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Notaufnahme - der Podcast von Ärzte ohne Grenzen
Notaufnahme - der Podcast von Ärzte ohne Grenzen
Author: Ärzte ohne Grenzen e. V.
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© Alle Rechte vorbehalten 2026
Description
Ob Seenotrettung, Mangelernährung oder Naturkatastrophen – unser Podcast „Notaufnahme“ beleuchtet die verschiedenen Herausforderungen der humanitären Hilfe weltweit: Wie gelingt es, Menschenleben zu retten, wenn Gewalt eskaliert? Wie können unsere Mitarbeitenden ein Geflüchtetencamp versorgen, wenn die ganze Region unter Wasser steht? Wie kann unsere psychologische Unterstützung traumatisierte Menschen erreichen? Auf diese und viele weitere Fragen suchen wir Antworten. In den Folgen berichten unsere Gäste von ihrer Arbeit in den Projektländern - unter oftmals schwierigsten Bedingungen. Unsere Patient*innen erzählen von ihrem Leben vor Ort und erklären, was sie sich von uns und der internationalen Gemeinschaft wünschen. Im Podcast wollen wir uns selbstkritisch mit unserer Arbeit auseinandersetzen und den Blick auf die Krisen lenken, die zu wenig Aufmerksamkeit erhalten.
Für Fragen, Kritik oder Themenwünsche schreiben Sie uns gern unter notaufnahme@aerzte-ohne-grenzen.de. Die weltweite Nothilfe von Ärzte ohne Grenzen ist nur möglich durch private Spenden. Wir freuen uns, wenn Sie uns unterstützen: www.aerzte-ohne-grenzen.de/spenden. Dieser Podcast wurde von Ärzte ohne Grenzen e.V. in Zusammenarbeit mit Christian Conradi produziert. V. i. S. d. P. Jannik Rust, Ärzte ohne Grenzen e. V., Schwedenstr. 9, 13359 Berlin.
Für Fragen, Kritik oder Themenwünsche schreiben Sie uns gern unter notaufnahme@aerzte-ohne-grenzen.de. Die weltweite Nothilfe von Ärzte ohne Grenzen ist nur möglich durch private Spenden. Wir freuen uns, wenn Sie uns unterstützen: www.aerzte-ohne-grenzen.de/spenden. Dieser Podcast wurde von Ärzte ohne Grenzen e.V. in Zusammenarbeit mit Christian Conradi produziert. V. i. S. d. P. Jannik Rust, Ärzte ohne Grenzen e. V., Schwedenstr. 9, 13359 Berlin.
71 Episodes
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_“Kann ich mich ohne medizinischen Background bei Ärzte ohne Grenzen bewerben? Welche Qualifikationen werden gesucht? Wie läuft so ein Bewerbungsprozess ab? Und woher weiß ich, ob humanitäre Nothilfearbeit überhaupt das richtige für mich ist?”_
**Hast du dir diese Fragen schon mal gestellt?** Und willst du vielleicht einen echten Perspektivenwechsel wagen? Dann ist diese Folge genau das richtige für dich!
**Eva Straus** hat diesen Perspektivenwechsel gewagt, sich beworben und ist jetzt ganz frisch aus ihrem ersten Einsatz zurück. Sie war als Personal- und Finanzexpertin mit Ärzte ohne Grenzen in der Côte d’Ivoire. In dieser Folge berichtet sie von ihrem Bewerbungsprozess: was hat sie überrascht? Was hat ihr geholfen? Gemeinsam mit der erfahrenen Personalerin **Anne Ebner** von Ärzte ohne Grenzen gehen **Anna Dushime** und Co-Moderator **Christian Katzer** auf Anforderungen und häufige Fragen ein. Und Spoiler – auch wenn du nicht mit Ärzte ohne Grenzen im Ausland arbeiten möchtest, lohnt es sich, diese Folge zu hören!
**In dieser Episode erfährst du ...**
... welchen Rat Eva für alle Interessierten hat.
... welche Sprachen wichtig sind und welche Unterstützung du bekommst, wenn du deine Kenntnisse auffrischen willst.
... welche Profile und Berufe gerade dringend gesucht werden – in den medizinischen und nicht-medizinischen Bereichen.
... welche Qualifikationen du mitbringen solltest.
... warum du dich bei Ärzte ohne Grenzen nicht auf einen bestimmten Job in deinem Lieblingsland bewerben kannst.
... welche Möglichkeiten der Mitarbeit es in Deutschland gibt.
... und: wie sich Co-Moderator und Geschäftsführer Christian für seinen ersten Job bei Ärzte ohne Grenzen beworben hat.
**LINKS:**
Mitarbeiten im Projekt
FAQs zu Voraussetzungen, Bewerbung, im Projekt und nach dem Einsatz
Selbsttest – passt diese Arbeit zu mir?
Sicherheit im Projekt – Video jetzt ansehen
Mitarbeitende berichten – Der Blog von Ärzte ohne Grenzen
Mitarbeiten in Deutschland
Offene Stellen im Berliner Büro
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**FRAGEN, FEEDBACK, THEMENWÜNSCHE?**
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Dieser Podcast wurde von Ärzte ohne Grenzen e.V. in Zusammenarbeit mit Christian Conradi produziert. Redaktion und Projektleitung: Clara Schneider, Andreas Koob und Regina Bischoff. Moderation: Anna Dushime, Christian Katzer. Aufnahme, Schnitt und Produktion: Christian Conradi. V. i. S. d. P. Jannik Rust, Ärzte ohne Grenzen e. V., Schwedenstr. 9, 13359 Berlin. Bild: MSF
Schnelle Hilfe in kurzer Zeit – das ist elementar für Überlebende von sexualisierter Gewalt. Worauf kommt es bei der Behandlung an? Darüber spricht unsere Host, die Ärztin **Patricia Neugebauer**. Einfühlsam und zugleich faktenreich bringt sie in 5 Minuten auf den Punkt, warum die ersten 72 Stunden besonders entscheidend sind, um Betroffenen helfen zu können.
👉 Hol dir deine Dosis Wissen: Jetzt reinklicken, zuhören und zusehen!
👉 “[Sexualisierte Gewalt: tabuisiert und allgegenwärtig](https://notaufnahme-podcast.aerzte-ohne-grenzen.de/39-srgr)” - ausführliche Folge zum Thema mit Hebamme Hannah jetzt anhören!
👉 Wer ist eigentlich Patricia? Hör rein in unsere Folge “[In eigener Sache](https://notaufnahme-podcast.aerzte-ohne-grenzen.de/651-in-eigener-sache )”, da stellen wir Patricia viele Fragen und lernen sie besser kennen!
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Dieser Podcast wurde von Ärzte ohne Grenzen e.V. in Zusammenarbeit mit Christian Conradi produziert. Redaktion und Projektleitung: Clara Schneider, Andreas Koob und Regina Bischoff. Moderation: Patricia Neugebauer. Aufnahme, Schnitt und Produktion: Christian Conradi. V. i. S. d. P. Jannik Rust, Ärzte ohne Grenzen e. V., Schwedenstr. 9, 13359 Berlin. Bild: MSF
“Drohnenangriffe, Raketeneinschläge, aber auch ganz andere schlimme Erfahrungen haben die Patient:innen gemacht”, sagt die Traumatherapeutin **Lena Furtner**. “Und sie bleiben auch nach vier Jahren Krieg jeden Tag mit der völligen Unsicherheit konfrontiert.” Doch wie therapiert man Traumata in diesem anhaltenden Ausnahmezustand? Das beschreibt Lena und gibt dabei einen Einblick in die Arbeit des Traumazentrums von Ärzte ohne Grenzen in der ukrainischen Stadt Winnyzja: dort erhalten viele Menschen professionelle Unterstützung. Zusammen mit den Moderator*innen Anna Dushime und Christian Katzer, diskutiert sie, warum psychischer Gesundheit besonders in Kriegen mehr Stellenwert zukommen muss. Zugleich berichtet sie, welche Resilienz die Menschen in der Ukraine an den Tag legen – trotz der permanenten russischen Angriffe und der massiven Gewalt im ganzen Land.
**In dieser Episode erfährst du ...**
... wie eine Traumtherapie abläuft und welche Methoden unsere Expert*innen anwenden ...
... wie vielschichtig die Bedürfnisse der Patient:innen sind und welche Professionen daher ineinandergreifen müssen
... wie es gelingen kann, das eigene Leben nach schlimmen Erfahrungen und Traumata zu stabilisieren
... wie resilient viele Menschen mit Zerstörung, Gewalt und Entbehrung infolge russischer Angriffe umgehen – auch in diesem bitterkalten Kriegswinter und ohne Heizung und Strom
**LINKS:**
Erfahre mehr über unsere Arbeit in der Ukraine und höre auch in unsere anderen Folgen dazu an: “[Ukraine: Alltag im Krankenhaus, wenn die Front heranrückt](https://notaufnahme-podcast.aerzte-ohne-grenzen.de/53-ukraine-front)” und “[Wieder in Bewegung kommen – Physiotherapie in der Ukraine](https://notaufnahme-podcast.aerzte-ohne-grenzen.de/36-ukraine-physio)”
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Dieser Podcast wurde von Ärzte ohne Grenzen e.V. in Zusammenarbeit mit Christian Conradi produziert. Redaktion und Projektleitung: Clara Schneider, Andreas Koob und Regina Bischoff. Moderation: Anna Dushime, Christian Katzer. Aufnahme, Schnitt und Produktion: Christian Conradi. V. i. S. d. P. Jannik Rust, Ärzte ohne Grenzen e. V., Schwedenstr. 9, 13359 Berlin. Bild: MSF
Es ist der Gamechanger, um Mangelernährung zu behandeln – effektiv, unkompliziert und günstig: unsere Host, die Ärztin Patricia Neugebauer, spricht in dieser Folge über ein kleines Päckchen, das im Kampf gegen die schwere Krankheit eine echte Wunderwaffe ist.
**Worum es sich bei dieser Wunderwaffe handelt, das bringt Patricia in nur 5 Minuten auf den Punkt.**
Zusätzlich zu unserer Langfolge kannst du ab sofort Patricia einmal im Monat hören und auch sehen: denn unseren Kurzpodcast “5 Minuten Notaufnahme” gibts auch als Videopodcast – verpass auf keinen Fall die erste Folge.
👉 Hol dir deine Dosis Wissen: Jetzt reinklicken, zuhören, zusehen und staunen!
👉 ["Der Appetit muss wieder kommen"](https://open.spotify.com/episode/0TkMwpV6HGTeccnudHIzXS?si=kvK19JTpTWmWH6wDrvXTtA) – lange Folge zu Mangelernährung jetzt anhören.
👉 Wer ist eigentlich Patricia? Hör rein in unsere Folge “[In eigener Sache](https://open.spotify.com/episode/15T4soLphxrtdAsyJS0uu2?si=pMDCZBP4SrKSt-nfuV6aVg)”, da stellen wir Patricia viele Fragen und lernen sie ein bisschen besser kennen.
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Dieser Podcast wurde von Ärzte ohne Grenzen e.V. in Zusammenarbeit mit Christian Conradi produziert. Redaktion und Projektleitung: Clara Schneider, Andreas Koob und Regina Bischoff. Moderation: Patricia Neugebauer. Aufnahme, Schnitt und Produktion: Christian Conradi. V. i. S. d. P. Jannik Rust, Ärzte ohne Grenzen e. V., Schwedenstr. 9, 13359 Berlin. Bild: MSF
Am 09.02. launchen wir unseren neuen Kurzpodcast “5 Minuten Notaufnahme. Deine Dosis Wissen”. In dieser Sonderfolge stellen unsere Moderator*innen **Anna Dushime** und **Christian Katzer** ihre neue Host-Kollegin vor: die Ärztin **Patrica Neugebauer**. Sie war mehrmals mit Ärzte ohne Grenzen im Einsatz und wird das neue Format jeden zweiten Montag im Monat moderieren. Besonderes Feature ist, dass diese Kurzfolgen auch als Video produziert werden. Ab jetzt gibt es die Notaufnahme also nicht mehr nur auf die Ohren, sondern auch auf die Augen.
**In dieser Episode erfährst du...**
...wie Patricia zu Ärzte ohne Grenzen gekommen ist.
...wie ein Kleid aus Afghanistan bei ihrer Tochter in Aachen gelandet ist und ob Fisch eigentlich vegetarisch ist.
...worum es im Kurzpodcast gehen wird wie ihr euch Themen für das Format wünschen könnt.
...wie Patricia die Bedingungen im Einsatz bewältigt.
...welche Aspekte aus dem medizinischen Alltag in Filmen und Serien am falschesten dargestellt werden.
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Dieser Podcast wurde von Ärzte ohne Grenzen e.V. in Zusammenarbeit mit Christian Conradi produziert. Redaktion und Projektleitung: Clara Schneider, Andreas Koob und Regina Bischoff. Moderation: Anna Dushime, Christian Katzer. Aufnahme, Schnitt und Produktion: Christian Conradi. V. i. S. d. P. Jannik Rust, Ärzte ohne Grenzen e. V., Schwedenstr. 9, 13359 Berlin. Bild: MSF
"Unsere Station ist fast die einzige Anlaufstelle für HIV-Patient*innen im indischen Bundesstaat Bihar, wo mehr als 100 Millionen Menschen leben. Denn es gibt keine öffentliche Gesundheitsversorgung für HIV-Patient*innen dort", sagt die Krankenpflegerin **Jemima Schwab**, die in der indischen Stadt Patna für Ärzte ohne Grenzen im Einsatz war.
In der 65. Folge der Notaufnahme berichtet sie, wie Diskriminierung und Stigma die Behandlung von HIV und AIDS erschweren, aber was das Team vor Ort dennoch für die Patient*innen bewirken kann. Mit den Moderator*innen **Anna Dushime** und **Christian Katzer** spricht sie darüber, warum kein Ende der Epidemie in Sicht ist – obwohl infizierte Personen mit der richtigen Behandlung gut leben können und weitere Ansteckungen verhindert werden können.
Auch die Dragqueen, Aktivistin und Podcasterin **Barbie Breakout** kommt zu Wort und schildert, warum es auch in Deutschland mehr Awareness für das Thema braucht und weshalb die Fallzahlen wegen fehlender Hilfsgelder weltweit zu eskalieren drohen.
**In dieser Episode erfährst du...**
...was es für Menschen mit HIV in Indien bedeutet, wenn sie endlich eine Behandlung beginnen können.
...was die lokalen Teams von Ärzte ohne Grenzen trotz Gegenwind und Anfeindung für HIV-Patient*innen leisten.
...warum es auch in Deutschland noch mehr Awareness für das Thema HIV und AIDS braucht und wie sich Barbie Breakout dafür einsetzt.
...warum die Aussichten sehr düster sind und sich noch viel mehr Menschen anstecken und schwer erkranken werden, obwohl eine HIV-Infektion längst gut behandelbar ist.
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Dieser Podcast wurde von Ärzte ohne Grenzen e.V. in Zusammenarbeit mit Christian Conradi produziert. Redaktion und Projektleitung: Clara Schneider, Andreas Koob und Regina Bischoff. Moderation: Anna Dushime, Christian Katzer. Aufnahme, Schnitt und Produktion: Christian Conradi. V. i. S. d. P. Jannik Rust, Ärzte ohne Grenzen e. V., Schwedenstr. 9, 13359 Berlin. Bild: MSF
Stell dir vor, du lebst in einer provisorischen Bambushütte und alles ist nass. Deine Kleidung, dein Bett, alles. Es ist Monsunzeit und der Regen tropft durch das löchrige Dach. Die Luft ist nicht nur feucht, sie ist nass. Wenn du Wasser holst, oder zur Toilette musst, musst du raus in den Regen. Und du bist wieder bis auf die Knochen nass.
So geht es über einer Million Rohingya im größten Geflüchtetencamp der Welt.
In der 64. Folge der Notaufnahme berichtet die humanitäre Beraterin **Jana Ciernioch** von ihrer Arbeit im Camp Kutupalong in Bangladesch. Sie berichtet von willensstarken Kolleg:innen, die selbst geflohen sind und im Camp leben. Mit den Moderator*innen **Anna Dushime** und **Christian Katzer** spricht sie über Perspektivlosigkeit, Würde und kleine Hoffnungsschimmer.
In der letzten Folge dieses Jahres möchten wir das Schicksal der Rohingya in den Mittelpunkt rücken. Neben vielen anderen Krisen weltweit, findet ihre Lebensrealität viel zu wenig Beachtung. **Lasst uns das ändern.** Teilt diese Podcastfolge, schaut auf unseren Social Media Kanälen vorbei und sprecht mit eurem Umfeld über das, was ihr hier Neues erfahren habt. **Gemeinsam können wir uns dafür einsetzen, dass die Rohingya nicht vergessen werden.** Das haben sich die Kolleg:innen von Jana bei ihrer Abreise aus Bangladesch von ihr gewünscht ...
**In dieser Episode erfährst du...**
...warum über eine Million geflüchteter Rohingya im größten Geflüchtetencamp der Welt in Bangladesch leben.
...wie das Leben der Menschen im Camp aussieht.
...wer der motivierte Kollege ist, der unbeirrbar und willensstark an Janas Seite gearbeitet hat.
...warum es so wichtig ist, Krisen wie diese auch politisch zu adressieren.
...was wir, du und ich, tun können, damit die Rohingya von der Welt nicht vergessen werden.
**LINKS**
- Sieh dir an, wie uns Hares durchs Camp führt und vom Leben im Camp erzählt: https://www.youtube.com/watch?v=VmEPlwTF1ls
- Unser Kollege Junaid hat seinen Alltag in der Klink mit einer Sofortbildkamera dokumentiert, schau mal rein: https://www.youtube.com/shorts/4bCtjjVP7W4
- Schau, über welche Straßen unsere Fahrerin Jinnathun zum und im Camp fährt: https://www.youtube.com/shorts/PDuncmEqOyw
- Erfahre mehr über die Rohingya und das Leben im Camp auf unserer Website: https://www.aerzte-ohne-grenzen.de/spenden/flucht-ist-kein-zuhause
- Du willst mehr von Jana hören und sehen? Schau dir hier ihren Vortrag über ihren Einsatz im Camp an: https://www.youtube.com/watch?v=zgR4lelj0Rk
- Hör rein in die 46. Folge der Notaufnahme zum Weltflüchtlingstag. Da gehts vor allem um die Flucht der Rohingya und um Geflüchtete aus dem Sudan: “130 Millionen Menschen auf der Flucht. Wie hilft Ärzte ohne Grenzen?” https://www.youtube.com/watch?v=XVS5e8zpyAg
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_“Unser Team hat alles gegeben. Wir haben ihn über einen langen Zeitraum reanimiert. Am Ende hat es aber nicht gereicht. Und dieser Junge ist gestorben. Das war für uns einer von diesen Momenten, der alles verdunkelt hat.”_ Das berichtet die Notfallkrankenpflegerin **Katja Storck** nach ihrem zweiten Einsatz im Gazastreifen.
Sie berichtet in der 63. Folge der Notaufnahme vom Leben der Menschen nach Inkrafttreten der Waffenruhe. Mit den Moderator*innen **Anna Dushime** und **Christian Katzer** spricht sie darüber, dass nach wie vor viel zu wenig humanitäre Hilfe ins Land kommt, dass löslicher Cappuccino statt Tomaten oder Reis geliefert wird. Dass es keine Rollstühle für Menschen mit Amputationen gibt. Dass Menschen sterben, während sie auf eine medizinische Evakuierung warten. Und sie sprechen auch über die tiefsitzenden Traumata der Menschen und dass sich Kinder nicht mehr raus auf den Markt trauen, um dort Schokolade zu kaufen.
**In dieser Episode erfährst du...**
...was sich für die Menschen seit der Waffenruhe verändert hat. Und was nicht.
...wie es den lokalen Mitarbeitenden von Ärzte ohne Grenzen im Gazastreifen geht.
...wie sich die Arbeit von Ärzte ohne Grenzen seit der Waffenruhe verändert hat.
...was eine medizinische Evakuierung ist, wem sie ermöglicht wird und wem nicht.
...was die Menschen im Gazastreifen jetzt am dringendsten brauchen.
...welche Bewältigungsstrategien die Menschen im Gazastreifen haben, um durchzuhalten.
**LINKS**
- So sieht es im Gazastreifen aus: "[Unsere Kolleg*innen fahren durch die Trümmerlandschaft](https://youtu.be/uN_r4OLIHt4?si=9lQnBUHero2n3Fcl)"
- Mehr Infos über unsere Arbeit im Gazastreifen: [Website ](http://msf.de/gaza)
- Erfahr mehr über Katjas Einsätze und hör in die Folge zur Ukraine rein:
"[Ukraine: Alltag im Krankenhaus, wenn die Front heranrückt](https://open.spotify.com/episode/2iw8scjOo1fl38EhSkNhmr?si=OcwxerywQyOQOBlff2gP2A)"
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Dieser Podcast wurde von Ärzte ohne Grenzen e.V. in Zusammenarbeit mit Christian Conradi produziert. Redaktion und Projektleitung: Clara Schneider, Andreas Koob und Regina Bischoff. Organisation Live-Event: Annika Fiegehenn. Moderation: Anna Dushime, Christian Katzer. Aufnahme, Schnitt und Produktion: Christian Conradi. V. i. S. d. P. Jannik Rust, Ärzte ohne Grenzen e. V., Schwedenstr. 9, 13359 Berlin. Bild: MSF
Alle zwei Minuten stirbt eine Frau durch Komplikationen während der Schwangerschaft oder Geburt. Wie kann das heutzutage immer noch sein? Und warum spielen unsichere Schwangerschaftsabbrüche dabei eine so große Rolle?
Die Gynäkologin Vivian Simm war bereits in vier Einsätzen mit Ärzte ohne Grenzen im Einsatz. In der 62. Folge der “Notaufnahme” erklärt sie den Unterschied zwischen sicheren und unsicheren Schwangerschaftsabbrüchen. Sie berichtet, wie Ärzte ohne Grenzen Frauen unterstützt, eine informierte und selbstbestimmte Entscheidung zu treffen – und dies trotz Stigma, Vorverurteilung und schlechtem Zugang zu medizinischer Versorgung.
Gemeinsam mit den beiden Moderator:innen Anna Dushime und Christian Katzer spricht sie über Selbstbestimmung, schwierige Entscheidungen und über den schmalen Grat zwischen Leben und Tod.
Und auch die Frauen bekommen eine Stimme, die aufgrund von Stigma und Vorurteilen häufig nicht selbst über ihre Situation sprechen möchten. Wir hören die Geschichte einer Mitarbeiterin von Ärzte ohne Grenzen, die für sich eine folgenschwere Entscheidung treffen musste.
In dieser Episode erfährst du…
…warum unsichere Schwangerschaftsabbrüche einer von fünf Hauptgründen für Müttersterblichkeit sind.
…was ein unsicherer Schwangerschaftsabbruch ist – und was Frauen dafür auf sich nehmen.
…welche Wege Ärzte ohne Grenzen findet, um mit Frauen ins Gespräch zu kommen - über Verhütung, über sexualisierte Gewalt und auch über sichere Schwangerschaftsabbrüche.
…wie Ärzte ohne Grenzen konkret vorgeht, um Frauen bei einer selbstbestimmten Entscheidung zu unterstützen.
…was der letzte Ausweg für eine Kollegin von Ärzte ohne Grenzen war, die keinen Zugang zu einem sicheren Schwangerschaftsabbruch bekommen hatte.
Weiterführende Links:
AMCO- Studie von Epicentre über den Zusammenhang von schweren Komplikationen und unsicheren Schwangerschaftsabbrüchen in Krisenregionen.
Epicentre ist eine von Ärzte ohne Grenzen gegründete Forschungseinrichtung, die durch epidemiologische Feldforschung und Schulungen die Arbeit der humanitären Hilfsorganisation unterstützt.
WIR SUCHEN: Erfahrene Gynäkolog*innen
Dauer des Einsatzes: mindestens 3 Monate
Berufserfahrung: Facharztausbildung, Erfahrung mit Vielfalt an Komplikationen, Auslandserfahrung von Vorteil Sprachen: Englisch, Französisch von Vorteil
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Stell dir vor, dein Weg zur Arbeit ist lebensgefährlich - weil in den Straßen deiner Stadt Recht und Ordnung zusammengebrochen sind: Schüsse auf offener Straße, willkürliche Verhaftungen und Selbstjustiz – direkt vor deiner Haustür. Deine Vorgesetzten sagen: “Komm nur, wenn du dich sicher genug fühlst”. Und du kommst…
Genau das hat Marcus Bachmann erlebt. Er berichtet davon in der 61. Folge der Notaufnahme. Marcus leitete Projekte von Ärzte ohne Grenzen im Osten der Demokratischen Republik Kongo, als ein gewaltvoller Konflikt dort mit einer Intensität eskalierte, die selbst ihn, als erfahrenen Nothelfer, sprachlos macht: “Es ist ein ultra-brutalisierter Kontext, dem die Menschen ausgesetzt sind”, so Marcus.
Im Gespräch mit den Moderator:innen Anna Dushime und Christian Katzer spricht er über die neue Gewalteskalation in dieser vergessenen Krise. Betroffene aus der Demokratischen Republik Kongo kommen zu Wort. Und Marcus berichtet eindrücklich davon, wie Ärzte ohne Grenzen medizinische Nothilfe leistet, obwohl sich die Frontlinien ständig verschieben, Konfliktparteien Absprachen brechen und der Weg zur Arbeit für humanitäre Helfer*innen lebensgefährlich ist. Es geht um Verletzte, die stundenlang auf Tragen durch die Berge geschleppt werden, es geht um Panik, aber auch um eine schier unglaubliche Einsatzbereitschaft der lokalen Mitarbeitenden und auch darum, wie sich Geräusche über eine Wasseroberfläche ausbreiten.
In dieser Episode erfährst du:
Wie Ärzte ohne Grenzen vorgeht, wenn die Lage vor Ort zu gefährlich wird, um weiterzuarbeiten – und warum es manchmal die einzige Option ist, Teams zu verkleinern.
Wie es gelingt, eine verletzte Person in Sicherheit zu bringen, auch wenn der nächste Krankenwagen erst hinter einem unwegsamen Gebirgszug wartet – und wie viele helfende Hände dafür tatsächlich gebraucht werden.
Welche Strukturen die Organisation aufbaut, um auch während aktiver, unübersichtlicher Kriegshandlungen weiterhin medizinische Hilfe leisten zu können.
Was einem Kollegen von Marcus widerfahren ist, der bei einer willkürlichen Verhaftung eine klaffende Platzwunde davongetragen hat.
JETZT SPENDEN – Damit wir beispielsweise die Menschen im Osten der Demokratischen Republik Kongo medizinisch versorgen können: msf.de/spenden
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Dieser Podcast wurde von Ärzte ohne Grenzen e.V. in Zusammenarbeit mit Christian Conradi produziert. Redaktion und Projektleitung: Clara Schneider, Andreas Koob und Regina Bischoff. Organisation Live-Event: Annika Fiegehenn. Moderation: Anna Dushime, Christian Katzer. Aufnahme, Schnitt und Produktion: Christian Conradi. V. i. S. d. P. Jannik Rust, Ärzte ohne Grenzen e. V., Schwedenstr. 9, 13359 Berlin. Bild: MSF
Wenn Raketen im Krankenhaus einschlagen oder Krankenwagen vom Kugelhagel gestoppt werden, muss Ärzte ohne Grenzen reagieren. Aber wie? Das weiß Anita Chatterjee.
Im Gazastreifen und im Sudan war sie als Projektkoordinatorin mit Vorfällen wie diesen konfrontiert. Dabei hat sie hautnah miterlebt, was es heißt, wenn im Krieg keine Rücksicht auf humanitäre Helfer:innen genommen wird. "Ich war im April 2024 im Gazastreifen im Einsatz - in der sogenannten humanitären Zone: Dort ist die Rakete direkt neben der Klinik eingeschlagen", sagt Chatterjee: “Und dieser Angriff kam ohne jede Vorwarnung.”
Wie lässt sich in einem solch unsicheren Setting möglichst viel Sicherheit herstellen und wann muss auch Ärzte ohne Grenzen die Reißleine ziehen? Anhand ihrer Erfahrungen aus dem Sudan und dem Gazastreifen diskutiert die Projektkoordinatorin und Gästin darüber mit den Moderator:innen Anna Dushime und Christian Katzer. Dabei geht es um Fragen des Völkerrechts, um Yoga und um Bauchtanz.
Auch eine Patientin von Ärzte ohne Grenzen aus dem Sudan kommt zu Wort und ein Ehepaar aus dem Gazastreifen, das für die Organisation arbeitet, und nach einem Bombeneinschlag selbst dringend Hilfe für die ganze Familie braucht.
**In dieser Episode erfährst du:**
Worauf es ankommt, um in gefährlichen Situationen sichere Entscheidungen zu treffen ...
Was uns dazu zwang, unsere Klinik im größten Vertriebenen-Camp im Sudan zu schließen ...
Wie desolat die Versorgungslage in den Krankenhäusern von Gaza ist ...
Was Anita an ihren Kolleg*innen in Gaza so begeistert hat ...
**Highlights:**
Ab 5:52 – Wie sich in unsicheren Settings, möglichst viel Sicherheit herstellen lässt
Ab 10:02 Wie ein Krankenhaus im Sudan erst zerstört und dann wieder instandgesetzt wurde ...
Ab 19:29 Wie Anita einen Raketeneinschlag im Gazastreifen erlebte ...
Ab 26:22 Wie schwierig es aktuell ist, medizinische Versorgung in Gaza zu erhalten...
BISHERIGE FOLGEN ZU GAZA und SUDAN:
Folge 52 “Sudan: kein Notfall, ein Alptraum”
Folge 49 “Geborgenheit schaffen inmitten von Gewalt : Als Kinderpsychologin im Einsatz”
Folge 45 ”Frauengesundheit darf kein Luxus sein: Berichte aus Afghanistan und Gaza”
JETZT AUFRUF UNTERZEICHNEN - Zeigen Sie sich solidarisch mit den Menschen in Gaza: [msf.de/stimme-fuer-gaza](http://msf.de/stimme-fuer-gaza)
JETZT SPENDEN – Damit wir Menschen in Gaza und im Sudan medizinisch versorgen können können: [msf.de/spenden](http://msf.de/spenden)
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Dieser Podcast wurde von Ärzte ohne Grenzen e.V. in Zusammenarbeit mit Christian Conradi produziert. Redaktion und Projektleitung: Clara Schneider, Andreas Koob und Regina Bischoff. Organisation Live-Event: Annika Fiegehenn. Moderation: Anna Dushime, Christian Katzer. Aufnahme, Schnitt und Produktion: Christian Conradi. V. i. S. d. P. Jannik Rust, Ärzte ohne Grenzen e. V., Schwedenstr. 9, 13359 Berlin. Bild: MSF
Ob Schüsse auf See, die Verhaftung der eigenen Kapitänin oder endlos lange Wege zum sicheren Hafen: Oscar Schaible war als Seenotretter mit vielen Herausforderungen konfrontiert. Über Jahre hinweg hat er hautnah erlebt, wie Schikanen, Dekrete und politische Entscheidungen die zivile Seenotrettung zunehmend erschweren und kriminalisieren.
“Ich habe die volle Wucht dieser unmenschlichen Politik am eigenen Leib mitbekommen”, sagt Schaible: “Die Menschen kommen mit Träumen, mit Hoffnungen – das wird in dem Moment alles komplett zerstört.”
Anlässlich von 10 Jahren Seenotrettung durch Ärzte ohne Grenzen zieht der Schnellbootfahrer und Jurist zusammen mit den Co-Moderator:innen Anna Dushime und Christian Katzer Bilanz: Dabei blicken sie auch auf Erfolge und besondere Augenblicke zurück: Denn Schaible durfte auf der Geo Barents – dem bis Ende 2024 von Ärzte ohne Grenzen betriebenen Rettungsschiff – den wahrscheinlich emotionalsten aller Momente miterleben.
Auch mehrere Menschen, die vor dem Ertrinken gerettet wurden, kommen zu Wort: Sie berichten, was passiert, wenn die libysche Küstenwache auf See auftaucht.
**In dieser Episode erfährst du:**
Wie Oscar und seine Crew auf dem Schnellboot bei einer Rettungsaktion vorgehen.
Warum sich nichts mehr kontrollieren lässt, sobald die libysche Küstenwache auf See auftaucht.
Wieso professionelle medizinische Hilfe an Bord wichtig ist.
Weshalb die Geo Barents nicht mehr im Einsatz ist, obwohl Ärzte ohne Grenzen mehr als 94.000 Menschen mit dem Schiff retten konnte.
**Highlights:**
Ab 2:43 – Wie die Rettung auf See gelingt - auch bei Dunkelheit
Ab 13:50 – Welche schlimmen Erfahrungen Gerettete mit der libyschen Küstenwache gemacht haben
Ab 30:34 Wie Oscar und die Schiffscrew Einsatz für Einsatz die zunehmenden Schikanen, Restriktionen und Gesetzesänderungen hautnah auf See miterlebten und sich dennoch nicht stoppen ließen
Ab 49:40 Was für Oscar der schönste und emotionalste Moment auf der Geo Barents war – und warum er sich auch in diesem Augenblick mit Behörden auseinandersetzen musste
BISHERIGE FOLGEN ZUR SEENOTRETTUNG AUF DEM MITTELMEER:
Folge 37 “Mit 606 Geflüchteten an Bord – Seenotrettung durch Ärzte ohne Grenzen”
Folge 23 “’Ready for rescue’ - Mit dem Schnellboot Leben retten”
Folge 14 “Rettung auf hoher See”
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Dieser Podcast wurde von Ärzte ohne Grenzen e.V. in Zusammenarbeit mit Christian Conradi produziert. Redaktion und Projektleitung: Clara Schneider, Andreas Koob und Regina Bischoff. Organisation Live-Event: Annika Fiegehenn. Moderation: Anna Dushime, Christian Katzer. Aufnahme, Schnitt und Produktion: Christian Conradi. V. i. S. d. P. Jannik Rust, Ärzte ohne Grenzen e. V., Schwedenstr. 9, 13359 Berlin. Bild: MSF
„Guten Tag, dürfen wir acht Millionen Stechmücken vor Ihrer Haustür freilassen?“
Wer würde da schon mit „Ja, gerne“ antworten? Aber ungewöhnliche Umstände erfordern manchmal ungewöhnliche Gegenmaßnahmen. Und davon erzählt die 58. Folge der Notaufnahme.
In Honduras, wo die Tigermücke heimisch ist, haben Teams von Ärzte ohne Grenzen eine innovative Methode getestet. Sie soll verhindern, dass sich das durch Mücken übertragene Dengue-Virus weiter ausbreitet. Dazu haben sie noch mehr Mücken freigelassen – allerdings wurden diese vorher mit einem besonderen Bakterium ausgestattet. Was dann passiert ist, hört ihr in diesem Podcast. Studiogast Marcel-Philipp Werdier stellt euch das Projekt vor. In seinem Gespräch mit den Moderator*innen Anna Dushime und Christian Katzer erfahrt ihr außerdem, warum Dengue auch als Knochenbrecherfieber bezeichnet wird und weshalb die Krankheit auch in Europa immer häufiger auftritt.
In dieser Episode erfährst du:
Warum Dengue auch Knochenbrecherfieber genannt wird,
warum es so schwer ist, sich vor der Krankheit zu schützen,
wie die Ausbreitung von Dengue mit dem Klimawandel zusammenhängt,
und welchen Erfolg innovative Methoden (wie der Einsatz des Wolbachia-Bakteriums) versprechen.
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Dieser Podcast wurde von Ärzte ohne Grenzen e.V. in Zusammenarbeit mit Christian Conradi produziert. Redaktion und Projektleitung: Nadja Leoni Nolting, Clara Schneider, Andreas Koob und Regina Bischoff. Mitarbeit: Marcel-Philipp Werdier, Laura Aceituno. Moderation: Anna Dushime, Christian Katzer. Aufnahme, Schnitt und Produktion: Christian Conradi. V. i. S. d. P. Jannik Rust, Ärzte ohne Grenzen e. V., Schwedenstr. 9, 13359 Berlin. Bild: MSF
“Auch wenn die Menschen ein Krankenhaus erreichen, gibt es dort meist kein Gegengift” berichtet der **Chirurg Matthias Oppelt**. “Und wenn es eines gibt, können sich die Patient*innen das teure Gegengift nicht leisten. Besonders schlimm betroffen sind vor allem Menschen mit geringem Einkommen und das sind im Südsudan mehr als 90% der Bevölkerung.“
Gemeinsam mit den Co-Moderator:innen Anna Dushime und Christian Katzer diskutiert er darüber, für wen und warum Schlangenbisse tödlich sind, obwohl es Gegengifte gibt. Matthias berichtet aus seinem Arbeitsalltag im Einsatz mit Ärzte ohne Grenzen und erklärt, bei welchen Symptomen er als Chirurg tätig wird. Zudem kommen Patient*innen aus unseren Projekten zu Wort. Und wir erklären, wie Künstliche Intelligenz unsere Teams dabei unterstützt, Schlangen zu identifizieren und in der Folge die richtige Entscheidung für eine Behandlung zu treffen.
**In dieser Episode erfährst du:**
- Was du tun sollst, wenn du von einer Schlange gebissen wirst,
- wie Matthias ein 10-jähriges Mädchen behandelt hat, das im Schlaf von einer Schlange gebissen wurde und viel zu spät ins Krankenhaus kam,
- warum Menschen an Schlangenbissen sterben und wie viele Tote es jedes Jahr gibt,
- welche Symptome durch Schlangenbisse ausgelöst werden,
- was es braucht, damit betroffene Menschen Zugang zu wirksamen Gegengiften bekommen.
**Highlights:**
[01:28] – was du tun musst, wenn du von einer Schlange gebissen wirst
[07:42] – Matthias erzählt, wie er die 10-jährige Awien behandelt hat
[19:10] – warum 100.000 Menschen im Jahr an Schlangenbissen sterben, obwohl es Gegengift gibt
[24:25] – wie KI dabei hilft, Schlangen zu identifizieren
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Dieser Podcast wurde von Ärzte ohne Grenzen e.V. in Zusammenarbeit mit Christian Conradi produziert. Redaktion und Projektleitung: Clara Schneider, Andreas Koob und Regina Bischoff. Moderation: Anna Dushime, Christian Katzer. Aufnahme, Schnitt und Produktion: Christian Conradi. V. i. S. d. P. Jannik Rust, Ärzte ohne Grenzen e. V., Schwedenstr. 9, 13359 Berlin. Bild: MSF
"Es war eine Schneise der Verwüstung, die der Zyklon in Mosambik hinterlassen hat", sagt Sebastian Weber. "Auch über die vielen Toten und Verletzten hinaus hat ein Wirbelsturm gravierende Folgen: Schulen und Gesundheitszentren werden zerstört. Die Wasserversorgung bricht zusammen. Ganze Ernten werden vernichtet", berichtet der Logistiker.
Gemeinsam mit den Co-Moderator:innen Anna Dushime und Christian Katzer diskutiert er darüber, wie schnelle und zielgerichtete Nothilfe gelingen kann – und zwar auch dann, wenn sich eine solche Katastrophe mitten in einem aktiven Konfliktgebiet abspielt. In der Folge kommen auch mosambikanische Kolleg:innen zu Wort. Und ein Patient schildert, wie er mit der Katastrophe umgeht - auch im Wissen darum, dass im Zuge der Klimakrise bald schon der nächste Zyklon folgen könnte.
IN DIESER EPISODE ERFÄHRST DU:
- Wie Sebastian den Zyklon erlebt hat
- Worauf es ankommt, wenn ein Hilfskonvoi die Menschen im Katastrophen- und
Konfliktgebiet erreichen will
- Wie ein völlig zerstörtes Gesundheitszentrum schnell wieder in Gang kommt
- Warum die Menschen in Mosambik eine dreifache Krise erleben
- Weshalb die Klimakrise die Entstehung von Zyklonen befeuert
HIGHLIGHTS:
ab 6:57: Warum in Mosambik gleich drei Krisen aufeinandertreffen
ab 13:42: Zielgerichtete Nothilfe kann gelingen – auch dann, wenn der Sturm ein aktives Konfliktgebiet verwüstet
ab 26:44: Sebastian erzählt, wie sein Team ein verwüstetes Gesundheitszentrum in wenigen Wochen wiederaufbauen konnte
ab 43:09: Warum mental health-Aktivitäten unverzichtbar sind, wenn sich mit der Klimakrise Extremwetterereignisse häufen
BISHERIGE FOLGEN ZUR KLIMAKRISE UND MOSAMBIK:
Folge 38: "Wie die Klimakrise krank macht – Besuch in Mosambik"
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Dieser Podcast wurde von Ärzte ohne Grenzen e.V. in Zusammenarbeit mit Christian Conradi produziert. Redaktion und Projektleitung: Clara Schneider, Andreas Koob und Regina Bischoff. Moderation: Anna Dushime, Christian Katzer. Aufnahme, Schnitt und Produktion: Christian Conradi. V. i. S. d. P. Jannik Rust, Ärzte ohne Grenzen e. V., Schwedenstr. 9, 13359 Berlin. Bild: MSF
“Ich hatte einen Tuberkulose-Patienten, der war dem Tod näher als dem Leben. Wir haben trotzdem alles versucht und konnten dann selbst kaum glauben, wie sich das entwickelt hat”, berichtet der Notfallmediziner Lukas Helbig von seiner Arbeit im Südsudan. In der 55. Folge des Podcasts “Notaufnahme” schildert er ganz praktisch, was eine Tuberkulosediagnose für die Menschen im Südsudan bedeutet.
Gemeinsam mit den Co-Moderator:innen Anna Dushime und Christian Katzer diskutiert er auch über die Herausforderungen bei Forschung und Entwicklung. Jährlich sterben 1,2 Millionen Menschen an Tuberkulose. Aber die Infektionskrankheit betrifft hauptsächlich Menschen mit geringem Einkommen. Für Pharmafirmen ist dieser Markt nicht profitabel. Das sieht man ganz deutlich am aktuellen Stand der Behandlungs- und Diagnosemöglichkeiten für Tuberkulose. Die Therapie dauert lange, die starken Nebenwirkungen führen häufig dazu, dass die Patient:innen die Behandlung abbrechen.
Im Podcast kommen auch Mitarbeitende von Ärzte ohne Grenzen aus dem Südsudan und aus Tadschikistan sowie Patient:innen zu Wort. Und Lukas erzählt von einem ganz besonderen Patienten, dem er während seines Aufenthaltes im Südsudan begegnet ist.
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Dieser Podcast wurde von Ärzte ohne Grenzen e.V. in Zusammenarbeit mit Christian Conradi produziert. Redaktion und Projektleitung: Clara Schneider, Andreas Koob und Regina Bischoff. Moderation: Anna Dushime, Christian Katzer. Aufnahme, Schnitt und Produktion: Christian Conradi. V. i. S. d. P. Jannik Rust, Ärzte ohne Grenzen e. V., Schwedenstr. 9, 13359 Berlin. Bild: MSF
"Wir sind in einem schallisolierten und sichtgeschützten Raum. Wir führen ein Einzelgespräch und ihr könnt uns sensible Themen anvertrauen: Es war mir ganz wichtig, dass wir das unseren Patientinnen vermitteln und sie sich uns gegenüber öffnen können“, sagt Alexandra Blattner in der 54. Folge des Podcasts “Notaufnahme”. Sie ist Psychotherapeutin und war mit Ärzte ohne Grenzen im Nordirak im Einsatz. In Mossul leitete sie ein Team, das Frauen zu psychischer Gesundheit berät. Ganz gezielt unterstützte es Mütter, die nach einer Geburt von einer Wochenbettdepression - der sogenannten postpartalen Depression - betroffen waren.
Alexandra Blattner berichtet im Gespräch mit den Co-Moderator:innen Anna Dushime und Christian Katzer, Geschäftsführer von Ärzte ohne Grenzen in Deutschland, auch über die Lebensbedingungen und den Alltag in Mossul: Besonders rund um die Themen Beziehung, Elternschaft und Familie schilderten ihre Patientinnen immense persönliche und soziale Herausforderungen. Zugleich waren sie konfrontiert mit den vielschichtigen gesellschaftlichen Folgen, die die schweren Kämpfe 2016 und 2017 und die zeitweise Kontrolle der Stadt durch den Islamischen Staat bis heute nach sich ziehen.
Unter anderem Alexandras irakische Kollegin Safa berichtet in der Podcastfolge über ihren Arbeitsalltag als Beraterin, ihre eigene erfolgreich therapierte postpartale Depression und darüber, wie sie nun selbst betroffenen Frauen hilft.
Mit unseren psychologischen Beratungsangeboten tragen wir in Mossul und an vielen weiteren Orten weltweit dazu bei, eine elementare Versorgungslücke zu schließen. Damit unsere Kolleg:innen wie Alexandra und Safa sich für psychische Gesundheit einsetzen können, sind wir auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Deshalb freuen wir uns, wenn ihr uns mit einer Spende unterstützt: www.msf.de/spenden. Für Fragen, Feedback oder Themenwünsche schreibt uns gerne unter notaufnahme@aerzte-ohne-grenzen.de.
Dieser Podcast wurde von Ärzte ohne Grenzen e.V. in Zusammenarbeit mit Christian Conradi produziert. Redaktion und Projektleitung: Clara Schneider, Andreas Koob, Regina Bischoff und Miriam Galler. Moderation: Anna Dushime, Christian Katzer. Aufnahme, Schnitt und Produktion: Christian Conradi. Sprecherin: Bettina Conradi.
V. i. S. d. P. Jannik Rust, Ärzte ohne Grenzen e. V., Schwedenstr. 9, 13359 Berlin. Bild: MSF
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"In Nähe der Front gibt es vor allem kleine Landkrankenhäuser: da können nachts schon fünf verletzte Personen die vorhandenen Kapazitäten sprengen", sagt Katja Storck in der 53. Folge des Podcasts "Notaufnahme". Sie ist Notfallkrankenpflegerin und war mit Ärzte ohne Grenzen im Osten der Ukraine im Einsatz.
Die drei Krankenhäuser, die sie und ihr Team dort unterstützten, waren nicht nur für schwerverletzten Patient:innen ein Rettungsanker, sondern auch für viele Menschen mit chronischen Krankheiten, die seit knapp drei Jahren von den Folgen der Eskalation des Kriegs in der Ukraine betroffen sind.
Katja Storck schildert im Gespräch mit den Co-Moderator:innen Anna Dushime und Christian Katzer, Geschäftsführer von Ärzte ohne Grenzen in Deutschland auch, wie Patient:innen und Kolleg:innen mit den Herausforderungen im anhaltenden Krieg umgehen: Um eine spezialisierte Versorgung zu ermöglichen, begleitete ihr Team Patient:innen bei teils mehrtägigen Verlegungen im Rettungswagen quer durch die Ukraine. Zudem beschreibt die Notfallkrankenpflegerin, wie sich die Kolleg:innen vor Ort mit Trainings für kommende Herausforderungen wappnen und warum sie vor diesen Trainings in Metzgereien eingekauft hat.
Auch Katjas ukrainischer Kollege Khassan al-Kafarna kommt zu Wort: Der Chirurg blickt zurück auf die Tage, die ihn als Arzt seit Februar 2022 am meisten herausgefordert haben und erzählt, wie das Team aktuell seine Arbeit im Zuge von Frontverlagerungen immer wieder anpasst.
Die Menschen in der Ukraine sind schon seit knapp drei Jahren einem vollumfänglichen Krieg ausgesetzt. Damit wir auch dann unterstützen können, wenn Kriege lange andauern, benötigen wir verlässlich planbare Ressourcen. Deshalb freuen wir uns, wenn ihr uns mit einer Spende unterstützt: [msf.de/spenden](https://www.aerzte-ohne-grenzen.de/regelmaessig-spenden)
**BISHERIGE FOLGEN ZUM KRIEG IN DER UKRAINE:**
* Folge 36 “Wieder in Bewegung kommen – Physiotherapie in der Ukraine”
* Folge 25 “Intensivstation auf Schienen – Leben retten in der Ukraine”
Dieser Podcast wurde von Ärzte ohne Grenzen e.V. in Zusammenarbeit mit Christian Conradi produziert. Redaktion und Projektleitung: Clara Schneider, Andreas Koob und Regina Bischoff. Moderation: Anna Dushime, Christian Katzer. Aufnahme, Schnitt und Produktion: Christian Conradi. V. i. S. d. P. Jannik Rust, Ärzte ohne Grenzen e. V., Schwedenstr. 9, 13359 Berlin. Bild: MSF
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“Ich habe keine Träume mehr” sagt Aisha B. Sie ist aus dem Sudan in den Tschad geflohen. Doch dort gab es nichts: keine Infrastruktur, kein Wasser, kaum Nahrungsmittel. Innerhalb kürzester Zeit hat sich ein Camp mit mittlerweile mehr als 200.000 Menschen gebildet. Als eine von wenigen internationalen Organisationen versorgt Ärzte ohne Grenzen die Menschen medizinisch – seit inzwischen mehr als eineinhalb Jahren. Und auch Aisha B. arbeitet jetzt für die Nothilfeorganisation.
Sie sieht, dass sie mit ihrer Arbeit etwas bewirken kann. Als Gesundheitsberaterin klärt sie auf, übersetzt, hört zu, ist für die Menschen da. Sie leistet Hilfe zur Selbsthilfe, ist empathisch und versteht die Sorgen der Geflüchteten, weil sie auch eine von ihnen ist.
Ante Bußmann ist Fotograf und Videojournalist. Er arbeitet für Ärzte ohne Grenzen und hat Aisha B. in der Grenzstadt Adré kennengelernt. In der 52. Folge der “Notaufnahme nimmt er uns mit auf eine Reise in den Osten des Tschad und gibt tiefe Einblicke in die Lebensrealität der Menschen, die auf ihrer Flucht alles zurücklassen mussten. Aisha B, weitere Mitarbeitende und Patient:innen berichten von ihrem Leben, ihren Sorgen und von kleinen Hoffnungsschimmern.
Die Co-Moderator:innen Anna Dushime und Christian Katzer gehen mit Ante gemeinsam der Frage nach, warum die weltweit größte Vertreibungskrise keine öffentliche Aufmerksamkeit erhält. Warum sieht niemand hin? Und was können wir tun? Wir dürfen die Menschen dort nicht vergessen. Deshalb sprechen wir im Podcast mit Schutzsuchenden vor Ort.
#TalkAboutSudan
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Dieser Podcast wurde von Ärzte ohne Grenzen e.V. in Zusammenarbeit mit Christian Conradi produziert. Redaktion und Projektleitung: Clara Schneider, Andreas Koob und Regina Bischoff. Aufnahme, Schnitt und Produktion: Christian Conradi. Moderation: Anna Dushime. V. i. S. d. P. Jannik Rust, Ärzte ohne Grenzen e. V., Schwedenstr. 9, 13359 Berlin. Bild: Peter Bräunig/MSF
„Wenn unsere Arbeit qualitativ hochwertig ist und uns Vertrauen entgegengebracht wird, dann werden wir von unseren Patient:innen weiterempfohlen, das ist unser Ziel,“ sagt Ursula Böhme, in der 51. Folge unseres Podcasts „Notaufnahme“.
In dieser Folge sprechen wir mit verschiedenen Mitarbeitenden von Ärzte ohne Grenzen darüber, wie wir als Organisation die Inklusion von LGBTQIA+-Patient:innen in unserer Arbeit erreichen können. Denn aufgrund unterschiedlichster Diskriminierungen gibt es für queere Menschen große Hürden auf dem Weg zu einer angemessenen Gesundheitsversorgung.
Unsere Mitarbeiterin Ursula Böhme berichtet von ihrem Einsatz in Honduras. Sie hat sich als stellvertretende Leiterin eines Gesundheitszentrums gemeinsam mit ihrem Team auf die medizinische Versorgung der lokalen LGBTQIA+-Community konzentriert. Im Podcast gibt sie einen praktischen Einblick in ihre Arbeit und unser spezifisches Angebot vor Ort.
Wir beschäftigen uns in diesem Podcast aber auch selbstkritisch mit Vorurteilen innerhalb unserer eigenen Organisation. Dazu sprechen wir mit unserer Kollegin Casey O’Connor. Sie koordiniert die Arbeit des Regenbogen-Netzwerkes von Ärzte ohne Grenzen und entwickelt Workshops und Schulungen zu LGBTQIA+-sensiblem Umgang mit Patient:innen.
Die Co-Moderator:innen Anna Dushime und Christian Katzer diskutieren auch, weshalb es wichtig ist, Menschen in unseren Projektteams zu haben, die selbst Teil der LGBTQIA+-Community sind. In Honduras ist das z. B. der Fall. Wir arbeiten auch darüber hinaus eng mit Menschen aus der Community zusammen. Auch eine Kollegin aus Griechenland berichtet davon, wie sie ihr Leben nach ihrer Flucht und einer Geschlechtsangleichung verändert hat und was sie bei ihrer Arbeit als Projektmitarbeiterin bei Ärzte ohne Grenzen begeistert.
Ärzte ohne Grenzen hat spezifische Projekte für Menschen der LGBTQIA+-Community in Honduras, in Griechenland, in Kenia und in Mosambik. Unabhängig davon versuchen wir mit stetiger Weiterbildung, internen Workshops und Trainings, alle Mitarbeitenden der Organisation für diese Gruppe von Patient:innen zu sensibilisieren. In unseren Projekten wollen wir Hürden erkennen und abbauen, damit wir unserem Anspruch gerecht werden, perspektivisch überall in unseren Programmen eine inklusivere medizinische Versorgung zu ermöglichen.
Damit unsere Teams bedarfsorientierte medizinische Hilfe anbieten können, benötigen wir ausreichend Ressourcen. Deshalb freuen wir uns, wenn ihr uns mit einer Spende unterstützt: www.msf.de/spenden. Für Fragen, Feedback oder Themenwünsche schreibt uns gerne unter notaufnahme@aerzte-ohne-grenzen.de.
Dieser Podcast wurde von Ärzte ohne Grenzen e.V. in Zusammenarbeit mit Christian Conradi produziert. Redaktion und Projektleitung: Sebastian Bähr, Clara Schneider, Andreas Koob, Gaby Frank, Regina Bischoff und Anna Hallmann. Aufnahme, Schnitt und Produktion: Christian Conradi. Moderation: Anna Dushime. V. i. S. d. P. Jannik Rust, Ärzte ohne Grenzen e. V., Schwedenstr. 9, 13359 Berlin. Bild: Nicolette Jackson/MSF























Freu mich auf die nächsten Folgen. Wie oft kommt der Podcast jetzt?
Ihr macht einfach ne krasse Arbeit
Euer Professioneller Podcast gefällt mir echt sehr gut.