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Zwischen Hamburg und Haiti
Zwischen Hamburg und Haiti
Author: NDR Info
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Mit dem Mikrofon rund um die Welt. Das ist die spannende Aufgabe, die sich unseren Autor*innen stellt. Um dann in unserem Podcast "Zwischen Hamburg und Haiti" zu erzählen, wie nahe und ferne Länder klingen, was die Menschen dort berichten, wie sie leben, was sie wünschen. Wir fragen unsere Reporter*innen aber auch, wie sie selber sich gefühlt haben beim Reisen, wie es ist, fremd in fernen Welten zu sein. Lassen Sie sich von unserem Podcast "Zwischen Hamburg und Haiti" einladen, mitzureisen und vielleicht auch eigene Reisepläne zu schmieden!
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Von Chicago bis zum Pazifik erzählt sie die Geschichte der Vereinigten Staaten entlang ihres berühmtesten Highways.Historiker, Anwohner und indigene Stimmen zeichnen ein vielschichtiges Bild jenseits des nostalgischen Mythos. Die Reportagen zeigen die Route 66 als Seismograf politischer und gesellschaftlicher Umbrüche – von Wirtschaftskrise und Krieg bis in die Gegenwart.Zwischen Kleinstädten, Tankstellen und endlosen Highways wird deutlich: Diese Straße steht für Aufbruch und Verlust zugleich – und für die anhaltende Suche nach Identität im amerikanischen Heartland.ARD-Podcast-Tipp: "Amerika, wir müssen reden"https://www.ndr.de/nachrichten/info/amerika-wir-muessen-reden,podcast4932.html
Trauminsel für Motorradfahrer, Geheimtipp für Naturfreunde, Inselnation mit tausendjähriger Geschichte– die Isle of Man hat viele verschiedene Gesichter. Obwohl die kleine Insel zwischen Großbritannien und Irland gerade mal 50 Kilometer lang ist, bietet sie viel Abwechslung: Schroffe Berge in der Inselmitte, sanftes Hügelland mit alten Bauernhöfen, und eine belebte Küste, an der Palmen stehen und Touristen über prächtige Strandpromenaden flanieren. Die Menschen auf der Isle auf Man sind stolz darauf, dass ihre kleine Insel auch heute eine eigene Nation ist, die weder zu Großbritannien noch zum Commonwealth gehört – und viele Eigenheiten hat. Hier fahren die ältesten Straßenbahnen des Kontinents, die Katzen haben keinen Schwanz, und der Wein wird aus Rhabarber statt aus Trauben gemacht. Matthias Schuch trifft Menschen von der Insel und erzählt aus ihrem Leben: Als Fischer, Farmer oder Rennlegenden.
Der Name Spitzbergen oder Svalbard bedeutet "Kalte Küste" und wird erstmals in isländischen Texten des 12. Jahrhunderts erwähnt. Die Region besteht aus über 400 Inseln, ist etwa so groß wie Kroatien, hat aber nur rund 3.000 Einwohner. Im Sommer ist es 24 Stunden hell, im Winter dunkel, dann sinkt die Temperatur auf durchschnittlich 25 Grad unter null. Die Mørketid, die dunkle Zeit, dauert von Ende Oktober bis Mitte Februar. Im Hochwinter wird es nicht einmal dämmrig, auch nicht mittags um zwölf. Kaum eine andere Gegend der Welt ist so eng mit dem Eisbären verbunden wie Spitzbergen. Im Hauptort Longyearbyen wird alles mit dem Konterfei des "Königs der Arktis" beworben, vom lokalen Bier bis hin zum Supermarkt des Ortes. Die Population der Eisbären ist bislang nicht zurückgegangen – trotz des Klimawandels. Große Teile Spitzbergens stehen unter Naturschutz, seit 1973 hat Norwegen verschiedene Naturparks und -reservate eingerichtet, die auch die Küstengewässer mit einbeziehen. Doch der Klimawandel hat auch Spitzbergen erreicht. Das schmelzende Eis, der Anstieg des Meeresspiegels und der Verlust der Lebensräume bedrohen nicht nur die Tier- und Pflanzenwelt, sondern haben auch direkte Auswirkungen auf die Menschen, die in dieser Region leben. Michael Marek war für uns dort.https://www.ardmediathek.de/video/maretv/fruehling-auf-spitzbergen/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS9wcm9wbGFuXzE5NjMzOTcxOF9nYW56ZVNlbmR1bmc
Und er qualmt noch immer! Seit seinem Ausbruch am 19. September 2021 ist der Tajogaite nicht gänzlich zur Ruhe gekommen. 83 Tage lang spuckte der Vulkan Feuer, riesige Lavamassen schoben sich glühend über die grüne Insel bis in den Atlantik. Es war der längste historische Ausbruch auf La Palma. Rund 1.600 Gebäude wurden zerstört, Tausende Menschen verloren ihr Zuhause. Noch heute steigt Dampf aus den Poren und Spalten des Vulkans in den kanarischen Himmel. Vulkanologen beruhigen allerdings, es handele sich überwiegend um reinen Wasserdampf. Eine Wanderung über das erkaltete Lavafeld ist ein spezielles Erlebnis.Mindestens ebenso sehenswert ist die Hauptstadt der Insel Santa Cruz. Der historische Stadtkern ist bestens erhalten, bunte Holzbalkone und ein Kopfsteinpflaster prägen das Bild. Der Hafen der Stadt gehörte im 16. Jahrhundert zu den größten in Europa, war wichtiger Handelsplatz zwischen Spanien, Europa und Amerika. Kleine urige Restaurants und Cafés bieten genügend Abwechslung und Entspannung bei einem Stadtbummel.Nicht versäumen sollte man auf La Palma ein Bad im Atlantik. Auch in den Wintermonaten sinken die Temperaturen selten unter 18 Grad, kleine, meist leere Buchten mit feinem, schwarzen Lavastrand sind eine besondere Erfahrung. Wem allerdings der Atlantik mit seinen Wellen und Strömungen zu gefährlich ist, dem seien sogenannte Natur-Pools empfohlen. Kleine von Lavafelsen umgebene natürliche Buchten, so gebaut, dass ein Bad im Atlantik gefahrlos möglich ist.La Palma, die grüne Vulkaninsel im Atlantik, hat ihren Gästen einiges zu bieten. https://www.ardmediathek.de/video/reisen/la-palma-ein-kleines-paradies/hr/ZjFmZjdhZGQtNDNiZi00Y2QwLThiYjItYzdmM2JiZjg2MmMzReportagen von Carsten Vick
In der schottischen Hauptstadt Edinburgh wimmelt es nur so von Harry Potter-Fans: Das liegt nicht nur daran, dass die Autorin der Fantasy-Reihe Joanne K. Rowling hier ihre Bücher geschrieben hat und nach wie vor dort lebt. Sie soll sich für ihre Geschichten um die Zauberschüler Harry, Ron und Hermine auch von allerlei Lokalkolorit in Edinburgh inspiriert haben lassen. Darauf jedenfalls bauen die Guides, die Fans durch die Altstadt führen – ganz im Zeichen von Harry Potter. Auf Free-Walking-Touren durch Edinburgh hören die Teilnehmer etwa, welches College Pate gestanden haben soll für Hogwarts, der Zauberschule, die Harry, Ron und Hermine in allen sieben Romanen besuchen. Und wer noch nicht weiß, wo Rowling die Namen für ihre Charaktere herhat, kann sich auf dem Greyfriar’s Kirkyard selbst auf die Suche machen, ehe er sich in der „echten“ Winkelgasse mit allerlei Harry Potter-Merchandise eindeckt: Für die Einkaufsstraße in „Harry Potter“ soll Rowling nämlich die Victoria Street in Edinburghs Altstadt vor Augen gehabt haben. Doch was ist dran an den heute so üppig ausgeschlachteten Parallelen zwischen Fiktion und Wirklichkeit? Alles nur Marketing, um Touristen neben Whiskey und Golf auch mit „Harry Potter“ nach Schottland zu locken?Fest steht jedenfalls, dass es auch außerhalb von Edinburgh „echte“ Anlaufpunkte im Zeichen von Harry Potter gibt. Denn die Filme wurden nicht nur in den Warner Bros. Studios in London gedreht, sondern auch in den schottischen Highlands. Fans zieht es heute etwa an den Ort, wo auch die Regisseure Station machten, um die Beerdigungsszene von Hogwarts-Schulleiter Albus Dumbledore zu drehen. Oder zum Schwarzen See von Hogwarts, für den die Regisseure den Loch Shiel in den schottischen Highlands gewählt haben – just in der Nähe des heute vielbereisten Glenfinnan Viadcuts, über den auch der „echte“ Howgwarts Express hinwegfährt.Simon Berninger hat sich auf eine magische Reise nach Schottland begeben – und erzählt, ob er verzaubert zurückgekommen ist.
Diese Sendung ist eine Wiederholung vom 27.04.2025.Das Baskenland ist anders - anders als das übrige Spanien.Mit einer besonderen Kultur, mit einer eigenen Sprache und mit sehr stolzen und selbstbewussten Menschen. Die man übrigens sehr häufig schon an ihrer Kopfbedeckung erkennt, dem Basque-Beret - der Baskenmütze. Getragen wird sie überwiegend von etwas älteren Männern, die genetisch bedingt recht früh ihre Haare verlieren und so gut wie nie einen Regenschirm bei sich haben. Und es regnet nicht selten im Baskenland, was der Region zumindest immergrüne Berge, Hügel und Täler garantiert. Es gibt zerklüftete Küsten und zahlreiche Flussmündungen, die bis an den Atlantik reichen. Das Baskenland ist deutlich rauer als das Spanien am Mittelmeer.Es gibt aber auch einiges zu entdecken und zu erleben im Baskenland. Zum Beispiel im Geopark in Zumaia. Direkt an der Steilküste erkennt man deutlich die Gesteinsschichten, die sich seit Millionen von Jahren aufeinander geschoben haben, ein beeindruckendes geologisches Erbe. Und bei einer kleinen Bootstour erfährt man dann sogar noch, wie an dieser Küste nachgewiesen wurde, dass das Massensterben der Dinosaurier, vor circa 66 Millionen Jahren, durch einen Meteoriteneinschlag in Mexiko ausgelöst wurde.Oder aber man besucht den Omako Basoa im Biosphärenreservat Urdaibai. Dort gibt es „Kunst im Wald“, rund 800 Bäume bilden ein Gesamtkunstwerk. Zu sehen sind abstrakte Figuren, skurrile Tiere oder farbenfrohe Muster, die je nach Standort und Perspektive die Gedanken und Fantasien der Betrachter freien Lauf lassen.Und dann gibt es als besondere kulturelle Errungenschaft die sogenannten Social Clubs - die Männer-Kochclubs. Egal ob in Bilbao, in San Sebastian oder in irgendeinem anderen Ort an der Küste. In Bars und Tavernen feiern Freunde und Familien, die Männer am Kochtopf, die Frauen lassen sich bedienen. Touristen sind bei diesen Events allerdings eher selten zu sehen. Kulinarisch kommt man aber trotzdem im Baskenland mit kunstvoll gestalteten Pintxos - die im übrigen Spanien Tapas heißen - und Weinen aus der Region voll auf seine Kosten.Reportagen von Carsten Vick
Der Tag in Istanbul beginnt in Cihangir, an einem Tisch, der sich immer weiter füllt. Mit Schälchen und Pfannen voller selbstgemachter Spezialitäten. Im "Van Kahvalti" wird klar: Türkisches Essen ist weit mehr als Döner Kebap. Das Frühstück gleicht eher einem Festmahl. Es ist opulent, gesellig und lädt zum Verweilen ein.Der anschließende Verdauungsspaziergang führt nach Galata, dem historischen Handelszentrum auf der europäischen Seite. Touristen scharen sich um den Galata-Turm, eines der bekanntesten Wahrzeichen Istanbuls. Nur ein paar Straßen weiter wirkt die Millionenstadt dann plötzlich wie ein Dorf. In den schmalen Straßen kennen Händler ihre Kundschaft seit Generationen. Der Instrumentenhändler Ahmet erzählt von Musik, Hippies und davon, wie sich Istanbul verändert hat, ohne seinen Kern zu verlieren. Im historischen Kilic Ali Pasa Hamam verschwinden Straßenlärm und Hektik. Frauen sitzen beisammen, trinken Tee und reden. Das Hamam das Badehaus ist kein stiller Ort, sondern ein sozialer Raum. Ein Ort, an dem sich zeigt, wie sich Traditionen verändern, ohne ganz zu verschwinden. Am Abend wird Istanbul politisch. Drag Queen Florence Delight, bekannt als "The Cunt of Istanbul", bereitet sich auf ihren Auftritt vor. Auf der Bühne wird aus Performance Protest. Denn queere Räume werden immer weniger, der Druck auf die Szene wächst. Mit schillernden Kostümen, exzentrischem Make-up und voller Energie steht die Drag Queen auf der Bühne. Ihr Auftritt ist Ausdruck von Freiheit und zeigt Haltung gegen die Verdrängung.Dieser Tag in Istanbul führt durch Welten, die kaum gegensätzlicher sein könnten: Genuss und Kommerz, Chaos und Entspannung, Freiheit und Bedrohung. Wir erleben eine Stadt, die sich ständig neu erfindet, ohne ihre Widersprüche aufzulösen. Johanna Sagmeister war einen Tag lang in Istanbul unterwegs.Abenteuer Türkei: Der Westenhttps://www.ardmediathek.de/video/laender-menschen-abenteuer/abenteuer-tuerkei-der-westen/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS9iMzE5MzRkYy02N2FmLTRiNzMtYTQxNy1mNGEwNjMzZmE2NDQ
Die Gegensätze beginnen gleich im Nachtzug von Bukarest nach Chișinău. Im zügigen Tempo durcheilt der Zug Rumänien auf dem Weg zur moldauischen Grenze. Im Bordbistro spielt der Barkeeper mit dem Schaffner ein Brettspiel, die Musik kommt aus einer neuen Bluetooth-Box. Im Abteil steckt das neue Ladegerät von unserem Reporter Valentin Beige in einer recht alten Steckdose.Nicht nur der Nachtzug steckt voller Gegensätze, auch das Land Moldau selbst ist voll von ihnen. Cafés, die von den Preisen und der Machart her auch in Budapest oder Berlin liegen könnten, treffen auf außergewöhnliche Kellerbars. Oder auch die Stadt Chișinău, die mit ihren beiden Gesichtern aufwartet: dem sowjetisch geprägten Teil und der historischen Altstadt mit kleinen Häusern und geschotterten Straßen. Und geschotterte Straßen führen auch quer durch das Land. Unter anderem auf dem Weg in die Region Orheiul Vechi, nach Alt-Orhei. Die Region ist seit der Steinzeit besiedelt und besticht mit beeindruckenden Felsenklöstern, wunderschönen Ausblicken und ganz viel Charme. Und um eines kommt kein Moldau-Besucher herum: Wein. In Moldau dreht sich vieles um Wein. Bis vor wenigen Jahren lieferte das Land viel Wein nach Russland. Seit einem Embargo ändert sich das und Moldau setzt jetzt auf Qualitätsweine. Doch ohne Exporte könnte die moldauische Weinbranche nicht überleben. Valentin Beige ist in den Nachtzug und nach Moldau gereist. Selbst die Grenzkontrollen nachts um drei haben ihn nicht abgehalten. Aber ein Tipp für alle Nachtzugliebhaber: auf der Fahrt von Chișinău nach Bukarest ist die Grenzkontrolle am Abend und danach winkt eine Runde Schlaf in diesem ganz besonderen Nachtzug. So besonders wie das gesamte Land Moldau.
Das „kleinste Hochgebirge der Welt“ wird die Hohe Tatra gerne genannt. Auf 340 Quadratkilometern dehnt sie sich aus: zwei Drittel liegen in der Slowakei, ein Drittel in Polen, beide Teile sind Nationalparks und Unesco-Biosphärenreservat. Auf slowakischer Seite bildet eine Kette Zweieinhalb-Tausender ein schroffes unzugängliches Profil, das in seiner ganzen Schönheit vom Fuß der Tatra, von der Stadt Poprad aus, zu bewundern ist. Von Poprad aus starten die Züge, die Touristen wie Einheimische auf steilen, kurvenreichen Schmalspur-Trassen bis in sehenswerte, hoch gelegene Tourismus-Orte wie Stary Smokovec oder Tatranska Lomnica bringen. Dort starten Wanderwege, Skilifte und -pisten.Rucksack-Touristen schwärmen aus, um auf exponierten Steigen zu entlegenen Hütten zu wandern. Fast alle sind ganzjährig geöffnet und nicht per Hubschrauber versorgt. Schwerbeladene Lastenträger kümmern sich um Gas, Holz, Bier, Brot und alles, was Hüttenbewohner so brauchen. Strom gibt es dort oben nicht – dafür aber eine Mannschaft an Trägern, die mitunter Leib und Leben riskieren, um die Hütten zu versorgen. Nicht wegen der Bären, die es hier auch gibt, sondern wegen der Lawinengefahr. ARD Mediathek: Die Hohe Tatra im Reich der Bärenhttps://www.ardmediathek.de/video/expeditionen-ins-tierreich/die-hohe-tatra-im-reich-der-baeren/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS9kZmJlYWMwYy1iZDMwLTRjMTgtOTFmMC0yYzgzYWYzYTM5ZTY
Einfach auf den Punkt gebracht, wurde New York zu dem gemacht, was es heute ist, von Iren, Juden, Deutschen … und Italienern. Für diesen Hintergrund stehen ikonische Namen wie beispielsweise Frank Sinatra, Robert De Niro oder Al Pacino. Aus unterschiedlichen Gründen hat es mehrere Einwanderungswellen aus Italien nach New York gegeben: Ende des 19.Jahrhunderts, während des Zweiten Weltkriegs und nach 1945. 2013 hieß es, dass gut 17 Millionen US-Amerikaner italienische Wurzeln haben. In der Stadt und im Staat New York ist ihre Zahl besonders groß, die Angaben variieren zwischen zweieinhalb und drei Millionen. Die Italiener haben sich im Stadtbild verewigt: Vielen New York-Reisenden wird er etwas sagen: der Columbus Circle am Central Park. Dort steht Kolumbus auf einer Säule: Der Mann aus Genua, der Amerika „entdeckt“ hat. Die große Brücke zwischen Brooklyn und Staten Island ist nach dem berühmten Entdecker Giovanni da Verrazzano benannt. Wer möchte, kann im Stadtbezirk Queens auf dem LaGuardia-Flughafen landen. Dieser ist nach Fiorello La Guardia benannt, New Yorks erstem Bürgermeister mit italienischen Wurzeln. Große Geschichten - ARD Literatur-Hörspiele in der ARD Audiothek:https://www.ardaudiothek.de/sendung/grosse-geschichten-ard-literatur-hoerspiele/urn:ard:show:de76181e5527c837/Verrückt nach Meer: 325: Der Herzschlag von Manhattan - Das Video in der ARD Mediathekhttps://www.ardmediathek.de/video/verrueckt-nach-meer/325-der-herzschlag-von-manhattan-s09-e08/br/Y3JpZDovL2JyLmRlL2Jyb2FkY2FzdC8xNDJkMjk3ZS0xYWM3LTRjNDEtYTc4MS1lNjNiNDljZjFhZDA(00:00:00) Intro(00:00:43) Einführung und Geschichte der italienischen Einwanderung in New York(00:30:30) Empfehlungen für Besucher von New York (00:31:33) Hörspiel-Tipp in der ARD Audiothek(00:31:55) Outro
In der Türkei lautet das Motto: All-Inclusive - Gastfreundlichkeit, warme Temperaturen im November, und tolle Sandstrände. Egal in welcher Hotelkategorie: Wer günstig Strandurlaub machen will, ist an der türkischen Riviera richtig. 20 Millionen Gäste lassen es sich jedes Jahr auf den Sonnenliegen bei Antalya und Umgebung gut gehen. Besonders schön: Der weiße Sandstrand in Side. Hier gibt es auch Kultur und Abenteuerurlaub: Sides Altstadt begeistert mit einem antiken griechisch-römischen Theater und einem Apollotempel – erbaut durch die Sklaven der Römer im 1. Jahrhundert nach Christus. Auch ein Abstecher nach Manavgat, wo die Wasserfälle und ein Raftingausflug warten.Die Menschen sprechen überwiegend deutsch und englisch. Nur beim Essen und Trinken sollten Urlauber vorsichtig sein. Gut verdauliche kontinentaleuropäische Küche gibt es auch bei einer Hotelkategorie von 5 Sternen nicht immer „safe“. Hier sollte man unbedingt im Reisebüro oder bei Bekannten fragen und sich vorab Infos über deren Erfahrungen holen. Absolut sehenswert ist das Antalya Aquarium, das ein Lübecker in Leben gerufen hat. Es gibt insgesamt 64 Becken mit einem Wasservolumen von 6.800 Kubikmetern und dem größten Tunnelaquarium der Welt: Es ist in der Mitte 131 Meter lang und 3 Meter breit. Die Dekoration wurde vom italienischen Bildhauer Benedetti in Afrika entworfen und enthält lebensgroße Trümmer von Flugzeugen, Schiffen und U-Booten. Reportagen von Dr. Thorsten Philipps
Die eigentliche Stadt Miami – „Miami Downtown“ – steht ein wenig im Schatten ihrer kleineren Schwester vor der Küste, Miami Beach. Denn meistens ist South Beach das Hauptziel von Florida-Besuchern. Aber auch in der Innenstadt, jenseits von Strand und Ozean, blüht in der Metropole ein reges kulturelles und ethnisch vielfältiges Leben. Tausende von Exilkubanern haben dort eine neue Heimat gefunden, und der Design District hat sich in den vergangenen Jahren zur neuen Anlaufstelle für Museen und Kunst gemausert. Und auch für Buchliebhaber gibt es in Downtown Miami eine Adresse. Der Autor hat mehrere Jahre in Miami gelebt und ein paar kulturelle Besonderheiten von Miami, abseits des Tourismustrubels, zusammengestellt. Tipp aus der ARD Mediathek zu Florida:https://www.ardmediathek.de/video/reisen/welcome-to-miami-von-floridas-ostkueste-bis-zu-den-everglades/hr/M2MyOTY0OTAtZGU3Yy00MzZhLWJiZDYtOTAyYjQzODI4MmY5
Oft weht ein frischer Wind vom Atlantik die Loire entlang bis nach Nantes, daher macht man sich am besten im Zwiebellook auf die Entdeckung einer der spannendsten Städte Frankreichs. Denn nach dem Zusammenbruch der Werften und zuarbeitender Industrien musste sich Frankreichs heute sechstgrößte Stadt neu erfinden- das Rezept dafür: Kunst und Kultur. So verwandelt die Veranstaltungsreihe „Le Voyage à Nantes“ die Stadt jeden Sommer in eine bunte Open-Air-Galerie, viele von den Skulpturen und Installationen bleiben. Einer grünen Linie auf dem Boden folgt man von Kunstwerk zu Kunstwerk.So spaziert seit über 15 Jahren ein 12 Meter großer Elefant mit „Passagieren“ über das Gelände und in einer Halle können Besucher weitere Tiere wie einen gigantischen Reiher, einen Kolibri und eine Spinne bestaunen. Sie sind Teil eines neuen Projekts , des „Arbre Héron“, des „Reiherbaums“. Noch ist allerdings unklar, ob und wann das Ganze umgesetzt werden kann. Ein weiteres Projekt aber nimmt langsam konkretere Formen an- dem berühmtesten Sohn der Stadt, dem Schriftsteller Jules Verne, soll voraussichtlich 2028 ein neues großes Museum gewidmet werden.Fünf Stunden etwa dauert die Bahnreise von Nantes nach Lyon, der Hauptstadt der Region Auvergne-Rhone-Alpes, die an den Flüssen Rhone und Saône liegt. 1998 erklärte die UNESCO große Teile des historischen Stadtzentrums zum Weltkulturerbe - auch weil in der Altstadt Vieux Lyon eine sehr homogene historische Bebauung erhalten ist. Mit der Standseilbahn kann man hinauf auf die Colline de la Fourvière fahren – oben wartet bei gutem Wetter eine fantastische Aussicht über die ganze Stadt.Wer es etwas ruhiger haben möchte, sollte einen Abstecher ins Viertel Croix-Rousse machen, auf den anderen Hügel in Lyon. Hier lebten und arbeiteten die Seidenweber seit dem frühen 19. Jahrhundert, im Museum „Maison des Canuts“ gibt es Vorführungen an alten Webstühlen. Ein paar U-Bahn-Stationen weiter können sich Film- und Kinointeressierte auf die Spuren der Brüder Lumière begeben- im Viertel Monplaisir ist in der einstigen Lumière-Villa ein Museum untergebracht. In dem unter anderem Kurzfilme aus dem endenden 19. Jahrhundert zu sehen sind- und natürlich der erste Lumière-Film von 1895: „La Sortie de l’Usine Lumière à Lyon“.Reportagen von Sabine LoeprickLink zu "Alles in Butter"https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:99a32dd5118b2d04/(00:00:00) Intro(00:00:11) Begrüßung(00:01:35) Vorstellung der Reiseroute: Nantes und Lyon(00:03:54) Nantes: Überblick und Geschichte(00:16:01) Anreise nach Lyon & Altstadtbesuch(00:32:48) Fazit und Reiseempfehlung(00:33:26) Outro
Estland ist ungefähr so groß wie Niedersachsen, doch es leben nur 1,3 Millionen Menschen dort. In dem dünn besiedelten Land im Baltikum gibt es sechs Nationalparks, also viel Natur: Moore, Wälder und natürlich die Ostseeküste. Außerdem ist Estland für seine Herrenhäuser bekannt: Prachtbauten der Deutschbalten, die bis ins 20. Jahrhundert die Oberschicht bildeten. Jetzt dienen diese Gebäude als Schulen, Museen, Hotels oder Verwaltungszentren. Im Matsalu-Nationalpark im Westen Estlands lassen sich im Frühling unzählige Vögel beobachten. Das Gebiet im Flussdelta und an der Ostsee bietet Zugvögeln einen reich gedeckten Tisch. Die Gegend wurde schon im 13. Jahrhundert von Deutschen besiedelt, die zum Missionieren herkamen. Deshalb gibt es hier einige Herrenhäuser und in einem ist heute das Zentrum des Nationalparks untergebracht.Auf der Insel Saaremaa wird ein verfallenes Gutshaus gerade wieder zum Leben erweckt. Unter dichtem Gestrüpp steht nur noch die Fassade des Gutshauses Pihtla, die Seitenwand ist kürzlich auch eingestürzt. Priit wollte dem Verfall nicht länger zu sehen. Hauptberuflich ist er Kriminalermittler in der Inselhauptstadt Kuuressaare. Er legt jetzt selbst Hand an, um das Haus wiederaufzubauen.Die estnische Hauptstadt Tallinn besuchen viele wegen der gut erhaltenen Altstadt aus dem Mittelalter. Alte Kaufmannshäuser der Hanse säumen enge Gassen. Doch Tallinn hat weit mehr zu bieten: Mit dem Fahrrad besuchen wir Gemeinschaftsgärten im Stadtteil Lasnamäe, besichtigen Freiluftgalerien im Künstlerquartier Telliskivi und in Kalamaja lenken wir den Blick von den typischen Holzhäusern auf den Boden: zu den Kanaldeckeln, die hier interessante Informationen bereithalten.Petra Martin war für uns in Estland unterwegs.Filmtipp in der ARD Mediathek: "Tallinn - Da will ich hin" - ein Dokumentarfilmhttps://www.ardmediathek.de/video/da-will-ich-hin/tallinn-da-will-ich-hin/sr/Y3JpZDovL3NyLW9ubGluZS5kZS9EV0lIXzE2MDkyMw
Es geht nach Samegrelo – in eine faszinierende Region Westgeorgiens. Samegrelo ist ein Landstrich, in dem die antike Geschichte nicht nur gelesen, sondern gelebt wird! Hier verschmelzen atemberaubende Landschaften – von malerischen Canyons und majestätischen Wasserfällen – mit unwahrscheinlichen lebendigen Traditionen.Bei ihrer Reise durch Samegrelo hat Tatjana Montik ein georgisches Troja und eine Natur-Therme am Techuri-Fluss entdeckt, in einem Ethno-Dorf über die Kunst des Tamada (Tischspruchführers) gelernt, mit den Einheimischen mingelische Köstlichkeiten gekocht und dabei über die unwahrscheinlichsten Bräuche erfahren. In Samegrelo wird ein Gast in einer herzlichen Umarmung empfangen! Samegrelo ist kein Reiseziel. Samegrelo ist ein Erlebnis!
Im vergangenen September, am 16. ganz genau, wäre er 100 Jahre alt geworden: B.B.King. Vater und Mutter waren Farmpächter, er selbst Traktorfahrer, wurde zum König des Blues, mit unzähligen Schallplatten und CDs, 1957 die erste, 2008 die letzte, insgesamt 43.Geboren in einem Weiher namens Berclair, Mississippi, aufgewachsen in Indianola, Mississippi, ging er 1946 nach Memphis, Tennessee, arbeitete als DJ, war Teil der Blues-Szene der Beale Street (dem Vergnügungsviertel der Afro-Amerikaner), machte Aufnahmen bei Sun-Record und wurde ein Freund von Elvis. King steht für eine Musik aus einer Gegend, die man Delta nennt, Mississippi Delta.Wir sind in Memphis, in einem seiner Clubs, dem "B.B.King's Blues Club", unsere Reise geht nach Indianola, wo es seit einigen Jahren das "B.B.King Museum and Delta Interpretive Center" gibt, und wir lernen eine seiner Töchter kennen, die, mit ihrem Vater auf Tour, an ein paar Orte in Deutschland erinnert.Eine Zeitreise, eine Zeitgeschichte somit, eine Geschichte des einzigen Blues-Musikers, der, im Zusammenhang mit der Geschichte der Südstaaten, sein eigenes Museum hat. Und dort auch begraben liegt.
Finnland – für Kinder im Geografie-Unterricht ist es oft der „Hase, der die Hecke schneidet“, da oben im Norden genau zwischen der skandinavischen Halbinsel und Russland. Und in dieser Sandwichposition zwischen den Kulturen hat sich eines der am dünnsten besiedelten Länder Europas eine einzigartige Identität geschaffen, die weit mehr ist als Sauna, Mumins und Nokia. Mit der Fähre steuern Michael Richmann und Merle Schaack das erste Ziel ihrer Reise an: Helsinki, seit zwei Jahren laut Global Destination Index die nachhaltigste Reisedestination der Welt. Wer im Winter kein großes Glück mit dem Wetter hat, fühlt sich draußen vielleicht an die spezielle und bisweilen Triste Atmosphäre aus den Filmen des berühmten Regisseurs Aki Kaurismäki erinnert. Aber hinter so mancher Tür verbergen sich auch bunte Überraschungen, zum Beispiel die Geschichte des Finnischen Tangos. Mit dem Zug geht es dann ins weiße Winter-Wonderland in den Norden, nach Rovaniemi. Die selbsternannte Weihnachtsmannstadt boomt bei Fans des Polarlichts und der Husky-Touren. Und wer die Möglichkeiten der nordischen Kälte vollumfänglich ausschöpfen will, gönnt sich eine Nacht in dem Hotel, das im Frühjahr zurück in den See fließt. Hier am Polarkreis bringt der Tourismus aber auch Kurioses mit sich. So erlebt Rovaniemi eine wahre Winterkleidungsflut, weil die dicke Jacke auf dem Weg zurück oft nicht mehr in den Koffer voller Souvenirs passt. Aber was wäre ein Touristenmagnet ohne findige Geschäftsleute? Und so findet sich auch im Winter-Idyll zwischen Wanderungen auf vereisten Flüssen und nur mit Feuer beheizten Wildnishütten so manches Beispiel für klassisch nordischen Pragmatismus - und viel Stoff fürs Reisetagebuch.
Umbrische Landschaften erinnern an Ölgemälde mit gedeckten Brauntönen: Mittelalterliche Dörfer mit verwinkelten Kopfsteinpflastergassen thronen auf bewaldeten Bergrücken. Hinter dicken Stadtmauern aus ockerfarbenem Bruchstein finden bunte Gemüsemärkte statt. In den Sibillinischen Bergen ziehen Schäfer mit ihren Herden über sattgrüne Wiesen, aus dieser Gegend stammt auch das Lammfleisch, das die Italiener für herzhafte Eintöpfe verwenden. Das italienische Fremdenverkehrsamt nennt Umbrien „das grüne Herz“ Italiens. Bereits im Mittelalter galt diese Region als Kornkammer, auch heute bauen Landwirte viel Dinkel und Weizen an. Ähnlich wie in der mondäneren Toskana wechseln sich üppige Getreide- und Sonnenblumenfelder ab. Bis heute spürbar ist der Einfluss der Etrusker, die in Umbrien bereits in vorchristlichen Jahrhunderten Reben und Olivenbäume kultivierten.Zu Umbrien gehört kein Meer, dafür der viertgrößte See Italiens, der Lago di Trasimeno. Hier schlug Hannibal die römische Armee. Auch einige Prominente haben die Schönheit Umbriens entdeckt und sich Anwesen gekauft. Der „Star Wars“-Regisseur George Lucas richtete in einem früheren Kapuzinerkloster zehn Suiten ein. Der Sänger Ed Sheeran zieht sich gerne nach Paciano zurück, das zu den Borghi più belli, den schönsten Dörfern Italiens, zählt. Gleich zwei berühmte Ordensgründer kommen aus Umbrien. Benedikt von Nursia und Franziskus von Assisi. Auf den Spuren dieser Männer pilgern viele Reisende aus aller Welt von Dorf zu Dorf, um an den Schauplätzen zu sein, die im Leben der Männer eine Rolle spielten. Ein Höhepunkt ist die Basilika San Francesco in Assisi. Genau hier, am Grab des heiligen Franziskus, beginnt die Reise unserer Autorin Isa Hoffinger, die neben alten Villen und berühmten Kirchen das Festival Umbria Jazz besuchte.
Die alte Kaiserstadtmetropole an der Donau ist ein lebendiges Freilichtmuseum: Biedermeier-Gassen, barocke Paläste, Kaffeehäuser und Opernball, Fiaker und die morbide Melancholie der Wiener Seele. Wenn von Wien die Rede ist, herrscht kein Mangel an Klischees. Doch diesmal geht es nicht um Hofreitschule und Kaiserschmarren, sondern um den Zentralfriedhof, das berühmte Hotel Imperial und den Walzerkönig Johann Strauss Sohn."An der schönen blauen Donau" – der Walzer von Johann Strauss Sohn gilt sogar als die heimliche Hymne Wiens. 2025 jährt sich der Geburtstag von Johann Strauss zum 200. Mal. Aus diesem Anlass steht in der österreichischen Hauptstadt alles im Zeichen des Komponisten.
Es ist schon ungewöhnlich. Im Flachland feiert ein Verein 150. Geburtstag, der sich den Bergen verschrieben hat. Die Alpenvereins-Sektion Hamburg-Niederelbe. Sie hat tiefe Wurzeln in der alpinen Geschichte geschlagen. Was 1875 mit wenigen bergbegeisterten Hanseaten begann, ist heute eine der größten Sektionen im Deutschen Alpenverein – mit mehr als 23.000 Mitgliedern, drei hochalpinen Hütten und einem ausgeprägten Bildungs-, Sport- und Umweltengagement.Ein Symbol für die Verbindung zwischen Hamburg und den Alpen ist das Ramolhaus im Tiroler Ötztal. Auf gut 3.000 Metern Höhe thront die Schutzhütte über den Gletschern und Gipfeln der Region – und gilt als Hamburgs höchstgelegener „Außenposten“. Wirtin Lenka Mazurkova hat inzwischen ihre vierte Saison hinter sich. „Ich liebe diesen Platz“, sagt sie. „Nächstes Jahr hoffentlich wieder.“Neben dem Betrieb von Hütten setzt die Alpenvereinssektion auf Naturschutz, Klimabewusstsein und moderne Infrastruktur: Photovoltaikanlagen auf Berghütten, Kletterhallen in Hamburg, Ausbildungskurse und Jugendarbeit – vieles davon getragen von Ehrenamtlichen. Das Jubiläumsjahr 2025 ist Anlass für Rück- und Ausblick. Die Hamburger Alpenvereinssektion ist quicklebendig – auch 150 Jahre nach ihrer Gründung.Reportagen von Jörg Wunram























