DiscoverAlles ist Film – Der Podcast des DFF
Alles ist Film – Der Podcast des DFF

Alles ist Film – Der Podcast des DFF

Author: DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum

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"Alles ist Film" blickt hinter die Kulissen des DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum, das auf einzigartige Weise Museum, Kino, Archive, Sammlungen, Festivals, digitale Plattformen und vieles mehr vereint. Der Podcast widmet sich der Kino- und Filmkultur – mit Gesprächen rund um aktuelle Projekte, überregionale Film-Themen und filmhistorische Objekte sowie Interviews mit Filmschaffenden aus aller Welt, die im Kino des DFF zu Gast waren. Für uns ist alles Film und Film alles!


Abonniert auch den DFF-Podcast "Filmgeschichte in Objekten", der Einblicke gibt in die Ausstellungen, Archive und Sammlungen des DFF, die reich sind an bekannten und unbekannten Schätzen.
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In der Filmreihe „Kino & Couch“ im Kino des DFF werden in Kooperation mit dem Frankfurter Psychoanalytischen Institut Filme gezeigt und anschließend filmkritisch und psychoanalytisch kommentiert. Von Februar bis Juni 2026 widmet sich die Reihe mit insgesamt acht Filmen dem Thema „das Unaussprechliche“. Soheila Kiani-Dorff arbeitet als psychologische Psychotherapeutin in einer Praxis in Offenbach. Manfred Riepe schreibt, mit einem Schwerpunkt auf psychoanalytische Themen, regelmäßig Film- und Fernsehkritiken für Zeitungen und Magazine. Gemeinsam mit Andreas Beilharz aus dem Kino-Team des DFF sind sie für die Reihe verantwortlich. Im Podcast sprechen sie darüber, welcher Reiz von einer psychoanalytischen Deutung von Film ausgeht und wie in den ausgewählten Werken das Jahresthema „das Unaussprechliche“ Gestalt annimmt. Zur Filmreihe Kino & Couch
Das Festival Africa Alive präsentiert jedes Jahr das Filmschaffen des afrikanischen Kontinents. Vom 29. Januar bis 22. Februar 2026 sind Lang- und Kurzfilme, Spiel- und Dokumentarfilme, Klassiker und aktuelle Werke im Kino des DFF und im Filmforum Höchst zu sehen. Neben aktuellem Filmschaffen stehen dieses Jahr das Werk des malischen Regisseurs Souleymane Cissé, der Sudan und Animationsfilme im Fokus. Über die Schwerpunkte der 32. Festival-Ausgabe spricht Natascha Gikas, die das Kino des DFF leitet und das Filmprogramm des Festivals verantwortet. Mehr Infos: Das Programm im DFF Das vollständige Programm Alle Podcast-Folgen des DFF
Nur noch wenige Tage, bis zum 1. Februar, rückt die Sonderausstellung Entfesselte Bilder sogenannte Plansequenzen – lange, ungeschnittene Kameraaufnahmen – in den Fokus. Kurz vor Schluss der Ausstellung blickt Kurator Michael Kinzer im Podcastgespräch mit Frauke Haß noch mal zurück auf die Ausstellung. Er erläutert die Unterschiede von Plansequenzen im digitalen Zeitalter zu jenen in der analogen Zeit, als Regisseur*innen und Kameraleute noch mit allerlei technischen Tricks arbeiten mussten, um lange Kamerafahrten überhaupt zu ermöglichen. Außerdem kündigt er den Besuch von Magnus Pflüger an, der beim Dreh von Sebastian Schippers Film VICTORIA (DE 2015) Tonmeister  war. Er berichtet am Samstag, 31. Januar, um 20 Uhr von versteckten Mikrofonen, der Gefahr einer ins Bild ragenden Tonangel und weiteren Herausforderungen dieses außergewöhnlichen Drehs. Im Anschluss wird der Film noch einmal gezeigt.
Das Filmarchiv des DFF digitalisiert und restauriert analoge Filme. Einen Einblick in diese wichtige Arbeit gibt jedes Jahr die Reihe „Filmerbe – digital. Film Preservation Weekend“, in der neu digitalisierte Schätze aus dem Filmarchiv präsentiert werden, teils mit Musikbegleitung, Einführungen und Gesprächen. Von Donnerstag, 22., bis Sonntag, 25. Januar 2026, findet die Reihe zum fünften Mal statt. Holger Ziegler (Filmarchiv, DFF) erzählt, wie und warum Filme digitalisiert werden und und welche besonderen Kinoerlebnisse das Publikum am Film Preservation Weekend erwarten. Zur Filmreihe Filmerbe – digital. Film Preservation Weekend
Filmreihe Max Ophüls

Filmreihe Max Ophüls

2026-01-0216:38

Der bereits Ende der 1950er Jahre gestorbene Filmregisseur Max Ophüls - nach dem auch das Festival in Saarbrücken benannt ist - ist bekannt für seine eleganten Plansequenzen; das sind lange ungeschnittene Einstellungen, häufig verbunden mit dynamischen Kamerafahrten. Aus Anlass der noch bis 1. Februar zu sehenden Ausstellung "Entfesselte Bilder", die ebensolche Plansequenzen in den Fokus rückt, zeigt das Kino des DFF im Januar und Februar eine beinahe vollständige Retrospektive des bewunderten Regisseurs, der in Deutschland, Italien, in Holland, Frankreich und den USA drehte - überall gleichermaßen erfolgreich. Kinomitarbeiter Winfried Günther stellt den Regisseur im Podcast-Gespräch mit Frauke Haß vor.
Weimar, weiblich

Weimar, weiblich

2025-12-18--:--

Die Vielzahl weiblicher Filmemacherinnen aus verschiedenen Gewerken, die in den 1920er Jahren sehr aktiv waren und mit der Machtergreifung der Nazis meist von der Bildfläche verschwanden, sind Thema der Publikation WEIMAR WEIBLICH. Filmpionierinnen des Kinos der Moderne (1918 – 1933), die Anfang Januar erscheint. Im aktuellen Podcast stellt Mitherausgeberin und DFF-Kuratorin Daria Berten das Buch vor. Die Publikation ist im Zuge einer Kooperation von DFF, Stiftung Deutsche Kinemathek und Filmuniversität Babelsberg entstanden. 
dok@home ist eine Online-Filmothek für Dokumentarfilme. Projektleiterinnen Samay Claro und Elena Lanzinger (DOK.fest Mün­chen) geben einen Einblick in diese Streamingplattform, die von fünf deutschen Festivals bespielt wird: Sie erzählen von der Entstehung der Filmothek, dem Auswahlprozess der Filme und der gesellschaftlichen Relevanz von Dokumentarfilmen – eine persönliche Filmempfehlung geben die beiden ebenfalls. Podcast-Bild: Filmstill aus RÊVER SOUS LE CAPITALISME (BE 2017. R. Sophie Bruneau)
Mads Mikkelsen zum 60.

Mads Mikkelsen zum 60.

2025-11-2010:31

Er war Drogenhändler, Pfarrer, Alkoholiker, Wikinger, Erzieher oder James Bonds Gegenspieler - der dänische Schauspieler Mads Mikkelsen, der am Samstag, 22. November 2025, 60 Jahre alt wird, ist für seine Vielseitigkeit bekannt. DFF-Kuratorin Stefanie Plappert spricht im Podcast über Mikkelsens ruhiges Schauspiel, das mit minimaler Mimik auskommt und seine Charaktere dennoch unerhört intensiv präsentiert. Beeindruckt haben sie zuallererst seine Rollen in den frühen Filmen von Nicolas Winding Refn.
Das Filmfestival Días de Cine zeigt vom 13. bis 17. November 2025 aktuelle Filme aus lateinamerikanischen Ländern. Auch unter der neuen Festivalleitung von Laura Teixeira bleibt es die Mission des Festivals, die sprachliche und kulturelle Vielfalt Lateinamerikas auf der Leinwand zu präsentieren. Im Podcast stellt Laura Teixeira sich vor und spricht über den neu eingeführten Publikumspreis und sowie einige Programmhighlights der 12. Ausgabe.
Besteht ein Film aus einer einzigen Plansequenz und ist komplett ohne Schnitte entstanden, spricht man auch von einem „One-Shot-Film“. Der erste Film dieser Art war RUSSIAN ARK (RU/DE 2002. R: Alexander Sokurov), gefilmt vom Kameramann und Steadicam-Operateur Tilman Büttner, der am 26. Oktoberim Kino des DFF zu Gast ist. Michael Kinzer, Kurator der Ausstellung Entfesselte Bilder, spricht im Podcast über diesen Meilenstein der jüngeren Filmgeschichte und seine besondere Kameraführung.
Klaus Lemke zum 85.

Klaus Lemke zum 85.

2025-10-0916:54

Am 13. Oktober 2025 wäre der legendäre bundesdeutsche Filmemacher Klaus Lemke 85 Jahre alt geworden. Im Podcastgespräch mit Frauke Haß erinnert Urs Spörri (DFF) an den 2022 gestorbenen Regisseur - an sein Werk, an emotionale Begegnungen mit ihm und an einen Mann mit Macker-Attitüde und sehr großem Herzen. Wir vermissen ihn! 
Bereits vor einigen Jahren haben das DFF und die Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung in Wiesbaden beschlossen, längerfristig enger zusammen zu arbeiten, Gemeinsamkeiten zu entdecken und den Austausch zu pflegen. Etwa als die Murnaustiftung der DFF-Plattform filmportal.de dutzende Filmanfänge der von ihr digitalisierten Filme zur Verfügung stellte. Oder ganz aktuell für die Ausstellung Entfesselte Bilder (noch bis 1. Februar 2026), die sich mit Plansequenzen, also ungeschnittenen Kamerafahrten auseinandersetzt. Für diese stellte die Stiftung dem DFF eine ganze Reihe von Filmausschnitten zur Verfügung, etwa aus den Filmen DER KONGRESS TANZT (DE 1931, R: Eric Charell), DER LETZTE MANN (DE 1924, R: Friedrich Wilhelm Murnau) oder VARIETÉ (DE 1925, R: Ewald André Dupont). Im Podcast-Gespräch mit Frauke Haß erläutert Murnau-Vorstand Christiane von Wahlert das Wesen der Kooperation, schwärmt über die Dynamik von Plansequenzen und setzt als klares Ziel, Hessen als Land des Filmerbes in den Köpfen der Menschen (und der Politik) zu verankern.
Zum 48. Mal zeigt LUCAS – Internationales Festival für junge Filmfans Filme aus aller Welt für junges Publikum. Das vom DFF ausgerichtete Festival spielt sich vom 25. September bis 2. Oktober in vier Kinos in Frankfurt und Offenbach Filme ab. Im Mittelpunkt stehen die Wettbewerbe „Kids“, „Teens“ und „Youngsters“; insgesamt 21 Langfilme sowie 18 Kurzfilme gehen dieses Jahr ins Rennen um die Preise. Katharina Popp, die für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit rund um das LUCAS-Festival verantwortlich ist, spricht im Podcast darüber, was Coming-of-Age-Filme auszeichnet, die jedes Jahr eine wichtige Rolle im Festival-Programm spielen. Sie erläutert, warum diese Filme nicht nur für junges Publikum spannend sind und stellt einige Highlights und Filmgäste der diesjährigen Ausgabe vor. Alle Infos zum Festival-Programm: lucas-filmfestival.de
Plansequenzen, lange ungeschnittene Kameraeinstellungen, oft mit sehr dynamischen Kamerabewegungen, sind das Thema der aktuellen DFF-Ausstellung Entfesselte Bilder (noch bis 1. Februar 2026). Doch die Ausstellung thematisiert auch wesentliche ruhigere Einstellungssequenzen, bei der die Kamera kaum in Bewegung ist, oder nur ganz subtil. Dieses Slow Cinema ist das Thema dieses Podcasts. Ausstellungskurator Michael Kinzer erläutert im Gespräch mit Frauke Haß, was das Slow Cinema ausmacht, was ihn daran fasziniert und welche Regisseur*innen sich mit Slow Cinema einen Namen gemacht haben, etwa Chantal Akerman, Theo Angelopoulos, Jafar Panahi oder Lav Díaz. 
THE PAST IS NOT ANOTHER COUNTRY: Archive anders machen heißt ein Projekt, das das DFF zusammen mit dem SINEMA TRANSTOPIA in Berlin, zunächst zwei Jahre lang organisiert. Im Podcastgespräch mit Frauke Haß stellen es Can Sungu vom SINEMA TRANSTOPIA sowie Björn Schmitt und Mai Nguyen (beide DFF) vor. Ziel des Projekt ist es unter anderem, deutsches Kino, das bisher nicht im Fokus der Filmarchive liegt, zu entdecken, zu ergründen, vorzustellen und zu kontextualisieren; und zwar Kino, das von migrantisch geprägten Communities in Deutschland gemacht wurde, aber bisher – z.B. von Filmförderinstitutionen, aber eben auch von Archiven -  nicht wirklich als deutsches Kino betrachtet wird. Zum anderen geht es aber auch um Filme, die den Bogen in zwei Länder spannen, etwa von Deutschland nach Iran oder in die Türkei oder umgekehrt.
Vom 20. bis 24. August 2025 lädt die 11. Ausgabe des Festivals Terza Visione wieder zu einem Ausflug ins italienische Genrekino, insbesondere der 1950er bis 80er Jahre, ein. Andreas Beilharz (Kino-Team, DFF), der das Festival verantwortet, erzählt, was diese Jahrzehnte im italienischen Kino so besonders macht, welche Highlights die Kinobesucher*innen im diesjährigen Programm erwarten und welche Herausforderungen sich das Team bei der Beschaffung der 35mm-Filmkopien gegenübersah. Mehr zum Festival: Terza Visione – 11. Festival des italienischen Genrefilms - DFF.FILM
Geschichten mit der Kamera erzählen, Emotionen mit Bildern vermitteln, das stand für den legendären Kameramann Michael Ballhaus immer im Fokus. Berühmt war der 2017 gestorbene Ballhaus für seine immer wieder genutzte - und oft kopierte - 360-Grad-Kamerafahrt, den sogenannten Ballhaus-Kreisel, den er erstmals in Rainer Werner Fassbinders MARTHA (BRD 1974) ausprobierte. Ganz generell war er ein Meister der Plansequenz; Kultstatus hat die lange Kamerafahrt durch den Hintereingang des Copacabana-Clubs in Martin Scorseses GOOD FELLAS (US 1990). Aus Anlass von Ballhaus' 90. Geburtstag am 5. August schildert Michael Kinzer, Kurator der Ausstellung "Entfesselte Bilder" (noch bis 1. Februar 2026), im Podcastgespräch mit Frauke Haß, was ihn an der Kameraarbeit von Michael Ballhaus, der in Deutschland wie in den USA mit unzähligen Regiegrößen zusammengearbeitet hat, so fasziniert.
Jeanpaul Goergen ist Autor, Filmhistoriker und Kurator von Filmprogrammen. Das deutsche Filmerbe ist einer seiner Schwerpunkte. Auf filmportal.de, der vom DFF betriebenen zentralen Plattform für den deutschen Film, veröffentlicht er seit vielen Jahren ehrenamtlich Beiträge. Bei einem Besuch in den Wiesbadener Archiven hat DFF-Redaktionspraktikant Jan Wilewald Jeanpaul Goergen getroffen und mit ihm über seine Arbeit gesprochen.
Für ihn ist der Regisseur Brian De Palma vor allem "ein großer Stilist", aber auch Meister der Montage wie der Plansequenz. Michael Kinzer, Kurator der Ausstellung "Entfesselte Bilder" (noch bis 1. Februar 2026) erzählt im Podcastgespräch mit Frauke Haß, was ihn an De Palma fasziniert und spricht über dessen herausragende Filme, die jetzt im Juli und August in einer Retrospektive im Kino des DFF zu sehen sind.
Filme, die in einem Rutsch gedreht wurden, ohne einen einzigen Schnitt also, gibt es zunehmend seit der Einführung der Digitalkamera um 2000. Erst seitdem ist es überhaupt möglich, solche Projekte zu denken, da es nicht mehr nötig ist, während des Drehs alle elf bis zwölf Minuten die Filmrolle zu wechseln. Im Podcastgespräch mit Frauke Haß erläutert Michael Kinzer, Kurator der Ausstellung "Entfesselte Bilder" (noch bis 1. Februar 2026), warum Filmschaffende solche aufwändigen Dreharbeiten überhaupt angehen. Ein Ziel ist dabei immer, den Rausch eines Films zu erzeugen, der "in einem Atemzug" gedreht zu sein scheint.
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