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hr2 Camino - Religionen auf dem Weg
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Mit seinem Dokumentarfilm "Shoah" aus dem Jahr 1985 prägte Claude Lanzmann die Erinnerung an den Holocaust. Während seiner Arbeit zum Film entstanden 220 Stunden bislang kaum erschlossener Tonaufnahmen mit Überlebenden, Zeugen und Tätern, die nun veröffentlicht werden. Welche historischen Erkenntnisse liefern sie? Und welche Fragen wirft Lanzmanns Vorgehen heute auf?
Wir leben in anstrengenden und unsicheren Zeiten. Gesellschaftliche und persönliche Krisen fordern viele Menschen heraus. Was kann uns Halt und Orientierung geben? Die Schriftstellerin und kritische Katholikin Nora Bossong plädiert dafür, mutig aus dem zu schöpfen, was Menschen über Jahrtausende gefunden und gelebt, bewahrt und behütet haben. Die hr-Religionsredakteure Klaus Hofmeister und Lothar Bauerochse haben mit Nora Bossong darüber gesprochen.
Es ist ein epochales Ereignis: Vor 500 Jahren, zum 21. Oktober 1526 hatte Landgraf Philipp I. von Hessen ("der Großmütige") eine Versammlung einberufen von Vertretern der Stände, der Ritterschaft und des Klerus. Die so genannte Homberger Synode sollte erheblichen Einfluss ausüben auf die Geschichte der Reformation in Deutschland. Bis heute kann sie als Vorbild gelten für ein demokratisches Miteinander in Kirche und Gesellschaft.
Als Franz von Assisi am 3. Oktober vor 800 Jahren starb, hatte er die Kirche seiner Zeit komplett auf den Kopf gestellt. Seine Biografie ist filmreif: Vom reichen Kaufmannssohn und erfolgreichen Lebemann wandelte er sich zum Aussteiger und radikalen Erneuerer. Er war zugleich Revoluzzer und Visionär. Sein Ziel war es, so zu leben, wie Jesus es seinen Jüngern vorgelebt hatte: in Armut, im Dienst an den Menschen und in achtsamer Verbundenheit mit der gesamten Schöpfung. Elisabeth Möst und Tilman Kleinjung sind an die Originalschauplätze seines außergewöhnlichen Lebens gereist.







