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Synapsen – ein Wissenschaftspodcast
Synapsen – ein Wissenschaftspodcast
Author: NDR Info
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Die "Synapsen"-Hosts Korinna Hennig und Beke Schulmann treffen sich mit Journalist*innen, die aktuelle Fragen der Gesundheitsforschung recherchiert haben. Sie nehmen uns mit ins Stresslabor oder den Klima-Windkanal - überall dahin, wo Gesundheit, Umwelt und Klima zusammen gedacht werden. Mit Denkanstößen und Aha-Effekten.
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Was unterscheidet das Gehirn von Frau und Mann? Welche Rolle spielen Hormone bei der Entstehung von Krankheiten? Und: Worauf schaut die Neurowissenschaft?Die Wahrscheinlichkeit an einer bestimmten mit dem Gehirn assoziierten Krankheit zu erkranken, ist für Männer und Frauen teilweise ganz unterschiedlich hoch. Frauen bekommen beispielsweise häufiger Alzheimer, Männer leiden häufiger an Parkinson. Aber warum? Welche Rolle spielt das Geschlecht der Menschen dabei? Sind die Gehirne von Frauen und Männern so verschieden? Im Gespräch mit Synapsen-Host Beke Schulmann berichtet Wissenschaftsjournalistin Sarah Emminghaus über ihre Recherche und erzählt, dass sie währenddessen immer wieder bei einem bestimmten Thema gelandet ist: den Hormonen, genauer gesagt dem Östrogen. Ihm wird einerseits eine Schutz-Wirkung nachgesagt, andererseits könnte es auch für den Ausbruch von Krankheiten verantwortlich sein. Mit einem Forscher hat sie über die Unterschiede in weiblichen und männlichen Gehirnen gesprochen: Welche Auswirkungen hat es, dass das Gehirn von Frauen durchschnittlich etwas kleiner ist als das von Männern? Und es geht um die Frage, wie man eigentlich an bestimmten Details forschen kann, wenn es noch an Grundlagenforschung fehlt?HINTERGRUNDINFORMATIONENNature-Artikel über Geschlecht und Neurowissenschaften: Cahill, L. Why sex matters for neuroscience. Nat. Rev. Neurosci. 7, 477–484 (2006). https://doi.org/10.1038/nrn1909 Gehirne schwangerer Frauen: Hoekzema, E, Barba-Müller, E, Pozzobon, C et al. Pregnancy leads to long-lasting changes in human brain structure. Nat Neurosci 20, 287–296 (2017). https://doi.org/10.1038/nn.4458 Gehirn-Veränderungen von Vätern: Sobral M, Pacheco F, Perry B, Antunes J, Martins S, Guiomar R, Soares I, Sampaio A, Mesquita A and Ganho-Ávila A. Neurobiological Correlates of Fatherhood During the Postpartum Period: A Scoping Review. Front. Psychol. 13:745767 (2022). https://doi.org/10.3389/fpsyg.2022.745767 Gehirnalter im Zusammenhang mit dem Zeitpunkt von erstem und letztem Zyklus: Luders, E, Sundström Poromaa, I, Barth, C, Gaser, C. A case for estradiol: younger brains in women with earlier menarche and later menopause. GigaScience 14, giaf060 (2025). https://doi.org/10.1093/gigascience/giaf060 Artikel über Konferenzergebnisse zum Zusammenhang zwischen Hitze und Alzheimer bei Frauen: https://www.medscape.com/viewarticle/long-term-heat-exposure-linked-alzheimers-disease-biomarker-2026a1000nuw?form=fpfDen Artikel mit allen Quellen zur Folge findet ihr auf der Synapsenseite:https://www.ndr.de/nachrichten/podcastsynapsen100.htmlHabt ihr Feedback oder einen Lifehack aus der Welt der Wissenschaft? Schreibt uns an [email protected] geht's zu ARD Gesund: https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit
Kann Training Fett in Muskeln verwandeln? Neuere Forschung zeigt: Kraft könnte ein Schlüssel für die Gesundheit sein.Dass Bewegung gesund ist, wissen wir längst. Aber welche Rolle Krafttraining dabei eigentlich spielt, ist selbst vielen Fachleuten noch gar nicht so lange klar. Muskeln senden Botenstoffe durch den ganzen Körper, zum Gehirn, zum Fettgewebe, zu entarteten Zellen. Sie sind ein eigenständiges Organ, das für Langlebigkeit sorgen und sogar Krankheiten bekämpfen kann. Wie viel können wir tatsächlich durch Krafttraining verändern? Wissenschaftsjournalist Patric Seibel hat mit Forschenden aus verschiedenen Fachbereichen und Ländern gesprochen: Über ein Medikament, das eigentlich Muskeln aufbauen soll und nebenbei beim Abnehmen hilft. Über eine Studie, die zeigt: Krafttraining kann das Sterberisiko nach einer Krebserkrankung um mehr als ein Drittel senken - und über ein Neugeborenes mit Muskelpaketen statt Babyspeck. Gemeinsam mit Host Melanie Stinn geht er der Frage nach, was das ganz praktisch für den eigenen Trainingsplan bedeutet – und erklärt, warum man auch mit 80 Jahren noch damit anfangen kann.SYNAPSEN LIVESynapsen, der Wissenschaftspodcast von NDR Info, ist live bei der Hamburger Podcast-Nacht am 6. Oktober im Hansa-Theatersaal zu Gast. Wir verlosen fünf Karten für das Event. Wer mitmachen möchte, kann einfach eine Mail mit dem Betreff "Verlosung" an [email protected] schicken.https://www.ndr.de/nachrichten/info/wie-wollen-wir-in-hamburg-leben,podcastlive-144.htmlHINTERGRUNDINFORMATIONEN Die historische Suche nach dem Trainingsfaktor: Muskeln produzieren Myokine: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41243351/ Muskeln kommunizieren mit den Organen: Die neuen Rollen der Myokine https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32393961/ Semaglutid plus Bimagrumap reduziert Fettmasse und erhält Muskelmasse: https://www.nature.com/articles/s41591-026-04204-0 Fett in Muskeln umwandeln: Eine Möglichkeit und Alternative zu Medikamenten wie Semaglutid? (Die Sushibar-Hypothese) https://physoc.onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1113/JP286430#support-information-section DFG-Forschungsgruppe “HyperMet” an der TU München: https://web.tum.de/hypermet/startseite/ Sport verbessert das Überleben bei Darmkrebs: https://www.nejm.org/doi/10.1056/NEJMoa2502760 Neue Erkenntnisse zu Muskeltraining, Bewegung und Gesundheit: https://journals.physiology.org/doi/full/10.1152/japplphysiol.00242.2021Unsere Gute Nachricht zur RSV-Prävention in Dänemark: https://www.thelancet.com/journals/lanepe/article/PIIS2666-7762(26)00162-6/fulltext Unser Podcasttipp “Zwischen Hamburg und Haiti”: https://www.ardsounds.de/sendung/zwischen-hamburg-und-haiti/urn:ard:show:9d4c11d743094a7e/Artikel zur Folge auf der Synapsenseite:https://www.ndr.de/nachrichten/podcastsynapsen100.htmlHabt ihr Feedback oder einen Lifehack aus der Welt der Wissenschaft? Schreibt uns an [email protected] geht's zu ARD Gesund: https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit
Viele Kühlmittel in Klimaanlagen heizen die Erdatmosphäre auf - obwohl die Politik längst gegensteuert. Helfen könnte ausgerechnet die Polizei.Fluorierte Gase finden sich in Klimaanlagen, Wärmepumpen und industriellen Kälteanlagen. Das Problem: Viele, die das ozonschichtschädigende FCKW abgelöst haben, sind trotzdem extrem klimaschädlich, und sie entweichen immer wieder in die Atmosphäre. Andere können zu gesundheitsgefährdenden Ewigkeitschemikalien abgebaut werden. Dabei ist der Ausstieg aus vielen F-Gasen längst beschlossene Sache, im Einvernehmen mit der Industrie. Wenn da nicht die organisierte Klimakriminalität wäre ...Wissenschaftsjournalistin Korinna Hennig hat mit Atmosphärenforschern gesprochen und sich auf 800 Metern Höhe im Taunus zeigen lassen, wie F-Gase in der Außenluft gemessen werden. Im Gespräch mit Host Melanie Stinn berichtet sie, was es für Alternativen zu den klimaschädlichen F-Gasen gibt, warum es trotzdem so lukrativ ist, mit illegalen Treibhausgasen zu handeln - und was Autowerkstätten mit all dem zu tun haben.Die erstaunliche Geschichte einer Klimaschutzmaßnahme, über die sich alle einig sind - und die dennoch zu scheitern droht. Doch es fehlt gar nicht viel für ein Happy End.SYNAPSEN LIVESynapsen, der Wissenschaftspodcast von NDR Info, ist live bei der Hamburger Podcast-Nacht am 6. Oktober im Hansa-Theatersaal zu Gast. Wir verlosen fünf Karten für das Event. Wer mitmachen möchte, kann einfach eine Mail mit dem Betreff "Verlosung" an [email protected] schicken.https://www.ndr.de/nachrichten/info/wie-wollen-wir-in-hamburg-leben,podcastlive-144.htmlHINTERGRUNDINFORMATIONENModellierungen der US-Behörde NOAA zu den Folgen von F-Gasen in der Atmosphäre: https://csl.noaa.gov/assessments/ozone/2022/downloads/twentyquestions/Q19.pdf Wirkung der F-Gase-Regulierung auf die Erderwärmung: https://acp.copernicus.org/articles/23/5135/2023/#section3Bericht des Umweltbundesamts zu F-Gas-Emissionen in Deutschland: https://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/fluorierte-treibhausgase-fckw/emissionen/emissionsverlaufBundesamt für Risikobewertung zum Gesundheitsrisiko durch die Ewigkeitschemikalie TFA: https://www.bfr.bund.de/fragen-und-antworten/thema/trifluoressigsaeure-tfa-in-lebensmitteln-wie-steht-es-um-das-gesundheitliche-risiko/ Einschätzung der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit zum Gesundheitsrisiko durch die Ewigkeitschemikalie TFA: https://www.efsa.europa.eu/de/plain-language-summary/consumer-health-based-guidance-values-trifluoroacetic-acidArtikel zur Folge auf der Synapsenseite:https://www.ndr.de/nachrichten/podcastsynapsen100.htmlHabt ihr Feedback oder einen Lifehack aus der Welt der Wissenschaft? Schreibt uns an [email protected] geht's zu ARD Gesund: https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit
Handysucht, Einsamkeit, verlorene Generation - bei Kindern und Jugendlichen klingt vieles nach Krise. Die Bestandsaufnahme von Psychologe Julian Schmitz liefert überraschende Antworten.Geht es Kindern und Jugendlichen wirklich so schlecht wie nie zuvor? Dieser Eindruck drängt sich auf, wenn man Schlagzeilen oder Gespräche zwischen Erwachsenen verfolgt. Und diese Sorge beeinflusst auch den politischen Diskus, zum Beispiel dann, wenn Parteien oder Politiker ein Smartphoneverbot fordern.Aber stimmt das Bild überhaupt? In dieser Sonderfolge spricht Wissenschaftsredakteurin Melanie Stinn mit Julian Schmitz, Professor für Klinische Kinder- und Jugendpsychologie an der Universität Leipzig. Er leitet dort die psychotherapeutische Hochschulambulanz für Kinder und Jugendliche.Im Interview berichtet er, wie es wirklich steht um Kinder und Jugendliche, was tatsächlich einen Einfluss auf ihre psychische Gesundheit hat und was es braucht, damit die, die Hilfe brauchen, welche bekommen.HINTERGRUNDINFORMATIONENhttps://bosch-stiftung.de/projekt/das-deutsche-schulbarometer/schuelerinnenhttps://link.springer.com/article/10.1007/s00787-026-03092-6https://jamanetwork.com/journals/jamapediatrics/article-abstract/2845518https://www.nature.com/articles/s41598-022-05780-0https://www.iwkoeln.de/studien/christina-anger-julia-betz-wido-geis-thoene-die-oekonomische-bedeutung-der-psychischen-gesundheit-von-schuelerinnen-und-schuelern.htmlArtikel zur Folge auf der Synapsenseite:https://www.ndr.de/nachrichten/podcastsynapsen100.htmlHabt ihr Feedback oder einen Lifehack aus der Welt der Wissenschaft? Schreibt uns an [email protected] geht's zu ARD Gesund: https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit
Wie viel Pandemiegefahr geht von Viren wie Hanta und Ebola aus? Warum kein Grund zur Panik besteht - und wir trotzdem handeln müssen.Es gab Schlagzeilen im Frühjahr dieses Jahres, die bei manchen Menschen Ängste triggerten: Ein Infektionsausbruch auf einem Kreuzfahrtschiff, der spät entdeckt wurde - mit einem Erreger, von dem viele noch nie gehört hatten. Die Behörden bekamen das Hantavirus schnell in den Griff, doch wenige Wochen später meldete die Demokratische Republik Kongo einen weiteren Ebola-Ausbruch. Auch diesmal: Spät entdeckt, mit einer Variante, die man nicht auf dem Zettel hatte. Wie berechtigt waren und sind Sorgen vor einer neuen Pandemie?Synapsen-Host Korinna Hennig geht im Gespräch mit Medizinjournalistin Daniela Remus der Frage nach, was wir aus den beiden Ausbrüchen lernen können. Sie haben mit verschiedenen Menschen aus der Infektionsforschung gesprochen und erklären, warum Alarmismus oft unberechtigt ist - und weshalb wir trotzdem an einem heiklen Punkt in der globalen "Pandemic Preparedness" stehen.HINTERGRUNDINFORMATIONENStudie zu Superspreading-Event mit dem Andes-Hantavirus in Argentinien 2018: https://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMoa2009040Kontaktnachverfolgung ohne Ansteckungen nach Hantavirus-Ausbruch 2018: https://www.cdc.gov/mmwr/volumes/67/wr/pdfs/mm6741a7-H.pdfForschung zum Impfstoff gegen die Bundibugyo-Variante des Ebolavirus: https://journals.plos.org/plosntds/article?id=10.1371/journal.pntd.0002600Kommentar von Isabella Eckerle et al zum Hantavirus-Ausbruch und Pandemic Preparedness: https://www.thelancet.com/journals/lanepe/article/PIIS2666-7762(26)00167-5/fulltextAlle weiteren Quellen findet ihr im Artikel zur Folge auf der Synapsenseite:https://www.ndr.de/nachrichten/podcastsynapsen100.htmlHabt ihr Feedback oder einen Lifehack aus der Welt der Wissenschaft? Schreibt uns an [email protected] geht's zu ARD Gesund: https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit








