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Somewhere Over The Hay Bale
Somewhere Over The Hay Bale
Author: Fabian
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© Fabian Schrader
Description
Jenseits des Heuballens: Der erste deutschsprachige Interviewpodcast über queeres Leben auf dem Land. 40 Folgen aus 4 Jahren. Danke.
Als schwuler Junge in einem (ostdeutschen) Dorf groß zu werden war nicht immer ganz so easy für mich. Homosexualität und queeres Leben kannte ich fast nur aus dem Fernsehen, es war für mich immer was abstraktes, fernes. Etwas, was es vor Ort nicht gab und was ich somit nicht sein konnte. Aber queeres Leben ist auch jenseits der großen Städte existent und vielfältig. Dazu gehören mitunter auch schwierige Zeiten, aber auch jede Menge Engagement vor Ort und Menschen, die sich solidarisch zeigen und für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt einstehen.
In „Somewhere Over The Hay Bale“ interviewe ich Menschen, die im ländlichen Raum leben oder in einem Dorf/in einer Kleinstadt groß geworden sind. Ich richte so mehr Licht auf ihre Lebensrealitäten und -entwürfe, Erfahrungen, ihr Engagement und ihre Vorstellungen von community.
Für alle queeren Menschen, die in Dörfern und Kleinstädten aufwachsen und wohnen - es gibt uns. Wir sind vor Ort.
Jetzt überall wo es Podcasts gibt.
https://linktr.ee/somewhereoverthehaybale
Ideen, Fragen, Feedback? Immer gern! Und wenn du jetzt merkst: "Hey Fabian, meine Story ist voll was für deinen Podcast", dann melde dich gern bei mir (Wirklich gern!)
facebook: Somewhere Over The Hay Bale | Insta: @somewhereoverthehaybale
Als schwuler Junge in einem (ostdeutschen) Dorf groß zu werden war nicht immer ganz so easy für mich. Homosexualität und queeres Leben kannte ich fast nur aus dem Fernsehen, es war für mich immer was abstraktes, fernes. Etwas, was es vor Ort nicht gab und was ich somit nicht sein konnte. Aber queeres Leben ist auch jenseits der großen Städte existent und vielfältig. Dazu gehören mitunter auch schwierige Zeiten, aber auch jede Menge Engagement vor Ort und Menschen, die sich solidarisch zeigen und für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt einstehen.
In „Somewhere Over The Hay Bale“ interviewe ich Menschen, die im ländlichen Raum leben oder in einem Dorf/in einer Kleinstadt groß geworden sind. Ich richte so mehr Licht auf ihre Lebensrealitäten und -entwürfe, Erfahrungen, ihr Engagement und ihre Vorstellungen von community.
Für alle queeren Menschen, die in Dörfern und Kleinstädten aufwachsen und wohnen - es gibt uns. Wir sind vor Ort.
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43 Episodes
Reverse
In der letzten Folge werden die Plätze getauscht: Julian aus Folge 1 interviewt Fabian zu seinem Großwerden in Sachsen-Anhalt und seinem Podcast. Wann guckt da wer durchs Schlüsselloch bei queeren Menschen? Warum hat Fabian mal alle seine Tagebücher verbrannt? Und geht hier heute immer noch wer in Flammen auf?
All das und mehr in der letzten Folge von Somewhere Over The Hay Bale, dem Podcast über queeres Leben auf dem Land.
In den letzten vier Jahren hat sich Tabeas (sie) Leben krass verändert, denn Tabea hatte in ihren 40ern ein Coming Out. Es folgten eine Trennung von ihrem damaligen Partner und die Neuorganisation des Familienlebens mit den drei Kindern. Es folgte aber auch: Tabeas neues Leben, inklusive queer Verliebtsein und neue Freundinnenschaften zu anderen „späten Blumen“, wie sich Tabea nennt. Mit Tabea spreche ich deshalb über die vielen Schritte eines späten Coming Outs, ihre Anker in diesem Prozess und wie es sich für sie anfühlte, einen neuen Kontinent, eine neue Welt, einen neuen Planeten zu erobern.
Ihr seid queere Frauen aus Sachsen und habt Lust, tabeas Gruppe Queerlich kennenzulernen? Alle Infos und Kontaktmöglichkeiten unter queerlich.de und bei Instagram unter @queerlich.leipzigerland!
Eike (he/they) ist in Helmstedt groß geworden, wo Eike mitunter recht dualistische Erfahrungen gemacht hat: Auf der Bühne und im Kulturbereich fuhr Eike oft Anerkennung für die eigene Kunst ein und gleichzeitig wurde Eike vor Ort queerphob und rassistisch diskriminiert und sogar bedroht. So war Eikes Engagement mal Schutzschild und mal Angriffsfläche und Eike letztendlich in einem unterschwelligen Alarmzustand. Mit Eike spreche ich deshalb über die Erschöpfung, sich Menschenrechte erstreiten zu müssen, Eikes Mutter als wunderbare Unterstützerin und das selbstbestimmte Ausprobieren in Findungsprozessen.
CN: Rassismus, Queerphobie, rassistische und queerphobe Sprache
Thomas (er) und Kay (er/sie) vom andersartig e.V. in Potsdam sind Teil des Team der LesBi*Schwulen T*our. Die feiert in diesem Jahr Jubiläum: Seit 25 Jahren fährt das Team in unterschiedlicher Zusammensetzung in immer einen Brandenburger Landkreis, um den Dialog zu queeren Themen zu suchen, Aufklärungsarbeit zu leisten und politische Forderungen an die jeweiligen Orte zu tragen. In 25 Jahren kam dadurch ordentlich was in Bewegung, kuriose Geschichten haben sich gesammelt, aber auch Queerfeindlichkeit hat sich gewandelt. Mit Thomas und Kay spreche ich deshalb über Freundentränen auf einem Marktplatz, wie sie sich als Team gegen Anfeindungen wappnen und wie sich Hartnäckigkeit bei ihrer Arbeit auszahlt.
Zum Zeitpunkt der Aufnahme war Toni (ohne Pronomen) gerade frisch zurück in Berlin nach zwei Jahren auf Usedom. Dort blühte Tonis Herz auf, denn Toni bezeichnet sich als Landei verloren in der Großstadt. Nicht nur dort, sondern auch seit des Großwerdens in Fürstenwalde in Brandenburg fühlt sich Toni zwischen den Stühlen und sucht so nach Worten für die eigene Lebensrealität und Benennung biografischer Konfliktlinien. Mit Toni spreche ich deshalb über das Großwerden zur Zeit der Wiedervereinigung, damit verbundene Sprachlosigkeit in familiären Strukturen und zwei Jahre zwischen Strand, Reha-Arbeit und Massentourismus.
Patrick (er) ist in Weigheim in Baden-Württemberg groß geworden und hatte bereits in seiner Jugend mit Depressionen zu kämpfen. Homophobie erfuhr Patrick dabei nicht nur in seiner Schule, sondern auch, als er sich Hilfe bei einem Psychiater suchte. Patrick jedoch stand für sich selbst ein, als es niemand sonst tun wollte. Halt und Anschluss fand er dabei bei einem schwulen Onlinefourm - und gründete später sogar sein eigenes als einen digitalen Anlaufpunkt. Mit Patrick spreche ich deshalb darüber wie es ist, wenn der Schulwechsel kein Befreiungsschlag ist, schmerzhafte Therapieerfahrungen und seinen Weg einmal quer durch die Republik nach Rügen zum Usertreffen des Eulennests.
Ihr habt’s schon rausgehört: Patrick und ich unterhalten uns in dieser Folge auch über Depressionen und pathologisierende Einstellungen gegenüber Homosexualität. Falls dir das zu Nahe geht, hör doch gern eine andere Folge.
Wenn ihr Fragen zum Thema Depression habt, könnt ihr beim Infotelefon der Stiftung Deutsche Depressionshilfe anrufen unter der 0800 3344533 oder schaut auf https://www.deutsche-depressionshilfe.de/.
Lulu (alle Pronomen außer sie) hat auf dem sexpositiven Ewaldshof in Niddatal im ländlichen Hessen ein Zuhause gefunden und gestaltet dort zusammen mit anderen Menschen ein Hausprojekt zwischen Workshops, Sauna und Konsensnetscheidungen. Sex education und educational sex bilden dabei eine Grundlage des wartebasierten Zusammenlebens der Gemeinschaft.
Zwar sind die Kontakte ins Dorf überschaubar, aber der Ewaldshof hat sich über die Jahre ein Netzwerk an Supporter*innen gebildet und hat offene Türen für selbstorganisierte Gruppen, queere Themen und sexpositive Veranstaltungen.
Mit Lulu spreche ich deshalb über den Zufall, wie Lulu zum Bewohner des Ewaldshofs wurde, welchen Wachstumsraum die Bewohner*innen füreinander halten und wie beim Sex-Tech-Hackathon Lulus Herz aufgeht.
Mehr Infos zum Ewaldshof und allen Veranstaltungen: www.ewaldshof.de
Johannes (er/sein) ist Musiker und Dirigent mit Herzblut, leitet vier Chöre und ist in der klassischen Musik zu Hause. Die heteronormativen Strukturen der klassischen Musikwelt beeinflussten Johannes aber auch darin, sein äußeres Coming Out als trans* vollziehen zu können - aus Angst, alles zu verlieren. Als Johannes sich bei seinem Ehemann outete änderte sich plötzlich alles - und Johannes war in seinem Heimatort der Talk of the Town.
Mit Johannes rede ich über das Aushalten der eigenen Leidensgrenze, sein Coming Out zu pandemischen Zeiten und seine unerschütterliche Utopie für Kleinstädte.
Dazu vorab eine Anmerkung: Johannes und ich unterhalten uns in dieser Folge auch über psychische Erkrankungen und Suizid. Wenn dir das gerade zu nahe geht, hör doch gern eine andere Folge.
Ihr habt Lust bei den Queermonics Braunschweig mitzusingen? Meldet euch doch gern direkt per Mail unter queerer.chor.bs@gmail.com oder auf Instagram: @queermonics_braunschweig - Johannes freut sich schon auf euch!
Du denkst "Hey Fabian, meine Geschichte ist voll was für deinen Podcast"? Dann melde dich gern bei Instagram unter @somewhereoverthehaybale oder per E-Mail unter somewhere-podcast@posteo.de - auch ich freue mich auf dich!
In dieser Folge spreche ich mit Simone (she/her). Simone ist Romanautorin und ihr siebtes Buch, welches 2022 herauskam, ist ihr erstes lesbisches Buch. Darin trifft Protagonistin und Großstädterin Fredi in einer fiktiven Kleinstadt auf die ortsansässige Künstlerin Sandra. Für Simone ist „Hinterm Großstadtdschungel links“ damit ein besonderes Buch - denn bisher hatte sie nur heterosexuelle Geschichten verfasst. Mit Simone spreche ich deshalb über die bayrische Kleinstadt zwischen Fiktion und Realität, wie „Buffy the Vampire Slayer“ ihr bei ihrem Coming Out half und über die Wichtigkeit, queere Geschichten jenseits von Katastrophen zu erzählen.
Alle Infos zu Simones findet ihr im Butze-Verlag: https://www.butze-verlag.de/unsere-autoren/simone-bauer/
In dieser Folge mit sechs Menschen des Orgateams der ersten Herbstfreizeit für Queers und Friends der Falken Hessen. Die hatten mich eingeladen, im Oktober diesen Jahres dort einen Podcastworkshop anzubieten. Dabei blieb es nicht und ich verbrachte drei für mich wundervolle Tage in Flörsbachtal - denn die Freizeit für die queeren Kids und Jugendlichen mitten auf dem hessischen Land wurde auch für mich einem Ort des Wachsens und einer kleinen biografischen Reise. Mit Luisa, Karo, Anouk, Marlon, Anna und Jay spreche ich deshalb über die Wichtigkeit queerer Jugendarbeit jenseits des Internets, Generationsunterschiede und warum diese Freizeit uns alle emotional bewegt hat.
In dieser Folge spreche ich mit Chipi (er). Chipi ist in den 90er Jahren in der brandenburgischen Lausitz groß geworden. In einer Zeit des Umbruchs und des Aufbruchs galt es für Chipi mehrere Identitäten mit sich und seiner Außenwelt zu verhandeln: Als Queere Person, als Schwarze Person und als Ostdeutscher. Als Tanzlehrer traf Chipi zum ersten Mal andere Queers, vor den Nazis im Ort musste er einmal in Angst ein Versteck suchen. Mit Chipi spreche ich deshalb darüber, warum er nach mehreren Stationen wieder zurück in den Osten gezogen ist, Rechtsextremismus als gesamtdeutsches Problem und welche Rolle ein lokaler Kaufland in seinem Coming Out spielte.
In dieser Folge spreche ich mit Kari (sie). Kari ist Lehrerin an einem Gymnasium in Bad Harzburg und out and proud. Und nicht obwohl, sondern gerade weil ihre eigene Schulzeit so richtig scheiße war. Denn Kari ist die Person geworden, die sie sich selbst damals gewünscht hätte - eine nahbare Lehrkraft, die sich vor Ort und überregional für mehr queere Bildung und für queere Schüler*innen einsetzt.
Mit Kari spreche ich deshalb über ihren Weg von der Küste in den Harz, Gestaltungsspielräume im engen Lehrplan und bewegende Begegnungen mit ihren Schüler*innen aufgrund ihres Schlüsselbandes.
Kontakt zu den Queer Teachers Braunschweig: QueerTeachers@onkel-emma.org
In dieser Folge spreche ich mit Lea* (kein Pronomen bzw. Lea*). Lea* wuchs in der Gegend um Heidenheim in Baden-Württemberg auf und ist nach einer Zeit des eigenen Aufblühens im Norden der Bundesrepublik mit Partner und Kind zurück in den Ort der eigenen Kindheit gezogen. Vieles ist dort gut für Lea*s Partner und Kind, als queerer Elternteil wird Lea* dort aber auch immer wieder mit der Hetero-Norm konfrontiert, wenn es um Familien geht. Mit Lea* spreche ich deshalb über queere Elternschaft, Waldorfpädagogik als eine Art eigenes Dorf und wie kräftezehrend es sein kann, sich selbst in der Welt zu verorten.
Falls ihr Lust habt, gemeinsam mit Lea* das erste queere Netzwerk in Heidenheim zu gestalten, meldet euch bei Lea* unter queeres-leben@posteo.de <3
In dieser Folge mit Patrick (they/them). Patrick lebt in Oftersheim in Baden-Württemberg und ist Teil einer Gruppe von Aktivist*innen rund um die Dorfpride, welche jedes Jahr in einem anderen Dorf stattfindet.
Dieses Jahr bereits zum dritten Mal - was als eine Idee eines Parktreffens startete hat mittlerweile Menschen zusammen geführt, mediale Aufmerksamkeit auf sich gezogen und lokalpolitische Forderungen laut gemacht, bis sie umgesetzt wurden.
Mit Patrick spreche ich deshalb über die Suche nach dem Superdorf, die erste Dorfpride in Rekordzeit und langem Atem für politische Erfolge.
Save the Date: Die nächste Dorfpride am 09.07.2022 in Ladenburg! Alle Infos unter https://dorfpride.de/ und auf Instagram @Dorfpride.
Meldet euch doch gern bei den Menschen der Dorfpride, wenn auch ihr eine Pride in euren Ort holen wollt!
In dieser Folge spreche ich mit Thilo (er). Thilo wurde 2019 zum Bürgermeister von Sieversdorf-Hohenofen gewählt - und hat dafür im Nachgang nicht nur von queeren Medien Aufmerksamkeit bekommen. Denn Thilo ist offen schwul und Deutschlands erster offen HIV-positiver Bürgermeister. Und auch, wenn er seinen HIV-Status, der zu dem Zeitpunkt kein Geheimnis vor Ort war, eigentlich aus seinem Wahlkampf heraushalten wollte, wurde das Thema von außen an ihn heran getragen. Mit Thilo spreche ich deshalb darüber, wie sein Sommerhaus sein permanenter Wohnort wurde, über seinen Alltag als Bürgermeister zwischen Gartenzaun und Ausschusssitzungen und sein Ehrenamt bei der deutschen Aidshilfe.
Zwei Jahre Somewhere Over The Hay Bale! Ich dachte mir, ich nehme diesen Anlass, um mal bei einigen Menschen nachzuhaken, wie sich ihr Leben seit dem jeweiligen Interview verändert hat. Eine Art Zwischenrückblick, aber auch ein Ausblick. Deshalb nehme ich euch in dieser Folge mit zum neuen Familienglück von Lena und Marie in Husum, zum neuen Job und Leben von Christian in Treuenbrietzen, zu den politischen Kämpfen von Torge in Altenburg, zum neuen Buchprojekt von Julian aus Neumagen-Dhron, zu einer empowernden Begegnung von Malte in Neuland und zur Hochzeit von Isabelle aus Rednitzhembach. Und: Die ein oder andere Frage beantworte ich diesmal auch.
Ein großes Dankeschön an alle meine Gäst*innen, alle Wegbegleiter*innen, alle Hörer*innen und all die Menschen, die sich im ländlichen Raum und darüber hinaus für mehr queere Sichtbarkeit und Sicherheit einsetzen. Ich sehe und schätze euch und eure Arbeit.
Queersein heißt politisch sein. Mit dem vor Augen freue ich mich schon auf alle weiteren Begegnungen mit euch! Sei es für eure eigene Story, eine Diskussionsveranstaltung, ein CSD oder oder oder. Ich komm gern bei euch rum, also meldet euch gern bei mir auf Instagram, facebook oder per E-Mail.
Hier gehts zur Doku über den CSD in Altenburg: https://youtu.be/W9_0DGpTSPA
Hier geht‘s zum Sammelband „Klassenfahrt“: https://www.edition-assemblage.de/buecher/klassenfahrt/
In dieser Folge spreche ich mit Simon (er). Simon wohnt auf der kleinen Wattenmeerinsel Fanø in Dänemark und hat dort sein Zuhause gefunden. Das war für ihn eine sehr bewusste Entscheidung, denn Simon ist Berufsmusiker und hat sich in Volksmusik und Folklore spezialisiert, was auf Fanø seit Generationen gepflegt und weitergegeben wird. Mit Simon spreche deshalb ich über seinen Weg aus dem Erzgebirge bis nach Dänemark, sein Leben zwischen enger Gemeinschaft und Gefühlen von Einsamkeit und durchtanzte Festnächte mit zuckrigem Kaffee, Schnaps und Paartänzen.
In dieser Folge spreche ich mit Tessa (sie/ihr). Als eine der ersten geouteten trans* Abgeordneten im Bundestag hat sie queere Geschichte in Deutschland geschrieben. Tessa ist in Zwiesel, im Herzen des Bayrischen Waldes groß geworden und hat neben ihrem querpolitischen Engagement deshalb noch klassische politische Themen im Blick, welche sie im Bundestag anpackt.
Mit Tessa spreche ich deshalb über ihre Politisierung auf dem bayrischen Land, wie sie als Landtagsabgeordnete queerpolitischen Handlungsdruck gegenüber der Regierung Söder erzeugte und über einen Klassiker, wenn es ums Landleben geht: Mobilität als Schlüssel zur gesellschaftlichen Teilhabe.
Mehr Infos zu Tessa und ihrer Arbeit unter: https://www.tessa-ganserer.de/
Du denkst "Hey Fabian, meine Geschichte ist voll was für deinen Podcast"? Dann melde dich gern bei mir!
Am 09. Oktober war ich als Gast bei „Butter bei die Fische" eingeladen eingeladen, einer Talkreihe der Förderunion für Kunst und Kultur (Fu.K.K.) aus Meppen. Mit mir in dieser Talkrunde: Jessy (sie), Pia (sie/er), Tobias (er) und Davin (er) von der lokalen Peergroup8.
Mit ihnen spreche ich über ihre queere Jugendgruppe als Schutzraum, das bunte und das konservative Meppen und wie sie sich ihre eigene Community geschaffen haben. Außerdem habe ich Judith und Christian von der Förderunion gefragt, warum es ihnen wichtig war, „Butter bei die Fische“ ins Leben zu rufen und was es Thomas, unserem Moderator des Abends, bedeutet, in seiner Heimatstadt Meppen eine queere Talkrunde zu leiten.
DDie Gespräche habe ich vor dem Talk geführt, das ganze Video (richtig nice gemacht!) zu unserer Diskussion über "Queeres Leben im ländlichen Raum" findet ihr auf dem YouTube-Kanal von Fu.K.K.: https://www.youtube.com/watch?v=sfR1HiGnoII
Danke auch an das JAM in Meppen für alle Unterstützung und den professionellen Livestream!
Kontakt zur Peergroup8:
Insta: https://www.instagram.com/peergroup8/?hl=de
YouTube: https://www.youtube.com/channel/UCx8bSPLVH6nk3fvXrJmrClQ
Kontakt zu Fu.K.K.:
Insta: https://www.instagram.com/foerderunionkunstkultur/
YouTube: https://www.youtube.com/channel/UCxjj7X2tbTlAvX7K4qJPj9g
In dieser Folge spreche ich mit Daniel. Daniels Eltern kamen 1994 unter der administrativen Kategorie “Spätaussiedler*innen” aus Kasachstan in die BRD, Daniel selbst ist in Hünsborn im Sauerland groß geworden. Schon während Daniels Kindheit und Jugend wurde die Familie mit antislawischem Rassismus konfrontiert. Bevor Daniel zur eigenen queeren Identität fand, dominierte eine schwere Zeit an der Schule.
Lange Zeit konnte Daniel weder mit den eigenen Eltern noch mit Freund*innen über migrantische Identität oder Queersein reden. Mit der Zeit folgten dann aber auch: Neue intensive Freundschaften, den Mut zur eigenen Lebensgestaltung und Support.
Mit Daniel spreche ich deshalb über die Beschäftigung mit der eigenen (migrantischen) Familienbiografie, die Suche nach Sprachlichkeit zwischen den Generationen sowie Schnittstellen zwischen rassistischen und queerfeindlichen Erfahrungen.
Sorry 1000 für die Audioqualität dieses Mal - Daniel und ich sprachen wegen Corona mit Abstand und geöffnetem Fenster, das hat leider zu Einbußen im Sound geführt.























