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Heute schon tief durchgeatmet?
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Heute schon tief durchgeatmet?

Author: Kontur2

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Anregungen und Übungen zu
Atem und Leben.
Einfach atmen.
Einatmen, ausatmen, Pause.
Atmen und Gehen.
58 Episodes
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Ähnlich wie der Adventskranz mit Form und Inhalt "spielt", geht auch die Atemarbeit mit der Körperform, der Begrenzung einerseits und mit den Möglichkeiten wachsender Atemfülle andererseits um. So hilft die Begrenzung sogar den Fokus zu finden... Und gleichzeitig zeigt sich, je einfacher eine Atemübung, je schwieriger das Üben und dann aber wirksamer in der Erfahrung und Wirkung . Es braucht nicht viel, das Richtige, damit es uns im Leben gut geht.
Dass die Bauchatmung besser als die Brustatmung ist, wissen wir meist noch. Aber dass Atemräume sich auch seitlich und nach hinten erschließen können, erfahren wir weniger. Dabei ermöglicht diese Erfahrung nicht nur ein tieferes Durchatmen, sondern unterstützt auch ein ganz anderes Selbstbewusstsein und eine andere Präsenz. Die heutige Folge spürt dieser Dreidimensionalität nach. Eine passende Folge zum 3. Advent.
Je tiefer mein Atem, desto entspannter bin ich. Ein sorgsamer Umgang mit mir ermöglicht auch ein gutes Umgehen mit anderen. Das brauchen wir dieses Jahr mehr denn je, das brauchen wir aber immer. Je mehr innerer Atem- und Spielraum, desto flexibler bin ich im Handeln Atme tief, atme einfach. Lass dich davon anstecken und gib es weiter, diesen inneren Raum, dein inneres Licht.
Je spielerischer freier die Bewegungen, desto freier und lebendiger der Atem - und desto gegründeter die Körpererfahrung. Die Atemarbeit schult  darin, Bewegungen im eigenen Rhythmus, in der persönlichen Art und Weise durchzuführen. Und jede Erfahrung ist anders und immer wieder neu. Je spielerischer, desto leichter, freier und lebendiger - lebe dein Leben = leben in deinem Atemrhythmus.
Einmal so richtig ausbreiten, mich ganz lebendig und da fühlen, wer will das nicht?! Lass uns das heute gemeinsam ausprobieren, und ich hoffe, es tut dir so gut wie mir.
Wie sieht es mit deinem Gehen, deinen ersten Schritten aus? Nimmst du dir Zeit zu spüren, wie du gut voran kommst - bei guter Balance, Körperspannung, Schrittweite und dem entsprechenden, für dich passenden Tempo? Wie sieht so ein erster Schritt am besten aus? Komm doch gerne mit...
Es braucht das Loslassen, das Ausatmen, um bei sich anzukommen und dann die Pause, um das Einatmen zu spüren und verstärkt einzuladen. Eine Übung, mehr nicht - vielleicht genau das, was dir jetzt im November, in der Dunkelheit gut tun kann - und Lust auf mehr tiefes Durchatmen macht...
Die Körperseiten werden beim Atmen in der Regel vernachlässigt. Schade. Denn sie ermöglichen mehr Atemweite, Atemtiefe und darüberhinaus den Eindruck von Dreidimensionalität. (Und auch im Alltag kann es nicht schaden, etwas mehr auf links und rechts zu achten.) Die heutige Folge beschäftigt sich deshalb vorrangig mit Übungen zu Seite. Ihr werdet aber merken, dass die Auswirkungen weiter gehen... und auch vorne und hinten in der Atemerfahrung mit hineinspielen. Das ist das Wunderbare beim Atem. Er kann irgendwo beginnen und uns als ganzen Menschen mit Leben füllen, lebendig werden lassen - oder auch nicht. Ich wünsche euch einen tiefen und weiten Atem - und auch ein Hinschauen auf links und rechts von Euch.
Eine gute Boden-Ständigkeit, die eigene Basis als Schatz ermöglicht  Leichtigkeit und Freiheit in der Bewegung. Dabei kann eine einfache Übung ganz viel Freiraum im Atmen ermöglichen. Und auch schwer sein - etwa die Arme lange und leicht über dem Kopf zu halten und frei zu bewegen. Probiere es aus und lasse möglichst viel Anspannung los. Ich wünsche ein gesundes und leichtes, ein bewegliches neues Jahr!
Entfaltung, freier Atem entsteht aus dem, was da ist. Dies erfordert Achtsamkeit, ein Staunen (Einatem), eine Bereitschaft (Pause) und das Tun (mit der tragenden Kraft des Ausatmen). Je kleiner, achtsamer die Bewegung, desto mehr kann sich frei entfalten, desto mehr Anspannung im Tun wird spürbar und kann gelöst werden. Entfaltung braucht Hinwendung und Zeit.
Das Üben mit dem Atem ist immer ein Umgang mit der eigenen Lebendig- und Beweglichkeit, in der eigenen Haltung, den Bedürfnissen, der wechselnden Stimmung... Eine stetige Balance ist nie da, sondern immer wieder zu entwickeln.Jedoch, desto tragfähiger der Hintergrund, der Boden, die Erfahrungen, desto leichter wirds/kann es werden...´
Mit dem Dehnen fängt das Üben mit dem Atem an. Und es braucht fast nichts mehr : ).Vorausgesetzt, ich lasse mich ganz auf mich ein und erkunde, wo es ein Dehnen braucht und wohin. Dann bin ich ganz dabei und atme.
Anspannungen, die vielleicht auch schon länger bestehen, wahrzunehmen ist nicht einfach. Lass uns hinlegen, klein anfangen und einfach atmen... immer wieder.
Jahresreflexion, Atemrythmus, neue Aktivitäten, einatmen... Leben = Atmen. Das Üben mit dem Atem zeigt Lebensthemen auf und bietet Möglichkeiten für mehr Raum und erfülltes Leben.
Ich liebe es zu stricken und finde darin auch einige Parallelen zum Atmen: den Rhythmus, das klein anfangen und dabei bleiben, den Fokus auf jede Masche, jedes Tun und damit als Ergebnis den tiefen Atemzug... Wie intensiv hast du heute den Tag erlebt?
Manchmal kann es helfen, Anspannungen zu übertreiben, um sie besser wahrnehmen und dann lösen zu können und auch zu merken, wie sie in "Anspannungsketten" im Körper weiter wirken. Ich übe heute am Nacken und der Stirn und freue mich, wenn du mich dabei begleitest.
Den Atem gehen lassen und warten, bis er wiederkommt. So hat es Ilse Middendorf vom Institut für den Erfahrbaren Atem in Berlin einmal formuliert. Die Atempause vor dem Impuls des neuen Einatems ist ein wunderbarer Moment, nicht herzustellen und manches Mal schwer auszuhalten, aber sehr besonders und wichtig für den nächsten Atemimpuls...
Eine gute Balance zu finden, bei allem was man tut - ist immer wieder eine Herausforderung und doch so sehr Leben. Ins Tun zu kommen, beim Tun zu bleiben, dazu lade ich dich heute mit dem Atem ein...
Sich im Kreis zu drehen muss nicht nur schlecht sein. Tiger und Bär von Janosch machen es vor und kommen nach ihrer Reise verändert zurück. Probier es mal aus, achtsam mitgemacht, sollte es dir und deinem Atem auf jeden Fall gut tun... Viel Freude beim Üben!
Die Aufrichtung beginnt unten, im guten Kontakt der Füße zum Boden, mit lockeren Gelenken. Bin ich unten gut verhaftet, aber auch beweglich, kann ich mich im Oberkörper frei und flexibel bewegen.
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