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Besser leben
Besser leben
Author: DER STANDARD
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© STANDARD Verlagsgesellschaft m.b.H.
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Der STANDARD-Podcast zum Glücklichwerden. Im Selbstversuch und mit Hilfe von Experten finden wir heraus, wie man sein Leben glücklicher gestalten kann. Wie schläft man besser? Wie schafft man es, dass Sport nicht zur Qual sondern zur Gewohnheit wird? Und wie isst man eigentlich intuitiv? Was bewirken Meditation und Dankbarkeit im Alltag und wieso ist radikale Selbstoptimierung der falsche Weg? Mit diesen und vielen weiteren Fragen beschreiten wir mit der Hörerschaft den Weg zu einem besseren, glücklicheren Leben. Neue Folgen immer donnerstags.
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Arbeitslosigkeit kann jeden und jede treffen. In der heutigen Berufswelt sind Brüche im Jobleben keine Seltenheit mehr – und in der aktuellen Wirtschaftslage suchen viele Menschen über Monate nach einer Stelle. Dennoch werden Arbeitslose fälschlicherweise immer noch als faul oder „Sozialschmarotzer“ stigmatisiert und der Jobverlust oft als persönliches Versagen dargestellt.
Von heute auf morgen ohne Arbeit dazustehen ist für die meisten ein großer Schock. Nicht nur, weil das Gehalt wegbricht, sondern für viele auch eine Quelle der Identität und Anerkennung. Sogar das soziale Umfeld kann mit dem Jobverlust verloren gehen. Was macht das mit den Betroffenen, mit ihrer Gesundheit und Psyche? Wie kommt man gut durch diese Phase und verliert nicht die Hoffnung? Und kann man der Arbeitslosigkeit auch etwas Positives abgewinnen? Um diese Fragen und hilfreiche Tipps geht es in der neuen Folge von "Besser leben".
Anmerkung der Redaktion: In der Folge hat sich leider ein Fehler eingeschlichen. Ende August waren 375.730 Personen beim Arbeitsmarktservice arbeitslos oder in Schulung gemeldet und nicht rund 350.000 wie im Podcast genannt.
Man kennt das: Man nimmt sich vor, endlich regelmäßiger Sport zu machen, setzt sich ambitionierte Ziele – und gibt nach ein paar Wochen doch wieder auf. Jana Glanninger kennt solche Geschichten zuhauf aus der Praxis. Sie ist Personal Trainerin und Ernährungsberaterin und weiß, warum anfängliche Motivation allein nicht ausreicht und wie man Bewegung so in den Alltag integriert, dass sie nicht zum zusätzlichen Stressfaktor wird. Dabei geht es auch um die Frage, wie viel Bewegung wir tatsächlich brauchen und welche Rolle Körperideale spielen.
Denn Sport muss nicht dazu dienen, einen möglichst perfekten Körper zu formen. Einen fitten Körper erkennt man schließlich nicht an einem flachen Bauch, sagt Glanninger, sondern daran, was er leisten kann: den Alltag bewältigen, einen Berg hinaufgehen, laufen oder einfach möglichst lange selbstständig bleiben. Wie man einen gesunden Zugang zu Bewegung entwickelt, mit Rückschlägen umgeht und warum wir unseren Körper vielleicht öfter dafür schätzen sollten, was er kann, statt dafür, wie er aussieht – darum geht es in dieser Folge von "Besser leben".
Der Sommer ist vorbei – und was jetzt? Ob aufgrund von Reisen, Belastung durch extreme Hitze oder mehr Betreuungspflichten, weil der Schulalltag fehlt: Der Sommer ist für viele Menschen ein Ausnahmezustand. Wir verlieren unseren geregelten Alltag und entscheiden uns eher für kurzfristige Befriedigung als für langfristiges Wohlbefinden. Oftmals ernähren wir uns in den heißen Monaten ungesünder, bewegen uns unregelmäßig und schlafen weniger. Hinzu kommt der Herbstblues, denn mit den kürzer werdenden Tagen bekommen wir weniger Sonnenlicht ab. Gleichzeitig beginnt mit den Herbstmonaten in vielen Unternehmen eine besonders fordernde und arbeitsintensive Phase.
Um wieder in einen geregelten Alltag zu finden, helfen uns Routinen. Sie geben uns ein Gefühl von Kontrolle und Selbstwirksamkeit und sorgen dafür, dass gesundes Verhalten mit der Zeit fast automatisch wird. Doch wie finden wir nach einem ereignisreichen Sommer wieder in unseren eigenen Rhythmus? In der neuen Folge geht es darum, wie wir gesunde Gewohnheiten wieder etablieren – und vor allem, wie wir langfristig dabei bleiben.
Wir Menschen sind fürs Geben gemacht – zumindest legt das die Kultur- und Sozialanthropologie nahe. In vielen menschlichen Gemeinschaften ist bedingungsloses Schenken ein selbstverständlicher Teil des Zusammenlebens: Man teilt, hilft und schenkt, ohne unmittelbar eine Gegenleistung zu erwarten. Es ist eine Form des sozialen Kitts, die Menschen miteinander verbindet. In unserer Gesellschaft haben wir dieses Gefühl der Verbundenheit teilweise verloren. Dabei sind wir viel stärker aufeinander angewiesen, als wir im Alltag wahrnehmen.
Kleine Gesten können helfen, diese Verbindung wieder bewusst herzustellen – und tun dabei möglicherweise nicht nur dem Gegenüber gut, sondern auch uns selbst. Für diese Folge haben wir uns deshalb hundert Tage lang vorgenommen, jeden Tag bewusst etwas zu geben. Was wir dabei gelernt haben, warum Schenken glücklich machen kann und weshalb kleine Geschenke und Aufmerksamkeiten vielleicht mehr zu unserem gesellschaftlichen Zusammenleben beitragen, als wir denken – darum geht es in dieser Folge von "Besser leben".
Sogenannte Wearables wie der Oura Ring, Sportuhren oder Tracking-Armbänder werden immer beliebter – und auch mächtiger. Sie behaupten, Schlafphasen genauso exakt zu messen wie den Kalorienverbrauch bei Workouts oder die pro Tag gegangenen Schritte. Für die neue Folge von "Besser leben" berichten wir von unseren Erfahrungen mit zwei der beliebtesten Geräte – und erzählen, wofür sie sich im Alltag wirklich eignen.
Außerdem sprechen wir über die Schwächen der einzelnen Produkte, über die teilweise doch sehr hohen Kosten und über die größte Schattenseite des Selbst-Trackings. Denn genauso wichtig wie das Gerät selbst ist nämlich der Umgang damit. Wenn der Blick auf den Schlafscore mehr Stress und noch schlechteren Schlaf verursacht oder man sich am Ende eines Tages schlecht fühlt, weil man das vorgegebene Sportziel nicht erreicht hat – dann tut man sich mit einem teuren Accessoire auch keinen Gefallen.



