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Author: Elisabeth J. Nöstlinger

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wissensART der Podcast, der Wissenschaft und Kunst vereint
179 Episodes
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„Träumen für die Zukunft“ nennt Peter Lorenz seine multimediale Vision und live Performance. Mit internationalen und lokalen Kunstschaffenden kreierte er im August 2025 an der geschichtsträchtigen Partisanen-Nekropole in Mostar ein partizipatives, audiovisuelles Erlebnis. Das Werk verbindet Klang- und Bildwelten, um Bogdanovićs poetische Visionen von Städten und Denkmälern als Räume kollektiver Erinnerung und Zukunftsträume lebendig zu machen. Inspiriert von der Philosophie und dem Werk des Architekten Bogdan Bogdanović, erweckt Peter Lorenz seine poetische Vision des Denkmals als Ort kollektiver Imagination, Erinnerung und Transformation zum Leben. Unterstützt wurde diese Arbeit vom österreichischen Kulturforum in Bosnien-Herzegowina. Man könnte dieses Projekt als Vorläufer der „Erinnerung im Dialog“ Initiative der Auslandskultur betrachten. Dieses Leuchtturmprojekt betrachtet die Geschichte jener Wiederösterreicher, deren Vorfahren während der Zeit des Nationalsozialismus aus Österreich vertrieben wurden und die die österreichische Staatsbürgerschaft wieder angenommen haben. In verschiedenen „Kunst im Gespräch“ Podcasts wird darüber erzählt. Oral History, sozusagen. Das multidisziplinäre Werk von Peter Lorenz in Mostar weist darauf hin, wie wichtig es ist, kulturelles und historisches Erbe zu bewahren, weil es einen künstlerischen Dialog zwischen Vergangenheit und Zukunft eröffnet. Ein künstlerischer Dialog auch mit Bogdan Bogdanović? Wer war dieser Meister der Denkmäler, der in Wien gestorben ist? Mehr dazu im Podcast. © Peter Lorenz In der Podcast-Serie, „Kunst im Gespräch“, kommen im zweiwöchigen Rhythmus all jene Künstlerinnen und Künstler zu Wort, die durch ihre Zusammenarbeit mit österreichischen Kulturforen und Botschaften inspiriert wurden. Wenn es Ihnen gefallen hat, abonnieren Sie bitte diesen Podcast. Besonders freuen wir uns über eine 5-Sterne-Bewertung auf Apple Podcasts und Spotify. Weiterführende Links: http://www.peterlorenz.at/ www.austriakulturinternational.at www.bmeia.gv.at www.wissensart.at | Auskunft: [email protected]
Kunst und Buch = Artbook. So könnte man die Geschichte des Verlegers Heiner Gann auf einen Nenner bringen. Gemeinsam mit seiner Frau Christine Gann führt er als Geschäftsführer seit 20 Jahren das Kunstbuch zum Erfolg. Die verlegerische Tätigkeit hat der bildende Künstler, Schriftsteller und Museumsdirektor emeritus Peter Assmann übernommen. Er schreibt: “Kunst und Kunstbücher sind in einer sich sensibel ergänzenden Freundschaft verbunden, gemeinsam erweitern sie unseren Blick auf die kreativen Möglichkeiten der Welt.” Der Künstler Peter Baldinger, die Künstlerin Andrea Bischof, Verleger Heiner Gann, Martin Hochleitner, Direktor des Salzburg Museum und der Geschäftsführer von Artbook Heiner Gann erzählen über diese “sich sensibel ergänzende Freundschaft”. © Privat Wenn Ihnen Gehörtes gefallen hat, abonnieren Sie bitte diesen Podcast. Besonders freuen wir uns über eine 5-Sterne-Bewertung auf Apple Podcasts und Spotify. Weiterführende Links: https://artbook.at https://www.salzburgmuseum.at/ https://wissensart.at
Er sei gekommen, um zu bleiben, erzählt der junge gebürtige Argentinier im „Kunst im Gespräch“. Sein Urgroßvater musste in der NS-Zeit aus Österreich fliehen. Seine Urgroßmutter lebte in Hamburg. In Buenos Aires fanden sie zueinander, gründeten eine Familie, gründeten erfolgreich ihr Business. Über ihre Vertreibung wurde nicht gesprochen. Ezequiel Max fragte nach und bekam Antworten. Nun lebt er als sogenannter „Wiederösterreicher“ in Wien. Ezequiel Max war einer der ersten, die die österreichische Staatsbürgerschaft gemäß § 58c StbG beantragt haben. Seit Oktober 2019 können Nachfahren jener Menschen, die in der NS-Zeit aus Österreich vertrieben wurden bzw. flüchten mussten ansuchen. 45.000 Personen wurden auf diese Weise bereits eingebürgert. Die Staatsbürgerschaft jenes Landes, in welchem sie leben, dürfen die Kinder, Enkel oder Urenkel der seinerzeit Vertriebenen behalten. Im Buch: „Wir und Österreich 15 Stimmen", schrieb Alexander Schallenberg seinerzeit als Bundesminister für europäische und internationale Angelegenheiten im Vorwort: „Das ist ein Zeichen des Vertrauens in unser Land und unsere Gesellschaft und ermutigt uns, unseren Weg der Erinnerung und Versöhnung konsequent weiterzugehen.“ Mit der Initiative „Erinnerung im Dialog“ und den "Erinnerungsdialogresidencies“ setzt die Auslandskultur ein weiteres Zeichen. © Elisabeth J. Nöstlinger Buchhinweis: Wir und Österreich, Austria and us. 15 Stimmen: 15 voices, Hrsg: Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten - Sektion für internationale Kulturangelegenheiten. In der Podcast-Serie, „Kunst im Gespräch“, kommen im zweiwöchigen Rhythmus all jene Künstlerinnen und Künstler zu Wort, die durch ihre Zusammenarbeit mit österreichischen Kulturforen und Botschaften inspiriert wurden. Wenn es Ihnen gefallen hat, abonnieren Sie bitte diesen Podcast. Besonders freuen wir uns über eine 5-Sterne-Bewertung auf Apple Podcasts und Spotify. Weiterführende Links: www.austriakulturinternational.at www.bmeia.gv.at www.wissensart.at | Auskunft: [email protected] https://www.ikg-wien.at/
Jaron Lanier, einer der einflussreichsten KI-Denker, Futurist und Musiker diskutierte bei der Auslandskulturtagung 2026 des Bundesministeriums für europäische und internationale Angelegenheiten unter der Leitung des Diplomaten und Co-Founder von „Tech Diplomacy Network“ Martin Rauchbauer mit der Ethikerin und KI-Forscherin Sonja Schmer-Galunder. Wie Jaron Lanier schon in seiner Keynote betonte, weist auch Sonja Schmer-Galunder darauf hin, dass KI eine Maschine sei, die von menschlichen Gehirnen mit Daten gespeist werde und diese Daten verarbeite. Es seien also Menschen, welche das Potenzial der KI ermöglichten. Nun komme es darauf an, welche Möglichkeiten Menschen nützten, die ihnen die künstliche Intelligenz biete. Sonja Schmer-Galunder warnt davor, sich von standardisierten KI-Modellen manipulieren zu lassen, blind den Algorithmen zu vertrauen. Bedenkt man, dass die mächtige Technologie größtenteils in amerikanischen Zentren entwickelt wird, spiegelt sie auch deren Werte wider. Mehr und mehr drängt diese Technologie in europäische Schulen, an österreichische Universitäten und beeinflusst unsere Kultur. © BMEIA/Auslandskultur In der Podcast-Serie, „Kunst im Gespräch“, kommen im zweiwöchigen Rhythmus all jene Künstlerinnen und Künstler zu Wort, die durch ihre Zusammenarbeit mit österreichischen Kulturforen und Botschaften inspiriert wurden. Wenn Ihnen Gehörtes gefallen hat, abonnieren Sie bitte diesen Podcast. Besonders freuen wir uns über eine 5-Sterne-Bewertung auf Apple Podcasts und Spotify. Weiterführende Links: www.austriakulturinternational.at www.bmeia.gv.at https://www.jaronlanier.com/ https://cise.ufl.edu/people/faculty/name/sonja-schmer-galunder/ www.wissensart.at | Auskunft: [email protected]
"Erinnerung im Dialog"

"Erinnerung im Dialog"

2026-09-2108:20

Seit dem Ende des Nationalsozialismus sind etwas mehr als achtzig Jahre vergangen. Viele Jahre wurde über die Ermordung und Vertreibung jüdischer Österreicher und Österreicherinnen geschwiegen, ehe eine „Erinnerungskultur“ einsetzte. Im Frühjahr 2026 hat die Sektion für Internationale Kulturangelegenheiten des Bundesministeriums für europäische und internationale Angelegenheiten in Zusammenarbeit mit dem Nationalfonds der Republik Österreich die Initiative „Erinnerung im Dialog“ ausgeschrieben. Historiker und HistorikerInnen können sich im Rahmen dieses Projekts für „Erinnerungsdialogresidencies“ bewerben, um mit sogenannten „Wiederösterreichern und Wiederösterreicherinnen“ in einen Dialog zu treten. 45.000 Menschen haben die Entscheidung des österreichischen Parlaments im Jahr 2019 angenommen, Nachkommen von Opfern des Nationalsozialismus, im Rahmen des § 58c StbG, die Wiedererlangung der österreichischen Staatsbürgerschaft zu ermöglichen. Es ist dies ein wichtiger Baustein im steten Bemühen Österreichs, sich seiner Verantwortung im Zusammenhang mit der Vertreibung und Ermordung jüdischer Mitbürgerinnen zu stellen und ein klares Zeichen gegen das Vergessen, sowie ein würdiges Gedenken an die Opfer. Die Sektionschefin der Auslandskultur im Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten Regina Rusz, Hanna Lessing, Vorständin des Nationalfonds der Republik Österreich, und die langjährige ehemalige Präsidentin der Salzburger Festspiele Helga Rabl-Stadler, in ihrer Eigenschaft als Sonderberaterin im Außenministerium erzählen Elisabeth J. Nöstlinger über diese Wege der Erinnerungskultur. © BMEIA/Auslandskultur In der Podcast-Serie, „Kunst im Gespräch“, kommen im zweiwöchigen Rhythmus all jene Künstlerinnen und Künstler zu Wort, die durch ihre Zusammenarbeit mit österreichischen Kulturforen und Botschaften inspiriert wurden. Wenn Ihnen Gehörtes gefallen hat, abonnieren Sie bitte diesen Podcast. Besonders freuen wir uns über eine 5-Sterne-Bewertung auf Apple Podcasts und Spotify. Weiterführende Links: www.austriakulturinternational.at www.bmeia.gv.at www.wissensart.at | Auskunft: [email protected]
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