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NDR Kultur - Glaubenssachen
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NDR Kultur - Glaubenssachen

Author: NDR Kultur

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In Essays, Features und Erzählungen stellt die Reihe religiöse und ethische Grenzfragen der Gegenwart zur Diskussion.
379 Episodes
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Der Schriftsteller Siegfried Lenz war ein Mann der stillen Worte. Und doch: Mit seinem Werk wollte er, der die Schrecken des Krieges erlebt hatte, die Welt zu einem besseren Ort machen: durch einen „wirkungsvollen Pakt mit den Lesern, um die bestehenden Übel zu verringern“. In seinen Utopien, die auf einem ethisch geprägten Humanismus aufbauten, bezieht er sich dabei auf den Propheten Jesaja genauso wie auf Platon und H.G.Wells. Was können wir heute noch aus seinen Geschichten und Erzählungen lernen?
Das Leben soll gelingen, das glauben heute viele Menschen. Es ist allen zu wünschen, aber das Leben spielt nicht immer mit. Was gibt uns dann die Kraft, dies und jenes zu bewältigen? Für die Besinnung auf all das, was uns Kraft gibt, brauchen wir besinnliche Zeiten. Das kann ein Spaziergang sein. Es kann ein Aufenthalt im Garten sein. Und ein Gottesdienst kann ein Anlass dafür sein. Bei diesen Gelegenheiten können wir an „das Eine“ denken, das uns Kraft gibt, und dies auch dann, wenn wir nicht im engeren Sinne religiös sind.
Die Künstliche Intelligenz ist dabei, alle Lebensbereiche der Menschen zu erobern und seinen Alltag zu bestimmen. Auch die Kirchen kommen nicht umhin, sich mit dieser Technologie zu beschäftigen und deren Grenzen auszuloten.
Das Christentum kennt den Verzicht als ethischen Kompass und spirituelle Kraftquelle. Auch das Fasten und die Askese gehören dazu.
Die alten Ägypter waren heitere, gesellige, sinnenfrohe Menschen, verliebt in das Leben und den Tod nicht fürchtend, den sie als Fortsetzung ihrer irdischen Existenz betrachteten.
Kein Phänomen unseres Daseins, das reicher an Bedeutung, Gehalt und Lebenswichtigkeit wäre als das Licht. Es blendet uns in den Städten, durchwandert Kunst und Religion und Sprache.
Lesen ist weit mehr als Informationsaufnahme. Es ist eine menschliche Kulturtechnik, die Denken, Glauben und Gesellschaft formt.
Der Essay beschäftigt sich mit dem Erben und den Erben im Christentum, von der Erbsünde über das fürstliche Gottesgnadentum bis zur Gotteskindschaft.
Nicht erst seit der Bürgerrechtsbewegung gibt es in den USA eine einflussreiche "Black Theology". Aber was ist mit einem wirkmächtigen Begriff überhaupt gemeint?
Menschen, die das Werk Thomas von Aquins gut kennen, berichten, was auf den ersten Blick wie Haarspalterei aussehe, offenbare bei näherer Betrachtung eine großartige geistige Klarheit.
Vielerorts herrscht der Wunsch nach Besinnung und harmonischer Friedfertigkeit. Doch ein Blick in die Geschichte zeigt, dass dem nicht immer so ist.
Weihnachten: Licht im Licht - Weiß im Weiß - wie kann man von dem Gott sprechen, der alles in allem ist und in keinem Bild zu finden? Aber er zeigt sich, in einer Einzelheit, in einem Menschenleben.
Von Achtsamkeit ist in der Bibel auf vielfältige Weise diese Rede, und auch unsere Advents- und Weihnachtslieder verkünden sie. Wenngleich es in manchem Weihnachtsgottesdienst auch Ablenkungen gibt.
Als rosarotes Zauberpferd hat das Plüschtier die Kinderzimmer erobert - das Einhorn. Aber wie ist es in die Luther-Bibel gekommen oder in die Arche Noah?
Je älter man wird, desto früher beginnt der Advent. Jedenfalls hat man den Eindruck, wenn es um Konsum und Werbung geht. Aber wer nicht abwarten kan, untergräbt auch die Vorfreude.
Rainer Maria Rilkes Verhältnis zur Religion war zwiespältig: Dogmen und vermittelnde Instanzen zwischen Himmel und Erde lehnte er ab.
Ein Blick auf den laizistischen Staat in Frankreich anlässlich des dort vor 120 Jahren erlassenen Gesetzes über das Verhältnis zwischen Staat und Kirche kann hilfreich sein, um Positionen der deutschen Debatte zu reflektieren und zu pointieren.
Friedhofslandschaften gehören in Deutschland zum "Immateriellen Kulturerbe" der Unesco, als Ort der Trauer, als Trostraum, als Erinnerungsort.
Die Kirchen in Deutschland gelten in der Öffentlichkeit immer noch als reich. Dabei lässt sich bereits seit Jahren absehen, dass sie auf große finanzielle Probleme zulaufen.
Vorstellungen von einem Leben nach dem Tod prägen Religionen. Aber wie ist das auch für nichtreligiöse Menschen vorstellbar?
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