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Der Studienabbruch Podcast
53 Episodes
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Gemeinsam mit Quickstart Sachsen Transfer und Kompass M-V Transfer gestalten wir – das Beratungsnetzwerk Queraufstieg Transfer – unter dem Dach der Initiative Zweifellos – Finde deinen Weg unsere Projektzukunft. Im Podcast geben wir exklusive Einblicke in die bisherige Arbeit der Projekte, ihre Schwerpunkte und die wichtigsten Erkenntnisse aus dem Themenfeld Studienzweifel und Studienabbruch. Hört rein und erfahrt, was die Initiative anstrebt, welche Ziele bestehen und welche Entwicklungen sich daraus ergeben.
Fachabitur, abgeschlossen Ausbildung, Studium – und doch nicht das Richtige gefunden. Nach dem Studienabbruch folgte für Marvin eine Phase der Orientierung, geprägt von Unsicherheit, emotionalen Tiefpunkten und Tätigkeiten, die sich nicht erfüllend anfühlten. Heute arbeitet er bei der Deutschen Bahn als Zugverkehrssteuerer – ganz ohne klassische Ausbildung, als echter Quereinsteiger. Wie er dorthin kam und wie die Bahn Studienaussteiger*innen begegnet, erfahrt ihr in dieser Podcastfolge.
Drei Studienabbrüche, wachsender Druck – und doch kein Scheitern: Stefans Weg führte ihn über Umwege in eine Ausbildung zum Kaufmann für Digitalisierungsmanagement. Wendepunkt war die richtige Beratung. Heute arbeitet er bei comNET, einem im wahrsten Sinne des Wortes ausgezeichneten Ausbildungsbetrieb, der ihn vom ersten Tag an gefördert und übernommen hat. Wie Stefans Odyssee verlief und was Handball mit all dem zutun hat, erfahrt ihr in dieser Podcastfolge.
Manchmal liegt Potenzial brach – nicht, weil es fehlt, sondern weil Moment, Thema oder Perspektive noch nicht stimmen. Vera erzählt von einem Weg, der nicht gradlinig verlief, sondern geprägt war von Abbrüchen, Unsicherheit und dem Gefühl, irgendwie falsch zu sein. Zwischen dem Schwarzwald, der Mongolei und Hamburg, zwischen Germanistik, kaufmännischer Ausbildung und Wirtschaftspädagogik entfaltet sich eine Suche nach thematischer Zugehörigkeit und Sinn, die erst spät auf das richtige Gleis führt.
Es ist eine Geschichte über das falsche Studium, das richtige Nebenfach, einen Dozenten, der plötzlich eine Tür öffnet, und die Erfahrung, endlich wirklich und an der richtigen Stelle gefordert zu werden. Ein roter Faden beginnt sich zu weben: die Freude am Lehren, das Bedürfnis, endlich anzukommen.
Eine Geschichte über Zweifel, Mut zur Veränderung – und darüber, dass Ankommen manchmal viele Zwischenhalte braucht.
Abi in der Tasche – oder du zweifelst an deinem aktuellen Studium und überlegst, ob ein Wechsel in einen MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) das Richtige für dich sein könnte? Dann ist diese Podcast-Folge genau das Richtige für dich! Wir stellen dir das Niedersachsen-Technikum vor – ein Programm, das sich an junge Frauen mit Hochschulzugangsberechtigung richtet und ihnen ermöglicht, den Uni- und Berufsalltag im MINT-Bereich kennenzulernen. In dieser Episode hörst du die persönliche Geschichte einer erfolgreichen Absolventin: von ihrer Zeit als Technikantin bis hin zum Studium. Sie erzählt ehrlich von ihren Erfahrungen, Zweifeln und den Momenten, in denen Mut gefragt war. Denn eines wird schnell klar – Zweifel sind ganz normal. Wichtig ist, wie man ihnen begegnet. Lass dich inspirieren und erfahre, wie das Niedersachsen-Technikum Orientierung, Perspektiven und echte Einblicke in die Welt der Technik bietet.
Nach drei Jahren Architekturstudium merkte Doro, dass das starre Hochschulsystem nicht zu ihr passte. Ein Praktikum führte sie in die Arbeitswelt – und zu der Erkenntnis, dass sie eine fundierte Ausbildung brauchte. Nach einem Wechsel fand sie schließlich die richtige Ausbildungsstelle und meisterte parallel den Balanceakt zwischen Beruf und Privatleben. Ihr Weg führte sie durch verschiedene berufliche Stationen, bis sie bei einem schwedischen Einrichtungshaus landet – dort, wo sie sich endlich angekommen fühlt.
Alexander brach sein Studium gleich dreimal ab. Heute absolviert er eine Ausbildung – ausgerechnet an einer Universität. Als angehender Mikrotechnologe im Reinraum der Otto-von-Guericke-Universität in Magdeburg erzielt er Bestnoten. Ein beeindruckendes Beispiel dafür, dass talentierte Menschen oft nur die richtige Ausbildungsform und -methode brauchen, um ihr Potenzial voll zu entfalten. Es zeigt, wie entscheidend Ehrlichkeit zu sich selbst und zum eigenen Umfeld sowie eine frühzeitige Beratung sein können.
Das bayrische Projekt Switch-zu-Ausbildung tritt an, um über die Vorzüge und Möglichkeiten der dualen Ausbildung zu informieren. Es richtet sich primär an Studienzweifelnde und Studienabbrechende mit dem Angebot der Beratung und Begleitung zur Aufnahme einer dualen Ausbildung. Das von den bayrischen IHKs getragene Projekt ist dabei nichet nur etwas für Interessierte aus Bayern. Hört rein!
Die Ausbildungszusage der NIKU GmbH war für Rebecca eine große Freude. Nach dem erzwungenen Abbruch ihres Studiums zeigen gute Noten, eine verkürzte Ausbildungsdauer und das Gefühl, angekommen zu sein, dass es manchmal einfach eine andere Ausbildungsform braucht, um das eigene Potenzial zu entfalten. Die angehende Industriekauffrau berichtet darüber.
Wir sprechen über Perfektionismus und seine Auswirkungen auf unser Leben und unsere mentale Gesundheit. Als besondere Gästin begrüßen wir die Influencerin Sarah von Box.dich.durch.dein.Studium die uns verrät, wie man einen gesunden Umgang mit Perfektionismus findet.
Sophia beschloss nach dem Abitur zu studieren. Sie merkte jedoch, dass aus dem aufgenommenen Archivwissenschaftsstudium keine berufliche Zukunft erwachsen würde. Daher nahm Sie die Suche nach dem richtigen Weg selbst in die Hand. Ein Beispiel für eine gelungene Neuorientierung.
Nach dem Abitur 2009 beginnt Sebastian, der zuvor in der Schule eher „mitgeschwommen“ ist, ein Studium in Geschichte und VWL – als erster in der Familie. Dort merkt er schnell, dass er den Arbeitsaufwand in der Uni unterschätzt hat und „nur noch weg“ möchte. Verzweifelt bewirbt er sich bei Dutzenden Betrieben für einen Ausbildungsplatz und hat schließlich bei einem Großhandel für Heizung und Sanitär Erfolg. Nach der Ausbildung wird Sebastian direkt festangestellt. Mittlerweile ist er Regionalleiter in seinem Ausbildungsbetrieb und fungiert als Chef für die Mitarbeitenden, die ihn einst angelernt haben.
Wir entschuldigen die Tonqualität.
Nachdem Judith 1999 ihr Abitur in der Tasche hat, gönnt sie sich erstmal Ruhe. Und das zu lange, wie ihre Mutter findet, die sie vor ein Ultimatum stellt: Entweder sie beginnt ein Studium, oder sie muss von zuhause ausziehen. Unter Druck entschließt sich Judith für den einfach zugänglichen Germanistik-Studiengang, der ihr allerdings so überhaupt nicht gefällt. Über ein freiwilliges Praktikum beim Radio, für das sie extra ein Urlaubssemester einlegt, bekommt sie ein Volontariat angeboten. Im Anschluss absolviert sie ein Journalismus-Studium und arbeitet mittlerweile in der Kommunikation bei der Investitionsbank des Landes Brandenburg.
Wir entschuldigen die Tonqualität.
Daniel Zapf ist IT-Unternehmer und hat in seiner Firma Wycomco zahlreiche Studienabbrecherinnen eingestellt. Bei Bewerbungen zählt für ihn weniger der gerade Lebenslauf, als die Fähigkeit des permanenten Lernens und der Wille zur Veränderung – beides Qualitäten, die viele Studienabbrecherinnen mitbringen und die, so Daniel, perfekt in unsere Zeit passen.
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In dieser Folge sprechen wir mit Jobcoach Stefanie Neumann, die sich in ihrer Masterarbeit dem Themenfeld Studienzweifel und Studienabbruch gewidmet hat und in dieser die motivationale Perspektive beleuchtet hat. Wusstet ihr, dass fehlende Motivation der zweithäufigste Abbruchsgrund ist? Steffi hat während des Studiums an sich selbst, aber auch an Freunden und ihren Mitstudierenden immer wieder feststellen können, dass Schwierigkeiten mit der Motivation im Studienverlauf auftauchen und wie belastend das sein kann. Sie findet das Thema Studienmotivation wird nicht genügend miteinbezogen, wenn es darum geht Abbrüche näher zu beleuchten oder das Studium zu gestalten. Mehr zum Thema Motivation hört ihr im Podcast!
Ekun bricht sein Studium in Kamerun ab und flieht im Juli 2017 nach Deutschland. Dort lernt er Deutsch, schnuppert in eine Ausbildung zum Tischler hinein. Schließlich beginnt er bei der Firma Nudel&Co eine Ausbildung zur Fachkraft für Lebensmitteltechnik und findet dort seine Bestimmung. Bei seinem ehemaligen Ausbildungsbetrieb ist Ekun heute Produktionsleiter.
Wir entschuldigen die Tonqualität!
Als Sarah in der Oberstufe ist, zerbricht die Firma ihres Vaters und wenig später auch die Ehe ihrer Eltern. Sarah gerät in eine Krise, bricht zunächst ihr Abitur ab und beginnt schließlich eine Ausbildung als Zahnmedizinische Assistentin. Als sie merkt, dass ihr diese Ausbildung nicht liegt, bricht sie diese ab und lässt sich stattdessen als Operationstechnische Assistentin ausbilden. Im Nachgang holt sie ihr Abitur nach und studiert schließlich doch noch. Heute gibt Sarah jungen Menschen, die in ihrem Studium straucheln, auf ihren Instagram-Kanal box.dich.durch.dein.studium Tipps um mit den Schwierigkeiten richtig umzugehen und sagt: „Es gibt nicht den einen richtigen Weg.“
Moderiert wird die Fuckup:Studienabbruch von der Gesellschaft für Fehlerkultur. Lust auf mehr Stories und Veranstaltungen? Besuche uns auf queraufstieg.de. Du findest uns auch auf Instagram (@queraufstieg) und auf Facebook.
Auf Druck seiner Mutter entscheidet sich Felix nach dem Abi gegen eine Ausbildung und für ein duales Studium. Schnell quält er sich nur noch durch das Studium und steht nach mehreren unentschuldigten Abwesenheiten kurz vor dem Abbruch und gleichzeitig kurz vor dem Rausschmiss. Felix schließt sein duales Studium ab, absolviert einen Freiwilligendienst in Costa Rica und beginnt in Osnabrück schließlich einen Masterstudiengang, in dessen Zuge er das Studierendenleben mit Semesterferien und all seinen Freiheiten kennenlernt. Und trotzdem: so ganz warm wird er mit dem Studieren immer noch nicht. Als seine Mutter und sein Umfeld ihm von einem Abbruch so kurz vor Ende des Masterstudiums abraten sagt Felix: „Mama, jetzt will ich entscheiden!“. Heute ist Felix Meister im Installateur und Heizungsbauerhandwerk und sehr glücklich mit seiner jetzigen Tätigkeit.
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Eva Hummel-Schröer ist Senior Personalreferentin Ausbildung bei der Neuen Osnabrücker Zeitung.
Auf unserer Fuckup:Studienabbruch @Osnabrück erzählt sie, warum Studienabbrecher:innen bei ihr gute Chancen auf einen Ausbildungsplatz haben: im Gegensatz zu Abiturient:innen, die direkt in die Ausbildung starten möchten, haben sich Studienabbrecher:innen bereits strukturiert und schon eine Idee, wie ihr Leben laufen soll. Für die Veränderungswünsche von Studienabbrecher:innen hat sie Verständnis: „Man kann das Leben nur vorwärts leben und rückwärts verstehen.“
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Als Bashar vor acht Jahren von Syrien nach Deutschland kam, wurde sein syrisches Abitur in Deutschland nicht anerkannt. Nachdem er sich durch fleißiges Lernen über mehrere Jahre hinweg endlich die Studienberechtigung in Deutschland erkämpft hat, muss Bashar sich erst einmal mit dem deutschen Lehrsystem auseinandersetzen. „Was ist eine Hausarbeit? Das musste ich erst lernen.“ Er findet an der Uni schnell sozialen Anschluss, merkt aber nach einigen Semestern, dass er mit dem Studium nicht so recht zurechtkommt. Erst spät wendet er sich an seine Familie, aus Angst vor Unverständnis. Schließlich lässt er sich bei der IHK beraten – eine riesengroße Hilfe, wie Bashar sagt. Heute ist Bashar glücklich als Kaufmann für Büromanagement bei der IHK: seine Berater:innen von damals sind nun seine Kolleg:innen.
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