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Author: Christoph Borries

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Schenk einem Song mehrere Verabredungen mit Dir in einer Woche.
Es gibt so viele Songs die Kraft schenken, die Hoffnung wachsen lassen oder die etwas Kaputtes reparieren.
Dafür muss ich den Songs Zeit und Aufmerksamkeit schenken.
Hier gibt es jede Woche einen Song und drei Gedanken dazu.

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Jenny Thiele sagt zu ihrem Song: „Frieden“:„Bei dem Song ging es mir darum, zum Ausdruck zu bringen, dass ich daran glaube, dass wenn jeder den Frieden in sich selbst findet – und nicht mehr nach der Anerkennung lechzt oder meint, sich beweisen zu müssen, indem er sich durch das Leben prügelt – dann die ganze Welt auch friedlicher wäre. Es geht um diesen Glauben daran, dass es von innen nach außen besser werden kann. Es ist mir wichtig: von diesem Wahnsinn Abstand zu nehmen und den Frieden in uns selbst zu finden und das dann auch auf andere auszustrahlen.“Unser Song „Frieden“ fängt für mich auf eindrückliche Weise den biblischen Begriff Schalom – also Frieden ein – dieser Frieden meint einen umfassenden Frieden, alles ist in Ordnung, allen geht es gut. Ähnlich wie Mr. Spock in Star Trek, der mit seinem charakteristischen Handsignal das hebräische Shalom sendet: „Lebe lang und in Frieden-“ wörtlich lebe lang und wachse – Als Kind hatte der Mr. Spock Schauspieler Leonhard Nimoy mit seinen Eltern oft jüdische Gottesdienste besucht. Dort hat er einmal folgendes beobachtet: Der Vorsteher der jüdischen Gemeinde, der Rabbi, spendete der versammelten Gemeinde den Segen. Es ist also nicht das V – vom Planeten Vulkan sondern das ש von Shalom – ich finde das gut – Friede geht in mir los, dass ich bereit bin den anderen Frieden zu wünschen – lebe lang und wachse – meine Freundin, mein Freund, meine Feindin, mein FeindJenny Thieles Lied trägt dieses Bild eines Friedens, der gewünscht, aber nicht einfach selbst herstellbar ist in sich. Es ist ein Zustand, dem man nachjagt und den man sich wünscht, der jedoch nicht dauerhaft zu greifen ist. Es ist die Sehnsucht nach Andauern des Friedens, der Wunsch, dass die Menschen aufwachen und auch von diesem Frieden träumen – so doof kann doch keiner sein, das nicht zu wollten – deshalbSchreit der letzte Patriot, der letzte VollidiotDann schreit die ganze Welt, ey wir wolln Frieden!Foto © Tom HagemeyerHomepage: https://7tage1song.dePlaylist Podcast und Song: https://open.spotify.com/playlist/20KHRuuW0YqS7ZyHUdlKO4?si=b6ea0b237af041ecInstagram: https://www.instagram.com/7tage1song/Facebook: https://www.facebook.com/pg/7tage1song/Kontakt: post@7tage1song.deLink zum Song: https://open.spotify.com/intl-de/track/2RzoNsUTlZjGZJ3TeQH03P?si=0749ec161ed6432bSpotify Playlist: https://open.spotify.com/playlist/0M5tOXTC0lM8RVycUBQnjy?si=idKC-CFaRp2ZD992gvWvsQ
Heute geht es um ein Duett aus der Weihnachtsshow von Helene Fischer, mit diesem Gast und diesem Song haben sicher nicht viele gerechnet.In einer Zeit, die oft von Vorurteilen, Spaltungen und Konflikten geprägt ist, zeigt dieser Moment, wie viel Kraft darin steckt, Brücken zu bauen. Wir leben in einer Ära, in der Unterschiede oft betont und Gräben vertieft werden – sei es in der Politik, in sozialen Medien oder im Alltag. Doch Reinhard Mey und Helene Fischer zeigen uns: Es gibt eine Alternative. Sie zeigen, dass Vielfalt nicht spaltet, sondern verbindet.Dieses Lied ist ein Weckruf an die Zuversicht, die Hoffnung.  Die Reste der Zuversicht werden mutig zusammengefegt, um mit wackliger Entschlossenheit das Liebes-Aus zu verhindern. Nicht Du, nicht ich, nur wir können es schaffen, zusammen – wir!Wir alle kennen das Gefühl: Das Leben miteinander kann wunderschön sein, aber auch unglaublich schwer. Der Alltag, mit all seinen Herausforderungen, zerreibt manchmal sogar die besten Beziehungen. Und doch spricht der Song davon, dass es immer Hoffnung gibt, dass man trotz allem neu beginnen kann. Diese Botschaft ist nicht nur auf die Liebe anwendbar – sie kann auch ein Spiegel unserer heutigen Gesellschaft sein.Wie oft haben wir das Gefühl, dass die Welt um uns herum zerrissen ist, dass wir uns voneinander entfernen? Ob in Beziehungen, in Gemeinschaften oder in der Politik – wir erleben oft, wie schwer es ist, wieder aufeinander zuzugehen. Und doch zeigt uns dieses Lied, dass es sich lohnen kann, es immer wieder zu versuchen. „Es ist so leicht zu kränken und so schwer einzulenken.“ Diese Zeile erinnert uns daran, dass wir für echte Verbindungen kämpfen müssen, auch wenn es schwierig ist. Vielleicht ist das die größte Stärke dieses Songs: Er ist nicht nur eine Reflexion über Beziehungen, sondern ein universeller Appell, immer wieder nach dem Gemeinsamen zu suchen – in der Liebe, im Leben, in der Gesellschaft.Die Liedtexte werden von Barbara gelesen.Im Podcast als Gast ist der Arrangeur von Reinhard Mey Jens Kommnickhttps://www.jenskommnick.de/index.php/de/ueber-mich/biographieFoto: © Universal MusicHomepage: https://7tage1song.dePlaylist Podcast und Song: https://open.spotify.com/playlist/20KHRuuW0YqS7ZyHUdlKO4?si=b6ea0b237af041ecInstagram: https://www.instagram.com/7tage1song/Facebook: https://www.facebook.com/pg/7tage1song/Kontakt: post@7tage1song.deLink zum Song:https://open.spotify.com/intl-de/track/2LeVKuSXhYdn65LtaIXMQ3?si=eca4799f3ca74e5aSpotify Playlist: https://open.spotify.com/playlist/0M5tOXTC0lM8RVycUBQnjy?si=idKC-CFaRp2ZD992gvWvsQ
In dieser Folge geht es um das Buch „Das Land das ich dir zeigen will“ von Sara Klatt. In diesem Buch taucht unser Song in einer Jerusalemer Bar auf, in der Karaoke gesungen wird. Ganz unterschiedliche Leute wollen da ihre Lieblingslieder singen und das erzählt dann ein bisschen über die Geschichten der Menschen und man lernt sie dadurch besser kennen.  Eine andere Erzählebene in dem Roman ist das Trampen. Zum Trampen sagte der Vater der Protagonistin: „Wenn du die Menschen kennenlernen willst, dann musst du zu so vielen Fremden wie möglich ins Auto steigen, wenn du Israel verstehen willst dann musst du das so machen.“  So ist die Heldin im Roman immer wieder unterwegs durch das ganze Land von Jerusalem nach Tel Aviv aber auch mal nach Hebron in die palästinensischen Gebiete und sie lernten die Leute kennen und sie hören auch auf Musik beim Autofahren und so sind eine ganze Reihe von verschiedenen Songs in das Buch eingezogen es gibt auch eine Spotify Playlist dazu die findet man unter dem Titel Das Land das ich dir zeigen will. Hier der Link: https://open.spotify.com/playlist/6wqIpnFoQS4f7z547BYjr4?si=de758457c0bf48c0 Ich – אני und du ואתה Darüber hat der jüdische Philospoph Martin Buber nachgedacht. Er sagt die Anrede „Du“ setzt ein Ich voraus und umgekehrt – also zwingt die Sprache eigentlich Ich und du, mich und die andere oder den anderen zusammenzudenken. Also steht ich und du für Beziehung. Daraus entsteht eine Verantwortung für das „Du“, das heißt, eine Verpflichtung, die Andere/den Anderen als echtes Gegenüber zu sehen und zu respektieren. Diese Anerkennung fördert Mitgefühl und Verantwortung.  Durch das Zusammenspiel von „Ich“ und „Du“ will dazu anstiften das Menschsein, als echte Begegnung, Dialog und Verantwortung füreinander zu verstehen. Von daher dürfen wir nicht aufhören – Lieder zu singen, die von der Begegnung und dem Frieden singen. Das Buch von Sara Klatt und der Song stehen für Menschen, die sich den Frieden wünschen und zusammen die Welt verändern möchten, auch wenn die Macht der radikalen Kräfte gerade übermächtig erscheint. Wir dürfen nicht aufhören uns zu begegnen. Es können ja nicht alle in den Krieg ziehen, irgendwer muss auch noch Kunst oder Literatur machen.  Foto © Yosi Rot / Dan Hadani collection / National Library of Israel  Homepage: https://7tage1song.de Playlist Podcast und Song: https://open.spotify.com/playlist/20KHRuuW0YqS7ZyHUdlKO4?si=b6ea0b237af041ec Instagram: https://www.instagram.com/7tage1song/ Facebook: https://www.facebook.com/pg/7tage1song/ Kontakt: post@7tage1song.de Link zum Song: https://open.spotify.com/intl-de/track/617PmmsrRatBBPRfWJI7lM?si=3a02d029f17f4c7c Spotify Playlist: https://open.spotify.com/playlist/0M5tOXTC0lM8RVycUBQnjy?si=idKC-CFaRp2ZD992gvWvsQ  
Rosalías LUX ermutigt uns, die emotionale Dimension der Spiritualität zu erforschen und die dogmatischen Strukturen zu hinterfragen. Die Musik und die Texte laden dazu ein, die eigene Beziehung zu Gott und den spirituellen Erfahrungen zu reflektieren – nicht als starre Lehre, sondern als lebendige, fühlbare Realität. Es geht darum was ich echt – und das ist eben was anderes als das, was ist richtig – sie ermutigt uns bei mir zu bleiben und mich zu fragen was ist für mich echt und mir nicht irgendetwas Richtiges vorschreiben zu lassen, wie das die Kirche lange gemacht hat.Sich in die Fragen und die Geheimnisse des Lebens zu stürzen – das kann die Quelle von Lebensmut in echt schwierigen Zeiten werden. Das kann Hoffnung geben.Mio Christo Piange Diamanti - Der Titel vereint Leid und Schönheit. Aus der Trauer aus den Tränen, aus dem Leid und dem Schmerz werden Diamanten in denen sich das Licht, das Helle das Schöne spiegelt – Lux. Für dieses Lied hat Rosalia ein ganzes Jahr zur Entstehung benötigt. Ich denke, dass sie immer wieder an ihr Beziehung zu Gott bzw. Christus gegangen ist und sich auch gefragt hat, was bedeutet Gott eigentlich angesichts des Leidens. Martin Luther King hat auch so einen schönen Diamanten – Tränen Satz gesagt – Lasst uns aus dem Berg der Verzweiflung, Steine der Hoffnung schlagen – Sozusagen im Berg der Trauer auch eine Diamantenmine sehen. Das schaffe ich nur mit einer persönlichen Beziehung zu Christus: nicht als den über allem stehenden Gott, sondern als einen Geliebten, der mit uns leidet. Rosalía zieht Christus aus der Kirche in die Intimität unserer Herzen. Es geht echt ums Verlieben.Mit mir zusammen macht sich Luca Zacchei Gedanken und Henning Mosselmann liest einen Text von Rilke vor.Foto @ Noah DillonHomepage: https://7tage1song.dePlaylist Podcast und Song: https://open.spotify.com/playlist/20KHRuuW0YqS7ZyHUdlKO4?si=b6ea0b237af041ecInstagram: https://www.instagram.com/7tage1song/Facebook: https://www.facebook.com/pg/7tage1song/Kontakt: post@7tage1song.deLink zum Song: https://open.spotify.com/intl-de/track/0hVZnH3f3xmudcfCFLdw1V?si=8d238a3eb03340a5Spotify Playlist: https://open.spotify.com/playlist/0M5tOXTC0lM8RVycUBQnjy?si=idKC-CFaRp2ZD992gvWvsQ
„Deutsche Freunde“ von Ozan Ata Canani ist eines der frühesten deutschsprachigen Lieder eines Kindes von Arbeitsmigranten – und ein eindringliches Zeitdokument der späten 1970er-Jahre. Entstanden vor dem Hintergrund von Ausländerfeindlichkeit, Rückkehrdebatten und dem berühmten Zitat von Max Frisch („Man hat Arbeitskräfte gerufen, und es kamen Menschen“), erzählt der Song vom Fremdsein, von Ausgrenzung und von der Zerrissenheit der zweiten Generation zwischen zwei Welten.Ozan Ata Canani, Spitzname Ata, kam mit zwölf Jahren nach Deutschland, spielte Saz, trat auf Hochzeiten auf und begann schließlich, deutsche Texte zu schreiben. Der Anblick von Parolen wie „Ausländer raus!“ und „Türken verboten!“ wurde zum Auslöser für „Deutsche Freunde“, ein Lied, das sich direkt an die politischen Entscheidungsträger jener Zeit richtet.Obwohl der Song zunächst nur auf Kassetten in türkischen Läden kursierte und die Originalaufnahme verloren ging, wurde er 1982 im Fernsehen gezeigt und Jahrzehnte später neu aufgenommen. Heute gilt „Deutsche Freunde“ als wichtiger Beitrag zur Musik- und Migrationsgeschichte in Deutschland – und als späte, aber kraftvolle Stimme einer Generation, die lange überhört wurde.Ozan Ata Canani sagt im Podcast: Die Deutschen sprechen von unseren lieben türkischen Freunden und hintenrum Ende 70er Anfang 80er gab es einfach 10000 Mark in die Tasche, um die Menschen wieder wegzuschmeißen, als ob eine Maschine ausgetauscht wird.  Ein wahrer Freund macht das nicht. Das ist die sarkastische Seite an dem Song. Es ist ein Protestlied gewesen, das ich damals gesungen habe. Die Zeit war damals noch nicht reif für solche Songs, das Lied lief nicht im Radio – echtes Interesse hatte nur Alfred Biolek.Ich freue mich sehr, dass Ozan Ata Canani in dieser Folge dabei ist und über diesen Song erzähltFoto © Nadine Heller MenzelHomepage: https://7tage1song.dePlaylist Podcast und Song: https://open.spotify.com/playlist/20KHRuuW0YqS7ZyHUdlKO4?si=b6ea0b237af041ecInstagram: https://www.instagram.com/7tage1song/Facebook: https://www.facebook.com/pg/7tage1song/Kontakt: post@7tage1song.deLink zum Song: https://open.spotify.com/intl-de/track/3IiPg6u0zQuqEbAJwXnFXG?si=62329f85438741fcSpotify Playlist: https://open.spotify.com/playlist/0M5tOXTC0lM8RVycUBQnjy?si=idKC-CFaRp2ZD992gvWvsQ
Mit seinem neuen Song "Streets of Minneapolis" knüpft Springsteen direkt an die Themen von "Ghost of Tom Joad" an. Der Song reflektiert die sozialen und politischen Spannungen, die in Minneapolis nach dem Tod von George Floyd entstanden sind. Diese Ereignisse haben nicht nur die Stadt, sondern die gesamte Nation erschüttert und einen erneuten Aufruf zur Gerechtigkeit und zur Bekämpfung von Rassismus und Ungleichheit ausgelöst."Ghost of Tom Joad" ist stark von der biblischen Tradition geprägt, insbesondere von der Figur des Tom Joad aus John Steinbecks Roman "Früchte des Zorns". Tom Joad steht als Symbol für den kämpferischen Geist der Unterdrückten und der Entrechteten. Springsteen nutzt diese Figur, um zu zeigen wie wichtig Widerstand und Hoffnung sind.Ein besonders prägnantes Beispiel für diese Verbindung findet sich im Neuen Testament, in Matthäus 25,40: "Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan." Diese Passage betont die moralische Verantwortung, die wir gegenüber den Bedürftigen und Unterdrückten haben. „Look in their eyes, and you'll see me."Diese Zeilen verdeutlichen, dass der Kampf um grundlegende Menschenrechte und soziale Gerechtigkeit eng mit der Stabilität der Demokratie verbunden ist. Springsteen fordert uns auf, die Menschen zu sehen, die für ihre Rechte kämpfen, und damit auch für die Werte, die eine demokratische Gesellschaft stützen.Die Verzweiflung und der Kampf der Menschen, die nach einem Platz in der Gesellschaft suchen, sind ein direktes Zeichen für die Gefährdung der Demokratie. Wenn die Stimmen dieser Menschen ignoriert werden, wird die Demokratie selbst untergraben. Die Verbindung zu Matthäus 25,40 ist hier besonders stark: Indem wir den Bedürftigen nicht helfen oder sie ignorieren, versäumen wir es, den Kern der demokratischen Werte zu leben. Und das sind die christlichen Wurzeln unserer Verfassung und nicht das Christentum über andere Religionen zu stellen – es geht um Miteinander und Solidarität, um die Geringsten und nicht um Überlegenheit.Und genau das ist das Thema seines neuen Songs. „We´ll take our stand for this land/ and the Stranger in our Midst“ – schön mit Orgel damit es jede und jeder merkt „in our midst“ ist biblisch- Gott oder Jesus ist dann unter dem Menschen, wenn sich 2 oder 3 in seinem Namen versammeln, und zwar nicht wie diese rechten Christen, sondern eben wie bei Tom Joad im Blick auf die Geringsten, durch Solidarität.Ich freue mich sehr dass die Textstellen aus dem Song von Martha Bardwell einer Pastorin aus Minneapolis gelesen werden.Hier Links zum Konzert in Minneapolishttps://youtu.be/Tj-yWE9fJpg?si=M2rODGtSnMWE9yVnhttps://youtu.be/Tj-yWE9fJpg?si=M2rODGtSnMWE9yVnFoto © Danny ClinchHomepage: https://7tage1song.dePlaylist Podcast und Song: https://open.spotify.com/playlist/20KHRuuW0YqS7ZyHUdlKO4?si=b6ea0b237af041ecInstagram: https://www.instagram.com/7tage1song/Facebook: https://www.facebook.com/pg/7tage1song/Kontakt: post@7tage1song.deLink zum Song: - schaut oben die Links zu den VideosSpotify Playlist: https://open.spotify.com/playlist/0M5tOXTC0lM8RVycUBQnjy?si=idKC-CFaRp2ZD992gvWvsQ 
Dieser Podcast ist Teil einer Ausstellung am BBZ Grevenbroich zu dem Attentat in Hanau. Dieses Attentat zeigt, wie wichtig es ist, sich mit der Frage zu beschäftigen, wie finden wir eigentlich zu einem „Zusammen“. Und zu diesem „Zusammen“ gehört Verschiedenartigkeit dazu. Der Song „Dazwischen“ beschreibt das – Jassin hat Chai und Bier Anteile in seiner Persönlichkeit und das lässt sich nicht ändern. Das gehört eben zusammen und so wie Jassin diese beiden Wirklichkeiten in sich lebt, sollten wir als Gesellschaft diese Herausforderung auch annehmen und nicht ausgrenzen, sondern nach Wegen des Miteinanders suchen.Der rechtsterroristische Anschlag von Hanau hat uns schmerzhaft vor Augen geführt, wie gefährlich es ist, wenn Menschen aufgrund ihrer Herkunft oder Identität nicht als Teil der Gemeinschaft angesehen werden. Jassins Zeilen „Ich will von den Schubladen nix mehr wissen“ zeigen, wie wichtig es ist, diese engen Definitionen zu hinterfragen. Die Frage, wer zu Deutschland gehört, wird durch diese Tragödie umso relevanter. Wir müssen diesen Identitäten einen Platz in unserer Gesellschaft anbieten. Heimat sollte nicht nur für eine bestimmte Gruppe definiert werden, sondern als ein Raum verstanden werden, in dem alle Menschen, unabhängig von ihrer Herkunft, zusammenleben können.In dieser Folge sind die Journalistin Yasemin Kamisli und meine Kollegin Marie Klein mit dabei.Foto © Lindi LeracHomepage: https://7tage1song.dePlaylist Podcast und Song: https://open.spotify.com/playlist/20KHRuuW0YqS7ZyHUdlKO4?si=b6ea0b237af041ecInstagram: https://www.instagram.com/7tage1song/Facebook: https://www.facebook.com/pg/7tage1song/Kontakt: post@7tage1song.deLink zum Song: https://open.spotify.com/intl-de/track/1TAkbvsYu82u3zVyUvoP2D?si=87f9aad21a58430eSpotify Playlist: https://open.spotify.com/playlist/0M5tOXTC0lM8RVycUBQnjy?si=idKC-CFaRp2ZD992gvWvsQ
Ich freue mich jedes Jahr auf Karneval und für Leute, die nicht aus Köln und Umgebung kommen. Es gibt in Köln ganz viele Kneipen da läuft nur kölsche Musik und neben, gemeinsam Feiern ist auch das gemeinsame Singen ein ganz wesentlicher Moment. Die Monate vor der heißen Phase hören dann Menschen wie ich die neuen Songs. „Nie ohne Hoffnung“ ist da ein ganz tolles Lied: Was hilft in diesen Zeiten die Hoffnung nicht zu verlieren – nach vorne zu schauen, nach einem Zusammen zu suchen und nicht nach Spaltung – und weil mir das Lied so gut gefällt und weil ich gedacht habe: Das muss ich direkt vor Karneval auch noch mal puschen – habe ich bei Miljö gefragt und ich freue mich total, dass Nils Schreiber der Sänger und Komponistdes Songs in dieser Folge mitmacht.In der Folge erzählt Nils von Miljö, wie er die Welt nicht mehr kapiert hat Angesichts der ganzen Katastrophen. Ihm und der Band war es wichtig, dass eben zurück nicht der Weg nach vorne sein kann, dass wir etwas brauchen, was uns Hoffnung schenkt und wir nicht durch geschürte Ängste auseinander getrieben werden.Herzliche Einladung den Song zu hören – und auch gerne Miljö zurückmelden, was euch an dem Song gefällt.Foto @Henning BeckerHomepage: https://7tage1song.dePlaylist Podcast und Song: https://open.spotify.com/playlist/20KHRuuW0YqS7ZyHUdlKO4?si=b6ea0b237af041ecInstagram: https://www.instagram.com/7tage1song/Facebook: https://www.facebook.com/pg/7tage1song/Kontakt: post@7tage1song.deLink zum Song: https://open.spotify.com/intl-de/track/2tsPrRBKVvfeN3Ns0Ch7m7?si=d35858183be3472eSpotify Playlist: https://open.spotify.com/playlist/0M5tOXTC0lM8RVycUBQnjy?si=idKC-CFaRp2ZD992gvWvsQ
Heute am 3.2.hat Simone Weil ihren 117 Geburtstag – den 117 Geburtstag besonders hervorzuheben hätte Simone Weil sicher gefallen, denn die Runden Jubiläen zu feiern ist ja eine Setzung, als ob eine Zahl mit einer 0 hinten etwas Besonderes wäre.Simone Weil, eine moderne Mystikerin, hat uns gerade heute viel zu sagen. Sie erfährt derzeit eine Renaissance. Thomas Sojer, Theologe und Schriftsteller, er hat vor kurzem beim RefLab in der Schweiz über Simone Weil und das Sehen gesprochen – im Podcast nimmt er uns mit in ihre Schule des Sehens, das geschieht mit Hilfe eines Songs, den viele sicher schon mal im Radio gehört haben. Und wahrscheinlich wird der Song auch in Zukunft immer wieder im Radio laufen – Thomas und ich würden uns freuen, wenn ihr dann an Simone Weil denkt und über Eure Art die Welt zu sehen. Simone Weil schreibt ihre Ideen vom Sehen an Joseph Marie Perrin, einen blinden, linken Dominikaner. Das, was auf den ersten Blick vielleicht eher wie ein schlechter Witz aussieht, zeigt was Simone Weil wirklich wichtig ist. Und hier kann uns das Lied einen guten Impuls geben, denn dort heißt es: „Resist, Resist it from yourself you have to hide“ – also: einsehen lernen, es geht nicht darum in höhere Sphären einzutauchen, sondern das zu sehen, was da ist, das, was ohnehin passiert. Nicht nur das sehen, was sowieso da ist, sondern tiefer hinsehen, es an sich ranlassen, das ist mehr als nur ein zweiter und dritter Blick – es ist eine Tiefe, eine verborgene Schönheit und gleichzeitig auch immer etwas Überraschendes und Unbekanntes. Dieses Hinsehen bedeutet die Art und Weise wie ich durch diese geistliche Übung des Sehens entdecke, dass so viel mehr da ist - immer schon da war. Ich schaue nicht nah mehr, ich schaue nicht nach übermorgen, sondern ich entdecke was da ist – und verblüfft stelle ich fest, es reicht, vielleicht muss es nur anders verteilt werden – das kann mich verwandeln, das kann mich zufriedener machen.Hier einige Links im Zusammenhang mit unserem Thema:www.simoneweil-denkkollektiv.dehttps://www.reflab.ch/simone-weil-es-ist-der-blick-der-rettet/https://www.reflab.ch/lesefrucht-haben-wir-zu-beten-verlernt-und-wenn-ja-warum/https://www.uni-erfurt.de/katholisch-theologische-fakultaet/professuren-lektorate/kirchengeschichte/kirchengeschichte-des-mittelalters-und-der-neuzeit/forschung/forschungsstelle-sprachkunst-und-religionFoto © Rick Rock EMIHomepage: https://7tage1song.dePlaylist Podcast und Song: https://open.spotify.com/playlist/20KHRuuW0YqS7ZyHUdlKO4?si=b6ea0b237af041ecInstagram: https://www.instagram.com/7tage1song/Facebook: https://www.facebook.com/pg/7tage1song/Kontakt: post@7tage1song.deLink zum Song: https://open.spotify.com/intl-de/track/2dpO3NteNWUDL2S9e0t0Mi?si=6d042078b78345c1Spotify Playlist: https://open.spotify.com/playlist/0M5tOXTC0lM8RVycUBQnjy?si=idKC-CFaRp2ZD992gvWvsQ 
Mit Aaron tausche ich mich immer wieder mal über Musik aus. Aaron mag das neue Kraftklub Album und gleich zum ersten Song gab es da eine Frage und um die geht es heute.Bei Kraftklub ist Unsterblichkeit an Gefühle, Erlebnisse und an eine einzelne Person geknüpft. Es geht um diesen Moment, der nie vorbeigehen sollte. In einem anderen Song des Albums heißt es: „Wenn ich tot bin, fange ich wieder an zu rauchen“ – und so hat mich dann Aaron gefragt, was für mit Unsterblichkeit und ewiges Leben bedeuten – die Antwort gib es in dieser Folge. Ein kleines bisschen verraten ich schon hier:Jesus verkündet, dass das Reich Gottes „mitten unter euch“ ist. Diese Aussage meint, dass das Reich Gottes nicht nur eine zukünftige Hoffnung darstellt, sondern bereits in der Gegenwart erfahrbar ist. In diesem Sinne könnten die schönen Momente, die wir erleben, Teil dieser gegenwärtigen Realität sein. Sie sind Ausdruck der Liebe und Gemeinschaft, die das Reich Gottes prägen.Der Song spiegelt die Hoffnung wider, die auch in den Lehren Jesu zu finden ist. In einer Welt voller Herausforderungen sind es die kleinen positiven Veränderungen und die Liebe zu anderen, die uns helfen, das Reich Gottes zu erkennen.Ich könnte stundenlang mit dir auf diesem Gehweg steh'nUnd darauf hoffen, dass du mich noch einmal küsst.Diese Hoffnung auf den Kuss, ist wie so ein Senfkorn aus einem Gleichnis von Jesus, denn in dem was da hoffentlich gleich auf dem Gehweg passiert, steckt ja der Wunsch nach viel mehr Von jemand anderen Ansehen geschenkt bekommen - gesehen werden und Zeit füreinander haben – unsterblich verliebt sein. Da steckt ein Gefühl drin, wie schön, wie perfekt, wie paradiesisch dieses Leben sein kann – und das ist dann ein Blick in das Reich Gottes, jetzt und hier – auch auf ´nem Gehweg in Karl-Marx Stadt oder Chemnitz.http://sinnundsegen.deFoto © Phillipp GladsomeHomepage: https://7tage1song.dePlaylist Podcast und Song: https://open.spotify.com/playlist/20KHRuuW0YqS7ZyHUdlKO4?si=b6ea0b237af041ecInstagram: https://www.instagram.com/7tage1song/Facebook: https://www.facebook.com/pg/7tage1song/Kontakt: post@7tage1song.deLink zum Song: https://open.spotify.com/intl-de/track/58HJ37hcUgEJVEPH7SqIMz?si=ee4b8206d3fa42b7Spotify Playlist: https://open.spotify.com/playlist/0M5tOXTC0lM8RVycUBQnjy?si=idKC-CFaRp2ZD992gvWvsQ
Im Landestheater Neuss ist aktuell das Stück Toxic #FreeBritney zu sehen. Generationen sind mit Britney aufgewachsen. Sie erlebte ihren Aufstieg zur Princess of Pop aus der amerikanischen Provinz – später wurde ihr Körper, ihre Persönlichkeit und ihr Privatleben in sämtlichen Medien auseinandergenommen und kommentiert. Zuletzt konnte sie sich erfolgreich aus der dreizehn Jahre dauernden, unzulässigen Vormundschaft ihres Vaters befreien, die ihr jeglichen Aspekt ihres täglichen Lebens bis in Kleinste diktiert hatte.Dazu passt der Song „Stronger“ von Britney Spears besonders gut. Die Autorin des Theaterstücks Jette Büschel sagt, dass Britney im Laufe der Zeit immer stärker wird – von Tag zu Tag. Genau dieses Wachsen, dieses Sich-Befreien, hört man auch im Song. Stronger steht für den Moment, in dem Britney anfängt, ihre eigene Stimme zu finden und sich aus Fremdbestimmung zu lösen.Das Theaterstück und der Song zeigen: Irgendwann ist Britney nicht mehr das kleine Mädchen ist, das sich herumschubsen lässt. Stronger markiert genau diesen Punkt: Britney emanzipiert sich von dem Bild, das andere von ihr haben, und übernimmt Verantwortung für ihr eigenes Leben. Daraus kann man lernen, dass Stärke bedeutet, sich nicht länger definieren zu lassen – sondern selbst zu entscheiden, wer man ist und wofür man steht. Und so ist #freeBritney zu einer Bewegung geworden, sich gegen die toxische Übergriffigkeit der Medien insbesondere gegenüber jungen Frauen zu wehren.Neben der Autorin des Stücks Jette Büshel sind in dieser Folge auch die Schauspielerinnen Kati Hintzen und Annalisa Hohl zu hören, die die Britney in dem Theaterstück spielen.Foto © Mark SeligerHomepage: https://7tage1song.dePlaylist Podcast und Song: https://open.spotify.com/playlist/20KHRuuW0YqS7ZyHUdlKO4?si=b6ea0b237af041ecInstagram: https://www.instagram.com/7tage1song/Facebook: https://www.facebook.com/pg/7tage1song/Kontakt: post@7tage1song.deLink zum Song: https://open.spotify.com/intl-de/track/5QhBKPqsnX1uY9fZNaAtZg?si=b000c85ca7514070Spotify Playlist: https://open.spotify.com/playlist/0M5tOXTC0lM8RVycUBQnjy?si=idKC-CFaRp2ZD992gvWvsQ
Das Album Never Enough von Trunstile war eins meiner Lieblingsalben in 2025. Es hat Energie die wirklich aufbaut. Es sind viele New Wave und Pop Elemente, besonders in unserem Song „Seeing Stars“ enthalten. Irgendwo habe ich mal gelesen, dass ist „Dream Punk“ – das gefällt mir und für mich passt das als Beschreibung.Wer bin ich gerade? Wo stehe ich eigentlich?Vielleicht kennst Du genau das: Du bist ständig in Bewegung, Erwartungen prallen aufeinander, und trotzdem fühlt sich manches unklar an. Der Song macht daraus kein Drama, aber auch keinen schnellen Ausweg. Er bleibt ruhig, fast schwebend, als würde er sagen: Du darfst hier kurz stehen bleiben.Sehnsucht ist kein Defekt!Wie schon gesagt, der Albumtitel heißt „Never Enough“ und das zieht sich durch viele Titel des Albums – die Grundaussage lautet: „It’s never enough love“Das kann wehtun. Denn genau so fühlt es sich oft an: Egal, wie viel Mühe man sich gibt, irgendetwas fehlt immer. Mehr Anerkennung. Mehr Sicherheit. Mehr Nähe.Turnstile sagen nicht: Du musst dich einfach mehr anstrengen. Sie sagen auch nicht: Alles ist hoffnungslos. Sie lassen dieses Gefühl stehen – ehrlich und ungefiltert.Christlich gedacht könnte man sagen: Sehnsucht ist kein Defekt. Sie zeigt, dass wir auf Beziehung angelegt sind. Dass wir mehr wollen als funktionieren. Vielleicht ist „never enough“ kein Urteil über dich, sondern ein Zeichen dafür, dass dein Leben offen ist – nicht abgeschlossen, nicht fertig.Und genau da kommt unser Song „Seeing Stars“ ins SpielSterne sieht man oft, wenn man kurz die Orientierung verliert – oder wenn man bewusst nach oben schaut. Der Song erklärt nicht, was diese Sterne „bedeuten“. Er lässt sie einfach da sein.Foto © Atiba JeffersonHomepage: https://7tage1song.dePlaylist Podcast und Song: https://open.spotify.com/playlist/20KHRuuW0YqS7ZyHUdlKO4?si=b6ea0b237af041ecInstagram: https://www.instagram.com/7tage1song/Facebook: https://www.facebook.com/pg/7tage1song/Kontakt: post@7tage1song.deLink zum Song: https://open.spotify.com/intl-de/track/2Z4nIITCxUoaZvFug5FxtO?si=f649604fc5ba4443Spotify Playlist: https://open.spotify.com/playlist/0M5tOXTC0lM8RVycUBQnjy?si=idKC-CFaRp2ZD992gvWvsQ
Der Song Someone Like You von Adele wurde in Freiburg in einem Gottesdienst für Menschen in Trennung und Scheidung gespielt. Das Lied spricht offen den Schmerz über das Ende einer Beziehung an, ohne die gemeinsame Zeit zu entwerten. Genau das geschieht auch in einem solchen Gottesdienst: Die gemeinsame Geschichte wird nicht geleugnet, sondern respektvoll verabschiedet. Auch wenn das Lied traurig ist, vermittelt es eine Hoffnung: dass es trotz des Schmerzes wieder Liebe und erfülltes Leben geben kann („I wish nothing but the best for you“). Das macht es zu einem passenden musikalischen Ausdruck für einen Segen, der beide Personen auf ihren neuen Wegen begleiten soll. Deine Träume sind also wahr geworden. Neue Beziehung. So stabil, irgendwie.Und mir kannst du nicht mal mehr unter die Augen treten. Ich erkenne dich gar nicht wieder.Es ist sowieso nichts mehr, wie es mal war …Das singt Adele. Und das trifft es wirklich. Es fühlt sich an, als würde der Boden unter meinen Füßen wegbrechen.  Alles, was vertraut war, ist plötzlich anders. Die Stille in der Wohnung ist lauter als jedes Wort.  Ich frage mich, wie es weitergehen soll. Manchmal bin ich wütend, manchmal traurig, manchmal einfach nur leer. Die Erinnerungen kommen in Wellen – schöne und schmerzhafte. Ich habe Angst vor dem, was kommt. Will oder kann ich mich überhaupt jemals wieder auf einen so Menschen einzulassen, wie ich es schon einmal getan habe?  Zwischen Wut auf den anderen, Selbstzweifel und größter Verunsicherung suche ich wieder einen Weg. Ich hoffe, dass ich irgendwann Frieden finde mit dem, was war, und mit mir selbst. Diese Gefühle nimmt der Gottesdienst für Menschen in Trennung und Scheidung „Loslassen und Freigeben“ aus Freiburg auf. Kristina und Andreas aus dem Team sind mit in dieser FolgeFoto ©. Lauren DukoffHomepage: https://7tage1song.dePlaylist Podcast und Song: https://open.spotify.com/playlist/20KHRuuW0YqS7ZyHUdlKO4?si=b6ea0b237af041ecInstagram: https://www.instagram.com/7tage1song/Facebook: https://www.facebook.com/pg/7tage1song/Kontakt: post@7tage1song.deLink zum Song: https://open.spotify.com/intl-de/track/3bNv3VuUOKgrf5hu3YcuRo?si=00447219b9484010Spotify Playlist: https://open.spotify.com/playlist/0M5tOXTC0lM8RVycUBQnjy?si=idKC-CFaRp2ZD992gvWvsQ
Jakob hat erst gedacht der Songtitel wäre eine Redewendung in der englischen Sprache. Was sie aber gar nicht – er hat sich das also praktisch selbst ausgedacht. Das kam so: Papageien sind dafür berühmt, dass sie das nachsagen und immer wieder wiederholen, was man ihnen beibringt. Das kann negativ sein oder eben positiv – wenn es so ein Mantra ist –  Free from Pain, free from Pain – Der Papagei sagt ich bin frei von Schmerzen, immer und immer wieder. Dadurch entsteht ein Focus ich bekomme in den Blick auf was es gerade ankommt. Und wenn ich weiß auf was es ankommt, dann kommt in meiner Gegenwart die Zukunft in den Blick, ohne, dass ich die Gegenwart verloren geht.Gegenwart ist genau JETZTManchmal haben wir unseren Kopf in den Wolken, oder sind immer zwei Schritte voraus, wenn das so ist, verlieren wir unsere Gegenwart. Natürlich ist es gut Hoffnung und Pläne zu haben, aber diese Wege brauchen ihren Startpunkt eben – vor der Haustür und nicht in einem Wolkenschloss. Jakob erzählt im Podcast wie er an seiner Fantasie und seinen Träumen festgehalten hat aber auch seine Gegenwart gefunden hat. Ihr könnt ihn im Podcast reden hören und im Song singen.  Viel Spaß dabei.Bild © @jakobwhaleartHomepage: https://7tage1song.dePlaylist Podcast und Song: https://open.spotify.com/playlist/20KHRuuW0YqS7ZyHUdlKO4?si=b6ea0b237af041ecInstagram: https://www.instagram.com/7tage1song/Facebook: https://www.facebook.com/pg/7tage1song/Kontakt: post@7tage1song.deLink zum Song: https://open.spotify.com/intl-de/track/37Fa9Lvv9aKy7Rh4ERbtfm?si=ee87164dfd474ea2Spotify Playlist: https://open.spotify.com/playlist/0M5tOXTC0lM8RVycUBQnjy?si=idKC-CFaRp2ZD992gvWvsQ
Unser Song der Woche steht für Das Licht steht hier für Zuwendung, Hoffnung und das Nicht-Aufgeben eines anderen Menschen. Wenn jemand in der Dunkelheit ist, bleibt ein Licht an – ein Bild für Solidarität, Mitgefühl und Rettung. – Jasmine lies den SongtextThrough the long nights, I will be rightThere for you if you drift too farI'll leave a light on for youalso: Du bist nicht allein. Ich kämpfe mit dir gegen die Dunkelheit.Dafür brauche ich aber eine Idee wie dieses Licht aussehen kann -eine Hoffnung, eine Sehnsucht, dass der ganze Mist dieser Welt nicht das letzte Wort hat. Ich finde Menschen die glauben, die können so eine Gemeinschaft der Sehnsucht sein – Licht im Dunkeln ist dann kein Kitsch, kein sentimentaler Spruch sondern politisch und revolutionär – gerade an Weihnachten werden revolutionäre Texte vorgelesen – der Lobgesang der Maria – wo die Mächtigen vom Thron gestoßen werden und die Reichen leer ausgehen. Das ist kein Zuckerguss über die Missstände der Welt, das ist ein Aufruf zu verstehen, dass Glaube Gerechtigkeit und Liebe zusammengehören. Maria hat in ihrem Sohn jemand gesehen der mit den Hoffnungen zu tun hat, die immer weiter erzählt worden sind über Jahrhunderte.Es kommt da darauf an Talk Away The Dark – das hat Jesaja auch gemachtIch erzähle euch mal – wie das ist mit dem LichtIch will euch anstiften selbst Licht zu seinLicht der Solidarität: Ich bleibe da, auch wenn du am Boden bist, wenn du abdriftest oder dich zu verlieren drohstLicht der Hoffnung: Wir vertreiben das Dunkel gemeinsam.Licht der Gerechtigkeit: Gott selbst tritt gegen Gewalt und Unterdrückung auf – nicht mit Macht, sondern mit einem Kind, mit Frieden. Die Idee ist dahinter, dass der Frieden nicht mit einem Soldaten und einem großen Krieger kommt, sondern mit jemanden der Hilfe braucht, der Unterstützung fordert, der in den Arm genommen werden möchte, der uns braucht, damit es geht. Wie oft hängen wir fest, vor lauter Warten auf einen starken Helden – und dabei vergessen wir, das wir mit Nähe mit Unterstützung mit Zuhören eben mit Talk Away the Dark etwas ausrichten können.Insofern ist Weihnachten als Widerstandsfest gegen die Gewalt, gegen die schnellen brutalen Lösungen, eine Liebesrevolution gegen Härte„Lasst das Licht nicht ausgehen, wenn die Welt dunkel ist.Lasst das Licht brennen – gegen Unrecht, gegen Angst, gegen Einsamkeit.“Foto © Bryson RoatchHomepage: https://7tage1song.dePlaylist Podcast und Song: https://open.spotify.com/playlist/20KHRuuW0YqS7ZyHUdlKO4?si=b6ea0b237af041ecInstagram: https://www.instagram.com/7tage1song/Facebook: https://www.facebook.com/pg/7tage1song/Kontakt: post@7tage1song.deLink zum Song: https://open.spotify.com/intl-de/track/05N2CVEkUbEd0slHLapdER?si=fcf38ff3afe248f5Spotify Playlist: https://open.spotify.com/playlist/0M5tOXTC0lM8RVycUBQnjy?si=idKC-CFaRp2ZD992gvWvsQ
Ich finde es schön, dass heute die Musik auf Beerdigungen oft von den Verstorbenen selbst ausgesucht wird – ich empfehle es sehr – redet miteinander sagt euch gegenseitig welche Stücke laufen sollen. Jedenfalls hat mich das erste Musikstück auf der Beerdigung gepackt – denn ich finde es ist ein wunderbares Lied über das Leben mit schön traurigen Gedanken darüber wie wir den Tod und Leben zusammendenken können. Es geht um das Lied The Load Out von Jackson Browne. Der Song ist auf seinem Album Running on Empty - Touralbum – er zeichnete auf, was auf Autobahnen, hinter den Kulissen und auf der Bühne geschieht. The Load-Out handelt vom „Unterwegssein“, vom Auf- und Abbauen, vom Leben zwischen Erschöpfung und leidenschaftlicher Hingabe – mit der Frage: Warum tun wir das trotzdem? Weil wir wissen, wofür wir es tun. Die Musik, die Gemeinschaft, die Begegnung, der Moment, wenn das Publikum klatscht und singt, ist es wert.Für unser Tun, für unser Leben, für unsere Lieben gilt das Gleiche: Wenn jemand von uns geht, kann es sich zunächst anfühlen, als sei die Halle leer, als sei das Konzert zu Ende. Doch wir sind unterwegs. Wir packen im Geist, wir tragen Erinnerungen, wir planen den nächsten Auftritt – und wir tun es, weil wir wissen, dass die Musik es wert ist.Jackson Brown erinnert sich: „Until those lights come up and we hear that crowd / And we remember why we came.“Genau so saß ich da in der Trauerhalle – wir sitzen da für Gemeinschaft für Miteinander. Und hier in diesem Leben hängen wir in so einem dazwischen fest, es gibt – gerade auf Konzerten – himmlische Momente. Aber am nächsten Tag kann mein Leben schon wieder die Hölle sein. Die leere Konzerthalle – kann dann ein Bild sein für das was ich als Leere erlebe. Und bei einem Trauerfall ist die Leere eben ganz konkret und vielleicht so groß wie ein leeres Stadion wo eben noch 70.000 gefeiert haben – denn auch da wird irgendwann die Bühne abgebaut – so wie für meinen Freund, aber auch für mich kommt der Moment wo die Roadies zusammenpacken – Christoph, jetzt geht´s woanders hin. Neue Station.„Now the seats are all emptyLet the roadies take the stagePack it up and tear it down… They’ll set it up in another town.“Foto © The Blue Peacock Company/Asylum RecordsHomepage: https://7tage1song.dePlaylist Podcast und Song: https://open.spotify.com/playlist/20KHRuuW0YqS7ZyHUdlKO4?si=b6ea0b237af041ecInstagram: https://www.instagram.com/7tage1song/Facebook: https://www.facebook.com/pg/7tage1song/Kontakt: post@7tage1song.deLink zum Song: https://open.spotify.com/intl-de/track/75Cc2encvSkQ5OnDgAfJaV?si=00a9bd5b83d64a80Spotify Playlist: https://open.spotify.com/playlist/0M5tOXTC0lM8RVycUBQnjy?si=idKC-CFaRp2ZD992gvWvsQ
„Das Unglück muss zurückgeschlagen werden“ – dieser Satz von Tocotronic klingt wie ein Ruf. Er ist nicht laut und heldenhaft, sondern eher trotzig und verletzlich. Er sagt: Wir geben nicht auf. Wir wehren uns – mit Sprache, mit Musik, mit Kunst. Nicht mit Fäusten, sondern mit Haltung. Indem wir dieses Lied immer wieder singen, indem wir erkennen, dass es in der Bibel eben um soziale Gerechtigkeit geht und damit auch das Unglück zu verjagen, zurückzuschlagen.In dieser Folge ist Johannes Schleicher dabei, der kennt Gustavo Gutiérrez einen der wichtigsten Befreiungstheologen persönlich. Wir werden in der Folge sehen – in der Bibel und in dem Song geht es darum, der Ungerechtigkeit nicht das letzte Wort zu lassen. Die Hoffnung der Bibel lautet: Liebe und Gerechtigkeit haben das letzte Wort.Gustavo Gutiérrez: „Armut ist kein Unglück, sie ist eine Ungerechtigkeit.“Tocotronic machen klar: Wir dürfen uns nicht abfinden – das Unglück (Kriege, Faschismus, soziale Kälte, Entfremdung) muss aktiv bekämpft werden – wir stellen uns diesen Bedrohungen entgegenUnd das klingt auch bei Gustavo Gutierrez an: „Wie kann ich angesichts des Leidens und der in ihrer Würde verletzten Armen ihnen sagen, dass Gott sie liebt?“Die Befreiungstheologie entstand, als Militärdiktaturen Lateinamerika beherrschten. Viele in der Kirche hielten sich an die Seite der Machthaber – aber andere Priester stellten sich den Armen zur Seite. In Medellín (1968) bekannten sich die Bischöfe zur „Option für die Armen“. Gutiérrez schrieb das grundlegende Buch „Theologie der Befreiung“. Er verband Bibel, soziale Realität und konkrete Praxis: Seelsorge, Suppenküchen, Arbeit an der Basis. Er zeigte, dass Glaube nicht von der Politik abgekoppelt werden darf, sondern mitten in die Fragen von Gerechtigkeit gehört. Hier war die Botschaft des Evangeliums verständlich – und es wurde nicht gesagt „halte dich an die Anführer“, sondern es ging um Befreiung.Foto @ Noel Richter /Sony MusicHomepage: https://7tage1song.dePlaylist Podcast und Song: https://open.spotify.com/playlist/20KHRuuW0YqS7ZyHUdlKO4?si=b6ea0b237af041ecInstagram: https://www.instagram.com/7tage1song/Facebook: https://www.facebook.com/pg/7tage1song/Kontakt: post@7tage1song.deLink zum Song: https://open.spotify.com/intl-de/track/2C0C7KR1kkz6AS8ucaJ0Dm?si=aecd403963b049bbSpotify Playlist: https://open.spotify.com/playlist/0M5tOXTC0lM8RVycUBQnjy?si=idKC-CFaRp2ZD992gvWvsQ
Während der Arbeit an diesem Podcast gab es eine Überraschung - am Freitag 21.11. erschien ein neuer Song von Haftbefehl - dünya garip – Meine Welt ist seltsam – vielleicht ist dieser Song, der so anders ist als alle anderen Haftbefehl Songs, sein Kommentar zum ganzen Rummel um diese DokuViele schauen gerade die Netflix-Doku über Haftbefehl. Ein Leben zwischen Straße, Gewalt, Ruhm und Ruin – spektakulär erzählt. Aber selten fragt jemand, woher diese Leere kommt.Wie viele Nächte des Nicht-Gesehen-Werdens darin stecken. Wie viel Hunger nach Anerkennung, nach Halt, nach zuhause. Unsere Gesellschaft schaut lieber zu als hin.Sie konsumiert Verlorenheit wie Unterhaltung. Hören wir den Schrei nach Würde.Oder sehen wir die Mechanismen des Marktes, in dem es wichtig ist auf Platz 1 zu stehen, wo dann das Leid zur Ware wird.Wie finde ich in dieser seltsamen Welt Halt und einen Weg in ein selbstbestimmtes Leben. Haftbefehl aka Aykut Anhan fühlte sich in der Schule fehl am Platz. Nicht weil er nicht lernen wollte, sondern weil die Schule nicht wusste, wie man mit Kindern umgeht, die ums Überleben kämpfen. In der Podcastfolge fragen wir uns – wie viele „Haftis“ sitzen heute in unseren Klassenzimmern: unerkannt, unverstanden und irgendwie auch unsichtbar? Wenn ich ein genervtes Gesicht schaue – dann kann ich mir doch auch mal die Frage stellen, wie sah denn der Tag oder die Nacht vor meiner Stunde aus? Meine Erfahrung aus vielen Jahren Berufsschule sagt mir Bildung ist nicht nur Stoffvermittlung sie ist auch Beziehungsarbeit. Falls Du eine Lehrperson bist – hier mal ein herausfordernder Tipp: Stell Dir vor ein Jugendliche/r ist laut, wütend und respektlos – frag dich nicht: „Was stimmt nicht mit ihr/ihm?“ sondern „Was ist ihr/ihm passiert?“ – das gibt dem Gegenüber das Gefühl ich werde gesehen. Noch mehr Tipps in dieser Folge.Bei mir am Berufskolleg haben praktisch alle diese Doku gesehen oder reden darüber, daher ist es wichtig in der Schule über diese Doku zu sprechen, denn viele meiner Schülerinnen und Schüler fühlen, dass diese Doku auch etwas mit Ihnen zu tun hat, dass es viele Stellen in der Doku gibt, wo sie sagen – ja da bekomme ich einen Spiegel vorgehalten. Deshalb sage ich als Berufsschulpfarrer auf jeden Fall über diese Doku reden und mit mir sind in dieser Folge Menschen, die das auch sagen.Foto © Tarek MawadHomepage: https://7tage1song.dePlaylist Podcast und Song: https://open.spotify.com/playlist/20KHRuuW0YqS7ZyHUdlKO4?si=b6ea0b237af041ecInstagram: https://www.instagram.com/7tage1song/Facebook: https://www.facebook.com/pg/7tage1song/Kontakt: post@7tage1song.deLink zum Song: https://open.spotify.com/intl-de/track/6bv6J8M5mqOgy2N84NMUJm?si=96f58a60b14046a0Spotify Playlist: https://open.spotify.com/playlist/0M5tOXTC0lM8RVycUBQnjy?si=idKC-CFaRp2ZD992gvWvsQ
Ich möchte eine Warnung aussprechen in dieser Folge wird über Gewalt und sexuelle Übergriffe gesprochen, bitte höre nicht zu, wenn Du da belastet bist. In den Texten zu dieser Folge findest Du Infos, wo Du Hilfe bekommen kannst.Hast du gewusst, dass in diesem Song von Suzanne Vega um Missbrauch geht? Und Sina Rühland erzählt euch im Podcast, dass Suzanne Vega einige Jahre später enthüllte, dass sie aufgrund ihres Stiefvaters, der sie emotional und körperlich misshandelte, der Geschichte zu Luka eine ganz persönliche Ebene gab. Suzanne Vega ist Luka.Diese Folge erscheint zu den Orange Days, die am 25.November beginnen -  Ziel ist die Forderung nach unbedingtem Schutz vor Gewalt für Mädchen und Frauen. Es kommt auf uns alle an politisch, juristisch und gesellschaftlich aktiv zu werden. In Deutschland beispielsweise wird jede dritte Frau mindestens einmal in ihrem Leben Opfer von physischer und/oder sexualisierter Gewalt; etwa jede vierte Frau wird mindestens einmal Opfer körperlicher oder sexualisierter Gewalt durch ihren aktuellen oder durch ihren früheren Partner. Wir brauchen eine finanzielle Absicherung und den Ausbau von Hilfssystemen wie Frauenhäusern - uns fehlen aktuell zirka 21.000 Plätze für Frauen und Kinder in Deutschland.Gewaltbeginnt nicht erst mit Schlägen. Auch Bedrohungen, Beschimpfungen, Belästigungen und Kontrolle durch den Partner oder die Partnerin sind Formen von Gewalt. Sie kannMenschen aller sozialen Schichten und jeden Alters treffen: Zuhause, in der Öffentlichkeit, am Arbeitsplatz oder online. Info: Das Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" ist ein bundesweites Beratungsangebot fürFrauen, die Gewalt erlebt haben oder noch erleben. Unter der Nummer 116 016 und viaOnline-Beratung unterstützen wir Betroffene aller Nationalitäten, mit und ohneBehinderung – 365 Tage im Jahr, rund um die Uhr. Auch Angehörige, Freundinnen undFreunde sowie Fachkräfte beraten wir anonym und kostenfrei. Quellenangaben:Interview mit Vega: https://www.njarts.net/suzanne-vega-takes-her-new-york-songs-and-stories-on-the-road/Weitere Infos: https://www.bmbfsfj.bund.de/bmbfsfj/themen/gleichstellung/frauen-vor-gewalt-schuetzen/haeusliche-gewalt/formen-der-gewalt-erkennen-80642 https://www.ndr.de/nachrichten/info/Orange-Day-gegen-Gewalt-an-Frauen-Viel-Engagement-im-Norden,orangeday154.htmlhttps://www.bka.de/DE/Presse/Listenseite_Pressemitteilungen/2024/Presse2024/241119_PM_BLB_Straftaten_gegen_Frauen.html Foto © Universal MusicHomepage: https://7tage1song.dePlaylist Podcast und Song: https://open.spotify.com/playlist/20KHRuuW0YqS7ZyHUdlKO4?si=b6ea0b237af041ecInstagram: https://www.instagram.com/7tage1song/Facebook: https://www.facebook.com/pg/7tage1song/Kontakt: post@7tage1song.deLink zum Song: https://open.spotify.com/intl-de/track/5yMXAaSvxo12QkYU75Ixv0?si=fccdb3f4174f4fbfSpotify Playlist: https://open.spotify.com/playlist/0M5tOXTC0lM8RVycUBQnjy?si=idKC-CFaRp2ZD992gvWvsQ 
Im Oktober habe ich mich geärgert und zwar so richtig – mir hat der Song geholfen meinen Ärger besser zu artikulieren. Im Song heißt esHier ist es scheißegal, wer du bist oder wer eben auch nichtund genau da geht es los – unser Bundeskanzler Friedrich Merz hat was gesagt, das mich verzweifelt und traurig macht und natürlich auch ärgerlich und wütend.Er hat gesagt, dass ihm Migration im Stadtbild störe!Ein Satz, der klingt, als wäre das Aussehen oder die Herkunft eine Ordnungswidrigkeit.Als müsse sich das Stadtbild oder ich sag auch mal so unser Schulhof „bereinigen“, damit Deutschland wieder deutsch aussieht.So spricht man nicht über Migration.So spricht man über Menschen, wenn man sie zu Fremden im eigenen Land macht.An meiner Schule werden Menschen ausgebildet, um alte Menschen zu unterstützen, zu pflegen, um eure Kinder zu erziehen, um essen zu kochen, um Haare zu schneiden, um Autos zu reparieren, sie erlangen die Studierfähigkeit mit einser Abis – die gehören zu unserem Land!Wenn sich Menschen begegnen, geht es um das gegenseitige Interesse und um Wertschätzung und nicht um Pässe oder Aussehen. Wie schon gesagt, ich arbeite an einem Berufskolleg, da sehe ich jeden Tag eine bunte Vielfalt, die in den meisten Fällen funktioniert, wo Menschen mit und aneinander lernen. Die Diskussionen in den letzten Wochen haben mich sehr wütend gemacht und ich möchte es dann so klar sagen: Ich verachte Menschen, die durch solche Reden, meine Schülerinnen und Schüler zu „Problemen im Stadtbild“ machen. Leider machen das zurzeit viele Menschen und daher bin ich auf Bundekanzler Friedrich Merz eben so richtig sauer, denn scheinbar hat er vergessen, was sein Amt eigentlich schützen soll: die Würde aller – nicht nur derer, die ins völkische Deutschland-Bild passen.Demokratie ist kein Spiegelbild der Mehrheit oder der Mächtigen mit Geld.Sondern das Versprechen, dass jede*r dazugehört – egal, wie er oder sie aussieht.Ich danke meinen Kolleginnen und Phyllis und Hillal und den ganzen Schülerinnen und Schülern des BBZ die mitgemacht haben.Foto © chó / we feelHomepage: https://7tage1song.dePlaylist Podcast und Song: https://open.spotify.com/playlist/20KHRuuW0YqS7ZyHUdlKO4?si=b6ea0b237af041ecInstagram: https://www.instagram.com/7tage1song/Facebook: https://www.facebook.com/pg/7tage1song/Kontakt: post@7tage1song.deLink zum Song: https://open.spotify.com/intl-de/track/0ckI1yFQ8oBdvqFmR0RIvE?si=9605b98479224e07Spotify Playlist: https://open.spotify.com/playlist/0M5tOXTC0lM8RVycUBQnjy?si=idKC-CFaRp2ZD992gvWvsQ
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