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Author: Sarah-Maria Graber

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Description

Hier erklingen Stimmen, die Frauen verbinden.
53 Episodes
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In diesem abschliessenden Gespräch besprechen Monika Graf und Sarah-Maria Graber ihre wichtigsten Erkenntnisse und ziehen ein Fazit: Vom Umgang mit Einsamkeit, realistischen Erwartungen an eine Partnerschaft und zeitgemässen Kriterien beim Dating. Dabei stellt sich heraus, dass sich die Sorgen und Ängste von Singles und Frauen in Partnerschaften nicht gross unterscheiden, dass viele Probleme mit einer Partnerschaft nicht gelöst werden können und dass wir auch allein, als Single, unseren Wert finden, der das Sichtbare übersteigt. Links: - Empirica Singlestudie 2020: https://www.cvjm-hochschule.de/fileadmin/2_Dokumente/5_FORSCHUNG/empirica/2020_Forschungsbericht_Singlestudie.pdf - Instagram-Beitrag von Dating-Expertin kaitness zum "Swipe"-Verhalten: https://www.instagram.com/p/DMtak5Iydmi/?igsh=bmU3MjNjYnAycmdy
Fragst du dich manchmal, wozu du dir überhaupt Gedanken über Ehe machen sollst – wo du doch gerade Single bist? Geht’s dir ähnlich, dass der Traum von der „perfekten Beziehung“ oft mehr Druck als Hoffnung macht? In dieser Folge sprechen wir – drei Single-Frauen – ehrlich über unsere Auseinandersetzung mit dem Buch „Ehe“ von Timothy Keller, was uns überrascht, berührt und herausgefordert hat. Ein Gespräch über Sehnsucht, Glaube und Identität.
Bist du frustriert vom ständigen Daten? Hast du Mühe, dich während eines Dates zu konzentrieren und nicht zu fest in deinem Kopf zu sein? Brauchst du nach jedem Date eine Tafel Schokolade, um dich zu sammeln? In dieser Folge geben dir Monä und ihr Gast Christa Bucherer ganz praktische Tipps, wie du dich auf ein Date vorbereiten kannst, was während dem Date wichtig ist und wie du ein Date gut verarbeiten kannst. Dating soll Spass machen und nicht Energie rauben!
Je nach Bindungstyp ziehen sich Menschen eher ab oder an und lösen Verhaltensmuster ineinander aus. Mit Faustina Kromah schauen wir uns anhand der vier Bindungstypen an, welche Auswirkung deine angeeigneten, manchmal unbewussten Verhaltensmuster im Dating haben und wie du konkret damit umgehen kannst.
Wie lebe ich als Single meine Sexualität selbstbestimmt, frei und schamlos? Wie Singles mehr Freiheit in und mit ihrem Körper finden und in eine vollständige Persönlichkeit wachsen können, verrät uns Veronika Schmidt. Sie ist klinische Sexologin, systemische Beraterin und Autorin und setzt sich für eine gesunde Sexualität ein. Sie spricht mit uns über gesunde Erwartungen an einen Partner, lähmende Idealvorstellungen und Selbstbefriedigung.
3: SINGLE SEIN + DATING - alleingehend statt alleinstehend by Sarah-Maria Graber
Fragst du dich manchmal, ob dich eine Beziehung wirklich glücklich machen würde? Oder fühlst du dich an Geburtstagen und Feiern tatsächlich einsam ohne Partner? In dieser Folge finden wir heraus, welche Bilder einer Beziehung uns prägen, wieso wir eine Beziehung haben möchten und wie du Schritte in ein erfülltes Leben gehen kannst – ob als Single oder mit Partner.
Was bedeutet es, Single zu sein? Wie geht man mit Sehnsucht, Einsamkeit oder gesellschaftlichen Erwartungen um? Sollte ich «daten» und wie, ohne auszubrennen? Und wie findet frau eine Beziehung, die echt trägt? Das und mehr fragen wir uns in den kommenden Folgen, angeleitet durch Monika Graf. Sie ist selbst unerwünscht aber unverschämt Single und nimmt das Mikrofon in den nächsten Wochen in die Hand.
Diese kurze Meditation lässt dich im hektischen Alltag betend aufatmen und deine Prioriäten neu ordnen: Was ist wirklich wichtig? Was ist nur dringend? Oder drängend?
Diese kurze Meditation lässt dich im hektischen Alltag betend aufatmen und deine Prioritäten neu ordnen: Was ist wirklich wichtig? Was ist nur dringend? Oder drängend?
Mirjam Wetli verlor sich selbst im Mamasein. Aber sie fand über ihren Körper zurück in ein neues, freies, genussreiches Leben. Nach der traumatischen Geburt ihres zweiten Sohnes kam sie zusehends an ihre Grenzen. Sie war die Mutter, die sie nie sein wollte: Meistens frustriert, explosiv und unzufrieden. Morgens, kaum war sie wach, stülpte sich Niedergeschlagenheit schwer über sie. Etwas musste sich ändern. Mirjam begann, sich mit dem weiblichen Zyklus auseinanderzusetzen. So fand sie zu weiteren Themen, die ihr halfen, wieder Verbindung zu sich selbst zu finden. Mittlerweile hat sie spannende Erfahrungen in der Traumaverarbeitung gemacht, insbesondere somatisch über ihren Körper. «Denn mit dem Verstand lässt sich unsere Psyche nur beschränkt begreifen», ist Mirjam überzeugt. Vielmehr seien schwere, überfordernde Erfahrungen tief in unserem Nervensystem abgespeichert. Das äussert sich unterbewusst. Sie hat Heilung erfahren und lebt heute einen unperfekten aber lebensfrohen Alltag mit ihren Kindern. Und coacht jetzt andere Mamas, die aus dem Hamsterrad der Frustration aussteigen, um ihren Alltag nachhaltig zu verändern.
Die Tiefenpsychologie geht davon aus, dass die menschliche Psyche schon bei der Geburt hochsensibel ist. Erfahrungen in diesem frühen, noch sprachlosen Lebensabschnitt prägen das Verhalten von Menschen bis ins Erwachsenenleben, können Ängste und Glaubenssätze begründen. Fachliche Therapie bietet Möglichkeiten, solche Erfahrungen und allfällige Ängste aus dieser Zeit kennen zu lernen und ausheilen zu lassen. Die Psychotherapeutin Stefanie Grolimund erzählt von ihren eindrücklichen, persönlichen Erfahrungen aus der Therapie mit ihren Söhnen und zeigt Möglichkeiten auf, die Hoffnung machen. Links: - Kontakt und Informationen zu Stefanie Grolimund: https://www.psychotherapie-grolimund.ch/ - Informationen und Therapeutenliste aus der prä- und perinatalen Psychologie: https://isppm.ch/ - Buchtipp von Stefanie Grolimund: «Vom Schreien zum Schmusen, Vom Weinen zur Wonne: Babys verstehen und heilen» von Terry Karlton https://www.orellfuessli.ch/shop/home/artikeldetails/A1068806206 - Tipp zur Podcast-Folge: Wenn Papa mitgebärt. Darin thematisieren wir das Geburtstrauma eines Vaters, wie es seinen Alltag als Erwachsenen beeinflusste, und wie es durch Therapie und das Erlebnis der Geburt seines Sohnes ausheilen konnte. https://www.soeuretcoeur.com/podcast/episode/c42d9633/8-geburt-in-wurde-und-kraft-mundart-geburtsbericht-wenn-papa-mitgebart
Der Druck auf Mütter wiegt schwer. Wir stellen uns hohe Ansprüche, tragen viele Hüte, jonglieren widersprüchliche Emotionen und zerreissende Bedürfnisse. Das haben auch Christa Gasser und ihre Tochter Danila Halter so erlebt. Beide glitten als Mütter kleiner Kinder in eine Erschöpfung. Sie kamen an ihre Grenzen und mussten sich eingestehen: "Ich schaffe es nicht mehr!" Im Gespräch erzählen sie ganz ehrlich, wie sich die Erschöpfung auf sie auswirkte, wie sie diese erkannten, was dazu führte und wie sie wieder rausfanden.
Simona Zäh vergleicht Erziehung mit einem Tanz, der gelingt, wenn Eltern Führung übernehmen und Fürsorge anbieten. Sie gründete als Lehrerin und Familienberaterin das Kompetenzzentrum "bindungsbasiert" und stellt fest: "Viele Eltern sind erschöpft¨" Einen Grund sieht Simona darin, dass viele Mamas unter "bedürfnisorientiert" etwas Falsches verstehen. Sie fragen ihr Kind ständig nach seinen Wünschen, Bedürfnissen und Empfindungen. Und verlieren dabei die Führung, und das Kind gleichzeitig die Orientierung. Beim gelingenden "Bindungstanz" übernehmen Eltern die fürsorgliche Führung, das Kind lässt sich führen und versorgen, weil echte Bedürfnisse erkannt und umsorgt werden: "READ THE NEED, TAKE THE LEAD."
Mit positiven Emotionen umzugehen ist angenehm. Aber der Umgang mit negativen Gefühlen stellt Hürden. Auch deshalb, weil sie gesellschaftlich nicht akzeptiert sind und kaum Raum finden. Und auch deshalb, weil wir als Mama oft müde und erschöpft sind. Trotzdem sind intensive Gefühle da! Und wollen ausgedrückt werden. Denn Gefühle zu unterdrücken ist schädlich, für Seele, Körper und Geist. Die Psychotherapeutin Stefanie Grolimund macht Mut: Es ist nicht kompliziert: Gefühle dürfen einfach sein. Jedes Gefühl. Sie brauchen gute Ventile.
Die erste Zeit mit Baby stellt das Leben auf den Kopf: Ideale bröckeln, Nerven reissen in Schlafmangel und Hormoncocktails, Partnerschaften ringen zwischen Windelberg und drückender Decke nach Luft. Ausserdem steht das Leben plötzlich still, die Tage ziehen sich und trotzdem bleibt die To-Do-Liste lang, länger, am längsten. Auch Stefanie Grolimund hat diese Herausforderungen am eigenen Leib erlebt, als sie Mama wurde. Als Psychotherapeutin wirft sie einen ermutigenden Blick auf diese besondere Zeit.
Für Conny Guida und Katja Boss ist der Glaube ein zentraler Halt in ihrem Leben. Das möchten sie ihren Kindern weder vorenthalten noch aufdrängen, sondern authentisch vorleben. Konkret bedeutet das, die eigenen Vorstellungen und Möglichkeiten loszulassen und sich einzufügen in das, was Gott in den Kindern bewirkt. Beide haben selbst als Kinder erlebt, wie ihre Eltern ihre tiefe Sehnsucht nach Gott spürbar auslebten. Und das schliesslich ansteckte, dem Glauben und Gott auch im eigenen Leben Raum zu lassen.
Rey und Joanna kennen sich von klein auf. Nachdem sie kurz nacheinander Mama wurden, stellte das ihre Freundschaft auf Probe. Sie sind anders mit den Veränderungen und Herausforderung als junge Mamas umgegangen, haben sehr unterschiedliche Kinder mit anderen Bedürfnissen. Zeitweise haben sie Themen umschifft, weil ihre Beziehung so belastet war. Heute schauen sie mit uns auf diese Zeit zurück. Und sind froh, dass ihre Freundschaft das ausgehalten hat. Sie erzählen, wie sie Familie gestalten, wie sie Konflikte lösen, Bedürfnisse jonglieren, Methoden über Bord werfen, Hilfe in Anspruch nehmen, sich selbst vertrauen.
Deborah Bühlmann ist Mama von fünf Söhnen, in einer Spanne von 20 Jahren. In dieser Zeit ging sie durch Höhen und durch Tiefen, durch Schönes und Schweres, was sie als Mutter verändert hat. Sie spricht offen über ihre Erlebnisse, über Fehler in ihrer Erziehung, über Scheidung, über die Zeit als Alleinerziehende und über ihre jetzigen Herausforderungen als Patchwork-Familie. Und über ihre grösste Freude: Dass sie zu jedem Kind eine enge Beziehung lebt.
Die Beziehung zum eigenen Kind durchläuft Phasen und Reifeprozesse, sowohl als Mama wie auch als Kind. Nach vielen Kämpfen fühlen sich Madeleine und ihre 15-jährige Tochter Jael heute sehr wohl in ihrer Beziehung zueinander: In dieser Folge reden sie offen über Herausforderungen, Veränderungen und ihre Erkenntnisse einerseits aus Mutterperspektive, andererseits aus Tochterperspektive. Das Wichtigste, das sie beide im Fokus behalten möchten: Immer wieder das Gespräch suchen, immer wieder in Beziehung zueinander finden. Denn beide möchten sich voneinander gesehen und gehört und geliebt fühlen. Mit allem, was sie sind und tun.
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