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Author: NZZ

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Täglich erzählen NZZ-Korrespondentinnen und Redaktoren, was sie bewegt: Geschichten aus der ganzen Welt inklusive fundierter Analyse aus dem Hause NZZ, in rund 15 Minuten erzählt. Das ist «NZZ Akzent» – täglich ein Stück Welt.

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Jerome Powell hat einen der verantwortungsvollsten Jobs der Welt: Er ist Chef der US-Notenbank. Seit acht Jahren sitzt Powell an der Spitze jenes Gremiums, welches die Geldpolitik der grössten Volkswirtschaft der Welt verantwortet. Doch mit der Beziehung zum Präsidenten hadert es. Seit Jahren muss sich Powell anhören, wie Donald Trump seine Entscheidungen kritisiert und ihn persönlich beleidigt. Jetzt geht Powell in die Offensive – und kritisiert Trump öffentlich. USA-Korrespondent André Müller erklärt, was dieser Streit für das amerikanische FED bedeutet. Es geht um die Unabhängigkeit der wichtigsten Notenbank der Welt, um Wahlkampfinteressen und darum, was passiert, wenn Regierungen direkten Einfluss auf den Leitzins nehmen – von Inflation bis zur Ansteckung anderer Wirtschaftsräume. Heutiger Gast: USA-Wirtschaftskorrespondent Host: Alice Grosjean Andrés Kommentar zum Statement von Jerome Powell könnt ihr [hier nachlesen](https://www.nzz.ch/meinung/der-us-notenbankchef-laesst-sich-von-trump-nicht-einschuechtern-gut-so-ld.1919826). Einen Überblick über die Ereignisse von letzter Woche [findet ihr hier](https://www.nzz.ch/wirtschaft/drohende-anklage-powell-spricht-von-einschuechterungsversuch-ld.1919751). Das Baustellen-Video könnt ihr [auf Youtube anschauen](https://youtu.be/JJu03CUfPFI?si=jtGGCgol7FT5UT04).
Bauern kippen Kartoffeln auf den Grand Place in Brüssel, Traktoren blockieren Autobahnen in Spanien und Frankreichs Landwirte gehen auf die Barrikaden. Der Grund: das Mercosur-Abkommen. Mercosur steht für "Mercado Común del Sur", ein Freihandelsabkommen zwischen der EU und vier südamerikanischen Staaten. Nach 25 Jahren Verhandlungen steht der Vertrag kurz vor der Unterzeichnung – und sorgt für heftige Kontroversen. In dieser Episode erklärt NZZ-Brüssel-Korrespondent Daniel Imwinkelried, warum viele europäische Bauern massive Konkurrenz fürchten und weshalb besonders Frankreich so vehement Widerstand leistet. Gleichzeitig zeigt er auf, warum das Abkommen für die EU von grosser strategischer Bedeutung ist. Bei nächsten Abkommen sind deshalb weitere Konflikte vorprogrammiert. Gast: Daniel Imwinkelried, Brüssel-Korrespondent Host: Antonia Moser Daniels Analyse kannst du auch nachlesen, in der [NZZ](https://www.nzz.ch/wirtschaft/eu-einigung-weg-fuer-mercosur-handelsabkommen-ist-frei-ld.1919533). Und ein Probeabo dazu findest du [hier](https://abo.nzz.ch/25085842-2/).
Olexi Jukow fährt dorthin, wo andere fliehen. Mit Helm, Schutzweste und einem alten Pick-up sucht er im Donbass nach Kriegstoten – ukrainischen wie russischen. Seine Aufgabe: Leichen bergen, identifizieren und den Angehörigen Gewissheit geben. Auch dann, wenn nur noch Knochen übrig sind. Und auch dann, wenn er und sein Team von Freiwilligen ständig Gefahr laufen, von Minen oder Drohnen überrascht zu werden. NZZ-Reporterin Katharina Bracher hat Olexi und seine Organisation "Platsdarm", zu deutsch Brückenkopf, auf einer Bergungsmission begleitet. Sie erzählt, warum Olexi diese schwierige Aufgabe übernimmt und warum nicht alle Ukrainer verstehen, dass Olexi auch russische Kriegstote birgt. Gast: Katharina Bracher, NZZ-Reporterin Host: Simon Schaffer Katharinas Reportage findest du auch in der [NZZ](https://www.nzz.ch/gesellschaft/da-liegt-ein-fuss-im-feld-ein-ukrainer-riskiert-sein-leben-fuer-den-toten-feind-ld.1915990). Falls du noch kein Abo hast, empfehlen wir dir das dreimonatige [Probe-Abo](https://abo.nzz.ch/25077808-2/).
Yaakov Barchaim ist ultraorthodoxer Jude – und hat dennoch freiwillig in der israelischen Armee gedient. Für viele in seinem Umfeld ist das ein Tabubruch. Denn strenggläubige Juden sind weitgehend vom Militärdienst befreit. Was einst eine Ausnahme für wenige war, betrifft heute Hunderttausende. Spätestens seit dem Gaza-Krieg ist daraus einer der grössten gesellschaftlichen Konflikte Israels geworden. In dieser Folge NZZ Akzent erfährst du, weshalb die grosse Mehrheit der ultraorthodoxen Juden den Militärdienst strikt ablehnt. Gast: Rewert Hoffer, Israel-Korrespondent Host: Nadine Landert Rewerts Reportage findest du auch in der [NZZ](https://www.nzz.ch/international/israel-nur-eine-kleine-minderheit-der-ultraorthodoxen-will-zur-armee-ld.1911833). Und das Probe-Abo für die NZZ gibt es [hier](https://abo.nzz.ch/25077808-2/).
Die USA verhafteten den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro – und seine Ehefrau Cilia Flores. Sie war seine treue First Lady und zeigte sich auf Social Media stets an Maduros Seite, tanzte mit ihm, brachte ihm Kaffee. Dabei geht ihre politische Karriere schon weiter zurück als die ihres Mannes. Die Juristin holte den Vorgänger Maduros, Hugo Chávez, aus dem Gefängnis. Sie half ihm bei Reformen, mit denen er seine Macht ausbaute. Nun wird ihr in den USA der Prozess gemacht, unter anderem auch wegen Drogenhandels. Gast: Alexander Busch, Südamerika-Korrespondent Host: Antonia Moser Das Porträt von [Cilia Flores](https://www.nzz.ch/international/die-sphinx-an-der-seite-maduros-wer-ist-cilia-flores-ld.1918993) (und auch sonst einiges über Venezuela) dazu kannst du in der NZZ nachlesen. Was die Verhaftung von Maduro und Flores für die Geopolitik bedeutet, das analysiert der [Podcast NZZ Geopolitik](https://www.nzz.ch/podcast/venezuela-die-festnahme-maduros-alarmiert-lateinamerika-und-staerkt-chinas-strategie-im-geopolitischen-schachspiel-ld.1918933). Und falls du noch kein Abo hast - [hier ](https://abo.nzz.ch/25077808-2/)findest du das Probe-Abo zum Testen.
In Iran gehen wieder Menschen auf die Strasse und protestieren gegen das Regime. Auslöser dafür ist die miserable Wirtschaftslage. Die Währung ist ins Bodenlose abgesackt, die Preise sind gestiegen. Andererseits ist Iran aussenpolitisch unter Druck. Die regionalen Verbündeten sind geschwächt, Israel und die USA haben das Land militärisch gedemütigt. Die Verhaftung des venezolanischen Präsidenten Maduro sei dabei ein zusätzlicher Schock gewesen, sagt Nahostkorrespondent Daniel Böhm. Doch reicht das, um das Regime in die Knie zu zwingen? Denn bis jetzt konnte sich das Regime in Krisen immer an der Macht halten. Gast: Daniel Böhm, Nahostkorrespondent der NZZ Host: Antonia Moser Die Analyse dazu kannst du in der [NZZ ](https://www.nzz.ch/international/iran-proteste-weiten-sich-aus-tausende-auf-den-strassen-20-tote-ld.1918863?ga=1&kid=nl165&mktcid=nled&mktcval=165&utm_medium=EMAIL&utm_source=MoEngage)nachlesen. Und falls du noch kein Abo hast - [hier ](https://abo.nzz.ch/25077808-2/)findest du das Probe-Abo zum Testen.
Nach dem verheerenden Brand in Crans-Montana in der Silvesternacht trauert die Schweiz um 40 Tote und bangt um mehr als 100 Verletzte. Wie konnte es zu dieser Katastrophe kommen – und wer trägt die Verantwortung? Das hat die Gemeinde Crans-Montana mit weiteren Offiziellen am Dienstag in einer Pressekonferenz zu erklären versucht. NZZ-Westschweiz-Korrespondent Matthias Sander war vor Ort und ordnet ein, wie Behörden und Gemeinde mit dem Unglück umgehen. Dabei geht es um mögliche Versäumnisse beim Brandschutz, ausgebliebene Kontrollen, widersprüchliche Aussagen an Pressekonferenzen und die Kritik an laschen Vorschriften. Matthias erklärt, warum das Vertrauen in die lokalen Behörden erschüttert ist, welche politischen und juristischen Konsequenzen drohen – und weshalb der Fall Crans-Montana über das Wallis hinaus Bedeutung hat. Gast: Matthias Sander, Westschweiz-Korrespondent der NZZ Host: Simon Schaffer Matthias hat in der NZZ mehrere Artikel und Kommentare zum Brand in Crans-Montana geschrieben. All seine Artikel findest du [hier](https://www.nzz.ch/impressum/matthias-sander-ld.1287966). Und falls du noch kein Abo hast - hier findest du das Probe-Abo zum Testen.
Leere Spielplätze, geschlossene Kinderwagen mit Hunden statt Babys: Südkorea steckt in einer beispiellosen demografischen Krise. Mit der niedrigsten Geburtenrate der Welt ist das Land zum Extremfall eines globalen Trends geworden. Experten warnen vor massiven wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen – von verwaisten Dörfern über kollabierende Sozialsysteme bis hin zu einer zunehmenden Einsamkeit älterer Menschen. NZZ-Reporterin Katharina Bracher hat in Südkorea Paare und Experten getroffen. Sie erklären, warum finanzielle Anreize bislang kaum wirken, welche Rolle Arbeitskultur, Bildungssystem und Geschlechterrollen spielen – und warum sich viele junge Paare ganz bewusst gegen Kinder entscheiden. Gast: Katharina Bracher, NZZ-Reporterin Host: Sarah Ziegler Katharinas Reportage aus Südkorea mit spannenden Grafiken findest du bei der [NZZ](https://www.nzz.ch/wochenende/gesellschaft/suedkorea-kaempft-gegen-das-aussterben-seines-volkes-der-rest-der-welt-hat-dasselbe-problem-ld.1902782). Lust auf mehr? Teste die NZZ mit dem [Probeabo](https://abo.nzz.ch/25077808-2/).
Wie sieht der IS heute aus und welche Gefahr geht von ihm aus? Ob in Australien, Nigeria oder in Europa: Terroranschläge auf der ganzen Welt werden immer noch mit dem Islamischen Staat in Verbindung gebracht. Die Grupierung hat sich gewandelt: Zwar ist der IS heute militärisch weitgehend besiegt, doch die radikale Ideologie hat überlebt. So bekannten sich zum Beispiel die Attentäter zum IS, die in Sydney im Dezember einen Anschlag auf ein jüdisches Fest verübt und 15 Menschen getötet hatten. Islamistische Gruppierungen in Afrika identifizieren sich ebenfalls mit der radikalen IS-Ideologie. Auch in Europa sympathisieren immer noch viele so genannte Einzeltäter damit. Der Nahostexperte Richard C. Schneider erklärt, wie die Strukturen des IS heute aussehen. Heutiger Gast: Richard C. Schneider, Nahost-Experte Host: Alice Grosjean Die Analyse von Richard könnt ihr [hier in der NZZ nachlesen](https://www.nzz.ch/international/der-is-bleibt-gefaehrlich-neue-strukturen-alte-ideologie-ld.1917160). Zur Aktion für ein NZZ-Probeabo geht's [hier entlang](https://abo.nzz.ch/25076874_033226-2/?utm_source=google&utm_medium=paid&utm_campaign=2509_aufregend&utm_content=display&gad_source=1&gad_campaignid=16986380079&gbraid=0AAAAAD5Qrmmacgv6UdWxNRxGWi2RegHEu).
Nicolás Maduro ist nicht mehr der Präsident Venezuelas. In einer nächtlichen US-Militäroperation wurde er am Wochenende festgenommen und nach New York gebracht. Dort soll ihm der Prozess gemacht werden. Unter anderem wird ihm Beteiligung am Drogen-Terrorismus vorgeworfen. US-Präsident Donald Trump feiert den Einsatz als Erfolg und kündigt an, die USA würden Venezuela vorerst kontrollieren. Lateinamerika-Korrespondent Alexander Busch konnte mit Menschen in Venezuela darüber sprechen, wie es ihnen gerade geht und was sie sich erhoffen. Mit Host Marlen Oehler diskutiert er ausserdem die Rolle der Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez, die Schwäche der Opposition, Trumps wirtschaftliche Interessen an Venezuelas Öl und die Auswirkungen des Machtwechsels auf die gesamte Region. Gast: Alexander Busch, Lateinamerika-Korrespondent Host: Marlen Oehler Alexanders Analyse findest du auch in der [NZZ](https://www.nzz.ch/international/mit-maduros-abgang-entsteht-ein-machtvakuum-wer-es-fuellen-wird-ist-unklar-ld.1918697). Und überhaupt: Das Team der NZZ hält dich über die Entwicklungen rund um Venezuela auf dem Laufenden - mit Live-Ticker, Analysen und Hintergrund. Teste es aus mit dem [Probeabo](https://abo.nzz.ch/25077808-2/).
Christian ist erneut inhaftiert – diesmal offiziell, in einem libyschen Abschiebelager. Dort gibt es für ihn nun zwei Möglichkeiten: Entweder, er stimmt seiner Abschiebung in seine Heimat Nigeria zu. Oder er bleibt dort, bis jemand Kaution für ihn zahlt. Journalist Alex muss sich entscheiden: Hilft er Christian nochmal? Oder sollte der einfach seiner Abschiebung zustimmen? Anders als bei den libyschen Menschenhändlern ist Christian hier erstmal nicht in akuter Lebensgefahr. In Nigeria trifft Alex endlich auch Christians Bruder Chukwuka und erfährt mehr über die Kindheit der beiden, familiäre Gewalt und gescheiterte Ausreisepläne. Anhand all dieser Infos müssen Alex und das Podcast-Team entscheiden, ob sie weiter das korrupte libysche System unterstützen wollen, indem sie Christian freikaufen. Doch dann ändert sich die Situation. In fünf Folgen erzählt "250 Dollar" die Geschichte von Christian, der die Armut und Gewalt in seiner Heimat Nigeria hinter sich lassen will und von Europa träumt. Doch seine Reise endet abrupt in den Fängen libyscher Menschenhändler. Sein Kumpel, NZZ-Reporter Alex, steht auf einmal vor der Frage, ob und wie er Christian helfen kann. Host: Alex Spoerndli, NZZ-Reporter und Dokumentarfilmer In der NZZ hat Alex aufgeschrieben, wie das[ illegale Kautionssystem](https://www.nzz.ch/international/illegale-kautionen-das-geschaeft-mit-europas-grenzschutz-ld.1917243) in Libyen funktioniert. Diese Geschichte und den gesamten digitalen Content der NZZ kannst du dir mit einem [Probeabo ](https://abo.nzz.ch/25076874_033226-2/?utm_source=google&utm_medium=paid&utm_campaign=2509_aufregend&utm_content=display&gad_source=1&gad_campaignid=16986380079&gbraid=0AAAAAD5QrmmOFoXOH5RU5u49-EbQZCkUq&gclid=CjwKCAiA9aPKBhBhEiwAyz82J7xCLgys8VNpDSJe6S6GVuQPx8CXOPCg3KK9_p51d9m-DBO_oM3DKRoCczoQAvD_BwE)holen - 100 Tage für 10 Franken. Redaktion und Regie: Dominik Schottner. Produktion und Story Editing: Sven Preger und Sarah Ziegler. Audio-Post und Sounddesign: Florian Steinbach, Ediz Kiracar und Yvan Brunner von Brauereisound in Zürich. Musikkomposition: Louis Edlinger Fotos: Vincent Haiges Grafik: Olivia Blum Dank an: Mayan Msaed, Karin Wenger, Stella Männer, Julian Busch, Tobias Schreiner, Collin Mayfield und Jagoda Grondecka. Ausserdem: Riad Ayoube, Eden Bonibo und Killian Pfeffer.
Hundert Millionen junge Chinesinnen und Chinesen finden keinen oder keinen passenden Job. Trotz Abschluss an einer hochrangigen Universität müssen sich viele mit Gelegenheitsjobs über Wasser halten. Der Frust der Jungen ist gross, denn die Ursache liegt nicht nur bei der anhaltenden Wirtschaftsschwäche. Gast: Matthias Kamp, China-Korrespondent Host: Nadine Landert Hast du Lust auf ein Probeabo der NZZ? Drei Monate Zugang zu allen digitalen Inhalten gibt [hier ](https://abo.nzz.ch/nzz-ch-probeabo-digital/)es zum Preis von einem. ["250 Dollar - Wie ich einen Menschen freikaufe"](https://www.nzz.ch/podcast/250-dollar) - Die neue Podcast-Serie der NZZ gibt es auch überall da, wo du gern Podcasts hörst.
Die italienische Mafia ist bekannt dafür, sich neu zu erfinden: Ihre neuste Werbeplattform ist Tiktok. Die Mafiosi inszenieren dort einen luxuriösen Lebensstil – und filmen auch mal ihre eigenen Verhaftungen. Social-Media-Videos mit explizitem Bezug zur Mafia sind längst keine Seltenheit mehr. Zur typischen Ästhetik gehört zum Beispiel das Inszenieren eines luxuriösen Lebens, sagt Korrespondentin Virginia Kirst: «Mit Geldbündeln, Ferraris, und Luxusuhren wird die Mafia als Weg gezeigt, wie man schnell zu viel Geld kommt.» Und dass man sich als Mitglied nicht zu schämen braucht, davon zeugen Videos, die Nutzer von ihren eigenen Verhaftungen posten. Der gezeigte Lebensstil findet viele Nachahmer und die so genannte Mafia-Ästhetik habe sich bereits in weiten Kreisen etabliert, sagt Kirst. Im Podcast erklärt sie, welche Probleme entstehen, wenn solche Inhalte normalisiert werden und sich gar in der Popkultur etablieren. Heutiger Gast: Virginia Kirst, Italien-Korrespondentin Host: Alice Grosjean Virginias Text zur Mafia-Ästhetik auf Social Media könnt ihr auch [in der NZZ nachlesen](https://www.nzz.ch/international/schaut-ich-habe-so-viel-geld-schaut-ich-bin-verhaftet-worden-tiktok-ist-die-neue-werbeplattform-der-mafia-ld.1915891). Hier findet ihr [die Studie "die Mafia im digitalen Zeitalter" ](https://series.francoangeli.it/index.php/oa/catalog/book/1462)von Marcello Ravveduto (auf Italienisch).
Christian ist seit Wochen in Libyen eingesperrt. Das Lösegeld liegt bereit. Doch die Schmuggler spielen auf Zeit. In Episode 4 der Serie «250 Dollar – Wie ich einen Menschen freikaufe» rückt die Befreiung zum Greifen nah – und wird gleichzeitig immer riskanter. Journalist Alex Spoerndli verhandelt gemeinsam mit Fixer Fargo mit einer Schmuggelgruppe, die ihre eigenen Regeln laufend ändert. Während in Libyen über Geld, Übergabeorte und Vertrauen gestritten wird, versucht Alex weiterhin in Nigeria mehr über Christians Vergangenheit zu erfahren und seinen Bruder zu finden. Dafür muss er erstmal in die Kirche. Und auch der König aus Folge 3 hat neue Infos für Alex. In fünf Folgen erzählt "250 Dollar" die Geschichte von Christian, der die Armut und Gewalt in seiner Heimat Nigeria hinter sich lassen will und von Europa träumt. Doch seine Reise endet abrupt in den Fängen libyscher Menschenhändler. Sein Kumpel, NZZ-Reporter Alex, steht auf einmal vor der Frage, ob und wie er Christian helfen kann. Host: Alex Spoerndli, NZZ-Reporter und Dokumentarfilmer In der NZZ hat Alex aufgeschrieben, wie das[ illegale Kautionssystem](https://www.nzz.ch/international/illegale-kautionen-das-geschaeft-mit-europas-grenzschutz-ld.1917243) in Libyen funktioniert. Diese Geschichte und den gesamten digitalen Content der NZZ kannst du dir mit einem [Probeabo ](https://abo.nzz.ch/25076874_033226-2/?utm_source=google&utm_medium=paid&utm_campaign=2509_aufregend&utm_content=display&gad_source=1&gad_campaignid=16986380079&gbraid=0AAAAAD5QrmmOFoXOH5RU5u49-EbQZCkUq&gclid=CjwKCAiA9aPKBhBhEiwAyz82J7xCLgys8VNpDSJe6S6GVuQPx8CXOPCg3KK9_p51d9m-DBO_oM3DKRoCczoQAvD_BwE)holen - 100 Tage für 10 Franken. Redaktion und Regie: Dominik Schottner. Produktion und Story Editing: Sven Preger und Sarah Ziegler. Audio-Post und Sounddesign: Florian Steinbach, Ediz Kiracar und Yvan Brunner von Brauereisound in Zürich. Musikkomposition: Louis Edlinger Fotos: Vincent Haiges Grafik: Olivia Blum Dank an: Mayan Msaed, Karin Wenger, Stella Männer, Julian Busch, Tobias Schreiner, Collin Mayfield und Jagoda Grondecka. Ausserdem: Riad Ayoube, Eden Bonibo und Killian Pfeffer.
Ein halbes Jahr nach dem verheerenden Bergsturz von Blatten im Kanton Wallis kehrt ein Paar in sein verschüttetes Haus zurück. Dort, wo einst Familienleben und Alltag stattfanden, ist heute alles voller Schlamm und Schimmel. Lässt sich aus den Trümmern ein Gefühl von Heimat retten? Dabei geht es auch um die Zukunft, denn die Familie möchte nach Blatten zurückkehren. Heutiger Gast: Gina Bachmann, Inland-Redaktorin Host: Nadine Landert Die [ganze Reportage aus Blatten](https://www.nzz.ch/nzz-am-sonntag/report-und-debatte/ein-halbes-jahr-nach-dem-bergsturz-von-blatten-kehrt-ein-paar-in-sein-haus-zurueck-und-rettet-inmitten-von-schimmel-und-dreck-seine-habseligkeiten-ld.1911476) mit Bildern der Familie findest du in der NZZ. ["250 Dollar - Wie ich einen Menschen freikaufe" ](https://www.nzz.ch/podcast/250-dollar)- Die neue Podcast-Serie der NZZ gibt es auch überall da, wo du gern Podcasts hörst.
Geht es ums Geflügel, reden Amerikaner und Europäer aneinander vorbei. Unser Wirtschaftskorrespondent in den USA klärt auf. Sind die Chlorhühner überhaupt sicher für den Verzehr? Und schmeckt man das nicht? Diese Fragen beantwortet André Müller in dieser Podcast-Folge von «NZZ Akzent» und räumt dabei gleich mit einigen Mythen auf. Heutiger Gast: André Müller Host: Simon Schaffer Wer die Argumente von André Müller genauer nachlesen will, findet[ seinen Text bei der NZZ](https://www.nzz.ch/wirtschaft/das-chlorhuhn-ein-einziges-missverstaendnis-ld.1916302). Wenn du dafür gleich ein Probeabo lösen willst: [Hier gehts lang](https://abo.nzz.ch/25076874_033226-2/?utm_source=google&utm_medium=paid&utm_campaign=2509_aufregend&utm_content=display&gad_source=1&gad_campaignid=16986380079&gclid=Cj0KCQiAjJTKBhCjARIsAIMC448mRoqhTPk1gZlDOctKPWeQT_vo23BYUe_N6xQwBF7di9ZfHnjcG0waAtsCEALw_wcB).
Khaled al-Halabi leitete eines der berüchtigtsten Gefängnisse des syrischen Geheimdienstes. Laut Zeugen beteiligte er sich an systematischer Folter. Trotzdem lebte er jahrelang unbescholten in Österreich. Heutiger Gast: Meret Baumann, Österreich-Korrespondentin Host: Nadine Landert Den ganzen "Spionagethriller" findest du in der [NZZ](https://www.nzz.ch/international/verbrechen-in-syrien-prozess-gegen-einen-foltergeneral-asads-in-oesterreich-ld.1913989). Wenn du dafür gleich ein Probeabo lösen willst: [Hier gehts lang](https://abo.nzz.ch/25076874_033226-2/?utm_source=google&utm_medium=paid&utm_campaign=2509_aufregend&utm_content=display&gad_source=1&gad_campaignid=16986380079&gclid=Cj0KCQiAjJTKBhCjARIsAIMC448mRoqhTPk1gZlDOctKPWeQT_vo23BYUe_N6xQwBF7di9ZfHnjcG0waAtsCEALw_wcB).
Die ganze Serie findest du bei [Spotify](https://open.spotify.com/show/55Js1YIOLAcxvC9qGbfBvC), [Apple Podcasts](https://podcasts.apple.com/mt/podcast/250-dollar-wie-ich-einen-menschen-freikaufe/id1856816689), [Castbox ](https://castbox.fm/channel/250-Dollar---Wie-ich-einen-Menschen-freikaufe-id6889672?country=de)und überall da, wo es Podcasts gibt unter "250 Dollar - Wie ich einen Menschen freikaufe". Christian ist von Schmugglern gefangen genommen worden und sitzt nun in einem inoffiziellen Haftlager nahe der libyschen Hauptstadt Tripolis. Die Schmuggler drohen, ihn zu töten, falls kein Lösegeld gezahlt wird. Podcast-Host Alex Spoerndli versucht aus der Ferne herauszufinden, wo Christian festgehalten wird, wer ihn entführt hat und wie er seine Freilassung verhandeln kann. Alex berät sich mit einem Experten für Geiselverhandlungen und stellt schnell fest: Aus der Schweiz heraus kann er nicht genug tun. Er braucht jemanden vor Ort in Libyen. Parallel reist Alex in Christians Heimat Nigeria, um zu verstehen, warum der junge Mann dort unbedingt weg von dort wollte. Host: Alex Spoerndli, NZZ-Reporter und Dokumentarfilmer In der NZZ hat Alex auch die Geschichte von Rodrick aus Nigeria aufgeschrieben. Er will seine Heimat nicht verlassen und einen anderen Weg gehen als Christian. Diese Geschichte und den gesamten digitalen Content der NZZ kannst du dir mit einem [Probeabo ](https://abo.nzz.ch/m_22031148_1/?trco=22034481-05-07-0001-0007-014761-00000004&tpcc=22034481-05-07-0001-0007-014761-00000004&gad_source=1&gbraid=0AAAAAD5QrmmaoPhGS-tcx7VY7SPwQyR8s&gclid=EAIaIQobChMIv8f-_eb6jAMVcoCDBx3yeCu-EAAYASAAEgKWHPD_BwE)anschauen. Dieser Podcast ist mit der Unterstützung der [Brost-Stiftung](https://broststiftung.ruhr/) realisiert worden. Redaktion und Regie: Dominik Schottner. Produktion und Story Editing: Sven Preger und Sarah Ziegler. Audio-Post und Sounddesign: Florian Steinbach, Ediz Kiracar und Yvan Brunner von Brauereisound in Zürich. Musikkomposition: Louis Edlinger Fotos: Vincent Haiges Grafik: Olivia Blum. Dank an: Mayan Msaed, Karin Wenger, Stella Männer, Julian Busch, Tobias Schreiner, Collin Mayfield und Jagoda Grondecka. Ausserdem: Riad Ayoube, Eden Bonibo und Killian Pfeffer.
Die Bieterschlacht um den Medienkonzern Warner Bros. Discovery ist in vollem Gange. Netflix will damit endgültig zum Giganten werden, und Paramount werden politische Ziele nachgesagt. Es geht um die Zukunft Hollywoods und eigentlich noch mehr. Heutiger Gast: Janique Weder, Wirtschaftsredaktorin Host: Simon Schaffer Das [Porträt von Janique Weder über den Milliardärssohn David Ellison](https://www.nzz.ch/wirtschaft/david-ellison-der-milliardaerssohn-der-hollywood-umkrempelt-ld.1912725), der gerade Hollywood umkrempeln will, findest du bei der NZZ. Das [Porträt über seinen Vater, Oracle-Gründer Larry Ellison](https://www.nzz.ch/podcast/wie-larry-ellison-der-zweitreichste-mann-der-welt-wurde-ld.1904472), aus einer früheren Folge von NZZ Akzent gibt es hier. ["250 Dollar - Wie ich einen Menschen freikaufe" ](https://www.nzz.ch/podcast/250-dollar)- Die neue Podcast-Serie der NZZ gibt es auch überall da, wo du gern Podcasts hörst.
Am Sonntag erschütterte ein antisemitischer Terroranschlag Sydney: Während Menschen am Bondi Beach den Beginn des jüdischen Lichterfests Hanukkah feiern wollten, eröffneten zwei bewaffnete Männer das Feuer auf sie. 15 Menschen starben durch die Hände der Attentäter, Dutzende wurden verletzt. Die Korrespondentin Barbara Barkhausen, die in Sydney wohnt, erlebt ihre Stadt seither im Schockzustand. Sie selbst habe nie mit einem solchen Anschlag gerechnet, denn Australien stehe für Toleranz und Multikulturalität. Doch der Schein trügt. Die Bedrohungslage für die rund 120.000 Jüdinnen und Juden im Land hat sich seit dem 7. Oktober 2023 dramatisch verschärft. Alleine zwischen Oktober 2024 und Ende September 2025 wurden 1654 antisemitische Vorfälle registriert. In dieser Folge von «NZZ Akzent» erklärt Barkhausen, wie sich der Antisemitismus im Land in den vergangenen Jahren entwickelt hat und wie die jüdische Community im Land nun geschützt werden soll. Gast: Barbara Barkhausen, Australien-Korrespondentin Host: Sarah Ziegler Das [Video-Team der NZZ](https://www.nzz.ch/video/attentat-vom-bondi-beach-die-rekonstruktion-von-6-minuten-terror-ld.1916732) hat die Tat in Sydney rekonstruiert. Hast du Lust auf ein Probeabo der NZZ? [Drei Monate Zugang zu allen digitalen Inhalten gibt es zum Preis von einem. ](https://abo.nzz.ch/nzz-ch-probeabo-digital/) ["250 Dollar - Wie ich einen Menschen freikaufe" ](https://www.nzz.ch/podcast/250-dollar)- Die neue Podcast-Serie der NZZ gibt es auch überall da, wo du gern Podcasts hörst.
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Comments (27)

رامین برزگر

نءگ۵۵گ۵ک۳.هننگ.،انتدجججمگمگن ۵ک۵هگهگهکهتکهتکهککهعگ نگگکاکک۵اا.اکونگگتنوکگن۷گکوجورکچتمممکمپک اکاو

Oct 23rd
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Rüdiger Knoche

Ich schätze Ihre Reportagen sehr u.a. wegen der klaren Fragen und den klaren Antworten. Natürlich auch wegen der Themen an sich. Danke!

Sep 22nd
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Ra R

Die Kommentatoren klingen derart voreingenommen wie die persönliche Propagandistin von Friedrich Merz - eine schamlose Verhöhnung journalistischer Unabhängigkeit! Sie betreiben nichts anderes als Kumpanei und Hofberichterstattung statt kritischer Analyse. Diese medialen Wendehälse verbreiten Merz' Narrative, als wären sie seine willigen Marionetten, und verraten damit die grundlegendsten Prinzipien des unabhängigen Journalismus.

Feb 2nd
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Thomas Popetschnig

Was mir bei der Berichterstattung gefehlt hat: was war die Ursache der Eskalation der Reaktionen zur Aussagen von Rowlings? Kam das von radikalen Teilen der Transgender Bewegung? Oder eine Befeuerung durch die Sensationspresse?

Oct 18th
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Gezim Ziberi

ihr Journalisten seit doch einsichtig, der ganze Krieg ist ja ein Genozid. Die arme Bevölkerung im Gaza opfer von den westlichen Mächten!

Jun 30th
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Hiva Tech

Demokraten in Amerika tragen zum Überleben diktatorischer Regime bei. Durch die Bereitstellung von Milliarden Dollar an die iranischen Mullahs hat Joe Biden tatsächlich den Terroristen geholfen und den Militärhaushalt der Hamas finanziert.

Jun 2nd
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Markus Dinhobl

Schwache Folge. Keine Vergleichszahlen zur Repräsentanz greiser Abgeordneter Politiker:innen in anderen Parlamenten, Problematik blockierter Sitze für den Nachwuchs (und dadurch deren Unterrepräsentation) kaum beleuchtet, ebensowenig die sinkende Adaptionsfähigkeit mit steigendem Alter. Schade!

Nov 6th
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Gde Mgs

Die Frage ist doch warum eine Koranverbrennung solcherlei Folgen hat. Für eine solche Diskussion fehlt euch anscheinend der Mut. Schade.

Aug 19th
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swissolih

Und wenn Frauen Männer "ausnehmen".....gibt's darüber auch ein Podcast? Aha, nein....ist ja normal!

Mar 7th
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Gde Mgs

Ernährung und Sport wird überschätzt. Es ist das mindset, das soziale Miteinander und der damit verbundene nicht existente Stress.

Feb 8th
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Deeksha

Hallo :) ich bin Deutschlerner und ich wollte nur fragen, was für einen deutschen Akzent der Mann hat, wer in dieser Episode spricht

Dec 29th
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Zeitenseher

Immer wieder interessant. Ein bunter Themenmix, aus dem ich immer spannende Erkenntnisse mitnehme. Vielen Dank und weiter so!

Sep 4th
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Ali Khodadad

🤞🤞

Aug 24th
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Oliver Bleckmann

Gut und abwechselungsreich - im Gegensatz zu anderen Angeboten die oft zeitgleich die selben Themen beackern.

Jun 5th
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derk jukksen

ziemlich biased pro-amerikanisch in außenpolitischen Themen, aber rein qualitativ keine schlechten Beiträge

Feb 22nd
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Lucien Haberthür

immer wieder tolle Beiträge, DANKE!

Jan 19th
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Ines

Ist es nicht zynisch, jene zu diagnostizieren, die sich nicht der kollektiven Verdrängung anschliessen wollen oder können? Wie wärs stattdessen mit 'wahnhafter Realitätsverlust' für die untätige Mehrheit?

Dec 15th
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Markus Bischof

Schade aber so wegen fehlender Tonspur nicht brauchbar.

Nov 27th
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Jannik Aurich

ups, da ist wohl etwas schief gelaufen. Nur eine Audiospur zu hören.

Nov 24th
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Gundolf Dr.Straussinsky

Bei dem Beitrag über Südafrika. Warum müssen da soviel " Ja " sein? So kann man und frau ihm kaum zuhören. Sonst höre ich Euch sehr gerne Günther S.

Jul 23rd
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