DiscoverGrab The Glass | Einfach nur ein Whisky-Podcast
Grab The Glass | Einfach nur ein Whisky-Podcast
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Grab The Glass | Einfach nur ein Whisky-Podcast

Author: Grab The Glass

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Am Anfang war der Whisky… Falls ihr denkt, dass jede gute Geschichte mit dieser Phrase beginnt, dann seid ihr bei uns garantiert richtig. Alles begann damit, dass wir wie jeden Freitagabend in trauter Runde saßen und Whisky tranken, bis die Frage aufkam: Wieso sollten wir unsere privaten “Tastings” nicht in ein Online-Format verpacken? So entstand der Podcast und die Idee zu GRAB THE GLASS in nur einer Nacht.
206 Episodes
Reverse
Endlich geht es mal wieder nach Schottland! Hendrik hat sich zur Feier des Tages hinter zwei Whisky-Geschenkdosen (die Christian mitgebracht hat) verschanzt und packt direkt eine Geschichtsstunde aus, die sich gewaschen hat. Heute sind wir zu Gast bei Glencadam. Ein cooler Name (der laut Hendriks wilder Übersetzungskette übrigens von “cold home”, also dem kalten Zuhause, abstammt), aber brennt die Destille auch ordentlich was ab? Wir klären, warum ein findiger Kaufmann 1825 eine Brennerei gründet, nur um sie nach dem Bau der Infrastruktur direkt wieder zu verscherbeln. Das Ganze bringt uns zurück zum Excise Act von 1823 und der verzweifelten Eindämmung der Schwarzbrennerei. Außerdem feiert ein alter Bekannter sein Comeback: Charles Doig, der Erfinder der Pagodendächer. Und ja, wir reden von den markanten Abzügen auf der Brennerei, nicht von asiatischen Zierbauten in Nachbars Vorgarten. Wir staunen über eine Destille, die auch heute noch mit Zettel und Stift statt mit Großrechnern arbeitet, einen einfachen Erdboden zur Feuchtigkeitsregulierung im Lagerhaus nutzt und einst den Lieblingswhisky für König Edward VII. lieferte. Warum man den Namen hierzulande trotzdem kaum kennt, verrät der Blick in die jüngere, von Schließungen geprägte Geschichte. Im Tasting-Teil wird es dann farbenfroh. Wir vergleichen zwei Small Batch Abfüllungen, die beide unkompliziert mit 46 Prozent und ohne Farbstoff oder Kühlfiltration auskommen. Der Kandidat aus der grünen Dose bringt uns dabei völlig neue sensorische Bilder in den Kopf. Denn mal ehrlich: Wer serviert schon ein frisches Stück Leder, das großzügig mit Apfelmus bestrichen wurde? Dazu gibt es ein Mundgefühl, das uns die Geschmacksknospen geradezu trockenlegt. Das Gegenstück aus der roten Dose erinnert optisch hingegen verdächtig an einen naturtrüben Kräutertee. Ob das Ganze geschmacklich abholt oder ob hier hauptsächlich der Alkohol das Kommando übernimmt, klären wir in dieser Folge. Am Ende bewahrheitet sich wohl die wichtigste Regel im Straßenverkehr: Bei Grün sollst du trinken, bei Rot sollst du aufhören. Heute im Glas Glencadam Reserva de Porto Branco (White Port Cask Finish) Glencadam Reserva de Porto Tawny (Tawny Port Cask Finish) Glencadam Reserva de Porto Branco Aroma helle Trauben, Birne und ein Hauch Quitte Honig, Vanille und feines Gebäck florale Noten (Blüten, etwas Wiesenkräuter) helle Steinfrucht (Pfirsich/Aprikose), eher zart leichte Eiche, frisch und zurückhaltend Geschmack cremig-weich, mit Vanille und heller Süße weißer Port bringt Traube/Most und einen fruchtigen Schimmer Birne, Pfirsich, dazu eine Spur Zitruszeste milde Gewürze (weißer Pfeffer, etwas Muskat) zum Ende hin etwas nussig (Mandeln), ohne schwer zu wirken Abgang mittellang, sauber und fruchtbetont helle Süße klingt nach (Honig/Vanille) feine Trockenheit von der Eiche leichte Würze bleibt auf der Zunge am Schluss ein frischer, „heller“ Fruchtnachhall Glencadam Reserva de Porto Tawny Aroma rote Beeren und dunklere Frucht (Kirsche, Pflaume) Rosinen, Feigen und ein Hauch Datteln nussig-warm (Walnuss, Haselnuss) Karamell/Toffee, leicht sirupartig würzige Eiche mit etwas Kakao Geschmack deutlich portiger: Trockenfrüchte, Pflaumenmus, Feige karamellige Süße, dazu eine Spur dunkle Schokolade nussige Noten (Walnuss) geben Tiefe Gewürze werden präsenter (Zimt, etwas Nelke) Eiche sorgt für Struktur und eine leichte Tannin-Kante Abgang eher lang und wärmend Trockenfrüchte und Kakao bleiben am längsten würzige Eiche, leicht trocknend zum Ende hin etwas herber, mit nussigem Nachhall eine dezente „weinige“ Note bleibt am Gaumen hängen Der Beitrag Folge 206 – Glencadam: Ein kaltes Zuhause mit Apfelmus auf Leder erschien zuerst auf Grab The Glass Podcast.
Es wird wieder amerikanisch, es wird weizig und vor allem wird es optisch verwirrend. Haben wir da Whisky auf dem Tisch oder bereiten wir uns auf den Chemieunterricht vor? Hendrik und Silvi haben aus Louisville Mitbringsel eingeschmuggelt, die verdächtig nach Reagenzgläsern aussehen – oder wie man es wohl edel nennt: Flacons aus Frankreich. Wir starten den Bunsenbrenner für den Bernheim Original. Ein Wheat Whisky, dessen Firmengeschichte aus mehr Bränden, Steuerstreitigkeiten und Abrissbirnen besteht als eine Staffel Dallas. Während Hendrik referiert, warum Heaven Hill plötzlich Bernheim ist, plant Silvi bereits das Abendessen: Aufgrund der deutlichen Paprikanote eignet sich dieser Tropfen anscheinend hervorragend für das nächste Chili con Carne. Danach wird es kriminell mit dem Larceny. Wir entlarven den Mythos um John E. Fitzgerald. Spoiler: Er war kein genialer Master Distiller, sondern ein durstiger Steuerbeamter mit einem Schlüssel zu den besten Fässern im Lagerhaus. Ein Whisky, benannt nach Diebstahl, der uns mit Noten von Kirschbonbons (die, die keiner wollte, oder doch?) in tiefste Kindheitserinnerungen stürzt und farblich an Prinzessin Peach erinnert. Außerdem erfüllen wir unseren Bildungsauftrag und klären endlich, warum Reagenzgläser unten rund sind. Das Labor-Lineup Bernheim Original Kentucky Straight Wheat Whiskey Larceny Small Batch Kentucky Straight Bourbon Whiskey Bernheim Original Kentucky Straight Wheat Whiskey Aroma warmes Getreide, leicht „biskuitig“ (wie helle Kekse) Vanille und ein Schuss Honig Toffee / Karamell, eher weich als schwer dezente Fruchtnoten (helle Beeren, ein Hauch Steinobst) trockenes Holz, sanft geröstete Eiche Geschmack cremig-süß, mit Vanille-Karamell als Grundton weizige Brotkruste / helles Toast, mild und rund Toffee, etwas Ahornsirup-Anklang leichte Würze (Zimt, ganz zart Muskat) fruchtige Nuance im Hintergrund (hell, nicht „saftig“) Abgang mittellang, warm und angenehm geröstete Eiche wird präsenter, ohne bitter zu werden süße Noten klingen nach (Honig/Toffee) feine Gewürzwärme bleibt am Gaumen am Ende etwas trockener, „holziger“ Ausklang Larceny Small Batch Kentucky Straight Bourbon Whiskey Aroma viel Süße direkt vorneweg: Honig und Karamell Butterscotch / „Butterbonbon“-Vibe frisches Toastbrot bzw. helle Backwaren Vanille und ein Hauch Orangenschale leichte Eiche, sanft geröstet Geschmack butterig-weich, fast wie Karamellsauce Honig, Toffee, Vanille – klar dessertig dezente Würze (Zimt/Backgewürz), eher mild leichte Nussigkeit (geröstete Mandeln) Eiche hält das Ganze zusammen, ohne zu dominieren Abgang eher lang und „smooth“, mit anhaltender Süße Karamell & Honig bleiben am längsten zum Ende hin etwas würziger (Backgewürz, minimal Pfeffer) sanfte Eiche/trockene Holznoten kommen nach warmes, leicht süß-salziges Finale (ohne scharf zu werden) Der Beitrag Folge 205 – Whisky aus Reagenzgläsern? erschien zuerst auf Grab The Glass Podcast.
Es wird tierisch, es wird historisch und vor allem wird es grundsätzlich. Heute klären wir nicht nur, was wir im Glas haben, sondern auch, warum auf der Flasche ein Keiler abgebildet ist, der aussieht, als hätte er eine harte Nacht hinter sich. Handelt es sich dabei um ein mythisches Wachschwein, das im Jahr 1330 durch lautes Grunzen eine ganze Burg vor den fiesen Plesserittern rettete, oder doch nur um einen zukünftigen Rollmops? Während Christian die Gelegenheit nutzt, um den Podcast kurzzeitig in ein Seminar über preußische Reformen, den Wiener Kongress und Napoleons wahre Körpergröße zu verwandeln, widmen wir uns den bunten Flaschen aus Niedersachsen. Wir haben Blau und Orange auf dem Tisch – zum Glück betrifft das nur die Etiketten und nicht den Whisky, sonst wären wir schnell beim Schlumpf-Schnaps. Im Tasting sorgt der Triple Malt für gespaltene Lager. Da er in Craft-Beer-Fässern lag, riecht er verdächtig nach Hopfenkaltschale, was Silvi zu dem wohl philosophischsten Satz des Abends hinreißen lässt: Jedes Bier ist eigentlich nur ein vergeudeter Whisky. Der Straight Wheat muss danach versuchen, mit Portwein-Noten die Ehre der Distille zu retten, während wir uns streiten, welche Farbe Johannisbeeren eigentlich haben sollten. Schnappt euch ein Glas, lasst den Mexikaner im Schrank stehen und lernt, warum man Hartholz nach kleinen Franzosen benennt. Das Keiler-Lineup Hardenberg Club Triple Malt Whisky Hardenberg Club Straight Wheat Whisky HARDENBERG Club Whiskey Straight Wheat Whiskey I Wheat Whiskey I Whiskey aus Deutschland I 42,5% vol. I 0,7 l*  Preis: € 24,99 (€ 24.990,00 / l) Jetzt auf Amazon kaufen* Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten Whisky Amazon (3591) Aroma Feine floralen Noten Leichte Zitrusanklänge Subtile Sahnearomen Geschmack Sehr weich und geschmeidig Süße Getreidenoten milder Honignote Vanillepudding Sehr sanft Abgang Leichter, kurzer Abgang Zarte Süße Milde Getreidenoten HARDENBERG Club Triple Malt Whiskey I Malt Whiskey I Whiskey aus Deutschland I 42,5% vol. I 0,7 l*  Preis: € 17,21 (€ 24,59 / l) Jetzt auf Amazon kaufen* Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten Whisky Amazon (3591) Aroma Weiche Malzsüße Hauch Honig Leicht getoastete Eiche Vanille Dezente Trockenfrüchte Aprikose Geröstete Nüsse Geschmack Ausgewogener Malzcharakter Cremige Textur Karamell leichter Toffee Muskat und weißer Pfeffer Dezente Fruchtigkeit Abgang Mittellanger Abgang Anhaltende Malzsüße Leichte Eichen­trockenheit Zarte Gewürze Ein warmer, runder Nachhall Der Beitrag Folge 204 – Don’t drink and Schwein erschien zuerst auf Grab The Glass Podcast.
Wir sind wieder da – und die gute Nachricht vorweg: Diesmal hustet niemand ins Mikrofon. Ganz anders als beim Start ins letzte Jahr, wo wir erst mal wochenlang flachlagen, begrüßen wir das Jahr 2026 diesmal gesund und munter. Eigentlich wäre es laut chinesischem Horoskop das Jahr des Feuerpferdes, aber wir bleiben lieber in Schottland und widmen uns dem Tier mit dem Geweih. Zum Auftakt lassen wir es “piano” angehen. Keine wilden Experimente, keine Limonaden-Eskapaden, sondern ein klassisches Vertical Tasting einer der bekanntesten Brennereien der Welt: Glenfiddich. Wir haben uns das Core-Range-Paket geschnappt und stellen uns drei Fragen: Kann der 12-Jährige als Standard mehr als nur Supermarkt-Regal? Hält der 15-Jährige mit seinem berühmten Solera-Verfahren wirklich das, was das Marketing verspricht, oder öffnet das bei Christian nur alte Wunden? Und schmeckt man beim 18-Jährigen tatsächlich die Reife oder nur das Holz? Aber wie das bei uns so ist, bleiben wir nicht lange beim Whisky. Der 18-Jährige im Glas sorgt für einen massiven Nostalgie-Flashback. Wir kramen tief in unseren Erinnerungen und beichten, wie wir unsere eigenen 18. Geburtstage verbracht haben. Die Spanne reicht dabei von brav löffelbaren Eisbechern mit der Mama bis hin zu fragwürdigen “Fanta-Xuxu”-Mischungen und einem engen Kontakt mit einer Fußbodenheizung. Außerdem diskutieren wir über Whisky-Salami, warum man in Köln beim Rum-Tasting das Nasenloch wechseln muss und ob es tatsächlich einen Whisky gibt, der offiziell nach Eiscreme schmecken soll. Schnappt euch ein Glas, lehnt euch zurück und startet mit uns in ein hoffentlich glänzendes (oder glen-zendes) neues Jahr. Das Hirschgehege Glenfiddich Our Original Twelve (12 Jahre) Glenfiddich Our Solera Fifteen (15 Jahre) Glenfiddich Our Small Batch Eighteen (18 Jahre) Glenfiddich 12 Jahre Single Malt Scotch Whisky mit Geschenkverpackung*  Preis: € 31,90 (€ 45,57 / l) Jetzt auf Amazon kaufen* Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten Whisky Amazon (3591) Aroma Frische Birne und grüner Apfel Malzige Süße mit einem Hauch Honig Leichte florale Noten Dezente Eiche im Hintergrund Geschmack Weiche Fruchtigkeit Süßes Malz und Vanille Ein Hauch Zitrusfrische Leichte Eichenwürze Abgang Mittellang und mild Sanfte Süße Leicht trocken Dezente Frucht Glenfiddich 15 Jahre Single Malt Scotch Whisky Solera mit Geschenkverpackung, 70cl – ein sensationelles Whisky-Geschenk*  Preis: € 41,49 (€ 59,27 / l) Jetzt auf Amazon kaufen* Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten Whisky Amazon (3591) Aroma Warme Honigsüße Reife Früchte wie Rosinen und Pflaumen Gewürze wie Zimt und Muskat Tieferer Eichencharakter durch das Solera-Verfahren Geschmack Cremige Vanille Komplexe Süße aus Honig und Trockenfrüchten Würzige Noten (Zimt, Nelke) Leichte Sherry-Anklänge Abgang Würzig-süß Warm und länger Leichte Holznoten Sanfte Trockenheit mit Sherry-Nuancen Glenfiddich 18 Jahre Single Malt Scotch Whisky mit Geschenkverpackung, 70cl - in Ex-Bourbon- & Oloroso Sherry-Fässern gereift für hochwertigen Genuss*  Preis: € 69,90 (€ 99,86 / l) Jetzt auf Amazon kaufen* Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten Whisky Amazon (3591) Aroma Toffee und Karamell Dunkle Früchte wie Feigen und Datteln Eiche und etwas Leder Nussige Noten Geschmack Butterscotch und Honig Reichhaltige Trockenfrüchte Würzige Eiche und feine Bitterkeit Ein Hauch Orange und dunkle Schokolade Abgang Würzig-holzig Lang und elegant Süße Karamellnoten Leicht nussiger Nachhall ODER GLEICH ALLE ZUSAMMEN IM SET Glenfiddich Single Malt Scotch Whisky Probierset (3 x 5cl) - 12 Jahre, 15 Jahre und 18 Jahre mit Geschenkverpackung - ein Geschenk zum Genießen*  Preis: € 14,90 (€ 99,33 / l) Jetzt auf Amazon kaufen* Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten Whisky Amazon (3591) Der Beitrag Folge 203 – Glen-zender Start ins neue Jahr erschien zuerst auf Grab The Glass Podcast.
Klingt es heute etwas dumpf? Das liegt an den dickwandigen Gläsern! 🍋🥃 Frohe Weihnachten (oder so ähnlich)! In unserer letzten Folge des Jahres brechen wir mit allen Traditionen. Statt besinnlichem Bourbon gibt es heute ein Experiment, das unsere Bauchspeicheldrüsen an ihre Grenzen bringt: Wir rufen das Jahr des “Zisky” (selbsternannt, ein Mix aus Zitronenlimo und Whisky :D) aus! Die Mission: Wir mischen den braven Kilbeggan Irish Whiskey mit allem, was nach Zitrone aussieht. Von der klassischen Sprite über Hamburger Hipster-Limo bis hin zu neon-gelbem Zuckerwasser ist alles dabei. Wir klären dabei die wirklich wichtigen Fragen der Menschheit: Warum sieht Mountain Dew aus wie flüssiger Klostein (und warum schmeckt es nicht nach Moonshine, obwohl es dafür erfunden wurde)? Ist Gerri Zitrone wirklich nur was für Omas? Kann man mit Gerolsteiner Minze einen Mojito für Arme basteln? Und warum zur Hölle ist in der Fritz Zitronenlimo Orange drin? Schnappt euch eure (imaginären) Insulin-Spritzen und ein dickwandiges Glas. Wir trinken uns durch das Sortiment der deutschen (und amerikanischen) Softdrink-Industrie und verabschieden uns danach in die wohlverdiente Weihnachtspause. Wir wünschen euch ein frohes Fest, einen guten Rutsch und hören uns im neuen Jahr wieder! 🎄✨ Das Zisky-Lineup des Grauens (und Genusses) Die Basis für unser Experiment bildet dieses Jahr ein Ire: Kilbeggan Traditional Irish Whiskey Und das Zitronenlimo-Geschwader besteht aus: 1️⃣ Sprite (Der Klassiker – mit oder ohne Zucker?) 2️⃣ Penny Zitronenlimo (Der Discounter-Vertreter) 3️⃣ Gerolsteiner Citrus-Minze (Der frische “Mojito”-Versuch) 4️⃣ Valensina Saftlimo (Viel Frucht, wenig Prickeln) 5️⃣ Fritz Limo Zitrone (Hamburgs Antwort mit Orange) 6️⃣ Kaufland Zitrone-Limette (8,6g Zucker und schmeckt trotzdem nach “Zero”?) 7️⃣ Gerri Zitrone (Der Oma-Klassiker aus der Eifel) 8️⃣ Mountain Dew (Der neonfarbene Endgegner) 9️⃣ und Sinalco (Der “ohne Alkohol”, weißt, weil sin alcohol (“sin” steht im Spanischen für “ohne”) Der Beitrag Folge 202 – Weihnachtszitronenlimogewitter erschien zuerst auf Grab The Glass Podcast.
Mathe ist schwierig und Kalender sind es auch. Willkommen zu Folge 201! Eigentlich wäre der Plan genial gewesen: Die große Jubiläumsfolge 200 punktgenau als Weihnachtsspecial. Tja, hat nicht geklappt. Jetzt wird Weihnachten halt erst in Folge 202 gefeiert. Und dazwischen? Da parken wir heute diese Folge als glorreichen “Lückenfüller” auf dem Weg zum Fest. Wir nutzen die Pause für einen Ausritt ins Yellowstone-Universum. Statt Besinnlichkeit gibt es Cowboys, Familiendramen und eine Geschichtsstunde, die sich gewaschen hat. Christian peitscht uns in Rekordzeit von 1738 bis zu Kevin Costner, während wir versuchen, den Bogen von der Serie 1883 über 1923 bis zum Whisky im Glas zu spannen. Dabei klären wir die wirklich existenziellen Fragen: Warum ist Sam Elliotts Schnauzbart der heimliche Star der Serie? Wieso fehlte der Reservekanister? Und warum riecht unser erster Whisky etwas seltsam? Im Glas haben wir heute nämlich ein Kontrastprogramm der Extraklasse: In der linken Ecke der T.W. Samuels – ein “Blended Whiskey” aus der 200ml-Plastikflasche, der zu 80% aus Agraralkohol besteht und verdächtig mufft. In der rechten Ecke die Wiedergutmachung: Der Yellowstone Select Toasted. Schnappt euch ein Glas und überbrückt mit uns die Zeit bis Weihnachten! Treibstoff & Toast-Aromen T.W. Samuels Blended Whiskey Yellowstone Special Finishes Collection – Toasted T.W. Samuels Blended Whiskey Aroma Leichte Süße, die schnell an Vanille und Karamell erinnert Mais-/Getreidenoten wie karamellisierter Mais bzw. „toasted grains“ Ein Hauch Minze im Hintergrund Dezente Eiche und eine einfache Würze (eher zurückhaltend Geschmack Karamell und brauner Zucker als Grundton Eiche mit eher junger, unkomplizierter Holzwürze Etwas nussig und deutlich körnig/maisig (klassisch „American blend“-Anmutung) Leichte Pfeffer-/Gewürzspitze plus ein kleiner Fruchteindruck, aber nicht dominan Abgang Mittlere Länge, weich auslaufend statt „kantig“ Karamell → Vanille bleibt am längsten hängen Eine milde Honigsüße kann nachklingen Zum Schluss manchmal ein kleiner Zitrus-Touch als frische Note Yellowstone Special Finishes Collection Toasted Bourbon (1 x 700ml)*  Preis: € 44,96 (€ 64,23 / l) Jetzt auf Amazon kaufen* Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten Whisky Amazon (3591) Aroma Toasted Karamell und Vanille sehr präsent, insgesamt süß-warm Herbstliche Gewürze mit Zimt-Anklängen Eiche deutlich spürbar, „getoastet“ statt roh Je nach Nase auch Minze bzw. Orangen-/Bonbon-Süße (candy-corn-artig) Geschmack Startet gern mit Pfeffer und Würze, dann süßer werdend Toffee/Karamell plus Nussigkeit (Walnuss/Pekan) Geröstete Eiche und eine trockener werdende Holzstruktur im Mittelteil Fruchtige Akzente wie grüner Apfel können kurz auftauchen Abgang Kakao und teils Tabak/dunklere Noten, dann „crisp“ werdende Eiche Süß-würziges Nachklingen mit Honig, Vanille und schwarzem Pfeffer Schwarztee-artige Trockenheit möglich Eher mittel bis teils relativ kurz, mit trockenem Holz-Finale Der Beitrag Folge 201 – Yellowstone, Agraralkohol & die Schnauzbärte von 1883 erschien zuerst auf Grab The Glass Podcast.
Leute, es ist soweit: Die 200 ist voll! 🥃🥳 Hätten wir gedacht, dass wir das schaffen? Nö. (Stichwort: Corona-Hobby). Aber wir kleben immer noch am Glas, und für dieses Jubiläum haben wir uns etwas ganz Besonderes überlegt. Statt einfach nur einen Whisky zu trinken, spielen wir heute „Whisky-Frankenstein“ und zerlegen einen der bekanntesten Welt-Whiskys in seine Einzelteile. Das Objekt der Begierde: Der Suntory World Whisky Ao. Suntory mischt hier Stoff aus den fünf großen Whisky-Nationen zusammen: Irland, Schottland, Amerika, Kanada und Japan. Das können wir auch! Wir haben keine Kosten und Mühen gescheut und die (vermutlichen) fünf Original-Komponenten besorgt, um sie einzeln gegen den fertigen Ao antreten zu lassen. Was erwartet euch? Eine wilde Achterbahnfahrt von edlem japanischen Weihrauch bis hin zu amerikanischem “Agraralkohol”, der verdächtig nach Suppengrün riecht (Grüße gehen raus an Hendrik!). Wir klären die großen Fragen: Schmeckt man die 80% Grain-Alkohol aus dem Ami im fertigen Blend raus? Kann der edle Yamazaki gegen den Schraubverschluss-Kanadier bestehen? Und ist das Original am Ende wirklich runder als unsere wilde Mischung? Schnappt euch ein Glas (oder fünf) und feiert mit uns. Auf die nächsten 200! Cheers! 🥂 Heute auf Weltreise Kilbeggan Traditional Irish Whiskey (Irland) Beam’s Eight Star (USA – aka “Der Agraralkohol”) Canadian Club 12 Year Old (Kanada) Yamazaki Distiller’s Reserve (Japan) Glen Garioch Founder’s Reserve (Schottland) Suntory World Whisky Ao (Das Original) Kilbeggan Traditional Irish Whiskey (Irland) Aroma Ganz viel weiche Vanille Helles Getreide Leichte Zitrusnote Sehr mild und zurückhaltend Geschmack Typisch irisch-weich Süßes Malz Heller Honig Ein Hauch von Butterkeks Abgang Kurz und schmerzlos Wärmend Schnell verfliegende Süße Kein Brennen Beam’s Eight Star (USA) Aroma Dominant: Maggi & Liebstöckel Frisches Suppengrün Chemische Süße Stechender “Agraralkohol” Geschmack Künstlich süß Scharfer Pfeffer Wässriges Mundgefühl Versteckte Mais-Note Abgang Kurz und sprittig Leicht metallisch Künstliche Vanille Bleibt als “Spiritus” zurück Canadian Club 12 Year Old (Kanada) Aroma Würziges Roggenbrot Dunkles Karamell Runder, voller Duft Keine alkoholische Schärfe Geschmack Ölig und weich Typische Rye-Würze Brauner Zucker Leichte Eichennote Abgang Mittellang Angenehm wärmend Würzig-süß Trocknet leicht nach Yamazaki Distiller’s Reserve (Japan) Aroma Mizunara-Eiche (Sandelholz/Weihrauch) Kokosnuss Rote Beeren (durch Bordeaux/Sherry-Fässer) Sehr tief und komplex Geschmack Vielschichtige Fruchtigkeit Elegante Holzwürze Zartbitterschokolade Japanische Präzision (nichts stört) Abgang Lang anhaltend Trockene Gewürze Süßes Holz Ein Hauch Zimt Glen Garioch Founder’s Reserve (Schottland) Aroma Frische grüne Äpfel Würziges Heidekraut Helles Malz Leichte Alkohol-Präsenz Geschmack Kräftiger Antritt (“Wumms”) Pfeffrige Würze Malzbonbons Eiche und Frucht Abgang Lang und würzig Apfelschale Wärmende Eiche Bleibt lange am Gaumen Suntory World Whisky Ao (Das Original) Aroma Sehr harmonisch und rund Vanille (vom Iren/Ami) Leichte Fruchtigkeit (Schotte/Japaner) Keine Fehnoten (das Suppengrün ist weg!) Dezente Eichenwürze Geschmack Vollmundig und komplex Karamell und Toffee Die “Nussecke” (laut Hendrik) Zartbitter-Noten Ein Hauch von Rauch im Hintergrund Abgang Überraschend lang Süß-würzig Dunkle Schokolade Angenehm weich Eine leichte, pfeffrige Schärfe bleibt Der Beitrag Folge 200 – Weltreise oder Weltuntergang? – Wir mischen den Ao! erschien zuerst auf Grab The Glass Podcast.
Hallo ihr Dosenfreunde! Willkommen zur Folge 199! Eigentlich wäre Silvi dran gewesen – Schnapszahl und so. Wir alle wissen, was das bedeutet (billiger Likör und Kopfschmerzen). Aber Christian hat ihr eiskalt die Show gestohlen! Statt Fusel vom Discounter gibt es heute Dosen-Delikatessen direkt aus Japan. Das Thema des Tages: Highballs. Oder wie Hendrik es ab sofort in deutschen Biergärten etablieren möchte: Die Whiskyschorle! In Japan der absolute Renner im Convenience Store, bei uns noch Neuland. Im Gepäck haben wir Geschenke aus der Bar “The Tavern” in Asakusa (Grüße gehen raus!). Wir testen uns durch vier bunte Dosen: In Runde 1 gibt es überraschenderweise Iren in Japan: Busker Irish Whiskey Highballs. Wir treten an mit 6% gegen 8%. Warum schmeckt der “Schwächere” frischer und warum hat der Stärkere plötzlich Schoko-Noten? In Runde 2 wird es dann richtig japanisch (und dunkel): Wir testen Togouchi Whisky von der Sakurao Distillery. Der Clou: Das Zeug reift in einem alten Eisenbahntunnel. Schmeckt man den Tunnel? Während der Standard-Highball bei uns eher als “alkoholisiertes Wasser” durchfällt, hoffen wir beim Limited Release mit Rotwein- und Portwein-Finish auf die Rettung. Außerdem klären wir, warum man in Japan Highballs aus Dosen in Gläser mit riesigen Eisbällen kippt, warum ein fettes Capybara auf unserem Timer sitzt und ob “Silvester-Spritz” (Whisky mit Sekt) eine gute Idee für die Zukunft wäre. Also, Dosen zischen lassen und Grab the Glass! Highball aus der Dose The Busker Irish Whiskey Highball (6% – die gelbliche Dose im Hintergrund) The Busker Irish Whiskey Highball (8% – die orange-grüne Dose vorne) Togouchi Whisky Highball (8% – die schwarz-weiße Dose vorne) Togouchi Whisky Highball Limited Release (8%, Red Wine & Port Wine Cask – die schwarze Dose hinten) Der Beitrag Folge 199 – Whiskyschorle aus Japan erschien zuerst auf Grab The Glass Podcast.
Hallöchen und herzlich willkommen zur Folge 198: Zimt-Feuer & die 16-Euro-Konfitüre! Silvi ist heute völlig aus dem Häuschen! Der Grund? Sie war einkaufen und hat einen echten “Schnapper” gemacht. Für unfassbare 15,99 € (im Angebot!) ist der neue Jack Daniel’s Tennessee Blackberry im Einkaufswagen gelandet. Während Silvi sich über das Schnäppchen freut, schwebt bei Hendrik und Christian ein ganz anderes Wort im Raum: “Plörre”. Aber da müssen wir jetzt durch! Passend zum Thema “günstig & süß” kramen wir noch ein echtes Relikt unseres USA-Roadtrips aus dem Koffer. In einer stilechten Plastikflasche wartet der Bird Dog Hot Cinnamon darauf, endlich verkostet zu werden. Ein Überbleibsel aus einem Motel in Arkansas, das verspricht, zweimal zu brennen. Ist das der amerikanische Fireball-Killer oder schmeckt man die Plastikflasche schon raus? In dieser Folge driften wir herrlich ab – von künstlichen Aromen direkt in die großen Fragen des Lebens: Warum bekommen wir auf unserer Webseite ständig Werbung für “Schuhe für alte Herren” angezeigt? Und natürlich darf bei Brombeer-Whisky das Thema “Grab the Marmeladenglas” nicht fehlen. Wir diskutieren den feinen Unterschied zwischen Konfitüre und Marmelade, erinnern uns an Brombeer-Sammelaktionen in Sachsen und fragen uns: Riecht der Jacky jetzt nach Omas Einkoch-Küche oder doch eher nach diesen künstlichen Kaubonbons (“Karamellen”) vom Karnevalszug? Ein Tasting zwischen Zimt-Feuer, Zucker-Schock und der Frage: Ist das der perfekte Einstieg für Nicht-Whisky-Trinker oder klebt das nur? Ab wann ists eigentlich Whisky? 😀 Bird Dog Hot Cinnamon Jack Daniel’s Tennessee Blackberry Bird Dog Hot Cinnamon Aroma sehr intensiv und eindimensional nach Zimt kaum weitere Whisky-Noten erkennbar Geschmack anfänglich künstlich gefolgt von starker Süße und dominantem Zimt Alkohol ist deutlich spürbar Abgang scharf wärmend brennend Jack Daniel’s Tennessee Blackberry Aroma starke Assoziation zu Süßwaren (Kaubonbons/Karamellen) künstliche Brombeere süß wie Konfitüre Geschmack klare Fruchtnoten überraschend weniger zuckersüß als das Aroma Alkohol ist sehr mild und kaum wahrnehmbar Abgang fruchtig leichte, typische Jack Daniels Note ganz zum Schluss Der Beitrag Folge 198 – Zimt-Feuer & die 16-Euro-Konfitüre erschien zuerst auf Grab The Glass Podcast.
Hallöchen, ihr Schnapsdrosseln! Willkommen zur Folge 197: Ornithologie für Schnapsdrosseln! Ja, ihr habt richtig gehört. Hendrik hat das Fernglas poliert, denn heute geht es um VÖGEL! Bevor das jetzt komisch klingt: Es geht um Vögel auf Whiskyflaschen. Christian stellt direkt die wichtigste Frage, die uns seit letzter Woche beschäftigt: “Werden wir uns heute mal verirren?” Los geht’s mit einem echten Klassiker: dem Redbreast 12 Jahre. Die Story dazu? Der Fund des Abends stammt von einer Bekanntschaft direkt vom heiligen Acker – WACKEN! Ja, ernsthaft. Aus dem Pappbecher in unser Glas (oder das, was in der Flasche noch übrig war). Wir klären, warum das Rotkehlchen (Redbreast) nicht einfach “Robin” heißt und warum diese Diskussion unweigerlich zu Batman, Superhelden-Sidekicks und… ja, wirklich… zu Meerjungfraumann und Blaubarschbube führt. Danke dafür! Schmeckt der klassische Ire mit Sherry-Fässern rund oder eher wie “quietschende Haare” nach dem Waschen? Als Gegner flattert der Teeling Single Grain ins Glas. Ein “Heißgetränk mit Ling”? (der Wortwitz-Bauer, schlägt wieder zu). Dieser Vogel ist ein Phönix, der die Wiedergeburt der Dubliner Whisky-Szene symbolisiert – und jetzt Bacardi gehört. Der war im Cabernet Sauvignon Fass, sieht aber verdächtig hell aus. Dafür explodiert er im Mund: Süße, Brausepulver und… dunkler Kakao? Oder doch Getreide? Dieser Vogel ist definitiv “unik” für einen Iren! Das Duell des Abends: Der runde, auf Wacken erprobte Sherry-Vogel gegen den “uniken” Phönix aus dem Rotweinfass. Wer macht das Rennen bei den Schnapsdrosseln? Also, Ohren auf und Grab the Glass! Heute haben wir zwei Vögel und nicht nur einen! Redbreast 12 Jahre Teeling Single Grain Redbreast 12 Jahre Aroma nussig reichhaltig ölig Ingwer Leinsamen Hauch von Melone Geschmack würzig Nüsse Zitrusfrüchte Hauch von Marzipan Trockenfrüchte Sherry Abgang lang cremig Vanillepudding Gewürze Teeling Single Grain Aroma rote Trauben Beeren Gewürz Süße Geschmack geschmeidig würzig / pfeffrig Beeren Wein Abgang tanninhaltig kurz trocken Der Beitrag Folge 197 – Ornithologie für Schnapsdrosseln erschien zuerst auf Grab The Glass Podcast.
Macht euch bereit, Leute! Zieht die Wanderschuhe an – oder wie Hendrik eure brandneue Übergangsjacke – denn heute wird’s hochalpin! In Folge 196: Der Whisky-Berg ruft! entführen wir euch nach Schottland. Wir erklimmen den höchsten Gipfel der britischen Inseln, den Ben Nevis. Und ja, wie der Berg heißt auch die Destille, die wir uns heute vorknöpfen! Christian schlägt einen genialen Bogen von der letzten Japan-Reise rüber in die Highlands, denn… Nikka und Ben Nevis? Gehört zusammen! Wer hätte das gedacht? Aber haltet euch fest, der wahre Knaller kommt erst noch: Was um alles in der Welt hat diese Destille mit den Drei ??? zu tun?! Richtig gehört. Wir lüften das Geheimnis um einen mysteriösen Autor, einen Live-Podcast-Besuch und eine Flasche, die Christian als Geschenk dabei hatte. Im Glas gibt’s das volle Gipfel-Duell: Der Standard, ein Ben Nevis 10 Jahre, trifft auf einen unabhängigen Ben Nevis 2014 von Signatory Vintage aus dem Oloroso-Sherryfass. Das wird eine Folge mit echter Naturkorken-Garantie, einer wilden Story und der Erkenntnis, dass… na ja, findet es herus! Also, Ohren auf und Grab the Glass! Frisches Bergquellwasser marsch! Ben Nevis 10 years Ben Nevis 8 Jahre – 2014/2023 – Signatory Vintage – Un-Chillfiltered – Single Malt Scotch Whisky Ben Nevis 10 years Aroma reichhaltig vielschichtig sherrybetont Haselnuss Rosinen Kaffee ein wenig Wachs Toffee Geschmack intensiv malzig sherryartig etwas scharf gemälztes Getreide Schokoladenorange Hauch von Kaffee Abgang intensiv lang Malznoten gemälztes Getreide Vanillenote Hauch tropischer Früchte Ben Nevis 8 Jahre – 2014/2023 – Signatory Vintage – Un-Chillfiltered – Single Malt Scotch Whisky Aroma frische Früchte maritime Noten erdige Noten süßes Karamell Geschmack Schokolade ausgewogen vielschichtig Intensive Fruchtnoten Orangenzeste Eichenholz Abgang mittellang würziger Eiche gerösteten Nüssen Der Beitrag Folge 196 – Der Whisky-Berg ruft! erschien zuerst auf Grab The Glass Podcast.
Na, ihr Schnüffelnasen? Hallöchen und herzlich willkommen zur Folge 195! Macht es euch gemütlich, denn es wird richtig herbstlich. Die Blätter draußen sind so bunt wie unsere liebsten Whiskys im Glas – von Second Fill Bourbon bis First Fill Sherry ist alles dabei! Diese Farben machen doch direkt Lust auf… tja, auf was eigentlich? Wir nehmen euch mit auf unseren großen USA-Roadtrip, genauer gesagt in den “Natural State”: Arkansas! Wir sind da zwar mehr oder weniger nur durchgebrettert, aber kurz vor knapp ist uns in einem Liquorstore in “Wiederkehr” (ja, wirklich!) was ganz Besonderes in die Hände gefallen. Ein richtig edel aussehender Tropfen, verpackt in einem schicken Kunstlederbeutel, fett die Flagge von Arkansas drauf. Das MUSS doch der ultimative lokale Whisky sein, oder? Die letzte Chance auf ein flüssiges Souvenir aus dem Staat! Tja, und “Sack” ist hier das absolut richtige Stichwort. Wir packen in dieser Folge nämlich nicht nur Whisky aus, sondern auch sprichwörtlich die Katze aus dem Sack. Was passiert, wenn man diesen schicken Beutel abzieht? Wir sagen nur so viel: Der “Natural State” war plötzlich… ganz woanders. Ja, ihr habt richtig gehört. Wir wurden sowas von verarscht! Wir klären auf, was hinter diesem dreisten Schwindel steckt und woher das Sprichwort mit der Katze im Sack eigentlich kommt (Spoiler: Es hat was mit Till Eulenspiegel zu tun). Im Glas landet also dieser mysteriöse Arkansas Crown Club, der vorgibt, aus dem Süden der USA zu stammen. Ein Geruch nach Klebstoff und frisch gekauften China-Klamotten trifft auf einen Geschmack… nach Kokosnuss? Das könnt ihr euch nicht ausdenken! Als würdigen Gegenspieler (und weil’s thematisch so unfassbar geil passt) gibt’s natürlich einen echten “Crown”: den Crown Royal Black. Sippin’ on it! (Eine kleine Anekdote aus New Orleans, inklusive Ratten und Mülltonnen, gibt’s gratis dazu). Welcher “Crown” macht am Ende das Rennen? Der Schwindel im Sack oder das Original aus der Plastikflasche? Findet’s raus! Vom USA-Roadtrip auf den Grab The Glass Tisch! Arkansas Crown Club Crown Royal Black Arkansas Crown Club Aroma Sehr sprittig / stark alkoholisch Dominante “Klebstoffnote” (UHU) Geruch nach Kunstleder Erinnert an “neu gekaufte Klamotten aus China” Eine ganz leichte, vanillige Süße (hinter dem Klebstoff) Geschmack Viel besser als der Geruch Beginnt mit einer leichten, fast wässrigen Süße Entwickelt eine plötzliche, bittere Welle in der Mitte der Zunge Überraschende und klare Kokosnuss-Note Ein ganzer Mix an Nüssen (Haselnuss, Pekanuss) Keine Sherry-Noten (trotz angeblichem Finish) Abgang Wird als bitter oder unangenehm beschrieben Die Kokos- und Nussnoten bleiben am längsten hängen Sehr merkwürdig und nicht klar definiert Crown Royal Black Aroma Dunkel und intensiv nach Ahornsirup Klassische Crown-Royal-Vanille Fruchtig, stark nach Birne (fast wie Birne Helene) Ein Hauch von vergorener Banane Keine störenden Klebstoff- oder Alkoholnoten Geschmack Eine volle, karamellige Toffee-Süße breitet sich aus Sehr cremig und “samtig” im Mund Die Birne aus der Nase findet sich wieder Leicht “verbrannte” Noten (von den verkohlten Fässern) Ein leichter Anklang von Lakritz (wurde aber diskutiert) Abgang Die Süße bleibt lange und angenehm hängen Erinnert an ein Toffee-Bonbon Mittellang, wärmend Ein Hauch von Eichenwürze und Kohle zum Schluss Der Beitrag Folge 195 – Der Whisky im Sack! erschien zuerst auf Grab The Glass Podcast.
Tokio und Osaka sind abgehakt, der Koffer war voll, und trotzdem steht Christian plötzlich mit drei kleinen Yoichi-Fläschchen im Studio. Hokkaido war weniger Kürbis, mehr Nikka. Die Distille selbst nur mit Voranmeldung, also ging es ins Museum, kurz in den Shop und dann mit ordentlich Vorfreude zurück zu uns. In der Folge bleiben wir gemütlich, so wie immer. Erst einschenken, dann schnuppern, dann reden. Wir tasten uns durch Woody und Vanillig, schauen, was die Nase sagt, und merken unterwegs, dass Wasser im Glas wieder zur Grundsatzfrage wird. Danach kommt Sherry und Sweet ins Spiel, ein bisschen dunkler, ein bisschen ernsthafter, und plötzlich sitzt alle Aufmerksamkeit im Glas. Zum Schluss wartet Peaty und Salty. Wir sagen noch nichts, außer: Ja, da passiert was. Währenddessen gibt es kleine Häppchen aus Yoichi. Wer Masataka Taketsuru war, warum in Japan am Anfang Apfelsaft floss und wie dieses King of Blenders Logo überall auftaucht, ohne zu nerven. Zwischendrin blitzt Sapporo auf, ein Tischgrill mit Lamm, ein Knopf für Nachschub und dieses Gefühl, dass Reisen und Whisky einfach gut zusammenpassen. Wir bleiben bei unserer Art. Wir probieren, wir vergleichen, wir frotzeln ein bisschen, und am Ende steht kein großes Urteil, sondern eher ein Bauchgefühl, das man mitnimmt. Welche der drei Richtungen wem ein Grinsen ins Gesicht gezogen hat, hörst du in der Folge. Spoiler sparen wir uns, denn das Ausprobieren ist hier die halbe Miete. Hör rein, sag uns danach, ob du bei Woody landest, bei Sherry lächelst oder beim Peat heimlich nachschenkst. Hauptsache Glas bereit. Grab the Glass. Frisch aus Japan importiert Yoichi Woody & Vanillic Distillery Limited Yoichi Sherry & Sweet Distillery Limited Yoichi Peaty & Salty Distillery Limited Yoichi Woody & Vanillic Distillery Limited Tasting Notes Aroma Vanillesüße Anklänge von Holzgewürzen Zimt Nelke Muskatnuss Yoichi-Fruchtnoten Geschmack geröstetes Holz anhaltende Vanille Backgewürze körnige Süße vom Malz Hauch von Obstgartenfrüchten Abgang mittellang Eichen- und Vanillenoten trockenes Eichentannin Süße Yoichi Sherry & Sweet Distillery Limited Tasting Notes Aroma reichhaltig Trockenfrüchte warme Gewürze Karamell dunkle Schokolade Geschmack Rosinen Datteln Schokolade Honignoten Eichentannin Abgang mittellang süß würzig herbe Note Yoichi Peaty & Salty Distillery Limited Tasting Notes Aroma kräftiger Torf erdige Noten Jod Hauch von Seetang tropischen Früchten wie Mango und Guave Geschmack Torfrauch an Lagerfeuerglut erinnernden Aroma Salzigkeit Anklänge von Vanille und Karamellsüße Mundgefühl ist ölig Abgang lang und wärmend Torfrauch Seetang Spur von Karamellsüße schwarzer Pfeffer Der Beitrag Folge 194 – Woody, Sherry, Peat & ein Hauch Hokkaido erschien zuerst auf Grab The Glass Podcast.
Ja, wir sind wieder da! Ihr habt’s nicht geglaubt (wir ehrlich gesagt auch nicht mehr), aber Folge 193 des Grab the Glass Whisky-Podcasts ist endlich am Start. Nach gefühlt 100 Verschiebungen wegen Krankheit und … naja, noch mehr Krankheit … stoßen wir endlich wieder an. (Ganz vorsichtig, wir haben Angst um die Gläser!) Bevor es ans Eingemachte geht, quatschen wir kurz über unsere Sommerpause: Wacken ist abgesoffen, Japan wird nächste Folge ein großes Thema (Oh yeah!) und – ganz wichtig – unsere neue Webseite ist nach zwei Jahren Bastelei endlich online! Guckt mal rein und schreibt uns Fehler in die Kommentare! Aber jetzt zum Thema: Geschenke, Geschenke, Geschenke! Wir haben nämlich welche bekommen. Silvi von einer guten Freundin und Hendrik von seinem Papa. Das wirft natürlich die große Frage auf: Wie schenkt man eigentlich Whisky? Vor allem an Leute, die vielleicht noch neu im Thema sind? Keine Sorge, Silvi hat das halbe Internet leer recherchiert und präsentiert die ultimativen Tipps und No-Gos. Spoiler: Verschenkt bloß keinen Rauch-Hammer, wenn ihr nicht 100% sicher seid! Und lasst euch nicht vom Alter (Age Statement) oder coolem Design blenden. Wir definieren auch den “Sweetspot” – also wie viel Kohle man für ein gutes Geschenk hinlegen sollte (Spoiler 2: Dank Corona ist der jetzt 20 Euro höher). Und dann geht’s an die Geschenke selbst. Hier passt der Titel “Außen hui, innen pfui!” wie der Betondeckel auf die Designerflasche. Zuerst der Muja (Silvis Geschenk): Ein irischer Whisky im italienischen Designer-Outfit. Das Ding ist … anders. Eine Diamant-Flasche, die nicht von selbst stehen kann, ein Sockel aus Beton und ein Deckel aus Beton. Sieht mega aus, hat Designpreise gewonnen. Aber der Geruch? Sagen wir mal… “Muff” und “alte Bücher”. Im Mund? “Wässrig”. Hendrik kontert mit dem Number 8 Select von der Kinzig-Brennerei aus dem Schwarzwald (Geschenk vom Papa). Der kommt im edlen “Sarg” (oder Leder-Etui) und einer schicken Apothekerflasche. Klingt gut, 8 Jahre, Triple Wood… aber die Nase? Oha. “Unangenehm” und “Schwefel” trifft auf “Sauerteigbrot”. Ob die Geschenke (geschmacklich) wirklich eine Freude waren oder ob die Schenkenden besser enterbt werden sollten? Hört rein! Grab the Glass! Beton zum Trinken & Schwefel zum Anstoßen? Muja Irish Whiskey Kinzig Brennerei No. 8 Select – Single Cask Malt (8 Jahre) Muja Irish Whiskey*  Preis: € 75,00 (€ 150,00 / l) Jetzt auf Amazon kaufen* Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten Whisky Amazon (3591) Aroma körnige Hafernote gelber Apfel warmer Zimtton helle Trockenfrucht Geschmack buttrig-weich Apfelkompott milde Backgewürze Hafermalz, etwas Vanille ein Hauch Rosinen Abgang mittellang cremig dezente Süße leises Getreide-Echo Kinzig Brennerei No. 8 Select – Single Cask Malt (8 Jahre) Aroma geröstete Haselnuss Heidekraut Sherryfrucht (Pflaume/Beere) feine Eichenwürze, etwas Kakao Geschmack seidig und mild Zartbitterschokolade kleine Prise Salz getrocknete Trauben, würziges Holz Abgang mittellang weich zartbitter-nussig trockene Eiche im Nachklang Der Beitrag Folge 193 – Außen hui, innen pfui! erschien zuerst auf Grab The Glass Podcast.
Was passiert, wenn Christian in Paris shoppen geht und dabei auf zwölf französische Whisky-Enthusiasten trifft, die Schottland nachbauen wollen? Richtig: Wir bekommen zwei französische Whiskys von der Distillerie de Longuille, die ihren Whisky kurzerhand “12” genannt haben – nach den zwölf Gründern, die in der Silvesternacht eine verrückte Idee hatten. Aus einem ehemaligen Kloster in Aubrac (das wirklich wie Schottland aussieht) kommen heute der Albariza und der Basalt zu uns. Während der eine hauptsächlich in Pedro Jiménez Fässern reifte und Silvi sofort an “Dextro Energy Kakao” erinnert, sorgt der andere mit seinem Fass-Mix aus Pedro Jiménez, Cognac, Rotwein und Pinot de Chatre für ein wahres Tutti-Frutti-Erlebnis. Zwischen den Verkostungen lernen wir, wie zwölf Freunde spontan eine Destillerie gründen, warum Aubrac an Schottland erinnert (Torfmoore inklusive!) und was es mit dem protosinaitischen Alphabet auf sich hat. Außerdem diskutieren wir über Distillieranlagen-Hersteller, faule Eier in der Nase und warum Christians Paris-Trip seit den Olympischen Spielen viel einfacher geworden ist. Kann ein 53%iger Kakao-Whisky gegen einen 57%iger Fruchtkompott-Whisky bestehen? Riecht wirklich einer nach faulen Eiern? Und stimmt es, dass Frankreich jetzt auch richtig guten Whisky macht? All das und die Ankündigung von Proper 12 für die nächste Folge! Grab the Glass und sagt “En santé” mit uns! Heute aus dem Kloster Twelve Whisky d’Aubrac Basalt Twelve Whisky d’Aubrac Albariza Twelve Whisky d’Aubrac Basalt Aroma komplex karamellisierten Früchte süßen Gewürze Lebkuchen Pflaumen Datteln getrocknete Feigen Geschmack voll delikat Pflaumen sehr leichte Bitterkeit Abgang lang und komplex Pflaumen Edelholz holziger Abgang Obst Twelve Whisky d’Aubrac Albariza Aroma karamellisierten Früchte süßen Gewürze Lebkuchen Geschmack pfeffrige Gewürze weiße Früchte Birnenbrand saftige helle Trauben Karamell Vanille Holz Abgang Holzspäne Trockenfrüchte Trauben Vanille kurzer Abgang Destillerie(n) der Folge im Überblick Twelve Inhaber Ein Kollektiv von 12 Gründern, angeführt von Florent Caston Gründungsdatum 2014 Ø Liter Whisky pro Jahr Nicht öffentlich bekannt Master Distiller Florent Caston (Maître de Chai) Dauerbrenner (Core Range) Twelve Whisky d’Aubrac Basalt Twelve Whisky d’Aubrac Albariza Twelve Single Malt Die Geschichte der Destillerie Twelve ist eine Erzählung von Freundschaft, Leidenschaft und der tiefen Verbundenheit zur Heimat. Im Herzen der wilden und unberührten Landschaft des Aubrac-Plateaus in Südfrankreich schlossen sich zwölf Freunde zusammen, um einen Traum zu verwirklichen: einen Whisky zu kreieren, der das einzigartige Terroir dieser Region widerspiegelt. Im Jahr 2014 gründeten sie die Destillerie in dem kleinen Dorf Laguiole, bekannt für seine Messerherstellung. Als Standort wählten sie ein historisches Presbyterium aus dem 18. Jahrhundert, das sie mit viel Liebe zum Detail renovierten, um Tradition und moderne Brennkunst zu vereinen. Die Produktionsmethoden von Twelve sind stark von der Philosophie des Terroirs geprägt. Es wird ausschließlich lokal angebaute, biologische Gerste verwendet, und das reine Wasser stammt aus einer Quelle in der Nähe der Destillerie. Eine Besonderheit ist die maßgefertigte Brennblase vom Typ “Stupfler”, die für eine besonders sanfte und aromatische Destillation bekannt ist. Die Reifung ist das Herzstück ihrer Innovation: Die Abfüllung “Basalt” reift in Fässern, die teilweise aus französischer Eiche bestehen und den mineralischen Charakter des vulkanischen Basaltbodens der Region aufnehmen sollen. Im Gegensatz dazu wird “Albariza” in ehemaligen Fino- und Oloroso-Sherryfässern aus der spanischen Jerez-Region gelagert, deren Name auf den kalkhaltigen Boden (“Albariza”) verweist, auf dem die Sherry-Trauben wachsen. Obwohl Twelve eine relativ junge Destillerie ist, hat sie sich in der Whisky-Welt schnell einen Namen für ihre außergewöhnliche Qualität und ihren innovativen Ansatz gemacht. Sie gilt als einer der Vorreiter der aufstrebenden französischen Whisky-Szene, die den Fokus auf Herkunft, lokale Rohstoffe und experimentelle Fassreifungen legt. Die Whiskys von Twelve haben bereits mehrere Auszeichnungen bei internationalen Wettbewerben gewonnen und werden von Kennern für ihre Komplexität, Eleganz und ihren einzigartigen Charakter geschätzt. Die Destillerie steht symbolisch für eine neue Generation von Whisky-Machern, die traditionelles Handwerk mit einer klaren Vision für die Zukunft verbinden. Fun Fact Der Name “Twelve” ist eine direkte Hommage an die zwölf Gründer der Destillerie. Jeder von ihnen brachte unterschiedliche Fähigkeiten und eine gemeinsame Leidenschaft mit, um dieses ehrgeizige Projekt im Herzen des Aubrac zu verwirklichen. Die Zahl 12 ist somit nicht nur ein Markenname, sondern ein Symbol für Freundschaft und Teamgeist. Der Beitrag Folge 192 – Bonjour Basalt, Au revoir Albariza erschien zuerst auf Grab The Glass Podcast.
Was passiert, wenn Silvi in Arkansas kleine Plastikfläschchen entdeckt und davon so begeistert ist, dass sie gleich große Flaschen nachkauft? Richtig: Eine süße Sünde wird zur Podcast-Folge! Heute verkosten wir Bird Dog Black Cherry und Strawberry – infused Whiskeys, die mehr nach Amarena-Kirschen und Walderdbeeren schmecken als nach klassischem Bourbon. Zwischen den süßen Versuchungen lernen wir alles über die Pioniere des infused Whiskeys aus Bowling Green, Kentucky. Von der Lohnbrennerei Bardstown wird der Bourbon geholt, drei Jahre gelagert und dann mit natürlichen Fruchtaromen verfeinert – kein künstlicher Kram, sondern echte Früchte! Während Silvi aus einem schicken Chat Noir Schnapsglas nippt, diskutieren wir über Jagdhunde als Belohnung nach harter Arbeit und die neueste Farberfindung “Getreideseide”. Kann ein 40%iger Whisky wirklich so süß wie Erdbeer-Sekt schmecken? Riecht Black Cherry tatsächlich wie Amarena-Kirschen aus dem Glas? Und warum erinnert uns das alles an Motel-Übernachtungen in Arkansas? All das und Silvis Flashbacks zu wilden Erdbeer-Sekt-Zeiten mit Freundinnen in dieser beerenstarken Folge! Grab the Glass und sündigt süß mit uns! Heute im Jagdhund-Modus Bird Dog Black Cherry Whiskey (40% – Kentucky Bourbon mit Black Cherry Infusion) Bird Dog Strawberry Whiskey (40% – Kentucky Bourbon mit Strawberry Infusion) Bird Dog Black Cherry Whiskey (40% – Kentucky Bourbon mit Black Cherry Infusion) Aroma Dunkle Kirsche, saftig-süß Leichte Vanillenote vom Bourbon Ein Hauch von Karamell Sanfte Eichenwürze im Hintergrund Fruchtige Frische in der Nase Geschmack Süß-kirschig mit Beerentropfen Weiches Bourbon-Grundgerüst Erinnert an Amarenakirsche Schokoladige Nuance begleitet Rundes Mundgefühl, wenig Schärfe Abgang Mittellang und fruchtig Süß-Kirsche bleibt präsent Eiche und leichte Trockenheit Bird Dog Strawberry Whiskey (40% – Kentucky Bourbon mit Strawberry Infusion) Aroma Frische Erdbeere wie Marmelade Butterzarte Vanille vom Bourbon Subtile Getreidenote Leichte Süße und Fruchtnuancen Zarter Hauch Eiche im Hintergrund Geschmack Natürlich süß und beerig Frische (Wald-)Erdbeeren mit Zucker Weiches Bourbon-Grundprofil Sanfte Würze, kaum Schärfe Cremeartige Textur im Mund Abgang Kurz bis mittellang mit Erdbeeraroma Süßes, leicht trockenes Finish Minimaler Holzeinschlag Destillerie(n) der Folge im Überblick Bird Dog Whiskey Inhaber Western Spirits Beverage Company Gründungsdatum 2010 (Marken-Launch) Ø Liter Whisky pro Jahr Nicht öffentlich bekannt Master Distiller Nicht öffentlich bekannt (Whiskey wird bezogen) Dauerbrenner (Core Range) Bird Dog Black Cherry Whiskey Bird Dog Strawberry Whiskey Bird Dog Peach Whiskey Bird Dog Blackberry Whiskey Bird Dog Kentucky Straight Bourbon Whiskey Bird Dog Whiskey ist keine Destillerie im traditionellen Sinne, sondern eine Marke der Western Spirits Beverage Company aus Bowling Green, Kentucky. Die Marke wurde 2010 ins Leben gerufen und hat sich schnell als Pionier und Marktführer im Segment der aromatisierten Whiskeys etabliert. Die Vision war es, einen hochwertigen Kentucky Bourbon als Basis zu nehmen und ihn mit natürlichen, authentischen Fruchtaromen zu veredeln. Der erste Erfolg war der Bird Dog Blackberry Whiskey, der den Grundstein für eine breite Palette von Geschmacksrichtungen legte, darunter die hier vorgestellten Sorten Black Cherry und Strawberry. Bird Dog hat es geschafft, sowohl erfahrene Whiskey-Trinker als auch Neulinge anzusprechen, indem sie ein zugängliches und dennoch qualitativ hochwertiges Produkt anbieten. Die Produktionsmethode von Bird Dog ist ein zweistufiger Prozess. Zuerst wird ein echter Kentucky Straight Bourbon Whiskey von einer ungenannten Destillerie in Kentucky bezogen. Dieser Bourbon wird nach traditionellen Methoden hergestellt, reift in neuen, ausgebrannten amerikanischen Eichenfässern und entwickelt so die typischen Noten von Vanille, Karamell und Eiche. Im zweiten Schritt wird dieser gereifte Bourbon sorgfältig mit natürlichen Fruchtauszügen, wie denen von Schwarzkirsche oder Erdbeere, infundiert. Das Ziel ist es, eine perfekte Balance zwischen dem reichen, warmen Charakter des Bourbons und dem frischen, süßen Geschmack der Früchte zu schaffen, ohne dass der Whiskey-Charakter überdeckt wird. Alle Abfüllungen der aromatisierten Reihe haben einen Alkoholgehalt von 40% (80 Proof). In der modernen Whiskey-Welt hat Bird Dog eine wichtige Nische besetzt und maßgeblich zum Wachstum der Kategorie der aromatisierten Whiskeys beigetragen. Während Puristen aromatisierte Spirituosen manchmal kritisch sehen, hat Bird Dog durch seinen Fokus auf Qualität und natürliche Zutaten bewiesen, dass solche Produkte anspruchsvoll und vielseitig sein können. Die Marke hat zahlreiche Auszeichnungen für ihre verschiedenen Geschmacksrichtungen erhalten, darunter Goldmedaillen bei renommierten Wettbewerben wie den SIP Awards und dem San Francisco World Spirits Competition. Bird Dog wird nicht nur pur oder auf Eis genossen, sondern hat sich auch als beliebte Zutat für eine Vielzahl von Cocktails etabliert, die von einfachen Longdrinks bis hin zu komplexeren Kreationen reichen. Fun Fact Der Name und das Logo der Marke sind eine Hommage an die amerikanische Jagdtradition und die treue Partnerschaft zwischen Jägern und ihren “Bird Dogs” (Vogelhunden). Die auf den Flaschen abgebildete Hunderasse ist ein Deutsch Kurzhaar, der für seine Intelligenz, sein ausgezeichnetes Geruchsvermögen und seine unermüdliche Arbeitsmoral bei der Vogeljagd bekannt ist – Eigenschaften, die die Marke mit der Qualität und dem Charakter ihres Whiskeys in Verbindung bringen möchte. Der Beitrag Folge 191 – Bird Dog: Wo Bourbon auf süße Sünde trifft erschien zuerst auf Grab The Glass Podcast.
Diese Folge beginnt mit einem Gast – und endet in Tokio.Dazwischen: Vereinsgründung, Bürokratie, Fassabenteuer und die ganz große Liebe zum Whisky. Matthias Denke ist zu Besuch – nicht nur Freund des Hauses, sondern Mitgründer der Cologne Whisky Society, die er gemeinsam mit Christian während des Lockdowns ins Leben gerufen hat. Zusammen mit Silvi und Hendrik geht’s um spontane Ideen auf der Couch, holprige Gründungspapiere und überraschende Anerkennung als gemeinnütziger Verein. Und natürlich um Whisky: Wir probieren zwei selbst nachgereifte Abfüllungen – in kleinen, eigens angeschafften Fässern veredelt, mit Syrah- und Portweinfass, Impro-Pumpe und einer ordentlichen Portion Nerdtum.Benannt wird übrigens nicht nach Schotten, sondern nach Philosophen. Warum? Wird erklärt. Ein Abend zwischen Fasskunde, Vereinsrecht und der Frage: Wie zur Hölle landet man mit so einem Projekt im Geldwäscheverdacht? Cologne Whisky Society Nachreifungen Yamamoto (Nikka Whisky From The Barrel) Chilon von Sparta (Barelegs Battle Axe) Yamamoto (Nikka Whisky From The Barrel) Aroma mittlerer Körper Schnittblumen frische Früchte Gewürze Eiche weicht Rotwein Geschmack vollmundig kraftvoll Rotwein Toffee wenig Karamell Vanille Portion Frucht Abgang lang wärmend fruchtig leichte Eichenwürze weicht Wein Chilon von Sparta (Barelegs Battle Axe) Aroma rote Süße kräftiger Torfrauch cremige Gerstennoten Geschmack rote Früchte schwer direkter Torfgeschmack Gerstenzucker Abgang reichhaltig rauchiger Abgang lang vollmundig Destillerie(n) der Folge im Überblick Nikka Whisky Distilling Co. Inhaber Asahi Group Holdings Gründungsdatum 1934 Ø Liter Whisky pro Jahr Nicht öffentlich bekannt Master Distiller Das Blending-Team folgt dem Erbe des Gründers Masataka Taketsuru Dauerbrenner (Core Range) Nikka Whisky From The Barrel Nikka Coffey Grain Yoichi Single Malt Miyagikyo Single Malt Die Geschichte von Nikka ist untrennbar mit der Geschichte des japanischen Whiskys selbst und ihrem Gründer Masataka Taketsuru verbunden. Taketsuru reiste 1918 nach Schottland, um an der Universität Glasgow Chemie zu studieren und die Kunst der Whiskyherstellung direkt an der Quelle zu erlernen. Nach seiner Rückkehr nach Japan half er beim Aufbau der ersten japanischen Whisky-Destillerie, bevor er 1934 seinen eigenen Traum verwirklichte und seine Firma gründete. Er wählte den Standort Yoichi auf der Insel Hokkaidō, da ihn das raue Klima und die Umweltbedingungen stark an Schottland erinnerten. Nikka zeichnet sich durch den Betrieb von zwei Destillerien mit völlig unterschiedlichen Charakteren aus. Die Yoichi-Destillerie verwendet traditionelle, mit Kohle direkt befeuerte Pot Stills, die einen kräftigen, rauchigen und komplexen Whisky erzeugen. Im Gegensatz dazu steht die 1969 gegründete Miyagikyo-Destillerie, die modernere, mit Dampf beheizte Brennblasen nutzt, um einen weicheren, fruchtigeren und eleganteren Stil zu kreieren. Diese Vielfalt an hauseigenen Whiskys ermöglicht es den Master Blendern von Nikka, eine beeindruckende Palette an Aromen zu kombinieren. Der berühmte “Nikka From The Barrel” ist ein Paradebeispiel für diese Kunst und vereint Malt und Grain Whiskys aus beiden Destillerien zu einem kraftvollen, aber harmonischen Blend. Nikka gilt neben Suntory als einer der beiden Gründerväter und Titanen der japanischen Whiskyindustrie. Die Marke hat maßgeblich dazu beigetragen, japanischen Whisky auf der Weltbühne zu etablieren und ihm den Ruf von höchster Qualität und Handwerkskunst zu verleihen. Insbesondere der “Nikka Whisky From The Barrel” hat weltweit Kultstatus erreicht und wird für sein außergewöhnliches Preis-Leistungs-Verhältnis und seinen intensiven, reichen Geschmack gefeiert. Die Whiskys von Nikka haben unzählige internationale Preise gewonnen und festigen den Ruf Japans als eine der führenden Whisky-Nationen der Welt. Chilon von Sparta (Fiktiv) Inhaber Barelegs Battle Axe Ltd. (Fiktiv) Gründungsdatum 2017 (Fiktiv) Ø Liter Whisky pro Jahr Streng limitiert und sagenumwoben Master Distiller Die mythischen Gründer Jan & Olli Dauerbrenner (Core Range) Barelegs Battle Axe – The Original Spartan’s Peat – Rauchige Edition Helot’s Honey – Likör auf Whiskybasis Die Destillerie Chilon von Sparta ist ein Phänomen, das mehr in der Welt der modernen Mythen und Podcasts als in den Annalen der Whiskygeschichte zu finden ist. Sie ist die fiktive Schöpfung aus dem deutschen Kult-Podcast “Fest & Flauschig” von Jan Böhmermann und Olli Schulz. Inspiriert vom Geist des spartanischen Weisen Chilon, dessen Motto “Erkenne dich selbst” war, soll dieser Whisky eine ebenso direkte und kompromisslose Erfahrung bieten. Der Name des Hauptprodukts, “Barelegs Battle Axe”, spiegelt diese Philosophie wider: Er steht für rohe Kraft, unverfälschten Charakter und eine gewisse Missachtung konventioneller Finesse. Die Produktionsmethoden sind ebenso legendär wie geheimnisvoll. Man munkelt, dass für die Herstellung nur “lakonische Eichenfässer” verwendet werden, die dem Whisky seine prägnante Würze verleihen. Das Wasser soll aus einer geheimen Quelle im Teutoburger Wald stammen, die nur den Eingeweihten bekannt ist. Der Name “Barelegs” (nackte Beine) leitet sich angeblich vom einzigartigen Reifungsprozess ab, bei dem die Fässer “unbekleidet” den rauen Elementen in Freiluftlagerhäusern ausgesetzt werden – eine Metapher für spartanische Abhärtung und die direkte Konfrontation mit der Natur. Obwohl Chilon von Sparta keine realen Auszeichnungen von Whisky-Jurys erhalten hat, ist seine Bedeutung in der Popkultur immens. Für Millionen von Podcast-Hörern ist “Barelegs Battle Axe” mehr als nur ein fiktiver Whisky – es ist ein Symbol der Gemeinschaft, ein Running Gag und ein imaginäres Getränk, das unzählige fiktive Abende begleitet hat. Seine Bedeutung liegt nicht im Geschmacksprofil, sondern in der geteilten Erzählung und dem Humor, der eine ganze Fangemeinde verbindet. Damit hat dieser nicht-existente Whisky einen Kultstatus erreicht, von dem viele echte Destillerien nur träumen können. Der Beitrag Folge 190 – Mitgliedsausweis, bitte! erschien zuerst auf Grab The Glass Podcast.
Heute sind wir mit Kanus unterwegs! Von einem kleinen Creek bewegen wir uns hin zum großen Grand Canyon – eine Folge des ewigen Wassers im Kreislauf der amerikanischen Whisky-Landschaft. Wir verkosten einen von Silvis neuen Lieblings-Bourbons, den Rowan’s Creek aus Kentucky (ein Geburtstagsgeschenk!), gegen einen Grand Canyon Straight Bourbon aus Arizona. Während der eine mit massiver Breite und blumigen Noten wie ein gut ausgewählter Blumenstrauß schmeckt, überrascht der andere mit Arizona Blue Corn und Wheated-Bourbon-Charakter. Zwischen den Verkostungen lernen wir alles über die geologische Entstehung des Grand Canyon (17 Millionen Jahre Erosion!), treffen unfreundliche Destillerie-Mitarbeiter in Williams und hören von unvermeidbaren Bayern-Begegnungen am Rande der Schlucht. Außerdem: Warum es in bayerischen Gymnasien Bier-Automaten gab und wie ein Navy-Veteran mit 1.500 Dollar eine Destillerie gründete. Kann ein Arizona-Whisky aus blauem Mais gegen Silvis Wahl mithalten? Riecht der eine wirklich nach muffigem Kornspeicher? Und was haben Butterkekse mit Whisky-Farben zu tun? All das und die Ankündigung eines Gastes zum Thema Whisky-Vereine in diesem Creek-to-Canyon-Adventure! Grab the Glass und paddelt mit uns durch Amerika! Heute auf den Wasserwegen Rowan’s Creek Kentucky Bourbon Whiskey (50,05% – Willett Distillery) Grand Canyon Distillery Straight Bourbon (40% – Arizona Blue Corn & Wheated) Rowan’s Creek Kentucky Bourbon Whiskey (50,05% – Willett Distillery) Aroma Reife Vanille und süßes Toffee Butterscotch mit Hauch von Eiche Warmer Zimt und dezente Nelke Getreidige Noten, fast wie Cornflakes Leicht fruchtig mit reifen Kirschen Geschmack Ölig, cremig, vollmundig Karamell trifft auf Eichenwürze Warmer Zimt und Backgewürze Sanfte Kirschnoten, leicht kräuterig Feine Nussigkeit, leicht schokoladig Abgang Mittellang bis lang und würzig Holzige Wärme mit Mildpfeffer Leichte Trockenheit, aber samtig Grand Canyon Distillery Straight Bourbon (40% – Arizona Blue Corn & Wheated) Aroma Sanfte Süße von Vanille & Karamell Getreidige Noten, fast wie Cornflakes Leicht blumiger Touch Fein eingebundene Eichenwürze Minzige Frische im Hintergrund Geschmack Ölig-weiches Mundgefühl Süßes Butterscotch & Honig Leichte Getreidenote vom Blue Corn Subtile Gewürze, etwas Pfeffer Sehr ausgewogen und zugänglich Abgang Mittellang und warm Feine Eiche & Würze Angenehm süß im Nachhall Destillerie(n) der Folge im Überblick Willett Distillery (Heimat von Rowan’s Creek) Inhaber Kulsveen Familie Gründungsdatum 1936 Ø Liter Whisky pro Jahr Nicht öffentlich bekannt Master Distiller Drew Kulsveen Dauerbrenner (Core Range) Rowan’s Creek Kentucky Bourbon Noah’s Mill Small Batch Bourbon Willett Pot Still Reserve Willett Family Estate Bottled Rye Die Geschichte der Willett Distillery in Bardstown, Kentucky, ist tief in der amerikanischen Bourbon-Tradition verwurzelt. Gegründet 1936 von Thompson Willett, kurz nach dem Ende der Prohibition, baute die Destillerie auf einer langen Familiengeschichte des Destillierens auf. Nach Jahrzehnten erfolgreicher Produktion stellte die Destillerie in den frühen 1980er Jahren den Betrieb ein. Das Anwesen wurde jedoch von Even Kulsveen, dem Schwiegersohn des letzten Willett-Destillateurs, gekauft. Lange Zeit agierte das Unternehmen als “Non-Distiller Producer” (NDP) und brachte unter dem Namen Kentucky Bourbon Distillers (KBD) legendäre Marken wie Rowan’s Creek und Noah’s Mill auf den Markt, für die sie Whiskey von anderen Destillerien bezogen und meisterhaft reiften und abfüllten. Die große Wende kam 2012, als Even Kulsveens Sohn, Drew Kulsveen, die Destillation auf dem historischen Gelände wieder aufnahm. Heute ist Willett für seine akribische Handwerkskunst und die Kontrolle über den gesamten Produktionsprozess bekannt. Sie verwenden eigene Hefestämme, die über Generationen weitergegeben wurden, und destillieren in einer Kombination aus einer traditionellen Column Still und einer charakteristischen Kupfer-Pot-Still, deren Form die berühmte Pot-Still-Flasche inspirierte. Rowan’s Creek, benannt nach dem Bach, der durch das Anwesen fließt, ist ein Paradebeispiel für ihre Small-Batch-Philosophie – ein sorgfältig ausgewählter Blend von Fässern, der einen komplexen und würzigen Bourbon mit 50,05% Alkoholgehalt ergibt. Die Willett Distillery hat sich in der modernen Bourbon-Welt einen Kultstatus erarbeitet. Während sie einst als unabhängiger Abfüller gefeiert wurden, werden sie heute für ihre exzellenten, selbst destillierten Whiskeys, insbesondere die hochgelobten Willett Family Estate Abfüllungen, verehrt. Die Kombination aus historischer Bedeutung, der Wiedergeburt als aktive Destillerie und einem Portfolio, das sowohl zugängliche Klassiker wie Rowan’s Creek als auch extrem seltene Sammlerstücke umfasst, macht Willett zu einem Juwel in der Krone von Kentucky. Ihre Produkte gewinnen regelmäßig höchste Auszeichnungen bei internationalen Wettbewerben und sind bei Kennern weltweit begehrt. Grand Canyon Distillery Inhaber John Peasley Gründungsdatum 2017 Ø Liter Whisky pro Jahr Nicht öffentlich bekannt Master Distiller John Peasley Dauerbrenner (Core Range) Straight Bourbon (Blue Corn & Wheated) Prickly Pear Vodka Sacred Datura Rum Expedition Whiskey Die Grand Canyon Distillery ist ein Pionier der Craft-Destillerie-Bewegung in Arizona und wurde 2017 von John Peasley in der kleinen Stadt Williams, dem Tor zum Grand Canyon, gegründet. Die Vision war es, Spirituosen zu schaffen, die den Geist und die einzigartigen natürlichen Ressourcen des amerikanischen Westens widerspiegeln. Als echte “Grain-to-Glass”-Destillerie kontrolliert das Team jeden Schritt des Prozesses, vom Mahlen des Getreides bis zur Abfüllung der Flasche. Diese Hingabe zum Detail und zur lokalen Herkunft unterscheidet sie von vielen größeren Produzenten und verankert die Marke fest in ihrer Heimatregion. Die Produktionsmethoden der Grand Canyon Distillery sind stark von ihrem Standort geprägt. Ihr Straight Bourbon ist ein herausragendes Beispiel für diesen regionalen Ansatz. Anstelle des traditionellen gelben Maises verwenden sie blauen Mais (“Blue Corn”), der in Arizona angebaut wird und dem Whiskey eine unverwechselbare nussige und erdige Süße verleiht. Kombiniert mit lokalem Weizen entsteht ein besonders weicher und zugänglicher “Wheated Bourbon”. Das Wasser für die Produktion stammt aus einem lokalen Grundwasserleiter, der vom größten Ponderosa-Pinienwald der Welt gefiltert wird. Diese einzigartigen Zutaten werden in einer speziell angefertigten Brennanlage verarbeitet, um ein Destillat zu schaffen, das das Terroir von Arizona in sich trägt. Obwohl die Grand Canyon Distillery noch jung ist, hat sie sich schnell einen Namen für Innovation und Qualität gemacht. Sie repräsentiert eine wachsende Bewegung von Craft-Destillerien in den USA, die die Definition von amerikanischem Whiskey erweitern, indem sie lokale Getreidesorten und regionale Besonderheiten in den Vordergrund stellen. Ihr Straight Bourbon, der bereits Medaillen bei renommierten Wettbewerben wie der San Francisco World Spirits Competition gewonnen hat, zeigt, dass auch außerhalb von Kentucky erstklassiger Bourbon hergestellt werden kann. Die Destillerie ist nicht nur ein Produzent hochwertiger Spirituosen, sondern auch eine wichtige Touristenattraktion und ein Botschafter für die Handwerkskunst und die natürlichen Schätze Arizonas. Der Beitrag Folge 189 – Creek meets Canyon erschien zuerst auf Grab The Glass Podcast.
Herzlich willkommen zu unserem Untermagazin “Auto, Whisky & Drive” (was übrigens absolut keine gute Idee ist!!!) – dem Podcast für alkoholische Enthaltsamkeit hinter dem Steuer! Heute testen wir zwei Whiskys, die zufällig Namen von Automodellen tragen: den Black Ram aus Bulgarien und den Traveller aus den USA. Was mit einem entspannten Gang zur Norma-Kasse beginnt (warum steht da Alkohol neben der Schlange?), entwickelt sich zu einer wilden Fahrt von Bulgarien nach Nashville. Der Black Ram kommt mit schickem Glas und einem stolzen Widder-Symbol daher – in der bulgarischen Tradition steht er für Führungsqualität, Stärke und Mut. Der Traveller hingegen ist das Ergebnis einer Kooperation zwischen Buffalo Trace und Country-Legende Chris Stapleton, die 50 verschiedene Blends testeten, bis sie bei Nummer 40 den perfekten Geschmack fanden. Zwischen Verkostungsnotizen lernen wir alles über bulgarische Besonderheiten: den weltbesten Joghurt, umgekehrte Kopfgesten (Nicken heißt Nein!) und die ältesten Goldschätze der Welt. Außerdem klären wir, warum amerikanische Mini-Whiskys in Plastikflaschen kommen und wieso Chris Stapleton “Tennessee Whiskey” singt, aber mit Kentucky Bourbon kooperiert. Kann ein schwarzer Widder aus Bulgarien gegen einen preisgekrönten Nashville-Blend bestehen? Schmeckt der eine wirklich nach Ledersitzen und Bitterlemon? Und warum macht ein Widder “Mäh”? All das in unserer ersten automobilen Schnapszahl-Folge! Grab the Glass & Drive (aber nie gleichzeitig)! Heute im Crashtest Black Ram Whisky aus Bulgarien (mit gratis Widder-Glas) Traveller Whisky Blend Number 40 (Chris Stapleton x Buffalo Trace) Black Ram Whisky I 3 Years I Starker komplexer Charakter I 40% Vol. I 700 ml*  Preis: € 11,99 (€ 17,13 / l) Jetzt auf Amazon kaufen* Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten Whisky Amazon (3591) Aroma Malzig mit leichter Süße Butterpopcorn und Getreide Holzig, dezent würzig Etwas Alkohol in der Nase Leichter Zitrushauch Geschmack Karamell und Honig Weiches Malz, wenig Schärfe Leicht nussig und trocken Etwas metallisch im Hintergrund Sehr mild und unkompliziert Abgang Mittellang und trocken Etwas Holz und Würze Kaum Nachbrennen, sehr weich Traveller Whisky Blend Number 40 (Chris Stapleton x Buffalo Trace) Aroma Vanille und Butterkeks Karamell mit Süßkartoffel Reifes Getreide, leicht nussig Zarte Eichennoten Dezente Fruchtanklänge Geschmack Süß und cremig Mais, Toffee, etwas Zimt Leicht würzig mit Nuss Weiche Textur, sehr rund Etwas Leder im Hintergrund Abgang Mittellang und warm Leichte Würze, sanfte Eiche Angenehm weich und süß Destillerie(n) der Folge im Überblick Black Ram Whisky Inhaber Vinprom Peshtera SA Gründungsdatum 1999 (Markengründung) Ø Liter Whisky pro Jahr Nicht öffentlich bekannt Master Distiller Nicht öffentlich bekannt Dauerbrenner (Core Range) Black Ram Blended Whisky Black Ram Finest Selection 12 Year Old Black Ram Honey Black Ram Whisky ist eine der bekanntesten Spirituosenmarken Bulgariens und wird von Vinprom Peshtera SA produziert, einem der führenden Wein- und Spirituosenhersteller des Landes. Die Marke wurde 1999 ins Leben gerufen, um einen hochwertigen, aber zugänglichen Blended Whisky zu schaffen, der sowohl auf dem heimischen Markt als auch international bestehen kann. Der Name “Black Ram” (Schwarzer Widder) wurde gewählt, um Stärke, Unabhängigkeit und den wilden Geist der bulgarischen Natur, insbesondere der Bergregionen, zu symbolisieren. Schnell entwickelte sich Black Ram zu einem nationalen Bestseller und begann, auch in anderen europäischen Ländern an Popularität zu gewinnen. Die Herstellung von Black Ram basiert auf der Kunst des Blendings. Es werden sorgfältig ausgewählte importierte Malt- und Grain-Whiskys verwendet, die nach einem geheimen Rezept vermählt werden. Eine Besonderheit ist die anschließende Reifung, die in bulgarischen Eichenfässern stattfindet. Dieser Prozess, kombiniert mit dem reinen Wasser aus den Rhodopen, verleiht dem Whisky seinen charakteristischen, weichen und ausgewogenen Geschmack mit Noten von Vanille, Karamell und einem Hauch von Holz. Der gesamte Produktionsprozess wird streng überwacht, um eine gleichbleibend hohe Qualität zu gewährleisten, die den Slogan der Marke “Taste of Quality” untermauert. In der globalen Whisky-Welt hat sich Black Ram als bemerkenswerter Vertreter aus einer nicht-traditionellen Whisky-Nation etabliert. Er beweist, dass exzellenter Whisky nicht zwangsläufig aus Schottland oder Irland stammen muss. Die Marke hat bei internationalen Spirituosenwettbewerben mehrfach Anerkennung gefunden und Medaillen für ihre Qualität und ihren Geschmack gewonnen. Ihre Bedeutung liegt darin, die Vielfalt der Whisky-Welt zu erweitern und Konsumenten eine preislich attraktive Alternative zu bieten, ohne dabei Kompromisse bei der Qualität einzugehen. Black Ram ist somit ein Botschafter für die wachsende Spirituosenindustrie Osteuropas. Traveller Whiskey (Buffalo Trace) Inhaber Sazerac Company (Buffalo Trace) Gründungsdatum 2023 (Markengründung) Ø Liter Whisky pro Jahr Nicht öffentlich bekannt Master Distiller Harlen Wheatley (in Kollaboration mit Chris Stapleton) Dauerbrenner (Core Range) Traveller Whiskey Blend No. 40 Traveller Whiskey ist das Ergebnis einer einzigartigen Zusammenarbeit zwischen der legendären Buffalo Trace Distillery und dem achtfachen Grammy-Preisträger und Country-Superstar Chris Stapleton. Die Geschichte dieses Whiskeys ist eine der sorgfältigen Handwerkskunst und unzähliger Verkostungen. Über mehrere Jahre hinweg arbeiteten Stapleton und Harlen Wheatley, der Master Distiller von Buffalo Trace, eng zusammen, um einen Whiskey zu kreieren, der sowohl komplex als auch zugänglich ist. Der Name “Blend No. 40” ist eine direkte Anspielung auf diesen intensiven Entwicklungsprozess: Es war die vierzigste von über 50 getesteten Mischungen, die schließlich die Zustimmung beider Perfektionisten fand und als perfekt erachtet wurde. Die Produktion des Traveller Whiskey findet in der weltberühmten Buffalo Trace Distillery in Frankfort, Kentucky, statt. Als Blended Whiskey kombiniert er verschiedene, sorgfältig ausgewählte American Whiskeys aus dem riesigen Portfolio der Sazerac Company. Die genaue Zusammensetzung der Maische und die Altersangaben der einzelnen Komponenten werden nicht preisgegeben, was typisch für einen Blend dieser Art ist. Das Ziel war es, einen Whiskey zu schaffen, der die charakteristischen Noten von Vanille, gealterter Frucht und Eiche aufweist, aber gleichzeitig einen bemerkenswert weichen Abgang besitzt. Der Whiskey wird mit 90 Proof (45% ABV) abgefüllt, was ihm genug Kraft für Cocktails gibt, ihn aber auch pur angenehm trinkbar macht. Die Bedeutung von Traveller Whiskey in der Whisky-Welt liegt vor allem in der Verbindung zweier amerikanischer Ikonen: erstklassiger Whiskey und authentische Country-Musik. Diese hochkarätige Kollaboration hat von Anfang an enorme Aufmerksamkeit erregt und zielt darauf ab, sowohl erfahrene Whiskey-Liebhaber als auch Neulinge anzusprechen, insbesondere die riesige Fangemeinde von Chris Stapleton. Der Whiskey positioniert sich nicht als exklusives Sammlerstück, sondern als hochwertiger “Alltags-Whiskey”, der geteilt und genossen werden soll – ganz im Sinne des Namens “Traveller”. Er steht für die Reise, die Freundschaft und die gemeinsamen Momente, die durch einen guten Drink noch besser werden. Der Beitrag Folge 188 – Von Norma bis Nashville erschien zuerst auf Grab The Glass Podcast.
Nach dem Amerika-Marathon sind wir zurück in der alten Welt – mit einem Whisky, dessen Name erstmal für Verwirrung sorgt! Ardnamurkan heißt die Destillerie, aber “Anno Domini” oder kurz “AD” klingt doch viel eingängiger, oder? Christian hat uns zwei Highland Single Malts von der schottischen Halbinsel mitgebracht, die wahlweise “Stelle der Seehunde”, “Stelle der Otter” oder “Stelle der Piraten” bedeutet. Bei so viel Auswahl entscheiden wir uns für die Piraten-Version – passt schließlich zum karibischen Rum-Finish! Während wir den Madeira Cask Release gegen den Rum Barrel Finish antreten lassen, lernen wir alles über nachhaltige Whisky-Produktion (Global Sustainable Distillery of the Year 2024!), ägyptische Leuchttürme mit Koordinaten auf der Flasche und warum Pikten über Ähren springen. Außerdem klären wir die brennende Frage: Ist Rum ein Zuckerrohr-Schnaps oder doch nicht? Wir sind alle etwas verunsichert – Gott sei Dank sind wir ein Whisky-Podcast. 😀 Kann eine 2014 gegründete Öko-Destillerie überzeugen? Warum riecht alles nach Schwefel? Und was haben verbrannte Mandeln mit Highland Whisky zu tun? All das und ein schlaffer Korken, der kaum ploppen will, in dieser Folge. Grab the Glass und erlebt mit uns, wie die alte Welt auf moderne Destillerie-Kunst trifft! Spannend und lecker? Wir werden sehen! Ardnamurchan AD / Rum Cask Release – ca. 55 % Ardnamurchan AD / Madeira Cask Release – 52 % Ardnamurchan AD / Rum Cask Release – ca. 55 % Aroma Tropische Früchte: Ananas, Banane, Aprikose Üppige Kandis‑ und Karamellsüße Leicht salzige, erdige Torfnoten Würziger Clematis‑Roggen-Charakter Frischer Zitroneneis‑Ton mit Vanille‑Unterton Geschmack Peat‑gestützt, aber anständig abgerundet Kandierte Grapefruit & Guave-Nuancen Herbe Kräuternoten: Zitronengras, Anis, Meeresgras Salzige Cashews Diffuser Metallhauch Abgang Mittellang mit nasser-Asche‑Textur Trocknende Kalk‑ und Holztöne Leicht käsig‑erdig Ardnamurchan AD / Madeira Cask Release – 52 % Aroma Reichhaltige Steinobst‑Marmelade & Pflaumen Kakao‑Puder, Salzmandeln & Bread‑&‑Butter‑Pudding Röstaromen von Nugat und Nussbutter Würzige Zimt‑Muskat‑Nuancen Leichter Birken‑Heide‑Rauch, zitrisch‑erdig Geschmack Bleibt vollmundig und fokussiert Toffee‑Apfel trifft auf Zimtbonbons & Streusel Zedernholz & Piniennadeln mit Gewürz‑Nachklang Stachelbeere und rote Früchte mit schwarzem Pfeffer Butterkeks leicht minzig Abgang Mittellang, staubig und leicht trocken Entfaltet zunehmenden Torfrauch mit der Zeit Trocken‑holzige Eiche mit süßem Nachhall Destillerie(n) der Folge im Überblick Ardnamurchan Inhaber Adelphi Distillery Ltd. Gründungsdatum 2014 Ø Liter Whisky pro Jahr ca. 500.000 Liter Wichtige Personen Alex Bruce (Managing Director) Connal Mackenzie (Distillery Manager) Dauerbrenner (Core Range) Ardnamurchan AD/ Single Malt Ardnamurchan Cask Strength Die Ardnamurchan Distillery ist eine der jüngsten und zugleich abgelegensten Destillerien auf dem schottischen Festland. Sie liegt auf der gleichnamigen Halbinsel in den westlichen Highlands und wurde vom renommierten unabhängigen Abfüller Adelphi Distillery Ltd. gegründet. Nachdem Adelphi jahrzehntelang Whiskys von anderen Destillerien abgefüllt hatte, entschied sich das Unternehmen, eine eigene Brennerei zu errichten, um die volle Kontrolle über den gesamten Produktionsprozess zu haben. Der Bau begann 2013, und im Juli 2014 floss der erste “New Make Spirit” aus den Brennblasen. Die Vision war es, einen Whisky zu kreieren, der das raue und unberührte Terroir von Ardnamurchan widerspiegelt. Ardnamurchan ist ein Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit und moderner Technologie. Die gesamte Energie für die Destillerie wird aus lokalen, erneuerbaren Quellen gewonnen. Ein Biomasse-Heizkessel, der mit Holz aus der umliegenden Forstwirtschaft betrieben wird, liefert den Dampf für die Brennblasen, während ein Wasserkraftwerk am nahegelegenen Fluss den Strom erzeugt. Die Nebenprodukte der Destillation, wie der Treber (Draff), werden an lokale Landwirte als Viehfutter weitergegeben. In der Produktion werden sowohl getorftes als auch ungetorftes Malz verwendet, was den Whiskys eine komplexe Balance aus Rauch und Fruchtigkeit verleiht. Die Reifung erfolgt in einer Mischung aus Ex-Bourbon- und Ex-Sherryfässern. Obwohl die Destillerie noch sehr jung ist, hat sich Ardnamurchan schnell einen exzellenten Ruf in der Whisky-Welt erarbeitet. Ihre Whiskys werden für ihre hohe Qualität, Komplexität und ihren maritimen Charakter gelobt. Die Brennerei steht für Transparenz und Innovation, was sich auch in ihrer Bereitschaft widerspiegelt, mit verschiedenen Fasstypen zu experimentieren. Abfüllungen wie der in Rum- oder Madeira-Fässern nachgereifte Whisky zeigen die kreative und experimentelle Seite der Destillerie. Diese Sonderabfüllungen sind oft schnell vergriffen und bei Kennern und Sammlern sehr begehrt, was die wachsende Bedeutung und das Ansehen von Ardnamurchan in der Branche unterstreicht. Fun Fact Ardnamurchan nutzt Blockchain-Technologie für absolute Transparenz. Jede Flasche ist mit einem QR-Code versehen, den man scannen kann, um die gesamte “Lebensgeschichte” des Whiskys zu entdecken – von der Herkunft der Gerste über die Fermentationszeiten bis hin zu den spezifischen Fässern, die für die Reifung verwendet wurden. Der Beitrag Folge 187 – Anno Domini: Whisky aus der alten Welt? erschien zuerst auf Grab The Glass Podcast.
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