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Monika Drasch - Lieder zwischen Himmel und Erde
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Monika Drasch - Lieder zwischen Himmel und Erde

Author: Michaelsbund

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Description

Alpenrock-Fans kennen sie als die Frau mit der Grünen Geige. Aber Monika Drasch kann auch anders: Jeden Monat stellt sie ein Lied vor, das sich um das Kirchenjahr dreht - mal augenzwinkernd, mal frech aber immer zum Seufzen schön.
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In dieser Folge von „Lieder zwischen Himmel und Erde“ nimmt Monika Drasch das scheinbar harmlose Kinderlied „Summ, summ, summ, Bienchen, summ herum“ unter die Lupe – und entdeckt darin erstaunliche Tiefenschichten: Die Melodie kommt wohl aus Böhmen und wurde vor über 200 Jahren erstmals veröffentlicht. Vergessene Strophen führen plötzlich zu Weihnachten, während die Biene in der christlichen Symbolik ohnehin präsent ist (Bienenwachs, Osterkerze, Heilige, Patron Ambrosius). Das erwartet euch: • Warum wir meist nur drei Strophen singen – und was danach kommt • „Milch und Honig“: Bienenbilder in Bibel und Tradition • Hoffmann von Fallersleben: Nationalhymne, Kinderlieder, politischer Streit • Bittere Aktualität: Wildbienensterben, Pestizide, Monokulturen • Fundstück aus dem „Lorscher Bienensegen“ (Orff-Schulwerk): Bitte um Schutz, wenn der Mensch versagt • Blick in die Bayerische Verfassung: Schutzauftrag für Natur und Landschaft – 2026 wird sie 80
In dieser Folge singen wir am 1. Februar gemeinsam den traditionellen Zwiefachen „Ei Tauba ruggu“ – ein Lied aus der Vogelwelt mit tiefer symbolischer Bedeutung. 🎶 Wir starten mit dem klassischen Liedtext und kommentieren die Strophen (0:36–2:16), in denen der Tauba ruggu, die Taube und Bilder wie Reifenholz und Schneeball vorkommen. Im zweiten Teil werfen wir einen Blick auf die kulturelle und historische Bedeutung des Waldtauberers: 👉 Warum wurde die Taube im Bayerischen Wald zum Sinnbild der Emigranten und Hoffnung auf Rückkehr? 👉 Was hat das mit dem Orientierungssinn der Taube zu tun? 👉 Welche Rolle spielen Vogellieder und ihre Symbolik (z. B. Kuckuck, Nachtigall, Frühling)? (5:24–6:16) Zum Abschluss geben wir einen kulturellen Tipp: 📍 Die Kapelle aus Licht im Diözesanmuseum Freising lädt seit drei Jahren Besucher zum Verweilen ein – gerade jetzt zur Lichtmess-Zeit. (6:20–6:40) 🎧 Eine faszinierende Folge über Volkslied, Symbolik & bayerische Traditionen – ideal für alle, die sich für Musikgeschichte, Kultur und Saisonbräuche interessieren. 👉 Abonniere den Podcast für mehr Episoden zu Volksliedern, Traditionen und kulturellen Hintergründen. 👉 Teile diese Folge mit Freunden, die sich für Musikgeschichte und bayerische Kultur begeistern!
Weihnachten endet nicht an Silvester: In dieser Folge steht ein besonderes Hirtenlied im Mittelpunkt, vertont von Josef Brustmann. Die Aufnahme stammt aus der Zeit des "bayerisch-diatonischen Jodelwahnsinn“ und wurde sogar im Lustspielhaus in München im Kabarettprogramm gesungen. Warum das Weihnachtsgedicht bis heute unter die Haut geht? Weil es keine Kripperl-Idylle liefert, sondern die Wut der Hirten und ihre verzweifelte Hoffnung auf mehr Gerechtigkeit für die „Kloaner“ zeigt. Dazu: eine Deutung aus dem Weihnachtswort 2009 vom damaligen Braunschweiger Landesbischof Friedrich Weber vor dem Hintergrund der Finanzkrise 2007–2009 – und ein Ausblick auf ein Wiedersehen mit Otto Göttler und Martin Danes. Ein Impuls zwischen Heilige Drei Könige und Lichtmess: Hoffnung ohne Erwartung. Jetzt reinhören und entdecken, wie Volksmusik Vertrauen schenkt – Strophe für Strophe.
Im Dezember entdeckt Monika Drasch das Adventslied „Nun sende, Herr, uns deinen Sohn“ neu: ein schlichtes, zugleich kraftvolles Juwel aus der Tradition der O-Antiphonen. Die Musikerin erzählt seine Geschichte und warum es auch heute noch in Klöstern vom 17. bis 23. Dezember erklingt. Dazu gibt es eine neue Strophe aus einer Chiemsee-Auszeit von Monika Drasch – mit viel Achtsamkeit, Selbstfürsorge. Die Sängerin lädt dazu ein, den Advent bewusst zu leben und geduldig auf Weihnachten zuzugehen. Statt sich vom frühen Lebkuchenduft, Konsumdruck und Terminstress treiben zu lassen, die sieben Tage vor Weihnachten musikalisch als besondere Wegstrecke zu entdecken. Ein Podcast für alle, die alte Kirchenmusik lieben, nach stillen Momenten im Advent suchen und Lust haben, ein fast vergessenes Weihnachtslied neu zu singen.
In dieser herbstlichen Podcast-Folge von Lieder zwischen Himmel und Erde stellt Monika Drasch ein besonderes Abendlied vor – ursprünglich als Swing in den 1960er-Jahren komponiert, berührt es heute als ruhiges Gebet. Inspiriert von einem Besuch im Europakloster Gut Aich am Wolfgangsee reflektiert sie über die Kraft spiritueller Musik, persönliche Erinnerungen und die Bedeutung musikalischer Erneuerung in der Kirche. Das Lied „Diesen Tag Herr lege ich zurück in deine Hände“ von Martin Gotthard Schneider wird so zu einem tröstlichen Klang zum Tagesabschluss – zwischen Himmel, Erde und innerer Einkehr.
In dieser Folge von „Lieder zwischen Himmel und Erde“ nimmt uns Monika Drasch mit auf eine musikalisch-spirituelle Reise zu Ehren des Erzengels Michael. Anlässlich seines Namenstags erklingt ein besonderes Michaelslied – inspiriert von alten Handschriften und doch neu gestaltet mit zeitgemäßen Strophen. Die Melodie, die sich wie von selbst beim Lesen des Textes ergab, begleitet Drasch bereits seit Jahren bei verschiedensten Anlässen – von Friedensveranstaltungen bis zu offiziellen Empfängen. Das Lied verbindet traditionelle Volksmusik mit gesellschaftlicher Relevanz: Es steht für Gerechtigkeit, Frieden und die Erneuerung alter musikalischer Formen. Besonders eindrucksvoll ist die neu getextete vierte Strophe, in der auch das Thema „Frauen in der Kirche“ angesprochen wird – ein Tabu, das nach wie vor Widerstand auslöst. Monika Drasch kündigt zudem ihr neues Bühnenprogramm „Bavaria Sankta“ an und verweist auf das 125-jährige Jubiläum des St. Michaelsbundes – eines unabhängigen katholischen Medienhauses mit langer Tradition und mutiger Stimme. Noch ein Hinweis: Am 28. Oktober findet wieder ein Mitsingkonzert in der Münchner Kirche Herz Jesu statt!
In dieser Folge tauchen wir ein in die klangvolle Welt der Volksmusik, Poesie und Predigt. Monika präsentiert das humorvolle Lied „Antonius zur Predigt“ aus der Sammlung *Des Knaben Wunderhorn*, vertont im Stil des Orff’schen Schulwerks. Sie schlägt dabei Brücken zwischen Carl Orff, Gustav Mahler und der Volksmusikkultur rund um den Ammersee. Ein besonderes Highlight: Einblicke in das entstehende Carl-Orff-Museum und das einzigartige Festivalformat „Kapellenweg“, bei dem Musik Kapellen lebendig macht. Gesungen wird hier nicht nur zur Freude – sondern als echte Verkündigung. Begleitet Monika und das Duo „AmmerseeAmseln“ auf einem poetisch-musikalischen Weg voller Geschichte, Klang und Seele.
In dieser Folge von „Lieder zwischen HImmel und Erde" nimmt uns Monika Drasch mit auf eine musikalische Reise zu den Wurzeln eines besonderen Marienliedes: „Wie schön glänzt die Sonne“. Gemeinsam mit Martin Danes erweckt sie dieses traditionelle Lied mit historischer Tiefe und spiritueller Schönheit zum Leben. Das Lied stammt aus dem süddeutschen Raum und ist auch im Gotteslob für das Erzbistum München undFreising zu finden. Monika erzählt von ihrem Musiklehrer Konrad Ruland, der sie vor über 40 Jahren mit dieser Musik vertraut machte, und analysiert die schlichte, aber kraftvolle Melodie sowie die Bedeutung der letzten Strophe – ein Trost für das Lebensende. Gesungen wird esauch beim MItsingkonzert am 23. Oktober um 18:30 Uhr in der Herz-Jesu-Kirche. Ein musikalischer Hochgenuss voller Glauben, Geschichte und Gefühl.
Der Podcast taucht tief in die Geschichte des Liedes „Roter Mohn“ ein, das 1947 in einem Internierungslager entstand. Die Sängerin Monika Drasch beleuchtet die bewegte Biografie der Komponistin Landa Rupprecht, ihre NS-Vergangenheit und die ambivalente Bedeutung des Liedes, das zugleich von Sehnsucht, Schmerz und Hoffnung erzählt. Dabei stellt sich die zentrale Frage: Kann man ein Kunstwerk genießen, dessen Schöpfer belastet sind? Der Podcast verbindet musikalische Tradition, historische Aufarbeitung und persönliche Reflexion – ein bewegender Beitrag zu Erinnerungskultur und politischer Wachsamkeit. Lauscht einer Episode, die musikalisch berührt und zum Nachdenken zwingt.
In dieser besonderen Podcast-Folge widmet sich Monika Drasch dem Lied „Das Jahr steht auf der Höhe“ – einem ergreifenden Sonnenwendlied voller symbolischer Tiefe. Inspiriert vom Text des evangelischen Theologen Detlef Block (1978) und der Melodie des fränkischen Komponisten Johann Steuerlein (1581), erzählt Drasch von ihrer ersten Begegnung mit dem Lied in der Augsburger Kirche St. Thaddäus. Sie beleuchtet die historische Entstehungsgeschichte der Kirche im Zweiten Weltkrieg ebenso wie die musikalischen Wurzeln des Liedes. Die Folge verwebt spirituelle Gedanken zu Angst, Vertrauen und der göttlichen Liebe mit persönlichen Eindrücken und poetischen Reflexionen. Drasch spricht über Mut, Vergänglichkeit und die Bedeutung innerer Ruhe in einer zunehmend unruhigen Zeit. Eine kraftvolle Einladung, innezuhalten – mitten im Jahr, mitten im Leben.
In dieser besonderen Podcast-Folge nimmt uns Monika mit auf eine musikalische Reise in die Zeit der Bauernkriege von 1525. Gemeinsam mit Martin Danes singt sie zentrale Passagen der „Memminger Artikel“, die als eines der ersten europäischen Zeugnisse für Menschen- und Freiheitsrechte gelten. Die zwölf Artikel, die heuer ihren 500. Geburtstag feiern, entstanden in Memmingen als Manifest oberschwäbischer Bauern gegen Unterdrückung und Ungerechtigkeit. Die Folge erzählt nicht nur die bewegende Geschichte dieses Aufstands, sondern reflektiert auch, wie aktuell die Forderungen nach Freiheit und Gleichheit bis heute geblieben sind. Begleitet wird das Ganze von mehrstimmigen Psalmtönen und dem bekannten Lied „Ein feste Burg“. Ein Podcast voller Geschichte, Musik und Inspiration.
In dieser Podcastfolge widmet sich Monika Drasch dem Lied „Mein Vater wird gesucht“ – einem erschütternden Zeugnis politischer Verfolgung aus der NS-Zeit. Ursprünglich 1935 im Exil entstanden, wurde es von Peter Roland bekannt gemacht. Drasch erzählt bewegend die Geschichte des Texters Hans Drach, der in der Sowjetunion Zuflucht suchte, aber später verhaftet und nach Deutschland ausgeliefert wurde. Seine Todesumstände bleiben bis heute ungeklärt. Die Folge verwebt Liedgeschichte, persönliche Erinnerungen und historische Hintergründe zu einem eindringlichen Statement gegen Ungerechtigkeit – musikalisch eingerahmt und tief berührend. Auch aktuelle Bezüge zu Flucht und Menschlichkeit werden eindrucksvoll gezogen.
Hans Berger, über 80 Jahre alt, ist ein Meister der Zither und ein herausragender Komponist. In dieser Podcast-Folge dreht sich alles um das Josefslied, das er für die Josefskirche in Oberaudorf geschrieben hat. Warum der Hl. Josef für ihn eine so große Rolle spielt, welche Verbindung er zu den Bergbauern hat und wie der Hymnus Akathistos Josef in einem neuen Licht zeigt, erfahrt ihr hier. Außerdem: Eine humorvolle, aber tiefsinnige Geschichte über Josef als stillen Vorreiter der feministischen Bewegung. Ein Podcast über Musik, Glauben und den Wert des Schweigens.
Das bekannte Kirchenlied „Großer Gott, wir loben dich“ hat eine jahrhundertealte Tradition und berührt Menschen weltweit. Doch Loben geht über Musik hinaus – es stärkt, motiviert und kann sogar gesellschaftlich etwas bewegen. Warum fällt es uns oft schwer, andere zu loben, sei es in der Politik oder im persönlichen Umfeld? Und wie können wir Lob als positive Kraft für uns selbst nutzen? Diese Episode widmet sich der Bedeutung des Lobes, seiner spirituellen und sozialen Wirkung und gibt Impulse für einen bewussteren, wertschätzenden Umgang im Alltag
Ein Sternsingerlied gibt´s in dieser Folge, im fein gesetzten dreisimmigen Satz von Dr. Erich Sepp, den viele unter anderem als Jodellehrer kennen und schätzen. Außerdem geht´s darum, wer die Heiligen drei Könige wirklich waren und um die Tradition, in der sich Ministranten als die Weisen aus dem Morgenland verkleiden und Geld für Kinder in Not sammeln.
"Krumpahax" - das Wort hört man heute nicht mehr. Wenn man Mundartsprecher oder geübter Hörer ist, ahnt man, dass es sich um jemanden mit einem krummen Bein handelt. Die Beschreibung des körperlichen Gebrechens hat dem Hirtenbuben seinen Namen gegeben. Monika Drasch möchte sich vorstellen, dass der Martin ein besonders guter Hirte war, grad wegen seines Gebrechens.Feinfühlig mit den ihm anvertrauten Tieren und ein guter und zuverlässiger Kamerad, der auch als erster angesprochen wird in dieser Situation. Den Hirten erscheint ein unerklärliches Licht, Lärm kommt aus der Stadt Betlehem. Und einer erinnert sich an die Prophezeihungen der Alten. Weiter geht es mit seltenen bayerischen Wörtern: Sprozlate Krapfn und a hölzernes Glachter. Da musste selbst die Monika nachschauen. Buchtipp: [Ludwig Zehetner, Basst scho!](https://www.michaelsbund.de/product/9783939112570-basst-scho.html)
harmloses, nettes Stück, dass Monika Drasch gerne mal vor sich her trällert. Aber darf man das in Zeiten wie diesen? Man muss sogar. Außerdem lädt die Sängerin zum nächsten [Mitsingkonzert am 24.10. in die Herz-Jesu-Kirche](https://monikadrasch.de/termin/duo-drasch-danes-2/) ein. Mit einem Jodler, den ihr daheim schon mal üben könnt.
Das Wort "Altweibersommer" gehört zu denen, die so nach und nach aus der Sprache verschwinden. Monika Drasch fällt dazu ein Zwiefacher ein, in dem es um die "Oide Kat" geht. Da wird sich lustig gemacht über eine alte Frau, die noch einen Mann möchte. Der Text ist aus vielen Gründen unverschämt und so erinnert sich die Sängerin daran, wie sie einst Emerenz Meiers Stoßseufzer draufgesungen hat: "was ich liebte, bekam ich nicht, was ich kriegte, das nahm ich nicht. So werd ich, Freundchen verdamm mich nicht, eine alte Jungfer und scham mich nicht." - und zwar in einer Techno-Version. Die gibt´s aber erst auf der nächsten CD zu hören. In dieser Folge erzählt die Sängerin außerdem, wie sie mit der Schauspielerin Ilse Neubauer übers Altwerden gesprochen hat. Lob und Kritik: info@monikadrasch.de Infos zu Monika Drasch und Termine: [https://monikadrasch.de/](https://monikadrasch.de/)
Ein Marienlied begleitet Monika Drasch schon viele Jahre: "Wir stehn o Gott". Ein Lied aus der Textsammlung von Josef Gabler. Die Melodie hat Josef Zachmeier dazugesucht. Und dabei die des Liedes „Aus dreien schönen Blümelein“ verwendet. Die Sängerin erzählt, wie anrührend es ist, wenn Menschen zur Muttergottes beten und um etwas bitten. Sogar, wenn es ein 17-jähriger Teenager ist, der im Vollrausch ins Krankenhaus eingeliefert wird - und die Heilige Maria darum bittet, ihm beizustehen. Da werden auch ganz irdische Mütter besänftigt. Dass diese Folge eine Woche später erscheint als gewohnt, liegt übrigens an einem bösen Ammerseehusten, der die Musikerin einige Zeit lahmgelegt hatte. Lob und Kritik: info@monikadrasch.de Infos zu Monika Drasch und Termine: [https://monikadrasch.de/](https://monikadrasch.de/)
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