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Highways to Health
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Highways to Health

Author: LVG & AFS Nds. HB e. V.

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Gesundheit entsteht auf vielen Wegen – entscheidend sind die Verbindungen, die wir schaffen: zwischen Menschen, Institutionen, Ideen und Lebenswelten.

In unserem Podcast geben wir Einblicke in die „Highways“, die die LVG & AFS Nds. HB e. V. durch ihre zahlreichen Projekte schafft und fragen: Welche Wege führen zu einer gesunden Gesellschaft? Wie gelingt es, Gesundheit für alle zugänglich, gerecht und nachhaltig zu gestalten?



www.highways2health.de


36 Episodes
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Die Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen e. V. begeht in diesem Jahr ihr 120. Vereinsjubiläum. Bereits seit der Vereinsgründung 1905 stehen sozial benachteiligte Gruppen im Fokus der Arbeit – die Arbeitsweisen allerdings haben sich im Laufe der Zeit geändert. Seit der Gründung am 28. Januar 1905 als „Hauptverein für Volkswohlfahrt“ hat sich die Arbeit des Vereins stetig weiterentwickelt – von der Gesundheitsfürsorge und der Tuberkulose-Prävention hin zu integrierten Strategien zur Gesundheitsförderung und Prävention in Lebenswelten. Anna Pawellek und Lennart Semmler begeben sich mit Thomas Altgeld auf eine Zeitreise durch die Vereinsgeschichte und wagen einen Blick in die Vereinsarchive und hinter die Kulissen der LVG & AFS. Kontakt Thomas Altgeld LVG & AFS, Geschäftsführer thomas.altgeld@gesundheit-nds-hb.de Musik Alex_MakeMusic, https://pixabay.com/de/users/alex_makemusic-24186663/ Lizenzfreie Musik von riverside.fm Statements Prof. Dr. Marie-Luise Dierks Medizinische Hochschule Hannover, Vorstandsvorsitzende LVG & AFS Ana-Carina Cabrera Antoranz Geschäftsführerin der FIPS GmbH (Förderung und Integration psychisch kranker Menschen) Marja Kuhl Sozialpädagogin und Bereichleitung im Bereich psychatrische bzw. psychatrienahe Jugendlhilfe Dr. Johann Böhmann Kinderarzt und wissenschaftlicher Leiter des Delmenhorster Institut für Gesundheitsförderung (DIG) Highways to Health ist ein Podcast der Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen e. V. (LVG & AFS)
Digitalisierung ist allgegenwärtig, doch wie lassen sich Digitalisierung und Gesundheitsförderung an Hochschulen vereinen? Mit Tina Basner und Lea Hildermeier vom Hochschulforum Digitalisierung und Centrum für Hochschulentwicklung zeigen wir vielfältige Schnittstellen und Zukunftsvisionen auf. Wir werfen einen Blick auf die Entwicklung der Digitalisierung und sprechen über Chancen und Möglichkeiten die Hochschullehre in heutigen Zeiten menschlicher und gesünder zu gestalten. Tina Basner bringt dabei unter anderem die Lehrendenperspektive ein. Lea Hildermeier wirft einen Blick auf aktuelle Bedarfe der Studierenden aus eigener studentischer Perspektive. Dabei wird besonders die Verantwortung der Hochschule betont, ein Wohlfühl-Ort für die Studierenden zu sein, der ihnen Orientierung und Unterstützung bietet. Weiterführende Informationen Kompetenzzentrum Gesundheitsfördernde Hochschulen https://www.kompetenzzentrum-gesunde-hochschulen.de/ Hochschuldforum Digitalisierung https://hochschulforumdigitalisierung.de/ Centrum für Hochschulentwicklung https://www.che.de/ Think Tank Well-Being und Mental Health im digitalen Zeitalter an Hochschulen https://hochschulforumdigitalisierung.de/wellbeing-digital/ Unconditional Teaching https://www.unconditional-teaching.com/index.php?pg=start Diskussionspapier zu Unconditional Teaching https://hochschulforumdigitalisierung.de/news/soziale-barrieren-in-der-digitalen-lehre-abbauen-diskussionspapier-zu-unconditional-teaching/ Tool-Box zu Student Wellbeing im digitalen Studium https://hochschulforumdigitalisierung.de/eine-tool-box-zu-student-wellbeing-im-digitalen-studium/ TK-Mentalstrategien https://www.tk.de/lebenswelten/gesunde-hochschule/angebote-fuer-sgm-bgm-und-hgm-projekte/mental-strategien-2072586 Highways to Health ist ein Podcast der Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen e. V. (LVG & AFS)
In dieser Podcastfolge sprechen wir mit Thomas Moormann vom Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. (vzbv) und betrachten dabei die elektronische Patientenakte (ePA) aus Patient:innen-Perspektive. Die ePA soll für mehr Transparenz sorgen – für Patient:innen und Akteur:innen im Gesundheitswesen. Die Anwendung der ePA ist für Patient:innen freiwillig – sie wird für jede Person zu Beginn des Jahres 2025 automatisch eingerichtet, sofern kein Widerspruch vorliegt. Patient:innen benötigen für die Nutzung der ePA digitale Zugangswege und entsprechendes Know-how. In der Podcastfolge erfahren Sie, welche Bedenken es noch gibt, was noch angepasst werden sollte und welche Vorteile die ePA für Patient:innen mit sich bringt. Weiterführende Informationen Instagram-Kanal des vzbv https://www.instagram.com/verbraucherzentrale.vzbv/ Der vzbv bei LinkedIn https://www.linkedin.com/company/vzbv/ Themenseite ePA des vzbv https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/gesundheit-pflege/krankenversicherung/elektronische-patientenakte-epa-digitale-gesundheitsakte-fuer-alle-kommt-57223 Beschwerden, auch im Zusammenhang mit der ePA, können Verbraucher:innen hier einreichen https://www.verbraucherzentrale.de/beschwerde Das Team Pflege und Gesundheit beim vzbv https://www.vzbv.de/experten/gesundheit-pflege Informationen zum Forschungsdatenzentrum Gesundheit (FDZ) beim BMG https://www.bundesgesundheitsministerium.de/themen/digitalisierung/daten-fuer-die-forschung-und-versorgung.html Informationen des BMG zur ePA https://www.bundesgesundheitsministerium.de/elektronische-patientenakte.html Highways to Health ist ein Podcast der Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen e. V. (LVG & AFS)
In dieser Podcastfolge sprechen wir mit Dr. med. Sibylle Steiner von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) über die Auswirkungen der Einführung der elektronischen Patientenakte (ePA) in den Praxen. Um die Implementierung zu gewährleisten, müssen technische Anforderungen – Stichwort Telematikinfrastruktur - erfüllt sein, Mitarbeiter:innen geschult werden und Praxisabläufe angepasst werden. Durch die Umstellung befürchten viele einen zusätzlichen Aufwand. Gleichzeitig bietet die ePA aber auch Chancen zur Verbesserung der gesundheitlichen Versorgung. Eine große Erwartung liegt in einer verbesserten und praxisübergreifenden Zusammenarbeit von Ärzt:innen und Apotheker:innen in den Kliniken, Krankenhäusern, Praxen und Apotheken. Aktuell laufen Vorbereitungen, um einen guten Start der ePA zum Jahresbeginn zu ermöglichen. Der Übergang ist in den Praxen und anderen Einrichtungen der Gesundheitsversorgung an einige Umstellungen geknüpft. Mit welchen Herausforderungen so ein Systemwechsel einhergeht, das hat unter anderem die Einführung des e-Rezeptes zu Beginn 2024 gezeigt. Wie die Einführung gelingen soll und was bis dahin noch geschehen muss und was die ePA dann leisten kann, erfahren Sie in unserem Gespräch mit Dr. med Sibylle Steiner. Weiterführende Informationen Instagram-Kanal der KBV https://www.instagram.com/kbv4u/ Themenseite ePA der KBV https://www.kbv.de/html/epa.php Infoblatt der KBV zur ePA https://www.kbv.de/media/sp/ePA_Infoblatt_Auf-einen-Blick.pdf KBV; Die elektronische Patientenakte ab 2025 Basisinformationen zu Inhalten, Zugriffsrechten und Pflichten https://www.kbv.de/media/sp/PraxisInfoSpezial_ePA.pdf Webseite der Gematik https://www.gematik.de/ Themenseite ePA der Gematik https://www.gematik.de/anwendungen/epa> Digital-Gesetz https://www.recht.bund.de/bgbl/1/2024/101/VO.html Themenseite ePA der KBV https://www.kbv.de/html/epa.php Praxisbarometer Digitalisierung https://www.kbv.de/html/praxisbarometer.php Kontakt Dr. med. Sibylle Steiner Mitglied des Vorstandes, Kassenärztliche Bundesvereinigung www.kbv.de
In diesem Podcast wollen wir einen Einblick in das Kapitel „Hitze in Deutschland: Gesundheitliche Risiken und Maßnahmen“ geben und sprechen dazu mit den Mitautoren Dr. Hans-Guido Mücke vom Umweltbundesamt und Dr. Matthias an der Heiden vom Robert Koch-Institut. Dieses Kapitel ist im Sachstandsbericht Teil 2 erschienen und wurde im September 2023 veröffentlicht. Wir sprechen darin über die Datengrundlagen und Auswertungsmethoden des Beitrags und über die Anpassungsmaßnahmen, die darin empfohlen wurden – z. B. zur kommunalen Hitzeaktionsplanung. Wir schlagen dann eine Brücke zu digitalen tools zur Förderung des Hitzeschutzes und der Hitzekompetenz. Abschließend werden weitere Handlungsoptionen und -empfehlungen thematisiert und auch der bundesweite Hitzeaktionstag am 05. Juni angesprochen. Dieser Podcast ist der letzte aus der Reihe zum Sachstandsbericht Klimawandel und Gesundheit aus dem Projekt KlimGesundAkt des Robert Koch-Instituts. Viele Spaß beim Reinhören! Shownotes RKI Sachstandsbericht Klimawandel und Gesundheit (2023) https://www.rki.de/DE/Content/GesundAZ/K/Klimawandel_Gesundheit/KlimGesundAkt.html Hitzeaktionstag 2024 https://hitzeaktionstag.de/ Robert Koch-Institut; Wochenbericht zur hitzebedingten Mortalität (letzter Stand Oktober 2023) https://www.rki.de/DE/Content/GesundAZ/H/Hitzefolgekrankheiten/Bericht_Hitzemortalitaet.html?nn=13282292 Umweltbundesamt; Wirkungskomplex: Hitze https://www.umweltbundesamt.de/themen/gesundheit/umwelteinfluesse-auf-den-menschen/klimawandel-gesundheit/wirkungskomplex-hitze Umweltbundesamt; Analyse von Hitzeaktionsplänen und gesundheitlichen Anpassungsmaßnahmen an Hitzeextreme in Deutschland https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/analyse-von-hitzeaktionsplaenen-gesundheitlichen Umweltbundesamt; Gesundheitsrisiken durch Hitze: https://www.umweltbundesamt.de/daten/umwelt-gesundheit/gesundheitsrisiken-durch-hitze Umweltbundesamt; Klimawandel und Gesundheit: Tipps für sommerliche Hitze und Hitzewellen https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/klimawandel-gesundheit-tipps-fuer-sommerliche-hitze Umweltministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz; Handlungsempfehlungen für die Erstellung von Hitzeaktionsplänen https://www.bmuv.de/themen/gesundheit/gesundheit-im-klimawandel/handlungsempfehlungen-zu-hitzeaktionsplaenen World Health Organisation; Gesundheitshinweise zur Prävention hitzebedingter: Gesundheitsschäden neue und aktualisierte Hinweise für unterschiedliche Zielgruppen Gemeinsame Pressemitteilung vom Umweltbundesamt, dem Bundesamt für Strahlenschutz, dem Bundesamt für Naturschutz und dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz; Bundesumweltministerium unterstützt bei der gesundheitlichen Vorsorge in der Klimakrisehttps://www.umweltbundesamt.de/presse/pressemitteilungen/bundesumweltministerium-unterstuetzt-bei-der Kontakt Cora Spahn Abteilung für Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie, Universitätsmedizin Leipzig www.uniklinikum-leipzig.de
Im Vergleich zu Frauen weisen Männer eine höhere Suizidrate auf. Zugleich tragen gesellschaftliche Rollenbilder eines starken und vermeintlich unverletzlichen Mannes sowie geschlechterinsensible Unterstützungsstrukturen dazu bei, dass Männer Hilfsangebote seltener beanspruchen. Weiterhin mangelt es an evaluierten Konzepten, die männerspezifische Faktoren in der Angebotsgestaltung berücksichtigen. Der Forschungsverbund „MEN-ACCES – Suizidprävention für Männer“ nimmt diese Leerstelle in den Blick. Ergebnis des wissenschaftlich begleiteten und evaluierten Projekts sind zwei Online-Angebote – zum einen zur Suizidprävention für Männer mit erhöhtem Suizidrisiko und zum anderen für Angehörige. Verbundpartnerinnen sind die Universität Leipzig, die Medical School Berlin und die Universität Bielefeld. Über Zielsetzungen und Spezifika des Projekts, männerspezifische Elemente in der Angebotsgestaltung und die Bedueutung von digitalen Zugangswegen in der Suizidprävention für Männer sprechen wir mit Cora Spahn, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Leipzig. Angebot für Männer Angebot für Angehörige Kontakt Cora Spahn Abteilung für Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie, Universitätsmedizin Leipzig www.uniklinikum-leipzig.de
Der vom Robert Koch Institut veröffentlichte Sachstandsbericht Klimawandel und Gesundheit zeigt das Ausmaß der vielfältigen gesundheitlichen Auswirkungen des Klimawandels. Als eine Handlungsempfehlung leiten die Autor:innen ab, die Aufklärung, Information und Kommunikation auszubauen. Im Sachstandsbericht werden Ergebnisse der PACE-Studie (Planetary Health Action Survey) zu der Handlungsbereitschaft, dem Nutzungsverhalten und Vertrauen verschiedener Zielgruppen in unterschiedliche Informationsquelle vorgestellt. Im Podcast wird auf dieser Grundlage diskutiert, wie Informationen über die gesundheitlichen Auswirkungen und Möglichkeiten zu Klimaschutz und Klimaanpassung die Zielgruppen finden können. Zudem sprechen wir darüber, wie diese Informationen aussehen sollten und über die Chancen und Grenzen digitaler Gesundheits- und Klimakommunikation. Gesprächspartner:innen sind Prof. Dr. Cornelia Betsch, Leiterin der PACE-Studie und der Arbeitsgruppe für Gesundheitskommunikation am Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin, sowie Professorin für Gesundheitskommunikation an der Universität Erfurt. Und Dr. Johannes Nießen, Errichtungsbeauftragter des Bundesinstituts für Prävention und Aufklärung in der Medizin und Kommissarischer Leiter der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.
Der Klimawandel und die damit einhergehenden Veränderungen und Krisen stellen die Menschen vor neue Herausforderungen, auch im Bereich der psychischen Gesundheit. Die Auswirkungen des Klimawandels auf die psychische Gesundheit sind in Deutschland bislang nur rudimentär erfasst. Der im Jahr 2023 vom Robert Koch-Institut veröffentlichte Sachstandsbericht Klimawandel und Gesundheit soll Abhilfe schaffen und nimmt in einem eigenen Beitrag die psychische Gesundheit in den Blick. Welche Herausforderungen und Chancen bringt der Klimawandel für die psychische Gesundheit mit sich? Welche Bevölkerungsgruppen sind besonders betroffen? Und welche Rolle kann die Digitalisierung bei der Förderung der psychischen Gesundheit der Menschen spielen? Auf der Grundlage eines Scoping Reviews diskutieren Lennart Semmler (LVG & AFS) und Katharina van Bronswijk – Verhaltenstherapeutin, Sprecherin der Psychologists for Future und Co-Autorin der Beitragsreihe zum Sachstandsbericht Klimawandel und Gesundheit 2023 – zentrale Aspekte des Berichts. Kontakt Katharina van Bronswijk Show Notes Offene Gesprächsrunden der Psychologists for Future: https://www.psy4f.org/termine-offene-gespraechsrunden/ Sachstandsbericht Klimawandel und Gesundheit 2023: https://www.rki.de/DE/Content/Gesundheitsmonitoring/Gesundheitsberichterstattung/GBEDownloadsJ/Focus/JHealthMonit_2023_S4_Psychische_Gesundheit_Sachstandsbericht_Klimawandel_Gesundheit.html
In diesem Podcast wollen wir einen Überblick zum Sachstandsbericht Klimawandel und Gesundheit des Robert Koch-Instituts geben. Der Bericht erschien in drei Teilen im Jahr 2023 und beschäftigt sich mit den Auswirkungen des Klimawandels auf Infektionskrankheiten und antimikrobielle Resistenzen (Teil 1), den Auswirkungen des Klimawandels auf nicht-übertragbare Erkrankungen und die psychische Gesundheit (Teil 2) und den Themen Klimagerechtigkeit, Kommunikation und Handlungsoptionen (Teil 3). Bei dem Bericht haben mehr als 90 Autor:innen aus etwa 30 nationalen Behörden und Institutionen zu einer umfassenden Synthese der aktuellen Evidenz in Deutschland beigetragen, die in 14 Artikeln im Journal of Health Monitoring veröffentlicht wurde. Wir sprechen mit Maike Voss, Geschäftsführende Direktorin des Centre for Planetary Health Policy und Mitglied der Fachgruppe KlimGesundAkt und eine der Autor:innen der Sachstandsberichte. Außerdem dabei Thomas Altgeld, Geschäftsführer der LVG & AFS. Im Podcast geben wir einen Überblick über die wichtigsten Themen des Berichtes und diskutieren Aspekte der Digitalisierung im Kontext Klimakrise und Gesundheit. Und wir reflektieren die Rolle der Landesvereinigungen für Gesundheit in Deutschland, die diese im Bereich Gesundheit, Klimaschutz und Klimafolgenanpassung einnehmen können. Viel Spaß mit dem Podcast! Kontakt Maike Voss Website: www.cphp-berlin.de/maike-voss Show Notes RKI Sachstandsbericht Klimawandel und Gesundheit (2023): https://www.rki.de/DE/Content/GesundAZ/K/Klimawandel_Gesundheit/KlimGesundAkt.html Centre for Planetary Health Policy: https://cphp-berlin.de/de/ LVG & AFS Nds HB e. V. – Klimakrise und Gesundheit: https://www.gesundheit-nds-hb.de/themen/aktuelle-querschnittsthemen/klimakrise-und-gesundheit/ Armut und Gesundheit – Der Public Health-Podcast / Siebte Staffel: Sozial gerecht: Gesundheit - Umwelt – Klima: https://www.armut-und-gesundheit.de/podcast/staffel-7 Kooperationsverbund Gesundheitliche Chancengleichheit - Klima(folgenanpassung) und gesundheitliche Chancengleichheit: https://www.gesundheitliche-chancengleichheit.de/gesundheitsfoerderung/klima-und-gesundheit/
Verhältnisorientierte Bewegungsförderung versucht über die Gestaltung der sozialen und kulturellen Lebens-, Arbeits- und Umweltbedingungen einen positiven Einfluss auf das Bewegungsverhalten zu nehmen. Welche Rolle digitale Methoden dabei spielen (können), bespricht Fachreferent Dirk Gansefort (LVG & AFS) im Podcast mit dem Gast Dr.in Jana Semrau, Wissenschaftlerin am Lehrstuhl für Sportwissenschaft mit dem Schwerpunkt Bewegung und Gesundheit an der Friedrich-Alexander-Universität Nürnberg-Erlangen. Im Podcast geht es unter anderem um organisationale Rahmenbedingungen, die für ein bewegungsförderliches Umfeld in Kommunen geeignet sind. Wir sprechen beispielweise über eine App, die gemeinsam mit Stadtplaner:innen entwickelt wurde und mit der Bewegungsorte und -Angebote für die Bewohner:innen der Kommune sichtbar gemacht werden. Oder über die digitale Sportentwicklungsplanung in Berlin, bei der mit digitalen Methoden die Sportplanung für alle Bezirke vergleichbar gemacht wird und beispielweise Ressourcen wie freie Sporthallen sicht- und nutzbar werden. Dabei spielt bei der Umsetzung digitaler Bewegungsförderung die Beteiligung der Akteur:innen und Bewohner:innen eine zentrale Rolle. Viel Spaß mit dem Podcast #27 Verhältnisorientierte Bewegungsförderung im Kontext von Digitalisierung.
Mit dem Smartphone durchs Quartier – ein Praxiseinblick in die Nutzung von appbasierter Bewegungsförderung in Kombination mit Lernelementen am Beispiel der App Actionbound. Die Smartphone Nutzung ist bei einem Großteil der Bevölkerung ein fester Bestandteil des Alltags. Die für Privatnutzer:innen kostenfreie App Actionbound nutzt diese Ausgangslage und versucht auf unterschiedlichen Wegen, die Menschen mit sogenannten „Bounds“, die aufgebaut sind, wie digitale Schnitzeljagden, in Aktion zu bringen und dabei bewegungsbasiertes Lernen zu ermöglichen. Von Quizspielen über Bewegungsaufgaben und dem Folgen von GPS basierten Pfeilen sind der Kreativität wenig Grenzen gesetzt. Dabei können die Bounds eigenständig erstellt und somit neben Angeboten von Akteuren, wie Schulen und Museen auch Peer-to-Peer Angebote geschaffen werden. Was war das Ziel bei der Entwicklung der App? Wie kann solch eine Anwendung die Bewegungsförderung im Quartier unterstützen? Welche Hürden entstehen bezüglich der Niedrigschwelligkeit und wie wird daran gearbeitet? Diese Highways to Health Folge mit Danny Can-Naique (Gesundheitsfachkraft im Quartier in Bremen) und Simon Zwick (Mitentwickler der App beschäftigt sich mit diesen und weiteren Fragen. Kontakt Danny Can-Naique, Landesvereinigung für gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen e. V., Gesundheitsfachkraft in Bremen E-Mail: danny.can-naique@gesundheit-nds-hb.de Simon Zwick, Actionbound GmbH, Entwickler/Geschäftsführer E-Mail: simon@actionbound.de
Ein Großteil der Kinder und Jugendlichen nutzt täglich Social Media. Dabei widmen sie sich unter anderem Themen, wie Ernährung oder Fitness. Die jungen Follower nehmen zudem Influencer: innen auf Social Media nicht immer auch als solche wahr und können auch Werbeinhalte nicht immer klar erkennen. In dieser Podcastfolge sprechen wir mit Dr. Sabine Klinger und Lisa Mittischek von der Universität Graz über da Projekt EKo-K.I.S.S und erfahren, welche alters- oder geschlechtsspezifische Unterschiede es im Nutzungsverhalten gibt und welchen Einfluss Social Media auf das Gesundheitsverhalten von Kindern und Jugendlichen hat. Weiterführende Informationen finden Sie hier: Das EKo-K.I.S.S – Projekt: www.ekokiss.phst.at Das Projekt Girlspirit: www.frauengesundheitszentrum.eu/girlspirit
Die Digitalisierung in der Gesundheitsversorgung ist wohl eines der größten Themen der Gesundheitspolitik im Moment. Es kann einem schwer fallen den Überblick über alle Entwicklungen zu behalten. Wir versuchen im Gespräch mit Reza Mazhari von der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen einen schnellen Ritt durch die verschiedenen Bereiche. Wir sprechen darüber welche Rolle die elektronische Patientenakte und digitale Gesundheitsanwendungen für die Gesundheitsförderung und Prävention haben können und wie es um die Akzeptanz und Hindernisse bei der Digitalisierung steht. Reza Mazhari Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen E-Mail: reza.mazhari@kvn.de Homepage: www.kvn.de
Junge Menschen wachsen heutzutage in einer Welt auf, die mit einer hohen Nutzung von digitalen Medien einhergeht. Auch wenn es um Fragen zum Thema Gesundheit geht, wird oft zum Smartphone oder Tablet gegriffen. Die Möglichkeit sich im Netz schnell und unkompliziert zu Gesundheitsthemen zu informieren ist für viele Kinder und Jugendliche inzwischen selbstverständlich. Eine hohe Gesundheitskompetenz ist dabei eine wichtige Voraussetzung, um relevante Informationen im Netz zu finden, zu verstehen, zu beurteilen und im Alltag anzuwenden. Wie dies in der Praxis aussehen kann und welche Herausforderungen mit der Entwicklung einhergehen, berichtet unser Gast Markus Gerstmann vom Service Bureau Jugendinformation. Markus Gerstmann Service Bureau Jugendinformation E-Mail: gerstmann@jugendinfo.de Homepage: www.servicebureau.de, www.markus-gerstmann.de Instagram: www.instagram.com/servicebureau_bremen Twitter: @jugendinformant
Die digitale Transformation ist unser ständiger Begleiteter und bestimmt häufig unser Arbeitsleben, den Schulalltag oder die Freizeit. Aber nicht alle profitieren in gleichem Maße von diesem Wandel. Aktuelle Studien zum „Digital Gender Gap“ zeigen immer noch spürbare Unterschiede zwischen den Geschlechtern - generationsübergreifend. Gefordert wird daher wird ein gezieltes digitales Empowerment von Mädchen und Frauen, um das derzeitige Lagebild der Gender(un)gleichheiten in diesem Bereich zu verändern. Wie dies in der Praxis aussehen könnte, berichten unsere Gäste Sarah Pulfer und Barbara Blum von Technovation Girls Germany. Barbara Blum und Sarah Pulfer Deutsche Kinder- und Jugendstiftung GmbH Programm „Technovation Girls Germany“ E-Mail: technovationgirls@dkjs.de Homepage: www.technovationchallenge.de Zur App-Galerie: www.technovationchallenge.de/appgalerie Dachprogramm „Wir stärken Mädchen“: www.wir-staerken-maedchen.de Instagram: www.instagram.com/technovationgirlsgermany YouTube: www.youtube.com/channel/UCjan_9QPXgujtODCbTTxrZg
Im neuen Podcast zur Digitalisierung und Klimakrise im Gesundheitswesen sprechen wir mit Prof. Jan Ehlers von der Universität Witten/Herdecke. Wir gehen gemeinsam der Frage nach, wie digitale Anwendungen wie die elektronische Patientenakte, Telemedizin und Apps einen Teil zur Lösung der Klimakrise beitragen können. Dazu sprechen wir über aktuelle Hürden, Herausforderungen und Ausblicke der Digitalisierung im Gesundheitswesen sowie über das Potential zur Einsparung von klimaschädlichen Gasen. Zu den Hürden gehören etwa der sog. „Digital Divide“ (digitale Spaltung) oder die mangelnde „Digital Literacy“ (Digitalkompetenz). Die Beispiele sind ebenso abhängig von soziökonomischen Status wie auch die Gesundheitskompetenz. Wichtig sei aber auch laut Ehlers, in Anbetracht des digitalen Fortschritts anderer Länder nicht zu resignieren, sondern bereit zu sein, von diesen Ländern zu lernen. Angesichts der Klimakrise gewinnen digitale Anwendungen im Gesundheitsbereich, aber auch Klima-Zertifizierungen für Krankenhäuser oder Arztpraxen an Bedeutung. Zusätzlich befähigen sie Patient*innen bei der Beanspruchung medizinischer Leistungen auf ihren Co2-Abdruck zu achten.
Unerwünschte Effekte und Nebenwirkungen werden gemeinhin eher mit Beipackzetteln von Arzneimitteln assoziiert. Doch auch im Feld der digitalen Gesundheitstechnologien können unerwünschte Effekte (unintended consequences) auftreten – diese werden jedoch nur sporadisch aus einer Public Health-Perspektive diskutiert. Gemeinsam mit Prof. Dr. Benjamin Schüz erörtern wir, was man unter unerwünschten Effekten von digitalen Gesundheitstechnologien versteht und auf welchen Ebenen diese Effekte zu beobachten sind. Dafür schlägt unser Gast eine Systematisierung vor, die sich an einem sozialökologischen Verständnis von Gesundheit orientiert und die individuelle Ebene, die Beziehungs- sowie die Versorgungsebene in den Blick nimmt. Zudem sprechen wir darüber, welche Handlungsbedarfe und Möglichkeiten bestehen, um unerwünschte Effekte bei der Entwicklung und Evaluation von digitalen Gesundheitstechnologien zu vermeiden. Weitere Informationen: Unerwünschte Effekte digitaler Gesundheitstechnologien: Eine Public-Health-Perspektive Developing and Assessing Digital Public Health Interventions: A Comprehensive Framework
Viele Kinder und Jugendliche wachsen heute ganz selbstverständlich mit digitalen Medien auf. Sie erleben und erlernen den Umgang mit Smartphones, Tablets, Laptops und Co. oft bereits früh in ihren Familien, bei Gleichaltrigen und zunehmend im Alltag in Kitas und Schulen. Der Begriff „Digital Native“ hat schon in unseren normalen Sprachgebrauch Einzug gefunden. Wie genau sieht das Heranwachsen mit digitalen Medien heute aus? Wie werden Kinder und Jugendliche medial sozialisiert? Wie hat sich die Mediennutzung in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten verändert? Was ist „normal“, ab wann würde man von einer Abhängigkeit sprechen? Wie kann die digitale (Gesundheits-)Kompetenz von Kindern und Jugendlichen gefördert werden, damit die Mediennutzung ihre Gesundheit und ihr Wohlergehen nicht beeinträchtigt? Was können Eltern und Fachkräfte in Bildungs- und Jugendhilfeeinrichtungen tun, um Kinder und Jugendliche bei einem Aufwachsen zwischen digitaler und analoger Welt zu unterstützen? Darüber diskutieren wir in dieser Folge mit Prof. Dr. Daniel Hajok, Kommunikations- und Medienwissenschaftler an der Universität Erfurt und Eberhard Freitag, Diplom Pädagoge und Geschäftsführer von Return - Fachstelle Mediensucht in Hannover. Das Gespräch führte Janine Sterner. Weitere Informationen: www.return-mediensucht.de
#18 Digitale Gewalt

#18 Digitale Gewalt

2022-02-2231:59

Cyber-Mobbing, Cyber-Stalking, Hate Speech oder das Verbreiten von privaten Fotos und Filmen in Social Media: Die Formen von Gewalt im digitalen Raum sind so vielfältig wie in der analogen Welt. Es scheint sogar, dass die Hemmschwelle für Grenzüberschreitungen und Angriffe mit der Digitalisierung gesunken ist.<br> <br> Da jede*r potenziell zum Opfer von digitaler Gewalt, aber – wissentlich oder unwissentlich – auch zum oder zur Täter*in werden kann, sind präventive Aufklärungsarbeit und Hilfsangebote unerlässlich. Gleichzeitig bedarf es klarer gesetzlicher Regelungen und einem strengen Durchgreifen beispielsweise durch die Betreiber von Social Media Plattformen. Im Oktober 2017 trat das sogenannte Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) in Kraft. Es war eine Reaktion auf die zunehmende Verbreitung von Hasskriminalität und anderen strafbaren Inhalten vor allem in sozialen Netzwerken wie Facebook, YouTube und Twitter.<br> <br> Ob das Gesetz in der Praxis bereits Erfolg zeigt und welche Hilfe Betroffene von digitaler Gewalt erhalten können, diskutieren wir in dieser Folge mit Claudia Otte von der Beratungsstelle HateAid und Lennart Hesse-Sörnsen von der Organisation Juuuport.<br> <br> Hate Aid bietet Betroffenen von digitaler Gewalt ein kostenloses Beratungsangebot und Prozessfinanzierung an. Juuuport ist eine bundesweite Online-Beratungsplattform für junge Menschen die Probleme im Netz haben.<br> <br> Weitere Informationen finden Sie unter:<br> https://hateaid.org/<br> https://www.juuuport.de/beratung
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