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HSS Podcast - Satzzeichen
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HSS Podcast - Satzzeichen

Author: Hanns-Seidel-Stiftung e.V.

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Description

Man kann keinen Satz sagen, ohne buchstäblich ein Zeichen zu setzen! Darum heißt der Podcast der Hanns-Seidel-Stiftung "Satzzeichen". Wir setzen Zeichen und wollen in dieser Gesprächsreihe Themen aus Medien und Kommunikation analysieren, ihre tagesaktuelle Bedeutung aufgreifen und wenn möglich Perspektiven aufzeigen, die über den Tag hinausweisen.
295 Episodes
Reverse
Promovierter Soziologe, Mitarbeiter bei einem CSU-Abgeordneten, Innovationsberater und bekennender Heavy-Metal-Fan. Das ist das ungewöhnliche Profil von Dr. Rainer Sontheimer. Wie für den Rocksoziologen - so bezeichnet sich Sontheimer selbst - authentische politische Kommunikation funktioniert und was das mit Heavy Metal und Rockmusik zu tun hat, erklärt er Gastgeber Christian Jakubetz.
„Wenn ich nicht sicher sein kann, ob etwas richtig oder falsch ist, verliere ich das Vertrauen – und damit das Fundament unserer Demokratie.“ Mit dieser Diagnose erklärt Prof. Dr. Jessica Heesen, Leiterin des Forschungsschwerpunkts Medienethik, Technikphilosophie & KI am IZEW der Universität Tübingen, warum die ethische Dimension von KI mehr als ein Randthema ist. In dieser Episode spricht Jessica Heesen mit Gastgeber Christian Jakubetz darüber, weshalb richtige oder falsche Informationen immer auch ein ethisches Problem sind, wie Deepfakes Persönlichkeitsrechte verletzen können und warum KI-Spam die öffentliche Debatte untergräbt. Heesen zeigt, wo juristische Grenzen erreicht sind, wieso Kennzeichnungspflichten notwendig bleiben und welche Risiken digitale Klone bergen. Zudem diskutiert sie die Idee möglicher „KI-freier Zonen“ und die Frage, wie wir künftig überhaupt noch beweisen können, dass ein Gespräch wirklich stattgefunden hat.
Medien funktionieren heute anders als früher und politische Formate müssen sich darauf einstellen. Im zweiten Teil des Gesprächs mit Nikolaus Blome spricht Christian Jakubetz über die Zukunft des politischen Journalismus: Welche Rolle spielen lineares Fernsehen, Social Media und neue Talkshows? Wie verändern Influencer, parteigebundene Kanäle und YouTube die öffentliche Debatte? Blome spricht in diesem Teil auch über seine journalistischen Stationen und über Karrierewege heute.
„Was wir weniger können als früher, ist einander zuhören – oder uns von guten Argumenten der Gegenseite beeindrucken lassen.“ Mit dieser Beobachtung beschreibt Nikolaus Blome, Ressortleiter Politik und Gesellschaft in der Zentralredaktion der Mediengruppe RTL Deutschland sowie Online-Kolumnist beim SPIEGEL, den Zustand unserer Debattenkultur. In dieser Episode spricht er – im ersten Teil eines zweiteiligen Gesprächs – mit Gastgeber Christian Jakubetz darüber, wie sich politischer Streit und das Verständnis von „konservativ“ in den vergangenen Jahren verschoben haben. Blome erklärt, wie sehr traditionelle politische Zuordnungen bröckeln, weshalb Vertrauen in Medien fragiler geworden ist und wie soziale Netzwerke Konflikte zuspitzen. Er ordnet ein, wie wichtig es ist, dass sich Menschen mit ihren Ansichten in den Medien wiederfinden, warum alte Gewissheiten immer weniger tragen und weshalb Medien neu lernen müssen, gesellschaftliche Stimmungen realistischer abzubilden.
„Manchmal ist der Abschied der Anfang von etwas, das man sich vorher gar nicht vorstellen konnte.“ In der zweiten Episode des Gesprächs mit Gastgeber Christian Jakubetz spricht Klaus Brinkbäumer, Journalist, Autor und ehemaliger Spiegel-Chefredakteur, über sein aktuelles Buch „Zeit der Abschiede“ und darüber, wie aus Verlust und Veränderung neue Perspektiven entstehen. Er erzählt von seinem Weg nach dem Spiegel, von den Jahren in den USA, von Podcasts, Filmprojekten und dem Versuch, Lebensphasen bewusst zu gestalten.
„Ich wollte gar kein düsteres Buch über Trauer schreiben, sondern darüber, wie wir mit Trauer leben". Mit diesem Satz beschreibt Klaus Brinkbäumer, ehemaliger Spiegel-Chefredakteur und ehemaliger Programmdirektor des MDR, das Entstehen seines neuen Buches „Zeit der Abschiede“. In dieser Episode von „Satzzeichen“ spricht er mit Gastgeber Christian Jakubetz über den Umgang mit Verlust, über Familie und das Älterwerden. Brinkbäumer erzählt, wie der Abschied von seinen Eltern und vom Spiegel sein Leben verändert hat, warum er den Begriff „Boomer“ ablehnt und was er über Zeit und Generationen gelernt hat. Diese Episode ist Teil 1 eines zweiteiligen Gesprächs, das kommende Woche fortgesetzt wird.
„Umwege erhöhen die Ortskenntnisse.“ sagt Ulrike Gastmann, Autorin, Kolumnistin und Lehrerin. In dieser Episode von Satzzeichen spricht sie mit Gastgeber Christian Jakubetz über die vielen Umwege, die sie zum Buch Lessons for Life geführt haben. Gastmann erläutert, warum Ironie für sie ein zentrales Stilmittel ist, was „am Ball bleiben“ im Alltag bedeutet und wie intensive Auseinandersetzung mit Menschen, Sympathie erzeugt. Außerdem diskutieren sie Social Media und worin sich ihr Buch deutlich von üblicher Ratgeberliteratur unterscheidet.
„Es gibt wenige Schriftsteller, bei denen ich mich so gut auskenne wie bei Thomas Mann.“ Diese Aussage von Malte Herwig steht am Beginn des zweiten Gesprächsteils von "AI: The Art of Interview - das Podcast-Experiment". Der Journalist und Autor, bekannt durch Faking Hitler, spricht mit Gastgeber Christian Jakubetz über sein KI-Experiment und was das mit Thomas Mann zu tun hat. In dieser Episode geht es um Chancen und Grenzen künstlicher Intelligenz im Interview, um die Frage, was an Kreativität menschlich bleibt und warum gerade ein literarisches Experiment mit KI neue Perspektiven eröffnet. Mehr zu "AI: The Art of Experiment" gibt es hier: https://publicorum.com/podcasts/ Das im Podcast angesprochene KI-Experiment von Christian Jakubetz findet man z.B. unter: https://open.spotify.com/episode/3rDNZqRo6ucJkOEO3esqwC?si=gTyzFkaRLm-LGAuiaOQQ
„Eine Lüge hat heute einen Wert, weil sie Klicks und Aufmerksamkeit erzeugt.“ Mit dieser Analyse beschreibt Josef Krieg, Autor des Buches „Vom Wert der Lüge – Wie die Wahrheit wieder gewinnt“, die veränderte Rolle von Unwahrheiten im digitalen Zeitalter. In dieser Episode von „Satzzeichen“ spricht er mit Gastgeber Christian Jakubetz darüber, warum Lügen längst Teil von Geschäftsmodellen sind, welche Gefahren sie für Demokratie und Öffentlichkeit bedeuten und weshalb Vertrauen in Medien und Institutionen so schwer zurückzugewinnen ist. Krieg argumentiert aus einer christlichen Grundhaltung und auf der Basis seiner langjährigen Erfahrung als Pressesprecher in der Politik. Er erläutert, dass Fakten allein nicht reichen, um Falschinformationen zu entkräften. Entscheidend sei eine neue Kommunikationskultur, die Menschen wieder erreicht. Am Ende bleibt die Frage, wie man die Wahrheit retten kann und wie es mit ihr in der Zukunft aussieht.
„Wie bekomme ich als Mensch vor Ort in Zukunft verlässliche Informationen?“ – mit dieser Frage beschreibt Hannes Grasegger den Kern seines Projekts "Spatz", das er in der Schweiz entwickelt hat. Der frühere SZ-Journalist spricht in dieser Episode von „Satzzeichen“ mit Gastgeber Christian Jakubetz über die Krise des Lokaljournalismus und eine mögliche Antwort darauf. "Spatz" versteht sich nicht als klassische Zeitung, sondern als digitales Wochenmedium: kurze Texte, lokale Inhalte, die von der Community mitgestaltet und vor Ort überprüft werden – nicht von großen Redaktionen. Grasegger erklärt, warum mikrolokaler Journalismus wichtig ist, weshalb Dorfnachrichten politisch relevanter sein können, als sie wirken, und wie KI beim Filtern von Inhalten hilft. Sein Ziel: ein Modell, das weit über die Schweiz hinaus funktioniert – und die Frage, ob man mit einem „Spatz“ den Lokaljournalismus retten kann. Das deutschsprachige "Spatz"-Angebot finden Sie unter: https://www.spatz.news/de/
Der Medienwandel ist allgegenwärtig – und genau darüber sprechen Gastgeber Christian Jakubetz und Stefan Sutor, Geschäftsführer der Medientage München, in dieser Episode von Satzzeichen. „Wir müssen lernen, in Communities zu denken“, sagt Sutor und erklärt, warum Vertrauen für Medienhäuser immer wichtiger wird. Unter dem Leitmotiv „WTFuture?!“ geht es um Künstliche Intelligenz, die Creator-Economy, fragmentierte Öffentlichkeiten und die Frage, wie sich klassische Strukturen anpassen müssen. Sutor beschreibt wie die Medientage München als größtes Branchenevent Impulse geben wollen. Wer mehr dazu erfahren möchte: Die Medientage finden vom 23. bis 25. Oktober 2025 im House of Communication und im umliegenden Münchner Werksviertel statt – Details unter medientage.de
„Ich möchte zeigen, dass man jung und konservativ sein kann.“ Mit diesem Anspruch ist Julia Ruhs in die Öffentlichkeit getreten. Die junge Journalistin und Autorin hat im August das Buch „Links-grüne Meinungsmacht: Die Spaltung unseres Landes“ veröffentlicht und sorgt damit für viel Aufmerksamkeit. In dieser Episode von „Satzzeichen“ spricht sie mit Gastgeber Christian Jakubetz über den Umgang der Medien mit ihr, über Kritik und Missverständnisse. Ruhs erklärt, warum sie sich klar von der AfD abgrenzt, warum ihr offene Gespräche wichtiger sind als Schlagzeilen und wie sie mit dem Druck umgeht, in kurzer Zeit zu einer bekannten Stimme im politischen Diskurs geworden zu sein.
"Print lebt weiter!“ Mit dieser Einschätzung beschreibt Dr. Sabine Hofmann, Chefredakteurin von myself und DONNA, die Zukunft von Frauenzeitschriften. In dieser Episode von Satzzeichen spricht sie mit Gastgeber Christian Jakubetz über den Wandel des Genres, die Erwartungen der Leserinnen und die Frage, warum Magazine auch in einer digitalen Welt Bestand haben. Hofmann erklärt, wie myself und DONNA unterschiedliche Zielgruppen ansprechen und weshalb ein Thema wie Mental Health neben Mode und Lifestyle immer wichtiger wird. Für Hofmann schließen sich gesellschaftlicher Anspruch und Eskapismus nicht aus: „Frauenzeitschriften sind ein Stück Eskapismus – aber einer, der gut tut.“ Zum Abschluss geht es um das 20-jährige Jubiläum von myself: gefeiert wird am 12. September öffentlich im Werksviertel in München. Mehr dazu: https://www.myself.de/lifestyle/myself-20-jahre/jubilaeum/
Am 22. August startet die neue Bundesliga-Saison mit dem Spiel Bayern München gegen RB Leipzig: Grund genug, sich mit der medialen Inszenierung des Spiels zu beschäftigen. Thomas Wagner, Fußballreporter, Moderator und Kommentator, ist zu Gast bei „Satzzeichen“ und spricht mit Gastgeber Christian Jakubetz über den Wandel der Fußballberichterstattung. Wagner hat für verschiedene Sender Länderspiele, Champions League und Bundesliga begleitet. Er erzählt von der „Reporterschule der 90er“ und von der Herausforderung, sich heute in einer beschleunigten Medienwelt zu behaupten. Wagner lebt und liebt die Emotionalität, die der Fußball transportiert und spricht von der Magie des Live-Events. Und nicht nur gegen Ende dieser Episode geht es immer wieder um Vereine, Anekdoten und Fan-Herzen: um die Bayern, die Sechz´ger und den HSV.
„Die Maschine kann ein Bild erzeugen – aber sie weiß nicht, wie sich das anfühlt.“ Das sagt Dirk von Gehlen, Leiter des Think Tanks des SZ-Instituts und Mitautor des Buchs „Wie KI dein Leben besser macht“, das er gemeinsam mit Franz Himpsl verfasst hat. Im Gespräch mit Gastgeber Christian Jakubetz geht es um die Rolle von KI im Alltag, in den Medien und in der Gesellschaft. Von Gehlen plädiert für eine kulturpragmatische Haltung, fordert, dass wir vom Produkt zum Prozess umdenken, betont die Bedeutung des Erlebens und erklärt, warum der Kommunikationsberuf das Zuhören integrieren muss. Was macht Kreativität im Zeitalter künstlicher Intelligenz aus und was bleibt dabei genuin menschlich? Zum Schluss öffnet sich ein popkultureller Blick auf Musik – von The Police bis Tocotronic – und auf die Frage, was das mit KI zu tun hat. In der Episode wird auf nachfolgenden Link verwiesen: https://www.dirkvongehlen.de/netz/die-geschichte-wie-ich-mir-selbst-entkam-wie-tocotronic-ueber-ki-singen/
Traumstrände und perfekte Sonnenuntergänge liefern Influencer täglich – doch journalistische Recherche verlangt mehr als schöne Bilder. Franz Neumeier, mehrfach ausgezeichneter Reisejournalist, spezialisiert auf Kreuzfahrt-Themen, spricht in dieser Episode von "Satzzeichen" mit Christian Jakubetz über die Unterschiede zwischen Reisejournalismus und Social Media-Content. Er erklärt, wie man auch bei Einladungsreisen unabhängig bleibt, welche ethischen Fragen sich in der Branche stellen und warum Glaubwürdigkeit so wichtig ist. Bei den jährlich verliehenen „Touristik · Medien Awards“ belegte Franz Neumeier (www.cruisetricks.de) seit 2022 ununterbrochen die Spitzenposition als „Reiseblog des Jahres“.
„Wir müssen die Veränderung umarmen und die Chance begreifen, gleichzeitig das KI-Thema in der Gesellschaft mit großer Verantwortung begleiten“ – so beschreibt die Medien-Managerin und Produzentin Yoko Higuchi-Zitzmann ihren Blick auf die Rolle von Künstlicher Intelligenz in der Medienwelt. Im Gespräch mit Christian Jakubetz erklärt sie, wie KI schon heute die Produktion in Film und Fernsehen verändert – und was es braucht, um dabei erfolgreich zu sein. Zwischen technologischem Fortschritt, ethischen Fragen und dem Wunsch nach guten Erzählungen bleibt eines klar: Ohne den Menschen geht es auch in Zukunft nicht. Higuchi-Zitzmann weiß, wovon sie spricht. Sie gehörte 2024 laut "The Hollywood Reporter" zu "The 40 Most Powerful Women in International Film".
Jeder kennt Markennamen von Produkten. Neuerdings profilieren sich auch Personen als Marke. Aber Staaten als Marke? Auch das gibt es. Das zeigt die Historikerin Prof. Dr. Jessica Gienow-Hecht, Leiterin der Abteilung Geschichte am John-F. Kennedy-Institut für Nordamerikastudien der Freien Universität Berlin in Ihrem kürzlich erschienenen Werk "Vom Staat zur Marke" Wie bauen Nationen ihr Image strategisch auf? Wie werden sie zur Marke? Dass das keine Erfindung der vergangenen Jahre ist, macht Gienow-Hecht im Gespräch mit Gastgeber Christian Jakubetz klar. So gilt die USA als eines der ersten großen staatlichen Branding-Projekte der Weltgeschichte. Branding beginnt nicht bei Logos, sondern bei der Erzählung von Identität. Gienow-Hecht erklärt, warum und wie Kampagnen funktionieren und ordnet auch das „MAGA“-Branding in den USA ein.
Gedruckte Tageszeitungen stehen vor einem historischen Einschnitt. In dieser Folge von „Satzzeichen“ spricht Gastgeber Christian Jakubetz mit den Medienwissenschaftlern Prof. Christopher Buschow und Prof. Markus Kaiser über die provokante These: „2025 – das Jahr, in dem Print stirbt“. Beide waren mit genau diesem Titel auf der "re:publica 25" zu Gast. Im Gespräch geht es um schwindende Abozahlen, wirtschaftliche Zwänge, notwendige Innovationen – und die Frage, ob Lokalzeitungen künftig eher Communities als Content-Anbieter sein müssen. Welche Rolle digitale Strategien, neue Produktformen und das Vertrauen der Leser spielen, beleuchtet diese Episode ebenso wie die Risiken für unsere demokratische Öffentlichkeit.
LinkedIn ist längst mehr als ein digitales Karriereverzeichnis. In dieser Folge spricht Moderator Christian Jakubetz mit Resi Steinbauer, Consultant, LinkedIn-Expertin und Co-Organisatorin von LinkedIn Local Nürnberg, über die Transformation zur Content- und Community-Plattform. Was unterscheidet LinkedIn heute von Xing und Facebook? Welche Inhalte funktionieren wirklich? Und wo verlaufen die Grenzen zwischen Personal Branding und Selbstinszenierung? Ein Gespräch über Sichtbarkeit, KI-Beiträge, Employer Branding – und darüber, warum LinkedIn kein Flirtportal ist.
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