Discover
Systemisch Denken - Systemtheorie, Konstruktivismus und Soziale Systeme treffen die Wirtschaft, Systemische Theorie und Praxis für Business und Organisationen
Systemisch Denken - Systemtheorie, Konstruktivismus und Soziale Systeme treffen die Wirtschaft, Systemische Theorie und Praxis für Business und Organisationen
Author: Heiko Rössel, Systemischer Organisationsentwickler SOE (DGSF) und Businesscoach
Subscribed: 225Played: 15,876Subscribe
Share
© Heiko Rössel
Description
Systemisch denken, die Nutzung der Systemtheorie und die Anwendung systemischer Methoden ist eine perfekte Antwort auf die Herausforderungen unserer Zeit. Nutze die Perspektiven der Systemik für deine berufliche und private Entwicklung. Profitiere als Unternehmer, als Selbstständiger, als Führungskraft und als Mensch! Ich beleuchte im Podcast systemische Ideen und die Essenz aus der Literatur in Bezug zu Beruf und Wirtschaft.
326 Episodes
Reverse
Viele denken bei „Marktwirtschaft“ sofort an Preise, Produkte und Umsatz. Fritz B. Simon denkt radikaler: Jede Organisation handelt – immer. Und jedes Verhalten wird im Markt bewertet. In dieser Episode nehme ich die Gedanken aus dem Buch Radikale Marktwirtschaft - Grundlagen des systemischen Managements - und übertrage sie konsequent auf Organisationen: Unternehmen als Systeme mit Innen- und Außenperspektive, die nicht nur Waren liefern, sondern an jedem Touchpoint Wirkung erzeugen – oder verspielen. Du hörst, warum ein freundlicher Satz, ein erreichbarer Service oder eine kleine Geste manchmal mehr „Preis“ erzeugt als das Produkt selbst. Wir schauen auf die subjektive Buchhaltung zwischen Kunde und Anbieter, auf Kulanz, Erwartungen und die Frage, warum Organisationen aus ihrer Sicht immer rational handeln – auch wenn das von außen völlig anders wirkt. Zum Abschluss bekommst du praktische Rezepte gegen Selbsttäuschung: weniger Worthülsen, mehr beobachtbares Verhalten, bewusster Fokus auf echte Kundenrückmeldung – und die klare Konsequenz, wenn niemand kauft: Produktpalette verändern oder den Markt wechseln.
Wenn du mehr zu mir oder zu meinem Business erfahren möchtest, dann schaue hier: https://www.servicearchitekt.com
Was wäre, wenn dein Verhalten kein „Charakter“ ist – sondern eine Ware? In dieser Episode zitiere ich Fritz B. Simon aus Radikale Marktwirtschaft und bleibe konsequent in der Ich-Perspektive: Du als „Fabrik“, die fortlaufend Verhalten produziert und es auf einem Markt der Möglichkeiten anbietet. Wir schauen darauf, wie sich Innen- und Außenperspektive in einem einzigen Modell verbinden lassen – und warum Menschen aus ihrer eigenen Sicht fast immer „ökonomisch rational“ handeln, selbst dann, wenn es für dich völlig unsinnig wirkt. Es geht um subjektive Wertmaßstäbe, um das stille Rechnen in Beziehungen (Wer schuldet wem was?) und um die überraschende Erkenntnis: Nicht das, was du meinst, zählt – sondern das, was als Verhalten wahrgenommen, bewertet und „abgenommen“ wird. Zum Abschluss teile ich fünf konkrete Rezepte, die dich im Alltag handlungsfähiger machen: weniger Worthülsen, mehr beobachtbares Tun, klarerer Fokus – und der Mut, deine „Produktpalette“ zu verändern, wenn dein Verhalten auf dem falschen Markt landet.
Wenn du mehr zu mir oder zu meinem Business erfahren möchtest, dann schaue hier: https://www.servicearchitekt.com
30 Jahre Unternehmer – und immer mit Doppelspitze. Klingt nach dem perfekten Erfolgsrezept: zwei Menschen, harmonisch, eingespielt, gemeinsam stark. Aber was, wenn genau diese Erklärung zu kurz greift? In dieser Episode zerlege ich die „Doppelspitzen-These“ mit systemischer Brille und komme zu einem überraschenden Befund: Nicht Harmonie ist der Schlüssel – sondern Klarheit. Klarheit darüber, wer welche Entscheidungen trifft, wann kommuniziert wird und wo Zuständigkeiten enden. Ich erzähle dir aus meiner eigenen Unternehmensgeschichte, warum wir uns sogar gegenseitig verboten haben, in die Bereiche des anderen „reinzufummeln“ – und wie genau dadurch Ordnung, Tempo und am Ende sogar mehr Ruhe entstanden sind. Eine Folge für alle, die Führung nicht netter, sondern wirksamer machen wollen.
Wenn du mehr zu mir oder zu meinem Business erfahren möchtest, dann schaue hier: https://www.servicearchitekt.com
In dieser Episode geht es um ideale Systeme – nicht als perfekten Zustand, sondern als veränderte Art zu beobachten. Im Mittelpunkt steht ein einziges Wort, das den Blick auf Organisationen verschiebt: weg von interner Beschäftigung, hin zur tatsächlichen Wirkung. Ich verbinde diese Idee mit meinen eigenen Erfahrungen aus der Beratungspraxis und zeige, wie sich Zusammenhänge klarer erschließen und Führung wirksamer wird, wenn Beobachtung konsequent anders ansetzt.
Wenn du mehr zu mir oder zu meinem Business erfahren möchtest, dann schaue hier: https://www.servicearchitekt.com
In dieser Episode geht es um Systemversagen – verstanden nicht als persönliches Fehlverhalten, sondern als Ergebnis falsch gebauter Strukturen. Ausgangspunkt ist der Cum-Ex-Wirtschaftskrimi und die Beobachtungen der Staatsanwältin Anne Brorhilker, die in einem Interview zentrale Ursachen für das Scheitern staatlicher Aufklärung benennt. Anhand ihrer Erfahrungen wird sichtbar, wie Personalrotation, hierarchische Kommunikationswege und ungeeignete Kennzahlen Organisationen handlungsunfähig machen. Mit Hilfe der Systemtheorie von Niklas Luhmann ordne ich diese Befunde ein und zeige, an welchen Stellen Organisationen tatsächlich entscheiden können, um Funktionalität zurückzugewinnen.
Wenn du mehr zu mir oder zu meinem Business erfahren möchtest, dann schaue hier: https://www.servicearchitekt.com
In dieser Episode steht Paul Watzlawicks Anleitung zum Unglücklichsein im Mittelpunkt. Ich lese teile des Kapitels „Vor Ankommen wird gewarnt“ und folge Watzlawicks ironischer Spur durch ein Denken, das Erfolg, Zielerreichung und Ankommen überhöht. „It is better to travel hopefully than to arrive“ – dieses Zitat bildet den Ausgangspunkt für die Frage, warum das Erreichen von Zielen nicht automatisch erfüllt und weshalb das Unglücklichsein oft genau dort beginnt, wo man glaubt, endlich angekommen zu sein.
Wenn du mehr zu mir oder zu meinem Business erfahren möchtest, dann schaue hier: https://www.servicearchitekt.com
Wenn der Trail beim Mountainbiken voller rutschiger Wurzeln und Steine ist, hilft es nicht, sie anzustarren. Wer auf das Hindernis schaut, fährt genau darauf zu. Erst wenn ich den Blick dorthin richte, wo ich hinwill, fahre ich sauber vorbei. Genau um dieses Prinzip geht es in Paul Watzlawicks Geschichte aus Anleitung zum Unglücklichsein.
Ich lese eine Passage über selbsterfüllende Prophezeiungen. Die Geschichte zeigt mit einem Augenzwinkern, wie Erwartungen, Warnungen und gut gemeinte Vermeidungsstrategien Wirklichkeit erzeugen – und warum Ursache und Wirkung dabei ununterscheidbar werden. Diese Folge lädt dazu ein, den eigenen Fokus zu prüfen: Worauf schaue ich – und wohin steuere ich damit tatsächlich?
Wenn du mehr zu mir oder zu meinem Business erfahren möchtest, dann schaue hier: https://www.servicearchitekt.com
Übergaben gelten als Zeichen von Ordnung – doch genau dieses Prinzip kann Organisationen auch ausbremsen. Bringschuld schafft Klarheit, definiert Standards und ist in manchen Kontexten unverzichtbar. Gleichzeitig erzeugt sie Erwartungen, Kontrolle, Dokumentationslast und häufig Streit über Qualität. Die Übernahmeverantwortung dreht die Logik um: Verantwortung entsteht dort, wo jemand beginnt – also dort, wo Beobachtung und Einfluss möglich sind. Das macht Schnittstellen oft einfacher, robuster und weniger konfliktanfällig. Diese Episode zeigt, warum beide Prinzipien sinnvoll sind, wie sie sich systemisch unterscheiden und wie du für deine Organisation den Kontext findest, in dem Bringschuld stabilisiert – und den, in dem Holschuld entstresst.
Wenn du mehr zu mir oder zu meinem Business erfahren möchtest, dann schaue hier: https://www.servicearchitekt.com
Wahrheit gilt als Ziel der Wissenschaft – doch Karl Popper stellte diese Idee radikal infrage. Seine Falsifizierung macht Schluss mit der Vorstellung, dass Forschung Wahrheit findet. Niklas Luhmann ergänzt: Wissenschaft kommuniziert Wahrheit, sie erzeugt sie nicht. Diese Episode zeigt, warum beide Ansätze sich nicht widersprechen – und wie das Denken in Hypothesen, Irrtum und Viabilität zu einem wirksamen Prinzip für unternehmerische Entscheidungen werden kann.
Wenn du mehr zu mir oder zu meinem Business erfahren möchtest, dann schaue hier: https://www.servicearchitekt.com
Autopoiesis gilt als Herzstück systemischen Denkens – doch was bedeutet es wirklich, wenn Systeme sich selbst erzeugen? Diese Episode zeigt, wie Maturana und Varela den Begriff prägten, wie Luhmann ihn auf Psyche und Kommunikation übertrug und warum die Trennung von Mensch und sozialem System kein kaltes Denken, sondern eine scharfe Analyse ermöglicht. Ein Plädoyer für die Kunst, das Ganze zu sehen – ohne das Ganze zu verwechseln.
Wenn du mehr zu mir oder zu meinem Business erfahren möchtest, dann schaue hier: https://www.servicearchitekt.com
Ratgeber versprechen Erfolg nach Plan – doch sie folgen meist einem simplen, kausalen Denken. Diese Episode zeigt, wie Autorinnen und Autoren in fünf Schritten aus Beobachtung, Bewertung und Erklärung scheinbare Wahrheiten formen – und warum Organisationen sich so niemals verstehen lassen. Wer systemisch denkt, erkennt: Ratgeber taugen weniger als Rezept, aber umso mehr als Inspiration für eigenes Denken.
Wenn du mehr zu mir oder zu meinem Business erfahren möchtest, dann schaue hier: https://www.servicearchitekt.com
„Ich liebe dich“ – drei Worte, die alles sagen sollen und doch fast nichts erklären. Mich interessiert, warum bestimmte Kommunikationssequenzen gerade deshalb funktionieren, weil sie nicht aufgeklärt werden. Und warum andere genau daran scheitern, dass man sie nicht aufklärt. In dieser Episode denke ich darüber nach, wo Schweigen Nähe stiftet und wo Nachfragen Klarheit schafft – in Beziehungen genauso wie in Organisationen. Und ich frage mich, ob Weisheit vielleicht genau darin liegt, den Unterschied zu erkennen.
Wenn du mehr zu mir oder zu meinem Business erfahren möchtest, dann schaue hier: https://www.servicearchitekt.com
Wir alle glauben an Ordnung, an Prozesse, an planbare Systeme. Doch was, wenn das alles nur Glättungen sind – kleine Inseln in einem Meer aus Singularitäten? Mich fasziniert der Gedanke, dass unsere Erkenntnis nur winzige Ausschnitte des Wirklichen beschreibt. Der Rest bleibt unklar, unendlich, unerkannt. In dieser Episode gehe ich der Frage nach, was das für Wirtschaft, Führung und Lernen bedeutet – und warum Neugier vielleicht das Einzige ist, was uns wirklich zukunftsfähig macht.
Wenn du mehr zu mir oder zu meinem Business erfahren möchtest, dann schaue hier: https://www.servicearchitekt.com
Erfolgreiche Kommunikation wird oft als Kunst zwischen zwei Menschen verstanden. Doch wer systemisch denkt, erkennt: Kommunikation entfaltet ihre Wirkung erst im sozialen Gefüge. Erfolg entsteht nicht durch brillante Rhetorik, sondern durch Anschlussfähigkeit – und durch das bewusste Gestalten von Resonanzfeldern. Diese Episode zeigt, wie drei einfache Prinzipien – Anschlussfähigkeit, Multiplikatoren und Wiederholung – die Wahrscheinlichkeit erfolgreicher Kommunikation drastisch erhöhen. Und warum gutes Sprechen dem Sähen gleicht: Es braucht Boden, Samen und Geduld.
Wenn du mehr zu mir oder zu meinem Business erfahren möchtest, dann schaue hier: https://www.servicearchitekt.com
Toxisches Verhalten scheint allgegenwärtig. Doch wer genauer hinsieht, erkennt: das "Gift" ist meist kein Persönlichkeitsmerkmal, sondern ein Produkt von Kommunikation und Wahrnehmung. Das Gift ist "Konstruiert". Diese Episode erklärt das sechsstufige Muster, wie „toxische“ Menschen entstehen können – und zeigt, wie der selbe Mechanismus genutzt werden kann, um den Spieß umzudrehen.
Wenn du mehr zu mir oder zu meinem Business erfahren möchtest, dann schaue hier: https://www.servicearchitekt.com
Im Schnellboot sehnt man sich nach Sicherheit, im Tanker nach Wendigkeit. Doch wer das eine hat, verliert das andere: Stabilität heißt Trägheit, Dynamik heißt Anfälligkeit. Diese Episode zeigt, warum Organisationen immer mit Nebenfolgen leben – und wie man mit cleveren Hybridmodellen beides besser balanciert, statt dem ewigen Traum vom perfekten System nachzujagen.
Wenn du mehr zu mir oder zu meinem Business erfahren möchtest, dann schaue hier: https://www.servicearchitekt.com
Frage nicht „warum“, sondern wozu ein Phänomen dem System dient. Frage nach der Funktion. Aus fünf Prinzipien entsteht ein praxistaugliches Set-up: (1) funktional analysieren und Hypothesen öffnen, (2) kausal plausibilisieren und priorisieren, (3) systemdynamisch Nebenfolgen antizipieren. So trennst du das Symptom vom Problem, reduzierst Fehlsteuerung und erhöhst die Trefferquote – von Vergütung bis Fluktuation, von Konflikt bis Struktur.
Wenn du mehr zu mir oder zu meinem Business erfahren möchtest, dann schaue hier: https://www.servicearchitekt.com
Nur auf die „Ursachen“ zu schauen, macht blind. Luhmann zeigt in seinem Buch Vertrauen, wie die funktionale Analyse Phänomene als Leistungen fürs System lesbar macht. Dazu lernst du sieben ergänzende Werkzeuge kennen – von der Kausal- bis zur Kybernetik-Analyse. Damit untersuchst du z.B. Phänomene wie Macht, Konflikte, Hierarchien, Motivation und Kultur präziser – ohne in Moral oder simple Schuldfragen zu kippen. Nächste Episode: der Deep Dive der funktionalen Analyse.
Wenn du mehr zu mir oder zu meinem Business erfahren möchtest, dann schaue hier: https://www.servicearchitekt.com
Trainerwechsel im Fußball wirken wie ein Wundermittel – doch Studien von Audas/Dobson/Goddard bis Van Oors/Van Tull zeigen: Der Effekt ist minimal, meist nur Statistik, Hawthorne- oder Placebo-Effekt. Und trotzdem haben Persönlichkeiten wie Mandela, King oder Thunberg Gesellschaften verändert. Diese Episode fragt und sucht Antworten: Wann prägt der Mensch – und wann dominiert das System?
Wenn du mehr zu mir oder zu meinem Business erfahren möchtest, dann schaue hier: https://www.servicearchitekt.com
„Menschen kommen zu Unternehmen und gehen wegen Führungskräften“ – so heißt es oft. Doch stimmt das? Diese Episode zeigt, wie der Fokus auf die Person die Strukturen, Prozesse und Regeln des Systems verdeckt. Mit der systemischen „Frage nach der Ausnahme“ wird sichtbar: Nicht die Führungskraft allein bestimmt Verhalten – es sind die Systeme.
Wenn du mehr zu mir oder zu meinem Business erfahren möchtest, dann schaue hier: https://www.servicearchitekt.com





Schönen Dank