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Author: SALZBURG24

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In diesem Podcast findet ihr kurze Interviews und Gespräche ergänzend zu unseren Artikeln auf unserer News-Seite: www.salzburg24.at.
54 Episodes
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Markus Hoffmann hat den Sprung vom Salzburger Fußball-Unterhaus bis in die Champions League geschafft hat – und das als Co-Trainer an der Seite von Kult-Coach Urs Fischer bei Union Berlin. Der gebürtige Stadt-Salzburger erlebte den Fußball in Österreich, Deutschland, der Schweiz und Russland Fußball aus völlig unterschiedlichen Blickwinkeln. Nach der Trennung mit den Köpenickern vor genau zwei Jahren nutzte Hoffmann die gewonnene Zeit für Reisen, Weiterbildung und Arbeit mit anderen Trainern. Der 53-Jährige pflegte Kontakte zu Kollegen wie Adi Hütter und lehnte gemeinsam mit Fischer lukrative Angebote aus Saudi-Arabien bewusst ab. "Das sind Dinge, die wir hätten machen können. Bis jetzt wollten wir das aber nie. Ich bin immer sehr vorsichtig und würde nie sagen: Das können wir uns nicht vorstellen. Im Moment ist das aber kein Thema", erklärte Hofmann am Mittwoch im SALZBURG24-Podcast.Er und Fischer können sich nicht vorstellen, in einem solchen Land wie Saudi-Arabien zu leben oder mit der Familie zu leben. "So, wie wir in Europa gearbeitet haben, ist es dort nicht möglich, weil die Mentalität eine andere ist. Diese Erfahrung habe ich schon einmal in Russland gemacht. Ich glaube, das würde uns nicht glücklich machen - zumindest zum aktuellen Zeitpunkt", betonte der in Henndorf (Flachgau) wohnhafte Ex-Trainer. Mit Jahreswechsel übernimmt Hoffmann nun als erster Vollzeit-Sportdirektor im Salzburger Fußballverband eine neue Aufgabe. Podcast mit Markus Hoffmann: Ein Auszug zum NachlesenSALZBURG24: Es ist fast exakt zwei Jahre her, dass dein Abenteuer als Co-Trainer bei Union Berlin zu Ende gegangen ist. Was ist seitdem passiert?MARKUS HOFFMANN: Ich war ein bisschen im Fußball unterwegs, habe Leute besucht, war zum Beispiel bei Adi Hütter in Monaco einmal eine Woche, bei einem Freund in Marseille eine Woche und habe mich so ein bisschen weitergebildet. Was ich auch noch gemacht habe, ist bei so Trainerfortbildungen habe ich was vortragen. Das habe ich super interessant gefunden, hat mir gefallen, also wirklich mit Trainern zu diskutieren, auf Augenhöhe, die in der Praxis stehen, genauso wie ich lange Zeit war. Und dann ist halt diese Aufgabe gekommen, oder diese Ausschreibung vom Salzburger Fußballverband, und ja, da bin ich dann das erste Mal mit Toni Feldinger ins Gespräch gekommen. Und jetzt ist es bald so weit, dass ich auch gerne dort beginnen werde.Wie sehr juckt es dich eigentlich, wieder auf dem Platz zu stehen und vielleicht die Position des Co-Trainers zu übernehmen?Vor vielen Jahren habe ich mich bewusst gegen den Job als Cheftrainers entschieden, weil ich weiß, was ich gut kann und was nicht so gut. Dann hat sich für mich herausgestellt, dass die Position des Co-Trainers genau die richtige für mich ist. Es hätte mehrere Möglichkeiten gegeben, in meiner Karriere einmal Cheftrainer zu werden. Das wollte ich jedoch nie, weil ich weiß, welche Aufgaben heutzutage ein Cheftrainer hat. Ich glaube, dass meine Stärken eher im Co-Trainer-Dasein liegen und ich mich lieber im Hintergrund aufhalte, als an vorderster Front zu stehen.Ist das Ausland wie Saudi-Arabien oder Ähnliches aktuell denkbar?Das sind Dinge, die wir hätten machen können. Bis jetzt wollten wir das aber nie. Ich bin immer sehr vorsichtig und würde nie sagen: Das können wir uns nicht vorstellen. Im Moment ist das aber kein Thema. So, wie wir in Europa gearbeitet haben, ist es dort nicht möglich, weil die Mentalität eine andere ist. Diese Erfahrung habe ich schon einmal in Russland gemacht. Ich glaube, das würde uns nicht glücklich machen - zumindest zum aktuellen Zeitpunkt.Welche Menschen haben dich im Fußball-Geschäft und auch außerhalb geprägt, von welchen konntest du etwas lernen?Ein Beispiel ist Mohamed Salah vom Liverpool FC. Er war sehr ehrgeizig, als er mit 18 oder 19 Jahren direkt aus Ägypten zum FC Basel kam. Man hat damals gesagt, er sei clever und schnell, aber Tore schießen könne er nicht. Er hat dann täglich daran gearbeitet. Und ich meine, wenn man jetzt sieht, wo er ist, ist das fantastisch. Und ich glaube, da kann man sich von solchen Menschen viel abschauen.Was genau willst du im Salzburger Fußball bewegen?Ich glaube, ich habe das schon einmal gesagt: Wenn wir es schaffen, dass jedes Kind in Salzburg einen ausgebildeten Fußballtrainer hat, wäre das fantastisch. Das wird man eh nicht schaffen. Aber ich glaube, man muss einfach Angebote schaffen, um es Familienvätern, die ohnehin schon dreimal oder zweimal in der Woche am Platz stehen, ein Wochenende opfern, nebenbei arbeiten und eine Familie haben, einfacher zu machen. Ich kann kaum verlangen, dass sie eine Woche auf einen Trainerkurs nach Wien oder Kärnten fahren müssen, sondern vielleicht schaffen wir es, dorthin zu gehen, wo die Leute sind, und über das Wochenende Kurse anzubieten. Zudem möchte ich den Nachwuchsfußball stärken, den Mädchen- und Frauenfußball weiterentwickeln und die Unterhaus-Klubs enger mit dem Verband vernetzen. Vieles läuft ja bereits gut und ich möchte einen Austausch pflegen, bei dem über die Wünsche der Aktiven und Funktionäre gesprochen wird.Danke für das Gespräch.
Bei seinem Besuch in der SALZBURG24-Redaktion spricht Champions-League-Sieger Alexander Zickler über seine Highlights bei FC Bayern München und Red Bull Salzburg. Der 51-Jährige verrät, wie ihn seine Familie und das Leben in Salzburg geprägt haben. Der derzeit vereinslose Ex-Nationalstürmer lehnte Angebote aus dem Ausland und von einer Spielerberateragentur ab, wie er am Dienstag verriet. Zickler suche noch nach der passenden Herausforderung. Den Wechsel von der Trainerbank ins Familienleben genieße der Vollzeit-Papa allerdings in vollen Zügen. "Das Bergehen und auch das Kochen habe ich neu für mich entdeckt", meinte der Ex-Goalgetter.Zicklers Söhne kicken in Salzburger Fußball-AkademieDa seine beiden Söhne Moritz und Leon in der Salzburger Fußball-Akademie für die U15 kicken, ist der Draht zu seinem ehemaligen Arbeitgeber nach wie vor vorhanden. Zur Krise von Red Bull Salzburg und zu Cheftrainer Thomas Letsch, mit dem er bereits zusammengearbeitet hat, hat er eine klare Meinung.Der Fußball-Experte gab zudem viele private Einblicke. Mit Stiefsohn Jakob schrieb der Älteste der Familie eine bewegende Fußballgeschichte, nachdem er – wie sein Vater – bei Dynamo Dresden sein Profidebüt feiern konnte.  Außerdem: Ist ein Job als Cheftrainer für Zickler vorstellbar?Ausschnitte zum Podcast mit Alexander Zickler zum NachlesenSALZBURG24: Alex, direkt zur wichtigsten Frage: Wie geht es dir gerade?ALEXANDER ZICKLER: Im Moment geht es mir gut. Natürlich fehlt mir das Tagesgeschäft des aktiven Fußballs ein bisschen – das, was meinen Alltag in den letzten Jahren bestimmt hat. Andererseits war dadurch die Familie oft eher im Hintergrund. Jetzt genieße ich es wirklich, jeden Tag mit meinen Jungs und meiner Frau verbringen zu können. Wir haben einiges nachzuholen, und es macht mir wirklich großen Spaß.Ein kurzer Rückblick, bevor wir auf die Tagesaktualität kommen: Du hast viele erfolgreiche Jahre beim FC Bayern München verbracht. Woran denkst du besonders gern zurück, und besteht heute noch eine Verbindung zum Rekordmeister?Es war eine wirklich coole und auch lange Zeit – insgesamt zwölf Jahre, auch wenn die letzten zwei, drei Jahre eher von Verletzungen geprägt waren. Trotzdem blicke ich auf viele wunderschöne Momente, zahlreiche Titel und großartige Spiele zurück. Für mich war der Schritt von Dynamo Dresden zu Bayern München als junger Spieler eine große Herausforderung, aber so eine Möglichkeit bekommst du nur einmal. Ich durfte dort von den Besten lernen. Aus dem Dreijahresvertrag wurden am Ende zwölf Jahre – ich habe viel mitgenommen, auf und neben dem Platz. Es war für mich eine richtig schöne Zeit. Jeder Titel war etwas ganz Besonderes, eine Belohnung für die viele Arbeit während des Jahres.Inzwischen sind viele Jahre vergangen, seit du in Salzburg gespielt und auch als Co-Trainer gearbeitet hast. Wie würdest du die Entwicklung des Klubs von damals bis heute zusammenfassen?Ich habe das natürlich auch immer verfolgt: Der Verein ist enorm gewachsen. In den Anfangsjahren arbeiteten vielleicht zehn, zwölf Leute in der Geschäftsstelle. Jetzt ist der Klub nicht nur national, sondern auch international viel größer, mit mehreren Clubs weltweit. Früher wollte man den Verein grundsätzlich neu aufstellen und viele erfahrene Spieler holen. Später folgte ein Wandel hin zu einer guten Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern, und Salzburg blieb weiterhin sehr erfolgreich. Man hat hier große Talente gesehen, die jetzt europaweit ihre Spuren hinterlassen. Aktuell ist die Mannschaft sehr jung. Es ist viel Potenzial da, aber manchmal fehlt ein wenig Erfahrung, um schwierige Phasen zu meistern. Das ist jetzt die große Herausforderung.Stichwort Erfahrung – welche Erkenntnisse aus deiner Zeit als Co-Trainer in Salzburg begleiten dich heute noch, insbesondere wenn es um das Führen von Teams und Menschen geht?Nach meiner aktiven Karriere hatte ich erst mal ein Jahr Pause und war als Repräsentant für den Verein tätig. So habe ich den Klub auch abseits des Rasens kennengelernt – wie die Medienarbeit funktioniert und wer dort alles hinter den Kulissen arbeitet. Später habe ich als Nachwuchstrainer angefangen, im Akademiebereich und zusammen mit Thomas Letsch bei Liefering. Ich habe gemerkt, wie sich der Fußball ständig weiterentwickelt, und gleichzeitig konnte ich aus meinen Erfahrungen – auch mit Verletzungen und schwierigen Phasen – viel an die jungen Spieler weitergeben.Thomas Letsch hat in Salzburg aktuell eine besonders schwierige Phase übernommen, die Erfolge bleiben aus. Wie nimmst du diese Situation wahr?Heutzutage ist es für Trainer gar nicht mehr so einfach, denn oft bekommen sie gar nicht mehr die Zeit, schwierige Phasen gemeinsam zu überstehen. Ich hoffe sehr, dass Thomas diese Zeit in Salzburg bekommt, denn er ist ein toller Trainer und Mensch. Aber letztlich zählen auch hier die Ergebnisse, das weiß er selbst. Ich hoffe, dass bald wieder ein Erfolgserlebnis kommt und sich die Lage entspannt.Wie hast du Thomas Letsch als Trainer und Mensch erlebt?Er ist sehr klar in seiner Kommunikation und erklärt seine Vorstellungen vom Fußball sehr gut. Er bleibt dabei sachlich, aber ist dennoch an der Seitenlinie präsent, gibt Impulse und motiviert seine Spieler. Ich wünsche ihm wirklich, dass er möglichst bald wieder Erfolgserlebnisse feiern kann.Zum Abschluss: Gibt es ein Talent abseits des Fußballs, das noch nicht so bekannt ist?Was ich zuletzt für mich entdeckt habe, ist das Kochen. Durch den Alltag mit den Kindern, wenn meine Frau arbeitet, koche ich inzwischen öfter selbst. Meist sind es verschiedene Nudelgerichte, ganz unterschiedliche Soßen und Nudelsorten. Bei der Jause halte ich es meist einfach, aber Kochen ist definitiv etwas, dass ich jetzt mehr mache.Lieber Alex, danke für deine Zeit.
Im ULSZ finden Leistungs-, Breiten- und Behindertensportler sowie Kinder und Schulen eine sportliche Heimat. Allerdings ist das Sportzentrum im Tennengau bei Rif in Hallein in die Jahre gekommen. Viele Bereiche – insbesondere die Haustechnik, die Belüftung und die Dächer – müssen erneuert werden. Das Projekt befindet sich derzeit in der Planungsphase und soll bei laufendem Betrieb und optimalem Ausgang in sechs bis sieben Jahren realisiert haben, wie uns Geschäftsführerin Sabrina Rohrmoser am Montag beim Besuch in der SALZBURG24-Redaktion erklärt.Sabrina Rohrmoser stark im Salzburger Sport verwurzeltRohrmoser ist nicht nur Geschäftsführerin des ULSZ Rif, sondern engagiert sich auch im Salzburger Sportschulmodell (SSM), in der Akademie für Breiten- und Leistungssport (Olympiazentrum), als Funktionärin bei der Sportunion sowie im Kontroll- und Meldeausschuss des Salzburger Fußballverbands. Damit ist sie in zahlreiche zentrale Bereiche des Salzburger Sports aktiv eingebunden.SALZBURG24: Sabrina, im nächsten Jahr feiert das ULSZ sein 40-jähriges Bestehen. Was sind aus deiner Sicht die dringendsten Sanierungsmaßnahmen, um das Sportzentrum für die Zukunft fit zu machen?SABRINA ROHRMOSER: Ja, es ist tatsächlich unglaublich, dass wir nächstes Jahr schon das 40-jährige Jubiläum feiern. Ich darf nun seit vier Jahren die Geschäftsführung übernehmen. Vor etwa drei Jahren haben wir als Betreiber eine umfassende Analyse in Auftrag gegeben, um festzustellen, wo es mittlerweile hakt – gerade im Bereich Haustechnik oder bei den Dächern. In einem Sportzentrum, das – wie du schon gesagt hast – so viele Bereiche abdeckt und so gut besucht ist, ist es einfach irgendwann an der Zeit, grundlegend zu sanieren. Vor allem die Belüftungsanlagen und die Dächer sind davon betroffen. Unser Zentrum ist in die Jahre gekommen und wurde intensiv genutzt. Neue Technologien und der Anspruch, energieeffizient und nachhaltig zu agieren, spielen dabei für uns eine große Rolle.Vor etwa einem Jahr haben wir bereits miteinander gesprochen, auch über das Budget. 60 Millionen Euro und mehr stehen im Raum – das ist eine enorme Summe. Wie kommt dieser Betrag zustande? Ist die Zahl noch aktuell und wie habt ihr die verschiedenen Projekte priorisiert?Ich erinnere mich gut, das war ungefähr zu dem Zeitpunkt, als Landesrat  Martin Zauner (FPÖ, Anm.) sein Amt übernommen hat. Damals haben wir die ersten Projekte gemeinsam vorgestellt. Die Summe ergibt sich vor allem aus der Größe der Anlage und den Anforderungen an die gesamte Gebäudetechnik. Inzwischen sind weitere Themen hinzugekommen. Früher waren die Krafträume beispielsweise viel kleiner bemessen, heute müssen sie dem gewachsenen Bedarf angepasst werden. Manche Sporthallen im Keller sind schlecht belüftet, deshalb möchten wir sie nach oben verlegen und im Keller stattdessen für mehr Lagerfläche sorgen. Wir haben systematisch geprüft, was aus gebäudetechnischer und aus Sicht der Betriebssicherheit notwendig ist. So kam letztlich diese Kalkulation zustande."Gravierende Mängel bei der Gebäudesicherheit" im ULSZ RifMan hört immer wieder, dass die öffentlichen Budgets knapp sind. Besonders auch im Sport wird gern gespart. Hast du Sorge, dass das Sanierungsprojekt möglicherweise in einer abgespeckten Version umgesetzt werden muss oder vielleicht sogar verschoben wird?Ob und in welchem Ausmaß das Budget eventuell reduziert werden muss, lässt sich aus heutiger Sicht schwer sagen. Unsere Partner im Land Salzburg, im Wissenschaftsministerium und an der Universität wissen aber, dass es gerade bei der Gebäudesicherheit einige gravierende Mängel gibt. Wir hoffen daher sehr, dass für die zentralen Anliegen die notwendige Finanzierung gesichert wird. Natürlich wäre es schön, nach so vielen Jahren den Sport in Salzburg durch eine umfassende Sanierung weiterzuentwickeln.Wie sieht derzeit die geplante Finanzierung im Detail aus? Gibt es schon verbindliche Zusagen von Bund und Land oder sind noch viele Fragen offen?Grundsätzlich gibt es ein Modell, bei dem das Wissenschaftsministerium 55 Prozent und das Land Salzburg 45 Prozent der Kosten trägt. Derzeit wird mit beiden Seiten geprüft, ob es zusätzlich eine Beteiligung des Sportministeriums geben könnte. Das Wissenschaftsministerium sieht vor allem den universitären Bedarf, das Sportministerium wiederum setzt sich für die Bundesstützpunkte ein – und das ULSZ Rif ist da zentral. Es laufen also Gespräche, um auch von dort Förderungen zu bekommen.Sind diese Gespräche mit dem Sportministerium bereits fortgeschritten?Die Gespräche laufen derzeit zwischen Wissenschafts- und Sportministerium. Da hat sich zeitlich zuletzt wieder einiges verzögert, und es gab personelle Veränderungen, etwa durch den Abgang von Sektionschef Philipp Trattner. Aber der erste Kontakt hat bereits stattgefunden.Gibt es denn einen konkreten Zeitplan für die Umsetzung und Fertigstellung des Projekts?Unser zentrales Ziel ist, im nächsten Jahr den Architekturwettbewerb abzuschließen. Wir – das Land Salzburg als Eigentümer und wir als Betreiber – werden dort natürlich eng zusammenarbeiten.Wie lange wird es von der Planung bis zur endgültigen Fertigstellung dauern?Das ist schwer genau zu sagen. Wichtig ist: Wir wollen die Sanierung bei laufendem Betrieb durchführen. Das Sportzentrum soll möglichst immer geöffnet bleiben. Vielleicht muss das Haupthaus zwischendurch für einige Zeit geschlossen werden, aber unsere Außenanlagen und andere Räume stehen weiter zur Verfügung. Ich gehe davon aus, dass die gesamte Umsetzung etwa sechs bis sieben Jahre dauern wird, wenn alles nach Plan läuft.Gibt es Notfallpläne, falls zum Beispiel das Land oder der Bund ihren jeweiligen Anteil nicht wie geplant einzahlen?Es ist so geregelt, dass beide Seiten – Bund und Land – nur dann zahlen, wenn der jeweils andere auch seinen Anteil leistet. Die Vereinbarungen sind hier sehr streng gekoppelt und geben klare Vorgaben. Sollte es zu unvorhergesehenen Kostensteigerungen kommen, müsste man gemeinsam überlegen, ob und wo eventuell Abstriche gemacht werden müssen.Sportstaatssekretärin Michaela Schmidt (SPÖ) hat bereits Unterstützung zugesichert. Wie sieht es auf Landesebene aus? Wie stark steht Landesrat Martin Zauner hinter dem Projekt?Sportlandesrat Martin Zauner unterstützt das Projekt von Beginn an sehr engagiert, vor allem jetzt bei den Budgetverhandlungen. Auch bei der Analyse, die wir für das Zentrum beauftragt haben, hat er uns sehr unterstützt. Das ULSZ Rif ist wirklich ein zentrales Vorhaben für den Sport im Land Salzburg.Gerade der Schwimmsport ist in Salzburg immer wieder ein Thema. Es fehlt an Kapazitäten und Wettkampfbecken in olympischen Ausmaßen. Gibt es die Möglichkeit, im Zuge der Sanierung ein 8x50-Meter-Becken zu realisieren?Ich habe dazu schon mit Schwimmverbandspräsident Clemens Weis gesprochen. So ein Projekt lässt sich unter den aktuellen Rahmenbedingungen einfach nicht finanzieren – der Wunsch ist verständlich, aber derzeit leider nicht realistisch. Das Wissenschaftsministerium achtet bei der Finanzierung strikt auf notwendige Maßnahmen und nicht auf weitergehende Wünsche.Was wäre für den Schwimmsport dennoch möglich?Wenn es uns gelingt, eine zusätzliche 50-Meter-Bahn zu bekommen, wäre das bereits ein großer Gewinn. Jedes zusätzliche 50-Meter-Becken hilft, weil diese Bahnen im Leistungssport dringend benötigt werden.Du hast die technische Infrastruktur angesprochen, die teilweise am Lebensende angelangt ist. Gab es schon Situationen, in denen Sicherheits- oder Funktionsmängel den Betrieb beeinträchtigt oder sogar gefährdet haben?Mein Team ist sehr gut geschult und achtet penibel darauf, dass unsere Anlagen funktionstüchtig bleiben. Es kommt schon vor, dass wir Lüftungsanlagen reparieren oder gelegentliche Wassereintritte bei Dächern beheben müssen. Auch einzelne Leitungen sind mittlerweile am Ende ihrer Lebensdauer. Wir flicken und reparieren so gut es geht, aber irgendwann muss das durch eine nachhaltige, energieeffiziente neue Infrastruktur ersetzt werden.Das heißt, diese gebäude- und sicherheitstechnischen Maßnahmen haben höchste Priorität?Absolut, die Sanierung der Haustechnik ist dringend notwendig, damit Sport in unseren Hallen, Krafträumen und Anlagen weiterhin sicher und auf hohem Niveau möglich ist.Salzburger Sportzentrum legt Fokus auf DigitalisierungWie sieht deine persönliche Vision für das Zentrum und den Sport in Rif in zehn Jahren aus?Ich gehe davon aus, dass wir noch digitaler werden, etwa bei Zutrittssystemen und im Buchungswesen. Künstliche Intelligenz und Digitalisierung werden auch den Sportbetrieb selbst unterstützen. Wichtig bleibt für mich, dass wir weiterhin ein so breites Angebot für alle Zielgruppen bieten – von den Studierenden und Kindern über die Spitzensportler bis zu den Seniorinnen und Senioren. Die Nutzung wird insgesamt vielfältiger und intensiver werden. Auch unsere Kraftsportbereiche, die heute noch klein gedacht sind, werden dem höheren Stellenwert des Kraftsports angepasst werden müssen, weil heute in allen Sportarten Krafttraining eine wichtige Rolle spielt.Rund 300.000 bis 400.000 Menschen kommen jährlich zu euch. Wie fällt deren Feedback aus – was wünschen sie sich, was gefällt besonders gut?Wir haben im Rahmen unserer Analyse, aber auch durch eine zusätzliche Befragung des Landes, viele Rückmeldungen von Vereinen und Institutionen erhalten. Natürlich gibt es zahlreiche Wünsche – etwa mehr Raum, größere oder höhere Hallen und mehr Flächen zur Regeneration. Besonders geschätzt wird aber das gute Miteinander vor Ort. Leistungssportler und Nachwuchs arbeiten teils auf engem Raum eng zusammen, was den Zusammenhalt und den sportartenübergreifenden Austausch fördert. Und natürlich gibt es Stimmen, die sich etwa eine neue Halle oder zusätzliche Räume wünschen.Kann man sich bei geplanten Verbesserungen und Sanierungen vielleicht auch etwas von anderen Sportstätten abschauen?Ganz bestimmt. Ich habe mir verschiedene Anlagen in Österreich und im Ausland angesehen, zum Beispiel in Niederös
Bis Österreich eine neue Regierung hat, dürfte es wohl noch einige Zeit dauern. Die Gespräche der Chefs der drei stimmenstärksten Parteien in der vergangenen Woche, konnten die Pattsituation, wie sie von Bundespräsidenten Alexander Van der Bellen beschrieben wurde, nicht lösen. Heute berichten die Vorsitzenden getrennt voneinander an das Staatsoberhaupt – ein unmittelbarer Regierungsbildungsauftrag seitens Van der Bellen gilt als unwahrscheinlich.Schausberger: "Irgendwo muss es eine Grenze geben"Es sei nun an der Zeit, das moralisch Richtig zu tun, antwortet Franz Schausberger im Interview mit SALZBURG24 auf die Frage, ob man Kickl und die FPÖ nicht noch mehr stärken würden, wenn sich – wie kolportiert – die „Zuckerlkoalition“ aus ÖVP, SPÖ und NEOS bildet. „Irgendwo muss es eine Grenze geben – auch wenn man weiß, es ist strategisch falsch, aber moralisch richtig. Und ich glaube, darum geht es wirklich derzeit."Ein Kanzler Kickl würde Österreich sehr schaden", ist der Altlandeshauptmann (ÖVP) überzeugt, der sich seit seinem Ausscheiden als Landespolitiker vor 20 Jahren für die Stärkung der Regionen Europas einsetzt und als glühender, aber nicht unkritischer Verfechter der Europäischen Union gilt. Und eben diese habe im Bereich der Sicherheit und der erstarkten Kriminalität in Zukunft viel zu stemmen, was nur durch eine intensive Zusammenarbeit möglich werden könne. Mit Herbert Kickl als Bundeskanzler von Österreich „hätten wir sicher große Probleme, weil die anderen Länder aus der tatsächlichen Arbeit des damaligen Innenministers Kickl schlechteste Erfahrungen gemacht haben. Ebenso problematisch sieht Schausberger die enge Bindung der FPÖ an Russland und die Partei des russischen Präsidenten Wladimir Putin „Ich glaube, dass wir sehr an Vertrauen, an Ansehen in Europa, aber auch international verlieren würden.“Keine absolute Mehrheit für Kickl Die FPÖ als solche sei immer eine weitgehend demokratische Partei gewesen und eine Koalition mit den Freiheitlichen funktioniere auch in verschiedenen Bereichen, so Schausberger. Dennoch müsse sich auch die FPÖ selbst Wege aus diesem Dilemma überlegen. Denn: „Wenn Kickl so weitermacht und sich selbst nicht in den Griff bekommt, dann wird die FPÖ nie einen Partner finden, mit dem sie konstruktiv zusammenarbeiten kann. Und die absolute Mehrheit wird die Kickl nie machen.“Der Parteichef habe rote Linien klar überschritten – denn auch im Wahlkampf sei nicht alles erlaubt, sagt Schausberger. „Wenn ein Politiker in Österreich sagt, er hat eine Fahndungsliste für den Zeitpunkt, wo er an die Macht kommt, dann erinnert mich das an der Jahr 1938, als der erste Transport nach Dachau gegangen ist und die Nazis eine Fahndungsliste haben und die ihnen nicht zu Gesicht stehenden Politiker genommen und ins Konzentrationslager gebracht haben. Der Herr Kickl hat noch nie gesagt, was er damit meint. Er hat noch nie gesagt, wen er damit meint. Er hat noch nie gesagt, wer auf dieser Verhandlungsliste ist. Und ich halte das für einen Politiker in einer Demokratie wie Österreich, für absolut unerträglich“, so der Historiker.Ohne Vertrauen keine KoalitionOhne Vertrauen innerhalb einer Koalition gehe nichts weiter, ist Schausberger überzeugt. Übrigens: Schausberger war zu dem Zeitpunkt Landeshauptmann von Salzburg als es nach der Nationalratswahl am 3. Oktober 1999 dem damaligen SPÖ-Bundeskanzler Viktor Klima nicht gelang als Erstplatzierter mit 33 Prozent eine handlungsfähige Koalition zu bilden. Daraufhin bildeten ÖVP und FPÖ eine Koalition und die Schwarzen stellten mit Wolfgang Schüssel den Bundeskanzler. Wie es in der Koalitionsfrage 2024 weitergeht, bleibt bis dato offen. Jedenfalls wird kommenden Donnerstag der Nationalrat konstituiert und die 183 Abgeordneten werden angelobt. Besondere Spannung verspricht die Wahl des Präsidiums. Denn erstmals dürfte mit Walter Rosenkranz ein Freiheitlicher Parlamentschef werden.
Für die Stärkung der Regionen und Städte und ein dezentralistisches Europa setzt sich das Institut der Regionen Europas (IRE) seit mittlerweile 20 Jahren ein. Gegründet wurde es 2004 vom ehemaligen Salzburger Landeshauptmann, Franz Schausberger – direkt nach dessen Ausscheiden aus der Politik. Wir haben uns mit ihm zum Jubiläums-Interview getroffen.
Der Sommer 2024 stand mit der Fußball-EM und den Olympischen Spielen ganz im Zeichen sportlicher Mega-Events. Zwar zog das Österreichische Olympische Comité eine positive Bilanz, mit Beachvolleyballer Julian Hörl und Sportschützin Sylvia Schneider haben es aber nur zwei von insgesamt 17 Athlet:innen aus dem Salzburger Olympia-Kader nach Paris geschafft. Eine der erhofften Medaillen blieb jedoch aus.Der Weg zu olympischen Sommerspielen bleibt steinig und hart. Der Salzburger Olympia-Kader wurde vor vier Jahren mit dem Ziel ins Leben gerufen, um möglichst viele Sportlerinnen und Sportler aus Salzburg zu Olympischen Spielen zu entsenden. Ein eigens dafür geschaffenes Förderprogramm soll den heimischen Medaillenhoffnungen neben einem monatlichen Olympia-Bonus in Höhe von 500 Euro auch Unterstützung für trainingsbegleitende Maßnahmen.Minas Dimitriou ist Fachkoordinator des Masterstudium „Sport-Management-Medien" und Leiter des Universitätslehrgangs "Sportjournalismus" an der Uni Salzburg sowie Leiter der Salzburger Landessportstrategie.
An einem verregneten und kalten Freitagvormittag treffen wir Anna Schiester im Restaurant "Superstanza" auf der rechten Salzburger Altstadtseite. Die 35-Jährige verspätet sich etwas, weil sie vor Interviewbeginn noch schnell auf eine dickere Jacke wechselt und dazu einen Abstecher nach Hause macht. Der Vorschlag für das Lokal als Örtlichkeit für das Interview kam von Schiester: "Ich bin hier sehr oft, es ist einfach ein urbaner Ort in der Stadt. Viele junge Menschen kommen hier her. Außerdem gibt es einen schönen, großen Gastgarten", erklärt sie die Entscheidung.Weniger "aber", mehr "weil"Die Grünen-Politikerin macht immer wieder mit Vorschlägen zu Verkehrsberuhigung und Begrünung der Stadt Salzburg von sich reden. Doch woher kommt dieses Engagement? "Zum einen lebe ich wahnsinnig gerne in der Stadt Salzburg – sonst wäre ich ohnehin schon woanders hingegangen. Es ist aber auch so, dass man in Gesprächen mit Menschen, die schon länger hier wohnen, hört ‚Salzburg ist eine schöne Stadt, aber…‘. Entweder es ist zu teuer, es gibt zu wenig Platz für Junge oder man steht viel im Stau. Ich will aus dem ‚aber‘ ein ‚weil‘ machen, denn ich finde, es gibt hier extrem viel Potential."Gerechtigkeitssinn treibt Anna Schiester anSich selbst beschreibt Schiester als regelrechte "Gerechtigkeitsfanatikerin". Das sei schon immer so gewesen, auch zu Schulzeiten, als sich die damalige Schul- und Klassensprecherin für Mitschüler:innen einsetzte, wenn die Note auf eine Schularbeit nicht angemessen erschien. "Nun bin ich Sozialpolitikerin und Ungerechtigkeiten – egal, ob es darum geht, dass eine Frau den Job nicht bekommt oder jemand aufgrund seiner Hautfarbe diskriminiert wird – waren mir immer schon ein Dorn im Auge. Der Gerechtigkeitssinn treibt mich an und bestimmt sicher mein politisches Leben."Den Ausgangspunkt für dieses Streben nach Gerechtigkeit findet man vielleicht in ihrer Kindheit. Aufgewachsen ist Schiester als älteste von drei Schwestern in Kuchl (Tennengau). "Man lernt aufeinander zu schauen, dass man nicht alleine ist auf der Welt und dass es Bedürfnisse anderer gibt, auf die man achten muss. Außerdem lernt man zu streiten und sich wieder zu versöhnen", so Schiester.Erfahrungen als Politikerin in männerdominierten WeltAlles Eigenschaften, die als Politikerin durchaus gefragt sind – gerade in einer männerdominierten Welt, in der sie ihre ganz eigenen Erfahrungen gesammelt hat. "Ich würde nun wahnsinnig gerne sagen, es ist nicht schwierig und kein Thema mehr. Aber leider habe ich oft in meinem Leben erfahren müssen, dass man auf das Geschlecht reduziert wird – gerade im Bauressort. Man muss schon immer das bessere Argument haben, sich besser vorbereiten und lauter sein als andere, um gehört zu werden. Ich kämpfe dafür, dass das für künftige Generationen nicht mehr so ein Thema ist", gibt sich Schiester entschlossen.Ausgleich am Almkanal und in BarsRuhe und Kraft nach dem oft hektischen politischen Alltag tankt die 35-Jährige im Sommer am Almkanal und im Winter bei einem Spaziergang über den Mönchsberg. Und in welchen Bars ist Anna Schiester anzutreffen? "Man sagt mir ja fälschlicherweise nach, dass ich ein reges Nachleben führe“, sagt sie mit einem Lächeln. „Ich bin gerne hier (Superstanza, Anm.), in der Academy Bar und der Times Bar. Die sind alle im Andräviertel, wo ich auch wohne. Es ist ein schönes Grätzl. Und manchmal bin ich bei Mentors in der Gstättengasse, das darf ich nicht vergessen."Glück findet Schiester in ihrer Freizeit nach einer ausgedehnten Tour am Gravel-Bike, die mit einem Sprung in einen der Salzburger Seen und einem anschließenden Kaffee endet. Und was macht sie traurig? "Wenn ich Armut sehe. Es macht mich traurig, weil das eine Form von Ungerechtigkeit ist, die in einer reichen Gesellschaft wie unserer nicht sein müsste. Vor allem, wenn sie Kinder betrifft."Ziele für den 10. MärzMit Blick auf den 10. März wirbt Anna Schiester als "Salzburgs erste Bürgermeisterin“ um die Stimmen der Wählerinnen und Wähler. Weniger, weil eine Frau Dinge besser machen würde, sondern anders: „Ich glaube, dass Frauen oft einen anderen Blick auf die Dinge haben. Weil sie oft andere Erfahrungen machen und sich mehr behaupten müssen. Und ich glaube, diesen Blick zu haben, da kann man schon einiges anders machen als Männer."Stichwahl zwischen Auinger und Dankl?Ihr erklärtes Wahlziel ist es, dass die Bürgerliste Teil der Stadtregierung bleibt. "Natürlich freue ich mich über jede Stimme, die mich zur Bürgermeisterin wählt. Aber das wirklich Entscheidende ist, dass die Bürgerliste stark in Stadtregierung vertreten bleibt. Denn ich glaube, es braucht uns in dieser Stadt in gestaltender Form.“ Und wer wird das neue Stadtoberhaupt in Salzburg? „Ich denke, es kommt zu einer Stichwahl zwischen Bernhard Auinger und Kay-Michael Dankl", wagt Anna Schiester einen Blick in die Glaskugel.
Kay-Michael Dankl gelang im Jahr 2019 mit der KPÖ Plus der Einzug in den Gemeinderat der Stadt Salzburg. Nur vier Jahre später, bei der Salzburger Landtagswahl im April 2023, fuhren die Kommunisten mit 11,66 Prozent unerwartet viele Stimmen ein und landeten hinter der SPÖ auf Platz vier. Zu verdanken ist das wohl der Person Kay-Michael Dankl, der gerade in der Stadt Salzburg das Thema Wohnen klar für sich beanspruchte und damit punktete. 21,5 Prozent stimmten in der Landeshauptstadt für die KPÖ Plus, die meisten Stimmen wurden dabei der SPÖ abgenommen.Nur ein Jahr später hat der 35-Jährige nun beste Chancen, den Bürgermeistersessel in der Landeshauptstadt zu erobern. Die Nervosität bei den etablierten Parteien – allen voran ÖVP und SPÖ – ist groß. Deren Spitzenkandidaten Bernhard Auinger (SPÖ) und Florian Kreibich (ÖVP) sehen Dankl nach dem 10. März bereits in der Stichwahl. Dankl wiederum bleibt bei dieser Frage eher zurückhaltend und gibt sich gewohnt gelassen: "Dafür braucht man eine Glaskugel. Das wissen letztendlich nur die Wählerinnen und Wähler."Bürgermeister soll Nähe zu Bevölkerung habenMit dem Bürgermeisteramt verbindet Dankl jedenfalls Verantwortung. "Ich finde, der Bürgermeister ist weniger der König der Stadt, der im barocken Schloss Mirabell residiert. Seine Verantwortung ist es, rauszugehen, zuzuhören und zu schauen, wo die Probleme liegen", beschreibt der KPÖ Plus-Spitzenkandidat seine Vorstellung bei einem Interview in seinem Büro im Schloss Mirabell. In diesen Zwölf-Quadratmeter-Räumlichkeiten habe er seit dem Einzug in den Gemeinderat bereits über 600 Beratungsgespräche mit Menschen in Notlagen geführt. Etwas, das er auch beibehalten wolle, sollte er tatsächlich Bürgermeister werden.Angriffe politischer MitbewerberNach dem fast schon raketenhaften Aufstieg der Kommunisten bei der Landtagswahl 2023 nahmen auch die Angriffe der politischen Mitbewerber zu. Vorgeworfen wird Dankl etwa Ideendiebstahl oder Populismus, vor allem seitens der SPÖ: "Wir sind nicht beim Patentamt. Gerade wenn man sich alte Programme der SPÖ anschaut, gibt es da einige gute Ideen. Die Frage ist nicht, wer hat die Idee zuerst gehabt, sondern wer kämpft auch wirklich mit Leidenschaft und Feuer dafür, sie umzusetzen", entgegnet Dankl und verweist auf eigene Forderungen wie eine Leerstandsabgabe oder Gratis-Öffis, die wiederum nicht nur von den Sozialdemokraten aufgegriffen wurden.Kay-Michael Dankl, der Linkspopulist?Auch die Inszenierung des 35-Jährigen wird häufig von der SPÖ kritisiert – etwa ein Auftritt in Verkleidung als Prinz am Faschingsdienstag, der die Salzburger Wohnungspolitik wachküsst oder der Vorwurf des "Baby-Kommunismus", der auf eine Home-Story zu Jungvater Dankl folgte. "Wir haben in der Stadt Salzburg nur mehr 48 Prozent der Wahlberechtigten, die bei der letzten Wahl überhaupt wählen gegangen sind. Mit so witzigen und kreativen Aktionen versuchen wir, Menschen anzusprechen, die sonst die Politik gar nicht mehr interessiert. Was die Vorwürfe des ‚Baby-Kommunismus‘ angeht – ich war im Jänner vier Wochen lange im Papa-Monat. Da habe ich eben schon auch der Bevölkerung erklären müssen, warum ich vier Wochen lang weniger präsent bin."Umlandgemeinden und Stadt Salzburg sollen zusammenarbeitenFür Aufregung sorgt Dankl mit der Forderung, Umlandgemeinden in die Stadt Salzburg einzugemeinden. Damit solle eine bessere Abstimmung bei der Verkehrs- und Wohnungspolitik sowie bei den Arbeitsplätzen erfolgen können und Kosten gerechter verteilt werden. "Es kann nicht sein, dass jede Gemeinde nur auf den eigenen Vorteil schaut. Die Stadt hat das Verkehrschaos und die Kosten, die Umlandgemeinden beteiligen sich finanziell nicht." Dankls Wunsch wäre es, dass die Gemeinden und die Stadt gut zusammenarbeiten. "Aber wenn das an den Eigeninteressen einzelner ÖVP-Bürgermeister scheitert, muss man in letzter Konsequenz auch über Eingemeindungen nachdenken", so Dankl wohlwissend, dass eine Umsetzung derzeit eher unrealistisch erscheint.Aktuell tanzt der KPÖ Plus-Chef auf vielen Hochzeiten – er ist Gemeinderat sowie im Landtag vertreten und arbeitet zusätzlich im Salzburg Museum – nun will er Bürgermeister werden. Geht sich das aus? "Die Tage sind tatsächlich sehr lang. Falls wir als KPÖ Plus den Sprung in die Stadtregierung schaffen oder sogar den Bürgermeister stellen, hätte ich aber sowieso Berufsverbot – dann dürfte ich also nichts anderes machen." Und wie würde es ein Bürgermeister Dankl mit den Salzburger Festspielen halten? "Ich würde auf jeden Fall hingehen und auch eine Rede halten, sollte ich gefragt werden. Ich würde aber auch schauen, dass mehr Salzburger und Salzburgerinnen, die sich für Kultur interessieren, hingehen können."Mit einem Durchschnittsalter von 47,1 Jahren tritt die KPÖ Plus in der Stadt Salzburg mit der jüngsten Liste bei der Wahl am 10. März an. Prognosen, die die KPÖ Plus bereits in der Stichwahl sehen, will Dankl nicht kommentieren. Sollte er tatsächlich in der Stichwahl kommen, dann "muss ich auf jeden Fall mein Prinzenkostüm fürs Duell wieder auspacken", sagt Dankl mit einem Lächeln im Gesicht.
Ein Lacher ist die erste Reaktion auf fast jede Frage, die wir dem neuen Bürgermeisterkandidaten der ÖVP stellen. Kreibich gibt sich beim Treffen mit SALZBURG24 (nein Herr Kreibich, das ist nicht OE24!) gelaunt, offen und entspannt – wohl aber unter etwas Zeitdruck („Haben wir das eh in einer halben Stunde“). Mit dem Rückzug von Harald Preuner aus der Berufspolitik soll der um rund 10 Jahre jüngere Florian Kreibich die Stadt-Partei übernehmen – und das am besten gleich als Stadtoberhaupt.Kreibich läuft gegen Auinger und DanklMit „Servus Flo“ stellte er sich auf Plakaten der Stadtbevölkerung vor – inzwischen setzt man in der Wahlkampfkampagne auf die von LH Haslauer propagierte „Kraft der Mitte“ und den Slogan „Am 10. März Rot-Rot-Grün verhindern“ – wobei beim ersten „Rot“ freilich die KPÖ Plus gemeint ist. Eben diese mit Kay-Michael Dankl als Spitzenkandidat und die SPÖ unter Bernhard Auinger sind es auch, die dem Bestreben des 54-Jährigen einen ordentlichen Strich durch die Rechnung machen können. „Plan A bis C ist es Bürgermeister der Stadt Salzburg zu werden. Plan D ist es, Vizebürgermeister zu bleiben“, bringt Kreibich sein Vorhaben „mit offenem Ausgang“ im S24-Interview in seinem erst vor wenigen Tagen bezogenen Vizebürgermeisterbüro im ersten Stock des Schloss Mirabell auf den Punkt. Zur Erinnerung: Die aufgrund einer Erkrankung beurlaubte Barbara Unterkofler hatte dem ÖVP-Spitzenkandidaten nur wenige Wochen vor der Wahl Funktion und Ressort übergeben. Der Gemeinderat und Gaisberg-Koordinator rückte damit am 7. Februar in die Stadtregierung.„Das ist jetzt schon sehr ungewohnt. Wenn ich wo als Vizebürgermeister begrüßt werde, fühle ich mich gar nicht angesprochen“, schmunzelt Kreibich. Doch bis zum 8. Mai – also dem Tag der Angelobung der neuen Stadtregierung – wolle er in dieser Funktion im Planungsressort aber noch Initialzündungen etwa im Bereich des REK (räumliches Entwicklungskonzept) oder dem Bike-Share-System in Salzburg setzen, beteuert Kreibich. „Drei Monate nichts zu machen, ist zu schade.“Flo will Flo bleibenDoch bis zur Wahl macht Kreibich – so wie alle anderen auch – Wahlkampf. Und dabei geht es bei dem umtriebigen Juristen vor allem ums Bekanntwerden. Während man in der Stadt Salzburg Auinger seit 2017, Dankl seit 2019 kennt, ist Kreibich noch ein eher unbeschriebenes Blatt. Und genau das könnte seiner Meinung nach auch zum Erfolg führen: „Ich bin ein Unverbrauchter, eben einer, der von Außen die Sichtweise besser erkennt“, lautet Beschreibung über sich selbst. Als Bürgermeister wolle er einen engen Kontakt mit der Bevölkerung pflegen, sich viel in den Stadtteilen aufhalten und mit den Menschen viele Gespräche führen. „Das ist mein Naturell. Da muss ich mich auch gar nicht verstellen.“ Und auch als Bürgermeister sollen ihn ohnehin alle einfach mit Flo ansprechen.Konsens und Brücken bauenKreibich versteht sich selbst gerne als Brückenbauer und diese Brücken brauch es bei den großen Herausforderungen beim Verkehr, Wohnen und der Kinderbetreuung. „Ich habe mit den derzeitigen Parteichefs ein gutes Auskommen und wir können menschlich gut miteinander. Ich glaube, das hilft, wenn man wirklich was weiterbekommen will.“ So wolle er sich nach der Wahl mit den anderen Parteien zusammensetzen und abseits der Parteienübereinkunft drei, vier oder fünf „Leuchtturmprojekte“ für die Stadt definieren, die in den nächsten fünf Jahren umgesetzt werden sollen. Ein Konsens über alle Parteien hinweg sei durchaus möglich, ist Kreibich optimistisch.Stones-Fan sieht Salzburg nicht nur als FestspielstadtOptimistisch gibt sich der Bürgermeisterkandidat auch in Sachen Einlernphase fürs neue Amt. „Ich bin nicht allumwissend, aber ich will mich in alle Bereich reinfuchsen und in die Tiefe gehen. Das ist selbstverständlich“. Beginnen will er dabei etwa bei den Sozialeinrichtungen der Stadt Salzburg. „Es gibt so viele Vereine und Institutionen, die sich um das soziale Leben in der Stadt kümmern. Die möchte ich alle kennenlernen.“ Aber auch um die vielen kleinen Kulturinitiativen wolle er sich kümmern, sagt der Rockmusik-Fan, mit dem es auch wieder Open Air-Konzerte am Residenzplatz geben werden soll. „Ich weiß noch genau, wie Joe Cocker, Tina Turner, Falco oder Sting hier aufgetreten sind. Ich denke, dass das wieder möglich sein müsste“, sagt Kreibich. Wenn er könnte, würde er sich übrigens die Rolling Stones oder AC/DC mitten in die Festspielstadt wünschen. Doch dazu vermag wohl auch ein Bürgermeister der Stadt Salzburg nicht…Nur der Rettungssanitäter wird bleibenNeben der Musik lässt der Interessensradius von Florian Kreibich kaum einen Lebensbereich aus. So ist er – unter anderem – Rettungssanitäter beim Roten Kreuz, Präsident des 1. Salzburger Tennisclubs, evangelischer Pfarrgemeinderat, Miteigentümer des Hotels Gersberg-Alm, Präsident der Romantik Hotels in Österreich, Gaisberg-Koordinator, Funktionär im Landesfischereiverband und mehrfacher Aufsichtsrat. Das alles werde er in naher Zukunft natürlich massiv herunterfahren. „Letztendlich wird mir nur noch der Rettungssanitäter beim Roten Kreuz bleiben. Das möchte ich unbedingt weitermachen, denn es ist ein extrem gutes Korrektiv zum normalen Leben“, sagt Kreibich. Die Arbeit in seiner Kanzlei habe er bereits „schweren Herzens“ ruhend gestellt und auch den Gaisberg-Koordinator werde er abgeben.Florian Kreibich eigentlich „grün“ sozialisiertDer Anwalt galt schon länger als Personalreserve der Stadt-ÖVP: 2014 war er als Stadtrat hinter dem damaligen Vizebürgermeister Harald Preuner vorgesehen – mit dem Plan, diesem irgendwann nachzurücken. Doch der Urnengang wurde für die Volkspartei zum Fiasko, und Kreibich schaffte es mit Listenplatz 13 nicht einmal als einfacher Gemeinderat ins Rathaus.Auch wenn er aus keiner "typischen ÖVP-Familie" kommt, habe sich Kreibich schon sehr früh für Politik interessiert. Eine Art politische Sozialisierung sei durch seinen Onkel und Grünen-Urgestein Herbert Fux erfolgt, "aber er hat es nicht geschafft, dass er mich zu den Grünen bringt".Bereits in der Hauptschule engagierte es ich als Schulsprecher, während der Studienzeit dann in der ÖVP-nahen AktionsGemeinschaft. Dann unterbrach er sein Studium für zwei Jahre im Büro des Kärntner ÖVP-Landeshauptmanns Christoph Zernatto ("der Mann meiner Cousine"). Später als Anwalt übernahm er Funktionen im Wirtschaftsbund, von 2004 bis 2013 war er Landtagsabgeordneter und seit 2019 gehört er dem Salzburger Gemeinderat an. Letzteres übrigens wieder ungeplant, denn damals war er eigentlich nur als "Urlaubsvertreter" für einen beurlaubten Mandatar ins Rathaus nachgerückt.
Das Ziel von Bernhard Auinger (SPÖ) ist glasklar: Er will Bürgermeister werden. Das ist mein „Traumberuf“, sagt er bei einem Mittagessen mit SALZBURG24 auf der Stadtalm. Zwei Mal hat er es schon versucht und beide Male ist er gescheitert – nach 2017 und 2019 muss es heuer klappen. „Wenn ich nicht in die Stichwahl komme, war’s das. Dann werde ich die restlichen 14 Berufsjahre etwas anderes machen“, sagt der Noch-49-Jährige, dessen 50. Geburtstag in die letzte Wahlkampfwoche fällt.Auinger: "Wenn ich das gewusst hätte..."Dass Auinger überhaupt in der Politik gelandet ist, dafür hat der ehemalige Bürgermeister Heinz Schaden gesorgt. „Er hat mich angerufen und gefragt, ob ich mir vorstellen kann, Bürgermeister zu werden. Ich wollte das zuerst nicht, weil es mir zu sehr in die Familie geht, aber er hat nicht locker gelassen und irgendwann habe ich dann zusammen mit meiner Frau die Entscheidung für das Bürgermeisteramt getroffen“, erzählt Auinger kurz bevor der bestellte Almsalat serviert wird. „Ich bin damals in der schlimmsten Zeit an die Spitze der Stadt-SPÖ gekommen und wenn ich gewusst hätte, was ich jetzt weiß… Ich hatte ja einen guten Job bei Porsche und eine gute Perspektive, ich bin ein Sicherheitsmensch und meine Familie ist mir sehr wichtig.“Die Schattenseiten der PolitikMit dem Bürgermeisteramt verbinde er die Möglichkeit, gestalten zu können. Das Stadtrecht mache das Stadtoberhaupt mächtig – in beide Richtungen: Man könne blockieren, aber auch anschieben. „Und ich finde, es geht mehr“, sagt Auinger mit Blick auf die vergangenen fünf Jahre, in denen er als Vizebürgermeister für die Bereiche Kultur, Bildung, Sport und Städtische Betriebe verantwortlich war. Von der Bevölkerung bekomme man extrem viel zurück und „das ist eigentlich das Schönste“. Aber natürlich bringe ein solches Amt auch Nachteile mit. „Ein lockeres Fortgehen oder den Besuch eines Winzermarktes ohne angesprochen und direkt mit Problemen konfrontiert zu werden, gibt es nicht mehr.“ Und auch die Psychohygiene, das Abschalten vom Berufsalltag, was in seinem früheren Job durch das Wochenende gegeben war, gebe es in der Politik nicht. „Es gibt am Samstag eine Zeitung, es gibt am Sonntag eine Zeitung und es gibt Menschen, die auf Facebook anonym über dich schimpfen. Die Kinder lesen das, konfrontieren dich damit und das belastet“, zeigt sich Auinger nachdenklich. Nach der Wahl 2019 sei es ihm nicht gut gegangen und er habe Hilfe in Anspruch genommen. „Seither nehme ich mir im Jahr vier Wochen frei, in denen ich weder Zeitung lese, noch den Fernseher einschalte und die Sozialen Medien meide. Das tut mir extrem gut und motiviert mich.“Lob für scheidenden ÖVP-BürgermeisterApropos Positivität: Für Preuners von anderen politischen Mitbewerbern als „blockierend“ kritisierte Finanzpolitik hat der Stadt-SPÖ-Chef im S24-Gespräch viel lobende Worte übrig. Der noch amtierende ÖVP-Bürgermeister habe immer gut auf die Finanzen geschaut und übergebe der nächsten Generation ein Budget, „bei dem wir uns keine Gedanken oder Sorgen machen müssen“. Nicht wegen Preuners Sparstift sei wenig weitergegangen, sondern aus ideologischen Gründen. Auch während Corona sei Vorsicht kein schlechter Weg gewesen, überhaupt habe die gesamte Stadtregierung das Krisenmanagement in der Zeit der Pandemie sehr gut erledigt, findet Auinger. „Die großen Investitionen stehen jetzt an: Flughafen, Festspielhäuser, Schulwohnbau, Mietwohnbau, öffentlicher Verkehr, es rattert ordentlich. Und es ist gut, dass die Kasse jetzt voll ist.“Wahlkampfzeit ohne KommentarePläne hat die Stadt-SPÖ laut ihrem Wahlprogramm ja viele. Lebendig, lebenswert und leistbar soll Salzburgs Landeshauptstadt in zehn Jahren sein, fasst der Bürgermeisterkandidat, der sich im Moment mit Kay-Michael Dank in der Stichwahl sieht, seine Vorhaben zusammen. „Aber es ist noch viel in Bewegung und vielleicht erleben wir noch eine Überraschung.“ Der Wahlkampf ist jedenfalls in seiner heißen Phase angekommen und fordert den sechs Frontmännern und der einen Frontfrau, die sich um den Bürgermeistersessel der Stadt Salzburg bewerben, wohl noch einiges ab. Und wie schont man sich da? „Ich lese im Wahlkampf zum Beispiel keine Kommentare mehr. Ich lese eure Artikel, aber nicht, was darunter steht.“Auinger, der PferdemenschBernhard Auinger wurde am 4. März 1974 geboren. Er ist ein waschechter Salzburger und wuchs als jüngstes von vier Kindern in einer klassischen Arbeiterfamilie in einem Haus im Süden der Stadt auf, wo er auch heute mit seiner Frau, den beiden Töchtern und den Eltern wohnt. In seiner Jugend war er als Turnierreiter aktiv, geblieben ist ein Faible für Pferdesport und Pferde. "Einmal infiziert, lässt einen das nicht mehr los", sagt er dazu. Beim Erzählen über das derzeitige Pferd der Familie, ein Hengst, strahlen die Augen. "Er ist extrem empathisch und vom Wesen her etwas ganz Besonderes." Den Rücken eines Pferdes würde er übrigens am liebsten mit Anna Schiester teilen, müsste er sich für einen der Bürgermeisterkandidaten entscheiden, sagt er.Nach der Schulzeit absolvierte Auinger bei Porsche eine Lehre zum Maschinen- und Werkzeugbauer und war danach als Programmierer und Systemadministrator tätig. In die Politik kam Auinger über die Gewerkschaft. Seit 2005 gehört er dem Gemeinderat an. 2013 wurde er SPÖ-Klubobmann. Der Plan war eine geordnete Übergabe des Bürgermeisteramtes an ihn gewesen, doch dann kamen Schadens Untreue-Verfahren und dessen Rücktritt nach der Verurteilung dazwischen. 2017 wurde Auinger SPÖ-Bürgermeisterkandidat, seit 2019 ist er Vizebürgermeister. Ein Rückkehrrecht zu Porsche hat er nicht: Sollte er die Stichwahl zum Bürgermeister nicht erreichen, stünde er ohne Job da.
„Die Jungen wollen überhaupt nicht mehr arbeiten“ – dieses Vorurteil über die Generation Z hält sich hartnäckig. So ganz stimme das aber nicht, wie uns der Salzburger Psychotherapeut Friedrich Faltner erklärt.
Der Hype um Rollsportarten wie Skateboarden oder Inlineskaten ist seit Jahren ungebrochen. Eine Gruppe Salzburger:innen setzt sich nun für eine eigene Roll- und Trendsporthalle ein.
Ein persönliches Gespräch an einem ihrer Lieblingsorte, das war unsere Anfrage an die Spitzenkandidat:innen der im Landtag vertretenen Parteien anlässlich der bevorstehenden Wahl. Alle haben zugesagt, die Lieblingsplätze waren unterschiedlich. Landeshauptmann Wilfried Haslauer schließt unseren Podcast-Reigen ab.
Ein persönliches Gespräch an einem ihrer Lieblingsorte, das war unsere Anfrage an die Spitzenkandidat:innen der im Landtag vertretenen Parteien anlässlich der bevorstehenden Wahl. Alle haben zugesagt, die Lieblingsplätze waren unterschiedlich. SPÖ-Chef David Egger haben wir in seiner Heimatgemeinde Neumarkt am Wallersee zum gemütlichen Spaziergang getroffen.
Ein persönliches Gespräch an einem ihrer Lieblingsorte, das war unsere Anfrage an die Spitzenkandidat:innen der im Landtag vertretenen Parteien anlässlich der bevorstehenden Wahl. Alle haben zugesagt, die Lieblingsplätze waren ganz unterschiedlich. Nach Andrea Klambauer und Martina Berthold folgt heute Marlene Svazek.
"Ein kurzer Spaziergang, eine Fahrt mit dem Obus, ein Lieblingsrestaurant, oder doch Ihr Büro – gerne würden wir uns mit Ihnen dort treffen, wo Sie sich wohlfühlen. Ein Platz oder Ort, mit dem Sie etwas verbindet, über den Sie uns etwas erzählen können. In dem Podcast-Interview wollen wir weder Name, Partei noch politische Funktion in den Vordergrund rücken, sondern das gesprochene Wort, unser Gespräch. Natürlich persönlich, aber nicht privat", so lautete unsere Anfrage an die Spitzenkandidat:innen. Und Andrea Klambauer, Martina Berthold, Marlene Svazek, David Egger und LH Wilfried Haslauer waren schnell bereit für ein Gespräch (fast) ohne Politik. LH-Stv. Martina Berthold (Grüne) haben wir am 28. Februar zu einem Nachmittagsspaziergang von Salzburg-Itzling nach Maria Plain getroffen. Eigentlich wollte sie ja die Strecke laufen, aber...
Ein persönliches Gespräch an einem Ihrer Lieblingsorte, das was unsere Anfrage an die Spitzenkandidat:innen der im Landtag vertretenen Parteien anlässlich der bevorstehenden Landtagswahl. Alle haben zugesagt, die Lieblingsplätze waren unterschiedlich. Den Podcast-Reigen eröffnet Andreas Klambauer von den NEOS.
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