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L'Immo – Der Podcast für die Immobilienwirtschaft
L'Immo – Der Podcast für die Immobilienwirtschaft
Author: Powered by Fachmagazin Immobilienwirtschaft und DW Die Wohnungswirtschaft
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Strukturwandel, Mobilitätswende, Digitalisierung oder Klimaschutzziele: Die Immobilienbranche befindet sich im Wandel. Hören Sie mit, wenn führende Köpfe über Herausforderungen und politische Entscheidungen sprechen, Lösungsansätze diskutieren oder neue Entwicklungen vorstellen. Dirk Labusch und Iris Jachertz, die Chefredakteure der Fachmagazine Immobilienwirtschaft und DW Die Wohnungswirtschaft, fragen nach. Aktuell, hintergründig, persönlich.
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Die „Erste Hausverwaltung“-GmbH will wachsen. Das Unternehmen hat sich ein individuelles Konzept auf die Fahnen geschrieben, ohne Brechstange, mit einem hohen Maß an Autarkie. Dirk Labusch trinkt seine L‘Immo mit Geschäftsführer Justus Freudenberg.
Das Unternehmen ist 2024 eingetreten in die schwedische Odevo-Gruppe, was seine Investitions-Möglichkeiten stark erhöht hat. Auch die benötigte Software entwickelt man selbst mit Partnern. Mit anscheinend interessanten Folgen für die Mitarbeitergewinnung. Welche Baustellen gibt es Beim Thema Konsolidierung? Welche Verwaltungsunternehmen sind eher uninteressant? Und warum ist die Erste Hausverwaltung kein Restrukturierer? Hört doch mal rein.
Spannende Insigthts bringt diese Unternehmerrunde zur aktuellen Situation auf dem Berliner Immobilienmarkt. Das Hauptstadt-Thema ist nämlich für alle Real Estate Specialists – von Banken bis hin zu Entwicklern – von zentraler Bedeutung. Berlin selbst ist ja ein Markt voller Chancen und Herausforderungen: Von politischen Diskussionen über Vergesellschaftung bis hin zu Fragen der Zukunftsfähigkeit von Büro- und Wohnprojekten. Wie ist die Lage? Was bewegt die Branche? Und vor allem: Welche Lösungen sind notwendig, um die Immobilienwirtschaft in Berlin voranzubringen?
Vier Teilnehmer sind in persona versammelt bei Instone Real Estate Development in Berlin. Saidah Bojens, Niederlassungsleiterin für Berlin und Sachsen bei Instone Real Estate; Michael Brumbauer, Head of Real Estate Berlin bei Bayern LB; Frank Wolters, Co Geschäftsführer der Tegel Projekt GmbH; Heiko Maaß, Bereichsleiter Vertrieb Inland CRE bei BerlinHyp. Der Host vor Ort ist Jörg Seifert.
Manche Menschen würde man an bestimmten Stellen nicht verorten. Dirk Labusch trinkt seine L‘Immo heute mit der Architektin Dr. Sandra Zenk und dem Dipl. Ing. Michael Dormann. Beide arbeiten beim Hessischen LKA. Thema: In puncto Kriminalberatung haben Wohnungsgesellschaften noch Luft nach oben.
Es geht um die Schnittstelle zwischen Stadtplanung, Quartiersentwicklung, Wohnungswirtschaft und Polizei, um die Eliminierung von Schwachpunkten geplanter und bestehender Quartiere genauso wie um Wohnimmobilien. Wo sind Angstwege, wie lassen sich neuralgische Stellen beseitigen, was ist beim Aufstellen von Videokameras zu beachten. Und welche Fördermöglichkeiten gibt es für präventive Maßnahmen?
Eine Branche, die sich vom partiellen Dienstleister längst zu einer hochprofessionellen Disziplin entwickelt hat ist das Facility Management. Es ist zunehmend eine tragende Säule in der Lebenszyklusdebatte - und außerdem ein entscheidender Faktor für die Rendite von Immobilien. Aber: Ist die Branche bereit für die prozessorientierte Zukunft? Was braucht es seitens der Serviceanbieter, um noch smarter, effizienter und attraktiver zu werden?
Um diese Fragen zu beantworten, spricht heute Host Jörg Seifert mit dem Experten: Nils Lueken, Geschäftsführer der Goldbeck Facility Services GmbH. Mit über 1500 betreuten Objekten, mehr als 800 Mitarbeitenden und einem deutschlandweiten Netzwerk von über 30 Standorten gehört Goldbeck zu den flächendeckenden technischen FM-Anbietern. Nils Lueken gibt in dieser L‘Immo nutzwertige Einblicke – von der Entwicklung der FM-Branche selbst, über den Einsatz smarter Technologien bis hin zur Frage, wie man sich als FM-Arbeitgeber in einem hart umkämpften Markt positioniert.
Im GdW-Verbandsrat ist er zwar nicht neu, aber neu an dessen Spitze: Axel Fietzek spricht mit Iris Jachertz über sein Wirken als GdW-Verbandsratvorsitzender. Gemeinsam beleuchten sie die drängendsten Themen der Wohnungswirtschaft im Jahr 2026. Als Sachse hat Fietzek auch die Belange der ostdeutschen Wohnungsunternehmen im Blick - die ostdeutschen Themen unterscheiden sich oft stark von westdeutschen, sind aber in der öffentlichen Wahrnehmung und Diskussion nur sèhr wenig bis gar nicht vorhanden. Sie sprechen über Leerstand in strukturschwachen Gebieten versus Wohnraummangel in vor allem westdeutschen Ballungszentren, über unterschiedliche Mietniveaus und die Folgen und warum Ideologie nicht weiterhilft, Wirtschaftlichkeit aber schon: Vor allem, wenn es um den Gang auf dem CO2-Praxispfad geht.
In dieser Folge von L’Immo, spricht Host Jörg Seifert mit Gästen über ein Thema, das für die Immobilien- und Wohnungswirtschaft von zentraler Bedeutung ist: den Brandschutz. Die Brandkatastrophe von Crans-Montana unlängst unterstreicht nochmal auf sehr traurige Art die Wichtigkeit von vorbeugendem Brandschutz und der Einhaltung von Normen. Wo liegen die reellen Risiken in diesem Zusammenhang? Wie lassen sich diese Gefahren effizient minimieren? Wie gestaltet man Schutzmaßnahmen auch wirksam? Und welche innovativen Technologien entlasten die Branche zuverlässig?
Diese und weitere Fragen beantworten am L’Immo-Mikrorofon Mareike Kipp, Leiterin der Business Unit Personal Fire Safety bei Hekatron Brandschutz und Dr. Sebastian Festag, Risikoforscher bei Hekatron und Präsident der Gesellschaft für Sicherheitswissenschaft. Hekatron ist ein deutscher Spezialist für anlagentechnischen Brandschutz mit Sitz in Sulzburg. Als Teil der Schweizer Securitas Gruppe, liegt die Kernkompetenz in der Entwicklung, Produktion und dem Vertrieb von Lösungen, die Menschen im Brandfall warnen und schützen.
Seit einem Jahr ist Prof. Dr. Alexander von Erdely Vorstandssprecher der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben BIMA. Die Zeitenwende bestimmt seine Aufgaben. Aber es gibt auch viele andere Themen. Wie lässt sich die Behörde schlagkräftiger aufbauen? Antworten in der aktuellen L’Immo mit Dirk Labusch.
Die Rolle der BIMA hat sich in den letzten Monaten und Jahren sehr stark geändert. Ihre wesentliche Aufgabe liegt darin, andere Behörden mit Grundstücken zu versorgen. Billige Grundstücke an Kommunen zu veräußern, die daraus günstigen Wohnraum herstellen – dieses Thema ist zunächst einmal in den Hintergrund getreten. Auch hat die BIMA ihr Personalthema. Um als Arbeitgeber weiterhin attraktiv zu bleiben, muss auch sie über neue Arbeitsplatzkonzepte nachdenken.
Von Erdely spricht vom Blick auf den Nutzer, den man in der privaten Immobilienwirtschaft immer hat. Mit von Erdely zieht dieser Blick auch in den öffentlichen Dienst. Eines wird klar: Unter ihm spielt die immobilienwirtschaftliche Perspektive eine größere Rolle als zuvor.
Etwas neu zu denken ist im Trend. Aber oft hakt es an der Durchführung. Dirk Labusch trinkt seine L‘Immo mit Annik Englert und Karina Weber vom Unternehmen re facto, das leerstehende Immobilien reaktiviert. Ein Gespräch über den schmalen Grad zwischen Kreativität und Wirtschaftlichkeit.
Verlassene Wohnungen, Warenhäuser, Gaststätten, Sparkassen: Leerstehende Immobilien sind ein Zeichen unserer Zeit, in der sich alles so schnell wandelt. Immer wieder scheitern Makler daran, solche Immobilien auf den herkömmlichen Vertriebswegen zu veräußern. Immobilien umzuwandeln ist oft ein langer, mühsamer Weg, der das Commitment vieler Beteiligter braucht. In der aktuellen L’Immo-Folge berichten Annik und Karina über diese Wege, über Erfolge aber auch über das, was Erfolge verhindern kann.
Die Wohnungswirtschaft steht vor Umbrüchen. Diese fordern nicht nur technische Antworten, sondern auch strategische Impulse für die Organisation und das Personal. Strategische Personalplanung ist Zukunftsgestaltung und kein Selbstzweck. Wie kann oder muss HR heute agieren? Diese Frage erörtert Host Iris Jachertz mit HR-Expertin Sandra Balicki.
Fokus auf Technologie allein schafft keine effiziente Veränderung in den Unternehmen. Der ROI kommt durch den Menschen. Genau hier ist das Topmanagement als Role Model gefragt. Interne Strukturen müssen angepasst werden an die Einflüsse von außen. Die Unternehmensstrategie darf aber nicht im Führungskreis ins Stocken geraten, sondern muss von allen Mitarbeitenden getragen und gelebt werden. Wie gelingt das? Essentiell ist der Schulterschluss zwischen Geschäftsführung, IT und HR.
In dieser L’Immo sprechen Constantin Köck, CTO von Planradar und Host Jörg Seifert über das digitale Ökosystem und den notwendigen Mut zu wirklich offenen Plattformen. Haben monolithische All-in-one-Systeme wirklich ausgedient? Ist ein digitales Ökosystem wirklich größer als das firmeneigene? Ist es offen für Zusammenarbeit auch mit Wettbewerbern in sogenannter Coopetition? Und was gibt es an technologischen Neuerungen, die eine solche Offenheit erst ermöglichen?
Mieterstrom gilt ja gemeinhin als ein gutes – weil sinnvolles Konzept: Wohnungsgesellschaften haben zusätzliche Einnahmequellen, Mieter niedrigere und planbare Stromkosten und Dienstleister und Energieversorger erschließen neue Geschäftsfelder. Doch das ganze Geschäft mit dem Mieterstrom ist auch sehr kleinteilig: Die Wohnungsgesellschaften haben einen hohen bürokratischen Aufwand, die Mieter einen immensen Informationsbedarf und die Energieversorger müssen neue Wettbewerber erdulden.
In dieser L’Immo geht es deshalb darum, wie Mieterstromlösungen ganzheitlich gestaltet werden können. Zu Erhellung dieses Themas mit dem Marktmanager Technikzentrale und Energiemanagement Christian Weinard von Hager und Christoph Moossen dem Vorstandsvorsitzenden der Kölner Wohnungsgenossenschaft zwei Insider zu Wort. Zusammen haben sie ein kooperatives Modell entwickelt, das den Mieterstrom auch praxistauglich macht. Hager stellt dabei für den gesamten Prozess die notwendige Hardware und Produkte für die elektrotechnische Infrastruktur bereit. Das betrifft etwa Zählerplatzsysteme, Energie- und Lastmanagement-Lösungen und Ladestationen für Elektromobilität. Die KWG hat durch Ausgründung einer Tochtergesellschaft den gesamten Prozess für alle Beteiligten auch wirtschaftlich praktikabel gestaltet.
Große Wohnsiedlungen scheinen von außen oft nicht schön. Bewohner sehen das meist anders. So tut man dort oft viel für Integration. Sie sind deshalb die perfekte Wohnform der Zukunft, meint Lisa Winter, Vorständin der Baugenossenschaft dhu in Hamburg, mit der Dirk Labusch seine L‘Immo trinkt.
Sie stehen zum Beispiel in Köln Chorweiler oder in München Neuperlach. Während manch ein Stadtentwickler sie als Relikte vergangener Notwendigkeiten ansieht, findet Lisa Winter, Großwohnsiedlungen seien durchaus eine Wohnform der Zukunft. Viel Grün, viel soziale Interaktion. „Und seriell haben wir immer schon gebaut“, sagt sie. Große Siedlungen stünden somit für eine nachhaltige Stadtentwicklung. Angesichts von immer mehr Menschen, die in Städten leben wollen, kämen Kommunen gar nicht darum herum, auch neue Großwohnsiedlungen zu bauen.
Beim 32. Brandenburger Hof Gespräch dreht sich alles um die Entbürokratisierung des Bausektors. Sechs Entscheidungsträger aus Wohnungswirtschaft, Wissenschaft, Bauwirtschaft, Bankenwesen und Verwaltung diskutierten wie man Wohnraummangel und fehlende Investitionen begegnen könnte.
Im zweiten Teil der Podcast-Reihe zum Brandenburger Hof Gespräch spielt der "Bauturbo" eine zentrale Rolle. Oder ist er eher ein Baulandturbo? Oder gar ein Baurechtsturbo? Egal, denn in jedem Fall müssen jetzt die Kommunen handeln. Es braucht dort einen Mentalitätswandel und mehr Eigenverantwortung fordern die einen. Andere stimmen dafür, dass der "Bauturbo" mit klaren Leitlinien und Unterstützung für Kommunen begleitet werden muss. Parallel müssten Investoren durch verlässliche Rahmenbedingungen zurückgewonnen werden.
Einigkeit herrschte letztlich beim Thema "Gemeinsam handeln": Nur durch Kooperation und einen klaren Fokus auf das Ziel könne die Krise bewältigt werden.
Akuter Wohnungsmangel und fehlende Investitionen zählen zu den zentralen gegenwärtigen Herausforderungen unserer Gesellschaft.
Um schneller dringend benötigten Wohnraum schaffen zu können, pocht sowohl die Wohnungswirtschaft als auch die Bauindustrie seit langem auf eine Entbürokratisierung des Bausektors.
Wie können wir Genehmigungsverfahren beschleunigen, Investitionen erleichtern und gleichzeitig Qualität sowie Nachhaltigkeit sicherstellen?
Diese Fragen standen im Fokus des 32. Brandenburger Hof Gesprächs in Berlin, welches am 4. November 2025 stattfand, zwischen sechs Entscheidungsträgern aus Wohnungswirtschaft, Wissenschaft, Bauwirtschaft, Bankenwesen und Verwaltung.
Die zentralen Thesen und Impulse aus der Diskussion zeigen: Es braucht nicht nur neue Gesetze, sondern auch einen echten Mentalitätswandel und mutige Entscheidungen. In Teil 1 des Gesprächs nähern sich die Diskutanten diesen Entscheidungen an.
Die digitale Entwicklung vieler Kommunen geht mit Riesenschritten voran. Jede hat ihre besonderen Themen, die auch Immobilien- und Bauwirtschaft betreffen. Auf der Bitkom trinkt Dirk Labusch seine L‘Immo mit Dr. Sascha Hemmen, Geschäftsbereichsleiter Smart City der Stadt Wolfsburg.
Und lernt dabei Vieles: Zum Beispiel, dass sich eine Standardlösung nicht etwa aufpfropfen lässt, sondern dass die Fach-Communities selbst bestimmen, welche Lösung zum Standard wird: Es geht schlicht darum, welche die praktikablere ist. Hemmen spricht von Tools, die simulieren können, wie der Schattenwurf eines Gebäudes ist, ob es nun zehn oder zwölf Stockwerke hat. Es geht um Luftströme und viel Know-how, das auch in andere Kommunen transferiert werden könnte und wird.
Viel Kritik war in der Vergangenheit daran geübt worden, dass der Bund bei der digitalen Bauakte eine Lösung entwickelt, die die Kommunen nicht nutzen, weil sie inzwischen eigene Lösungen entwickelt haben. Sascha Hemmen meint, das sei nicht schlimm, solange die unterschiedlichen Lösungen das gleiche Datenmodell verwendeten. Daran arbeitet die Branche – und das sieht zukunftsweisend aus.
Die EU erfindet den Green Deal. Auf der Expo Real wurde viel über ESG geredet. Aber Bankenregulierung und Taxonomie-Regelungen behindern deren wirksame Umsetzung. Kann sich hier etwas ändern? Dirk Labusch trinkt eine L‘Immo mit dem Hauptgeschäftsführer des VDP, Jens Tolckmitt.
Die Preise im Wohnimmobilienbereich steigen. Auch in anderen Segmenten geht es bergauf. Allerdings behindern energetische Anforderungen oft den Neubau. Auch aus der Finanzierungsbranche kommt keine Unterstützung. Das hat mit Basel 3, Basel 4 genauso zu tun, wie mit den nicht zu Ende gedachten Taxonomie-Regelungen der EU. Wenn die Kader, die ein hochkomplexes Regelwerk eingeführt haben, dieses wieder entschlacken sollen, wird es heikel. Die Chance, dass die Entschlackung gar ganz scheitert, ist groß.
Künstliche Intelligenz bekommt auch in der Hausverwaltung viel Aufmerksamkeit. Haufe hat konkret einen neuen KI-Assistenten entwickelt, den CoPilot RE.
Was kann dieser digitale Assistent? Wie hilft er bei der Bewältigung komplexer Aufgaben im Miet- und Wohnungseigentum? Und wie verändert er den Arbeitsalltag von Immobilienverwaltern? Wie schafft KI konkret echten Mehrwert bei der Effizienzsteigerung von Prozessen?
Zwei spannende Gäste geben hierzu – beim Host Jörg seifert - Auskunft: Die Wirtschaftsjuristin & KI-Expertin Laura Eckert-Rinallo. Sie hat sich auch als Referentin, Speakerin sowie als Expertin für Makler- und Verwalterfortbildungen einen Namen gemacht. Zum anderen Lars Haller, Chefredakteur Verwalterpraxis Professionell bei Haufe und redaktionell maßgeblich an der Entwicklung dieses Tools beteiligt. Gemeinsam bringen sie sowohl technische als auch praxisorientierte Perspektiven mit ans Mikrofon.
Wie ist die Stimmung? Wie ist die Marktlage? Welche Rolle spielt ESG weiterhin? Die politischen Signale kommen nicht wirklich gut an, aber insbesondere die Tech-Unternehmen wittern Morgenluft. Jörg Seifert und Dirk Labusch haben Statements von Messebesuchern eingeholt.
Die Expo Real war mit rund 42.000 Teilnehmern leicht besser besucht als im Vorjahr. Wohnen war ein großer Schwerpunkt der Messe. Signale von der Politik, die etwa das bezahlbare Wohnen stärken, bleiben bisher allerdings aus. Künstliche Intelligenz beflügelt Anbieter von seriellem Bauen und die IT-Branche. Zum Trend Defense Real Estate äußerte sich keiner unserer Teilnehmer, aber das Thema kommt mit Macht.
In der professionellen Wohnungswirtschaft wie auch in der gewerblichen Immobilienwirtschaft führt kein Weg an künstlicher Intelligenz vorbei. Doch wie relevant ist diese für den nachhaltigen Geschäftserfolg auch in dieser Branche? Wo entsteht gerade konkreter Mehrwert durch neue Technologien? Wir hören in dieser L’Immo aktuelle Handlungsempfehlungen und von bereits funktionierender Prozessautomatisierung. Denn industriespezifische KI generiert, versteht und entscheidet – wo man sie lässt - bereits heute.
Mit Oliver Luttmann, Geschäftsführer der Aareon Deutschland GmbH und Martin Habib, Director Development Housing DACH bei Aareon geben zwei Experten von Aareon hierzu Auskunft. Die beiden kennen sich aus im Spannungsfeld von steigenden Kosten, Fachkräftemangel, Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und mehr. Denn hierbei spielt der stetige digitale Transformationsprozess und die Nutzung Künstlicher Intelligenz für die Branche eine entscheidende Rolle. Und Aareon ist ein Unternehmen, das die Digitalisierung in der Branche seit seinen Anfängen in den 50iger Jahren vorantreibt.
Fachkräftemangel ist das Problem, Allmählich wächst der Leidensdruck für Verwalter. Automatisierung könnte die Lösung sein. Strukturierte Prozesse versprechen Erleichterungen. Was geht schon, was ist Zukunftsmusik? Dirk Labusch hat Stimmen aus der Branche eingeholt.
Buchhaltung und E- Rechnungen sind nur das eine. Welche Sorgen haben Verwalter darüber hinaus? Welche Projekte hat der VDIV auf dem Schirm? Wo sind die Grenzen der Nutzung Künstlicher Intelligenz? Wie entwickeln sich IT Systeme weiter? Und wie können Branchenteilnehmer davon profitieren? Eine Erkenntnis lautet: Da, wo die Herausforderungen wachsen, entwickeln sich auch Tools weiter, die Lösungen versprechen.



