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Die Leichtigkeit der Kunst
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Die Leichtigkeit der Kunst

Author: Claudia Linzel

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Description

Die Leichtigkeit der Kunst ist ein deutschsprachiger Kunst- und Kulturpodcast, der Kunst, Gesellschaft und ihre historischen wie gegenwärtigen Zusammenhänge in Beziehung setzt. Die Gespräche bewegen sich durch unterschiedliche Epochen, Medien und kulturelle Kontexte – von archäologischen und kunsthistorischen Fragestellungen bis zu Positionen der Moderne und der Gegenwart.

Im Mittelpunkt stehen Gespräche mit Künstler:innen, Kurator:innen, Kunstmarktexpert:innen, Sammler:innen und Institutionen. Es geht um Werke und Praktiken, um historische Linien und Brüche, um kulturelle Prägungen und um die Frage, wie Kunst gesellschaftliche Wirklichkeit reflektiert, formt oder irritiert.

Der Podcast entsteht vor Ort – in Ateliers, Ausstellungen, Sammlungen und Institutionen – und öffnet einen Raum für Kunst und Kultur jenseits fester Epochengrenzen. Er richtet sich an alle, die Kunst als lebendige, vielschichtige Praxis verstehen, die Zeit, Gesellschaft und Wahrnehmung miteinander verbindet.
327 Episodes
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Diese Folge begleitet das Projekt „Green Train“ von Berlin nach Amsterdam – initiiert von Nina Backman . Im Fokus stehen Kunst, Nachhaltigkeit und europäische Kollaboration. Ein Podcast über langsames Reisen, sinnliche Begegnungen und künstlerischen Aktivismus – mit Stimmen aus dem European Sleeper, Mediamatic Amsterdam, dem Goethe-Institut, Landgoed Welna und der Thinking Forest Foundation. Aufgenommen unterwegs – zwischen Geräuschen des Zuges, Stimmen aus der Landschaft und Momenten der Stille. Die Episode ist auf Englisch.
Erinnerungskultur und Identität prägen unseren Alltag oft leiser, als wir vermuten. Sie zeigen sich in Routinen, in gesellschaftlichen Debatten und in der Frage, wie wir mit Geschichte umgehen. Im Gespräch mit Prof. Dr. Malte Thießen, Direktor des LWL-Instituts für westfälische Regionalgeschichte in Münster, geht es um Geschichte als Haltung. Nicht als Rückblick, sondern als Möglichkeit, Gegenwart einzuordnen, Ambivalenzen auszuhalten und vorschnelle Urteile zu vermeiden. Die Folge führt durch Erinnerungskultur, Pandemiegeschichte, Digitalisierung und regionale Identität. Westfalen dient dabei als Ausgangspunkt – die Themen reichen darüber hinaus. Diese Episode ist Teil der Reihe Genau! Westfalen und der Zusammenarbeit LWL x Die Leichtigkeit der Kunst.
Ein Gespräch mit Birte Bosse & Thomas Rentmeister über künstlerisches Arbeiten, Formfindung und Offenheit – im Kunstpodcast Die Leichtigkeit der Kunst.
Ein Gespräch über Moleküle, olfaktorische Reduktion und die Kunst, das Unsichtbare wahrzunehmen – mit Geza Schön im Kunstpodcast Die Leichtigkeit der Kunst.
Fußball ist mehr als ein Spiel. Er schafft Rituale, Nähe und Zugehörigkeit – oft jenseits von Sprache oder Bildung. In dieser Folge spricht Rainer Schütte, langjähriger Präsident von Arminia Bielefeld, über Fußball und Identität. Es geht um Gemeinschaft, Verantwortung und die Frage, warum Menschen einem Verein über Jahrzehnte verbunden bleiben. Die SchücoArena dient dabei als konkreter Ort. Westfalen als kultureller Rahmen. Die Themen reichen darüber hinaus. Diese Episode ist Teil der Reihe Genau! Westfalen und der Kooperation LWL x Die Leichtigkeit der Kunst im Jubiläumsjahr 1250 Jahre Westfalen.
New Talents Ruhr zeigt, wie künstlerische Entwicklung im Ruhrgebiet begleitet werden kann – über Zeit, in Feldern wie Urban Arts, elektronische Musik, digitale Kunst, Performance und Neuer Zirkus. Sophie Charlotte Kirk (Regionalverband Ruhr) spricht über Ziele und Strukturen des Programms. Daniel Bausch beschreibt Mentoring als Praxis von Nähe, Verantwortung und präzisem Feedback. Alia Brunschier und Selma Hildebrand erzählen aus ihrer Arbeit im Programm: über Rollenbilder, Selbstvertrauen und den Weg zur eigenen Sprache. Hinweis: Diese Episode entstand in Zusammenarbeit mit der Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank West.
Was verbindet eine Pionierin der Farbfeldmalerei mit drei zeitgenössischen Künstler:innen? Im Museum Reinhard Ernst treffen Jenny Brosinski, Ina Gerken und Adrian Schiess aufeinander und auf das Werk von Helen Frankenthaler. Ein Gespräch über Spontaneität, Reduktion, Zweifel und Vertrauen. Über das, was Malerei heute sein kann – wenn man sie lässt.
Dr. Oliver Kornhoff und Lea Schäfer über Architektur, Sammlung und Öffentlichkeit im Museum Reinhard Ernst Wiesbaden – im Kunstpodcast Die Leichtigkeit der Kunst.
Arbeit prägt Biografien, Orte und Gemeinschaften. In dieser Folge der Reihe „Genau! Westfalen!“ spricht Dr. Kirsten Baumann, Direktorin der LWL-Industriemuseen, über Industriekultur als gesellschaftliche Erfahrung. Das Gespräch führt durch Fragen von Strukturwandel, Erinnerung und Verantwortung – und zeigt, wie industrielle Vergangenheit in neue Formen von Alltag, Arbeit und Identität hineinwirkt. Westfalen dient dabei als konkreter Erfahrungsraum für größere Zusammenhänge zwischen Geschichte, Gegenwart und Zukunft.
Dr. Ilka Voermann und Dr. Jenny Graser über Dorothy Iannone, weibliche Selbstbestimmung, Zensur und Liebe – Kunst, Körper und Freiheit im Kunstpodcast Die Leichtigkeit der Kunst.
Nina Backman über das Silence Project, Sisu, Zugehörigkeit und Kunst als Haltung – ein Gespräch aus Helsinki und Berlin im Kunstpodcast Die Leichtigkeit der Kunst.
InformELLE rückt Künstlerinnen des Informel in den Mittelpunkt, deren Arbeiten lange präsent waren, über die jedoch kaum noch gesprochen wurde. Das Gespräch im Emil Schumacher Museum in Hagen nähert sich der Ausstellung ruhig und offen – entlang von Ausbildungswegen, Netzwerken, institutionellen Zugängen und biografischen Linien. Rouven Lotz spricht über kuratorische Entscheidungen, über Sichtbarkeit und Erinnerung sowie über die Verantwortung von Institutionen heute. Ein Gespräch, das nicht erklären will, sondern Raum lässt – für Werke, für Fragen und für ein Weiterdenken.
Bilder sind nie neutral. Sie ordnen, lenken und prägen kollektive Erinnerung. Diese Episode widmet sich der Zeppelin-Fotografie als historischer Bildpraxis und fragt, wie Archivbilder heute gelesen und gezeigt werden können. Dr. Mara-Johanna Kölmel und Dominik Busch vom Zeppelin Museum Friedrichshafen sprechen über Bildpolitik, kuratorische Entscheidungen und Vermittlungsarbeit zwischen Archiv und Gegenwart. Ausgangspunkt ist die Ausstellung „Bild und Macht. Zeppelin-Fotografie im Fokus“, die historische Aufnahmen in einen gesellschaftlichen und politischen Zusammenhang stellt. Das Gespräch bleibt nah an den Bildern, an ihren Entstehungsbedingungen und an der institutionellen Verantwortung im Umgang mit visueller Geschichte.
Was passiert, wenn Sprache nicht nur übermittelt, sondern berührt? In dieser Folge spricht Dr. Markus Denkler über die Kraft von Dialekten, den Wert sprachlicher Vielfalt und warum Worte mehr sagen als ganze Sätze. Gemeinsam tauchen wir ein in Sprachlandschaften, die verbinden – und bleiben.
In dieser Folge von Die Leichtigkeit der Kunst begegnen sich die Künstlerin Ana Kostova und die Galeristin Lucia Kaufmann. Gemeinsam sprechen sie über die Ausstellung The Space of Color, über raumgreifende Arbeiten, biografische Prägungen und die Suche nach Formen jenseits der Funktion. Im Zentrum steht eine junge, klare Vision: Wie entsteht Vertrauen zwischen Kunst, Raum und Gesellschaft? Und welche Verantwortung trägt eine Galerie dabei heute – auch im Verband?
Was passiert, wenn Kunst nicht abbildet, sondern entsteht? Wenn das Leben zur gemeinsamen Haltung wird – über Jahrzehnte hinweg? In dieser Folge von „Die Leichtigkeit der Kunst“ treffen wir Ursel und Gottfried Jäger – als eigenständige bildnerische Persönlichkeiten und als Paar, das seit fast sieben Jahrzehnten Fotografie lebt und denkt. Es geht um Generative Fotografie, um Intuition und System, um Fehler und Erkenntnis – und um die bildpoetische Kraft einer Fotografie, die ohne Abbild auskommt. Ein Gespräch über Licht, Leben und das gemeinsame Forschen nach neuen visuellen Möglichkeiten.
Wind als Bild für das Unsichtbare, Spirituelle, Vergängliche – das Diözesanmuseum Paderborn macht ihn in der Ausstellung „Before the Wind“ sinnlich erfahrbar. Kuratiert von Dr. Christiane Ruhmann treffen jahrhundertealte Objekte auf zeitgenössische Klang- und Videokunst. Das Künstlerinnenduo Claudia Brieske (Berlin) und Franziska Baumann (Bern) bringt Bewegung in den Raum – mit Stimmen, Licht, Vinyl und Wind. Die Ausstellung fragt nach der spirituellen Dimension von Erinnerung, Übergang und Offenbarung. Ein Höhepunkt ist das Konzert „Before the Wind – eine Stimminszenierung im audiovisuellen Klangraum“ am 20. und 21. September 2025 – im Rahmen des IMAD-Festivals Paderborn.
Was macht Arbeit sichtbar – und was bleibt unsichtbar? Die Ausstellung „Das halbe Leben“ im Museum unter Tage richtet den Blick auf Arbeit als historische, körperliche und gesellschaftliche Praxis. Prof. Dr. Markus Heinzelmann, Dr. Soi Agelidis und Dr. Karl-Ludwig Elvers sprechen über künstlerische Positionen, Sorgearbeit, Erschöpfung und alternative Zeitmodelle. Hinweis: Diese Episode entstand in Zusammenarbeit mit der Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank West.
Wie erzählt man Westfalen neu – jenseits von Tatort und Wilsberg? Die Produzentin Lotte Ruf (Goldstoff Filme) spricht über feministische Filmformen, Grimme-prämierte Serien wie Haus Kummerveldt, regionale Drehorte und filmische Strategien zwischen Schlossgut und Streaming. Eine Folge über Haltung, Herkunft und Humor – im Rahmen des Themenjahres 1250 Jahre Westfalen.
Was bleibt von einem künstlerischen Leben? Ein Gespräch über Nachlassverwaltung, Verantwortung und das Weitertragen von Kunst. In dieser Folge spricht Dr. Loretta Würtenberger über ihre Arbeit im Institute for Artists & Estates, über Künstlernachlässe und über das Schlossgut Schwante in Brandenburg. Thematisiert werden Übergänge zwischen Leben und Nachlass, Fragen von Verantwortung sowie die Rolle von Öffentlichkeit im Umgang mit Kunst.
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