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Hör-Saal: 15 Minuten Forschung
Hör-Saal: 15 Minuten Forschung
Author: Universität Graz
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© Universität Graz
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Der "Hör-Saal" entstand, als die Hörsäle der Universität Graz geschlossen waren - im März 2020, während des Corona-Lockdowns. In dem Gesprächsformat haben ForscherInnen ein Mal pro Wochen Fragen rund um die Pandemie aus verschiedenen Blickwinkeln beantwortet. Seit Juni 2020 gibt es auch andere Themen außer Corona, die nicht weniger spannend, relevant und aktuell sind, zu besprechen und zu hören :-)
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Eines Tages aufbrechen, alles hinter sich lassen und sich irgendwo ein neues Zuhause aufbauen: Was bedeutet das? Wie trifft man diese schwerwiegende Entscheidung? Wie erleben Migrant:innen den Wechsel zwischen Ländern, Sprachen und Kulturen? Und wie spiegeln sich diese Erfahrungen in der Literatur wider?
Mit diesen Fragen beschäftigt sich Christina Bäck. Die Literaturwissenschafterin erhielt – ex aequo mit Marco Jandl – den ersten Preis für die beste Masterarbeit des Jahres 2022, den die Geisteswissenschaftliche Fakultät seit zwei Jahren vergibt. In ihrer Abschlussarbeit „Erinnerungskulturen innerhalb der italophonen Migrationsliteratur“ widmet sie sich zwei Autorinnen, die Migrationserfahrungen in Kurzgeschichten und Romanen verarbeitet haben.
Igiaba Scego (*1974) und Shirin Ramzanali Fazel (*1953) sind italienische Autorinnen mit somalischen Wurzeln, die unterschiedliche Perspektiven auf ihre Migration bzw. jene ihre Eltern werfen. Mit welchen Mitteln diese Aufarbeitung stattfindet und was individuelle sowie kollektive Erinnerungen prägt, das berichtet Christina Bäck in ihrer Arbeit, die Ende November auch im Uni-Verlag erscheinen wird.
In der aktuellen Folge des Wissenschaftspodcasts "HörSaal: 15 Minuten Forschung" unterstreicht die Autorin auch, dass die Aufarbeitung von Migration durch die Geisteswissenschaften besonders wichtig ist, um sich die Empathie gegenüber Menschen, die alles Vertraute hinter sich lassen, zu bewahren.
Fragen, Anregungen, Kritik und Wünsche schreiben Sie bitte an communication@uni-graz.at
Manche Bücher kann man kaum aus der Hand legen, bei anderen schafft man kaum eine Seite. Wie sehr uns Texte fesseln, hängt natürlich von dem/der Leser:in ab, von Interessen, Vorwissen, Tagesverfassung. Aber: Texte können wissenschaftlich nachweisbar spannend konstruiert und geschrieben sein.
Wie das funktioniert, weiß Edgar Onea, Sprachwissenschafter am Institut für Germanistik der Universität Graz. Er erzählt in dieser Folge von "HörSaal" auch, warum es für uns alle wichtig ist, ein Grundverständnis von einem spannenden Textaufbau zu haben.
Damit Zellen länger fit bleiben, brauchen sie den reinigenden Vorgang Autophagie. ForscherInnen untersuchen, was sie auslöst – zum Beispiel Intervallfasten oder die natürliche Substanz Spermidin.
Bakterien entwickeln immer schneller Resistenzen gegen Antibiotika. WissenschafterInnen erforschen, wie die Einzeller sich an herausfordernde Umstände anpassen und woraus sie ihre Infektionskraft schöpfen.
Chemische Produktionen, benötigt etwa in der Pharmaindustrie, sollen künftig möglichst schadstofffrei, schnell und kostengünstig werden – dank der Biokatalyse. Dieser Vorgang nutzt Enzyme aus der Natur und Sonnenlicht als Energiequelle.
Diese drei Forschungsbereiche geben einen (kleinen) Einblick in das inhaltlich weit gefasste Spektrum des Exzellenzfelds "BioHealth" der Universität Graz. Darin haben sich WissenschafterInnen aus den Disziplinen Molekularbiologie, Chemie und Pharmazie zusammengeschlossen, um Lösungen für gesundheitsrelevante Fragen von heute und morgen zu entwerfen. Wolfgang Kroutil ist stellvertretender Sprecher von "BioHealth". In dieser Folge erklärt der Chemiker, woran er gerade arbeitet, warum ein Verbund von WissenschafterInnen alle gemeinsam weiterbringt und wie auch die Universität Graz davon profitiert.
>> Mehr Infos auf: https://biohealth.uni-graz.at
Wie fühlt sich Demenz an? Wie erleben Betroffene die Krankheit, wie deren Angehörige? Was sagt der Umgang mit Demenzerkrankten über unsere Gesellschaft aus? Antworten auf diese Fragen bietet auch die Literatur. Sie erlaubt uns, tief in andere Lebenswelten einzutauchen, neue Perspektiven anzunehmen und auch zu erkennen, wie wenig wir über das Erleben eine Krankheit wissen, die es Betroffenen zunehmend schwer macht, sich mitzuteilen.
Vier Werke der zeitgenössischen englischen Literatur hat Susanne Christ für ihre Dissertation hinsichtlich der Darstellung von Demenz untersucht: "Elizabeth is Missing", "The Story of Forgetting", "May" und "Still Alice". Für die hervorragende Arbeit erhielt Susanne Christ (ex aequo mit Dimitri Smirnov) den von der Geisteswissenschaftlichen Fakultät der Uni Graz vergebenen GEWI-Preis für die beste Dissertation 2022. Im Podcast erzählt sie, wie diese Bücher die Krankheit darstellen, wie sich diese Repräsentation im Lauf der Zeit verschiebt und was das alles mit jedem und jeder von uns zu tun hat.
Verdrängen, kleinreden, ignorieren: Lange hat die Universität Graz ihre eigene Rolle während der Jahre des Nationalsozialismus nicht oder nur ungenügend aufgearbeitet. Marco Jandl (Centrum für Jüdische Studien) hat in seiner prämierten Masterarbeit die universitäre Erinnerungskultur untersucht. In einer neuen Folge des Wissenschaftspodcasts „HörSaal“ erzählt er, warum die Universität Graz lange – wie so viele in Österreich – in der Erzählung des Opfermythos schwelgte und warum der Großteil der Belegschaft nach Ende des Zweiten Weltkriegs die mentale Flucht zurück in die Zeit der Monarchie antrat. Er beschreibt, wann ein Umdenken begonnen hat einzusetzen, und wie die Universität Graz heute mit diesem Teil ihrer Geschichte umgeht.
Seit 2020 vergibt die Geisteswissenschaftliche Fakultät der Uni Graz die GEWI-Preise für hervorragende Dissertationen sowie Master- und Diplomarbeiten. Marco Jandl erhielt ex aequo mit Christina Bäck den ersten Preis für die beste Masterarbeit des Jahres 2022.
>> Zu den bisher veröffentlichten Publikationen: https://library-publishing.uni-graz.at/index.php/lp/catalog/series/gewiausgezeichnet
Damit die Erde sich um nicht mehr als 1,5 Grad erwärmt, müssen die Treibhausgas-Emissionen sehr rasch sinken. Insbesondere die Netto-Emissionen von CO2 müssen spätestens in 30 Jahren weltweit auf null reduziert werden. Wie schaffen wir das? Und was steuert die Wissenschaft dazu bei? Zu diesen Fragen sind der Klimaforscher Gottfried Kirchengast und die Biologin Bettina Weber zu Gast im Podcast „HörSaal: 15 Minuten Forschung“.
Die beiden sind Sprecher bzw. Co-Sprecherin des Exzellenzfelds „Climate Change Graz“, in dem rund 100 WissenschafterInnen an der Uni Graz verschiedene Aspekte des breiten Themenfelds Klimawandel bearbeiten. Immerhin durchdringt es ganz verschiedene Lebensbereiche und beschäftigt auch unterschiedliche Forschungsdisziplinen. Wie viel der sichtbare Zusammenschluss zu einem Exzellenzfeld den beteiligten WissenschafterInnen und auch der Universität bringt, unterstreichen Gottfried Kirchengast und Bettina Weber ebenfalls.
>> Weitere Infos auf: https://climate-change.uni-graz.at/de/
Warum stehen manche Menschen einem Medikament gegen Covid-19 aufgeschlossener gegenüber als der Schutzimpfung dagegen? Woher kommt die Vorstellung, dass die Pharmaindustrie die Pandemie „steuert“, um möglichst viel daran zu verdienen? Wie steht es um die Branche seit Ausbruch der Krise generell und ist eine „Pille gegen Corona“ wirklich der langersehnte „Game Changer“?
Darüber sprechen wir in dieser Ausgabe von „HörSaal“ mit dem Strukturbiologen Christian Gruber vom Institut für Molekularbiologie der Universität Graz. Er ist auch CEO des Bioinformatik-Unternehmens Innophore, einem Spin-off der Universität Graz.
Über Innophore
Innophore mit dem Sitz in Graz wurde 2017 als Spin-off der Universität Graz und des Austrian Centre of Industrial Biotechnology (acib) gegründet und spezialisiert sich auf die Bereiche digitale Medikamentenentwicklung und Enzymsuche mittels 3D-Punktwolken, AI und Deep Learning. Die Methode der Innophore basiert auf dieser Veröffentlichung aus dem Jahr 2014:
https://www.nature.com/articles/ncomms5150
Links zu aktuellen Publikationen mit Beteiligung von Christian Gruber:
2022 - Covid 19-Varianten-Vorhersage (in Begutachtung):
https://www.researchsquare.com/article/rs-1153124/v1
2021 - Covid-19-Varianten-Simulation:
https://www.nature.com/articles/s41598-021-83761-5
2021 - AAA-ATPase Drug discovery:
https://www.nature.com/articles/s41467-021-23854-x
2021 - Covid-19 Drug Discovery:
https://www.cell.com/iscience/fulltext/S2589-0042(20)31218-9
„Long-Covid“ ist ein medizinischer Begriff, der körperliche Langzeitfolgen einer Sars-CoV2-Infektion meint. Aber auch das mentale und seelische Wohlbefinden in ungewissen Zeiten aufrecht zu erhalten, ist sehr wichtig. Welche Spuren hinterlassen zwei Jahre im (mehr oder weniger akuten) Krisenmodus bei uns - als Individuen und in der Gesellschaft? Was können wir selbst für unsere psychische Gesundheit tun und wie gehen wir am besten mit Stress und dem Gedanken einer unsicheren Zukunft um?
Zu Gast in dieser Folge ist Claudia Traunmüller ist Gesundheitspsychologin an der Universität Graz. Sie beschreibt, was wir brauchen, um unsere inneren "Tankstellen" zu finden, wie wir unsere emotionalen "Akkus" wieder aufladen können und was die wichtigsten Ressourcen in Krisen- oder Stresssituationen sind.
Kaiserin Elisabeth (1837-1898) ist als „Sisi“ fest im kulturellen Gedächtnis Österreichs verankert. Sie selbst wollte der Nachwelt auch etwas hinterlassen – und zwar 13 Briefe sowie Fragmente eines indischen Märchens. Die Schriftstücke wurden in einer Kassette verschlossen und diese sollte erst 50 Jahre nach ihrem Tod vom Bundespräsidenten der Schweiz geöffnet werden. Das geschah auch.
Aber als der Inhalt der Zeitkapsel Ende der 1940er-Jahre gehoben wurde, verschwand er sofort wieder in einem Archiv. Als zu skandalös empfanden die Schweizer Staatsfunktionäre die Korrespondenz der Kaiserin mit einem um 20 Jahre jüngeren Mann, Alfred Gurniak Edler von Schreibendorf (1857-1934). Das indische Märchen hatte er für sie geschrieben. Wählte er die literarische Form, um einer Liebesgeschichte, die nicht sein durfte, Ausdruck zu verleihen?
Wie die Grenzen zwischen Realität und Fiktion in einer unausgelebten Beziehung verschwimmen, hat die Historikerin Evelyn Knappitsch in ihrer Dissertation untersucht. Für ihre Arbeit zeichnete die Geisteswissenschaftliche Fakultät sie kürzlich mit dem GEWI-Preis aus. In einer neuen Folge des Wissenschaftspodcasts „HörSaal: 15 Minuten Forschung“ erzählt sie mehr darüber.
Kann Arnold Schwarzenegger noch Deutsch sprechen? Warum klingt sein Englisch für deutsche MuttersprachlerInnen so befremdlich? In der aktuellen Ausgabe des Podcasts „HörSaal: 15 Minuten Forschung“ beantwortet die Sprachwissenschafterin Lisa Kornder diese Fragen. In ihrer Dissertation, für die sie den GEWI Preis der Geisteswissenschaftlichen Fakultät erhalten hat, hat sie die Aussprache von Arnold Schwarzenegger analysiert.
Diesen Freitag beginnt in Rom die Fußball-Europameisterschaft 2021 mit der Partie Türkei gegen Italien. Dass für den Torerfolg nicht nur die körperliche Fitness zählt, sondern auch die Kreativität eine große Rolle dabei spielt, weiß Andreas Fink vom Institut für Psychologie der Universität Graz. Er ist in dieser Folge Gast im "Hör-Saal" und erzählt, warum kreativen Fußball-SpielerInnen oft schon ein kurzer Lageblick für den nächsten, genialen Pass reicht.
Tod ist Tabu - oft wird er kaschiert, schöngeredet, verschwiegen. Das Corona-Virus hat uns allen plötzlich und schmerzvoll gezeigt, wie verletzlich wir und unsere Lebensentwürfe sind, wie schnell ein alles verändernder Einschnitt passieren kann. Macht uns die Krise in Zukunft aufmerksamer für das Ende unseres Daseins auf der Erde, für den Wert der letzten Stunden? Wie wollen wir diese verbringen, was ist in dieser Phase wichtig? Wie können wir Sterbende begleiten, was braucht es in der persönlichen Begegnung mit ihnen und was in den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, damit Sterben "gut gelingt"?
Darum geht es in einer neuen Episode von "HörSaal: 15 Minuten Forschung". Gast ist Klaus Wegleitner (Institut für Pastoraltheologie und Pastoralpsychologie bzw. Age and Care Research Group der Uni Graz). Er ist Co-Herausgeber des kürzlich erschienenen Buches "Sterbewelten - Die Perspektive der Betroffenen auf 'Gutes Sterben'". Mehr dazu auf: https://www.hospiz-verlag.de/produkt/sterbewelten/
Kunst und Kultur im Lockdown - das hören und lesen wir fast durchgehend seit mehr als einem Jahr. Damit meinen wir Theater, Museen, Kinos. In der soziologischen Forschung ist hat das Wort "Kultur" aber noch eine andere, weitere Bedeutung: "Gemeint ist die gesamte Lebensweise des Menschen. Wir setzen uns immer wieder mit unserer Umwelt auseinander, interpretieren sie, suchen und stiften Sinn. Daraus entstehen Deutungs- und Glaubenssysteme, aber auch bestimmte Gebräuche und Sitten", erklärt Katharina Scherke vom Institut für Soziologie der Universität Graz.
In einer neuen Ausgabe von "HörSaal: 15 Minuten Forschung" erklärt sie den Forschungsbereich der Kultursoziologie anhand eines einprägsamen Beispiels - nämlich mittels Emotionen. Denn: "Emotionen haben wir nicht einfach so. Sie sind durch bestimmte gesellschaftliche Vorgaben und Normen geregelt. Wer gegen die Erwartungen seine/ihrer Umgebung verstößt, kann auch dafür gestraft werden", so Katharina Scherke.
*** Call für Studierende***:
Wer sich nach diesem Podcast für Kultursoziologie interessiert, für den/die ist das gleichnamige Masterstudium an der Universität Graz womöglich auch interessant. Aktuell kann man sich dafür bewerben, und zwar bis 1. Juni (internationale Studierende) bzw. 1. September (Studierende der Universität Graz. Alle Infos gibt es hier: https://www.jointdegree.eu/de/cultural-sociology/
Weiterführende Links:
>> Schwerpunktausgabe des Magazins "Unizeit" zum Thema "Kultur in der Krise": https://uni-graz.e-publikation.de/de/unizeit-1-2-3/cover
>> Zum "Handbuch Kultursoziologie", mit herausgegeben von Katharina Scherke (Springer-Verlag)
Seit zehn Jahren herrscht in Syrien Krieg. Kann der Konflikt, der durch die Interessen vieler AkteurInnen gesteuert ist, überhaupt noch befriedet werden? Wie könnte so eine Lösung ausschauen? Und ist nicht ein "stabiler" Graubereich zwischen Krieg und Frieden das realistischere Szenario?
Friedensforscher Maximilian Lakitsch spricht in einer neuen Ausgabe von "HörSaal" am Beispiel des Syrienkriegs über das Potenzial von Konflikten, über Auswirkungen und Lösungsansätze - und darüber, was die Wissenschaft in diesem Bereich beitragen kann.
>> Mehr über Maximilian Laktischs Forschungen
Lockdown zum ersten, zum zweiten, zum dritten: Der aktuelle Beschränkungen zur Eindämmung der Covid-Pandemie in Österreich wurden gerade um zwei Wochen verlängert. Bis zum 8. Februar 2021 stehen Kultur, Handel und Gastronomie sicher still, Schulen und Universitäten laufen zu einem Großteil im distance learning weiter und wer kann, soll von zuhause aus arbeiten.
Zuhause, da spielte sich schon 2020 das Leben ab: zwischen Job (selten als nine-to-five-Variante), Familie (zwischen Lagerkoller und Zusammengehörigkeit) und Freizeit (von Einsamkeit bis Entschleunigung) gab es viele Aufs und Abs. Eine wissenschaftliche Studie untersucht seit fast einem Jahr, wie sich die Stimmung in der österreichischen Bevölkerung entwickelt hat, wie die Menschen mit der Covid-Ausnahmesituation umgegangen sind und wie sich die Handhabe des Alltags über die Monate verändert hat. Im Gespräch erzählen die Soziologinnen Sabine Haring-Mosbacher und Karin Scaria-Braunstein mehr dazu.
Der Höhepunkt der Omikron-Welle sollte bald vorbei sein, Öffnungsschritte hat die Regierung für die nächsten zwei Wochen in Aussicht gestellt. Trotzdem wissen wir nicht genau, wie sich weitere Varianten des Sars-CoV2-Virus verhalten werden. Der Ökonom und Simulationsexperte Patrick Mellacher hat ein Modell entwickelt, mit dem man aber unter anderem den Schweregrad von Virusmutationen simulieren kann. Seine Prognose: Das Coronavirus wird aufgrund zunehmender Immunität im Durchschnitt weniger tödlich werden, aber hochansteckend bleiben.
Patrick Mellacher forscht am Schumpeter Centre der Universität Graz seit März 2020 mit Hilfe von Simulationsmodellen und empirischen Analysen zu verschiedenen Aspekten der Covid-19 Krise. Sein ökonomisch-epidemiologisches Modell „COVID-Town“ wurde kürzlich mit dem Herbert Simon Young Scholar Prize 2021 ausgezeichnet und bildet die Basis für ein FWF-Projekt, in dem er seit Februar 2022 als PostDoc arbeitet. >> mehr erfahren
Weiterführende Infos:
>> Artikel "Endogenous viral mutations, evolutionary selection, and containment policy design" im Journal of Economic Interaction and Coordination (2022)
>> Direkter Link zu dem von Patrick Mellacher entwickelten Modell
>> Mehr zum FWF-Projekt „Agent-based Economic Epidemiology“
Nur wenn LehrerInnen sich in ihrem Beruf leistungsfähig, fit und unterstützt fühlen, können sie guten Unterricht anbieten. Nicht nur seit der Corona-Pandemie fühlen sich Lehrende aber immer öfter überlastet, ungehört und allein gelassen. Die Universität Graz hat jetzt, gemeinsam mit internationalen PartnerInnen, ein spezielles Training für Lehrende konzipiert. Es soll LehrerInnen dabei helfen, ihre sozialen bzw. emotionale Kompetenzen zu erweitern, ihr Diversitätsbewusstsein zu schärfen und Achtsamkeit zu fördern. Es richtet sich zunächst besonders an LehrerInnen in Volksschulen und deren Leitungen.
Wie das Training genau ausschaut, welche positiven Effekte es nach sich ziehen soll und wie man mitmachen kann, erzählen in diesem Podcast die Bildungsforscherinnen Lisa Paleczek und Barbara Gasteiger-Klicpera, die das Projekt "Hand in Hand: Empowering Teachers" entwickelt haben.
Anmeldeschluss für Interessierte: 30. November 2021!
Kontakt: valerie.fredericks@uni-graz.at
In many ways the Covid pandemic functioned as an amplifier, showing us already existing deficits all the more poignantly. In this episode of “Hör-Saal: 15 minutes of research” – the first one to be recorded in English entirely – we focus on teachers and their physical and mental health. Both have been challenged during the pandemic, as many of them struggled to maintain a balanced relationship between their jobs and their private lives.
Astrid Mairitsch and Sonja Babic are PhD candidates at the “Fachdidaktik Anglistik” of the University of Graz. They present to us their findings about teacher well-being before and during the pandemic. Moreover, they explain why a considerable amount of the teachers polled valued a good relationship with their students as a personal resource of strength.
Der österreichische Verfassungsgerichtshof entscheidet dieser Tage darüber, ob Beihilfe zum Suizid in Österreich legal werden soll. Hans-Walter Ruckenbauer, Experte für Medizin- und Pflegeethik an der Universität Graz, nimmt in einem Hintergrundgespräch dazu Stellung.
Videospiele gehören zum Alltag, und zwar nicht nur bei Teenagern und Twentysomethings. Egal, ob Triple A oder Indie-Produktion: Videospiele begeistern, fesseln - und können auch lehrreich sein. Ob sie auch kulturelle Denkmuster einer ganzen Nation wie Amerika erklären können, das besprechen wir in dieser Folge mit dem Medienwissenschafter Michael Fuchs und dem Amerikanist Steve Rabitsch. Beide sind begeisterte Gamer und haben an der Universität Graz ein Seminar geleitet, in dem es darum ging, über Videospiele hinter die Kulissen prägender amerikanischer Narrative zu blicken.
Infos zu unseren InterviewpartnerInnen:
Website Michael Fuchs: https://www.michael-fuchs.info/
Vortrag Steve Rabitsch: https://www.youtube.com/watch?v=DUW-jLjlazQ&app=desktop





