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Hör Dich sicher!

Author: Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG)

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Der Arbeitsschutz-Podcast informiert regelmäßig über die neuesten Entwicklungen rund um die Sicherheit im beruflichen Umfeld. Von der Prävention über Schulungen und Kurse bis hin zur Gefährdungsanalyse und konkreten Vorsorgeplanung kümmert sich die VBG um ihre Kunden. Wir klären auch Fragen zu aktuellen Problemen wie zum Beispiel zur Corona-Krise. Was ist Pandemie-Plan, wie funktioniert Hygiene, was muss ich bei der Arbeit zu Hause beachten? Zu diesen und vielen weiteren Fragen geben kompetente Ansprechpartner die richtigen Antworten und sorgen für Rechtssicherheit und Klarheit.
58 Episodes
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In dieser Folge spricht Markus Raupach mit Uwe Klaass, dem Leiter der AMS-Begutachtungsstelle der VBG, über das Angebot „Arbeitsschutz mit System“ (AMS). Gemeinsam beleuchten sie, wie Unternehmen durch strukturierte und gelebte Arbeitsschutzprozesse nicht nur Rechtssicherheit gewinnen, sondern auch Effizienz, Motivation und Qualität steigern können. Uwe Klaass gibt praxisnahe Einblicke in den Begutachtungsprozess, schildert Herausforderungen bei der Umsetzung und erläutert, warum AMS für nahezu jede Branche sinnvoll ist. Eine informative Folge für alle, die Arbeitsschutz strategisch angehen wollen.
In unserem Podcast Hör dich sicher informieren wir heute über Defibrillatoren. Unser Interviewpartner Jochen Taubken, Mitglied im Fachbereich Erste Hilfe der DGUV, erklärt uns den Einsatz von Automatisierten Externen Defibrillatoren (AED) und spricht auch deren Nutzen für Unternehmen an. Wir diskutieren die Bedeutung von AEDs bei der Ersten Hilfe, ihre Integration in betriebliche Notfallkonzepte und wie sie die Überlebenschancen bei plötzlichem Herzstillstand erhöhen können. Zudem geben wir praktische Tipps zur Implementierung von AEDs im Betrieb und zur Schulung von Mitarbeitenden.
Die Teillegalisierung von Cannabis sorgt für viele Diskussionen – doch was bedeutet das eigentlich für den Arbeitsplatz? In dieser Folge sprechen Dr. Martina Hamacher (BGN) und Dr. Tim Janowitz (VBG) über die rechtlichen Rahmenbedingungen und die Auswirkungen auf Unternehmen und Beschäftigte, zum Beispiel: Wie erkennen Führungskräfte, ob eine Person unter Cannabiseinfluss steht? Welche Maßnahmen müssen sie ergreifen, wenn ein Verdacht besteht? Zudem beleuchten unsere Experten die Herausforderungen für Betriebe und geben wertvolle Tipps zur Suchtprävention und zur Einführung betrieblicher Regeln.
Umfassende Betriebliche Gesundheitsmanagementsysteme existieren oft in großen Unternehmen. Doch wie sieht das in kleineren Betrieben aus? Diese stehen vor spezifischen Herausforderungen, die aber auch Chancen bieten. So war es bei dem IT-Unternehmen ambarics software & consulting. Franziska Gundermann – Ansprechperson für „Gesundheit mit System (GMS)“ von der VBG und Andrea Korch - die Feelgood Managerin des Unternehmens - lassen uns in diesem Podcast am Prozess teilhaben, wie man die Gesundheit der Mitarbeitenden gerade auch in kleinen Betrieben engagiert fördern kann und wie die VBG dabei unterstützt. Hören sie einfach mal rein….
Burnout wird von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in der Internationalen statistischen Klassifikation der Krankheiten und verwandten Gesundheitsprobleme (ICD-11) in Zusammenhang mit chronischem Stress am Arbeitsplatz gebracht. In der Woche der psychischen Gesundheit hat Jasmine Kix von der VBG zum Burnout-Syndrom aus Sicht des Arbeitsschutzes referiert, Sie thematisiert unter anderem Symptome, arbeitsbedingte Risikofaktoren, Präventionsmöglichkeiten und die Frage, ob Burnout denn eine Berufskrankheit sein könnte. Wir werfen einen Blick zurück auf die Veranstaltung und sprechen mit Jasmine Kix über ihren Vortrag.
Im zweiten Teil der Folge gehen die Experten auf individuelle Leistungsvoraussetzungen der einzelnen Mitarbeitenden ein und geben Einblicke in die Erholungsforschung. Außerdem diskutieren sie über Erste-Hilfe-Schulungen für die psychische Gesundheit und die Rolle der Führungskräfte, die eine Resilienz im Team fördern sollten. Abschließend zeigen Nicole Deci und Andreas Krause weitere Maßnahmen auf die an der Organisationskultur ansetzen. Um dem Phänomen Selbstgefährdung in hybriden Zeiten entgegenzuwirken sollte man beispielsweise den Umgang mit Überstunden thematisieren oder das Abbauen von Konkurrenzdruck in bzw. zwischen verschiedenen Teams durch veränderte Prozessabläufe fördern.
In unserem zweiteiligen Podcast unterhalten sich Prof. Dr. Andreas Krause von der FH Nordwestschweiz und Dr. Nicole Deci von der VBG mit Markus Raupach über das Thema Selbstgefährdung in hybriden Zeiten. Im ersten Teil ergründen sie die Frage wo selbstgefährdendes Verhalten beginnt und ab wann Auswirkungen auf die Gesundheit zu erwarten sind. Beispielsweise sprechen sie über die Extrameile, die Mitarbeiter für die Arbeit gehen, über den Druck Kennzahlen zu erreichen und darüber sich und die eigene Stelle zu legitimieren. Nach dieser allgemeinen Klärung wird der Fokus auf die Herausforderung in hybriden Zeiten gelegt. Unter anderem geht es hierbei um das Thema Führen auf Distanz, Erreichbarkeitserwartungen im Team, Präsentismus und die Unternehmenskultur. Am Ende des ersten Teils werden Tools zur Selbsteinschätzung vorgestellt. Der zweite Teil des Podcast erscheint am 30.04.2024.
Moderne Arbeitsformen fordern neben räumlicher und zeitlicher Flexibilität mehr Eigenverantwortung von Beschäftigten. Welche Rolle spielt dabei die individuelle Gesundheitskompetenz und was können Unternehmen tun, um diese zu fördern? Kathrin Schmidt und Ines Kohl, Arbeitspsychologinnen der VBG, schauen gemeinsam auf notwendige Rahmenbedingungen und Gestaltungsmöglichkeiten. Zahlreiche Definitionen für den Begriff Gesundheitskompetenz werden angesprochen. Doch was ist wirklich wichtig für die Handlungskompetenz der Mitarbeitenden, um in unterschiedlichen Situationen Entscheidungen zu treffen und sich so zu verhalten, dass es auf das persönliche Konto „Sicherheit und Gesundheit“ einzahlt.
Diversity bedeutet Vielfalt von Menschen und Lebensformen und zielt auf deren Gleichbehandlung. Dafür müssen Unternehmen natürlich aktiv was tun, bekommen aber auch motivierte und engagierte Beschäftigte, die sich mit dem Unternehmen identifizieren.
Sie investieren in unfallverhütende und gesundheitserhaltende Maßnahmen? Sehr gut, denn als Zeitarbeitsunternehmen haben Sie unter bestimmten Voraussetzungen die Möglichkeit eine Prämie zu erhalten. Kerstin Weber-Khodja, Leiterin des Sachgebiets Anreizsysteme in der VBG, erläutert das Prämienverfahren der VBG in dieser Folge genauer und geht außerdem auf die spezifischen prämierbaren Maßnahmen für die Branche Zeitarbeit ein.
Hören Sie in dieser Podcast-Folge, warum es sich lohnt, in eine gute Zusammenarbeit zwischen den Sozialversicherungsträgern zu investieren. Im Interview spricht Violetta Heemeyer (DGUV) mit Tobias Belz (VBG) über seine Erfahrungen bei der Zusammenarbeit im Betrieb mit anderen Sozialversicherungsträgern, wie den Krankenkassen und den Rentenversicherungsträgern. Zum Beispiel geht es um diese Fragen: • Wie ergänzen sich die Präventions- und Gesundheitsförderungsangebote der Kranken-, Unfall- und Rentenversicherung? • Welchen Mehrwert hat es für die Beratung, wenn man die jeweils anderen Unterstützungsangebote kennt? • Wie profitieren die Unternehmen von diesen Angeboten? Er berichtet von gemeinsamen Projekten, von Möglichkeiten zur Vernetzung in der Region, von Erfolgsfaktoren für gute Kooperation, aber auch von Hürden, die es abzubauen gilt. Dieses Interview entstand in einem Projekt der Initiative Gesundheit und Arbeit, kurz: iga. Das Projekt stellt Ansätze vor, wie die Träger der Unfall-, Kranken- und Rentenversicherung in der Präventionsberatung gemeinsam unterstützen können.
In dieser Folge müssen wir über die Unterweisung im Arbeitsschutz sprechen! Langweilig? Bevor Sie direkt wieder ausschalten: Sie als unsere Hörer erfahren von unseren heutigen Experten der VBG - Eva Trojek und Andreas Zimmerer - wie eine Unterweisung rechtssicher UND spannend durchgeführt werden kann. Viel Spaß beim Hören.
Dr. Ines Buchholz und Myriam Buske erklären uns den Teilhabepreis der VBG. Was bedeutet Teilhabe überhaupt? Wieso vergibt die VBG diesen Preis? Im Interview beantworten die beiden Reha-Expertinnen der VBG viele Fragen rund um diesen Preis. Welche Kriterien sind ausschlaggebend, wer kann sich bewerben und was gibt es zu gewinnen? Hierzu erhalten wir Antworten und wertvolle Tipps. Im zweiten Teil des Podcast lernen Sie zwei Gewinner des Preises 2021 kennen, die herausragend zur gelungenen Teilhabe beigetragen haben. Haben Sie auch gute Beispiele für Teilhabe nach einem Unfall? Dann bewerben Sie sich jetzt!
Haben Sie schon einmal etwas von „zoom fatigue“ gehört? Dieses Phänomen und vieles mehr wird Ihnen in dieser Folge von unserer heutigen Expertin erläutert. Annika Piecha (Arbeits- und Organisationspsychologin der VBG) ist Expertin in dem Thema „Informationsüberlastung bei der Arbeit mit digitalen Informations- und Kommunikationsmedien“. Sie schafft es in dem Beitrag präzise und anschaulich die Merkmale, mögliche Ursachen und auch präventive Maßnahmen zu benennen und erläutern. Durch ihre Beispiele aus der Praxis wird deutlich wie aktuell, hochbrisant und allgegenwärtig das Thema ist. Befragungen zeigen, dass sich eine steigende Anzahl von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern durch ihre digitalen Arbeitsmittel und Kommunikationsmittel überfordert bzw. negativ beansprucht fühlen. Wenn Sie wissen möchten, was sie selbst als Mitarbeitender oder auch als Führungskraft dagegen tun können, hören Sie rein.
Cem Aydin (Referent Risikomanagement der VBG) referiert über den Einsatz von Reifegrad-Modellen bei der Einordnung von Unternehmen bezüglich der digitalen Transformierung. Er verdeutlicht präzise sowie mit praktischen Beispielen untermalt den Sinn und Nutzen von Reifegrad-Modellen. Anhand des eigenentwickelten Würfels beschreibt Herr Aydin die verschiedenen Dimensionen der digitalen Transformation. Im digitalen Transformationsprozess geht es um mehr als z.B. den Einsatz von Informationstechnologien, da Ziel eine ganzheitliche Betrachtungsweise des Transformationsprozesses ist. Der Würfel dient dabei als „Werkzeug“ um die individuelle digitale Unternehmensreife besser abbilden zu können und den digitalen Ist-Zustand eines Unternehmens zu verbildlichen. Direkt im Anschluss gibt es noch Tipps für die Erstellung von Checklisten zur Erhebung der digitalen Reife eines Unternehmens.
Unsere heutige Folge hält den Focus auf ein Thema, das sich vielleicht erst im zweiten Augenblick mit der gesetzlichen Unfallversicherung in Verbindungen bringen lässt – Aggression und Gewalt im Kundenkontakt. Tobias Belz, Leiter des DGUV – Sachgebiets Beschäftigungsfähigkeit sowie Koordinator des Präventionsfeld Gesundheit mit System der VBG, ist unser heutiger Experte. Das Aachener Modell, mit seinen vier Stufen der Gewaltausprägung, dienst als wissenschaftliches Erklärungsmodell und macht deutlich wo Gewalt beginnt und in welchen Formen und Ausprägungen es auftreten kann. In ihrem Unternehmen kann es als Hilfsmittel dienen um die Ist-Situation zu analysieren und unternehmensinterne Grenzen zu definieren. Herr Belz verdeutlicht an Beispielen aus der Praxis, dass es Branchen gibt, in denen es häufiger zu Gewaltvorfällen kommt. Weiter werden präventive Handlungsempfehlungen vorgestellt und ein Einblick über die Vielzahl von Maßnahmen gegeben.
Christian Pangert von der VBG und Dr. Annette Gebauer sprechen über Chancen von Regeln. Was wären wir ohne Regeln? Wie sinnvoll ist es Spielräume auszunutzen? Wie können dadurch Präventionsprozesse positiv beeinflusst werden? Müssen Regeln immer einen negativen Touch haben? Frau Gebauer setzt sich als systemische Organisationsberaterin schon lange mit diesen Fragen auseinander. Im Gespräch wird deutlich: Regeln haben viele Vorteile und informelle Regelauslegungen hat etwas Hochfunktionelles. Das Resümee am Ende: Regeln sind wichtig und bieten große Chancen. Wenn sie eine normative Spannbreite haben, können dadurch Veränderungsprozesse angestoßen werden. Mit praktischen Tipps für die Zuhörenden für eine verbesserte Fehlerkultur. Vielleicht nutzen sie in Zukunft Fehler als Chance Neues zu entwickeln!
In unser heutigen Folge tauschen sich Katrin Degenhardt (freiberufliche Moderatorin) und Dr. Jens Petersen (Leitung Arbeitsmedizin) im Rahmen des Forums der Branche Sicherungsdienstleistung darüber aus, welche Rolle der Unternehmer / die Unternehmerin bei der Bekämpfung der Pandemie einnehmen kann. Grundsätzlich ist festzuhalten, dass die neuen Regeln der novellierten Arbeitsschutzverordnung in die betrieblichen Abläufe zu integrieren sind. Als Arbeitsgrundlage dafür wird, wie auch in der Vergangenheit, die Gefährdungsbeurteilung genutzt. Im Mittelpunkt der Überlegungen rund um die Corona-Schutzmaßnahmen steht die Gesundheit und Sicherheit der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Aktuelle Entscheidungen, die in den Unternehmen getroffen werden, sind z.B. das Umsetzen der 2-G oder 3-G Regelung. Auch wurden die Arbeitgeber/Arbeitgeberinnen im Zuge der Novellierung direkt angesprochen. Es geht darum, die Impfbereitschaft der Beschäftigten im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu stärken. Möglichkeiten dafür könnten z.B. eine Freistellung von der Arbeit sein, um den Impftermin wahrzunehmen oder auch Informationsmaterialien rund um die Corona-Schutzimpfung zur Verfügung zu stellen. Abschließend erläutert Herr Dr. Petersen, inwiefern Corona als Arbeitsunfall bzw. Berufskrankheit angezeigt und auch anerkannt werden kann.
In der aktuellen Folge berichten Romy Krug und Melanie Göllner der VBG über die Heterogenität der Unternehmen der beruflichen Bildung und über die psychischen Belastungen sowie der positiven wie negativen psychischen Auswirkungen. Für den Hörer überraschend sind dabei die Vielseitigkeit der Branche sowie die hohe Anzahl der versicherten Unternehmen mit ihren Beschäftigten. Außerdem wird deutlich, dass der Begriff psychische Belastungen in dem Kontext bzw.in dem wissenschaftlichen Bereich der Arbeitspsychologie als neutral gewertet wird, nicht wie alltagssprachliche mit negativer Wertung. Maria Klotz des IAG der DGUV stellt anschließend Ergebnisse der durchgeführten Studie vor und erklärt präzise den Aufbau der qualitativen Untersuchung. Matthias Sopp (Geschäftsbereichsleiter der Handwerkskammer der Pfalz) kann von der praktischen Umsetzung berichten. Er war involviert bei der Erhebung der psychischen Belastungen. Bei einer anonymen Befragung der Mitarbeiter über das Intranet, gab es – mit über 80% - eine erhebliche Beteiligung der Mitarbeiter. Relevante Ressourcen und Stressoren wurden bestimmt. In einem darauffolgenden Workshop wurden passende Maßnahmen abgeleitet. Aus dem Kollegium gibt es positives Feedback und eine systematische Erhebung der Ergebnisse wird folgen.
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