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Author: Evangelische Akademie Frankfurt

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Description

Die Evangelische Akademie Frankfurt gestaltet gesellschaftliche Debatten. Mit diesem Podcast kann man von überall aus zuhören – auf dem Sofa zu Hause ebenso wie auf dem Weg zur Arbeit. Interessante Personen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur sprechen mit den Studienleitern der Akademie über Themen unserer Zeit: von A wie Armut bis Q wie Quarantäne.
147 Episodes
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Gespräch vom 5. März 2026 mit Rapper und Musikproduzent Hassan Annouri und Dr. Markus Fein (Alte Oper Frankfurt), moderiert von Dr. Helge Bezold (Evangelische Akademie Frankfurt). Von den Straßen und Clubs der Stadt bis zu den Rängen der Alten Oper: Welchen Beitrag leistet Musik für das Zusammenleben in Frankfurt? Welche Rolle spielt Vielfalt in kulturellen Institutionen? Die Reihe „Alles Frankfurt“ bringt zwei Menschen aus unterschiedlichen Welten zusammen, um über ihren persönlichen Blick auf die Stadt zu sprechen. Sie teilen ihre Geschichten und Erfahrungen und gehen der Frage nach, wo Räume zum Zuhören und Mitgestalten entstehen. Zum Auftakt spricht der Intendant der Alten Oper, Markus Fein, mit dem Rapper und Musikproduzenten Hassan Annouri.
Live-Podcast vom 19. Januar 2026 mit Prof. Dr. Christiane Tietz (Kirchenpräsidentin Evangelische Kirche in Hessen und Nassau), moderiert von Prof. Dr. Thorsten Dietz und Dr. Andreas Loos (Fokus Theologie und Podcast „Geist.Zeit“) sowie Dr. Helge Bezold (Evangelische Akademie Frankfurt). Was bedeutet Glaube heute? Und warum lohnt es sich, trotz Zweifel und Kritik zu glauben? In ihrem neuen Buch über Friedrich Nietzsche (1844–1900) geht die Theologin und EKHN-Kirchenpräsidentin Christiane Tietz diesen Fragen nach. Ihre These: Obwohl der Philosoph das Christentum radikal infrage stellte, lebte und dachte er fortwährend in dessen Bann. Darüber – und über ihre Sicht auf das Glauben und Zweifeln – spricht Tietz im Rahmen eines Live-Podcasts von „Geist.Zeit“ mit Thorsten Dietz und Andreas Loos von der Fachstelle Fokus Theologie aus Zürich.
Gespräch vom 26. Februar 2026 mit Prof. Dr. Tobias Berg (Goethe-Universität Frankfurt / Leibniz-Institut für Finanzmarktforschung SAFE) und Damian Boeselager (Volt). Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine, die erneute Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten – die gegenwärtigen internationalen Entwicklungen werfen Fragen nach den Grenzen deutscher und europäischer Souveränität auf. Und diese geopolitischen Verwerfungen betreffen auch das internationale Finanzsystem: Abhängigkeiten von außereuropäischen Währungen und Zahlungsdienstleistern beschränken Europas Handlungsspielraum. Was würde etwa passieren, wenn Sanktionen anderer Staaten unsere digitalen Zahlungen betreffen würden? Gleichzeitig eröffnen Innovationen beim Digitalgeld neue Chancen. Welche Antworten braucht Europa, um seine finanzielle und politische Souveränität zu sichern?
Gespräch vom 12. Februar 2026 mit Journalist und Autor Ijoma Mangold und Dr. Jürgen Schaaf (Europäische Zentralbank), moderiert von Claudia Wehrle (ARD-Finanzredaktion). Bitcoin wollte einst das existierende Finanzsystem revolutionieren und ist heute längst Teil davon. Ursprünglich entstand die Kryptowährung als Antwort auf die Finanzkrise: Transaktionen sollten dezentral und kryptografisch gesichert, ohne Banken und frei von staatlicher Einflussnahme funktionieren. Das Versprechen lautete: finanzielle Selbstbestimmung für alle. Die Realität fällt deutlich ambivalenter aus. Einige wenige hat Bitcoin sehr reich gemacht, viele andere haben ohne Sicherheitsnetz ihr Vermögen verloren. Gleichzeitig ist ein völlig neues Segment im Finanzmarkt entstanden. Ist das Versprechen größerer Selbstbestimmung und Dezentralität haltbar? Denn wenn staatliche Souveränität über Geld schwindet, bleibt das nicht ohne Folgen für Demokratie und Gemeinwohl. Es stellt sich aber auch die Frage: Wie reformbedürftig und -fähig ist unser Finanzwesen?
Diskussion vom 3. Februar 2026 mit Dr. Tobias Bräunlein (Hessisches Innenministerium), Stadtdekan Holger Kamlah (Evangelische Kirche in Frankfurt und Offenbach) und Markus Röck (Branddirektion Frankfurt), moderiert von Mechthild Harting (Frankfurter Allgemeine Zeitung). Wir leben in Zeiten von Kriegen und Krisen, die Welt ist ein unsicherer Ort geworden. Bündnisse werden brüchig, Europa muss lernen, sich selbst zu verteidigen, die Wehretats werden aufgestockt. In dieser Veranstaltung richten wir den Blick konkret auf Frankfurt: Mit Gästen aus Politik Kirche, Feuerwehr und Militär fragen wir, inwiefern die Stadt „kriegstüchtig“ sein kann und will. Welche Maßnahmen zur besseren Sicherheit werden getroffen? Welche Rolle spielen zivilgesellschaftliche und kirchliche Institutionen dabei?
Vorträge und Diskussion vom 2. Februar 2026 mit Prof. Dr. Kevin Bauer (Goethe-Universität Frankfurt), Sören Heß (PanocularAI), Prof. Dr. Toni Loh (Hochschule Bonn-Rhein-Sieg) und Prof. Dr. Kristian Kersting (Technische Universität Darmstadt), moderiert von Dr. Helge Bezold (Evangelische Akademie Frankfurt). Sprachmodelle wie ChatGPT, lernende KI-Systeme und hochentwickelte Roboter lassen heute vieles möglich erscheinen. Weniger beachtet wird jedoch, dass der KI-Boom grundlegende Fragen über unser Menschenbild und das Zusammenspiel von Mensch und Maschine aufwirft: Wie erweitert künstliche Intelligenz unsere Handlungsspielräume? Welche Verantwortung tragen wir, wenn wir Technologien in diesem Bereich entwickeln und anwenden? Gerade in Hessen ist eine Auseinandersetzung mit diesen Fragen relevant, denn hier florieren sowohl Forschungsprojekte zur KI als auch Unternehmen, die KI nutzen oder vorantreiben. Manche sprechen gar von einem „Silicon Valley Europas“. Dieser verheißungsvollen Sichtweise stellen wir in unserer Veranstaltung Perspektiven der Technikphilosophie und Ethik gegenüber. Forschende aus dem Netzwerk „hessian.AI“ geben Einblicke in den aktuellen Stand der KI-Forschung; ein regionales Start-up präsentiert konkrete Anwendungsfelder. Gemeinsam kommen wir offen und kritisch darüber ins Gespräch, von welchen Debatten technologische Innovationen in unserer Region begleitet werden sollten.
„Kaube im Gespräch“ ist eine Reihe zu aktuellen Sachbüchern. Gastgeber und Kurator ist Jürgen Kaube. Der Publizist, Träger des ersten Deutschen Sachbuchpreises und Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung stellt aktuelle Titel, die ihm besonders aufgefallen sind, im Gespräch mit den Autorinnen und Autoren vor. In der neunten Folge ist der Philosoph Michael Hampe zu Gast. Dieser widmet sich in seinem aktuellen Buch der Aufklärung, einem Begriff, der zugleich eine historische Epoche und ein bis in die Gegenwart wirkmächtiges Emanzipationsprojekt bezeichnet. Die im Jahr 1784 von Kant formulierte Aufforderung, sich mündig des eigenen Verstandes zu bedienen, hat im Zuge des vermeintlich unaufhörlichen gesellschaftlichen Fortschritts keineswegs nur selbstbestimmte Bürgerinnen und Bürger hervorgebracht, sondern auch zahlreiche Verlierer und Verwerfungen, wie Horkheimer und Adorno 1944 in ihrer „Dialektik der Aufklärung“ zeigten. Aus heutiger Perspektive lässt sich die Aufklärung – etwa aus postkolonialistischer Sicht – als unvollendetes oder gescheitertes Unternehmen betrachten, mindestens jedoch als eines, dessen große Illusionen zerplatzt sind. Der Clou allerdings liegt darin, dass diese Einsicht selbst Ausdruck einer aufgeklärten Haltung ist. „Krise der Aufklärung. Über die Fortsetzbarkeit einer Lebensform“ (Suhrkamp) In Kooperation mit dem Kulturamt Frankfurt. Das Gespräch wurde am 10. Dezember 2025 aufgezeichnet.
Vortrag von Prof. Dr. Barbara Hahn (Vanderbilt University/Freie Universität Berlin) im Rahmen der Veranstaltung „Hannah Arendt. Die Gegenwärtigkeit ihres politischen Denkens“ am 04. Dezember 2025. Hannah Arendt ist die bedeutendste politische Denkerin des 20. Jahrhunderts. Am 4. Dezember jährt sich ihr Todestag zum fünfzigsten Mal. Wir widmen diesen Abend der faszinierenden Theoretikerin, in deren Leben und Werk sich die Geschichte ihres Jahrhunderts mit all ihren Abgründen spiegelt. Arendt stellte sich den brisanten Fragen ihrer Zeit und wollte stets „ganz gegenwärtig“ sein. Ihre berühmte Studie über die Ursprünge totalitärer Herrschaft, in der sie Nationalsozialismus und Stalinismus als zwei Spielarten totalitärer Systeme beschrieb, findet bis heute den Weg auf die Bestsellerlisten. Nach ihrer Flucht in die USA im Jahr 1941 wurde Hannah Arendt zur öffentlichen Intellektuellen. Besonders ihr Begriff von der „Banalität des Bösen“, den sie im Zusammenhang mit dem Eichmann-Prozess prägte, löste heftige Kontroversen aus. Auch in den USA mischte sie sich aktiv in politische Debatten ein. Arendts Warnungen vor den Gefährdungen demokratischer Strukturen klingen heute wieder beunruhigend aktuell. Den Motiven und Quellen ihres politischen Denkens nachspürend, stellen wir an Barbara Hahn, die Hauptherausgeberin der Kritischen Hannah-Arendt-Gesamtausgabe, die Frage: Was macht Arendts politisches Denken für unsere Gegenwart so relevant? Die renommierte Schauspielerin Anke Sevenich begleitet den Abend mit Lesungen aus dem Werk von Hannah Arendt.
Podiumsdiskussion vom 22. November 2025 mit Präses Anna-Nicole Heinrich (Evangelische Kirche in Deutschland), Jessica Kogoj (Evangelisches Stadtjugendpfarramt Frankfurt und Offenbach) und Daniel Moddelmog (Bahnhofsmission Frankfurt) im Rahmen der 24-Stunden-Tagung „Einsam. Gesellschaft ohne Gemeinschaft“. Die Mehrheit der Menschen in Deutschland kennt das Gefühl der Einsamkeit. Nicht nur Ältere leiden darunter, sondern vermehrt auch die Gruppe der 18- bis 39-Jährigen, wie aktuelle Studien zeigen. Neben der individuellen Belastung sind die sozialen Folgen dieses Zustands nicht zu vernachlässigen: Einsamkeit kann zu sozialem Rückzug, politischer Entfremdung oder sogar Radikalisierung führen. Nach der Covid-19-Pandemie, die hierfür ein breiteres Bewusstsein geschaffen hat, stellen sich neue Fragen: Wie sehr ist die Demokratie durch Einsamkeit gefährdet? Was ist der richtige gesamtgesellschaftliche Umgang damit? An welche Konzepte lässt sich anknüpfen? Im Rahmen unserer Tagung laden wir Fachkräfte, Engagierte und Interessierte dazu ein, das Phänomen der Einsamkeit aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten und gemeinsam Gegenstrategien für mehr Miteinander zu entwickeln.
Vortrag von Politikwissenschaftlerin Yvonne Wilke im Rahmen der 24-Stunden-Tagung „Einsam. Gesellschaft ohne Gemeinschaft?“ vom 21. November 2025. Die Mehrheit der Menschen in Deutschland kennt das Gefühl der Einsamkeit. Nicht nur Ältere leiden darunter, sondern vermehrt auch die Gruppe der 18- bis 39-Jährigen, wie aktuelle Studien zeigen. Neben der individuellen Belastung sind die sozialen Folgen dieses Zustands nicht zu vernachlässigen: Einsamkeit kann zu sozialem Rückzug, politischer Entfremdung oder sogar Radikalisierung führen. Nach der Covid-19-Pandemie, die hierfür ein breiteres Bewusstsein geschaffen hat, stellen sich neue Fragen: Wie sehr ist die Demokratie durch Einsamkeit gefährdet? Was ist der richtige gesamtgesellschaftliche Umgang damit? An welche Konzepte lässt sich anknüpfen? Im Rahmen unserer Tagung laden wir Fachkräfte, Engagierte und Interessierte dazu ein, das Phänomen der Einsamkeit aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten und gemeinsam Gegenstrategien für mehr Miteinander zu entwickeln.
Vortrag von Politikwissenschaftler Dr. Martin Hecht im Rahmen der 24-Stunden-Tagung „Einsam. Gesellschaft ohne Gemeinschaft?“ vom 22. November 2025. Die Mehrheit der Menschen in Deutschland kennt das Gefühl der Einsamkeit. Nicht nur Ältere leiden darunter, sondern vermehrt auch die Gruppe der 18- bis 39-Jährigen, wie aktuelle Studien zeigen. Neben der individuellen Belastung sind die sozialen Folgen dieses Zustands nicht zu vernachlässigen: Einsamkeit kann zu sozialem Rückzug, politischer Entfremdung oder sogar Radikalisierung führen. Nach der Covid-19-Pandemie, die hierfür ein breiteres Bewusstsein geschaffen hat, stellen sich neue Fragen: Wie sehr ist die Demokratie durch Einsamkeit gefährdet? Was ist der richtige gesamtgesellschaftliche Umgang damit? An welche Konzepte lässt sich anknüpfen? Im Rahmen unserer Tagung laden wir Fachkräfte, Engagierte und Interessierte dazu ein, das Phänomen der Einsamkeit aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten und gemeinsam Gegenstrategien für mehr Miteinander zu entwickeln.
Gespräch mit dem Bischof von Kensington, Dr. Graham Tomlin, moderiert von Dr. Helge Bezold (Evangelische Akademie Frankfurt) und Dr. Johannes Lorenz (Katholische Akademie Rabanus Maurus). In seinem unterhaltsamen Buch „Sei du selbst! Und andere schlechte Ideen“ (2025) zeigt der britische Theologe Graham Tomlin, wie verbreitete Lebensweisheiten der westlichen Gesellschaft und der Hang zur Selbstoptimierung auf Social Media heute unser Denken und Handeln prägen. Anschaulich und lebensnah geht er der Frage nach, wie sich das mit der christlichen Theologie ins Gespräch bringen lässt. Er antwortet auf unsere Fragen und geht mit uns seiner theologischen Position auf den Grund.
„Gegenlicht – Forum für Gegenwartsfragen“ vom 17. September 2025 mit Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Tanja Brühl (Technische Universität Darmstadt) und dem Hessischen Minister für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur Timon Gremmels (SPD), moderiert von Sebastian Puschner (Der Freitag). Die Freiheit von Wissenschaft, Forschung und Lehre ist ein hohes Gut in unserer Verfassung. Aber wie frei ist die Wissenschaftswelt in diesen Zeiten? Die AfD fordert die Schließung ganzer Institute, und manche Bundesländer wollen die Sprache regeln, die an Universitäten und Hochschulen gesprochen und geschrieben wird. Vor allem die Auseinandersetzung über Israel und Palästina sowie über vermeintlichen und wirklichen Antisemitismus sorgt für heftige Reaktionen bis hin zum Bundestag. Die Lage in Deutschland ist mit den USA nicht zu vergleichen, aber auch hier erlebt der Wissenschaftsbetrieb von vielen Seiten Beschränkungen und Einflussnahme. Mit Tanja Brühl, Präsidentin der TU Darmstadt, und Timon Gremmels, Hessischer Minister für Wissenschaft und Forschung, diskutieren wir darüber, wie es um die Freiheit der Wissenschaft in Deutschland bestellt ist und was wir verlieren, wenn wir sie nicht schützen.
Vortrag von Dr. Simon Kruschinski (Johannes Gutenberg-Universität Mainz) im Rahmen der Veranstaltung „Corona-Effekt: Fokus Medien“ vom 1. September 2025 Von „Lügenpresse“, „Panikmache“ und „Staatsmedien“ war nach Ausbruch des Covid-19-Virus schnell die Rede, wenn es um die Berichterstattung zum Verlauf der Pandemie ging. Während in Redaktionen mit der journalistischen Herausforderung umgegangen werden musste, die Krise zu beschreiben und zu kommentieren sowie Maßnahmen, Inzidenzen und gesellschaftliche Effekte einzuordnen, fand an anderen (digitalen) Orten eine lebhafte, zum Teil höchst aufgeregte Meinungsbildung statt. Welche Rolle haben die klassischen Medien und sozialen Kanäle in der Krise gespielt? Wer hat wie zur produktiven Informationsstreuung oder auch zur „Erhitzung“ des Diskurses beigetragen? Was würde oder sollte bei einer weiteren Pandemie angesichts der gemachten Erfahrungen anders laufen?
Vortrag von Dr. Caroline Fetscher im Rahmen der Veranstaltung „Albert Schweitzers Schatten“ vom 28. August 2025. Das Wirken von Albert Schweitzer (1875–1965) findet bis heute nicht nur eine enorme Resonanz, sondern wirft auch einen weiten Schatten. Im Nachkriegsdeutschland entstand ein regelrechter Hype um den Arzt, Theologen, Philosophen, Musiker und Friedensnobelpreisträger. Im Albert-Schweitzer-Jahr 2025 erscheint er als Symbolfigur für humanitäres und friedensstiftendes Engagement – im Protestantismus hat er quasi den Status eines Heiligen. Doch es gibt auch rassistische und paternalistische Schattenseiten der Lichtgestalt, wie die Publizistin Caroline Fetscher in ihrer Studie „Tröstliche Tropen“ (2023) gezeigt hat. Nach einem Vortrag hierüber reflektieren wir mit weiteren Fachleuten Schweitzers Bedeutung für die Gegenwart und diskutieren, inwiefern seine Ideen und sein Handeln heute noch Vorbildcharakter haben.
Denkanstoß von Prof. Dr. Uwe Becker (Evangelische Hochschule Darmstadt) im Rahmen des Sommerempfangs der Evangelischen Akademie Frankfurt am 27. Juni 2025.
Denkanstoß von Dr. Nils C. Kumkar (Universität Bremen) im Rahmen des Sommerempfangs der Evangelischen Akademie Frankfurt am 27. Juni 2025.
Impulse und Gespräch vom 30. Juni 2025 mit Thilo Hartmann (GEW Landesverband Hessen), Dennis Kroeschell (Georg-August-Zinn-Schule Frankfurt), Helene Schecker (Schülerin) und Vincent Steinl (Robert Bosch Stiftung), moderiert von Stephan Hübner (Hessischer Rundfunk). Homeschooling, Wechselunterricht, Lüftungspläne – das waren in der Covid-19-Zeit wichtige neue Vokabeln für Kinder, Jugendliche, Lehrkräfte und Eltern. Die Schulschließungen während der Pandemie stehen bis heute in der Diskussion: Waren sie sinnvoll und notwendig? Welche Folgen für die Schülergeneration dieser Zeit hatten sie? Und (was) hat das Schulsystem aus der Corona-Erfahrung gelernt? Digitalisierung, kleinere Klassen, neue Lernkonzepte – was davon ist geblieben, was ist auf der Strecke geblieben? Dazu tauschen wir uns mit Fachleuten aus Wissenschaft und Praxis aus.
„Gegenlicht – Forum für Gegenwartsfragen“ vom 1. Juli 2025 mit Kaweh Mansoori (SPD) und Prof. Dr.-Ing. Petra K. Schäfer (Frankfurt University of Applied Sciences), moderiert von Alina Saha (Der Freitag). Nur wenige Themen sorgen für so viel politischen Streit wie die Frage: Wie bewegen wir uns von A nach B? Ob Autobahnen erweitert oder Fahrradwege gebaut werden sollen: Immer gibt es heftigen Widerspruch von der einen oder anderen Seite. Sollen alle Verkehrsträger „gleichberechtigt“ behandelt werden, wie es zum Beispiel im Koalitionsvertrag der hessischen Landesregierung heißt? Oder muss eine „Verkehrswende“ gezielt auf Kosten des Straßenbaus gehen, weil das Auto jahrzehntelang im Übermaß bevorzugt wurde? Nicht zuletzt Frankfurt, wo über den möglichen Ausbau von Autobahnen einerseits und den beschlossenen „Masterplan Mobilität“ zum Ausbau von Rad- und Fußwegen andererseits heftig diskutiert wird, bietet sich als Beispiel für eine Debatte über diese Fragen an. Kooperation: Der Freitag, Journal Frankfurt
Diskussion vom 28. Mai 2025 zur aktuellen Sendung mit „Anstalt“-Redakteur Dr. Dietrich Krauß und Tina Zapf-Rodríguez (DIE GRÜNEN), moderiert von Hanna-Lena Neuser (Evangelische Akademie Frankfurt). Satire leistet heute einen wichtigen Beitrag zur Auseinandersetzung mit ernsten gesellschaftlichen Themen. Das gilt auch für die ZDF-Sendung „Die Anstalt“. Beim Anschauen dieses explosiven Formats bleibt einem das Lachen oft im Halse stecken. Damit der Effekt nicht unkommentiert im eigenen Wohnzimmer verpufft, treffen wir uns zur „Nachbesprechung“ in der Akademie. Hier wird in großer Runde gelacht, weitergedacht und diskutiert. Knabbergebäck und Getränke inklusive.
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