auf die Region ausgeweitet. Ein Abwehrsystem der Nato fing am Mittwochnachmittag ein Geschoss ab, das im Iran abgefeuert worden war. Dies teilte das Verteidigungsministerium des türkischen Nato-Partners mit. Zuvor hatte der Iran mit Gegenangriffen auf die Golfstaaten reagiert, eine iranische Drohne erreichte angeblich Zypern. Diese Eskalation scheint die Regierung Trump nicht sonderlich zu beeindrucken. Der Krieg könnte vier bis fünf Wochen dauern, sagte der US-Präsident, bei Bedarf sei man aber in der Lage, ihn länger zu führen. Dafür müssten allerdings Waffen und Munition vom Fernen in den Nahen Osten verlegt werden. Unklar ist, welche Ziele die US-Regierung erreichen möchte, zumal sie sich in Widersprüche verstrickt. Der Eindruck verdichtet sich, dass die USA keine kohärente Kriegsstrategie verfolgen. Stimmt das? Oder ist gerade dieses Durcheinander die Strategie? Erreicht die transatlantische Krise einen neuen Höhepunkt, weil die europäischen Nato-Partner zögern, die Amerikaner zu unterstützen? Und wie könnte sich der Ausgang des Kriegs auf die Zwischenwahlen in acht Monaten auswirken?  Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit dem langjährigen USA-Korrespondenten Martin Kilian. Kilian lebt in Charlottesville, Virginia. Produzent: Noah Fend Mehr zum Krieg im Iran: Die aktuellen Entwicklungen in unserem Newsticker Europa und der Irankrieg: Sánchez sperrt die Basen, Macron winkt ab und Starmer wird brüskiert Analyse: Ein Sturz der Ayatollahs liegt in Europas Interesse Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch.Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch  Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Donald Trump stellte mit seiner Rede zur Lage der Nation einen Rekord auf – er sprach mehr als eine Stunde und 45 Minuten. Diese Rede ist in der Regel die am besten vorbereitete und ausgefeilteste Ansprache eines Präsidenten. Tatsächlich wich Trump ungewohnt selten vom Skript ab. Ganz gezügelt hat er seine Neigung zu Abschweifungen allerdings nicht: Mit den demokratischen Abgeordneten im Saal, die sich weigerten, dem Präsidenten zu applaudieren, lieferte er sich einen Shouting-Match, wie die Amerikaner sagen, ein Schreiduell. Wie üblich rühmte sich Trump vor allem selbst. Die Wirtschaft laufe wie nie, er habe acht Kriege beendet, und eine neue Weltordnung sei etabliert. «Dies ist das Goldene Zeitalter Amerikas.» Daran ändere auch der schlechte Entscheid des Obersten Gerichts nichts, das seine bisherige Zollpolitik für illegal erklärt hatte. Was sagte Trump zu seiner Zollpolitik, und was heisst das für die Schweiz? Wie reagierte er auf die Kritik an den steigenden Lebenshaltungskosten, die sogenannte Affordability Crisis? Und was sagte Trump in Richtung Teheran angesichts des militärischen Aufmarschs im Nahen Osten?  Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit Tina Kempin Reuter in einer neuen Folge des USA-Podcasts «Alles klar, Amerika?». Politikwissenschaftlerin Kempin Reuter wohnt, lehrt und forscht in Birmingham, Alabama. Produzentin: Jacky Wechsler Mehr zum Thema Trumps Rede zeigt, wie stark er geschwächt ist Wer und was hinter dem «Black People Aren’t Apes!»-Schild steht Trump wütet, die Republikaner skandieren «U-S-A!» – und ein Demokrat wird abgeführt «Er hat gelogen»: Die Ex-CIA-Agentin, die gegen Donald Trump anredete Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch.Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch  Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Es lief schon besser für Donald Trump. Seine Umfragewerte sind tief. Und, was ihn besonders ärgern dürfte: Viele Amerikanerinnen und Amerikaner bewerten die Amtsführung Joe Bidens rückblickend positiver als jene des amtierenden Präsidenten. Dabei ist Biden alt und krank und nicht mehr im Amt. Es geht auch nicht um ein mögliches Comeback, sondern um einen direkten Leistungsvergleich zwischen den beiden Amtszeiten. (Lesen Sie hier unsere Analyse zu Trumps Baisse.)Fast die Hälfte der Amerikaner bezeichnen Präsident Trump in einer neuen Umfrage, die für die Republikaner voller Warnsignale für die Zwischenwahlen ist, als «korrupt», «rassistisch» und «grausam». Das berichtet das US-Portal «Axios». Dieser Befund könnte eine Folge des rücksichtslosen Vorgehens der ICE-Beamten in Minneapolis sein, durch das eine Amerikanerin und ein Amerikaner getötet wurden. Noch offen ist, ob sich die aktuelle Kritik an Trump auf die Kongresswahlen am 3. November auswirken wird. Obwohl sein Name auf keinem Stimmzettel steht, hat der US-Präsident den Wahlkampf eröffnet, indem er vor einem Sieg der Demokraten warnte. Gleichzeitig hat der Einpeitscher der Maga-Bewegung und frühere Trump-Berater Steve Bannon angekündigt, dass bei den Midterms ICE-Beamte vor den Wahllokalen aufmarschieren werden, um Unbefugte an der Stimmabgabe zu hindern, «damit uns nie mehr eine Wahl gestohlen wird».Wie versucht Donald Trump aus der gegenwärtigen Baisse herauszukommen? Hat er den Epstein-Skandal überstanden, oder kommt da noch mehr raus? Und geht es im November gar um den Fortbestand der amerikanischen Demokratie? Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit dem langjährigen USA-Korrespondenten Martin Kilian. Kilian lebt in Charlottesville, Virginia.Produzent: Noah Fend  Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch.Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch  Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
«Wir werden uns an die Namen jener erinnern, die in den Strassen ovn Minneapolis starben», singt Bruce Springsteen in seinem Protestsong, den er Ende Januar als Antwort auf die ICE-Einsätze in Minneapolis veröffentlicht hat. Eine gute Woche später wurden in Los Angeles die Grammys verliehen. Moderator Trevor Noah spottete über Trump, mehrere Künstlerinnen und Künstler nutzten die Bühne bei ihrer Dankesrede für politische Statements. «Niemand ist illegal auf gestohlenem Land», sagt zum Beispiel Billy Eilish.In der Nacht auf Montag folgte schliesslich die mit politischer Symbolik gespickte Superbowl-Halbzeitshow des puerto-ricanischen Superstars Bad Bunny. Und irgendwo dazwischen hielten Donald Trump und Rapperin Nicky Minaj Händchen und drückten ihre gegenseitige Unterstützung und Bewunderung aus.Gerade hält die Politik Einzug auf den grossen Bühnen der US-Popkultur. Was bedeutet das? Welche Wirkung hat die Popmusik (haben die Popmusikerinnen und -musiker) noch? Und ist das der Anfang von etwas Grösserem?Tina Kempin Reuter, Politikwissenschaftlerin an der University of Alabama at Birmingham, hostet jedes Jahr eine kleine Superbowl-Party bei sich zu Hause. Jetzt spricht sie darüber, was die Halbzeitshow von Bad Bunny über den aktuellen Zustand der US-Politik aussagt – in einer neuen Folge des USA-Podcasts «Alles klar, Amerika?».Host: Noah FendProduzentin: Jacky Wechsler Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch.Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch  Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Der Aktenberg zu Jeffrey Epstein, den das US-Justizministerium letzte Woche veröffentlicht hat, ist gigantisch. Er umfasst über 3,5 Millionen Seiten Dokumente, 2000 Videos und 180’000 Bilder. Seit Freitag sind sie öffentlich zugänglich, aufgeschaltet auf der Website des Justizministeriums. Der ehemalige Prinz Andrew, Ex-Präsident Bill Clinton, Elon Musk, Steve Bannon, Donald Trump – und sogar die Schweizer SVP tauchen darin auf. Die einen häufiger als die andern.Während die einen wegen ihrer Verbindung zum verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein ihren Titel verlieren (Nicht-mehr-Prinz Andrew) oder sich einer strafrechtlichen Untersuchung stellen müssen ( Ex-Botschafter Peter Mandelson), haben die neuen Veröffentlichungen für US-Präsident Donald Trump vorerst keine konkreten Folgen. Er taucht in den Akten zwar über 38’000-mal auf, zum Teil auch im Zusammenhang mit schwerwiegenden Missbrauchsvorwürfen. Doch dabei handelt es sich um Beschuldigungen, teils um anonyme Aussagen. Belege dafür gibt es keine.Was zeigen die neu veröffentlichten Akten wirklich? Was nicht? Welche Teile blieben bisher unveröffentlicht? Und kommt da noch mehr?USA-Korrespondentin Charlotte Walser ordnet die neuen Veröffentlichungen aus den Epstein-Akten in einer neuen Folge des USA-Podcasts «Alles klar, Amerika?» ein und sagt, was man weiss, was offenbleibt – und wie es weitergeht.Host: Noah FendProduzentin: Jacqueline WechslerArtikel und Links zum Thema:Wie die Schweizer SVP in den Epstein-Files landeteInfos zu den neu veröffentlichten Akten (mit dem im Podcast erwähnten Bild von Ex-Prinz-Andrew)Kommentar: Die Opfer haben es verdient, dass Epsteins Welt endlich schonungslos ausgeleuchtet wirdJetzt doch: Bill und Hillary Clinton sagen über ihre Verbindungen zu Epstein aus Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch.Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch  Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Angeblich will die Regierung Trump einen Teil der ICE-Beamten aus Minneapolis abziehen. Trotzdem kommt es weiterhin zu illegalen Übergriffen der US-Einwanderungsbehörde. Kürzlich wollten ICE-Agenten das ecuadorianische Konsulat in Minneapolis ohne Genehmigung betreten. Ein in den sozialen Medien verbreitetes Video des Vorfalls zeigt den Vorfall. Unterdessen hat Ecuadors Aussenministerin Gabriela Sommerfeld Rosero bei der US-Botschaft eine förmliche Beschwerde eingereicht. Carrie Booth Walling ist Politikwissenschaftlerin in Minneapolis. «Es fühlt sich an, als lebe man unter Besatzung», sagt sie in der neuen Folge des USA-Podcasts «Alles klar, Amerika?». Tina Kempin Reuter, Professorin in Birmingham, Alabama, ordnet die Aussagen ihrer Kollegin Carrie Walling ein. Die Ereignisse in Minneapolis, der gewaltsame Tod von Renée Good und Alex Pretti oder der Vorfall im ecuadorianischen Konsulat ergeben ein Bild davon, wie sich die Macht in den USA neu organisiert. Regeln zählten immer weniger, Entscheidungen würden immer stärker personalisiert, sagt sie. Im ersten Jahr seiner zweiten Amtszeit hat Donald Trump also nicht einfach Politik gemacht – er hat die Art verändert, wie Politik gemacht wird. Sind die USA auf dem Weg in eine Autokratie? Welche Strategie verfolgt die Regierung Trump? Wie hängen Innen- und Aussenpolitik zusammen? Und zeigt der Widerstand der Bürgerinnen und Bürger Wirkung? Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit Tina Kempin Reuter bei «Alles klar, Amerika?». Produktion: Jacqueline Wechsler   Mehr zum Thema Kommentar von Charlotte Walser: Die ICE-Agenten sind ausser Kontrolle Der Fall Pretti in Minneapolis Der Feldherr muss weichen: Ändert Trump jetzt seinen Kurs? Sie kämpfen mit Trillerpfeifen gegen Trumps Polizeitruppe, dann wird der nächste Tote gemeldet Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch.Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch  Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Es ist ein heikler Moment, in dem US-Präsident Donald Trump am Mittwoch nach Davos zum World Economic Forum gereist ist: der Krieg in der Ukraine, der instabile Frieden im Nahen Osten, die gewaltsam beendeten Massenproteste im Iran, der Angriff der USA auf Venezuela – und seither die Drohung Trumps, als Nächstes Grönland einnehmen zu wollen.Zuletzt hat Trump gedroht, jenen europäischen Ländern, die einer US-Übernahme Grönlands nicht zustimmen, neue Zölle auferlegen zu wollen. Die transatlantische Krise hat sich damit weiter verschärft – und die radikalen Drohungen des US-Präsidenten stellen auch die Nato grundlegend infrage.Wie hat sich Trump in Davos zu Grönland geäussert? Hat er die Krise zusätzlich verschärft? Oder einen Schritt zurück gemacht? Kann man ihm glauben, wenn er verspricht, keine Gewalt anzuwenden? Und was löst Trumps Vorgehen in den USA selbst aus?In einer neuen Folge des USA-Podcasts «Alles klar, Amerika» bespricht Auslandchef Christof Münger die neusten Äusserungen Trumps mit USA-Korrespondentin Charlotte Walser, die Trumps Pläne mit Grönland einordnet.Produzent: Noah FendMehr zum Thema:Kommentar von Christof Münger: Europa hat keinen Grund aufzuatmenDas Interview mit Senatorin Lisa Murkowski: «Russland und China bekommen gerade eine gute Gelegenheit»Trump über die Schweiz: «Tough»: Trump lobt Keller-Sutter, nachdem er sie auf der Weltbühne attackiert hat Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch.Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch  Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
«Ich liebe es, zu gewinnen», sagte Donald Trump in einem Interview mit dem TV-Sender CBS am Dienstagabend. Was der US-Präsident weniger sportlich meinte als machtpolitisch. Seit seinem «Sieg» in Venezuela, dem gelungenen Coup in Caracas gegen den Diktator Nicolás Maduro, will er mehr solche Siege. Unverfroren erhebt Trump Anspruch auf Grönland. Es genügt ihm nicht, die Bodenschätze der Arktisinsel nach Belieben ausbeuten und so viele US-Basen errichten zu können, wie er möchte. Der frühere Immobilienhändler Trump will Grönland besitzen, und er gebärdet sich so, als könne ihn nichts aufhalten. Das grenzt inzwischen an Hybris, an Selbstüberschätzung, was in der Politik weitreichende Folgen haben kann.In seinem Fokus steht aktuell auch der Iran. «Hilfe ist unterwegs», sagte Trump im erwähnten Interview weiter. Woraus diese Hilfe besteht, wollte er nicht ausführen, ein Militäreinsatz scheint nicht ausgeschlossen, Hauptsache, Trump kann einen weiteren Sieg verbuchen.Zu einer Kontroverse haben in den USA die Schüsse von Minneapolis geführt. Fast eine Woche nach dem Tod der 37-jährigen Renee Good bei einem Einsatz der US-Einwanderungsbehörde ICE kommt es in Minneapolis zu Zusammenstössen zwischen Demonstrierenden und Bundesbeamten. Empörte Bewohner der Grossstadt in Minnesota buhen und pfeifen die schwer bewaffneten Einwanderungsbeamten aus, sobald diese auftauchen.Kritik äussern nur wenige Exponenten der US-Politik. Jerome Powell gehört dazu. Der Chef der Notenbank FED weist ein gegen ihn eröffnetes Verfahren des amerikanischen Justizministeriums als politisch motiviert zurück, weil er sich geweigert habe, die Zinsen zu senken. Trump hatte das vehement gefordert, um den Republikanern einen Vorteil bei den Zwischenwahlen im Herbst zu verschaffen.Wer kann Trump bremsen? Funktionieren die USA noch als Rechtsstaat? Wenn in der Schweiz ein Polizist auf offener Strasse jemanden erschiessen würde, gäbe es zuerst eine Untersuchung – bevor der Bundespräsident sagt, wer Täter und wer Opfer ist. Und was hat Trump im Iran vor? Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit dem langjährigen USA-Korrespondenten Martin Kilian. Kilian lebt in Charlottesville, Virginia. Produzent dieser Folge ist Noah Fend. Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch.Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch  Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Donald der Eroberer

Donald der Eroberer

2026-01-0736:55

Seit der gelungenen Militäraktion in Venezuela ist Präsident Trump mit noch mehr Selbstvertrauen ausgestattet als ohnehin schon. Laut «New York Times» hat er seine Mitarbeiter angewiesen, einen aktualisierten Plan für den Erwerb Grönlands auszuarbeiten.Gleichzeitig ist unklar, wie es in Venezuela weitergeht. Nach der Festnahme von Diktator Nicolás Maduro durch das US-Militär schien der Machtwechsel vollzogen. Doch Vertreter seiner Regierung kontrollieren weiterhin den Staat – mit Rückendeckung aus Washington. Dabei hatte die Opposition in Venezuela mit Unterstützung republikanischer und demokratischer US-Regierungen jahrelang geplant, Maduro nach seinem Sturz umgehend mit einem ihrer Kandidaten zu ersetzen und die Demokratie in dem ölreichen Land wiederherzustellen.Doch Präsident Trump machte ihr einen Strich durch die Rechnung und ermöglichte Maduros Vizepräsidentin Delcy Rodríguez die Machtübernahme. Unterdessen halten sich die meisten Oppositionsführer, darunter Friedensnobelpreisträgerin María Corina Machado, weiterhin im Exil auf oder sitzen im Gefängnis.Taugt Interimspräsidentin Delcy Rodríguez als Trump-Marionette? Besteht gar die Gefahr eines Bürgerkriegs in Venezuela? Wird Lateinamerika jetzt wieder zum Hinterhof der USA? Oder will Trump nun tatsächlich Grönland und Kanada für die USA erobern? Und was hat das alles mit der Fussballweltmeisterschaft im Sommer 2026 zu tun? Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit dem langjährigen USA-Korrespondenten Martin Kilian. Kilian lebt in Charlottesville, Virginia.Produzent: Noah Fend Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch.Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch  Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Weihnachten hat in den USA einen hohen Stellenwert. Davon zeugt allein schon die Tradition, dass die First Lady das Weisse Haus nach ihrem Geschmack dekorieren lässt. 51 Weihnachtsbäume, 213 Meter Girlanden, 75 Kränze, 54 Kilogramm Lebkuchen, mehr als 2000 Lichterketten und 2800 – natürlich – goldene Sterne schmücken gemäss Agenturen das Anwesen. Konkurrenz machte dem einzig Jill Biden, die zuletzt mehr als 80 Bäume aufstellen liess. Thema des diesjährigen Weihnachtsfestes sei «Zu Hause ist, wo das Herz ist», teilte Melania Trump mit.Am Herzen liegt Weihnachten auch Gatte Donald. Seinen Slogan «Make America Great Again» hat er entsprechend angepasst. «Make Christmas Great Again» ziert Weihnachtskarten mit dem Präsidenten. Er habe «Weihnachten zurückgebracht», sagte Donald Trump kürzlich bei einem Auftritt in Pennsylvania. «Die radikale Linke wollte das Wort Weihnachten abschaffen.» Jetzt aber sage wieder jeder «Frohe Weihnachten».Auch Trump-Kritikerinnen und -Kritiker instrumentalisieren die Geburt Jesu. So stellte eine katholische Kirche in der Nähe von Boston, Massachusetts, eine Krippe mit Maria, Joseph und den Hirten auf. Was fehlte, war das Jesuskind in der Krippe. Darüber stand ein Schild mit der Aufschrift: «ICE was here.» Eine Anspielung auf die Immigrationsbehörde «United States Immigration and Customs Enforcement» (ICE), die Zehntausende illegale Einwanderer verhaftete und ausschaffte.Tina Kempin Reuter, Professorin in Birmingham, Alabama, steckt mitten in den Weihnachtsvorbereitungen. Und sie verkauft sogar selbst Christbäume. Können sich die Amerikanerinnen und Amerikaner einen Christbaum leisten angesichts der gestiegenen Preise? Wie erlebt sie den Kulturkampf um Weihnachten in Trumps Amerika? Und sagt sie nun «Merry Christmas» oder «Happy Holiday», wenn sie frohe Weihnachten wünscht? Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit Kempin Reuter in einer neuen Folge des USA-Podcasts «Alles klar, Amerika?». Produzent ist Noah FendHier seht ihr noch Trumps Weihnachtskarte sowie die Krippeninstallation ohne Jesuskind in Massachusetts:Santa Trump politisiert sogar Weihnachten Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch.Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch  Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Das «Chlorhuhn» gehört neu zum Schweizer Wortschatz. Wegen des Zolldeals zwischen der Schweiz und den USA sind die Chlorhühner made in USA in aller Munde, wenn auch – vorerst – nicht buchstäblich. Bei der Kür zum Wort des Jahres 2025 gab es fürs «Chlorhuhn» sogar die Bronzemedaille, geschlagen nur von «Frauen-Nati» und «Zollhammer». Donald Trump hatte gegen die Schweiz hohe Strafzölle verhängt, ursprünglich waren es 39 Prozent. Nach schwierigen Verhandlungen mit Washington konnte der Bundesrat die Zölle auf 15 Prozent senken. Die Schweiz musste dafür allerlei versprechen. Neben Milliardeninvestitionen in den USA machte sie Zugeständnisse beim Fleischimport. Bundesrat Guy Parmelin stellte in Aussicht, bei den weiteren Verhandlungen mit den USA auch über die Zulassung von sogenannten Chlorhühnern zu sprechen, von Pouletfleisch, das mit Chemikalien behandelt wurde. Was zu einer Debatte über Chlorhühner führte: In einer Umfrage sagten 95 Prozent, sie würden kein amerikanisches Geflügel kaufen, wenn es im Regal läge.Wäre das tatsächlich so schlimm? USA-Korrespondentin Charlotte Walser ist nach Gainesville, Georgia, gereist, 47’000 Einwohner und  selbst ernannte Geflügel-Welthauptstadt.Weshalb werden die Hühner dort mit Chlor behandelt? Und ist diese Praxis tatsächlich üblich? Gibt es in den USA Kritik an der Hühnerproduktion in Tierfabriken? Und wie schmecken die Chickenwings in Gainesville? Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit USA-Korrespondentin Charlotte Walser, die von ihrer Reportagereise aus Georgia nach Washington zurückgekehrt ist. Produzent dieser Folge ist Noah Fend.Hier gibt es die Reportage von Charlotte Walser aus Gainsville zum Nachlesen:«Chlorhühner? Das war vor 20 Jahren.» Was heute das Problem an US-Chicken ist Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch.Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch  Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Juan Orlando Hernández sass in einem Gefängnis im US-Bundesstaat Virginia. Der Ex-Präsident von Honduras (2014 bis 2022) war wegen Drogenhandels im grossen Stil zu mehr als 40 Jahren Haft verurteilt worden. Er soll Schmugglern geholfen haben, Kokain in Richtung USA zu schleusen. Nun ist er aus der Haft entlassen worden. Hernández ist einer von vielen Verurteilten, die Trump begnadigt hat. 236 waren es in der ersten Amtszeit, jetzt nach einem Jahr schon fast 2000. Aus dem Gefängnis heraus hatte er Donald Trump um Gnade gebeten: «Ihre Widerstandsfähigkeit, trotz der Verfolgung und Strafverfolgung, der Sie ausgesetzt waren, liess Sie in dieses grossartige Amt zurückzukehren – und das alles nur, weil Sie Ihr Land wieder gross machen wollten», schrieb Hernández in einem Brief an Trump. Worte, die den US-Präsidenten nicht unbeeindruckt liessen.Dazu kommt, dass Präsident Trump keine Berührungsängste hat, wenn ein lukratives Geschäft lockt. Das zeigt auch sein entspannter Umgang mit Geschenken, sei es ein Jumbojet aus Katar oder ein Goldbarren aus der Schweiz. All das wirft ein Licht auf den delikaten Umgang der Trump-Regierung mit Korruption, Bestechlichkeit und Bereicherung.Nutzt Trump sein Amt, um sich und die Seinen zu bereichern? Ist das alles noch legal oder schon korrupt? Und wie steht es um den amerikanischen Rechtsstaat? Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit Martin Kilian. Kilian war während Jahren USA-Korrespondent und lebt in Charlottesville, Virginia.Produzent: Noah Fend Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch.Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch  Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
In die hektische Diplomatie zur Ukraine kommt durch angebliche abgehörte Telefonate zwischen Unterhändlern der USA und Russlands zusätzliche Aufregung. Für Diskussionen sorgte ein etwa fünfminütiges Telefonat vom 14. Oktober, das die Nachrichtenagentur Bloomberg als Transkript veröffentlichte. Darin spricht Witkoff mit Juri Uschakow, dem aussenpolitischen Berater von Kremlführer Wladimir Putin. Er gibt ihm offenbar Tipps, dass man Trumps Ohr mit Lob für dessen Frieden in Gaza erreichen könne. Tatsächlich scheint Putin die Ratschläge in einem Telefongespräch mit Trump am 16. Oktober aufgenommen zu haben.Dagegen gilt Marco Rubio im Ukrainedossier, zumindest aus europäischer Sicht, eher als Stimme der Vernunft. Der US-Aussenminister ist Moskau gegenüber kritisch eingestellt und gehört zu jenen Stimmen in der Regierung Trump, die eine Kapitulation der Ukraine wie auch einen Diktatfrieden ablehnen. Dass die Gespräche in Genf zu einer Überarbeitung von Trumps Ukraineplan führten, wird auch Rubio zugschrieben. Besonders auffällig war seine Kommunikation, als er betonte, dass es in Genf grossartige Fortschritte gegeben habe. Trump erreicht aber auch direkte Kritik. Der republikanische Senator Mitch McConnell warnte davor, das Opfer unter Druck zu setzen und den Aggressor zu belohnen.Weshalb hat Trump seinen Ukraineplan gerade jetzt lanciert? Worum geht es ihm dabei, um Geschäfte, um den Friedensnobelpreis oder doch um Frieden? Und welche Rolle spielen Unterhändler Witkoff und Aussenminister Rubio? Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit USA-Korrespondentin Charlotte Walser in einer neuen Folge des Podcasts «Alles klar, Amerika?»Produktion: Jacqueline WechslerTrumps Ukraineplan:Jetzt zeigt sich, wo die USA wirklich stehen«Als würde er von Russland bezahlt»: Selbst Republikaner attackieren WitkoffGegenvorschlag: Zuerst Krieg beenden, danach über Territorien sprechenAussenpolitische Chaostage: Wie die USA Verwirrung stifteten Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch.Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch  Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Donald Trump ist vor gut einem Jahr erneut zum US-Präsidenten gewählt worden und ist zurück im Weissen Haus. Seither baut er Amerika um. Seine Anhängerinnen und Anhänger glauben ans «Goldene Zeitalter», das Trump bei seinem zweiten Amtsantritt ausgerufen hat. Andere Stimmen fürchten um die internationale Ordnung, die Ukraine oder die Demokratie.Wichtiger Teil von Trumps Aussenpolitik sind die Zölle. Davon betroffen ist auch die Schweiz. Unterdessen ist Bewegung in die Sache gekommen: Nicht mehr 39 Prozent, sondern nur noch 15 Prozent Zoll erheben die USA neu auf Waren aus der Schweiz. Dafür soll die Schweiz 200 Milliarden Dollar in den investieren.Hat sich die Schweiz richtig verhalten im Umgang mit dem US-Präsidenten? Ist die Demokratie in den USA tatsächlich gefährdet, weil Donald Trump seit seinem Amtsantritt durchregieren kann, ohne auf Widerstand zu stossen? Und prägt Trump eine Epoche, oder ist er umgekehrt eher ein Phänomen unserer Zeit, in der viele Gewissheiten verloren gegangen sind?Darüber hat sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit der renommierten Amerika-Expertin Claudia Brühwiler von der Universität St. Gallen unterhalten. Und zwar für einmal nicht im Podcast-Studio von Tamedia, sondern im ausverkauften Kraftwerk in Zürich. Ebenfalls auf der Bühne war Fabian Fellmann, der frühere USA-Korrespondent des Tages-Anzeigers. Zugeschaltet aus den USA waren die regelmässigen Gäste im USA-Podcast: Tina Kempin Reuter, Professorin für Politikwissenschaft in Birmingham Alabama, Charlotte Walser, USA-Korrespondentin in Washington D.C., und Martin Kilian, Podcaster in Charlottesville, Virginia.Produktion: Jacqueline Wechsler und Noah Fend Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch.Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch  Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Eben erst feierte Trump das Einknicken von 8 demokratischen US-Senatoren als grossen Durchbruch. Der Shutdown endete, und das zu seinen Bedingungen. Nun haben Amerikanische Medien am Mittwochvormittag Lokalzeit über die neue Wende im Fall Epstein berichtet.Demokratische Abgeordnete im Repräsentantenhaus hatten brisante E-Mails des verstorbenen Sexualstraftäters Jeffrey Epstein veröffentlicht. Diese legen nahe, dass Trump mehr über Epsteins Missbrauchsring wusste, als bisher eingestanden.Unbestritten ist, dass Trump und Epstein einst gut befreundet waren. Davon will Trump nichts mehr wissen. Der 79-jährige Präsident feiert aber nach wie vor gerne und liebt den Prunk, wie die neue Dekoration seines Büros im Weissen Haus zeigt. An Halloween lud Trump zu einer rauschenden Great-Gatsby-Party ein, benannt nach dem Roman von F. Scott Fitzgerald, der vor 100 Jahren erschienen ist und in den goldenen 1920er-Jahren spielt. «The Great Gatsby» nehme Trumps Amerika vorweg, schrieb die amerikanische Literaturwissenschaftlerin Sarah Churchwell in der «Financial Times». Sieht sich Donald Trump als eine Art «Great Gatsby» seines eigenen Goldenen Zeitalters? Was hat es mit seinem Goldfimmel auf sich? Wie wirkt sich das Ende des Shutdowns aus, auf die Demokratische Partei wie auf die USA überhaupt? Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit dem langjährigen USA-Korrespondenten Martin Kilian in einer neuen Folge von «Alles klar, Amerika?» Kilian lebt in Charlottesville, Virginia.Produzentin: Jacqueline WechslerPodcastfolge zum Thema (Publikation: Juli 2025):Die Causa Jeffrey Epstein hat Donald Trump eingeholt: Was nun?Artikel zum Thema: Neue Epstein-E-Mails belasten Trump schwerDemokraten lenken ein, um Shutdown zu beenden«Trump ist bereit, hungernden Kindern zu schaden, um seinen Willen durchzusetzen»Trumps goldener Schriftzug erinnert an ein Möchtegern-Luxushotel Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch.Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch  Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
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