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Therapie & Training Talk

Author: Thomas Armbrecht & Wolfgang Unsöld

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Description

Der Podcast an der Schnittstelle von Praxis und Gym.

Jeden Montag sprechen Thomas Armbrecht – ehemaliger Physiotherapeut der deutschen Fußball-Nationalmannschaft und Mentor für Hunderte Physiotherapeuten – und Wolfgang Unsöld – Gründer des YPSI, Coach zahlreicher Profisportler und Trainer von über 1.800 Trainern – über alles zwischen Kreuzband und Kniebeuge.

Erfahrung trifft Haltung. Wissenschaft trifft Alltag.

Gelegentlich sind auch Gäste aus dem Sport und angrenzenden Bereichen dabei.

Fundiert. Klar. Praxisnah.
326 Episodes
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Was in der Finanzwelt als mächtigstes Prinzip gilt, ist im Training und in der Ernährung genauso entscheidend: der Zinseszins-Effekt. Wolfgang Unsöld erklärt, warum kleine, regelmäßige Fortschritte sich über Jahre exponentiell summieren – und warum jede Unterbrechung mehr kostet, als die meisten ahnen. In dieser Episode erfährst du, warum 0,2 % Verbesserung pro Woche nach 10 Jahren über 180 % Fortschritt bedeuten, weshalb Pausen der größte Feind langfristiger Ergebnisse sind, und welche einfachen Prinzipien dafür sorgen, dass der Zinseszins-Effekt in Training und Ernährung für dich arbeitet, nicht gegen dich. Die zentrale Erkenntnis: Du musst nicht immer auf 100 % laufen. Du darfst nur niemals komplett auf 0 gehen.
Thomas und Wolfgang sprechen über die oft unterschätzte Bedeutung der Halswirbelsäule – warum sie für Leistung, Schmerzfreiheit und neurologische Funktion eine zentrale Rolle spielt und weshalb sie im Training häufig falsch verstanden wird. Sie geben Einblicke in den neuen YPSImpuls zum Thema Schlaf und erklären, warum Schlaf kein „Regenerationsthema“, sondern ein Leistungsfaktor ist. Außerdem geht es um die besondere Motivation, Trainer zu werden – und was diesen Beruf so einzigartig macht. Warum kann ein Berg dabei helfen, den Blutzucker zu regulieren? Weshalb interessieren Ernährung und Training praktisch jeden Menschen – unabhängig vom Leistungsniveau? Und auf welcher Insel war Thomas tatsächlich noch nie? Eine Folge zwischen Neurologie, Motivation und Alltag – mit überraschenden Perspektiven auf scheinbar einfache Themen.
Thomas und Wolfgang sprechen über ein Thema, das in der Trainings- und Therapieszene massiv unterschätzt wird: Business. Warum fachliche Kompetenz allein nicht reicht – und weshalb Trainer und Therapeuten sich zwingend mit Unternehmertum, Investments und privater Altersvorsorge beschäftigen sollten. Sie diskutieren das Management von Schichtarbeit – insbesondere Nachtschichten bei Bäckern –, warum eine feste Schlafroutine entscheidend für Immunsystem, Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden ist und wie stark der circadiane Rhythmus unseren Alltag bestimmt. Außerdem klären sie, ob Kylian Mbappé wirklich so schnell sprintet wie Usain Bolt – und was man aus diesem Vergleich über Training, Talent und Spezialisierung lernen kann. Eine Folge über Verantwortung, Leistung und langfristiges Denken – im Business wie im Training.
Ob Anfänger oder erfahrener Athlet: Wer ohne Plan trainiert, verschenkt Potenzial. In dieser Episode sprechen wir darüber, warum ein strukturierter Trainingsplan der entscheidende Unterschied zwischen Stagnation und echtem Fortschritt ist und wann es trotzdem sinnvoll sein kann, eine Freestyle-Einheit einzulegen.
Thomas und Wolfgang sprechen über warum sie einen Vortrag im Heidelberger Schloss halten, warum Wolfgangs Sohn noch nie Gluten gegessen hat und wie man die Ansteuerung des Gesäßes gezielt optimiert. Sie erklären den Wert des Split Squats und seinen sinnvollen Einsatz im Training – und beantworten eine neue „Hamza fragt“-Frage.
Rate of Perceived Exertion (RPE) gilt als modernes Steuerungsinstrument im Krafttraining. Doch hält es, was es verspricht? In dieser Episode analysiert Wolfgang Unsoeld kritisch, warum subjektive Belastungseinschätzungen an ihre Grenzen stoßen und welche Probleme sich hinter dem vermeintlich flexiblen Ansatz verbergen.
Thomas und Wolfgang sprechen über optimales Aufwärmen und Aktivieren fürs Krafttraining, Kniebeugen am Morgen und die Wirbelsäule sowie die Idee eines spezifischen, individuell passenden Warm-ups. Außerdem geht es darum, warum nicht alle 10-kg-Scheiben wirklich gleich wiegen – und warum schon wenige Minuten Bewegung einen spürbaren Unterschied machen können.
In einer Zeit, in der Training oft möglichst motivierend, unterhaltsam und abwechslungsreich gestaltet sein soll, gilt Spaß als wichtiger Erfolgsfaktor. Doch gerade im Krafttraining ist diese Haltung problematisch – und führt langfristig nicht zum Ziel. Denn wer nur trainiert, wenn es Spaß macht, wird früher oder später scheitern. Warum? Weil der Weg zu echtem Fortschritt teils einfach keinen Spass macht.
Thomas und Wolfgang sprechen über warum Thomas jetzt mehr selbst kochen will, wie stark er bei Kniebeugen und Kreuzheben ist und Wolfgangs kritischen Take zur klassischen Crunch-Maschine. Außerdem klären sie, warum Adduktoren- und Abduktorenmaschinen meist keinen festen Platz in Wolfgangs Programmen haben und warum er sie trotzdem situativ nutzt. Sie sprechen darüber, weshalb der Wiedereinstieg in Kniebeugen und Kreuzheben immer defensiv erfolgen sollte, da der untere Rücken häufig überschätzt wird, wie man die seitliche Bauchmuskulatur sinnvoll für Optik und Funktion trainiert und warum Wolfgang den Kettlebell Russian Twist nicht kennt.
Zum dritten Mal ist Holger Fischer zu Gast im Podcast – und dieses Gespräch geht tiefer als je zuvor. Ausgangspunkt ist Holgers neues Buch zum Thema HSP, doch schnell wird klar: Hochsensibilität ist kein Persönlichkeitslabel, sondern ein biologisch und nervensystemisch erklärbares Phänomen. Wir sprechen darüber, warum HSP nicht nur „hoch­sensibel“, sondern oft extrem leistungsfähig sind – wenn Training, Alltag und Stress richtig gesteuert werden. Wir diskutieren das unterschiedliche Schmerzempfinden hochsensibler Menschen, den Zusammenhang zwischen Reizverarbeitung und Nervensystem sowie Holgers HSP-Test, der hilft, sich selbst besser einzuordnen. Besonders konkret wird es beim Thema Training: Warum viele HSP mit klassischen Volumen-Modellen scheitern – und wie gezielte Reduktion von TrainingsvolumenLeistung massiv steigern kann. Holger schildert dazu ein eindrucksvolles Beispiel aus dem Golfsport. Der Bogen spannt sich weiter: vom Boxkampf Jake Paul vs. Anthony Joshua als Spiegel moderner Leistungs- und Medienlogik bis hin zu Lionel Messi – und der Frage, warum sein scheinbares „Spazierengehen“ am Mittelkreis ein Ausdruck maximaler Effizienz ist. Ein weiterer zentraler Block: Führung und Hierarchie. Holger erklärt, warum er überzeugt ist, dass man Führungspersönlichkeiten nicht ausbilden kann, weshalb funktionierende Hierarchien entscheidend für Harmonie und Effektivität sind – und was passiert, wenn Gruppen diese Ordnung verlieren. Zum Abschluss sprechen wir über den Wandel im Kampfsport, den Boom von MMA im 30-plus-Bereich und warum bei vielen Menschen in den späten Dreißigern plötzlich Extrem- und Kampfsportarten auftauchen: Wenn die Ratio die Emotio schlägt – und der Körper nach echtem Reiz sucht. Eine Folge über Biologie statt Etiketten, Intelligenz im Training, echte Leistung – und warum HSP vielleicht weniger „sensibel“ und viel mehr Highspeed sind, als die meisten denken.
Thomas und Wolfgang sprechen über die Zielgruppe des Podcasts – gilt das Gesagte für Frauen, nur für PT-Kunden oder für alle? Sie erklären die Supplement-Basics, warum Wolfgang Magnesium und Zink nicht direkt kombiniert und weshalb Thomas bewusst nur drei Supplements nutzt. Außerdem geht es darum, was man von Warren Buffett über Ernährung und Training lernen kann, wann der sektorale Heilpraktiker für Physiotherapeuten sinnvoll ist, wie man ein Desinfektionsmittel richtig öffnet – und ob Omega-3 mit Antioxidantien kombiniert werden sollte.
Thomas und Wolfgang sprechen über Tageslicht, Luxminuten und warum die Karibik hier ein Sonderfall ist – sowie darüber, dass Wolfgang aktuell jede Nacht eine Stunde weniger schläft. Sie diskutieren, was guten Schlaf wirklich ausmacht, welchen Einfluss der circadiane Rhythmus hat, und formulieren die „5 Gebote fürs Gym“. Außerdem geht es darum, warum Training ohne Dokumentation kein Training ist, was Dokumentation eigentlich bedeutet, warum spezifische Ziele im Training so entscheidend sind, welche wilden Trainingstheorien gerade kursieren – und "Hamza fragt" Fasten.
Frank “The Bank” Pfraumer war eine Legende, lange bevor Social Media existierte. Der erste Athlet unter 100 kg Körpergewicht, der 300 kg auf der Bank drückte. Mehrfacher Weltmeister, Weltrekordhalter und eine der prägendsten Bench-Only-Persönlichkeiten der 1990er Jahre. Ein Athlet mit enormer Ausstrahlung, kompromisslosem Ehrgeiz und einem Leben voller Höhepunkte, Brüche und Intensität. Eine Geschichte, die viel zu lange unerzählt geblieben ist. In dieser Episode spricht Wolfgang mit Markus Beuter – Lehrer, Powerlifter, Vater und Autor – über dessen neues Buch „Frank The Bank – Die wahre Geschichte des großartigsten Bankdrückers aller Zeiten“. Markus hat vier Jahre lang eng mit Frank zusammengearbeitet und seine Erzählungen, Erlebnisse und Perspektiven in einem Werk gesammelt, das Kraftsportgeschichte bewahrt. Das Gespräch beleuchtet: • Franks außergewöhnliche Bench-Leistungen – von Weltrekorden bis zu legendären Trainingseinheiten • seine prägenden Jahre in der Karibik, sein Alltag dort, das Essen, die Menschen und die kulturelle Energie dieser Zeit • die Persönlichkeit hinter der Kraft: Humor, Wille, Eigensinn und unerschütterliche Entschlossenheit • die melancholischeren Kapitel seines Lebens und was Athleten aller Generationen daraus lernen können • Markus’ Zugang zu Frank, die Entstehung des Buches und warum es heute wichtiger denn je ist, diese Geschichte weiterzugeben Markus verbindet in seinen Arbeiten pädagogisches Hintergrundwissen, Trainingswissenschaft und jahrzehntelange eigene Kraftsportpraxis. Seine Bücher – vom humorvollen „Trainierst du überhaupt, Bro?“ bis zu „Powerlifting Training 2.0“ und dem „WHP System“ – zählen zu den einflussreichsten deutschsprachigen Werken im Kraftsportbereich. Diese Episode ist eine Reise in eine Zeit, in der Kraftsport roh, direkt und voller Herzblut war. Eine Hommage an einen Athleten, der größer war als jeder Wettkampf – und an all jene, die seine Geschichte lebendig halten. Ein Gespräch über Kraft, Charakter und das Vermächtnis einer außergewöhnlichen Persönlichkeit.
Thomas und Wolfgang sprechen über den Boxkampf Anthony Joshua vs. Jake Paul, über optimales Kohlenhydrat-Timing, Mengen und den Zusammenhang zwischen Kohlenhydraten und Hautfalten. Außerdem geht es um Morbus Sever – eine wachstumsbedingte Reizung an Ferse und Achillessehne –, darüber, warum Jugendliche dabei Schmerzen im Sport entwickeln können, und wie man damit praktisch umgeht. Zum Abschluss diskutieren sie die Entstehung des Michelin Guides und warum ein Reifenhersteller zum weltweit wichtigsten Restaurantführer wurde.
Thomas und Wolfgang sprechen über entkoffeinierten Kaffee – warum Wolfgang kein Fan ist und wann er trotzdem Sinn machen kann. Außerdem geht es um die Leber aus Sicht von Phase 1 und 2, ihre Aufgaben und wie man sie unterstützen kann, um Leberglykogen im Kontext von Stress und Sport, die großen individuellen Unterschiede in der Alltagsaktivität, warum man den Alltag am besten auf den Sport ausrichtet – und über das Filmen im Gym.
In dieser Folge spricht Wolfgang mit Christian Mayer, Zahnarzt aus Stuttgart und ehemaliger Oberliga-Tennisspieler, über ein Thema, das bislang im Leistungssport oft übersehen wird – die Rolle der Mundgesundheit für Leistung, Regeneration und Verletzungsprävention. Wir sprechen darüber, • was ein DOSB-Zahnarzt ist und wie sich die Arbeit mit Spitzensportlern von der Behandlung regulärer Patienten unterscheidet, • welchen Einfluss Zahn- und Zahnfleischgesundheit auf Training, Leistung und Regeneration haben, • warum Entzündungen im Mundraum eine systemische Wirkung auf den gesamten Körper entfalten, • welche Risiken Gels, Riegel und Sportgetränke für die Zähne mitbringen, • und wie der Kiefer mit Nacken- und Rückenproblemen zusammenhängt. Außerdem erklärt Christian, warum er überzeugt ist, dass in zehn Jahren jedes Profiteam einen eigenen Zahnarzt haben wird und verrät die drei wichtigsten Dinge, die jeder Athlet für seine Zahngesundheit tun sollte. Christian Mayer, 34 Jahre alt, ist Zahnarzt aus Stuttgart mit Schwerpunkt auf Sportzahnmedizin. Als ehemaliger Oberliga-Tennisspieler verbindet er medizinisches Fachwissen mit seiner Leidenschaft für den Leistungssport. 2025 absolvierte er das Curriculum Sportzahnmedizin und erhielt die Zertifizierung zum DOSB-Zahnarzt. Sein Ziel: die Bedeutung der Mundgesundheit im Leistungssport nachhaltig zu stärken und ein neues Bewusstsein für diesen entscheidenden Faktor in Training, Wettkampf und Regeneration zu schaffen.
Thomas und Wolfgang sprechen über Hybridathleten sowie deren Entwicklung und Herausforderungen, die Optimierung des Fussgewölbes sowie Training der Füße, die Entstehung und Therapie von Shin Splints aka dem Schienbeinkantensyndrom, die Vermietung von Hamza als Entertainment Artist Veranstaltung, wie Sven Knipphals die 10s Mauer gebrochen hätte und den Übertrag von Bergsprints auf Läufe im Flachen.
Thomas und Wolfgang sprechen über Isolationsübungen für die Adduktoren, die Verbindung zwischen Adduktoren und unterem Rücken – und Thomas’ Arbeitsalltag.
Thomas und Wolfgang sprechen über die unterschiedlichen Charaktere bei Mario Kart, was beim Start des Laufen bzw. Joggen wirklich limitiert und wie Akupressur dabei unterstützen kann. Außerdem geht es um Hochspannungsleitungen – und Thomas’ Weg zum Halbmarathon.
Prof. Dr. Matthias Feucht ist der Leiter der Rekonstruktiven Kniechirurgie am Diakonieklinikum Stuttgart, hat über 100 Artikel für internationale Fachzeitschriften geschrieben und ist Autor eines Fachbuchs, das in drei Sprachen veröffentlicht wurde. Wir sprechen über Knieverletzungen, seine Erfahrung als Chirurg, der Reha nach OPs, die so wichtige Frage wie oft Operationen tatsächlich notwendig sind und einiges mehr.
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